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korbi

Ultrastabilität nach Andreas Beck

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Bigwigster

Jo Geldmarkt lief in dem gewählten Zeitraum halt optimal als risikoarmer Anteil. Hier die bereits erwähnten möglichen 1-Fonds Lösungen zum Vergleich inkl. Anleihen/Geldmarkt:

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Da schaut es schon besser aus.

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Puppi
vor 14 Stunden von etherial:

Wer weiß denn wie antizyklisches Investieren funktioniert? Andreas Beck wohl nicht, sonst wäre sein GPO nicht seit Auflage konsequent schlechter als ein simpler Weltindex. Und natürlich ist ein Fondsmanager keine objektive Quelle, woher kommt den dieser Anspruch? Fondsmanager sind Verkäufer und wie jeder Verkäufer haben sie zumindest einen Interessenkonflikt.

Dein Post brachte mich auf die Idee, mal wieder zu vergleichen und das am besten mit dem passenden Welt-Index-ETF, der ebenso wie Beck seine Aktien nach Fundamentaldaten gewichtet:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/AT0000A2B4T3,AT0000A2B4U1,IE00B23LNQ02

 

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Ergebnis:

Die Retail-Tranche erreichte seit Auflage ca. 72% der Performance des Invesco.

Die Insti-Tranche erreichte ca. 75%.

Sharpe-Ratio bei beiden Tranchen schlechter als beim Invesco.

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Bigwigster
Am 13.7.2026 um 11:37 von Puppi:

passenden Welt-Index-ETF

:huh:

 

Wenn man mal die Frage beiseite lässt wie sinnvoll es ist einen reinen Aktien ETF mit einem Mischfonds zu vergleichen, muss man auch auf den Aktienanteil bezogen schon sagen, dass der GPO nur regional anders gewichtet und deshalb bei weitem nicht so stark konzentriert in Value investiert (ob man eine andere regionale Gewichtung überhaupt als Value investing bezeichnen kann lassen mir mal lieber weg :)).

 

GPO: KBV:          ~3,0

RAFI: KBV:         ~1,9

ACWI IMI: KBV: ~3,2

Kommer: KBV: ~2,5

(extraETF Daten)

 

Passend würde ich so nicht bezeichnen. Was man aber sieht an dem Chart, large cap value liefe super in letzter Zeit und dementsprechend auch der RAFI.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 2 Stunden von Bigwigster:

Passend würde ich so nicht bezeichnen. Was man aber sieht an dem Chart, large cap value liefe super in letzter Zeit und dementsprechend auch der RAFI.

Seit Auflage des GPO nehmen sich die bekannten Welt-ETFs insgesamt nicht viel. Alles ist zwischen 118 und 128%.

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/AT0000A2B4T3,IE00B23LNQ02,IE00B4L5Y983,IE00B6R52259,IE00B3YLTY66

 

Ich hielt den RAFI noch für am passendsten, aber du hast recht: Auch der ist nicht exakt gleich dem GPO-Aktienteil.

 

vor 2 Stunden von Bigwigster:

Wenn man mal die Frage beiseite lässt wie sinnvoll es ist einen reinen Aktien ETF mit einem Mischfonds zu vergleichen

Da gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche halten es für durchaus gerechtfertigt, das GPO mit 100% Aktien zu vergleichen da es vorgibt, langfristig 100% Aktien zu übertreffen.

 

80% Aktien fest a'la Vanguard Life80 halten manche jedoch für auch nicht unbedingt passend, da das GPO eben im Schnitt eine höhere Aktienquote hat.

Keine Ahnung...vielleicht 90/10?

 

Mir sticht nur ins Auge, dass das GPO seit Auflage im Vergleich mit egal welchem Welt ETF nicht mal 80% der Performance dieser Produkte erreicht.

Bei extra ETF sieht man, dass es seit Auflage ungefähr auf dem Niveau des offensiven Pantoffel Portfolios liegt, welches 75% MSCI world mit 25% Geldmarkt mischt.

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Bigwigster
vor 1 Stunde von Puppi:

Manche halten es für durchaus gerechtfertigt, das GPO mit 100% Aktien zu vergleichen da es vorgibt, langfristig 100% Aktien zu übertreffen.

Wo gibt es das vor?

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 16 Stunden von Bigwigster:
vor 18 Stunden von Puppi:

Manche halten es für durchaus gerechtfertigt, das GPO mit 100% Aktien zu vergleichen da es vorgibt, langfristig 100% Aktien zu übertreffen.

Wo gibt es das vor?

Soweit ich mich erinnern kann, hat er es in einigen Interviews bzw glaube ich auch in seinem Paper samt Backtest beschrieben.

Die Strategie erzielt historisch eine ähnliche Rendite wie 100 % Aktien, tut dies aber mit weniger Schwankungen und geringeren Maximaleinbrüchen, ergo also ähnliche Rendite wie 100% Aktien bei gleichzeitig weniger Risiko. Das meinte ich. Unter "Übertreffen" verstehe ich nämlich immer gleiche Rendite bei weniger Risiko oder mehr Rendite bei gleichem Risiko.

 

Auch diese sehr gute Finanzseite vergleicht das GPO daher mit 100% Aktien:

https://www.finanzen-erklaert.de/asset-allokation-strategie-vs-buy-and-hold/

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster

 

vor 1 Stunde von Puppi:

ergo also ähnliche Rendite wie 100% Aktien bei gleichzeitig weniger Risiko.

Sorry, das wird jetzt vielleicht Wortklauberei, aber die Formulierung ähnliche Rendite bei gleichzeitig weniger Risiko finde ich vollkommen in Ordnung und kann so auf jedes beliebige 80/20 Mischportfolio angewandt werden.

Lese und interpretiere ich aber definitiv nicht als gleich oder mehr Rendite als 100% Aktien

vor 1 Stunde von Puppi:

Das meinte ich. Unter "Übertreffen" verstehe ich nämlich immer gleiche Rendite bei weniger Risiko oder mehr Rendite bei gleichem Risiko.

"gleiche Rendite bei weniger Risiko oder mehr Rendite bei gleichem Risiko" sind dagegen für mich komplett andere Behauptung und hätte ich jetzt Andreas Beck erstmal nicht zugetraut, da diese im Vergleich nämlich kaum zu halten sind. Deswegen die Nachfrage.

 

Da du beide Formulierungen sehr synonym verwendest liegt hier denke ich einfach ein Missverständnis, welche Worte/Aussage du dem GPO/Beck in den Mund legen willst. "übertreffen" klingt für mich halt nach der zweiten Variante :-*.

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CorMaguire
vor 22 Stunden von Bigwigster:

Wenn man mal die Frage beiseite lässt wie sinnvoll es ist einen reinen Aktien ETF mit einem Mischfonds zu vergleichen, ....

Es ergibt für mich unter dem Gesichtspunkt Risikoadjustierung keinen Sinn. 

 

Wenn man die Risikoadjustierung/-einstufung (SRI) ins Auge fasst findet sich der GPO derzeit in der Stufe 3, wie auch der Vanguard LifeStrategy® 80%.

 

Passt natürlich auch nicht 100% weil beim Vanguard ist das Verhältnis fix. Muss man halt weiter suchen bis man vergleichbare ETF/Fonds findet :)

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 37 Minuten von Bigwigster:

Da du beide Formulierungen sehr synonym verwendest liegt hier denke ich einfach ein Missverständnis, welche Worte/Aussage du dem GPO/Beck in den Mund legen willst. "übertreffen" klingt für mich halt nach der zweiten Variante :-*.

Es hatte seinen Grund, warum ich oben in meinem Posts immer explizit erwähnt hatte, wie viel Prozent der Performance eines 100% Aktien ETF das GPO bislang erreicht hatte bzw. in keinem Fall die mindestens mMn nötigen 80%.

Ich habe nie einfach nur geschrieben: "Hey, seht her... das GPO hat deutlich weniger Rendite als dieser oder jene 100% Aktien ETF!".

Ich hatte also nie erwartet, dass Beck's Produkt an die reine Rendite eines 100%-Aktien-ETFs herankommt, aber mindestens 80% aufwärts sollte es schon sein finde ich, eher Richtung 90%. Dann passt auch das Gesamt-Rendite-Risiko-Verhältnis gut finde ich.

 

Ja...dann war das ein Missverständnis in Sachen Interpretation des Wortes "Übertreffen".

Sorry:prost:

vor 15 Minuten von CorMaguire:

Wenn man die Risikoadjustierung/-einstufung (SRI) ins Auge fasst

Die SRI Risikoklassifizierungsstufen kannst du komplett in die Tonne treten. @satgar und ich hatten da schon etliche "Untersuchungen" dazu, wie komplett nutzlos das ist.

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CorMaguire
vor 59 Minuten von Puppi:

...Die SRI Risikoklassifizierungsstufen kannst du komplett in die Tonne treten. @satgar und ich hatten da schon etliche "Untersuchungen" dazu, wie komplett nutzlos das ist.

Nach meinem Verständnis soll der SRI sehr heterogene Finanzprodukte in einer kleinen Skala nach einer festgelegten Methodik vergleichbar machen. Dabei begrenzt sich die Methode auf Kredit- und Marktrisiko. Für eine erste, grobe Einstufung finde ich das ausreichend.

Die Einschätzung "komplett in die Tonne treten" und "komplett nutzlos" teile ich daher nicht.

 

Für eine detaillierte Risikobetrachtung mag einem das zu grob sein. Aber das war ja auch nicht die Aufgabe.

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Schlumich
vor einer Stunde von Puppi:

Ich hatte also nie erwartet, dass Beck's Produkt an die reine Rendite eines 100%-Aktien-ETFs herankommt, aber mindestens 80% aufwärts sollte es schon sein finde ich, eher Richtung 90%. Dann passt auch das Gesamt-Rendite-Risiko-Verhältnis gut finde ich.

 

Das kann man so stehen lassen und fasst die Situation gut zusammen 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 1 Stunde von CorMaguire:

Dabei begrenzt sich die Methode auf Kredit- und Marktrisiko

Sollte es, klappt aber nicht so recht bzw. ist sehr fehlerbehaftet.

Bezüglich der Volatilität gelten oft nur zu kurze Zeiträume in der jüngeren Vergangenheit oder es passt was gar nicht, wie z.B. hier (dort werden die Währungsschwankungen in einer gewissen Tranche nicht berücksichtigt):

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00BGR7L912,LU0290358497

 

Oder hier zählt offensichtlich das Ausfallrisiko gar nicht:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/DE0006289499,IE00B66F4759

 

Insgesamt ist das automatisierte System viel zu unzuverlässig und fehlerhaft.

 

Extrembeispiele, für "in die Tonne treten" sind zudem Offene Immobilienfonds, die sehr lange Zeit in Risikoklasse 1 eingestuft wurden oder etliche Aktien-, Misch- und Anleihe-Fonds, die nur aufgrund kurzer Zeiträume und Volatilität in entsprechende Kategorien rutschten.

Erst NACH einem Crash, wie z.B der Zinswende (Anleihen) wurden sie dann plötzlich höher eingestuft (der Vanguard Global Agg. Bond EUR H war daher vor einiger Zeit vorübergehend in SRI 3, wie eben auch das GPO).

Sowas halte ich für unerfahrene Anleger nicht nur nutzlos, sondern sogar gefährlich. 

Als absolut, erste grobe Orientierung...hm...ok..., aber das Blöde ist, dass viele Laien sich zu sehr darauf verlassen und nicht nochmal die Produkte genauer unter die Lupe nehmen. Auch im WPF gab es da schon einige Fäden mit entsprechenden Problemen bei Anfängern, die sich fast blind auf SRI verließen und dann ihr blaues Schock-Wunder erlebten.

 

Ist aber OT hier...das Thema kann man gerne woanders weiterdiskutieren.

 

Jedenfalls:

SRI bzgl. GPO ins Spiel zu bringen, halte ich daher für nicht nützlich.

Warum, sieht man neben dem oben Erwähnten z.B. auch hier an diesem simplen Beispiel (30-40% Aktienquote vs. 80-100%).

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/AT0000A2B4T3,IE00BM9CC824,IE00BMVB5M21,DE0009848119

 

Ich halte es z.B. für wahrscheinlich, dass das GPO noch einem 60% Aktiencrash zusammen mit 100%-Aktienfonds in Kategorie 5 eingestuft wird, da der Drawdown in diesem Fall bei allen ähnlich hoch sein wird (siehe Berechnungen von @edanvor einigen Jahren hier im Thread).

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CorMaguire
vor 1 Stunde von Puppi:

Sollte es, klappt aber nicht so recht bzw. ist sehr fehlerbehaftet.

Bezüglich der Volatilität gelten oft nur zu kurze Zeiträume in der jüngeren Vergangenheit oder es passt was gar nicht, wie z.B. hier (dort werden die Währungsschwankungen in einer gewissen Tranche nicht berücksichtigt):

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00BGR7L912,LU0290358497...

Zum SRI gehört nicht nur die Kennzahl, sondern auch der anschließende Absatz. Dort findet man u. a. den Hinweis dass ein Währungsrisiko nicht berücksichtigt wird:

grafik.png.0f7766ce9f787349c27b70995f5aadd4.png

 

Hier findest Du bei Interesse weitere Vorgaben für den Absatz --> https://www.legislation.gov.uk/eur/2017/653/annex/III/adopted/data.xht?view=snippet&wrap=true (vermutlich gibts das auch irgendwo in deutsch)

Vielleicht findest Du ja dort oder im Workflow weitere Hinweise die die von Dir entdeckten/vermuteten Schwächen erklären

--> https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/jc_2017_49_priips_flow_diagram_risk_reward_rev.pdf

Und ja ist hier OT, diskutieren mag ich die Sinnhaftigkeit/Schwächen des SRI aber weder hier noch woanders. 

 

Interesse hätte ich an besser geeigneten Indikatoren "die heterogene Finanzprodukte in einer kleinen Skala nach einer festgelegten Methodik vergleichbar machen". Wenn Dir da was unterkommt ...

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor einer Stunde von CorMaguire:

Dort findet man u. a. den Hinweis dass ein Währungsrisiko nicht berücksichtigt wird:

grafik.png.0f7766ce9f787349c27b70995f5aadd4.png

Danke. Das hatte ich übersehen.

 

vor einer Stunde von CorMaguire:

Interesse hätte ich an besser geeigneten Indikatoren "die heterogene Finanzprodukte in einer kleinen Skala nach einer festgelegten Methodik vergleichbar machen". Wenn Dir da was unterkommt ...

Ist nicht leicht, ich weiß.

Zumindest wäre das Einbeziehen einer längeren Vola-Zahl (z.B. 10 Jahre) oder des MaxDD sinnvoller als die aktuelle Methode. Das bedeutet natürlich, dass recht neue Fonds nicht eingestuft werden können, aber das wäre vielleicht gar nicht so schlecht. Oft offenbaren sich Risiken erst über längere Zeit.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
Am 16.7.2026 um 10:43 von Schlumich:
Am 16.7.2026 um 09:24 von Puppi:

ch hatte also nie erwartet, dass Beck's Produkt an die reine Rendite eines 100%-Aktien-ETFs herankommt, aber mindestens 80% aufwärts sollte es schon sein finde ich, eher Richtung 90%. Dann passt auch das Gesamt-Rendite-Risiko-Verhältnis gut finde ich.

 

Das kann man so stehen lassen und fasst die Situation gut zusammen 

Was man halt auch immer wieder sehen sollte und mich ehrlich gesagt ziemlich erstaunt:

Der Unterschied zwischen einer simplen, passiven 80/20 Mischung (in dem Fall Vanguard Lifestrategy 80) und dem GPO ist unfassbar gering. Wir haben mittlerweile Daten von über fünf Jahren für beide Produkte. Der Chartvergleich sieht für mich ähnlich aus, wie wenn ich einen iShares ACWI mit einem SPDR ACWI IMI vergleiche. Das ist schon sehr überraschend finde ich. Was bestätigt mir das?

Dieses ganze feinteilige, analytische Herumgeschraube im GPO, was angeblich einen Mehrwert bringen soll, ist in der Praxis bisher fast null zu sehen....sei es die Antizyklischstrategie mit Nachkaufen (war die letzten gut fünf Jahre immerhin doch 1-2x der Fall), die Fundamental-Gewichtung im Aktienteil oder dieses aktive Herumwurschteln im Investitionsreserveteil mit Miniportionen verschiedenster Anleihen, Gold und was weiß ich noch. 

Fakt ist, dass da fast kein Effekt zu sehen ist insgesamt im Vergleich zum 80/20-Nichtstun (der aber eben eigentlich da sein sollte, weil die durchschnittliche Aktienquote beim GPO eben mehr als 80% ist!).

Da hilft es halt auch nichts, wenn man das GPO irgendwie schönreden will, sei es durch "Das GPO hat aber weniger Volatilität!" (ja genau...mal 0,...% mehr oder weniger machen das Kraut voll fett:rolleyes:) oder "Der Zeitraum ist zu kurz und dadurch konnte die Strategie noch nicht richtig greifen!" oder "Die Aktiengewichtung ist komplett anders als bei MCAP!" (da die USA die letzte Zeit auch ziemlich eins auf die Mütze bekommen hat, fällt das alles im besagten Zeitraum kaum ins Gewicht).

Erinnert mich fast bisschen an andere, ziemlich überflüssige Produkte, die zwar nicht weh tun, aber irgendwie doch keiner braucht bzw. keinen wirklichen Mehrwert bringen (z.B. iBonds-ETFs).

Das soll hier echt kein Beck-Bashing werden, aber die Tatsachen sprechen halt einfach für sich finde ich.

 

Hier nochmal das Bild bei fondsweb:

 

1988808545_Screenshot2026-07-17111618.thumb.png.a1a2a34a6bdfa41e5aefa7d1e4b96a91.png

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/AT0000A2B4T3,IE00BMVB5R75

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Bigwigster

Trotz Kostennachteil von 0,44% p.a. hat der GPO Netto also nach ~5 Jahren etwas mehr Rendite bei etwas weniger Risiko gebracht, meine Erwartungen sind übertroffen :).

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 4 Minuten von Bigwigster:

Trotz Kostennachteil von 0,44% p.a. hat der GPO Netto also nach ~5 Jahren etwas mehr Rendite bei etwas weniger Risiko gebracht, meine Erwartungen sind übertroffen :).

Na dann Glückwunsch! Das bahnbrechende Ziel wurde erreicht! :D:thumbsup:

vor 4 Minuten von Bigwigster:

bei etwas weniger Risiko

Ich könnte jetzt wieder etwas kleinlich sein mit "Im Corona-Crash ist das GPO gut 1% mehr abgestürzt als eine 80/20-Mischung a´la Vanguard Life80, siehe => KLICK :D

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Jennerwein
vor 2 Stunden von Puppi:

Was man halt auch immer wieder sehen sollte und mich ehrlich gesagt ziemlich erstaunt: Der Unterschied zwischen einer simplen, passiven 80/20 Mischung (in dem Fall Vanguard Lifestrategy 80) und dem GPO ist unfassbar gering.

Was ist daran erstaunlich? Das aktives Management meist keinen Mehrwert bringt ist doch bekannt.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Man muss bedenken, dass das GPO in Zeiten ohne Regimewechsel weitgehend einem 80/20 Mischfonds entspricht. Der Vergleich mit dem Lifestrategy ist selbst dann nur eingeschränkt ok, weil der Lifestrategy mit durchaus riskanten Anleihen mischt. Den hat das GPO knapp geschlagen. 

 

Meine Erwartung an das GPO ist,: In normalen Zeiten wie ein Mischfonds von 80/20, nur im bzw. nach dem Crash wird er Pluspunkte machen können. Da gab es seit seiner Auflage noch nicht so arg viele Gelegenheiten. 

 

Insgesamt finde ich, dass er sich gut hält gegenüber dem rein passiven Lifestrategy, weil die höhere Gebührenbelastung natürlich auf die Rendite drückt. Große Überrenditen würde ich ohnehin keine erwarten. 

 

Der Vergleich mit einem 100 % Aktienfonds ist einfach albern und davon getrieben, bestimmte Ergebnisse sehen zu wollen. 

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Schlumich

Man könnte das Ganze auch so zusammenfassen: Der gute Herr Beck macht zumindest keinen Schaden mit den Gebühren, die er für die Verwaltung seiner Produkte einstreicht (wenn man 80/20 als fairen Vergleich akzeptiert). Das ist doch auch schon mal was. Da gibt es ganz andere Beispiele, die massiv Gebühren einstreichen und dafür eine miserable Leistung abliefern. Beim Herrn Beck bekommt man für seine Gebühren zwar keine bessere Performance, dafür aber das Gefühl, dass sich jemand um seine Belange kümmert, (was ich nicht verwerflich finde).

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 44 Minuten von Schlumich:

...Beim Herrn Beck bekommt man für seine Gebühren zwar keine bessere Performance, dafür aber das Gefühl, dass sich jemand um seine Belange kümmert, (was ich nicht verwerflich finde).

Ganz ehrlich: Ein langjähriges WPF-Mitglied, das glaubt, Fondsmanager kümmern sich um seine Belange, der ist völlig lost in Space. Da ist auch nichts mehr zu machen.

Ich möchte gern mal wissen, wie man so etwas abwegiges glauben oder fühlen kann?

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Schlumich
vor 11 Minuten von Schwachzocker:

Ganz ehrlich: Ein langjähriges WPF-Mitglied, das glaubt, Fondsmanager kümmern sich um seine Belange, der ist völlig lost in Space. Da ist auch nichts mehr zu machen.

Ich möchte gern mal wissen, wie man so etwas abwegiges glauben oder fühlen kann?

Habe ich geschrieben, dass ICH so denke? Ich finde es nicht verwerflich, wenn andere sich dabei gut fühlen. DAS habe ich geschrieben.

Im Gegensatz zu Dir gelingt es mir durchaus noch auch andere Meinungen, als nur die meine zu akzeptieren. 

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Fondsanleger1966

Erstaunlich, wie kontrafaktisch sich manche Forenmitglieder an ihren Vorurteilen festklammern.

 

Lassen wir die Tatsachen sprechen:

 

- GPO (IT) laut extraETF seit Auflegung am 13.11.2019: +92,84%

- extraETF Weltportfolio 80 (80/20-Mix aus MSCI ACWI IMI und Global Aggregate Bonds EUR hedged): +82,69%

 

=> Mehrrendite des GPO (IT): 10,15%pkt bzw. +0,81% p.a. trotz der deutlich höheren internen Kosten (0,43% p.a. vs. 0,17% p.a.).

=> Strategie-Outperformance vor Kosten also sogar mehr als 1% p.a.

 

Das ist aus institutioneller Sicht ein sehr, sehr guter Wert für einen Fonds, der so nah an einer klassischen Benchmark agiert! 

 

Verglichen mit dem Dimensional World Allocation 80/20 Fund EUR Acc ist der Vorsprung sogar noch größer (13,95%pkt = 1,14% p.a. trotz ebenfalls höherer interner Kosten), siehe https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/AT0000A2B4U1,IE00BYTYV309 . Außerdem liegt die Volatilität über 5 Jahre (längster vorliegender Zeitraum) beim GPO (IT) etwas niedriger. 

 

Was will man mehr als Anleger?

 

Der GPO (IT) ist übrigens z.B. in den Nettopolicen der AL erhältlich oder bei der FFB im freien Fondsdepot (dort 0,1% p.a. Verwahrentgelt, ansonsten bei Spezialzugang gebührenfrei und generell ohne eine hohe Mindestanlage handelbar).

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 41 Minuten von Fondsanleger1966:

Außerdem liegt die Volatilität über 5 Jahre (längster vorliegender Zeitraum) beim GPO (IT) etwas niedriger. 

 

Was will man mehr als Anleger?

...vielleicht der vollständigkeithalber MaxDD-Betrachtungen, wenn man schon "Tatsachen" vorlegen will.

Da schnitt das GPO schlechter ab im Corona-Crash als das 80/20 Extra-Portfolio. 

Bin kein Erbsenzähler, aber wenn Tatsachen mit Vola-Daten untermauert werden, die so gut wie keiner merkt aufgrund 0,...%, dann bitte auch alles an Risiko-Kennzahlen posten.

 

Dass das allgemeine MaxDD-Risiko des GPO sowieso höher ist als bei einer festen 80/20-Mischung, wurde in Berechnungen vor einigen Jahren hier im Thread aufgezeigt. Eine Finanzkrise wie 2008 würde das GPO nochmal deutlich mehr fallen lassen als eine feste 80/20 -Allocation (das geht dann Richtung 100%-Aktien-MaxDD-Risiko, weshalb es einige eben nicht für albern halten, durchaus mit 100% Aktien zu vergleichen,  So viel zum Thema "das Ding ist viiel weniger riskant als 100% Aktien:rolleyes:.

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