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Erneut News zu Novo Nordisk: Novo Nordisk hat positive Ergebnisse einer Phase-2-Studie mit dem Wirkstoff Amycretin bei Menschen mit Typ-2-Diabetes bekanntgegeben. Die Studie untersuchte die Wirksamkeit, Sicherheit und Pharmakokinetik von einmal wöchentlich subkutan sowie einmal täglich oral verabreichtem Amycretin im Vergleich zu Placebo bei 448 Teilnehmenden mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes unter Metformin, mit oder ohne SGLT2-Inhibitor. Amycretin führte zu einer statistisch signifikanten Gewichtsreduktion von bis zu 14,5 Prozent nach 36 Wochen und zu signifikanten Verbesserungen des HbA1c-Werts. Bis zu 89,1 Prozent der Teilnehmenden erreichten einen HbA1c-Wert unter 7 Prozent. Das Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil entsprach dem von Incretin- und Amylin-basierten Therapien. Novo Nordisk plant, im Jahr 2026 ein Phase-3-Entwicklungsprogramm mit Amycretin bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zu starten.

 

Der Kurs ging nach der Meldung 3 % nach oben. Interessant, dass der Markt dieses Studienergebnis weniger honoriert als es gestern das "Lotterielos" bzgl der Alzheimer-Thematik (Zitat einer Novo Nordisk-Führungskraft). Ich nehme es zur Kenntnis und beobachte weiter.

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forceone
vor 6 Stunden von Lever-H:

Erneut News zu Novo Nordisk: Novo Nordisk hat positive Ergebnisse einer Phase-2-Studie mit dem Wirkstoff Amycretin bei Menschen mit Typ-2-Diabetes bekanntgegeben. Die Studie untersuchte die Wirksamkeit, Sicherheit und Pharmakokinetik von einmal wöchentlich subkutan sowie einmal täglich oral verabreichtem Amycretin im Vergleich zu Placebo bei 448 Teilnehmenden mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes unter Metformin, mit oder ohne SGLT2-Inhibitor. Amycretin führte zu einer statistisch signifikanten Gewichtsreduktion von bis zu 14,5 Prozent nach 36 Wochen und zu signifikanten Verbesserungen des HbA1c-Werts. Bis zu 89,1 Prozent der Teilnehmenden erreichten einen HbA1c-Wert unter 7 Prozent. Das Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil entsprach dem von Incretin- und Amylin-basierten Therapien. Novo Nordisk plant, im Jahr 2026 ein Phase-3-Entwicklungsprogramm mit Amycretin bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zu starten.

 

Der Kurs ging nach der Meldung 3 % nach oben. Interessant, dass der Markt dieses Studienergebnis weniger honoriert als es gestern das "Lotterielos" bzgl der Alzheimer-Thematik (Zitat einer Novo Nordisk-Führungskraft). Ich nehme es zur Kenntnis und beobachte weiter.

Phase 2 ist auch noch sehr früh. Ich habe mir mal sagen lassen das die Chancen da bei 10-20 % liegen, dass ein Phase 2 Medikament zugelassen wird. 

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Lever-H
Am 17.10.2025 um 19:30 von Lever-H:

Das CMS verhandelt mit NVO die künftigen Preise für Medicare (öffentliche und bundesstaatliche KV) und wird das irgendwann in 2026 abschließen. Die neuen Preise sind dann ab 2027 gültig.

Dass Dr. Oz sich erdreistet, Trump von der Seite zu "korrigieren", zeigt mir deutlich, dass die kolportierten 150 $ nicht annähernd der Betrag sein werden, der für die Verhandlungsrunde realistisch ist. Wenn ich raten dürfte, würde ich auf 350-400 $ tippen. Für sonstige Personenkreise erfolgen Preisreduzierungen wohl zeitversetzt, sodass ab 2028 in der Breite von niedrigeren Preisen auszugehen ist.

News hierzu: Der Erstattungspreis für Wegovy, Ozempic und Rybelsus im Bereich von Medicare für eine 30-Tage-Packung wird ab 2027 bei 274 USD liegen. Bei höheren Dosierungen von Wegovy künftig 385 USD. Mit meiner ersten Schätzung lag ich zumindest nicht ganz daneben. Die via Trump kolportierten 150 USD sind es nicht ansatzweise, das wird eher ein Thema für künftige Pillenvarianten und ggf für Direct2consumer-Ansätze á la TrumpRx, wo günstige Einstiegspreise Anwendung finden sollen (keine Ahnung, ob/wann/wie das kommt).

 

Zur weiteren Einordnung: Laut einer im Journal of Managed Care and Specialty Pharmacy veröffentlichten Analyse belief sich der von Medicare ermittelte Nettopreis für Ozempic bisher auf 428 USD pro Monat. Medicare bezifferte den Listenpreis des Medikaments dagegen vor vertraulichen Rabatten und Preisnachlässen auf 959 USD pro Monat.

 

Der Kurs ging nach der Meldung zu den neuen Medicare-Preisen um 4 % nach oben. Mein investcase ist intakt. 

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Lever-H
Am 1.1.2025 um 16:41 von Lever-H:

Ziele für 2025

- Reduzierung auf 5 Einzelaktientitel 

- Erhöhung des ETF-Anteils im Depot auf >25 %

- Rendite: MSCI World schlagen

 

Was ich mir NICHT als Ziel setze, ist das Überschreiten eines bestimmten Depotwertes. Das hängt auch damit zusammen, dass ich mir deutlich höhere Ausgaben für den privaten Bereich vornehme - das Leben ist schön und will genossen werden.

Ich wage fast zu prognostizieren, dass auch bei starker Rendite in 2025 mein Depotwert kleiner sein wird als zum 31.12.2024 (462k).

Es ist zwar noch einen Monat hin, dennoch will ich für mich ein Zwischenfazit für das Jahr 2025 ziehen, mir für mich nochmal durchgehen, wieso ich welche (von der Jahresplanung abweichende) Entscheidungen traf und wie ich weiter vorgehen möchte.

 

  • Ich hatte zwischenzeitlich die Zahl meiner Einzeltitel von über 35 auf 7 oder 8 reduziert. Ich hatte also die angestrebte Zahl von 5 fast erreicht. Nun sind es 13. Ich sah auf der Wegstrecke Investmöglichkeiten, die mich stärker triggerten als das Erreichen meines gesetzten Zieles hinsichtlich der Titelanzahl und die ich in großem Umfang ergriff. Das Timing war dabei nicht perfekt, dadurch ging zwischendurch mein Depot auch mal über 200k runter. Blieb aber komplett entspannt. Zu den Beweggründen meiner nochmals aggressiveren Anlagevorgehens untenstehend dann mehr.
  • Meine ETF-Anteile habe ich absolut etwas erhöht, im Verhältnis zum Gesamtdepot sind die ETFs jedoch noch unbedeutender geworden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.. Ein hoher ETF-Anteil passt gerade nicht zu meiner aggressiven Strategie.
  • Den MSCI World werde ich wohl überdeutlich im Jahr 2025 schlagen, auch wenn derr November kein guter Monat für mich war.

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Kurzbewertung zum Gesamtmarkt:

Es steht das Ende des QT in den USA an. Zinsen werden wahrscheinlich weiter gesenkt. Eine Liquiditätsrallye ist incoming! Nicht die schlechteste Ausgangslage für Aktien, daher bin ich auch >100% investiert.

 

Wieso ich 2025 dann doch weiter pushte:

"Ich wage fast zu prognostizieren, dass auch bei starker Rendite in 2025 mein Depotwert kleiner sein wird als zum 31.12.2024 (462k)."

Meine These war dann doch weit entfernt von dem, was passierte:

  • In den ersten 3 Quartalen 2025 generierte ich über 400k an Plus bei meinen Aktien
  • Ich verzichtete auf eigentlich angedachte hohe private Ausgaben und investierte dieses Geld stattdessen in Aktien
  • Zusätzlich zu diesen Geldern kaufte ich Aktien auf Margin. Sehe darin für mich kein Problem; hätte ich stattdessen z.B. eine Immobilie erworben und über eine Bank (teil-)finanziert, wäre das vergleichbar. Es gibt sicherlich Leute, die beim Lesen da ziemlich die Augen verdrehen, es ist aber meine persönliche Wahrnehmung. Aktien sind für mich unternehmerische Sachwerte mit langfristig sehr hohen Renditen. Immobilien sind für mich Klötze (am Bein, wortwörtlich), die stressige Arbeit/Verantwortung mit sich bringen, jeweils einem hohen Risiko ausgesetzt sind und im Vergleich zu Aktien deutlich geringere Renditeaussichten haben. Ist wohl Typsache..

Der Hauptgrund für mein aggressives Vorgehen waren viele Gedanken von mir in diesem Jahr dazu, wie/in welchem Umfang ich mein Arbeitsleben weiter gestalten möchte. Auch wenn ich meinen Job grundsätzlich gerne mache, merke ich doch immer wieder, dass stressige Phasen mir nicht gut tun und mir zu wenig Zeit für Dinge bleibt, die ich für besonders wertvoll erachte (insb. die Klassiker wie Familie, Freunde, Hobbys, Sport, Reisen..). Meinen Job kann ich nicht in Teilzeit ausüben. Habe mir daher im Kopf einen "Plan" zurechtgelegt, der in etwa so aussieht:

 

  • Plan A) Noch 5 Jahre durchziehen im Job und wenn das Aktiendepot (nebst weiteren Altersvorsorgebausteinen) so prall ist, dass Einkommen aus Arbeit kaum noch benötigt wird: Raus aus dem Job; nebenher nurnoch ein wenig machen. Dabei nur Tätigkeiten ausüben, die ausschließlich positiven Stress auslösen. Falls die Altersvorsorge dann noch zu viele Lücken aufweisen sollte*, greift 
  • Plan B) Das ein oder andere Jahr so weitermachen inkl. stressigem Hamsterrad. Wäre auch kein Beinbruch, Plan A sagt mir jedoch mehr zu.

 

*wie viel Geld man dafür braucht, ist ein Klassiker dieses Forums (Privatier-Traum XYZ-Threads / wie viele Millionen brauche ich blabla). Da werde ich jedoch für mich keine Scheingenauigkeitsszenarien zusammenrechnen, sondern in 3 Jahren anfangen, mit dem dicken Daumen und in Körper und Geist hineinhorchend abwägen, was das Richtige ist. Egal für was ich mich dann entscheiden werde: Werde in den Prozess meine weise Frau dabei mit einbeziehen.

 

Um den Plan A umsetzen zu können, werden 6-7 % Rendite p.a. bei meinem Aktiendepot realitischerweise nicht ausreichen. Muss eher das Doppelte davon sein. Nicht unmöglich, aber ambitioniert. Ohne leicht erhöhte Risiken geht das nicht. Daher auch bisher kein signifikanter Aufbau meiner ETF-Positionen.

 

So, vamos! :D

 

 

 

 

 

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Lever-H

In meinem Zwischenfazit vom 30.11. hatte ich bereits für mich erkannt:

Am 30.11.2025 um 01:55 von Lever-H:

Ein hoher ETF-Anteil passt gerade nicht zu meiner aggressiven Strategie.

Diesen Grundsatz habe ich für mich nun klarer operationalisiert:

Mein noch sehr kleiner ETF-Bereich bestand bisher aus World small cap, EM und drei ASEAN-Länderwetten (Thailand, Philippinen und Vietnam).

Der ETF-Bereich soll langfristig den "Hold"-Teil meiner Strategie ausmachen. Der Lever-H (der Hebel-Teil) soll durch den Aktien-Teil, den ich quasi als Swingtrading bzw Positionstrading betreibe (meistens ein paar Monate, manchmal auch 2-3 Jahre), mit einer Mischung aus technischer und fundamentaler Analyse abgedeckt werden. Da das Depot sich noch in der Hauptaufbauzeit befindet, ist das Pendel beim Risikograd weit oben und der Hold-Teil muss noch warten. Daher folgende Entscheidungen:

- Keine Sparpläne mehr auf ETFs ab 2026

- Verkauf der Einzelländer-ETFs (Vietnam bereits veräußert mit +43 % Gewinn, Thailand auch mit 9 % Gewinn. Philippinen sind noch im Bestand - werden aber beim nächsten Kurshüpfer veräußert)

 

Mit meinen "ETF-Wetten" lag ich renditetechnisch zwar leicht über meinem persönlichen Benchmark (MSCI World), die Einzelaktien performten aber weitaus stärker (>150 % ytd). Inzwischen bin ich trotz ständiger Selbstkritik zu meinen Fähigkeiten doch so selbstbewusst, mir eine langfristige deutliche Überperformance ggü. meinem Benchmark zuzutrauen. Auch mein Riecher für anstehende Trends war auch in den Vorjahren recht gut, es mangelte mir jedoch an Durchhaltevermögen.

 

Beispiele:

- Palantir in 2023 für 19 $ verkauft. Dieses Jahr hüpften sie auf über 207 $

- Hochtief in 2023 für 58 € verkauft, dieses Jahr erreichten sie über 339 €

- Sofi in 2023 für 6 $ verkauft, dieses Jahr erreichten sie 32 $

 

Die Liste ist recht lang und ich möchte hier auch kein Hätte-Hätte-Fahrradkette-Spiel betreiben. Ich will mir selber nur immer wieder mal spiegeln und laufend den Mut zusprechen, zu meine Investmentthesen zu stehen.

 

Wenn ich zwei Jahre zurückblicke, habe ich einen Metall-Superzyklus vor uns gesehen und sehr aggressiv in Minenbetreiber (insb. Sibanye Stillwater) investiert.

Am 1.8.2023 um 16:40 von Lever-H:

Insgesamt habe ich inzwischen eine sehr deutliche, jedoch auch gewollte Übergewichtung von Minen-Unternehmen in meinem Aktienportfolio. Dieses Themenfeld werde ich mir in den nächsten Tagen nochmal genauer ansehen und mir frühzeitig Exit-Szenarien überlegen. Die derzeitige Übergewichtung erfolgte aufgrund der Annahme, dass ein neuer Superzyklus für Industriemetalle anstehen könnte. Die fortschreitende Industrialisierung und Wohlstandsanspruch der Emerging und Frontier Markets, Klimawende sowie globales Bevölkerungswachstum sehe ich weiterhin als relevante Treiber. Und selbst wenn der Superzyklus in den nächsten Jahren ein laues Lüftchen bleibt, so werde ich vermutlich zumindest mit Dividenden getröstet, welche bei diesen Titeln relativ hoch ausfallen.

Ich bin dort (sowie u.a. auch aus Vale) ein paar Monate zu früh ausgestiegen und habe im deutlich sechsstelligen Bereich (bezogen auf € / $) Rendite liegengelassen. Offen gesprochen war ich vom Ausmaß der Kostensteigerungen der Metalle sehr überrascht, das stand in der Größenordnung auf keiner Bingokarte von mir.

 

Schluss mit Blick zurück. Nun Blick nach vorne:

Bei meinen aktuell größten Positionen werfe ich kurz vorm Weihnachtsfest nochmal kurz einen Blick auf meine Investmentthese und die derzeitige Lage. Es geht dabei um

- PayPal

- Novo Nordisk

- UnitedHealth

 

Bei allen dreien bin ich davon überzeugt, dass wir deutlich höhere Kurse sehen werden.

 

PayPal: 

Die Unternehmung baut mit der „PayPal Open"-Initiative ein skalierbares Recurring-Revenue-Modell für Merchants auf, während das KGV mit 11 deutlich unter dem diversifizierten Finanzsektor-Durchschnitt liegt und die Aktie damit klassisches Value-Investment-Profil bietet. Mit einem stabilen Nettokapital von 3 Mrd. USD und wieder starken freien Cashflows (Q3 2025 Erholung nach Q2-Delle) sowie angestiegener EPS-Guidance von $5,35–$5,39 hat PayPal die operativen Herausforderungen bewältigt. Der Markt meint wohl immer noch, dass PayPal schrittweise verschwindet. These: Es braucht mal ein Burner-Quartal, um ein Umdenken anzustoßen, dann reagiert wohl auch der Börsenkurs.

 

Novo Nordisk:

Das Unternehmen projiziert eine Verdoppelung des freien Cashflows von 67,6 auf 127,2 Mrd. DKK bis 2029. Der Kurs fiel weit über 60% von den All-Time-Highs, aber das Unternehmen liefert weiterhin 25% Umsatzwachstum mit Branchenführer-Margen von 44%, während die Kapazitätserweiterung für Wegovy und Ozempic zur Normalisierung der Engpässe führt und Oral-Semaglutide sowie CagriSema-Kombinationen nächste Wachstumswellen ermöglichen. Das bisher nur als Spritze erhältliche Medikament der Dänen erhielt in Pillenform in den USA gerade die Zulassung. These: Damit kehrt das Interesse an der tief gefallenen Aktie zurück.

 

UnitedHealth:

 

Das Unternehmen stabilisiert sich gerade, hat über 5 Millionen Patienten in innovativen Value-Based-Care-Modellen und eine Eigenkapitalrendite von 18%, was auf solide fundamentale Stärke hindeutet. Mit angepassten Medicare-Budgets für 2026 und einer erwarteten Rückkehr zu den Zielmargen werden Analysten ihre Kursziele für 2026 deutlich erhöhen. 

UnitedHealth hat am 19. Dezember 2025 einen 23-Punkte-Aktionsplan angekündigt, der auf den Befunden einer unabhängigen Audit von FTI Consulting und Analysis Group basiert. Dieser Plan zielt darauf ab, operative Defizite zu beheben, die 2025 zu einem Kursabsturz von 35% führten und Investorenvertrauen untergraben haben. Mit einer klaren Implementierungszeitleiste (65% bis Ende 2025, 100% bis März 2026) und ehrgeizigen Kosteneinsparungszielen von $1 Mrd bei Optum Health positioniert sich das Unternehmen für eine Margin-Recovery-Narration in 2026-2027. Sorgen machen mir die laufenden versichererkritischen Äußerungen von Trump. Wenn er da mal moderater wird, springt sicherlich auch direkt der Kurs von UNH.

FunFact: Hatte vor ein paar Monaten eine Verkaufsorder für UNH eingestellt (irgendwo im Bereich von 380 $), die um 0,18 $ nicht erreicht wurden. Meine neue Verkaufsorder liegt nun knapp unter 400 $. Mal sehen, was ich tue, wenn der Kurs die 380 $ erreicht :D

 

 

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Lever-H

.. beim Blick zurück könnte ich einen weiteren Kandidaten nennen, den ich sehr günstig gekauft und viel zu früh wieder verkauft habe, weil ich nicht die nötige Geduld hatte, meinen Investmentcase voll durchzuziehen: Lexinfintech.

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Am 7.11.2024 um 21:57 von Lever-H:
Am 11.4.2022 um 01:14 von Lever-H:

LEXINFINTECH 

1.300 Stück am 08.04. (2,50 $) gekauft.

LexinFintech Holdings Ltd. ist eine chinesische Holdinggesellschaft. Das Unternehmen ist hauptsächlich in den Bereichen Online-Direktvertrieb und Online-Konsumentenfinanzierung tätig. Die Online-Konsumentenfinanzierungsplattform des Unternehmens, Fenqile, bietet Kunden persönliche Ratenkredite, Ratenkaufkredite und andere Kreditprodukte. Über die Online-Investitionsplattform Juzi Licai gleicht das Unternehmen die Finanzierung durch Einzelinvestoren mit Kundenkrediten ab. Das Unternehmen bietet seinen Kunden auch eine Le Card-Kreditlinie an. Das Unternehmen bedient in China den Kreditbedarf der Kunden im Alter zwischen 18 und 36 Jahren.

 

Derzeit ein aberwitzig niedriges KGV (<2), was bei einem chinesischen Unternehmen aber nicht viel zu sagen hat. Neulich hat Philipp Haas das Unternehmen mal auf Youtube vorgestellt. Das Invest ist eine Wette darauf, dass die Regulierungsfolgen voll eingepreist sind bzw es Übertreibungen beim Kurssturz gab.

Lexinfintech hatte ich in den Folgemonaten zu günstigeren Kursen nachgekauft. Nun habe ich ausgecasht. 
 

Verkauf:

Lexinfintech. Alle 2.700 zu 3.92 $. Einstieg war durchschnittlich 2.15 $. Zudem gab es saftige Dividenden. 

 

Der aktuelle katastrophale Kursverfall wurde durch einen beispiellosen Analystenbericht ausgelöst. UBS senkte das Kursziel von $13.60 auf $3.50 USD (-74% Reduktion) und stufte LexinFintech von „Kaufen" auf „Neutral" herab. Dies war der single-katalysatorgesteuerte Ereignis, der zu massiven Verlusten führte. Ein solch extremer Downgrade ohne neue Produktionsausfallangaben deutet darauf hin, dass UBS sein Bewertungsmodell radikal überdacht hat.

 

LexinFintech ist ein klassisches "Alles ist falsch" Bild: Das Geschäft ist profitabel, das Managementteam ist fokussiert, die Balance Sheet ist stark, und die Bewertung ist obsessiv pessimistisch. Der 70%-Kurssturz ist von Sentiment getrieben (UBS Downgrade kurz nach sehr starken Q3 2025 Earnings, Regulierungsangst, Geopolitik), nicht von fundamentaler Schwäche. Mit einer Marktkapitalisierung von nur 585 Mio USD verfügt LexinFintech über Barbestände, die ~100% des Marktkapitals entsprechen. Das impliziert, dass der Markt das Geschäft mit Null Wert bewertet - eine offensichtliche Überreaktion.

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Zu den Risiken:

 

Regulatorischer Druck: Der 24%-Zins-Cap

Ab 1. Oktober 2025 hat China einen strikten 24%-Jahres-Zins-Cap für Verbraucherdarlehen implementiert. Dies komprimiert drastisch die Darlehensmittel für alle Fintech-Plattformen. Laut Q3 2025 Ergebnissen sank das „Credit Facilitation Service Income" (das traditionelle Kerngeschäft) um 11,9% YoY auf RMB 2.617 Mrd. Der Markt interpretiert dies als strukturelle Margin-Kontraktion, die unumkehrbar sein könnte.

 

Geopolitisches Risiko & Delisting-Befürchtungen

Die US-Trump-Administration hat 2025 eine verstärkte Durchsetzung des „Holding Foreign Companies Accountable Act" (HFCAA) signalisiert. Chinesische ADR-Inhaber müssen sich jetzt U.S.-Audit-Standards unterwerfen oder riskieren Delisting. Während LexinFintech stillen Machbarkeit der Hongkonger Notierung geprüft hat, bleibt dies ein strukturelles Overhang, das institutionelle Käufe abschreckt. Diese Geopolitik-Prämie könnte 30–50% der Bewertung erklären.

 

Sentimentale Kaskadeneffekte & Technische Verkäufe

Der Mangel an institutionellen Käufern seit Juni 2025 kombiniert mit algorithmischem Momentum-Trading in low-Liquiditäts-Bedingungen schuf eine Selbsterfüllungs-Prophecy. RSI wurde überverkauft, aber statt eines Rebounds trieb das "Death-by-Algorithms"-Szenario die Kurse weiter nach unten. 

 

 

Zu den Zahlen:

 

Das Management präsentierte trotz Regulierungsdruck beeindruckende Ergebnisse:

·         Nettogewinn: RMB 521 Mio. (+68% YoY, +2% QoQ)

·         Net Income Take Rate: 2,01% (Jahresende-Ziel frühzeitig erreicht)

·         Registrierte Benutzer: 240 Mio.

·         90-Tage+-Rückstandsquote: Verbessert sich auf 3,1% (gut für die Branche)

·         Loan Originations: RMB 50,9 Mrd.

Diese Zahlen dokumentieren, dass LexinFintech nicht kollabiert, sondern transformiert. Das Management schuf ein profitableres, weniger gehebeltees Geschäftsmodell.

 

Übrigens gibts ca. 9 % Dividendenrendite. Die habe ich in der Vergangenheit (fast so hoch) auch schon bekommen.. Zudem gabs ein Aktienrückkaufprogramm und der CEO hat selber noch bei Aktien zugelangt.

 

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Das traditionelle „Credit Facilitation" Geschäft sank von RMB 2.970 Mrd (Q3 2024) auf RMB 2.617 Mrd (Q3 2025), aber dies war beabsichtigt. Gleichzeitig:

·         Tech-Empowerment Services: +18,9% YoY auf RMB 456 Mio (kapitalleicht, hohe Marge)

·         Installment E-Commerce: +11,8% YoY auf RMB 345 Mio (Asset-Light)

Der Shift weg von traditionellen Darlehen zu Ökosystem-Services und Plattformgebühren ist genau das, was regulatorische Reife erfordert. Capital-Light-Modelle auf 28% von GMV ausgeweitet. Dies ist langfristig gesünder, wenn auch kurzfristig volumenbeeinträchtigt.

 

LexinFintech investierte RMB 151 Mio in R&D im Q4 2024 und implementierte proprietäre Large AI Models (Singularity, Lexin GPT). Die praktischen Auswirkungen sind konkret:

·         Risk Identification Improvement: +20% Genauigkeit in Q3 2025 (vs. +10% in Q1)

·         Delinquency Rate: 3,1%, stabil und besser als die meisten Peers

·         Coding Efficiency: +35% durch AI-Assistenz, 860.000 Code-Generierungen monatlich

Dies reduziert Kreditverluste auf Wege, die Nicht-KI-getriebene Konkurrenten nicht replizieren können. Es ist ein echtes technologisches Moat.

 

Für ein KGV von ca 2,5 reizte es mich schon seit einigen Tagen, wieder einzusteigen. Da der Kurs nun wieder leicht anzuziehen scheint, hab ichs getan:

 

Kauf:

Lexinfintech, 30.000 Stück zu 3.43 USD

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Ecke908090
vor 17 Stunden von Lever-H:

Mit meinen "ETF-Wetten" lag ich renditetechnisch zwar leicht über meinem persönlichen Benchmark (MSCI World), die Einzelaktien performten aber weitaus stärker (>150 % ytd). Inzwischen bin ich trotz ständiger Selbstkritik zu meinen Fähigkeiten doch so selbstbewusst, mir eine langfristige deutliche Überperformance ggü. meinem Benchmark zuzutrauen. Auch mein Riecher für anstehende Trends war auch in den Vorjahren recht gut, es mangelte mir jedoch an Durchhaltevermögen.

Ein Frohes Weihnachtsfest, @Lever-H!

 

Mit deiner Performance, kann man das überhaupt noch "Rendite" nennen? :D, hast du dich ja bereits selbst reichlich beschenkt. Hehe

 

Den Rausschmiss der ETFs ist ja schon fast obligatorisch, wenn der Anteil betrachtet wird und wo dein Fokus liegt.

 

Bzgl. des Durchhaltevermögens ist das natürlich die Frage aller Fragen. Gerade in einem "Bullenmarkt" ist das Verkaufen und nicht das Kaufen die Kunst, wobei deine Aktienauswahl augenscheinlich bahnbrechend war. Auf der anderen Seite hast du doch durch das aktive Handeln, gerade bei HIMS, ein Groß deiner Rendite erwirtschaftet und vor allem dann ja nicht brachliegen lassen, sondern erneut wertschöpfend reinvestiert?

 

Ich finde es deshalb gut und sehr passend, dass du selbst 

vor 18 Stunden von Lever-H:

Hätte-Hätte-Fahrradkette

erwähnst, denn was wäre wenn ist nicht zu beantworten und macht das alles ja erst so spannend und für Menschen wie dich und mich mehr als nur zu einer schnöden Finanzanlage. Auch ist das alles die Perspektive auf den heutigen Tag, aber bei deinen erwähnten Unternehmen und den zu frühen Verkaufszeitpunkten stellt sich nach wie vor die Frage, wann der richtige Zeitpunkt gewesen wäre. Sollte Palantir bspw. weitere 10 Jahre gehalten werden oder liegt das Teil in 2 Jahren am Boden und sogar unter deinem Verkaufskurs?

 

vor 18 Stunden von Lever-H:

Ich will mir selber nur immer wieder mal spiegeln und laufend den Mut zusprechen, zu meine Investmentthesen zu stehen.

Ich glaube es mangelt dir nicht an Mut und glücklicherweise bist du selbst dein größter Kritiker einhergehend mit einer ordentlichen Position Reflektionskraft und Intelligenz + finanziellen Kapazitäten. Eher würde ich bei dir kritisieren, dass du in meinen Augen inkonsistent agierst, aber das in einem Maße, dass es schon wieder konsistent ist, da du vermutlich kontinuierlich adaptierst und, zumindest bis jetzt, dadurch stets ein besserer Investor geworden bist. Bei deinen drei größten Positionen United Health, Paypal und Novo Nordisk kommt bei mir manchmal wirklich der Gedanken auf, was aus dir und den interessanten hoch-volatilen Titeln von früher geworden ist, aber auf der anderen Seite ist mir völlig klar, was du da machst und wenn ich mein spekulatives Geld von jemandem im WPF aus der Musterdepot-Sektion verwalten lassen würde, dann würde ich das bei keinem anderen als bei dir (oder vielleicht noch @ImperatoM) machen lassen.

 

In diesem Sinne bin ich auf die finale Jahresrendite gespannt und wünsche dir und deinen Liebsten schon jetzt einen erfolgreichen Start ins nächste Jahr!

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Diamantenhände
· bearbeitet von Diamantenhände
vor 9 Stunden von Lever-H:

Kauf:

Lexinfintech, 30.000 Stück zu 3.43 USD

Haut er sich einfach mal für knapp 90k EUR einen chinesischen Small Cap in's Portfolio. Ich liebe es, schöne Feiertage :king:

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No.Skill

Ja von mir auch einen kurzen Weinachts Gruß.

 

:thumbsup:

 

Friedliche Feiertag, grüße No.Skill 

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Lever-H

Danke @Ecke908090, @Diamantenhände und @No.Skill.

 

Feiertage waren geruhsam. Zeit, mein Résumé fortzusetzen.

 

Am 24.12.2025 um 11:44 von Ecke908090:

Bzgl. des Durchhaltevermögens ist das natürlich die Frage aller Fragen. Gerade in einem "Bullenmarkt" ist das Verkaufen und nicht das Kaufen die Kunst, wobei deine Aktienauswahl augenscheinlich bahnbrechend war. Auf der anderen Seite hast du doch durch das aktive Handeln, gerade bei HIMS, ein Groß deiner Rendite erwirtschaftet und vor allem dann ja nicht brachliegen lassen, sondern erneut wertschöpfend reinvestiert?

 

Ich finde es deshalb gut und sehr passend, dass du selbst 

Am 23.12.2025 um 17:15 von Lever-H:

Hätte-Hätte-Fahrradkette

erwähnst, denn was wäre wenn ist nicht zu beantworten und macht das alles ja erst so spannend und für Menschen wie dich und mich mehr als nur zu einer schnöden Finanzanlage. Auch ist das alles die Perspektive auf den heutigen Tag, aber bei deinen erwähnten Unternehmen und den zu frühen Verkaufszeitpunkten stellt sich nach wie vor die Frage, wann der richtige Zeitpunkt gewesen wäre. Sollte Palantir bspw. weitere 10 Jahre gehalten werden oder liegt das Teil in 2 Jahren am Boden und sogar unter deinem Verkaufskurs?

Da hast Du den entscheidenen wunden Punkt erwähnt. Da ich bei den Einzelaktien kein klassisches buy and hold betreibe, sondern durchaus versuche, den Markt zu timen und dabei Über- und Untertreibungen zu erkennen/auszunutzen, muss ich immer wieder damit auch damit leben, bei einzelnen Titeln oder eben dem Timing bei Kauf- und/oder Verkauf danebengelangt zu haben. Daher sind Jahreszusammenfassungen für mich wichtig, damit ich bei der Endabrechnung für mich schwarz auf weiß sehen kann, dass ich den Benchmark geschlagen habe.

 

Am 24.12.2025 um 11:44 von Ecke908090:

Bei deinen drei größten Positionen United Health, Paypal und Novo Nordisk kommt bei mir manchmal wirklich der Gedanken auf, was aus dir und den interessanten hoch-volatilen Titeln von früher geworden ist

Was ich in diesem Jahr an small- und microcaps gekauft habe und weiterhin in meinem Depot ist:

  • Dlocal
  • Nomad Foods
  • Lexinfintech
  • Gambling.com
  • Yuanbao
  • hims & hers

Die Käufe im Bereich der small- und microcaps hatten einen Umfang wie noch nie in meinem Depot. Im Verhältnis zu den Käufen/Nachkäufen bei UNH, Novo und PayPal ist die Investitionssumme aber tatsächlich eher gering. Bei meinen drei größten Positionen im Portfolio habe ich aber keine Angst vor einem Totalverlust. Dort gehe ich über das Volumen, was ich bei einem microcap nicht in dem Umfang risikieren würde.

 

Dazu kamen in 2025 auch gößere Unternehmen wie Symrise und UPS. Die erschienen mir einfach günstig, auch wenn beide eigtl nicht in mein Beuteschema passen. Im Falle von UPS lag ich bisher richtig, bei Symrise nicht. 

 

Am 24.12.2025 um 11:44 von Ecke908090:

wenn ich mein spekulatives Geld von jemandem im WPF aus der Musterdepot-Sektion verwalten lassen würde, dann würde ich das bei keinem anderen als bei dir (oder vielleicht noch @ImperatoM) machen lassen.

Witzigerweise wurde ich dieses Jahr wirklich von jmd kontaktiert mit der Anfrage, ob ich nicht einen Aktienfonds aufsetzen würde. Kommt für mich jedoch nicht infrage. Das hätte ja fast schon was von Copytrading. Der Hauptzweck von Aktienfonds für private Sparer ist der langfristige Vermögensaufbau und die Altersvorsorge durch breite Risikostreuung, das bildet mein Investansatz jedoch nur bedingt ab.

 

 

Am frühen Silvesterabend überlegte ich tatsächlich im Bereich small- und microcaps nochmal aggressiv zuzulangen. Habe mich jedoch für die "sicherere" Nummer entschieden:

Nachkauf:

Paypal. 1.500 Stück zu 58.39 $

 

 

Rückblick und Bewertung Investment-Jahr 2025:

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Bis September/Oktober lief es sensationell. Dann war ich bei umfangreichen Käufen/Nachkäufen etwas zu optimistisch bzw zu früh dran.

 

Was hatte ich vor einem Jahr als Fazit (für das Jahr 2024) und als Ziel für 2025?

Am 1.1.2025 um 16:41 von Lever-H:

Jahresfazit

Meine Ziele, die ich mir vor einem Jahr gesetzt habe (siehe insb. mein Post #310) und den Beginn des Depotumbaus habe ich für mich insgesamt zufriedenstellend beschritten.

Auch die Rendite liegt über der Benchmark (MSCI World).

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Etwas selbstkritisch betrachtet ist der "Lever-H" (leverage)-Teil meiner Depotstrategie, also das aggressive Kaufen (und Verkaufen) von Einzeltiteln noch zu dominant. Diese Bewegungen bei Einzeltiteln werden zumindest bis zum Abschließen der Reduzierung auf 5 Einzelpositionen bei den Aktien jedoch noch anhalten müssen.

 

Ziele für 2025

- Reduzierung auf 5 Einzelaktientitel 

- Erhöhung des ETF-Anteils im Depot auf >25 %

- Rendite: MSCI World schlagen

 

Was ich mir NICHT als Ziel setze, ist das Überschreiten eines bestimmten Depotwertes. Das hängt auch damit zusammen, dass ich mir deutlich höhere Ausgaben für den privaten Bereich vornehme - das Leben ist schön und will genossen werden.

Ich wage fast zu prognostizieren, dass auch bei starker Rendite in 2025 mein Depotwert kleiner sein wird als zum 31.12.2024 (462k).

Den MSCI World habe ich deutlich geschlagen und die Zahl der Einzeltitel reduziert (von über 35 auf zwischenzeitlich 7-8, aktuell sind es 14). Dass eine Erhöhung des ETF-Anteils für mich noch zu früh ist, hatte ich in den letzten Wochen ja schon für mich festgestellt. Das gehe ich wohl erst in ein paar Jahren an bzw wenn ich nicht mehr eine so hohe Rendite anstrebe, sondern Sicherheit eine größere Rolle spielen wird. Die Obergrenze bei Einzeltiteln habe ich für mich nun etwas variabler definiert (5-15, um im Spannungsfeld zwischen Diversifikation und Rendite i.V.m. sich ergebender Chancen nicht zu eingeengt zu sein).

 

Pläne/Ziele für 2026:

Mein Depotwert ist deutlich höher als ich das im Vorjahr anstrebte bzw als es ob meiner privaten Pläne realistisch erschien. Es waren hohe Ausgaben in anderen Bereichen vorgesehen, die ich jedoch abgesagt bzw verschoben habe. Zudem habe ich mich dafür entschieden, teilweise Fremdkapital für Aktieninvests zu nutzen. Das werde ich schrittweise abbauen. Meine Depotgröße Ende 2026 wird ziemlich sicher deutlich unter der von Ende 2025 liegen. Meine Ziele halte ich diesmal ganz knapp:

 

- MSCI World schlagen

- Einzeltitelanzahl zwischen 5 und 15 halten

 

Habe meinen Eingangspost aktualisiert inkl aktueller Depotschau.

 

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Lever-H

Am 14.10.2025 kaufte ich 1000 Aktien von United Parcel Service (UPS) mit der Idee, einen Swingtrade zu vollziehen.

Das "Instrument" UPS erschien dem ein oder anderen sicherlich ungewohnt, da es sich um einen Langweiliger/dividendenstarken Titel mit eher wenig Volatilität handelt.

Den Boden hatte ich super erwischt (83.50 USD), heute - nach knapp 3 Monaten - erreichte der Kurs eine mögliche Widerstandszone. Ich bleibe mir treu und nehme saftige 24,7 % Rendite mit.

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Verkauf

UPS. Alle 1000 Aktien zu 104.14 USD

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lowcut

Guter Trade. :-)

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Alles Aktien

Wollte gerade Mal nachfragen, wie dein aktueller Depotstand aussieht und bin dann auf Seite 1 fündig geworden. Danke für die Transparenz :thumbsup:

 

Schon sehr geil wie du deine Strategie durchziehst und das Ergebnis lässt sich aktuell wirklich sehen - beeindruckende Rendite. Da sind die "Hater" auf Seite 1 auch schnell Mal verstummt ;) 

 

Inspiriert durch dich habe ich jetzt auch meine Paypal Position etwas vergrößert auf 100 Stücke :D im Vergleich zu dir lächerlich. Die Bewertung ist mMn zu attraktiv, auch wenn es keinen wirklichen Burggraben mehr gibt und die Konkurrenz hoch ist.

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Lever-H
vor 19 Stunden von Alles Aktien:

Schon sehr geil wie du deine Strategie durchziehst und das Ergebnis lässt sich aktuell wirklich sehen - beeindruckende Rendite. Da sind die "Hater" auf Seite 1 auch schnell Mal verstummt ;) 

Meine Strategie habe ich durchaus immer wieder mal angepasst. Gerade in den heutigen turbulenten Zeiten würde ich mir aber ohnehin nicht anmaßen, eine mal festgelegte Strategie haarklein so durchzuboxen, nur weil ich mir das mal in den Kopf gesetzt habe. Konstant bleibt bei mir, dass ich einen relativ aggressiven Weg fahre und aktive, mutige Entscheidungen treffe. Solange ich auf lange Sicht damit mein Ziel (Überrendite) erreiche, stört es mich nicht, dass Kritiker ihren Senf abgeben. Mitunter erhalte ich sogar sehr konstruktive Rückmeldungen, die mir helfen, mich und meinen Ansatz zu hinterfragen. Dafür schätze ich das Forum und einige der hier aktiven Köpfe. Danke auch für Deine warmen Worte @Alles Aktien

 

Ein Gedanke noch zu einer Pressemitteilung: "Weniger als zwei Jahre nach dem Absetzen von Medikamenten gegen Fettleibigkeit kehren Gewicht und Gesundheitsprobleme zurück, so eine Studie":

Zitat

07. Jan (Reuters) - Wenn Patienten die Einnahme von Medikamenten zur Gewichtsreduzierung beenden, verschwinden die positiven Auswirkungen der Medikamente auf das Gewicht und andere Gesundheitsprobleme innerhalb von zwei Jahren, wie eine umfangreiche Analyse früherer Forschungsarbeiten ergab.

Bei der Auswertung der Daten von 9.341 fettleibigen oder übergewichtigen Patienten, die in 37 Studien mit einem von 18 verschiedenen Medikamenten zur Gewichtsabnahme behandelt wurden, stellten die Forscher fest, dass sie nach dem Absetzen der Medikamente im Durchschnitt fast ein Pfund (0,4 kg) pro Monat wieder zunahmen und nach 1,7 Jahren voraussichtlich wieder das Gewicht von vor der Behandlung erreichen würden.

Die Risikofaktoren für die Herzgesundheit, wie Blutdruck und Cholesterinspiegel, die von den Medikamenten profitiert hatten, würden im Durchschnitt innerhalb von 1,4 Jahren nach dem Absetzen der Medikamente auf das Niveau vor der Behandlung zurückkehren, heißt es in einem Bericht über die Studie in The BMJ.

Etwa die Hälfte der Patienten hatte GLP-1-Medikamente eingenommen, darunter 1.776, die die neueren, wirksameren Medikamente Semaglutid, das von Novo Nordisk als Ozempic und Wegovy verkauft wird, und Tirzepatid, das von Eli Lilly als Mounjaro und Zepbound verkauft wird, erhielten.

Die Gewichtszunahme war bei Semaglutid und Tirzepatid schneller und betrug im Durchschnitt fast 1,8 Pfund (0,8 kg) pro Monat.

"Aber weil die Menschen unter Semaglutid oder Tirzepatid von vornherein mehr Gewicht verlieren, kehren sie alle ungefähr zur gleichen Zeit zum Ausgangswert zurück", sagte der leitende Studienforscher Dimitrios Koutoukidis von der Universität Oxford. Das waren etwa 1,5 Jahre mit diesen neuen Medikamenten gegenüber 1,7 Jahre nach dem Absetzen eines der Medikamente.

Unabhängig davon, wie viel Gewicht verloren wurde, war die monatliche Gewichtszunahme nach einer medikamentösen Gewichtsabnahme schneller als nach einem verhaltensorientierten Gewichtsmanagementprogramm, so die Forscher weiter.

In der retrospektiven Studie konnte nicht festgestellt werden, ob es einigen Patienten eher gelang, ihr Gewicht zu halten als anderen.

"Die Frage, wer gut abnimmt und wer nicht, ist so etwas wie der heilige Gral in der Forschung zur Gewichtsabnahme, aber darauf hat noch niemand eine Antwort", sagte Koutoukidis.

 

--> Kurzfristig kann das (mal wieder) Medienberichte auslösen, die sich kritisch zu GLP1 äußern ("Rebound-Falle" u.ä.). Demgegenüber ist aus Investorensicht jedoch zu beachten, dass solche Studien ganz hervorragend sind, da eine sich daraus ableitende Dauertherapie-Logik ergibt mit entsprechend quasi sicheren wiederkehrenden Einnahmen für Novo Nordisk. GLP1 "heilt" nix, hilft aber Menschen, solange sie es einnehmen. Mit meiner Investition bei NVO fühle ich mich pudelwohl.

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Alles Aktien

Ein teurer Tag heute :D 

Soll keine Schadenfreude sein, gönne dir deine bisherigen Gewinne. Aber das gehört dann wohl auch dazu, steckst das easy weg?

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