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grt35a

150T Euro risikoarm anlegen

Empfohlene Beiträge

HaRaS1983

Gibt nur 2 Varianten:

 

1.Lass es wie es ist. 

2. Sie sollen Dir Geld bereits vererben und machst selber. 

 

Alles andere ist nur Stress

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Nachdenklich
vor 42 Minuten von Madame_Q:

(Haus, keine Schulden, 150t Geld auf der Seite, Renten reichen für das normale Leben gut aus). Sowas wünsche ich meinem Mann und mir auch mal. Mehr braucht auf gut deutsch kein Schwe....!

"Mehr braucht auf gut deutsch kein Schwe....!"

Das mag für die Eltern des TO vielleicht tatsächlich so zutreffend sein. Sie scheinen damit zufrieden zu sein und ich möchte ihnen die Zufriedenheit auch nicht zerstören, indem ich dazu rate, gegen ihre Überzeugung in Aktien zu investieren. Jeder sollte sein Geld so anlegen, daß er dabei ein gutes Gefühl hat. 

Dennoch bin ich der grundsätzlichen Überzeugung, daß wir in Deutschland einen viel zu großen Anteil unseres Geldvermögens renditelos rumliegen lassen statt das Geld in Produktivvermögen zu investieren. Auf die Dauer halte ich das Investment in ein breit gestreutes Aktienportfolio nicht für riskant. Und der TO berichtet, daß die Rente den Eltern für ihr Leben ausreicht. Der Zeithorizont zumindest eines signifikanten Teils der Anlage reicht also über die derzeitige Generation hinaus.

 

Und unter diesen Voraussetzungen halte ich eine Aussage wie diese:

vor 50 Minuten von Madame_Q:

Viele bilden sich das aber so ein und gehen dann in riskante Anlagen wie Aktien oder Gold. Das ist aber der falsche Weg.

.... aber einfach für einen falschen Ratschlag.

 

Ich bin zwar keiner, der den baldigen Kollaps unserer Währung oder unseres ganzen Wirtschaftssystems voraussagt. Ich bin aber dennoch überzeugt davon, daß man derzeit besser Eigenkapital- als Fremdkapitalgeber sein sollte (wie gesagt: breit gestreut).

 

 

 

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Madame_Q
· bearbeitet von Madame_Q
vor 10 Minuten von Nachdenklich:

Dennoch bin ich der grundsätzlichen Überzeugung, daß wir in Deutschland einen viel zu großen Anteil unseres Geldvermögens renditelos rumliegen lassen statt das Geld in Produktivvermögen zu investieren. Auf die Dauer halte ich das Investment in ein breit gestreutes Aktienportfolio nicht für riskant.

Deine Sichtweise sei dir natürlich gestattet (logisch), aber ich halte hier dagegen und sehe besonders den fett markierten Satz nicht so.

 

vor 10 Minuten von Nachdenklich:

Und der TO berichtet, daß die Rente den Eltern für ihr Leben ausreicht

Und gerade deshalb kann man es auch so sehen, dass es gar nicht entscheidend oder überhaupt nötig ist, aus den 150t nochmal 200 oder 250t zu machen, wenn das Risiko da ist, dass sich diese 150t auf dem Sterbebett in 70t verwandeln. Man muss auch mal zufrieden sein mit seinem Leben und nicht an jeder Ecke das letzte Quentchen herausquetschen wollen, denn letztendlich ist es nur Geld und davon haben die Eltern des TE eigentlich schon einigermaßen genug. So ist einfach meine Sichtweise, aber mir ist verständlich, dass die meisten in einem Wertpapierforum das nicht genauso sehen.

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Totti3004
vor 4 Stunden von Joe32:

Wenn Sie negativ sind, würd ich es hier nicht vorschlagen. 

 

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grt35a

Danke für die vielen Rückmeldungen und sorry, dass ich erst jetzt reingeguckt habe und antworte.

 

Ich kann eure Vorschläge alle nachvollziehen und verstehe, dass man sich in finanzielle Dinge anderer, auch wenn es die eigene Familie betrifft, besser raushalten sollte. Daher glaube ich auch, da ich meine Eltern nunmal kenne, dass sich am status quo wenig ändern wird und das Geld weiterhin auf Sparkonto, Tagesgeld oder whatever liegen bleibt.

 

Ich möchte noch die offenen Fragen beantworten:

 

@Chips

das Geld ist für nichts bestimmtes gedacht. Wird als Rücklagen angesehen, falls am Haus was gemacht werden muss oder eine größere Reparatur fürs Auto ansteht, ggf. in Urlaub fahren, usw…

 

@bondholder

ist das Sicherungssystem der Banken tatsächlich so verlässlich wie du oben sagst? Was ist mit der Möglichkeit reihenweiser Kreditausfälle im Zuge Corona? Bankenrun in den nächsten 5-10 Jahren ausgeschlossen? Ich persönlich habe in unsicheren Zeiten immer ein schlechtes Gefühl, viel Geld, was rechtlich gesehen durch die Einzahlung auf der Bank nicht mal mehr mir gehört, auf einem Konto liegen zu lassen. Bin ich mit diesem Gefühl alleine? :) Macht es einen Unterschied, 100k (d.h. innerhalb Einlagensicherung) auf 5 Banken oder auf 1 Bank aufzuteilen?

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Bassinus
vor 14 Minuten von grt35a:

Macht es einen Unterschied, 100k (d.h. innerhalb Einlagensicherung) auf 5 Banken oder auf 1 Bank aufzuteilen?

Diversifikation macht immer im Fall der Fälle Sinn. Egal ob sie hält was sie verspricht oder ausfällt - wäre der Betrag bei 5 verschiedenen Bankenhäuser eben "nur" 20% auf das du zeitweise oder für immer verzichten müsstest wenn eines davon ausfällt. Bei der letzten Bankenkrise sind ja Gott sei Dank nicht 100% der Häuser ausgefallen oder wurden fallen gelassen.

Solange es "kostenlos" geht und dir den Aufwand wert ist, sind 5 besser als 1.

Immer! Außer bei Frauen. Da ist eine manchmal schon zuviel. Oder bei Platten Reifen. Einer ist besser als 5 Fünf (inklusive Reserverad) :narr:

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odensee
vor 41 Minuten von grt35a:

Macht es einen Unterschied, 100k (d.h. innerhalb Einlagensicherung) auf 5 Banken oder auf 1 Bank aufzuteilen?

Natürlich ist das ein Unterschied. Wenn du auf 5 Banken verteilst, gibt es 5 Banken, die ausfallen können, also höhere Wahrscheinlichkeit, dass eine ausfällt. Wenn du alles bei einer hast, nur eine. Allerdings ist bei Ausfall einer von fünf Banken der Rest nicht betroffen. Ob die Einlagensicherung hält, was sie verspricht, wird sich im Falle des Falles zeigen. Bei einer kleinen Bank kann das durchaus gutgehen, bei einer DB oder ING sehe ich eher schwarz.

 

Siehe auch: https://www.kritische-anleger.de/der-gefaehrliche-glaube-an-die-sicherheit-der-einlagensicherung/

 

Mit ausreichend Paranoia verteilt man nicht nur auf x Banken, sondern auf mehrere gesetzlichen Einlagensicherungssysteme: https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung#Deutschland

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