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greife

Dividendenaktie vs Dividenden ETF

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greife
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Hallo zusammen,

 

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Dividendenstrategien und kaufe momentan Einzelaktien. Ich finde aber auch das Thema Dividenden-ETFs interessant. Hier beschäftigt mich aber eine Frage, bei der ich hoffe, dass sie mir hier jemand beantworten kann:

 

Wie verhält es sich bei ETFs, wie z.B. einem High Yield Dividenden-ETF, mit der Dividend Growth Rate, die ich bei einer Dividendenstrategie für eine der wichtigsten Kennzahlen halte? Bei Aktien werden feste Geldbeträge pro Aktie festgelegt. Hier ändert sich die Dividendenrendite je nach Kurs. Bei ETFs ist glaube ich die Dividendenrendite fest, aber der Ausschüttungsbetrag je nach Kurs variabel. Kann ich so von Zinseszins und steigendem Dividendenwachstum profitieren und mir, genau so wie bei einer Dividendenstrategie, ein passives Einkommen erarbeiten oder wo genau liegen die Unterschiede?

 

Ich freue mich auf eure Antworten.

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Bassinus
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vor 53 Minuten von greife:

Bei ETFs ist glaube ich die Dividendenrendite fest

Da glaubst du falsch. Oder hast du ein Beispiel?

Im Prospekt steht zum jeweiligen ETF immer die Verwendungsregeln der angefallenen Dividenden im Fonds und wie diese dann ausgeschüttet werden. Wäre Quark "Dividendenstrategie" drauf zu schreiben und das dann im Fondsvermögen zu behalten oder neue Anteile zu kaufen (thesaurierung innerhalb Fonds).

 

Den Wichtigsten Vorteil bei Einzelaktie zu ETF hast du übersehen. Das ist die Steuerproblematik mit Quellsteuer etc. und dem einhergehenden Aufwand sich die als Einzelaktienanleger dann zum Beispiel in der Schweiz bei Nestlé teilweise zurück zu holen. Das passiert im Fonds alles automatisch. Teilwesie durch gute Vertragsregelungen (USA + Irland) mit Begünstigungen bei der Quellsteuer und der in Deutschland festgelegten 30% Freistellung. Da kann am Ende tatsächlich mehr hängen bleiben als wenn ich es Privat alles selbst gemacht hätte (mit wesentlich höherem dann verbundenen Aufwand).

 

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Ramstein
Posted

 

Gelesen?

Verstanden?

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greife
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vor 51 Minuten von Bassinus:

Da glaubst du falsch. Oder hast du ein Beispiel?

Da habe ich mich wohl vertan. Habe das gerade nochmal nachgeschaut.

 

Ich habe mir jetzt einfach mal den SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF rausgesucht.

Historische Ausschüttungsrenditen

1 Jahr EUR 1,04

2019EUR 1,11

2018EUR 1,07

2017EUR 0,99

2016EUR 1,06

 

Hier gibt es sogar negative Dividendensteigerungsraten oder liege ich da falsch?

 

Wenn ich mir 2016 diesen ETF für 30€ gekauft hätte, hätte ich bei einer Ausschüttung von 1,06€ eine Dividendenrendite von 3,53%. 2019 wären das 3,7% gerechnet auf den Einstiegskurs bei 1,11€ Ausschüttung. Eine Steigerung der Dividende von 4,7% auf drei Jahre mit zwischenzeitiger Dividendenkürzung.

2016 hätte ich mir eine Coca-Cola für 45$ gekauft und bei einer Ausschüttung von 1,4$ eine Rendite von 3,1%. 2019 wäre die Rendite bei einer Ausschüttung von 1,6$ und dem Einstiegskurs von 45$ 3,55%. Eine Steigerung der Dividende von 14,3% auf drei Jahre mit stetigem und stabilem Dividendenwachstum.

 

Da du ja sagst, dass die Fonds das selbst entscheiden können, wie die Dividende im Fonds verwendet wird, gibt es alternative Fonds, die ähnlich wie bei Coca-Cola sehr stabil die Dividende erhöhen?

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Lauchsuppe
Posted · Edited by Lauchsuppe

Schauen wir uns mal den SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF an:

ISIN: IE00B6YX5D40

WKN: A1JKS0

 

2020 (Prognose)1,08 €2,40 %

2019 1,01 €2,35 %

2018 0,95 €2,18 %

2017 0,79 €1,81 %

2016 0,72 €1,98 %

2015 0,69 €2,06 %

2014 0,61 €2,31 %

2013 0,58 €2,67 %

2012 0,67 €3,24 %

2011 0,08 €—

 

Macht laut Quelle eine Steigerung der Ausschüttung um 6,04 p.a.

 

Quelle: https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00B6YX5D40?tab=distributions

 

Der ETF kann seine Ausschüttungen natürlich nur steigern, wenn auch die enthaltenen Aktien ihre Dividenden steigern. Und natürlich kann auch in einem Jahr weniger ausgeschüttet werden als im Jahr zuvor (Corona oder sonstwas). Und das jetzt mit Einzelwerten wie CocaCola zu vergleichen ist da natürlich ein ganz anderer Risikofaktor dabei. Die wenigsten hätten zb vor ein paar Jahren gedacht das Shell (Welche zb. in einem Div-ETF enthalten sein könnte.) jetzt seine Div so stark kürzt nach gefühlt 100 Jahren Steigerung...

 

Dann kannst du noch einen Blick in den Jahresbericht werfen https://docs.extraetf.com/download/IE00B6YX5D40/de/AR/

 

und siehst da auf Seitenzahl 699: 

 

Dividendenertäge: 68.617.216 USD

Ausschüttungen an Inhaber: 50.845.641 USD

 

Betriebliche Aufwendungen: 8.350.844 USD

Quellensteuern: 11.020.463

 

Es kann also nur ausgeschüttet werden, was nach Kosten noch übrig bleibt.

 

Und dann wäre noch die Frage was du erreichen willst. Wenn es um Vermögensaufbau geht, sind Dividenden-ETF für viele Leute aufgrund einer geringeren Rendite als zb ein All-World (siehe Post Ramstein) nicht unbedingt die erste Wahl...

 

edit: 

Zitat

Eine Steigerung der Dividende von 14,3% auf drei Jahre mit stetigem und stabilem Dividendenwachstum.

Bei einem Zeitraum von drei Jahren von stetig und stabil zu sprechen macht in der Welt der Aktien keinen Sinn.

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greife
Posted · Edited by greife
vor 24 Minuten von Ramstein:

 

Gelesen?

Verstanden?

Gelesen? Ja

Verstanden? Bin mir nicht zu 100% sicher, aber ich versuche es mal mit eigenen Worten wiederzugeben bzw. zusammenzufassen. Historisch gesehen haben normale Indizes Dividenden Indizes outperformed.

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DST
Posted
Am 18.9.2020 um 12:04 von greife:

Historisch gesehen haben normale Indizes Dividenden Indizes outperformed.

In den letzten 20 Jahren. In den letzten 25 Jahren war es genau andersrum: https://www.msci.com/documents/10199/5d105880-7bfc-4e3b-b76d-ba18b50a4184

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greife
Posted
Am 18.9.2020 um 12:01 von Lauchsuppe:

Schauen wir uns mal den SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF an:

ISIN: IE00B6YX5D40

WKN: A1JKS0

 

2020 (Prognose)1,08 €2,40 %

2019 1,01 €2,35 %

2018 0,95 €2,18 %

2017 0,79 €1,81 %

2016 0,72 €1,98 %

2015 0,69 €2,06 %

2014 0,61 €2,31 %

2013 0,58 €2,67 %

2012 0,67 €3,24 %

2011 0,08 €—

Danke, ich hatte mich verschaut und einen globalen Dividenden ETF als Vergleich gewählt.

 

Am 18.9.2020 um 12:01 von Lauchsuppe:

Und dann wäre noch die Frage was du erreichen willst.

Mein Plan war eigentlich, mir ein zusätzliches Einkommen durch Dividenden aufzubauen, um meine Rente im Alter aufzubessern und mich vielleicht etwas früher unabhängiger vom Arbeitgeber/Staat zu machen. Wenn aber ETFs, die nicht so stark auf Dividenden ausgelegt sind, eine deutlich höhere Rendite bringen und es vielleicht mehr Sinn macht, mein Aktienportfolio später im Alter auf ein Dividenden-Potfolio umzuschichten, werde ich mich mal genauer damit beschäftigen.

 

Am 18.9.2020 um 12:01 von Lauchsuppe:

Bei einem Zeitraum von drei Jahren von stetig und stabil zu sprechen macht in der Welt der Aktien keinen Sinn.

Ich hatte hier bewusst Coca-Cola gewählt, weil hier die lange Dividendenhistorie normalerweise jedem bekannt und es eben ein Allerwelts-Standard-Dividenden-Titel ist. Das hatte ich auf einen kurzen Zeitraum beschränkt, weil ich das dann besser mit der Dividendenhistorie des ETFs vergleichen konnte, weil mir hier die Daten gefehlt haben. Mein Anlagehorizont ist auch eher weit größer als 30 Jahre.

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permabull
Posted
vor 12 Minuten von greife:

Mein Plan war eigentlich, mir ein zusätzliches Einkommen durch Dividenden aufzubauen, um meine Rente im Alter aufzubessern und mich vielleicht etwas früher unabhängiger vom Arbeitgeber/Staat zu machen.

Das geht auch mit ETFs auf Standard-Indizes (sogar mit Thesaurierern), indem man einfach Anteile im jeweils gewünschten/benötigten Wert veräußert.

vor 12 Minuten von greife:

Wenn aber ETFs, die nicht so stark auf Dividenden ausgelegt sind, eine deutlich höhere Rendite bringen und es vielleicht mehr Sinn macht, mein Aktienportfolio später im Alter auf ein Dividenden-Potfolio umzuschichten, werde ich mich mal genauer damit beschäftigen.

Ich vermute, dass es langfristig besser ist, keine Dividendenstratgie zu fahren. Ich weiß es aber nicht, und gehe davon aus, dass es für die Zukunft auch sonst niemand mit Gewissheit beantworten kann.

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Chips
Posted · Edited by Chips
vor 44 Minuten von greife:

Mein Plan war eigentlich, mir ein zusätzliches Einkommen durch Dividenden aufzubauen, um meine Rente im Alter aufzubessern und mich vielleicht etwas früher unabhängiger vom Arbeitgeber/Staat zu machen. Wenn aber ETFs, die nicht so stark auf Dividenden ausgelegt sind, eine deutlich höhere Rendite bringen und es vielleicht mehr Sinn macht, mein Aktienportfolio später im Alter auf ein Dividenden-Potfolio umzuschichten, werde ich mich mal genauer damit beschäftigen.

 

Ich hatte hier bewusst Coca-Cola gewählt, weil hier die lange Dividendenhistorie normalerweise jedem bekannt und es eben ein Allerwelts-Standard-Dividenden-Titel ist. Das hatte ich auf einen kurzen Zeitraum beschränkt, weil ich das dann besser mit der Dividendenhistorie des ETFs vergleichen konnte, weil mir hier die Daten gefehlt haben. Mein Anlagehorizont ist auch eher weit größer als 30 Jahre.

Also wenn die Rente du aufbessern willst und die erst in 30 Jahren anfängt, sind die Höhe der Dividenden sicherlich kein Kriterium. Aber auch in der Rente selber nicht, denn du könntest ja einfach alle paar Monate ein paar Aktien verkaufen, um die Rente aufzubessern. Dividenden oder auch stetig steigende Dividenden können lediglich ein Indiz sein, dass die Fundamentaldaten auch gut laufen. Denn letztlich muss das Unternehmen langfristig seinen Umsatz bzw. Gewinne steigern und/oder niedrig bewertet sein. Steigert ein Unternehmen pro Jahr seine Dividende um 5%, aber seinen Gewinn/Umsatz/FreeCashFlow nur um 3%, dann wird das nicht ewig so weiter gehen.

 

Coca Cola hat zB. seit 2009 seinen Gewinn pro Aktie von 1,47 auf 2,07 (etwa 1/3, pro Jahr 3,5%) erhöht, und die Dividende von 0,82 auf 1,6 erhöht (fast verdoppelt).

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greife
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Ich habe mich mal nach ETFs umgeschaut. Auf deutschen Portalen bekomme eine andere ETF-Auswahl, als auf Englischsprachigen. Z.B. ETFS von Vanguard oder SPDR. Teilweise haben die auch andere Symbole. Ich bin leider noch nicht ganz eingestiegen, wie ich die international am besten vergleichen kann und was sich für mich am besten lohnt. Ich würde mir die ETFs direkt bei meinem Broker kaufen, statt über einen Sparplan in Deutschland. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich da strategisch am besten rangehe, damit ich unter allen ETFs den besten auswähle?

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west263
Posted · Edited by west263
vor 4 Stunden von greife:

Ich würde mir die ETFs direkt bei meinem Broker kaufen,

Du müsstest schon sagen, welcher Broker dein Broker ist. 

Bei einem in Deutschland beheimateten Broker bekommt man so manchen amerikanischen ETF nicht zum kaufen. 

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monopolyspieler
Posted · Edited by monopolyspieler

Es soll ja Leute geben, die sich einen recht stark beworbenen ETF (HAFX6R) ins Depot gelegt haben. (Der mit der 4,1% Dividende).

 

Ich würde sowas nicht kaufen. Lieber einen stinknormalen Fond/ETF und bei Bedarf entsprechend Anteile verkaufen.

Am gezeigten ETF ist die Rally der vergangenen Jahre auch praktisch vorübergezogen (wie bei Dirk Müller)- Performance nach 5 Jahren -23%, selbst wenn man den Absturz dieses Jahr ignoriert- ein MSCI-World schlägt das immer noch mit seinen 50% Zuwachs.

div4.1.jpg

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krett
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Am 23.9.2020 um 14:07 von monopolyspieler:

Es soll ja Leute geben, die sich einen recht stark beworbenen ETF (HAFX6R) ins Depot gelegt haben. (Der mit der 4,1% Dividende).

 

Ähh, das scheint mir ein klassischer Fond und kein ETF zu sein und mit 11 Mio. Fondvolumen noch dazu ein absolutes Nischenprodukt. Bei 1,8% TER auch ein Wunder das sowas schlechter abschneidet als der MSCI World. Außerdem legt der nicht nur in Aktien, sondern auch Anleihen und anderes an. 

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monopolyspieler
Posted · Edited by monopolyspieler

Oh sorry- hast Recht. Im Prinzip aber das Gleiche.

Man schaut nach den beworbenen Dividenden-ähnlich Öl-Aktien und übersieht,

das die Wertentwicklung dort seit 20 Jahren praktisch nur homöopathisch ist.

Geht es mal um 30% runter- dann ist es mir lieber,

ich erlebe den Absturz in einem weniger dividendenfreundlichen Wertpapier(Aktie/ETF/Fonds), das die Jahre nach2000/ 2008 zulegen konnte, als in Papieren a la Shell.

Da ist dann nicht nur mal der Wert"zuwachs" inkl. Dividenden weg, sondern man steckt in der Verlustzone sofern man nach 1995 investiert hat.

(Welche bei Anschaffung vor 2009 nicht verrechenbar sind).

In solche Papiere investieren auch Dividenden-ETFs

 

she.jpg

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Lynch
Posted
Am 18.9.2020 um 09:37 von greife:

Hallo zusammen,

 

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Dividendenstrategien und kaufe momentan Einzelaktien. Ich finde aber auch das Thema Dividenden-ETFs interessant. Hier beschäftigt mich aber eine Frage, bei der ich hoffe, dass sie mir hier jemand beantworten kann:

 

Wie verhält es sich bei ETFs, wie z.B. einem High Yield Dividenden-ETF, mit der Dividend Growth Rate, die ich bei einer Dividendenstrategie für eine der wichtigsten Kennzahlen halte? Bei Aktien werden feste Geldbeträge pro Aktie festgelegt. Hier ändert sich die Dividendenrendite je nach Kurs. Bei ETFs ist glaube ich die Dividendenrendite fest, aber der Ausschüttungsbetrag je nach Kurs variabel. Kann ich so von Zinseszins und steigendem Dividendenwachstum profitieren und mir, genau so wie bei einer Dividendenstrategie, ein passives Einkommen erarbeiten oder wo genau liegen die Unterschiede?

 

Ich freue mich auf eure Antworten.

Hallo greife, auch meine Strategie zielt auf den Ertrag von Dividenden als passives Einkommen ab.

 

Dabei bin ich von Fonds abgerückt. Dort obliegt es dem Fondsmanagement wie hoch etwaige Ausschüttungen sein können.

Etwa in schlechten Zeiten und / oder hohen Mittelabflüssen kann das Management entscheiden dass die Dividende gesenkt oder gestrichen wird.

Somit hat man einen "Zwischenhändler" der noch dazu kostenintensiv und Performance sinkend sein kann.

 

Ich halte es wie Warren Buffett der hat vor 30 Jahren 1 Milliarde in Cola investiert und erhält nun jedes Jahr 40 % oder 400 Millionen in Form von Dividenden.

Hierfür sind als Einzelaktien für mich zielführender.

 

Bin 2011 bei Münchener Rück eingestiegen bei €96.- und erhalte so mittlerweile p.A. 10% Bruttodividende und bin auch noch weit über 100% im plus.

Meine Dividenden wähle ich unter folgenden Kriterien aus:

 

Das Unternehmen sollte Marktführer oder führend sein, einen "Burggraben" in Form eines starken Namens / Marke haben, ein wiederkehrendes Geschäftsmodell => Pampers, Zahnpasta, Duschgel, Essen & trinken, Windeln etc braucht man immer, die Firma sollte seit Jahrzehnten Dividenden zahlen und sie ebenso seit Jahrzehnten steigern bzw wenigstens nicht senken. Da hat man dann schon mal eine gute Auswahl aber die Entscheidung liegt natürlich bei dir. 

 

 

lg lynch

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pko93
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Hallo, ich würde gerne in dieses Thema reingrätschen da ich vor der selben Entscheidung stehe. Aktuell habe ich mir folgendes Portfolio zusammengebaut:

 

 image.png.1d13126fa10c17f67022cb97abc39f12.png

 

Mein Ziel ist eine monatliche Dividendenzahlung die ich zeitnah reinvestieren kann. Ich habe mir "zwei" Anleihen ETF mit monatlicher Dividendenausschüttung rausgesucht und diese jeweils als normale und als EUR Hedged Variante reingeholt um einfach den Mittelwert der Entwicklung zu kriegen. Habe nämlich kein Interesse in ein paar Jahren festzustellen, dass ich "aufs falsche Pferd" gesetzt habe. So zahle ich bei einem 500€/500€ Euro Einkauf ~2€ mehr an Transaktionsgebühren und schlafe ruhiger :) Gewichtet mit 45%

 

Auf der anderen Seite habe ich drei ETF die jeweils alle vier Monate eine Dividende ausschütten und somit einen nahtlosen Übergang bieten um monatlich eine Dividende zu kassieren. Gewichtet mit 55%

 

würde mich sehr über euer Feedback freuen!

 

 

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hattifnatt
Posted
vor 4 Stunden von pko93:

würde mich sehr über euer Feedback freuen!

Zu den Dividendenaristokraten kann man stehen wie man möchte, aber den iShares STOXX Global Select Dividend 100 würde ich gegen den iShares MSCI World Quality Dividend tauschen, aus dem hier in der Wikipedia genannten Grund:

https://de.wikipedia.org/wiki/STOXX_Global_Select_Dividend_100

Zitat

Im STOXX® Global Select Dividend 100 sind nur Unternehmen vertreten, die in den jeweils vergangenen fünf Jahren eine gleichbleibende oder steigende Dividende gezahlt haben, dabei aber nicht mehr als 60 Prozent ihres Gewinns ausgeschüttet haben.[2] Das soll eine besondere Nachhaltigkeit sicherstellen. Dennoch kritisieren Anlage-Experten, dass fünf Jahre keine „besonders lange Zeit“ seien und demnach als alleiniges Qualitätskriterium nicht ausreichten.[3]

Man sieht es auch an der Kursentwicklung:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/DE000A0F5UH1,IE00BYYHSQ67

und wenn man sich die Positionen anschaut:

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251973/ishares-stoxx-global-select-dividend-100-ucits-etf-de-fund

 

Da sind einige Unternehmen drin, deren hohe Dividendenrendite nur aus einer ziemlich schlechten Kursentwicklung resultiert und die auch kurz vor einer Dividendenkürzung stehen oder sie (wie z.B. Shell) schon vollzogen haben. Der MSCI World Quality Dividend hat zwar eine etwas geringere Dividendenrendite, sollte aber durch die zusätzlichen Filter wie Nachhaltigkeit der Unternehmensgewinne solche "value traps" besser aussortieren können:

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/288147/ishares-msci-world-quality-dividend-ucits-etf-fund

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aktienflix
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Was haltet ihr eigentlich vom

 

WisdomTree Global Quality Dividend Growth UCITS ETF USD Acc ISIN IE00BZ56SW52, WKN A2AG1E

 

???

 

Top Performance in den letzten Jahre...

 

[aber thesaurierend...]

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Shonsu
Posted · Edited by Shonsu
vor 12 Stunden von aktienflix:

Was haltet ihr eigentlich vom

 

WisdomTree Global Quality Dividend Growth UCITS ETF USD Acc ISIN IE00BZ56SW52, WKN A2AG1E

 

???

 

Top Performance in den letzten Jahre...

 

[aber thesaurierend...]

Unabhängig davon, dass ich von der Dividendenstrategie nicht überzeugt bin, finde ich ein thesaurierenden Dividendenfond schon fast schizophren ;)

 

Die meisten Dividendenanhänger wollen ja einen regelmäßigen Cashflow generieren, ohne Anteile verkaufen zu müssen. 

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