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rupran

Geplantes Verbot von "Payment for Order Flow"

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DennyK
vor 3 Stunden von krett:

Das Ordervolumen ist um 93% eingebrochen steht in dem Artikel. Das ist... mehr als ordentlich. 

Wenn das Handelsvolumen so stark eingebrochen ist heißt das ja im Umkehrschluss das die neue Bestpreis Order diese Aufträge nun zu anderen Handelsplätzen routet. Gibt es hier schon jemanden, bei dem dann in der Abrechnung ein anderer Handelsplatz stand? Würde mich auch interessieren, welche Handelsplätze jetzt von dem L&S Einbruch profitieren. 

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Barqu

Wenn PFOF zu L&S geroutet hat und Bestpreis fast immer zu Nicht-L&S, kann man dann schlussfolgern, dass die pöhse EU die Situation für die Kunden verbessert hat?

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krett
· bearbeitet von krett
vor einer Stunde von Barqu:

Wenn PFOF zu L&S geroutet hat und Bestpreis fast immer zu Nicht-L&S, kann man dann schlussfolgern, dass die pöhse EU die Situation für die Kunden verbessert hat?

 

vor 1 Stunde von DennyK:

Wenn das Handelsvolumen so stark eingebrochen ist heißt das ja im Umkehrschluss das die neue Bestpreis Order diese Aufträge nun zu anderen Handelsplätzen routet. 

 

Wie auf der Vorseite steht, ist vermutlich genau das NICHT der Fall. Stattdessen führt Trade Republic die Orders selbst intern aus, innerhalb seines Kundenkreises. Das kann man halt machen, wenn man 13 Millionen Kunden hat und damit der größte Broker Europas ist (nach Kundenzahl).

 

Kunde A kauft die Amazon Aktien die Kunde B und C zeitgleich verkaufen. Oder je nach dem nimmt Trade Republic die Aktien auch für einige Sekunden oder Minuten aufs eigene Buch. Normalerweise machen das Marketmaker bzw. manche Börsen nehmen auch selbst die Rolle des Marketmaker ein. Nur wenn es um sehr großer Order oder Nebenwerte geht, wird TR diese an einer "richtigen" Börse ausführen. Aber auch dann wird TR vermutlich selbst als Käufer oder Verkäufer auftreten (außer der Kunde zahlt 2€ pro Trade um direkt an der Börse zu handeln).

 

Man könnte hier argumentieren, dass Trade Republic das PFOF auf ähnliche Weise umgeht wie zum Beispiel Scaleable Capital. Nur macht man halt intern, was Scaleable mit einer Partnerbörse macht. Und das ermöglicht es TR vermutlich bessere Kurse als Scaleable (oder andere Neobroker) zu bieten und dabei finanziell trotzdem sehr gut dazustehen. Die Größe von TR machts möglich.

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Crazyalex
vor 6 Stunden von Holgerli:

Ich weiß nicht ob es dir einfach ist. Grundsätzlich gebe ich dir da tatsächlich Recht aber ich glaube, dass was bei SC und vor allem bei TR im Vorfeld des Verbots abging so nicht passiert wäre, wenn das Verbot nicht so existenzbedrohend für die Neos umgesetzt worden wäre, dass diese zwangsläufig kreative Lösungen finden mussten. Und dass die auf solche Lösungen als eigener Market Maker usw. kommen  hatte wohl niemand der Lobbyisten auf dem Schirm.

Das ist eben genau der Unterschied zw. Unternehmen die jung und (noch) dynamisch sind -> da werden Chancen genutzt, da wird überlegt wie man da sinnvoll was machen kann.

Während bei anderen Unternehmen ab einem gewissen Alter bzw. noch viel schlimmer, einer gewissen Größe mehr verwaltet als geschaffen wird. Spätestens dann, wenn sie halbherzig in den Mutterkonzern integriert werden...

 

Gruß Crazyalex

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stagflation
vor 9 Stunden von krett:

Wie auf der Vorseite steht, ist vermutlich genau das NICHT der Fall. Stattdessen führt Trade Republic die Orders selbst intern aus, innerhalb seines Kundenkreises. Das kann man halt machen, wenn man 13 Millionen Kunden hat und damit der größte Broker Europas ist (nach Kundenzahl).

 

Kunde A kauft die Amazon Aktien die Kunde B und C zeitgleich verkaufen. Oder je nach dem nimmt Trade Republic die Aktien auch für einige Sekunden oder Minuten aufs eigene Buch. Normalerweise machen das Marketmaker bzw. manche Börsen nehmen auch selbst die Rolle des Marketmaker ein. Nur wenn es um sehr großer Order oder Nebenwerte geht, wird TR diese an einer "richtigen" Börse ausführen. Aber auch dann wird TR vermutlich selbst als Käufer oder Verkäufer auftreten (außer der Kunde zahlt 2€ pro Trade um direkt an der Börse zu handeln).

 

Man könnte hier argumentieren, dass Trade Republic das PFOF auf ähnliche Weise umgeht wie zum Beispiel Scaleable Capital. Nur macht man halt intern, was Scaleable mit einer Partnerbörse macht. Und das ermöglicht es TR vermutlich bessere Kurse als Scaleable (oder andere Neobroker) zu bieten und dabei finanziell trotzdem sehr gut dazustehen. Die Größe von TR machts möglich.

 

Ganz so einfach ist es vermutlich nicht. Privatanleger stehen häufig auf der gleichen Seite: sie kaufen oder sie verkaufen ein Wertpapier. Es wäre interessant zu wissen, wie viel sich wirklich ausgleicht - vor allem dann, wenn es an der Börse heiß hergeht...

 

TR hat den Vorteil, dass sie Daten aus der Vergangenheit haben. Damit können sie gut rechnen und simulieren.

 

Vielleicht haben sie im Hintergrund auch Abkommen mit Handelshäusern oder anderen Risikonehmern... 

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krett

Hier nochmal schön erklärt wir Trade Republic jetzt vorgeht. Nichts neues, aber verständlich erklärt.

 

 

 

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