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korbi

Ultrastabilität nach Andreas Beck

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wpf-leser
· bearbeitet von wpf-leser
Am 29.11.2025 um 17:42 von Sapine:

Grundsätzlich ist der Regimewechsel nicht ausschließlich an der Kursentwicklung angehängt. Vielleicht habe ich das Video ja falsch verstanden, aber dort habe ich nur von den Kurseinbrüchen gehört und keine weiteren Faktoren. Insofern ein leichtes Fragezeichen an die Berechnung von mir.

Korrekt. Insofern ist das Video mMn. recht ehrlich, da eine "Annäherung" angestrebt wird und entsprechende Abweichungen grafisch zu entnehmen sind werden. Das finde ich ausdrücklich gut.

 

Am 29.11.2025 um 10:12 von Rotenstein:

Dies bekräftigt mich in meiner Einschätzung, dass es bei Beck vor allem um Marketing-Geklingel geht.

Ich halte derartige Kritik für überzogen. Marketing ist ganz sicher ein Aspekt. Er weist aber auch ehrlich immer wieder mal selbst darauf hin, dass das Produkt der Vereinfachung dient und man die Kosten durch eigene Nachbildung eines ähnlichen Ansatzes drücken kann. Genau so nimmt er immer wieder eine kritische Perspektive dazu ein, wenn er das GPO mit anderen Ansätzen (100% Aktien oder auch Multi-Faktor, zuletzt vmtl. gegen Ende des Gesprächs mit Prof. Rieck; bei ~46:00 geht es los, bei ~51:20 kommt's) vergleicht. Kurzum: Das Produkt ist nur unter bestimmten Annahmen geeignet. Lässt man die außer Acht, ist es das ggf. nicht mehr - nur ist das eine zutiefst individuelle Bewertung.

 

Am 29.11.2025 um 10:12 von Rotenstein:

Schon vor Kosten wäre es vorteilhafter für den Anleger gewesen, auf eine 84:16-Mischung von Aktien und Anleihen zu setzen, denn diese hätte die gleiche Rendite bei geringerem Risiko geliefert.

Der Vergleich vor Kosten ist mMn. zielführend. Abschließend zur Erinnerung: Dies ist das Ergebnis eines Backtests und gleichzeitig einer imperfekten Abbildung des GPO. Je nach (z.B.) "Krisenhäufigkeit" kann das in alle Richtungen anders aussehen. Wofür/wogegen soll man sich da entscheiden? Das ist eine rückwärtsgewandte Betrachtung / Optimierung. Zweifelsohne interessant und ich will das überhaupt nicht in Misskredit ziehen. (Ganz im Gegenteil - tolle Leistung und Darstellung!) Aber dass das jeder zumindest annähernd (auch in Zukunft) selber so könnte, sagt Dr. Beck selbst. Dies (ganz konkret) ist mMn. kein neuer Erkenntnisgewinn.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 8 Stunden von wpf-leser:

Der Vergleich vor Kosten ist mMn. zielführend. Abschließend zur Erinnerung: Dies ist das Ergebnis eines Backtests und gleichzeitig einer imperfekten Abbildung des GPO. Je nach (z.B.) "Krisenhäufigkeit" kann das in alle Richtungen anders aussehen. Wofür/wogegen soll man sich da entscheiden? Das ist eine rückwärtsgewandte Betrachtung / Optimierung. Zweifelsohne interessant und ich will das überhaupt nicht in Misskredit ziehen. (Ganz im Gegenteil - tolle Leistung und Darstellung!) Aber dass das jeder zumindest annähernd (auch in Zukunft) selber so könnte, sagt Dr. Beck selbst. Dies (ganz konkret) ist mMn. kein neuer Erkenntnisgewinn.

Mein Sonderfall mit der Betriebsrente passt sicherlich nicht zu jedem, klar. Aber ich wüsste z.b. nicht, welchen Fonds ich alternativ nehmen sollte, wenn man die Wertentwicklung des GPO vergleicht und in direkten Zusammenhang mit seiner Volatilität setzt. 
 

Also quasi die Frage: wollte man die Volatilität eines reinen AktienPortfolios nicht ertragen, welchen Fonds würde man benutzen, um auf eine vergleichbare Wertentwicklung wie Becks GPO zu kommen? Alternativen, die ich zumindest bei der Alte Leipziger wählen könnte, hatte ich schon genannt. Es gibt ich den ARERO ESG dort, der eine vergleichbare Vola aufweist. Aber schlechter performt. Man könnte natürlich auch eine eigene Mischung aus FTSE All World und zb dem ODDO Money Market machen, quasi als risikoreich/risikoarm Mischung mit jährlichem Rebalancing. Ich Versuch das mal zu vergleichen….

 

Schon geil: Man kommt bei 70/30  seit Auflage des GPO eigentlich zum genau gleichen Ergebnis nach Kosten. Diese sind 0,21% für die eigene Mischung und 0,43% für die Institranche von Beck:

 

 

 

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lopiuh

Moin,

 

ich denke ein "Vorteil" des GPO kann sein, dass man in Krisen den Reflex beim Anleger triggert, seinen "Verwalter" (Beck) zu fragen, wann er endlich mehr investiert (Regimewechsel), anstelle ihn zu fragen, wann er endlich verkauft, da ja jeder sehen kann, dass momentan alles fällt. Das hilft letztendlich beiden Seiten (wenn Anleger denn dazu neigt so zu denken). Das hat er in Interviews auch schonmal so ähnlich selbst formuliert. Ich könnte jetzt aber nicht sagen, in welchem Video. Ich denke, dieser psychologische "Kniff"  "Kaufdruck" vs "Verkaufdruck" in einer Krise auszulösen, hat schon einen "Wert".

 

(Ich bin in keinem seiner Produkte investiert), finde ihn als "Videoerkläronkel" (nicht dispektierlich gemeint) aber sehr angenehem.

 

 

 

Gruß

 

lopiuh

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Hufeisen

(Selbe Mitteilung wie beim FIO)

 

Zum 23.03.2026 gelten neue Fondbestimmungen:

 

Verlängerung der Kündigungsfrist: Vorrübergehend kann die Fondsgesellschaft die Rücknahmefrist (Kündigungsfrist) verlängern.

Rücknahmegebühr: Zur Vermeidung von Verwässerungseffekten kann eine Rücknahmegebühr bis zu 2 % erhoben werden.

 

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Geldhaber
vor 6 Stunden von Hufeisen:

Rücknahmegebühr: Zur Vermeidung von Verwässerungseffekten kann eine Rücknahmegebühr bis zu 2 % erhoben werden.

Muss ich mir unbedingt noch genauer anschauen. Eine Rücknahmegebühr möchte ich jedenfalls nicht bezahlen. Möglicherweise verkaufe ich lieber vorher. Wäre schade, wenn es so kommt. 

Quelle für die angekündigten Änderungen? 

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Sapine

Die Möglichkeit für Rücknahmegebühren haben einige Fonds in ihren Prospekten drin. D.h. noch lange nicht, dass sie auch erhoben werden. Aber nachfragen schadet nicht. 

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Fondsanleger1966

Gewinnverteilung im MSCI ACWI nach Regionen: siehe Grafik bei 8'05'' im 2. Video auf https://hqtrust.de/hqt-outlook-2026/

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satgar

Aktuelles zum GPO aber auch Grundlagen zum Fonds und seiner Strategie:

 

https://youtu.be/eUPWCYIxbjU?is=3wDYurdHNgTDOD4J

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geldvermehrer

Kann man sich zeitnah über Regimewechsel informieren lassen, z.B. per newsletter etc.?

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kr@utg
Am 7.3.2026 um 11:31 von satgar:

Aktuelles zum GPO aber auch Grundlagen zum Fonds und seiner Strategie:

 

https://youtu.be/eUPWCYIxbjU?is=3wDYurdHNgTDOD4J

Mir ist aufgefallen, dass im Aktienanteil die small caps für die Emerging Markets fehlen. D.h. Andreas Beck kommt nicht an die 8.800 Aktien, die immer zitiert werden, ran.

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globalportfolio
· bearbeitet von globalportfolio

Im Vanguard Global Small-Cap Index Fund sind per Januar/Februar 2026 insgesamt 3.844 Aktien enthalten. Das dürfte mehr als ausreichend sein.

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kr@utg
vor 2 Stunden von globalportfolio:

Im Vanguard Global Small-Cap Index Fund sind per Januar/Februar 2026 insgesamt 3.844 Aktien enthalten. Das dürfte mehr als ausreichend sein.

es sind zwar viele, aber nur aus den developed countries.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor einer Stunde von kr@utg:

es sind zwar viele, aber nur aus den developed countries.

Dann solltest du deinen Vorwurf nochmal konkreter stellen, denn du sagst ja:

 

vor 7 Stunden von kr@utg:

Mir ist aufgefallen, dass im Aktienanteil die small caps für die Emerging Markets fehlen. D.h. Andreas Beck kommt nicht an die 8.800 Aktien, die immer zitiert werden, ran.

Hervorhebung durch mich. Du sagst ja „weil SC im EM Anteil fehlen, hat er deswegen keinen 8.800 Aktien drin“. Er kann ja aber trotzdem 8.800 Aktien haben, selbst wenn das nicht heißt, auch SC in EM mit drin zu haben. Gibt es eigentlich einen guten ETF mit SC der EM? Stell ich mir extrem aufwendig und teuer im Handling Vor . SC ist tendenziell weniger liquide handelbar, EM genauso. SC+EM stelle ich mir herausfordernd und teuer vor.

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Beginner81
· bearbeitet von Beginner81

Ich hab den.

 

 

Screenshot_20260311_231646_Samsung Internet.jpg

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satgar
vor 8 Stunden von Beginner81:

Ich hab den.

 

 

Screenshot_20260311_231646_Samsung Internet.jpg

Welchen genau? Du zeigst zwei.

 

Wie sind deren genaue ISINs?

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kr@utg
· bearbeitet von kr@utg
Typo
Am 11.3.2026 um 16:23 von kr@utg:

es sind zwar viele, aber nur aus den developed countries.

Der MSCI Emerging Markets-Index hat ca. 1.195 Aktien, der MSCI Emerging Markets IMI enthält ca. 3.077 Aktien. MSCI EM (Emerging Markets) IMI Index
Es war übrigens nicht als Vorwurf gemeint, sondern ein analytisches Statement :rolleyes:. Die Marktkapitalisierung der ca. 2000 Aktien dürfte allerdings nicht sehr groß sein, wenn man den geringen Anteil am Gesamtportfolio berücksichtigt.
Die Abschätzung:

Index Market Cap $11.73 T des MSCI Emerging Markets-Index  minus Index Market Cap $13.43 T (US Trillion = EU Billionen) des MSCI EM (Emerging Markets) IMI Index

Er könnte also einfach, statt des Vanguard EM den iShares Core MSCI EM IMI nehmen.

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Beginner81
vor 7 Stunden von satgar:

Welchen genau? Du zeigst zwei.

 

Wie sind deren genaue ISINs?

 

SPDR

Der andere ist ja der EM IMI, nur zum Vergleich.

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satgar
· bearbeitet von satgar

@Sapine

 

Ich hab, wie vielleicht einige wissen, den GPO InstiTranche in meiner fondsgebundenen Direktversicherung der Alte Leipziger als Nettotarif, zumindest dort in einem Anlagetopf, den man selbst entscheiden kann. Ich nutze ihn dort, weil das System der Betriebsrente wegen einer endfälligen Garantie (1zu1 wie bei Riester 1.0) anfällig/hektisch auf Volatilität reagiert und umschichtet. Im Vergleich zur Vola vom Beck findet man in meinem Vergleich ein 70/30 Portfolio aus vanguard ftse all world und ODDO BHF Money market mit rebalancing einmal im Jahr. Ich finde, der GPO schlägt sich da gut:

 

 

IMG_0125.png
 

Sein Regime Ansatz kommt, mMn, nur zu selten zum Zuge. Mit seinen Wechseln von 20 und 40% vom letzten Hoch, trifft das auf die 40% einfach super selten zu. Das konnte man in einem seiner Videos zuletzt auch mal Sehen, weil er das in einer Grafik zeigte. Vielleicht wäre sowas wie 10 und 20%…. Oder 15 und 30%, besser geeignet. Aber gut, das ist nur meine laienhafte Meinung. 

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satgar
· bearbeitet von satgar

Jetzt überlege ich gerade, das ich mir das „logischerweise“ ja auch selber mit den beiden Vergleichsfonds bauen könnte. Quasi 10% Aktienquote heraufsetzen bei 10% Einbruch, 20%… bei 20% Einbruch und eben 100% Aktienquote bei 30% Einbruch. Im Mantel der Versicherung ist es steuerneutral und kostenlos. 
 

In einem privaten Depot hab ich zb den A1W8SB (xtrackers MSCI acwi screened). Der hat in der 52 Wochen Spanne nen Höchstkurs von 45,30€ gehabt. Jetzt könnte ich bei TP Preisalarme für gerundete 40…36 und 32€ Kurs setzen, und mit meiner Alte Leipziger App zu den Alarmen umschichten. Macht halt Arbeit. Und ich müsste entscheiden, es ja auch wieder Richtung GMF zurück zu schichten. Wann mache ich das jeweils und hab ich da Bock drauf? Immerhin gibts zu jedem Schichtungsvorgang auch nen Versicherungsschein Nachtrag. Zum Glück zwar nicht per Post sondern nur in der App, aber trotzdem.

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Wishmueller

Wenn man jetzt böswillig wäre (was wir natürlich alle nicht sind) könnte man diese "Regime Wechsel"-Geschichte halt auch als "Marketing Gag" abtun...... ;)

 

Meines Wissens bringt dieses "regelbasierte Market Timing", das er da betreibt, keinerlei erwiesene Mehrrendite, wenn man die Opportunitätskosten mit berücksichtigt. Wäre dem so, wären da bestimmt schon andere vor Andreas Beck drauf gekommen und man fände entsprechende "Börsen-Strategien" inkl. Back-Tests. Ist mir bisher aber noch keine begegnet.....

 

Aber in der "Moderation" so eines Fonds macht sich das natürlich ganz gut, das will ich nicht besreiten..... :)

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