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Brager0605

Multibanking

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Brager0605

Hallo zusammen,

 

sich alle Konten (Giro-,Tages- und Festgeldkonten) und Depots in einer App anzeigen zu lassen klingt verlockend in Bezug auf die Zeitersparnis und Übersicht.

Gute Bewertungen bekommen vor allem die beiden Apps "Finanzblick Online-Banking" und "Sparkasse Ihre Mobile Filiale".

Als Sparkassen-Kunde ist natürlich Letztere interessant. Multibanking ist ebenfalls im Onlinebanking der Sparkasse möglich.

 

Jedoch google ich mir gerade einen Wolf...es gibt keine Antwort auf: "Hat die Sparkasse dann komplette Einsicht in all meine Konten und Buchungen?"

Google spuckt nur aus "Ja, Sie haben Einsicht in all Ihre Konten" :wacko: Das interessiert mich aber nicht...:P

 

Ein Einziger hat bisher diese Frage in einem Blog gestellt und erhielt natürlich keine Antwort....

 

Ob Finanzblick nun, als unabhängiger Anbieter, Einsicht hätte ist mir dabei noch relativ egal. Aber meine Hausbank soll natürlich nicht unbedingt über jede Buchung eines anderen Kontos Bescheid wissen!

Natürlich erstellen die Banken ein Kundenprofil und die Kundenberater haben grundsätzlich Einsicht in die Nutzung des Kontos.

Das Profil sollte sich dann natürlich nicht um irgendwelche Depots, Tagesgeldkonten etc erweitern und mein dortiges Nutzungsverhalten einbeziehen.

 

Da die Sparkassen App jedoch auch als Nichtkunde nutzbar ist, ist die Frage, ob der ortsansässige Kundenberater tatsächlich einen Einblick in alle eingepflegten Konto hätte...?:help:

 

Vielleicht weiß von Euch ja einer Bescheid und kann ein wenig Licht ins Dunkle bringen. Vielen Dank vorab!

 

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PeterS

Ich verwende seit ein paar Wochen die Desktop-Variante von Banking4. Es gibts auch eine App-Variante, kostet aber extra. 

 

Vorteil ist zusätzlich, dass du ohne Browser das komplette Thema Überweisungen etc. abhaendeln kannst. 

 

Unterstützte Banken, Depots, Kreditkarte bzw auch PayPal findest du auf deren Homepage. 

 

Generell habe ich mich für dieses Programm entschieden, weil es die Daten nur lokal oder in meiner Cloud speichert.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 40 Minuten von Brager0605:

sich alle Konten (Giro-,Tages- und Festgeldkonten) und Depots in einer App anzeigen zu lassen klingt verlockend in Bezug auf die Zeitersparnis und Übersicht

 

Das klingt überhaupt nicht verlockend - weil es nur funktioniert, wenn man dem entsprechenden Drittdienstleister Zugriff auf alle seine Konten gibt.

 

Das würde ich NIEMALS machen.

 

Rein technisch ist es so, dass der Drittdienstleister Zugriff auf die einzelnen Banken bekommt und natürlich die entsprechenden Daten sehen kann. Die einzelnen Banken haben aber aber keinen direkten Zugriff aufeinander. Die Sparkasse kann also nicht sehen, was bei anderen Banken des Kunden passiert.

 

Es kann aber Zusatzverträge geben, über die der Drittanbieter die Daten dann eben doch an die einzelnen Banken weitergibt. Es kann auch Datenlecks beim Drittanbieter geben, über die Daten dann weiterfließen.

 

Solche Dienste sollte man erst gar nicht nutzen - dann passiert auch nichts.

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Holgerli
vor einer Stunde von Brager0605:

Jedoch google ich mir gerade einen Wolf...es gibt keine Antwort auf: "Hat die Sparkasse dann komplette Einsicht in all meine Konten und Buchungen?"

Google spuckt nur aus "Ja, Sie haben Einsicht in all Ihre Konten" :wacko: Das interessiert mich aber nicht...:P

 

Ein Einziger hat bisher diese Frage in einem Blog gestellt und erhielt natürlich keine Antwort....

Ich kann Dir auf Deine konkrete Frage jetzt keine Antwort geben.

Aber als es vor ein paar Jahren für kurze Zeit Multibanking nach dem alten Standard gab (der dann durch den neuen, angeblich besseren Standard abgelöst wurde und dann Multibanking unmöglich machte), habe ich das bei meinen DKB-Konto gemacht. Lt. AGB hat sich damals die DKB das Recht geben lassen halt alle Umsätze zu sehen und mir auch, entsprechend der gesehen Drittkonto-Umsätze, Angebote machen zu dürfen. Die DKB ist übrigens im Besitz der BayernLB und somit indirekt der Sparkassenverband Bayern.

Mein Tipp daher: Suche in AGB.

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Kunibert65

Folgendes steht in der App, ich nutze aber nur mein Sparkassengiro damit. 
 

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Gast240416
vor 2 Stunden von stagflation:

Das würde ich NIEMALS machen.

+1

 

Wer solche „Angebote“ nutzt hat möglicherweise noch einen langen Weg auf der Lernkurve vor sich.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 5 Stunden von Cef:

+1

 

Wer solche „Angebote“ nutzt hat möglicherweise noch einen langen Weg auf der Lernkurve vor sich.

Unfug, das war doch der ganze Sinn der PSD2-Richtlinie und der damit einhergehenden Pflicht zur 2-Faktor-Authentifizierung:

https://www.bundesbank.de/en/tasks/payment-systems/psd2/psd2-775954

Zitat

“Third parties” are non-banks that provide payment initiation and account information services. For this purpose, they require your consent to access your bank account. They act as an intermediary – a third party – between you and your bank. A third-party payment service provider could be a fintech company, a telecommunications business or a wholesaler. The provider first has to set itself up as a payment initiation service provider or an account information service provider and then register with or obtain a licence from the relevant supervisory authorities. Banks and savings banks may also offer payment initiation and account information services under their banking licence.

 

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Gast240416
vor 4 Minuten von hattifnatt:

Unfug, das war doch der ganze Sinn der PSD2-Richtlinie und der damit einhergehenden Pflicht zur 2-Faktor-Authentifizierung:

Mein Post war etwas weiter und dann noch ein klein wenig um die Ecke gedacht.

:-*

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wpf-leser
· bearbeitet von wpf-leser
vor 9 Stunden von Cef:

[...]etwas weiter und dann noch ein klein wenig um die Ecke[...]

:lol:

 

Ich fand das schon ziemlich geradeaus. Aber wer es nochmal gerade gebogen und verständlich-präventiv benötigt: Gerne mal in den eigenen Vertragsunterlagen schauen, was die eigene(n) Bank(en) von der Weitergabe der Zugangsdaten zum eigenen Konto halten.

 

(Spoiler: Ziemlich genau gar nichts.)

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bondholder
· bearbeitet von bondholder
vor 34 Minuten von wpf-leser:

Gerne mal in den eigenen Vertragsunterlagen schauen, was die eigene(n) Bank(en) von der Weitergabe der Zugangsdaten zum eigenen Konto halten.

Falls du von irgendwelchen Banken im fernen Ausland redest, mag das so sein. Ich führe allerdings nur Konten in EU-Staaten bei Banken, für die unsere Gesetze gelten. Zum Beispiel in Deutschland: Zum 13. Januar 2018 wurde in Deutschland die neue Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive2) in nationales Recht umgesetzt.

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wpf-leser
vor 5 Stunden von bondholder:

Zum Beispiel in Deutschland

Danke für den Hinweis. Mir war bewusst, dass es die PSD2 gibt und ich hatte ein striktes Verbot aus meinen Verträgen im Hinterkopf. Soweit auch erstmal nicht verkehrt.

 

Ich habe nochmal etwas tiefer gegraben, weil mich das (lt. Link) "Recht"(!) auf die Nutzung solcher Dienste etwas irritiert hat. Und siehe da, die Bedingungen sind daraufhin offensichtlich angepasst worden. (Wollte Multibanking schon einmal vor der PSD2 nutzen und ich meine auch um die Einführung herum, hatte davon aber Abstand genommen.)

 

Jedenfalls schreibt die DKB dazu hier unter Punkt 2:

Zitat

5) Anfragen außerhalb der bankseitig zur Verfügung gestellten originären Zugangswege, in denen nach vertraulichen Daten wie PIN, Geheimzahl oder Passwort/TAN gefragt wird, dürfen nicht beantwortet werden. Die Nutzung von Zahlungsauslösediensten bzw. Kontoinformationsdiensten bleibt hiervon unberührt.

Somit ist meine Aussage überholt & falsch, was ich gleich noch kenntlich machen möchte. Danke nochmal!

 

(Ob man die Dienste nutzen muss / sollte, ist natürlich weiterhin ein anderes Paar Schuhe...)

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oktavian

Mit PSD2 und offenen Schnittstellen, sollte grundsätzlich doch auch eine app möglich sein, welche nur lokal läuft. Dort werden dann die Zugangsdaten verschlüsselt hinterlegt und man braucht nur noch ein Passwort. Leider sind die Banken in Deutschland zu schlecht IT-mäßig für so was. Ich fände es generell sinnvoll, wenn man selbst die app wählen könnte, statt die app der Bank benutzen zu müssen. Denke der Regulierer sollte irgendwann Strafzahlungen einführen ab einer gewissen Bankgröße, damit Schnittstellen endlich funktionieren.

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alsuna
vor 21 Stunden von Brager0605:

es gibt keine Antwort auf: "Hat die Sparkasse dann komplette Einsicht in all meine Konten und Buchungen?"

Mal zurück zur Ausgangsfrage: stell dir die Frage mal technisch: Wie soll die Sparkasse die Daten der andere Bank anzeigen, wenn sie nicht auf diese zugreift und verarbeitet, um sie dann auf ihrer Webseite anzuzeigen?

"Die Sparkasse" ist an der Stelle ein technisches System, das sieht und verarbeitet die Daten, die du dann zu sehen bekommst.

 

Ob die Bank damit anderweitig arbeiten darf, regelt die AGB. Aber sie kann es, denn die Daten liegen ja schon in ihrem System.

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Gast240416
· bearbeitet von Cef

Mein Post war nochmal anders gemeint:

 

Wozu sollte ich so eine Multibanking Applikation verwenden?

 

Um alle paar Min mein Guthaben in Summe zu checken?

Um meine 15 Girokonten im Griff zu haben?

Um meine auf 5 Broker verteilten Sparpläne zu überwachen?

Um meine 76 Einzelaktien in 12 Depots sehen zu können?

Um zu kontrollieren ob alles noch da ist?

Um maßgeschneiderte Versicherungen angeboten zu bekommen?

Und:

Um irgendwann mal einen Brief zu bekommen: Sorry, unsere Software wurde doch gehackt?

 

Vorsichtshalber: Sarkasmus AUS !

 

Im Ernst: Wer auch bei nur einem dieser Gründe einen Grund für sich selbst sieht,

so meinte ich das, hat  imho (!) noch einen Weg auf der Lernkurve vor sich.

(Auch wenn das jetzt einen Aufschrei gibt)

:vintage:

 

 

Edit: Typo

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor einer Stunde von Cef:

Wozu sollte ich so eine Multibanking Applikation verwenden?

Dann nutzt du eben solche Anwendungen nicht, weil du keinen Bedarf hast. Andere Nutzer haben den aber vielleicht, und das hat nicht unbedingt damit zu tun, dass du auf irgendeiner Lernkurve "weiter" wärst als diese.

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PeterS
· bearbeitet von PeterS
vor 1 Stunde von Cef:

Mein Post war nochmal anders gemeint:

 

Wozu sollte ich so eine Multibanking Applikation verwenden?

 

Um alle paar Min mein Guthaben in Summe zu checken?

Um meine 15 Girokonten im Griff zu haben?

Um meine auf 5 Broker verteilten Sparpläne zu überwachen?

Um meine 76 Einzelaktien in 12 Depots sehen zu können?

Um zu kontrollieren ob alles noch da ist?

Um maßgeschneiderte Versicherungen angeboten zu bekommen?

Und:

Um irgendwann mal einen Brief zu bekommen: Sorry, unsere Software wurde doch gehackt?

 

Vorsichtshalber: Sarkasmus AUS !

 

Im Ernst: Wer auch bei nur einem dieser Gründe einen Grund für sich selbst sieht,

so meinte ich das, hat  imho (!) noch einen Weg auf der Lernkurve vor sich.

(Auch wenn das jetzt einen Aufschrei gibt)

:vintage:

 

 

Edit: Typo

Zentrale sichere und einheitliche Verwaltung ohne Browser Nutzung? In der Regel bieten diese Tools Zusatzfunktionen, wie das Tracken von Ausgaben, welche automatisch Kategorien zu geordnet werden.

 

Verstehe dein Bedenken und den Sarkasmus nicht. Voraussetzung, wie du auch schon geschrieben hast, sichere lokale Verwahrung mit Tresor-Funktion.

 

Jede Anmeldung erfolgt mit dem Tresor-Passwort und je Konto im Tresor wie gehabt mit Anmelde-Passwort und TAN bzw. Zwei-Faktor-Authentisierung der Bank. 

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Gast240416
· bearbeitet von Cef
vor 2 Stunden von hattifnatt:

Dann nutzt du eben solche Anwendungen nicht, weil du keinen Bedarf hast. Andere Nutzer haben den aber vielleicht

Ich habe in vielen Jahren Selbständigkeit, durchaus komplizierten steuerlichen Vorgängen 

und trotz Kundschaft und Vermögensaufbau bei mehreren Banken noch nie eine Bedarf

nach einer solchen Meta-Software-Ebene gehabt.

Einmal pro Woche, zT aber auch nur einmal pro Monat oder Jahr (je nach Konto)

einloggen, Aufgaben abarbeiten, fertig. 

 

Welches Problem löst sie denn, das ich nicht durch Strukturiertheit und Organisation (beides ohnehin in Gelddingen Voraussetzungen) lösen kann? Worin besteht denn ganz konkret der Bedarf, wer könnte ihn haben?

 

Bequemlichkeit? 

vor 2 Stunden von PeterS:

Jede Anmeldung erfolgt mit dem Tresor-Passwort und je Konto im Tresor wie gehabt mit Anmelde-Passwort und TAN bzw. Zwei-Faktor-Authentisierung der Bank. 

Überzeugt mich absolut nicht.

Wer auch immer im Einzelfall eine Anwendung wie diese anbietet und betreibt wird das nie aus reiner Gefälligkeit tun.

Für mich gilt: Primum nil nocere

 

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Sapine
vor 2 Minuten von Cef:

Überzeugt mich absolut nicht.

Wer auch immer im Einzelfall eine Anwendung wie diese anbietet und betreibt wird das nie aus reiner Gefälligkeit tun.

Im besten Fall als werbeträchtigen kostenlosen Service. Aber ich fürchte auch man will mehr. Ansonsten sehe ich es genauso. Den Service habe ich bis heute nicht vermisst. 

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hattifnatt
vor 2 Minuten von Cef:

Welches Problem löst sie denn, das ich nicht durch Strukturiertheit und Organisation (beides ohnehin in Gelddingen Voraussetzungen)

lösen kann?

Es kann ein Tool für die Organisation sein. Viele nutzen z.B. Excel (mache ich auch), das ist aber z.B. beim Import von Daten aus verschiedenen Quellen umständlich. Wenn eine Multibanking-Software die Anwendungsfälle mancher Nutzer besser abdeckt, warum nicht?

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PeterS
vor einer Stunde von Cef:

Für mich gilt: Primum nil nocere

Und für mich: Ergo bibamus! – Papst Martin IV.

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Gast240416
· bearbeitet von Cef
vor einer Stunde von hattifnatt:

Wenn eine Multibanking-Software die Anwendungsfälle mancher Nutzer besser abdeckt

Ich lasse mich wirklich gerne überzeugen und bitte um Beispiele.

 

Edit:

Für konkrete Anwendungsfälle, die bisher nicht oder nicht einfacher lösbar sind,

und gerne auch mit gleichem oder verbesserten Schutz meiner Daten/Vermögensverhältnisse.

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PeterS
vor 26 Minuten von Cef:

Edit:

Für konkrete Anwendungsfälle, die bisher nicht oder nicht einfacher lösbar sind,

und gerne auch mit gleichem oder verbesserten Schutz meiner Daten/Vermögensverhältnisse.

- Der Browser entfällt. Du kannst kein Opfer von Phishing Seiten werden. 

- Du kannst granular und vieles automatisiert in Ein- und Ausgabe-Kategorien filtern. Damit entfällt die manuelle Pflege in Excel oder 3th Party-Produkte

- Das gleiche gilt auch für die Übersicht vom Gesamtvermögen. Es entfallen Produkte wie PP. 

- Du kannst somit (fast) alle Themen in Bezug auf Finanz- und Vermögensverwaltung Zentral verwalten.

- Dezentrales Backup durch Nutzung von bestehenden Cloud-Dienst, wenn gewünscht.

 

Meine Punkten und Erfahrung beziehen sich bis dato aber nur auf eine jetzt laufende,  20-tägige Testphase für die Desktop Windows Variante des Programms Banking4.

 

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bondholder
· bearbeitet von bondholder
vor 8 Stunden von oktavian:

Mit PSD2 und offenen Schnittstellen, sollte grundsätzlich doch auch eine app möglich sein, welche nur lokal läuft. Dort werden dann die Zugangsdaten verschlüsselt hinterlegt und man braucht nur noch ein Passwort.

Im Prinzip funktioniert MoneyMoney (für MacOS) genau so:

Was macht MoneyMoney sicher und vertrauenswürdig?

 

Die zusätzliche Nutzung der PSD2-Schnittstelle kostet allerdings 12 Euro pro Jahr extra:

Die europäische PSD2 (Payment Services Directive 2) hält Banken dazu an, eine Schnittstelle für autorisierte Dienstleister zur Verfügung zu stellen. Leider erlauben Banken ihren eigenen Kunden keinen direkten Zugang zu diesen neuen PSD2-Schnittstellen.

Wir haben uns deshalb bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Dienstleister registrieren lassen und eine Server-Infrastruktur aufgebaut, um Nutzern von MoneyMoney einen indirekten Zugang zu den PSD2-Schnittstellen anbieten zu können:

Da wir nur eine Zulassung als Kontoinformationsdienst und nicht als Zahlungsauslösedienst besitzen, dürfen wir über die PSD2-Schnittstelle nur einen Umsatzabruf durchführen, jedoch keine Überweisungen tätigen. (Die von MoneyMoney ebenfalls unterstützte FinTS/HBCI-Schnittstelle ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.)

Die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen ist mit jährlichen Kosten im fünfstelligen Bereich verbunden, weswegen wir uns gezwungen sehen, für den Dienst einen kleinen Beitrag als Nutzungsgebühr zu verlangen.

 

Wer für diesen Zugang bezahlt, kann damit endlich auch Umsätze von vielen Banken im EU-Ausland abrufen und die derjenigen Banken in Deutschland, die keinen HBCI/FinTS-Server betreiben, wie z.B. die Solarisbank.

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Gast240408
· bearbeitet von myrtle

Vielleicht bin ich ja ein Dinosaurier. Alle meine deutschen Kontendinge laufen ueber Moneyplex, Depots verwalte ich anders. Im Lauf der Jahre hatte ich bis zu drei verschiedene Banken mit jeweils mehreren Konten unterschiedlicher Natur (Geschaeft, privat etc.). Alle hatten irgendeine Reinerfaehige Karte als Interface. War alles offline da hatte ich meinen Ueberblick, ohne diese Banken irgendwie miteinander verbinden zu muessen oder spezielle Onlinedienste beanspruchen zu muessen. Weitergehende Integration der Daten ist so selten, dass ich das manuell nach Bedarf fuehre. Z.B. mal die Kontenstaende in PP zu ziehen oder meine finale Datenbank zu fuellen, auf der ich dann mit selbstgeschriebener Software rumwurschteln kann wie ich lustig bin.

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Gast240416
· bearbeitet von Cef
vor 19 Minuten von PeterS:

- Der Browser entfällt. Du kannst kein Opfer von Phishing Seiten werden. 

- Du kannst granular und vieles automatisiert in Ein- und Ausgabe-Kategorien filtern. Damit entfällt die manuelle Pflege in Excel oder 3th Party-Produkte

- Das gleiche gilt auch für die Übersicht vom Gesamtvermögen. Es entfallen Produkte wie PP. 

- Du kannst somit (fast) alle Themen in Bezug auf Finanz- und Vermögensverwaltung Zentral verwalten.

- Dezentrales Backup durch Nutzung von bestehenden Cloud-Dienst, wenn gewünscht.

 

 

Das sind in meinen Augen alles Lösungen für nicht existente Probleme.

Oder Probleme die ich bisher nicht hatte. 

 

Ich kann nur abschließend sagen: Wer in solchen Punkten Vorteile sieht soll es machen. 

Mir reichen eigentlich die existenten  Probleme.

 

Darkness > Enlightenment > Complexity > Simplicity 

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