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Seppuku

Junger Finanz-Anfänger mit höherem Gehalt benötigt euren Rat ...

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slowandsteady
vor 5 Minuten von Cinquetti:

Wenn Du gut bist (wovon ich ausgehe) dann würde ich Dir empfehlen Dich selbstständig zu machen.

vor 16 Minuten von Inflation:

Freiberuflich verdient man natürlich vierstellig am Tag, somit könnte man zumindest mit gewisser Arbeitserfahrung schon durchaus etwas mehr vom Kuchen abbekommen, denn wer hat schon ein Studenbrutto als AN >100 Euro.

Ich bevorzuge Angestellter zu sein, auch weil ich mich lieber mit der Lösung von IT-Problemen beschäftige als mit der (unbezahlten) Bürokratie eines Selbstständigen.

 

vor 16 Minuten von Inflation:

Vor 8 Jahren waren die Gehälter auch in allen bekannten Tarifverträgen mindestens 30% niedriger als heute (exklusive weiterer Boni/Urlaube/Entgelte), das ist einem meist gar nicht so bewusst.

Eben. Die JAEG (proportional zu Bruttogehältern) ist von 2014 bis 2022 um +20% gestiegen. Außerdem konnte man damals noch im "Großraum" Stuttgart für 550 warm inkl. Strom 40m2 mieten. Ein Anteil von "meinem" ETF war damals statt 100€ aktuell (ATH 120) nur 67€ wert.

vor 5 Minuten von Cinquetti:

Du scheinst nicht so viele ITler zu kennen? 

Für 70K würde ich die Tastatur nicht mal anfassen :lol:

Ich wohne jetzt nicht mehr in Umgebung Stuttgart, sondern wieder in meiner alten Heimat (nicht ganz strukturschwach, aber auch nicht -stark). Und da sind 70k gut für das, was ich leisten muss. Ob ich jetzt 50k oder 70k verdienen würde, würde aber auch nichts an meinem aktuellen Lebensstil ändern, nur die Sparquote wäre anders.

Und jetzt Schluss mit Off-Topic zu meinem (2014er) Gehalt, meine Beiträge dürfen gerne gelöscht werden :narr:

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Seabushy

Okay, es ist off-topic, aber wenn ich dieses Gehaltsgeschwurbel hier schon wieder lese, wird mit schlecht.

 

Bei uns in NRW steigen die Kollegen in einen IG-Metall-Tarif-Konzern bei 40 h-Woche mit 63 T€ ein. (Wahlweise Ausrufezeichen!) Und es finden sich genügend Bewerber, die nachher eine Stelle auch entsprechend antreten.

Man kann die Gegenden in Deutschlands 4 Himmelsrichtungen einfach nur bedingt vergleichen. Da können die bereits genannten Durchschnittsgehälter vielleicht helfen, mal wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Und sich klar zu machen, dass jedes Unternehmen und jeder Konzern einfach anders ist und es nicht das eine Vorgehen gibt.

 

Und ich gebe meinem Vorredner recht, auch ich bevorzuge ein Angestelltenverhältnis, bei dem ich jede Minute geregelt abgerechnet bekomme. Eine Selbstständigkeit hat viele Vor- und Nachteile, das Gehalt gehört da vielleicht eher zu den positiven Seiten.

 

Um vielleicht noch ein bisschen was in Richtung Ersteller beizutragen: Auch ich hatte den ersten Gedanken, dass Geld nicht alles ist und dass du auch den Stundenlohn in Betracht ziehen solltest. Kaum einer arbeitet dauerhaft ohne gesundheitliche Einschränkungen 60 h oder mehr die Woche.

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Badurad
vor 1 Stunde von Seabushy:

Um vielleicht noch ein bisschen was in Richtung Ersteller beizutragen: Auch ich hatte den ersten Gedanken, dass Geld nicht alles ist und dass du auch den Stundenlohn in Betracht ziehen solltest. Kaum einer arbeitet dauerhaft ohne gesundheitliche Einschränkungen 60 h oder mehr die Woche.

Vielleicht sollten wir zu den eigentlichen Fragen des Fadenerstellers zurückkommen und nicht allgemeine Lebensberatung bzgl. Arbeitszeiten und Work-Life-Balance betreiben. Was das angeht, sind die Vorstellungen durchaus verschieden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß man durchaus langfristig und ohne gesundheitliche Einschränkungen >60h/Woche arbeiten kann. Ob man das will, die Familie das mitträgt etc. steht auf einem anderen Blatt. Das können Außenstehende aber auch nur schwerlich beurteilen.

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Gast240408
· bearbeitet von myrtle
1 hour ago, Badurad said:

Vielleicht sollten wir zu den eigentlichen Fragen des Fadenerstellers zurückkommen

Einverstanden, aber von meiner Seite erst nach diesem posting, da hier doch eine Menge Unwissen abgegeben wird. Man sollte schon mit beiden Formen von Erwerbstaetigkeit eigene Erfahrungen haben und die auch moeglichst breit gestreut.  Die Buerokratie eines selbststaendigen Einzelkaempfers im Softwaregeschaeft ist sehr ueberschaubar, speziell wenn er Freiberufler ist. Was "die Loesung von IT-Problemen" betrifft bin ich gerade lieber selbststaendig, statt als Angestellter staendig zwischen 5 Projekten stundenweise  hin- und  herspringen zu muessen und z.B. auch Irrelevantes wie den kompletten Mummenschanz an fruchtlosen (nur die, aber die ueberwiegen halt meist) Meetings etc. dazugepackt zu bekommen. Das haelt schon der Kunde kurz, weil das bezahlte u.v.a.D. nichtgeleistete Zeit im Thema ist.

 

2) Wer mit Gehaeltern argumentiert, hat 90% der Preisfindung des eigenen merkantilen Wertes seiner Arbeitskraft noch nicht einmal angefangen anzureissen. Speziell Ingenieurdisziplinen zu denen ich IT fuer die Diskussion mal kurz mit hinzunehme beinhalten jede Menge Leute die sich dahingehend auch im fortgeschrittenen Alter weiter auf embryonalem Erkenntnisstand bewegen. Sie bleiben so gut ausbeutbar, weil sie ihren eigenen Wert auch ueber Jahrzehnte nicht realisieren. Uebrigens auch ein sehr deutsches Problem. Die Gehaelter hier in diesem Land sind naemlich entgegen der Meinung vieler Leute im internationalen Vergleich in diesem Bereich gerade auch aus diesem Grund keineswegs das Gelbe vom Ei. Aber dazu muss man die Nase auch einmal rausstecken, sowohl territorial als auch inhaltlich weg vom Gewohnten. Bei einem Selbstststaendigen kommt der Businessteil dabei automatisch dazu. Verweigert er das - gibts auch - wird es schnell prekaer in vielerlei Hinsicht, oft zu finden bei Leiharbeiterpersoenlichkeiten. Auch ist er interessanter, als auch ich als sehr fachlich Getriebener frueher wahrgenommen habe (und wahrnehmen wollte).

 

3) Es ist eine weitverbreiteter Irrtum, dass selbststaendig selbst und staendig bedeuten muss. Es ist hier noch viel wesentlicher was generell als "was hinten rauskommt" bezeichnet wird, statt einen Stuhl zu waermen. Wie man das macht und speziell auch wie zeitlich effektiv, ist ganz allein Sache des Freien. Ich arbeite im Schnitt 20 Stunden/Woche. Bei denen faellt aber mehr heraus, als bei 40 Stunden der Angestellten (ich kann das gut am Ergebnis und dem noetigen Abgleichen untereinander vergleichen). Tendenz weiter fallend ohne Umsatzeinbussen.

 

Sorry fuer die nochmalige Abschweifung, ich bin jetzt ruhig. Entsprechende Nachfragen koennen gern in einen Extrathread.

 

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Hotzenplotz2

Um auch nochmal eine andere Perspektive kurz in den Raum zu werfen.

Im chemischen Sektor wird das Gehalt für angestellte Akademiker und leitende Angestellte über das zweite Berufsjahr definiert. So lassen sich dann auch starke Steigerungen vom ersten zum zweiten Berufsjahr erklären. Sinnvoll finde ich es nicht, jemanden im ersten Jahr deutlich geringer anzustellen aber das ist ein ganz anderes Thema.
Hier sieht man mal die ausgehandelten außertariflichen Mindestgehälter, alle gültig ab dem zweiten Jahr.
https://www.vaa.de/fileadmin/www.vaa.de/Inhalte/Tarifverträge/Gehaltstarifvertrag.pdf

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r
vor 17 Stunden von Seabushy:

Okay, es ist off-topic, aber wenn ich dieses Gehaltsgeschwurbel hier schon wieder lese, wird mit schlecht.

 

Danke für die drastische Formulierung. :thumbsup: Manchmal frage ich mich auch, was dieses Forum doch für eine komische Blase ist. Ist wohl so im Internet ...

 

Wer 70k€ brutto verdient ohne sich todzuarbeiten und in seinem Job wohlfühlt, sollte sich freuen wie gut er es hat und tunlichst nichts daran ändern. Als Selbstständiger müsste er für die gleiche Tätigkeit wohl das Doppelte verdienen (Kompensation für fehlende Arbeitgebernebenkosten, ergänzende Altersvorsorgeleistungen, nicht vorhandene Arbeitslosenversicherung, unternehmerisches Risiko, etc.).

 

Und wie viele Solo-Selbstständige verdienen in Deutschland wohl 140k€ brutto im Jahr? 1000 Consultants im IT-Umfeld von DAX-Unternehmen, also 0,001%? Und wie viele von denen haben dann einen 8 Stunden Tag und nehmen sich 30 Urlaubstage im Jahr? 100 in ganz Deutschland? Schön für einen, wenn man von denen dann einen im Bekanntenkreis hat, der erzählt wie viel grüner der Rasen auf der anderen Seite ist. :rolleyes:

 

Mehr an der Lebensrealität vorbei kann man wohl kaum denken. Ich glaube kaum, dass der OP hier berufliche Tipps braucht.

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wolf666
vor 7 Minuten von s1lv3r:

Wer 70k€ brutto verdient ohne sich todzuarbeiten und in seinem Job wohlfühlt, sollte sich freuen wie gut er es hat und tunlichst nichts daran ändern

Ich verdiene mehr als 70k€ brutto, arbeite durchschnittlich 2-3 Stunden am Tag produktiv, fühle mich wohl im Job und habe trotzdem gekündigt ;)

Der Markt gibt mir mehr als ich aktuell verdiene und ich freue mich auf neue Herausforderungen. 

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Glory_Days
vor einer Stunde von wolf666:

Ich verdiene mehr als 70k€ brutto, arbeite durchschnittlich 2-3 Stunden am Tag produktiv, fühle mich wohl im Job und habe trotzdem gekündigt ;)

Der Markt gibt mir mehr als ich aktuell verdiene und ich freue mich auf neue Herausforderungen. 

Wenn es diese neuen Herausforderungen dann auch tatsächlich gibt, und keine Langweile einkehrt, halte ich diese Vorgehensweise für rational. Wenn nicht zuviel Zeit verstreicht, kann so eine Entscheidung notfalls auch wieder rückgängig gemacht werden.

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wolf666
· bearbeitet von wolf666
vor 34 Minuten von Glory_Days:

Wenn es diese neuen Herausforderungen dann auch tatsächlich gibt, und keine Langweile einkehrt, halte ich diese Vorgehensweise für rational. Wenn nicht zuviel Zeit verstreicht, kann so eine Entscheidung notfalls auch wieder rückgängig gemacht werden.

Naja, wenn Langweile einkehrt habe ich trotzdem höheres Gehalt, was mein Hauptziel beim Wechseln war. Und Langweilige habe ich jetzt auch, es ist einfach so, dass ich die Prozesse sehr gut kenne und wo ein neuer Mitarbeiter eine Woche für Bearbeitung brauchen würde, wäre ich eher in einem Tag fertig. Liegt einfach daran, dass die Prozesse zum Teil sehr komplex sind und zum großen Teil habe ich die selbst entwickelt, da weiß ich wo ich hin greifen soll, wo ein Anderer erstmal lange das Problem analysieren muss.

Und wie du sagst, wahrscheinlich würde ich bei meinem alten AG wieder eingestellt werden - Gegenangebot wollte mir unser Abteilungsleiter machen, Geschäftsführung hat nicht mitgespielt (aber wenn man von extern wieder kommt, ist es was anderes).

 

 

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Badurad
vor 2 Stunden von s1lv3r:

Wer 70k€ brutto verdient ohne sich todzuarbeiten und in seinem Job wohlfühlt, sollte sich freuen wie gut er es hat und tunlichst nichts daran ändern. Als Selbstständiger müsste er für die gleiche Tätigkeit wohl das Doppelte verdienen (Kompensation für fehlende Arbeitgebernebenkosten, ergänzende Altersvorsorgeleistungen, nicht vorhandene Arbeitslosenversicherung, unternehmerisches Risiko, etc.).

Nicht das Doppelte, sondern das 1,3-Fache des Arbeitnehmerbruttos.

vor 2 Stunden von s1lv3r:

Und wie viele Solo-Selbstständige verdienen in Deutschland wohl 140k€ brutto im Jahr? 1000 Consultants im IT-Umfeld von DAX-Unternehmen, also 0,001%? Und wie viele von denen haben dann einen 8 Stunden Tag und nehmen sich 30 Urlaubstage im Jahr? 100 in ganz Deutschland? Schön für einen, wenn man von denen dann einen im Bekanntenkreis hat, der erzählt wie viel grüner der Rasen auf der anderen Seite ist. :rolleyes:

Jeder ist in seiner Blase gefangen und von seinem Umfeld geprägt. Aus langjähriger Erfahrung sowohl als Auftraggeber von (nicht nur IT-Freelancern) als auch aus eigener Selbständigkeit kann ich Dir sagen, daß dies deutlich mehr sind als 1.000 und Freelancer nicht nur bei DAX-Konzernen 140k€ brutto nachhause tragen. Bei denen ist es eher schwieriger hohe Tagessätze zu realisieren, weil alles über den Einkauf läuft und Freelancer nicht (mehr) direkt mandatiert werden, d.h. ein Vermittler bekommt einen Teil des Tagessatzes des Freelancers. 

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Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 5 Stunden von Hotzenplotz2:

Um auch nochmal eine andere Perspektive kurz in den Raum zu werfen.

Im chemischen Sektor wird das Gehalt für angestellte Akademiker und leitende Angestellte über das zweite Berufsjahr definiert. So lassen sich dann auch starke Steigerungen vom ersten zum zweiten Berufsjahr erklären. Sinnvoll finde ich es nicht, jemanden im ersten Jahr deutlich geringer anzustellen aber das ist ein ganz anderes Thema.
Hier sieht man mal die ausgehandelten außertariflichen Mindestgehälter, alle gültig ab dem zweiten Jahr.
https://www.vaa.de/fileadmin/www.vaa.de/Inhalte/Tarifverträge/Gehaltstarifvertrag.pdf

Ich vermute, das Gehalt im ersten Jahr wird sich hier aber nicht sehr stark vom zweiten unterscheiden. Und noch zur Ergänzung: Man kann mit Masterabschluss und auch mit Promotion auch tariflich anstatt außertariflich angestellt werden (wenn man die pdf-Datei liest, kommt das irgendwie nicht so rüber; nur falls sich jemand wundert).

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Cinquetti
vor 3 Stunden von s1lv3r:

Und wie viele Solo-Selbstständige verdienen in Deutschland wohl 140k€ brutto im Jahr? 1000 Consultants im IT-Umfeld von DAX-Unternehmen, also 0,001%? Und wie viele von denen haben dann einen 8 Stunden Tag und nehmen sich 30 Urlaubstage im Jahr? 100 in ganz Deutschland? Schön für einen, wenn man von denen dann einen im Bekanntenkreis hat, der erzählt wie viel grüner der Rasen auf der anderen Seite ist. :rolleyes:

 

Mehr an der Lebensrealität vorbei kann man wohl kaum denken. Ich glaube kaum, dass der OP hier berufliche Tipps braucht.

Sorry, aber Deine Aussagen sind schlichtweg falsch.

 

Bei einem durchschnittlichem Stundensatz von 80€ x 160 Stunden im Monat ergibt das monatlich 12.800€ brutto.

Nimm das mal 11 (Monate) und Du hast 140.800€ brutto im Jahr.

 

Es gibt natürlich auch schlechte Jahre, wie 2020, wo wegen Corona Freelancer natürlich als erste gehen mussten.

Das wird dann aber durch Jahre kompensiert, wo man z.B. 200K macht.

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Inflation
1 hour ago, Badurad said:

Nicht das Doppelte, sondern das 1,3-Fache des Arbeitnehmerbruttos.

Ich weiß nicht, warum du ihm hier wiedersprichst. Als Selbständiger hat man eben auch das unternehmerische Risiko sowie das Risiko selbst auch mal länger krank zu sein etc.

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Cai Shen
vor 7 Minuten von Inflation:

Als Selbständiger hat man eben auch das unternehmerische Risiko sowie das Risiko selbst auch mal länger krank zu sein etc.

Plus Steuerberatungskosten, keine steuerfreien Corona-Boni, keine Energiekostenpauschale, ...

 

Ich hab die 2x auch eher als Daumenregel verstanden, die allerdings deutlich näher an der Realität ist als eine 1,3.

(Aber jeder hat das Recht sich selbst auszubeuten!)

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Badurad
vor 1 Stunde von Cai Shen:

Plus Steuerberatungskosten, keine steuerfreien Corona-Boni, keine Energiekostenpauschale, ...

 

Ich hab die 2x auch eher als Daumenregel verstanden, die allerdings deutlich näher an der Realität ist als eine 1,3.

(Aber jeder hat das Recht sich selbst auszubeuten!)

Wie Du selber geschrieben hast, bevorzugst Du es angestellt zu sein. Welche konkreten Erfahrungen hast Du mit selbständiger Tätigkeit, den damit verbundenen Steuerberatungskosten, eigenverantwortlicher Altersvorsorge, Prämie für unternehmerisches Risiko etc.?
Ich finde es immer wieder unterhaltsam, wenn Angestellte mir Selbständigkeit erklären. 

vor 2 Stunden von Inflation:

Ich weiß nicht, warum du ihm hier wiedersprichst. Als Selbständiger hat man eben auch das unternehmerische Risiko sowie das Risiko selbst auch mal länger krank zu sein etc.

Auch an Dich die gleiche Frage wie an @Cai Shen. Hast Du Erfahrungswerte aus eigener Selbständigkeit oder handelt es sich um Hörensagen und irgendwo gelesen?

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Ramstein
vor 6 Stunden von s1lv3r:

Und wie viele Solo-Selbstständige verdienen in Deutschland wohl 140k€ brutto im Jahr? 1000 Consultants im IT-Umfeld von DAX-Unternehmen, also 0,001%?

Ich weiss, dass für hervorragende selbständige Berater zurzeit ein Tagessatz von 1.900 Euro eine gewisse Schwelle ist, die nur sehr schwer zu überschreiten ist. Aber davon gibt es sicher mehr aus 1.000.

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Cinquetti
vor 5 Minuten von Badurad:

Ich finde es immer wieder unterhaltsam, wenn Angestellte mir Selbständigkeit erklären. 

+1

 

Am Besten finde ich immer noch das Argument von Angestellten, dass Festanstellungen doch so "sicher" sind :rolleyes:

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west263

eure Gehaltsdebatte ist ja ganz nett, aber höchstwahrscheinlich null hilfreich für den TO.

Einfach mal den ersten Beitrag nochmal lesen, was hier das Thema ist.

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Dudelinode
· bearbeitet von Dudelinode
Am 23.10.2022 um 16:36 von Seppuku:

...

Frisch aus dem Studium, 26 Jahre alt, möchte sein Geld anlegen und hat so gut wie keinen Plan. So geht es wahrscheinlich den meisten in meinem Alter, die nicht unbedingt Finanzwirtschaft studiert und ein Praktikum bei BlackRock absolviert haben.

Ich habe einen extrem guten Job, verdiene zum Einstieg bereits ungefähr 65k Brutto im Jahr und nächstes Jahr voraussichtl. über 85k Brutto. Ich bin total überzeugt davon, dass es problemlos 100k+ in den nächsten 5 Jahren werden (arbeite in einem Großkonzern in top Strategieprojekten).

...

 

 

Inhaltlich würde ich mich den Vorrednern anschließen. Asset Allocation definieren z.B. 80% Equities und dann z.B. All-world. Ab 300k kannst du dir dann wieder anfangen Gedanken zu machen. 

Finde deinen Einstieg aber spannend. Unter der Annahme, dass du bei BlackRock vollumfängliche Analystentätigkeiten wahrgenommen hast, wundert mich doch der Gang zum Großkonzern. Warum nicht IBD, MBB oder direkt PE? Da kannst du dir auch die Gehaltsdiskussionen in 10 Jahren sparen. 

Ich merke selbst und bekomme auch vermehrt das Feedback wenn wir Juniors einstellen, dass diese mit sportlichen Forderungen kommen (fair enough) aber eher selten gewillt oder gar abgeschreckt sind wenn es dann darum geht zu liefern. Analyst fuer 70k+60k  Bonus oder gar marginalen Carry bei Juniors mit entsprechender Progression als "ask" aber wenn es darum geht was dafuer erwartet wird, ist man dann doch sehr ruhig. Habe den Eindruck, dass da relativ wenig "nachkommt" in Europa die letzten 5 Jahre, aber vielleicht ist dies auch das "new normal". Ist dann eben einfach weniger wettbewerbsfähig (zumindest für lokale) und die Mehrheit arbeitet 20h, da dies ja "ausreicht" und man "satt" ist. Sicherlich auch teilweise ein Generationsthema. Versteht mich nicht falsch, ich finde es meist gut wenn Menschen bewusst Entscheidungen treffen z.B. weniger Arbeiten und mehr Freizeit. Jedoch muss man hier eben auch realistisch sein was dies bedeutet. Ich kann mir aber auch durchaus vorstellen, dass dies schwer einzuordnen ist, denn man sieht ja wie ein entspannter Tarifvertrag mit Inflationsausgleich und trotzdem kontinuierlichem "schimpfen" einige Menschen durch das Leben begleitet. Alternativ können auch alle Freelancen und für ein paar Hunderte Euro die Stunde beraten, frage mich dann aber wer z.B. die Transaktionen durchführt für welche ich irgendwelche industriefremden DD-Berater bezahlen soll. Ich hoffe wirklich für uns alle, dass wir keine richtige Krise erleben. Würde aber sicherlich vielen Mal gut tun. 
 

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Cai Shen
vor einer Stunde von Badurad:

Wie Du selber geschrieben hast, bevorzugst Du es angestellt zu sein.

Eigentor!

An welcher Stelle in den letzten - ähm - 6 Jahren ist genanntes von mir zu lesen. :rolleyes:

vor 57 Minuten von Cinquetti:

+1

-1

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Badurad
vor 3 Stunden von Cai Shen:

Eigentor!

An welcher Stelle in den letzten - ähm - 6 Jahren ist genanntes von mir zu lesen. :rolleyes:

Das habe ich tatsächlich verwechselt, war @slowandsteady.

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Nightfire
vor 16 Stunden von Badurad:

Ich finde es immer wieder unterhaltsam, wenn Angestellte mir Selbständigkeit erklären.

1+

vor 15 Stunden von Cinquetti:

Am Besten finde ich immer noch das Argument von Angestellten, dass Festanstellungen doch so "sicher" sind :rolleyes:

1+

vor 18 Stunden von Cai Shen:

keine Energiekostenpauschale

Selbstständige haben die Energiepreispauschale durch Minderung der Einkommensteuervorauszahlung im September erhalten.

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