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bejoer

Wie viele Mitarbeiteraktien im Verhältnis zum Gesamtportfolio

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 2 Stunden von Sapine:

Keine Ahnung wo Du diese Werte her hast. Vielleicht hast du mit Jahresanfangs/-endständen gerechnet? Wenn ich historische Werte für den MSCI World anschaue (Daten von boerse.de), sehe ich als Höchststand im Jahr 2000 1567,76 und Tiefststand 2003 644,89. Nach meiner Rechnung wären das ein Verlust von 58 %

 

Beim DAX Höchstkurs in 2000 8.064,97 und Tiefstkurs 2003 2.202,96 wäre dann noch ein höherer Verlust von über 72 %

Mit Tagesdaten. Wie kommst du darauf, dass der Zeitraum Höchstand im Jahr 2000 bis zum Tiefstand 2003 genau 3 Jahre sind? Das ist nicht der Fall.

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bejoer

Ich würde gerne meinen Thread hier nochmal hoch bringen.

Der Allianz-Klumpen ist jetzt doch etwas schneller gewachsen als ich gedacht hatte und ich ihn aufgrund der gesperrten Anteile nicht so schnell reduzieren kann. Das lag auch daran, dass ich die MA-Anteile voll ausgeschöpft und investiert hatte.

 

Aktuell sieht es Portfolio so aus:

FTSE-All World: 57,36%

Allianz: 35,09%

TG (Cash): 7,55%

 

Wenn ich die freien Anteile sofort verkaufen würde, könnte ich den Anteil auf knapp 31% reduzieren, was trotzdem noch sehr hoch ist.

Problematisch wird es jedoch, wenn ich im Oktober wieder MA-Aktien kaufen könnte. Dann würde ich den Anteil ja wieder erhöhen.

 

Wie würdet ihr vorgehen?

Und noch eine Frage: Macht es Sinn sich noch einen Satelliten neben der Allianz in mein Portfolio zu holen? 

 

Ziel könnte so aussehen:

FTSE All World: 60%

Allianz: 20%

Satellit 2: 10%

Cash: ~10%

 

ansonsten KISS

FTSE All World: 70%

Allianz: 20%

Cash: ~10%

 

 

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west263
vor 38 Minuten von bejoer:

Problematisch wird es jedoch, wenn ich im Oktober wieder MA-Aktien kaufen könnte. Dann würde ich den Anteil ja wieder erhöhen.

es scheint ja so, als würdest Du im Jahr mehr Geld in Allianz Aktien investieren, als in deinen All-World ETF.

Da verwundert es dann natürlich nicht, wenn dein Allianz Anteil weiter steigt und steigt. Die Aktie ist aber auch sehr gut gelaufen, da kann der ETF natürlich nicht mithalten.

 

Mich würde das erstmal nicht stören. Verkaufen würde ich deswegen nicht, allerdings die Dividende eher komplett in den ETF investieren.

 

vor 50 Minuten von bejoer:

Und noch eine Frage: Macht es Sinn sich noch einen Satelliten neben der Allianz in mein Portfolio zu holen?

nein macht doch keinen Sinn. Wenn Du Geld über hast, stecke es in den All-World. Wenn Du noch einen weiteren ETF nimmst, kommst Du nie zu deinem angestrebten KISS.

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Megatron
vor 45 Minuten von bejoer:

Wie würdet ihr vorgehen?

Ich weiß nicht wie das Programm bei der Allianz ist, bei mir ist es so dass ich 50% Rabatt auf den Kauf bekommen, und nachdem ich die Aktien freiwillig drei Jahre gehalten habe, nochmal für je drei eine vierte geschenkt bekomme.

Heißt umgekehrt, dass ich selbst bei einem Kursverlust von 50% in drei Jahren keinen Verlust mache.

--> Ich kaufe immer das max. Volumen, und verkaufe nach drei Jahren.

 

Grundsätzlich würde ich von keinen Unternehmen 30% oder mehr im Depot haben wollen, insbesondere wenn es der eigene Arbeitgeber ist und man das doppelte Risiko hat (worst case: Job weg und Aktien wertlos)

Das letztere wird wohl bei der Allianz nicht passieren, da kann mal wohl höher ins Risiko gehen. Grundsätzlich würde ich "Geschenke" mitnehmen und dann halt nach Frist hoffentlich mit Gewinn verscherbeln.

 

 

 

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LongtermInvestor

30% und mehr auf eine einzelne Aktie ist schon ein sehr hohes Risiko. Für mich persönlich wäre das Maximum 5% auf Basis Anschaffungskosten. 
 

Wie viele Jahresausgaben sind die 35% Allianz ungefähr? 

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Wuppi
vor 54 Minuten von LongtermInvestor:

Wie viele Jahresausgaben sind die 35% Allianz ungefähr? 

Ich denke das ist hier eine sehr relevante Frage. Je nachdem wie groß dein Depot bist bzw wieviel du jährlich beim Mitarbeiteraktienprogramm investieren kannst müsste man ja darüber die Verteilung steuern.

 

35% in der Allianz klingt für mich sehr viel (und eher danach, dass das das Deot noch vermeintlich „kleiner“ ist bzw. du auch nicht mehr in den All World steckst) und ich würde persönlich reduzieren. Aber nur ab einer gewissen Größe.

 

Beispiel:


Es macht einen Unterschied ob ich 35.000€ in die Allianz investiert habe oder 3.500€ vor allem im Verhältnis zum 1) Einkommen/Sparrate 2) Gesamtdepotwert 

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bejoer
vor einer Stunde von LongtermInvestor:

Wie viele Jahresausgaben sind die 35% Allianz ungefähr? 

Was meinst du mit Jahresausgaben? Ausgaben die ich jährlich in die Aktie stecke oder Lebensunterhaltskosten (Fixkosten)?

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Wuppi

Ich hab damals übrigens immer das Maximum mitgenommen bis ich an einem für mich relevanten % Anteil im Depot war. Ab dann habe ich weiterhin das maximale Angebot wahrgenommen und nach 3 Jahren stur verkauft und die Zielgewichtung beibehalten. Aktuell liegt der Wert bei mir noch bei knapp 7% vom Gesamtdepot wird aber nicht weiter bespart (AG-Wechsel) und verliert daher kontinuierlich am Gesamtanteil. 

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LongtermInvestor
vor 2 Stunden von bejoer:

Was meinst du mit Jahresausgaben? Ausgaben die ich jährlich in die Aktie stecke oder Lebensunterhaltskosten (Fixkosten)?

Verhältnis der Gesamtposition zu jährlichen Gesamtausgaben Deines Haushalts. Nur zum Verständnis, wenn das 1x ist es natürlich anders zu sehen als 10x. 

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bejoer
vor 2 Stunden von LongtermInvestor:

Verhältnis der Gesamtposition zu jährlichen Gesamtausgaben Deines Haushalts. Nur zum Verständnis, wenn das 1x ist es natürlich anders zu sehen als 10x. 

ca. 1,3-1,5.

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LongtermInvestor

Dann wäre es für mich ok und mit dem Discount beim Einkauf vertretbar und sollte ohnehin über die Zeit mit weiteren Wachstum des diversifizierten Teils in den Hintergrund rücken.

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bejoer
vor 21 Stunden von west263:

es scheint ja so, als würdest Du im Jahr mehr Geld in Allianz Aktien investieren, als in deinen All-World ETF.

Da verwundert es dann natürlich nicht, wenn dein Allianz Anteil weiter steigt und steigt. Die Aktie ist aber auch sehr gut gelaufen, da kann der ETF natürlich nicht mithalten.

Die letzten beiden Jahre wurden genau gleich viel in All-World und Allianz investiert. Grund war, dass ich den MA-Vorteil komplett ausreizen wollte

vor 21 Stunden von west263:

Mich würde das erstmal nicht stören. Verkaufen würde ich deswegen nicht, allerdings die Dividende eher komplett in den ETF investieren.

Dividenden werden automatisch reinvestiert - unterliegen aber keiner Sperrfrist.

 

Ich werde Anteile jetzt sofort umschichten, sobald verfügbar. Verfügbar werden diese immer Anfang November (gekauft wird immer Ende Oktober). 

Sollte ich die freien Dividenden-Anteile dann auch gleich verkaufen oder könnte/sollte man mit der Umschichten auch bis November warten?

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Sapine

Kann man die Reinvestition nicht abschalten? Da gibt es doch keinen Mitarbeitervorteil dafür. 

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ein_johannes

Also Allianz 33% billiger würde ich immer mitnehmen, soviel wie halt geht. Profitabler Weltkonzern, grundsolide, international aufgestellt, 5% Dividende.

 

Kaufen, drei Jahre halten, dann verkaufen und in den ETF umschichten. Sollte sich fast immer lohnen, denn so viel schlechter wie ein All-world dürfte die Allianz in den allerwenigsten Zeiträumen performen.

 

Da das Depot zudem noch recht klein zu sein scheint würde mich persönlich der hohe Depotanteil nicht stören; ist ja nicht so, als das du dich mit dem Depot morgen zur Ruhe setzen könntest und die hohe Konzentration deine Rentenpläne durchkreuzen könnte.

Mit der Zeit wird der Allianzanteil dann immer kleiner werden.

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bejoer
vor 38 Minuten von Sapine:

Kann man die Reinvestition nicht abschalten? Da gibt es doch keinen Mitarbeitervorteil dafür. 

Nicht standardmäßig. Ich habe die Frage aber mal an unsere Fachabteilung weitergegeben...

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Megatron
vor 11 Stunden von bejoer:

Grund war, dass ich den MA-Vorteil komplett ausreizen wollte

Ich werde Anteile jetzt sofort umschichten, sobald verfügbar. Verfügbar werden diese immer Anfang November (gekauft wird immer Ende Oktober). 

Sollte ich die freien Dividenden-Anteile dann auch gleich verkaufen oder könnte/sollte man mit der Umschichten auch bis November warten?

Guter Plan, mache ich wie gesagt bei einem anderen DAX Konzern genauso.

Bei uns liegen die gekauften und die reinvestierten Aktien in einem gesonderten Depot über Equatex / Flatex in zwei verschiedenen Unterdepots, was dann beim Verkauf zweimal Gebühr kostet,

Ist dann eventuell günstiger, beide Positionen (gehen ja nur ganze Stücke) erst zu einem privaten Depot zu übertragen und dann zu verkaufen - je nachdem wie das bei euch organisiert ist.

 

Ich übertrage immer alle freien Stücke einmal im Jahr auf das "private" Depot und verkaufe dann.

 

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James
vor 12 Stunden von Megatron:

Guter Plan, mache ich wie gesagt bei einem anderen DAX Konzern genauso.

Ich übertrage immer alle freien Stücke einmal im Jahr auf das "private" Depot und verkaufe dann.

 

Werde ich genauso machen, bis dato 2x die Möglichkeit gehabt und beide male die volle Menge "gekauft". Mein Rabatt ist leider nicht so gut wie bei Allianz, MTU, Siemens etc aber absolut ok. 

Hinsichtlich Verkauf habe ich derzeit noch nicht nachgedacht, aber solange die Position in vertretbarer Größe ist halte ich meine Anteile. 

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Pale horse
· bearbeitet von Pale horse

Ich habe nicht direkt einen Rat für den Threadersteller, aber teile gerne meine Perspektive auf das Thema, welches mich auch selber betrifft und zu dem ich mir einige Gedanken gemacht hatte.

Ich arbeite bei einem Großkonzern mit einem Mitarbeiteraktienprogramm. Die Bedingungen sind natürlich im Detail anders (bei mir eine Haltefrist von 5 Jahren und eine annualisierte Zusatzrendite durch Arbeitgeberzuschuss von ungefähr 8%-Punkten pro Jahr durch den Arbeitgeberzuschuss über die 5 Jahre). Ich habe mich dafür entschieden All-In zu gehen und konsequent umzuschichten, sobald Haltefristen auslaufen. Ich sehe das als Anlage mit erhöhtem Risiko, aber auch erhöhter Chance (Aktienrendite + Arbeitgeberzuschuss) - also nicht nur Risikokapital, sondern sozusagen Hochrisikokapital. Das zusätzliche Risiko bin ich bereit für die potenzielle Outperformance einzugehen. Meine Mitarbeiteraktien bilden aktuell ungefähr 7% meiner RK-3-Anlage. Ein deutlich höherer Wert wäre für mich vertretbar, wenn ich noch ganz am Anfang meines Vermögensaufbau stehen würde, d. h. bei einem Berufseinsteiger fände ich auch einen deutlichen höheren Wert vertretbar. Natürlich sollte man im Laufe des Erwerbsleben dann zunehmend Risiken verringern. D. h. das konsequente Abstoßen der Mitarbeiteraktien, sobald es möglich ist, ist für mich entscheidend. Ich mache das regelbasiert (versuche kein Market-Timing beim abstoßen), das schützt mich (hoffentlich) vor irrationalen Entscheidungen zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Edit: Huch, ich sehe gerade, dass ich mich hier ja schon mal zu meinen Ansichten geäußert hatte und das ein älterer Thread ist. Zumindest bin ich meinem Ansatz treu geblieben ...

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Wuppi
vor 5 Stunden von James:

Mein Rabatt ist leider nicht so gut wie bei Allianz, MTU, Siemens etc aber absolut ok. 

Interessant das BMW hier hinterherhinkt :rolleyes:

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Mc100
· bearbeitet von Mc100

Zwei wichtige Aspekt:

 

1. Es wurde zwar schon erwähnt aber ich wiederhole es nochmal

Am 7.1.2026 um 10:37 von ein_johannes:

Also Allianz 33% billiger würde ich immer mitnehmen

die 33% müssen wie Gehalt versteuert werden, sind also nur etwa 20% und mit 3-jähriger Haltefrist

 

2. Es gab hier Aussagen wie

  • "nach 3 Jahren verkaufen außer sie sind im Minus" --> Wieso? Ist das ein Indiz dafür dass die Aktie in den nächsten Jahren besser performt als der Markt?
  • wenn die Aktie 20% Verlust macht bin ich immer noch im grünen Bereich --> Wieso? Vergleich mit der Marktentwicklung über den gleichen Zeitraum ist angebracht, zB  ist der Markt in der gleichen Zeit um+30% gestiegen oder gefallen?

 

Ich handhabe es aber wie viele andere auch:

- Maximaler Invest in das Aktienprogramm des Arbeitgebers (bei mir nur 5% vom Bruttogehalt)

- Nach Haltefrist prognosefreier und somit sofortiger Verkauf / Umschichtung in den All-World (es sei denn man hat Insider Informationen)

--> in den letzten Jahren hat mich das ordentlich Rendite gekostet, es gab aber auch Jahre wo es gut war sofort zu verkaufen und diese Jahre kommen auch irgendwann wieder. Die Frage die man beantworten muss: würde ich die Eurosumme der freigewordenen Aktien jetzt in mein Unternehmen investieren auch wenn ich an dem Aktienprogramm gar nicht teilgenommen habe?

 

LG

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 35 Minuten von Mc100:

Die Frage die man beantworten muss: würde ich die Eurosumme der freigewordenen Aktien jetzt in mein Unternehmen investieren auch wenn ich an dem Aktienprogramm gar nicht teilgenommen habe?

Das ist IMHO die falsche Frage, denn dann könnte man auch fragen, warum du dein (vermutlich höheres) Humankapital in das Unternehmen investierst ;) 


Der ausschlaggebende Grund ist m.E. die Vermeidung des Klumpenrisikos, zusätzlich zum Arbeitsverhältnis auch noch mit hohen Beträgen in Aktien des Arbeitgebers investiert zu sein.

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Megatron
· bearbeitet von Megatron
vor einer Stunde von Mc100:

Zwei wichtige Aspekt:

 

1. Es wurde zwar schon erwähnt aber ich wiederhole es nochmal

die 33% müssen wie Gehalt versteuert werden, sind also nur etwa 20% und mit 3-jähriger Haltefrist

 

 

Mit einem gesonderten Freibetrag von 1440 Euro. Solange die 33% unter den 1440 pro Jahr bleiben muss gar nix versteuert werden.

Mitarbeiterbeteiligungen haben einen "vom Rest" unabhängigen Freibetrag.


Edit: sind sogar 2000€ pro Jahr 

§ 3 Nr. 39 EStG

 

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bejoer
· bearbeitet von bejoer
vor 9 Stunden von Megatron:

Mit einem gesonderten Freibetrag von 1440 Euro. Solange die 33% unter den 1440 pro Jahr bleiben muss gar nix versteuert werden.

Mitarbeiterbeteiligungen haben einen "vom Rest" unabhängigen Freibetrag.


Edit: sind sogar 2000€ pro Jahr 

§ 3 Nr. 39 EStG

 

Korrekt

mittlerweile sind bis 2000€ AG Zuschuss steuerfrei.

Heißt.. Ich investiere 6000€ (aus meinem Netto) und erhalte 2000€ noch dazu

 

 

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Mc100
vor 10 Stunden von Megatron:

Edit: sind sogar 2000€ pro Jahr 

§ 3 Nr. 39 EStG

Achja stimmt! Sehr gut, das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Das verbessert natürlich wiederum den Business Case!

 

Muss man da aktiv werden in der Einkommensteuererklärung?

 

vor 10 Stunden von hattifnatt:

Das ist IMHO die falsche Frage, denn dann könnte man auch fragen, warum du dein (vermutlich höheres) Humankapital in das Unternehmen investierst ;) 


Der ausschlaggebende Grund ist m.E. die Vermeidung des Klumpenrisikos, zusätzlich zum Arbeitsverhältnis auch noch mit hohen Beträgen in Aktien des Arbeitgebers investiert zu sein.

Ich meine es so:

- ich investiere in das Aktienprogramm da mir vom AG auf 3 Jahre x% Rendite zusätzlich schenkt. Damit erhöht sich die Risikoprämie. Aber ja, es ist auch ein Klumpenrisiko da es die gleiche Firma ist in der ich angestellt bin. Das muss jeder für sich bewerten.

- sobald aber die Haltefrist abgelaufen stoße ich aber prognosefrei diese Aktien sofort ab und investiere sie in einen marktbreiten ETF. Falls jemand überlegt das nicht sofort zu tun weil die Aktie "im Minus steht" betriebt er Market-Timing und bleibt in dieser Einzelaktie mit Klumpenrisiko Arbeitgeber verhaftet, obwohl er die Risikoprämie nicht mehr erhält (Schenkung x% Rendite fällt weg.

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Megatron
Am 9.1.2026 um 09:06 von Mc100:

Achja stimmt! Sehr gut, das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Das verbessert natürlich wiederum den Business Case!

 

Muss man da aktiv werden in der Einkommensteuererklärung?

 

Normalerweise nein, in der Regel (zumindest bei einem hierzulande ansässigen Arbeitgeber) geht das automatisch. Du siehst das ja aber relativ einfach an Deiner Gehaltsabrechnung, da würde der besteuerte geldwerte Vorteil ja auftauchen. 

Was je nachdem für welchen Zweck die Aktien ausgegeben wurden (bei uns gibt es z.B. Aktien zum 25 und 40 jährigen Jubiläum) relevant werden kann,  ist die Fünftelregelung, das musst Du seit 2025 selbst mit dem Finanzamt auskaspern, vorher durfte das auch der Arbeitgeber für Dich erledigen.

 

 

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