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Auswahl PKV : Methodik und Entscheidungsfindung

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GenerationY
Posted
vor 10 Stunden von yuser:

Überhaupt nicht, viele kennen das Kostenerstattungsprinzip in der GKV nicht.

Ich habe vom Sachleistungsprinzip auf das Kostenerstattungsverfahren in der GKV umgestellt, d.h. Ambulant und für veranlasste Leistungen lege ich keine GKV-Karte mehr vor sondern erhalte wie ein Privatpatient eine Rechnung nach GOÄ. 
 

Diese reiche ich bei der GKV ein, die dann im

besten Fall eine Vorleistung erbringt und diese auf der Rechnung dokumentiert (oder dem Privatrezept etc. ). Diese reiche bei meiner ambulanten Zusatzversicherung ein - welche dann die Differenz erstattet, so dass mit Vorleistung der GKV 100% erstattet ist. 

vor 10 Stunden von yuser:

Überhaupt nicht, viele kennen das Kostenerstattungsprinzip in der GKV nicht.

Ich habe vom Sachleistungsprinzip auf das Kostenerstattungsverfahren in der GKV umgestellt, d.h. Ambulant und für veranlasste Leistungen lege ich keine GKV-Karte mehr vor sondern erhalte wie ein Privatpatient eine Rechnung nach GOÄ. 
 

Diese reiche ich bei der GKV ein, die dann im

besten Fall eine Vorleistung erbringt und diese auf der Rechnung dokumentiert (oder dem Privatrezept etc. ). Diese reiche bei meiner ambulanten Zusatzversicherung ein - welche dann die Differenz erstattet, so dass mit Vorleistung der GKV 100% erstattet ist. 

Damit scheinst du dich dann sehr flexibel zu halten. Allerdings scheinen mir solche Tarife relativ teuer zu sein.

 

Apropos teuer: Hat jemand von euch einen guten Rechner zur Hand, mit dem man den Nettolohn vergleichen kann? Also GKV vs PKV. Mir liegt ein Angebot der Debeka vor für die Tarifkombi N/NC PVN und Tagegeld sowie Beitragsentlastung. 666 Euro soll der Spaß kosten und 506 Euro sind steuerlich ansetzbar. Habe leider entweder keinen guten Rechner gefunden oder ich habe mit PKV netto weniger. Siehe nachfolgender link zu möglichen Gründen.

 

https://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/nach-pkv-wechsel-folgt-hoehere-lohnsteuer-so-beugen-sie-boesen-ueberraschungen-vor/

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yuser
Posted · Edited by yuser
vor einer Stunde von GenerationY:

Allerdings scheinen mir solche Tarife relativ teuer zu sein.

Aktuell etwas mehr als 100€/Monat (hab ich schon über 10 Jahre, bin also relativ jung eingestiegen). Das ist kein Sparschwein, das muss man wollen und bereit sein zu bezahlen - Leistung kostet.

 

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fintech
Posted
vor 14 Stunden von GenerationY:

Damit scheinst du dich dann sehr flexibel zu halten. Allerdings scheinen mir solche Tarife relativ teuer zu sein.

 

Apropos teuer: Hat jemand von euch einen guten Rechner zur Hand, mit dem man den Nettolohn vergleichen kann? Also GKV vs PKV. Mir liegt ein Angebot der Debeka vor für die Tarifkombi N/NC PVN und Tagegeld sowie Beitragsentlastung. 666 Euro soll der Spaß kosten und 506 Euro sind steuerlich ansetzbar. Habe leider entweder keinen guten Rechner gefunden oder ich habe mit PKV netto weniger. Siehe nachfolgender link zu möglichen Gründen.

 

https://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/nach-pkv-wechsel-folgt-hoehere-lohnsteuer-so-beugen-sie-boesen-ueberraschungen-vor/

 

Von den 666 EUR trägt der Arbeitgeber die Hälfte also 333 EUR. Von den 506 EUR muss Du den steuerfreien Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 333 EUR abziehen. Somit kannst Du monatlich 173 EUR absetzen. So ist leider die steuerliche Logik, dass vom steuerlich absetzbaren Betrag der Arbeitgeberzuschuss abgezogen wird. In der GKV würdest Du ca. 420 EUR absetzen können.

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B2BFighter
Posted

https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Zinsduerre-dauert-an-PKV-hat-keine-Wahl-414306.html

 

" ...Für Ärztinnen und Ärzte heißt das: Sie müssen damit rechnen, dass die PKV immer mehr Druck in Richtung Senkung der Leistungsausgaben macht. Keine schöne Aussicht – doch beherrschbar, wenn man sich frühzeitig darauf einstellt. ..."

 

______________________________

Kann mir das jemand erklären, was hat denn die PKV hier überhaupt für Steuerungsmöglichkeiten?

Im Gegensatz zur GKV ist die PKV doch gar kein Vertragspartner der Ärzte. Vielmehr steht doch der Versicherte mit dem Arzt im Vertragsverhältnis.

Und die PKV führt doch lediglich eine vertraglich festgelegte Kostenerstattung ggü. dem Versicherten durch.

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Columbus83
Posted · Edited by Columbus83
vor 3 Stunden von B2BFighter:

Kann mir das jemand erklären, was hat denn die PKV hier überhaupt für Steuerungsmöglichkeiten?

Im Gegensatz zur GKV ist die PKV doch gar kein Vertragspartner der Ärzte. Vielmehr steht doch der Versicherte mit dem Arzt im Vertragsverhältnis.

Und die PKV führt doch lediglich eine vertraglich festgelegte Kostenerstattung ggü. dem Versicherten durch.

Indem die PKV weniger als auf der Arztrechnung steht übernimmt, das hat zur Folge, dass manche PKV-Patienten genauer hinschauen und somit der Arzt weniger abrechnen kann.

 

 

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bondholder
Posted
vor 3 Stunden von B2BFighter:

Kann mir das jemand erklären, was hat denn die PKV hier überhaupt für Steuerungsmöglichkeiten?

Im Gegensatz zur GKV ist die PKV doch gar kein Vertragspartner der Ärzte. Vielmehr steht doch der Versicherte mit dem Arzt im Vertragsverhältnis.

Und die PKV führt doch lediglich eine vertraglich festgelegte Kostenerstattung ggü. dem Versicherten durch.

Die meisten PKV-Versicherten dürften nicht glücklich sein, wenn ihnen die Versicherung nur einen Teil der Arztrechnung erstattet und das ihren Ärzten dann deutlich mitteilen.

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willow
Posted

Hey Martin,

 

weil du Dich in meinem alten Thread kurz gemeldet hattest: die Makler-Auswahl in der PKV war bei mir Signal Iduna Exklusiv Plus, ARAG MedBest 300 und Hallesche NK Bonus.
Die ARAG hat nach Vorprüfung abgelehnt, habe mich dann für die Hallesche entschieden und den AG Zuschuss über erhöhte Altersrückstellungen (Baustein MBZ flex) maximiert. 
 

Zur PKV vs GKV Diskussion: Argumente für die PKV (auf der Kostenseite) waren für mich die Nutzung des AG Zuschusses für die erhöhte Altersrückstellung und der Entfall der GKV Beiträge auf die Betriebsrente. Wie viel teurer die PKV für mich am Ende im Vergleich zur GKV ist, kann ich freilich auch nicht vorhersagen ;) 
 

VG & ein sonniges  Wochenende 

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