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rupran

Geplantes Verbot von "Payment for Order Flow"

Empfohlene Beiträge

chirlu
vor 30 Minuten von Holgerli:

Wow, Kindergarten.

 

Den Eindruck hatte ich bei deinen Beiträgen hier heute in der Tat.

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Geduldsanleger
· bearbeitet von Geduldsanleger
vor 11 Stunden von Holgerli:

Im aktuellen Podcast von Finanz-Szene wird darüber gesprochen, dass die Neobroker gerade daran arbeiten Bestandsprovisionen von den ETF-Anbietern zu fordern. Ob es klappt, ist noch nicht wirklich ausgemacht. 

 

vor 10 Stunden von krett:

Meines Wissen nach passiert das schon heute, aber manche Broker scheinen jetzt wohl ein größeres Stück vom Kuchen zu verlangen.

 

Die Thematik wird in diesem Artikel eingehend behandelt  https://www.fondsprofessionell.de/news/unternehmen/headline/neobroker-pochen-bei-etfs-auf-bestandsprovision-248614/

Ich verstehe den Artikel so, dass dies eine neue Vorgehensweise wäre.  Ich deute daraus auch, dass die Broker durch das PFOF Verbot weitere Einnahmequellen suchen neben den hier bereits behandelten Wegen um zu vermeiden direkt die Ordergebühren erhöhen zu müssen.        

Hier  ein lesenswerter Kommentar von Fonds Proffesionell  https://www.fondsprofessionell.de/news/meinung/headline/bestandsprovision-bei-etfs-begehrlichkeiten-geweckt-248646/   und eine weitere Meinung dazu  https://www.dasinvestment.com/etfs-bestandsprovision-neobroker-meinung/ 

 

 

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Geldhaber
vor 6 Stunden von Geduldsanleger:

In dem Kommentar wird auch über mögliche Entwicklungen spekuliert. Eine davon: 

Zitat

Etablierte ETF-Anbieter wiederum könnten mit eigenen Anteilsklassen für Neobroker reagieren, die höhere Verwaltungsvergütungen aufweisen und damit Retrozessionen umfassen könnten. Damit würden sich die ETF-Größen hier im Spiel halten. Zugleich müssten sie den Preisvorteil und die Skaleneffekte, die ihre bestehenden ETFs erreicht haben, nicht aufgeben.

Bei klassischen Fonds ist es allgemein üblich, dass es verschiedene Anteilsklassen mit unterschiedlich hohen Gebühren gibt. Wir dürfen gespannt sein, ob dieses Modell zukünftig auf ETFs übertragen wird. 

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blueprint
vor 6 Stunden von Geduldsanleger:

 

Ich verstehe den Artikel so, dass dies eine neue Vorgehensweise wäre. 

Diesen Artikel ja, aber nein. Jeder kann dies in seinen Kostenausweisen prüfen. Nicht jeder Broker hat natürlich entsprechende Vereinbarungen. 

Guckt Euch doch mal die Kostenausweise von Vanguard, Ishares und Amundi an. 

 

Neobroker und Bestandsprovision: Tabubruch auf leisen Sohlen | DAS INVESTMENT

https://www.dasinvestment.com/etfs-bestandsprovision-neobroker-meinung/

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DennyK
vor 9 Stunden von Holgerli:

Xetra kostet bei SC 2,95 Euro. Sollen sie halt noch zwei, drei weitere Handeplätze reinwerfen.  Die Zusatzkosten dafür wären erst mal egal. Dann kann jeder Kunde sich sich überlegen wo er handeln möchte und diese unsägliche Pseudo-Diskussion hat ein Ende.

 

Wann wird eigentlich damit begonnen auf die CoDi und ihr "Pure Depot" einzuprügeln? Da geht der Handel auch nur über "gettex".

Ich überfliege eure Diskussion nur ganz leicht, aber die hier erwähnten Xetra Kosten von 2,95€ haben mich gerade gewundert. Wurden die Kosten gesenkt? 
 

Auf der SC Webseite stehen immer noch die 3,99€ + 0,01 %, min. 1,50 €.

 

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Avendo
Am 21.2.2026 um 13:36 von Ramstein:

TR ca. 100 Mrd.

ING ca. 110 Mrd.

Deutsche Bank ca. 600+ Mrd.

Die Zahlen sind veraltet, TR ist bereits bei über 150 Milliarden € https://traderepublic.com/de-de/about 

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Holgerli

Die 2024er-Zahlen von der ING lagen bei knapp unter 153 Mrd Kundeneinlagen. https://www.ing.de/ueber-uns/unternehmen/#:~:text=Mit über 10 Millionen Kundinnen und Kunden,und mittlere Unternehmen sowie Selbständige – mit

Der Vorsprung wird enger. 

 

Interessant finde ich:

- TR: (über) 10 Mio Kunden und 150 Mrd Einlagen 

- SC: (über) 1 Mio. Kunden und  30 Mrd. Einlagen (Stand Juli 2025)

 

=> Was die Kunden und die absolute Euros angeht hat TR einen gigantischen Vorsprung.

=> Was die Einlagen pro Kunden anget scheit SC aber deutlich besser dazu stehen: 30.000 Euro (SC) vs. 15.000 Euro (TR) Einlagen je Kunden im Durchschnitt. 

 

Vergleicht man dazu die DeuBa => 19 Mio Kunden und 600+ Mrd Einlagen dann kommt man auf ca. 32.000 Euro Einlage je Kunde.

 

Was heisst das jetzt? Wenn bei TR angeblich "Die meisten Sparpläne mit 5+ Euros" ausgeführt werden, sind die Sparpläne bei der DeuBa dann 12+ Euros?

 

Abseits der Polemik die gerne über die Neos verbreitet wird, scheint für mich klar woher das das PFOF-Verbot kommt: Denn anders als kolportiert, scheinen die beiden Platzhirsche TR und SC was die Einlagen pro Kunde angeht dann doch nicht so schlecht dazustehen. Und vor allem scheinen deren (Neu)Kunden auch sehr potent zu sein, was die Höhe des Vermögens angeht.

 

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krett
vor 36 Minuten von Holgerli:

Die 2024er-Zahlen von der ING lagen bei knapp unter 153 Mrd Kundeneinlagen. https://www.ing.de/ueber-uns/unternehmen/#:~:text=Mit über 10 Millionen Kundinnen und Kunden,und mittlere Unternehmen sowie Selbständige – mit

Der Vorsprung wird enger. 

Die ING wirkt größer, also sie ist. Von den 10 Millionen Kunden nutzen "nur" 3 Millionen das Girokonto + ein weiteres Produkt. Bei Trade Republic nutzt jeder Kunde ein Depot und ist damit ungleich wertvoller also ein 08/15 Kunde der nur Girokonto, Karte und Tagesgeld nutzt.

So oder so. TR hat die etablierten in wenigen Jahren eingeholt und wächst weiter schneller als die Konkurrenz. Bei gewissen Kennzahlen ist man schon jetzt unter den Top 3 aller deutschen Banken.

 

vor 36 Minuten von Holgerli:

Abseits der Polemik die gerne über die Neos verbreitet wird, scheint für mich klar woher das das PFOF-Verbot kommt: Denn anders als kolportiert, scheinen die beiden Platzhirsche TR und SC was die Einlagen pro Kunde angeht dann doch nicht so schlecht dazustehen. Und vor allem scheinen deren (Neu)Kunden auch sehr potent zu sein, was die Höhe des Vermögens angeht.

Die KI spuckt folgend Tabelle aus: (sorry für die schlechte formatierung)
 

Bank / Broker Kunden (ca.)AuM Gesamt (Mrd. €)AuM pro Kunde

Smartbroker 0,25 Mio.~14 Mrd. €~56.000 €

Comdirect 3,0 Mio.~150 Mrd. €~50.000 €

Deutsche Bank (Privat)19,0 Mio.*~685 Mrd. €~36.000 €

Scalable Capital 1,0 Mio.>30 Mrd. €~30.000 €

ING Deutschland 10,1 Mio.~291 Mrd. €~28.800 €

flatexDEGIRO 3,5 Mio.~90 Mrd. €~25.700 €

DKB 5,9 Mio. 130 Mrd. €~22.000 €

Trade Republic 10,0 Mio.~150 Mrd. €~15.000 €

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B3n
vor 36 Minuten von Holgerli:

Die 2024er-Zahlen von der ING lagen bei knapp unter 153 Mrd Kundeneinlagen. https://www.ing.de/ueber-uns/unternehmen/#:~:text=Mit über 10 Millionen Kundinnen und Kunden,und mittlere Unternehmen sowie Selbständige – mit

Der Vorsprung wird enger. 

 

Interessant finde ich:

- TR: (über) 10 Mio Kunden und 150 Mrd Einlagen 

- SC: (über) 1 Mio. Kunden und  30 Mrd. Einlagen (Stand Juli 2025)

 

=> Was die Kunden und die absolute Euros angeht hat TR einen gigantischen Vorsprung.

=> Was die Einlagen pro Kunden anget scheit SC aber deutlich besser dazu stehen: 30.000 Euro (SC) vs. 15.000 Euro (TR) Einlagen je Kunden im Durchschnitt. 

 

Vergleicht man dazu die DeuBa => 19 Mio Kunden und 600+ Mrd Einlagen dann kommt man auf ca. 32.000 Euro Einlage je Kunde.

 

 

 

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. 

TR schreibt nur von AuM, wo anscheinend Bankeinlagen und verwahrte Wertpapiere drin zusammengeworfen werden. AuM wäre hier schon nicht richtig, da es dabei um Management mindestens in Form von Beratung geht. Das ganze dann für 18 Länder. 

SC schreibt von Client Assets, das zu 2/3 in ETFs steckt. Hier geht es anscheinend nur um Wertpapiere, da die Einlagen noch bei Fremdbanken lagen. 

 

Bei der ING sind die 153 Mrd. für Bankeinlagen. Da kommen nochmal 110 Mrd für AuC dazu. Beides nur auf Deutschland bezogen.  

https://www.ing.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/ing-deutschland-erzielt-staerkstes-kundenwachstum-seit-uber-15-jahren/#:~:text=Kunden handeln mehr Wertpapiere,: 2,5 Mio.)

 

Bei der DB sind die 690 Mrd. ,(woher kommt die Zahl? Das sollen wohl die Deposits also Bankeinlagen sein, zumindest würde das von der Größe zu Ende 2024 hinkommen)

Die AuM, was hier auch wirklich Management bedeutet, liegen per Ende 2024 bei über 1.000 Mrd. 

Die AuC in TSS (Wertpapiere) liegen bei über 4.000 Mrd  

https://investor-relations.db.com/files/documents/other-presentations-and-events/2025/IDD-2025-Presentation-Corporate-Bank-Fabrizio-Campelli.pdf

Das ganze dann in allen Märkten. 

 

 

 

 

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Belgien
vor 55 Minuten von Holgerli:

Abseits der Polemik die gerne über die Neos verbreitet wird, scheint für mich klar woher das das PFOF-Verbot kommt

 

 

Das ist bei Anhängern von Verschwörungstheorien ein bekanntes Verhaltensmuster: Durch ständige Wiederholung sorgt man dafür, dass ein Gewöhnungseffekt eintritt und auch die absurdesten Aussagen als vermeintliche Fakten wahrgenommen werden. Du musst Deine Thesen nur oft genug wiederholen, dann wird eine Mehrheit des WPF die Aussagen, dass DeuBa, ING und Co. das PFOF-Verbot erwirkt haben, um die Neos zu bekämpfen, für bare Münze halten. Vielleicht hast Du Dein Ziel ja auch schon erreicht, so oft wie Du diese krude These in etlichen Threads des WPFs schon geäußert hast.

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krett
· bearbeitet von krett

Meines Wissens nach kam diese Verbotsforderung von den etablierten Börsen, vor allem aus dem Ausland. In anderen europäischen Ländern gibt es idR nur eine Börse und die haben Angst gehabt das sie Wettbewerb aus Deutschland bekommen.

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Holgerli
vor 30 Minuten von B3n:

Bei der DB sind die 690 Mrd. ,(woher kommt die Zahl?

Die kommt hierher:

Am 21.2.2026 um 13:36 von Ramstein:
Am 21.2.2026 um 13:25 von krett:

Und an Trade Republic kommt niemand vorbei. Die sind der größte Depotanbetreiber in Deutschland (Europa?!).

TR ca. 100 Mrd.

ING ca. 110 Mrd.

Deutsche Bank ca. 600+ Mrd.

Da kommen dann auch die ursprünglichen Zahlen der ING und TR her. 

Ist ja nicht so, dass ich mir die ausgedacht und initial zum Vergleich gestellt hätte.

Aber ggfs. ist das ein Learning aus der Diskussion: Auch Aussagen "altgedienter" sollten jedesmal hinterfragt bzw. Quellenangaben eingefordert werden.

 

 

vor 25 Minuten von Belgien:

Das ist bei Anhängern von Verschwörungstheorien ein bekanntes Verhaltensmuster: Durch ständige Wiederholung sorgt man dafür, dass ein Gewöhnungseffekt eintritt und auch die absurdesten Aussagen als vermeintliche Fakten wahrgenommen werden.

Das geht in zwei Richtungen. Dass PFOF verboten werden muss, damit die armem Neo-Kunden geschützt werden, das kommt ja auch ständig. 

Aber interessant zu hören, dass Du mir so einen Einfluss auf die User hier im WPF zutraust.

Persönlich würde ich ja sagen, dass ich hier nur meine Meinung kund tue, und den Usern des WPF schon zutraue sich selber zu informieren

 

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Belgien
vor 30 Minuten von krett:

Meines Wissens nach kam diese Verbotsforderung von den etablierten Börsen, vor allem aus dem Ausland. In anderen europäischen Länden gibt es idR nur eine Börse und die haben Angst gehabt das sie Wettbewerb aus Deutschland bekommen.

Das wurde zumindest vom finanzpolitischen Sprecher der EVP im EU-Parlament, der stets als Gegner des PFOF-Verbots aufgetreten war, nach der Entscheidung im EU-Parlament so formuliert. Ist für mich auch nachvollziehbar, dass die etablierten Handelsplätze ein größeres Interesse am PFOF-Verbot hatten als DeuBa, ING & Co. Diese etablierten Banken/Broker verlieren durch das PFOF-Verbot genauso wie die Neos eine Einnahmequelle (absolut betrachtet ist ihr Verlust sogar größer als der der Neos, da sie insbesondere im Derivathandel höhere Rückvergütungen erhalten, doch macht dies bei ihnen relativ betrachtet einen im Vergleich zu den Neos geringeren Prozentsatz ihrer Einnahmen aus). Warum @Holgerli seine Erzählung, die "großen Player" im Bankensektor hätten das PFOF-Verbot betrieben, um sich der Konkurrenz zu erwehren, ständig wiederholt, weiß nur er. Die Faktenlage sieht zumindest anders aus.

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