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Bakerman78

Wie soll ich mit meinen alten Kapitallebensversicherungen weiter umgehen

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Bakerman78
Posted

Hallo Zusammen,

 

ich habe mich leider zu lange nicht intensiv mit meinen Finanzen auseinandergesetzt bzw. diverse Verträge abgeschlossen, zu denen ich vom Versicherungsmakler bzw. Sparkassenmitarbeiter „beraten“ wurde. Im Nachhinein war da sicher vieles falsch oder zumindest suboptimal.

Ich versuche jetzt ein bisschen Ordnung da rein zu bekommen und zu schauen wo ich vielleicht was schlechtes abstoßen oder durch was besseres ersetzen kann.

Ich habe jetzt hier schon einiges gelesen und im Internet zu diversem recherchiert, bin aber noch nicht in allen Punkten klar.

Grundsituation:

Ich 42, Lehrer Beamter, netto 3800,-

Meine Frau 43 Bürokraft TZ, netto 950,-

2 Kinder (12 und 9 Jahre)

Schuldenfrei, besitze ein Haus, dass ich von meinen Elternüberschrieben bekommen habe.

Hier stehen aber in den nächsten Jahren eine Dachsanierung an (30000?) plus evtl Umbaumaßnahmen, um noch zwei ungenutzte Teile des Hauses vermieten zu können.

Ich habe und 2300,- Fixkosten für Haus, Versicherung, KFZ, Internet, Telefon,…

86,- gehen in einen 30000,- Bausparvertrag, der fast zur Hälfte bespart ist.

Bei der DEVK habe ich noch eine Familienversicherung (Haftpflicht, Hausrat und Unfall), da sind wir alle so abgesichert:

Invalidität Grundsumme 100.000, Vollinnvalidität 500.000

Todesfallleistung 3000

Unfallrente bei einem invaliditätsgrad ab 50% 500,- ab 90% 1000,-

Für die Kinder gehen monatlich je 40 auf einen Bausparvertrag, 25 auf ein Sparbuch und 25 in eine Risiko-Kapitallebensversicherung bis sie 18 sind. Hier tendiere ich schon mal dazu die 25,- fürs Sparbuch in einen ETF Sparplan zu stecken…

 

Meine größeren Baustellen sind aber:

Ich habe einen DEKA Fond laufen, der nach meinem jetzigen Wissen zu teuer ist. Da sind 18000,- drinnen, die auf 6 Jahre (jetzt noch 3) garantiert sind. Aktuell ist der im Minus. Ok das kann passieren. Aber grundsätzlich ist der zu teuer. Ich weiß nur noch nicht, ob ich das Geld dann irgendwann ins Haus stecke oder es vorher noch in einen MSCI etf umschichte. Das ist aber das kleinere Problem.

 

Ich werde einen etf Sparplan einrichten. Wie hoch muss ich noch schauen, wenn ich sehe was aus den nächsten Punkten wird.

 

In den folgenden Punkten bräuchte ich aber Euren Rat. Denn meine bisherigen „Berater“ waren jetzt im Nachhinein gesehen vermutlich nicht immer ganz neutral…

1)

Ich habe bei der DEVK eine Kapitallebensversicherung auf den Todes- und Erlebensfall (mit Überschussbeteiligung und jährlich 5% Dynamik). Daran angeschlossen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Abgeschlossen wurde die 2003 und läuft bis 2043 die BUZ nur bis 2038.

Wenn ich das alles richtig verstehe ist die garantierte Kapitalleistung bei jetzigem Tod oder im Erlebensfall 51.758€.

Und garantierte Vierteljahresrente aus der BUZ wäre aktuell 3160,-

 

Dafür zahle ich aktuell 94,25€ für die KLV und 92,44€ für die BUZ.

 

Den Ertrag der KLV kann ich nicht richtig einschätzen, aber allgemein heißt es ja, dass man mit passivem etf investieren mehr erreichen könnte.

Die BUZ Rente wäre im Fall der Fälle zu niedrig, die müsste denke ich mindestens 3x so hoch sein.

Und sollte ich aus irgendwelchen Gründen versterben wären 51.758,- als Absicherung meiner Familie auch nicht gerade üppig.

 

Grundsätzlich bin ich denke ich gesund und hatte denke ich die letzten 10 Jahre nichts ernstes. Macht es Sinn diese Versicherung zurückzukaufen oder beitragsfrei zu setzen, anders zu sparen und in meinem Alter noch eine andere BU und eine höhere Risikolebensversicherung (250000?) abzuschliessen. Oder kann man „mit der DEVK reden“, die KLV stilllegen und die BU aufstocken?

 

2)

Meine Frau hat ein ähnliches Produkt. Allerdings KLV und Unfallzusatzversicherung. Abgeschlossen 2006 läuft bis 2036. Garantierte Leistung 85.700. Aktuelle Beiträge 150,- für KLV 6,90 für die Unfall.

Leider keine BU, ist aber nicht ganz so schlimm, da sie ja nicht der Hauptverdiener ist. Aufgrund diverser Krankengeschichten bei Ihr werde ich auch kaum eine BU noch für sie bekommen…

Hier wäre auch nur die Frage. Laufen lassen, beitragsfrei setzen, laufen lassen und nur die Dynamik raus oder Rückkaufen und anders investieren.

3)

Bei der Sparkasse habe ich mir zwei 2014 Riesterverträge abgeschlossen. Meinen nur, damit meine Frau die damals Hausfrau war ihren Vertrag machen konnte und die Kinderzuschläge bekommen konnte. Ich zahlen monatlich 140,- ein, meine Frau jährlich 70,-

In der Abrechnung 2019 steht, ich habe 9105 eingezahlt und 760,60 an Zuschlägen bekommen. Davon gehen aber 332,60 Ausgabeaufschläge und 60,- Vertragskosten ab.

Das finde ich schon ganz schön heftig!!!

Bei meiner Frau sieht es besser aus. Die hat nur 560,- eingezahlt, 4494,- an Zuschlägen bekommen minus 189,75 Ausgabeaufschläge und 80,- Vertragskosten.

Ok, wenn ich das jetzt irgendwie richtig verstehe haben wir zusammen rund 10000 eingezahlt und dafür 5250,- Zusschüsse bekommen abzgl 850€ Kosten. Das klingt jetzt nicht so schlecht, aber nur wegen Onkel Riester. Die Kosten finde ich extrem unverschämt, aber unterm Strich ist es trotzdem für uns lohnenswert oder sehe ich das falsch?

 

Ich wäre für ein paar Tipps und Meinungen zu den Punkten 1-3 sehr dankbar!

 

Gruß Bakerman78

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odensee
Posted

Zwei Aspekte:

vor 15 Minuten von Bakerman78:

Abgeschlossen wurde die 2003 und läuft bis 2043 die BUZ nur bis 2038.

Steuerfreiheit beachten bei deinen Überlegungen. Ob es lohnt, solltest du aber nicht am "Steuern sparen" festmachen.

 

vor 16 Minuten von Bakerman78:

Das klingt jetzt nicht so schlecht, aber nur wegen Onkel Riester. Die Kosten finde ich extrem unverschämt, aber unterm Strich ist es trotzdem für uns lohnenswert oder sehe ich das falsch?

Du hast die erstattete Steuer nicht berücksichtigt. Riester lohnt sich bei Besserverdienende (wenn überhaupt) durch die Steuerersparnis in der Ansparphase, nicht durch die Zulagen. Bei deiner Frau (die ja die Kinerzuschläge bekommt) könnte es anders aussehen. Grundsätzlich ist bei Riester immer die Förderquote entscheidend. Ohne Förderung (egal ob Zulagen oder Steuererstattung) lohnt Riester regelmäßig nicht,

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Farewell
Posted

Hallo Bakerman,

auf Basis der Informationen meine Meinung zu 

Punkt 1:

Die klassische KLV aus dem Baujahr lässt man normalerweise stehen. Da gibt es noch bissl was dafür. Aber Achtung: Auch der Versicherer darf Leistungen kürzen. Grundsätzlich ist die KLV ein schlechtes Produkt als Geldanlage, sie sind im Retailbereich auch sehr teuer.

BU und KLV koppeln ist ebenfalls keine gute Kombi - aber egal - war wohl eine Jungendsünde.

Punkt 2. wie Punkt 1.

Punkt 3:

Riester: völlig unangemessene Kosten, welche die staatliche Förderung oftmals um ein Mehrfaches übersteigen. 

Wir unterstellen mal das die Rentengarantie gut gemeint ist, aber fatal ist und immens hohe Garantiekosten verursacht, d.h. unterm Strich eine schlechte Geldanlage mit schlechter Renditeaussicht.

 

Nimm als Suchbegriff im Internet: „Garantiekostenindex“ und „Stotz“.
Das erklärt gut den Zusammenhang.

 

Sonstiges für die Kinder -Annahme langfristige Anlage:

Bausparvertrag: Unvorteilhafte Geldanlage (wenn es den Namen überhaupt verdient) und unnötig, selbst zum Bauen. Leg das Geld in einem breit streunenden Index.

Sparbuch: Leg das Geld in einem breit streunenden Index. 

Risikoversicherung: Ist das auch als Sparprodukt gedacht oder was soll versichert sein? Todesfall der Kinder? - Leg den Beitrag in einen breit streuenden Index.

 

Für eine detaillierte Analyse empfehle ich den Gang zum / zur Honorarberater(in). Meines Erachtens waren hier schon etliche Verkäufer von teuren und nachteiligen Anlagevehikeln im Wohnzimmer zu Gast und eine Strukturierung ist dringend erforderlich, aber eben nicht durch einen sog. „Finanzdienstleister.„


 

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bondholder
Posted · Edited by bondholder

Hallo und herzlich willkommen im Wertpapier-Forum!

 

vor 7 Stunden von Bakerman78:

Schuldenfrei, besitze ein Haus, dass ich von meinen Elternüberschrieben bekommen habe.

Hier stehen aber in den nächsten Jahren eine Dachsanierung an (30000?)

Sind die Rücklagen für die Immobilie bisher in irgendwelche Anlageprodukte gesteckt worden, die nun nicht oder nur unter Verlusten verfügbar sind?

 

vor 7 Stunden von Bakerman78:

86,- gehen in einen 30000,- Bausparvertrag, der fast zur Hälfte bespart ist.

OK, da wären schon mal 15.000 Euro für die Dachsanierung.

 

vor 7 Stunden von Bakerman78:

Ich habe einen DEKA Fond laufen, der nach meinem jetzigen Wissen zu teuer ist. Da sind 18000,- drinnen, die auf 6 Jahre (jetzt noch 3) garantiert sind. Aktuell ist der im Minus.

... und damit hätten wir den Rest (hoffentlich).

Wieviel Geld bleibt dann noch auf Tagesgeldkonten etc (Liquidität)?

 

vor 7 Stunden von Bakerman78:

Für die Kinder gehen monatlich je 40 auf einen Bausparvertrag, 25 auf ein Sparbuch und 25 in eine Risiko-Kapitallebensversicherung bis sie 18 sind. Hier tendiere ich schon mal dazu die 25,- fürs Sparbuch in einen ETF Sparplan zu stecken…

Was soll eine "Risiko-Kapitallebensversicherung" sein?

Risikolebensversicherung

Kapital-Lebensversicherung

 

Falls Bausparverträge und Sparbücher auf die Namen der Kinder angelegt worden sind, gehört das Geld allein diesen und ist für die Eltern unter keinen Umständen verfügbar. Und das läßt sich für das bereits geschenkte Vermögen auch nicht mehr ändern!

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Bakerman78
Posted

Hallo Zusammen,

 

Danke schon mal für Eure Antworten.

 

Ok, das mit dem Riester und den Steuern muss ich mir nochmal anschauen...

 

Die KLV und die Kopplung mit der BU kann man wirklich als Jugendsünde bezeichnen, aber die anderen Sachen habe ich mir ja dann auch im höheren Alter noch aufschwätzen lassen.

 

vor 16 Stunden von Farewell:

Die klassische KLV aus dem Baujahr lässt man normalerweise stehen. Da gibt es noch bissl was dafür. Aber Achtung: Auch der Versicherer darf Leistungen kürzen. Grundsätzlich ist die KLV ein schlechtes Produkt als Geldanlage, sie sind im Retailbereich auch sehr teuer.

Was heißt lässt man stehen?

 

Laufen lassen, weiter einbezahlen, mit Dynamik weiter laufen lassen?

Dann müsste ich schauen, ob es Sinn macht mir noch zusätzlich eine BU und eine Risikolebensversicherung dazu zunehmen, um meine Family besser abzusichern.

 

oder

Laufen lassen, aber nicht mehr einbezahlen und stattdessen z.B. in einen etf investieren und eine BU und eine Risikolebensversicherung neu dazu zunehmen?

vor 12 Stunden von bondholder:

Sind die Rücklagen für die Immobilie bisher in irgendwelche Anlageprodukte gesteckt worden, die nun nicht oder nur unter Verlusten verfügbar sind?

Wie Du schon erkannt hast, denke ich, dass ich das mit dem Dach über das Geld im Bausparvertrag und in dem Deka Fond (weitgehend) zahlen könnte. Habe noch kein konkretes Angebot. Aber das sollte hinhauen.

 

vor 12 Stunden von bondholder:

Was soll eine "Risiko-Kapitallebensversicherung" sein?

Ok bin mit den Begriffen nicht ganz vertraut. Ist ne KLV, die knapp 7000€ ansparen soll, um den Kids ein Startkapital ins Leben zu geben. 

 

vor 12 Stunden von bondholder:

Falls Bausparverträge und Sparbücher auf die Namen der Kinder angelegt worden sind, gehört das Geld allein diesen und ist für die Eltern unter keinen Umständen verfügbar. Und das läßt sich für das bereits geschenkte Vermögen auch nicht mehr ändern!

Ja das läuft alles auf die Kids und ist auch kein Thema. Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen. Ich will ja eher noch mehr für die Kids ansparen.

 

Gruß Bakerman78

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Farewell
Posted

Hallo Bakerman,

mit „stehen lassen“ meine ich beitragsfrei stellen - ich denke es ist eine klassische KLV? Wenn es dir um Absicherung deiner Familie geht, macht eine Risiko(Lebens)Versicherung m. E. mehr Sinn - die ist auch wesentlich billiger. Du bist im Falle einer BU über deinen Dienstherrn abgesichert, deshalb kannst du dir diesen Baustein meiner Meinung nach sparen.

Die dadurch freie Liquidität würde ich zum Aufbau von Vermögen verwenden. Auch das kann als Absicherung für die Familie dienen oder als zusätzliche Altersvorsorge. Als Beamter hast du ohnehin eine sehr Gute Altersvorsorge durch deinen Dienstherrn zu erwarten, so das du freie Liquidität nicht in teure Versicherungen mit Sparcharakter stecken brauchst, sondern am weltweiten Produktivkapital (Aktien) mit besseren Renditechancen teilhaben lassen kannst.

 

Die KLV für deine Kids würde ich kündigen oder eine Rückabwicklung prüfen lassen.  Ich gehe mal davon aus das die noch nicht lange existiert, dann ist da auch nicht so wirklich viel verloren. Gerade deine Kids haben einen langen Anlagehorizont vor sich - nutzt diesen. Sparbuch und Bausparvertrag kündigen und ebenfalls umschichten.

 

Ich empfehle dir unbedingt noch als Lektüre:

„Einfach genial entscheiden in Geld- und Finanzfragen„ vom Haufe Verlag. Das Buch ist sehr verständlich und beschäftigt sich mit dem Thema Verbraucherschutz bei Finanzen.

Es hilft m.E. ungemein beim sortieren und erweitern des Horizontes in Sachen Finanzfragen und ist keines von den üblichen „Change your mind und werde reich“ Schwafel Lektüren.


Ich stand vor ein paar Jahren mit einem ähnlichen Gemischtwarenladen in Sachen Finanzen wie du da. Geh dran und räum auf, aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen das es sich lohnt.

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bondholder
Posted · Edited by bondholder
vor 10 Stunden von Bakerman78:

Ist ne KLV, die knapp 7000€ ansparen soll, um den Kids ein Startkapital ins Leben zu geben.

Nette Idee, leider völlig falsch umgesetzt. (Gut für den provisionsgeilen Finanzdienstleister, schlecht für die Kinder.)

 

Eventuell läßt sich die Rendite etwas verbessern, indem

  • eine Dynamik gekündigt wird – jede Erhöhung bringt neue Abschlußkosten mit sich,
  • der Beitrag nicht mehr in monatlichen Raten abgestottert, sondern sofort (jährlich) gezahlt wird,
  • irgendwelche unnötigen Zusatzkomponenten entfernt werden.

 

vor 10 Stunden von Bakerman78:

Ja das läuft alles auf die Kids und ist auch kein Thema. Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen. Ich will ja eher noch mehr für die Kids ansparen.

Kann man so machen – eventuell werdet ihr Eltern früher oder später einen Kredit aufnehmen müssen, während das Geld der Kinder mehr oder weniger ohne Rendite auf Sparkonten, in Bausparverträgen und Lebensversicherungen liegt. Das ist dann halt so.

 

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moonraker
Posted
vor 2 Stunden von Farewell:

Du bist im Falle einer BU über deinen Dienstherrn abgesichert, deshalb kannst du dir diesen Baustein meiner Meinung nach sparen.

Ist das wirklich so? Auch bei einer Dienstunfähigkeit hat man Gehaltseinbußen: Das Ruhegehalt (was man auch erst nach 5 Jahren Wartezeit bekommt), fällt logischerweise umso niedriger aus, je jünger man ist.

U.U. können BU/DU-Höhe und Endalter niedriger als "normal" gewählt werden (was beim TO ja schon so ist). Aber vorschnell kündigen sollte man nicht.

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Farewell
Posted

Hallo Raker,

ich habe „Beitragsfreistellung“ in Erwägung gezogen, keine Kündigung. Der Vertrag wird dabei für die komplette Restlaufzeit in eine beitragsfreie Versicherung umgewandelt. Diese Variante hat die Folge dass die versicherte Berufsunfähigkeitsrente auf eine beitragsfreie Rente herabgesetzt wird. Die Höhe richtet sich nach dem aktuellen Deckungskapital zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung.

Wenn der BU Schutz unbedingt wachsen soll, kann man alternativ an den Versicherer herantreten und erfragen, ob der Kapitalsparanteil auf ein Minimum herabgesetzt werden kann und der Rest der Rate unverändert in die BU fließt. Bei älteren Versicherungsverträgen sind die Gesellschaften von so etwas nicht unbedingt abgeneigt, nimmt es doch Risiko aus deren Bilanz.


Meine Meinung:
Grundsätzlich soll eine Versicherung gegen Risiken versichern und freies Kapital Rendite erzielen, aber Letzeres über maximal kostengünstige Produkte und nicht über eine teure und provisionsorientierte Versicherung.

Bakermans Risiken für das Leben, erachte ich aufgrund der Schilderungen für recht überschaubar. Das Eigenheim ist bereits jetzt schuldenfrei und kann hier als monatliche Belastung mit der Instandhaltungsrücklage sowie lfd Kosten angesetzt werden. Bondholder hat gleich entdeckt das die Dachreparatur bereits in trockenen Tüchern ist. Dann entfällt spätestens in drei Jahren das teure Deka Garantie Produkt und ein dichtes Dach sehe ich auch als eine gute Familienfürsorge. Es bleibt also monatlich Geld übrig, das rentabel angelegt werden kann und auf dieser Überlegung würde ich in so einer Situation aufbauen. 

Kostenarme Produkte, ist „Sofortrendite“ für den Verbraucher. 

 

Hier im Forum wird gerne der Autor Gerd Kommer zitiert. Hr. Kommer hat einen sehr guten Beitrag zur Nachteiligkeit von kapitalbildenden Lebensversicherungen im Blog seiner Firma ins Netz gestellt 
 

https://www.gerd-kommer-invest.de/kapitalbildende-lebensversicherung/

 

 

 


 

 

 

 

 

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Bakerman78
Posted
Am 25.7.2020 um 21:19 von Farewell:

Ich empfehle dir unbedingt noch als Lektüre:

„Einfach genial entscheiden in Geld- und Finanzfragen„ vom Haufe Verlag.

Danke für den Tipp, habe es gekauft und angefangen zu lesen.

Am 26.7.2020 um 00:19 von moonraker:

Ist das wirklich so? Auch bei einer Dienstunfähigkeit hat man Gehaltseinbußen: Das Ruhegehalt (was man auch erst nach 5 Jahren Wartezeit bekommt), fällt logischerweise umso niedriger aus, je jünger man ist.

Ja da hast Du recht, wenn ich das richtig sehe bekäme ich aktuell noch nicht besonders viel. Ich muss also meine BU ebenfalls mit überarbeiten.

 

 

todo:

Die KLV beitragsfrei stellen.

Risikolebensversicherung & BU abschließen

etf Sparplan

 

Kinderbauspar und KLV prüfen/ stilllegen

 

Riester überprüfen

 

Danke schonmal für Eure Hilfe!

 

Bakerman

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