Prokon - neue Energien - Genussrechte

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Haha, ich hab mir zum Spaß mal den ganzen Beitrag angeschaut. Ich glaube, es gab darin nur einen Beitragsersteller, der pro Prokon war, und der war auch nur einen Tag aktiv. :lol:

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Erstaunlich, dass sich hier noch keine selbstlosen Prokon-Freunde zu Wort gemeldet haben, um zu erläutern, dass Prokon trotz drohender Insolvenz das beste seit geschnitten Brot und sowieso die einzige Rettung der Ökologie ist.

 

In anderen Medien/ Foren scheint die Lobbyarbeit dafür um so intensiver zu laufen…

Vermutlich gibt es unter uns hier nicht allzu viele Prokon-Genussrechtsbesitzer, die ihre Anlageentscheidung im Nachhinein rechtfertigen wollen/müssen.

 

In diesem Thread wurde ja z.B. auch früh vor den Risiken gewarnt. Chapeau!

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Schade dass es keinen Zweitmarkt für die Genussrechte gibt . . . vielleicht hätte man sonst ein paar billig abgreifen können <_<

 

Ich war zwischenzeitlich mit gitantischen 120 € investiert, habe aber vor knapp einem Jahr bereits gekündigt- die Gläubigerversammlung muss wohl nun ohne mich auskommen :thumbsup:

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Auf der Homepage heißt es:

 

Die Höhe der Zinsen könnte man uns also vorwerfen. Hätten wir statt 8% jährlich nur 2,9% Zinsen gezahlt, wäre der bilanzielle Verlust heute nicht vorhanden. Die Substanz des Unternehmens wurde somit zu keinem Zeitpunkt angegriffen, wir haben zu jeder Zeit operative Gewinne gemacht!

 

Das ist so ziemlich das geilste offizielle Statement, dass ich je gelesen habe :lol:

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Posted · Edited by Saccard

:lol: Grandioses Zitat!

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Erstaunlich, dass sich hier noch keine selbstlosen Prokon-Freunde zu Wort gemeldet haben, um zu erläutern, dass Prokon trotz drohender Insolvenz das beste seit geschnitten Brot und sowieso die einzige Rettung der Ökologie ist.

Na dann fange ich mal an.

 

Zu Prokon gekommen bin ich vor einem halben Jahr und kWh-Preis-technisch sind sie in meinen Augen die absolut preiswertesten. Auch der Grundpreis ist über alle Maße erschwinglich. Die Chance, den kWh-Preis durch Erwerb von Genussscheinen zu verringern habe ich aus naheliegenden Gründen nicht wahgenommen.

 

Unterm Strich fände ich eine Insolvenz von Prokon bedauerlich, da es imho derzeit kaum einen preiswerteren Stromanbieter auf dem deutschen Markt gibt - ich laß mich da aber gerne eines besseren belehren!

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Posted · Edited by edan

@schinderhannes: danke, ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, welche Verzinsung statt der 8% halbwegs realistisch gewesen wäre, sofern

man dieser Aussage überhaupt glauben darf.

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Unterm Strich fände ich eine Insolvenz von Prokon bedauerlich, da es imho derzeit kaum einen preiswerteren Stromanbieter auf dem deutschen Markt gibt - ich laß mich da aber gerne eines besseren belehren!

 

Stimmt, ein nachhaltiges Geschäftsmodell kann hier nicht mithalten. Du hast sicherlich ein gutes Geschäft gemacht, die Zeche zahlen nun die Anteilseigner.

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Posted · Edited by Nudelesser

Die Höhe der Zinsen könnte man uns also vorwerfen. Hätten wir statt 8% jährlich nur 2,9% Zinsen gezahlt, wäre der bilanzielle Verlust heute nicht vorhanden. Die Substanz des Unternehmens wurde somit zu keinem Zeitpunkt angegriffen, wir haben zu jeder Zeit operative Gewinne gemacht!

 

Das erinnert an den Präsidenten des HSV, der auf die Frage, ob der Verein überschuldet ist, mitgeteilt hat, dass dieser keine Schulden hätte sondern nur Verbindlichkeiten.

Das gleiche gilt vermutlich für Prokon Genussscheine. B)

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Erster Eindruck nach Studium der Seiten, insbesondere der "Kundenreaktionen" auf der Prokon-Website:

 

  • Geradezu grotesk anmutendes Hochjubeln von Prokon unter Ausblendung aller berechtigten Kritik (fehlende Jahresabschlüsse, unrealistische 6-8% p.a. für ein "grünes Sparbuch...)
  • Herumreiten auf der "Springer-Presse", Stiftung Warentest und den "gleichgeschalteten" Medien, die ja alle das "Großkapital" unterstützen und Prokon "platt machen" wollen.
  • Die meisten "zufriedenen und überzeugten" Anleger heißen scheinbar "Kündigung", Vorname "Abo".

Beispiel 1, Beispiel 2 (...senden Sie uns doch Informationen über das im Rundbrief erwähnte Verfahren zureffizienteren Wasserstoff Elektrolyse. Mit welchem Partner arbeitet PROKON zusammen ?), Beispiel 3

 

Der Laden ist fix und fertig. Diejenigen, die ihr Kapital in der Firma lassen, werden das nicht wiedersehen, weil nächste Woche Anleger en masse abspringen und diese mit dem Kapital der anderen ausbezahlt werden. Dann Insolvenz und wieder großes Geschrei.

 

Wann kapieren die Leute das endlich? Der graue Kapitalmarkt ist für den *rsch.

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Posted · Edited by black_math

Auf der Homepage heißt es:

 

Die Höhe der Zinsen könnte man uns also vorwerfen. Hätten wir statt 8% jährlich nur 2,9% Zinsen gezahlt, wäre der bilanzielle Verlust heute nicht vorhanden. Die Substanz des Unternehmens wurde somit zu keinem Zeitpunkt angegriffen, wir haben zu jeder Zeit operative Gewinne gemacht!

 

Das ist so ziemlich das geilste offizielle Statement, dass ich je gelesen habe :lol:

 

Das ist echt zum schreien. Mit anderen Worten: Wir haben natürlich tolle operative Gewinne gemacht, die allerdings blöderweise unterhalb der Finanzierungskosten lagen. Der Hammer ist allerdings, sich dann gleich wieder selbst zu widersprechen, und zu behaupten, man hätte die Substanz nicht angegriffen. Das folgt ja aus den Aussagen zuvor. :blink:

 

Erstaunlich ist, wie die Prokon-Fans sich von den Medien und den "Konzernen" verraten fühlen, sich aber gleichzeitig nicht eingestehen wollen, dass für die versprochenen 8% Rendite halt möglicherweise doch ein Risiko eingegangen werden mussten. Immer sind die anderen, insbesondere die "Konzerne" schuld, die eigene Gier nach "sicherer" Rendite und das eigene Unwissen über einfache Finanzzusammenhänge werden erst mal schön unter den Tisch fallen gelassen...

 

Wenigstens ist diese Abzocke von Witwen und Waisen nun zumindest entlarvt und potentielle Neuanleger werden schön die Finger davon lassen. Man sollte sich halt bei solchen windigen Angeboten vom grauen Kapitalmarkt immer die Frage stellen, warum diese Projekte nicht von Banken oder institutionellen Anlagern finanziert werden sondern beim Privatanleger Geld eingesammelt wird. Das hat meistens seinen Grund!

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Posted · Edited by nightyhawk

Stimmt, ein nachhaltiges Geschäftsmodell kann hier nicht mithalten. Du hast sicherlich ein gutes Geschäft gemacht, die Zeche zahlen nun die Anteilseigner.

Klingt als hätte hier jemand sehr viele Scheine genossen - dann natürlich vielen Dank an dich ^^

 

Zumal ich dir ja ingesamt recht gebe. An Unternehmenspleiten sind IMMER die Kunden schuld.

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Posted · Edited by Morbo

blöd wäre wenn diese Sache auf alle anderen schlechtes Licht wirft, die im Öko-/Erneuerbare-Energien -Bereich tätig sind und solide Finanzierung machen.

 

(habe den Thread überflogen, es wurden hier schon in 2009 klare Warnungen geäussert, bereits der zweite Beitrag aus 2006 ist mehr als deutlich... also wer sich informiert bzgl. seiner Anlage ...)

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Posted · Edited by monopolyspieler

Erinnert so ein bisschen an Phillip Holzmann.

Insolvent- dann durch Kanzler Schröder groß inzenierte "Rettungsaktion" und schlußendlich insolvent, weil es nicht mehr genug Kredite gab.

 

Wenn sich tatsächlich genug Leute finden, die ihr Geld nicht abheben- dann würde ich nicht damit rechnen, das nach dem 31.10.14 alles in Butter ist.

Wahrscheinlich werden dann im Text ähnlich aufgebaute Briefe wieder von Prokon verschickt.

 

Hätten sie mal 2,9% angeboten.

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Wirklich spannend ist doch Post 10 aus 2009:

 

Was passiert eigentlich mit einer Firma, deren ganzes aus Genussscheinen stammendes Kapital für 20 Jahres in Energieerzeugungsanlagen steckt und dann ein Großteil der Geldgeber die Genussscheine kündigt? Wird dann die Rücknahme ausgesetzt, so wie bei offenen Immobilienfonds in der Finanzkrise?

 

Ob das Prokon Geschäftsmodell jemals tragfähig war und/oder zukünftig sein wird, läßt sich mangels geprüfter (konsolidierter) Jahresabschlüsse kaum schlüssig beweisen. Warum ein kurzfristiger Liquiditätsengpass sich jedoch nicht mit kurzfristigen, über Windkraftanlagen besicherten Bankkrediten lösen lassen sollte, erschließt sich mir jedenfalls nicht.

 

Dass die "Medienhetze" dem Unternehmen womöglich den (vorzeitigen?) Todesstoß versetzt hat, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen.

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Dass die "Medienhetze" dem Unternehmen womöglich den (vorzeitigen?) Todesstoß versetzt hat, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen.

Ja genau, hört mal auf zu pusten! Das Kartenhaus fällt sonst zu früh zusammen. :rolleyes:

 

Gut, dass dieser Schrecken dieses Mal nur eine Dimension von ~1,4 Mrd. € erreicht hat und nun sein Ende findet...

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Hätten sie mal 2,9% angeboten.

 

Bei 2,9% wären aber sicherlich niemals so viele Anleger eingestiegen.

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Mag sein- Gier frisst Hirn.

Das wissen wir ja spätestens seitdem sich deutsche Anleger von isländischen Banken haben ködern lassen

und es eigentlich jedem klar sein mußte, das die Einlagensicherung eines Landes mit einer Einwohnerzahl niedriger als

die der Stadt Bremen sehr schnell an ihre Grenzen kommen kann.

 

Man wäre eben langsamer- aber dafür nachhaltiger- gewachsen.

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Eigentlich wird es jetzt doch erst richtig interessant. Die 95% wird es niemals geben, daher droht wohl die Insolvenz. Und dann kommen endlich mal Zahlen auf den Tisch...

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www.prokon.net:

• Einzahlungen heute: 866.851,44 €

• Zurückgenommene Kündigungen 2014: 9,460 Mio. €

Bedingungslose Treue bis zum letzten Atemzug. Fehlt nur noch der kollektive Selbstmord bei Sonnenaufgang.

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Posted · Edited by monopolyspieler

Deutsche waren schon immer sehr gläubig- siehe Wunderwaffen und Endsieg, Blühende Landschaften und "Die Rente ist sicher" und in 9 Monaten wahrscheinlich der gleiche Zirkus.

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Posted · Edited by ImperatoM

www.prokon.net:

• Einzahlungen heute: 866.851,44 €

Bedingungslose Treue bis zum letzten Atemzug. Fehlt nur noch der kollektive Selbstmord bei Sonnenaufgang.

 

Wer weiß, ob die Einzahlungen alle so bewusst stattfanden. Vielleicht handelt es sich teilweise z.B. um monatliche Beiträge, die nicht schnell genug gestoppt worden sind und mit denen Prokon jetzt die Zahlen von "heute" schönt, indem sie bestenfalls die Abbuchungen sogar noch auf diesen einen Tag konzentriert haben.

 

.

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Hi,

 

Einzahlungen von 0,8 Mio EUR täglich reichen bei weitem nicht aus, um die Kündigungsflut zu kompensieren. Von Freitag auf heute sind die bestehenden Kündigungen von 150 Mio EUR auf 170 EUR gestiegen.

 

Ich frage mich echt, ob die auf der Prokon-Seite veröffentlichten Anlegerschreiben echt sind. So naiv und unwissend kann man doch eigentlich nicht sein? Die glauben reihenweise, sie wären Anteilseigner von Prokon und verweisen darauf, was passieren würde, wenn Aktionäre auf einmal alle ihr Kapital zurückhaben wollen. Unabhängig davon, daß das erstens unrealistisch und zweitens rechtlich schwierig ist, bringt es die Prokon-Anleger auch nicht weiter, wenn andere Firmen ebenfalls pleite gehen. Naja, vielleicht ist auch scheinbar geteiltes Leid halbes Leid. Geil war auch ein Kommentar unter einem Artikel, in dem behauptet wurde, jede AG wäre pleite, wenn auf einmal 50% der Aktionäre ihre Aktien verkaufen würden. :'(

 

Ich glaube, Prokon ist eine Glaubensrichtung und hat Hardcore-Jünger...

 

Gruß

Sladdi

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PROKON Genussrechte

(Daten vom 14.01.2014, 9.00 Uhr)

• Genussrechtsinhaber: 75.261

• Genussrechtskapital: 1.399.752.465 €*

Einzahlungen heute: 18.717 €

• Zurückgenommene Kündigungen 2014: 9,67 Mio. €

Bestehende Kündigungen: 187,71 Mio. €

 

 

Das war es dann...

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