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Nostradamus

Würdet ihr euch als reich bezeichnen bzw. fühlt ihr euch reich?

Würdet ihr euch als reich bezeichnen bzw. fühlt ihr euch reich?  

475 members have voted

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t.klebi
Posted

Deine Aussage war: 

vor 12 Minuten von satgar:

Die kann sich reich fühlen, aber auch nur auf dem Papier.

Dem widersprach ich mit dem Hinweis, dass es (mit Ausnahme der Liquidität) keine Unterschiede beim Reichtum zwischen einem Häuschen und einem Bankguthaben gibt. 

Beides kann wieder zurück in andere Waren und Dienstleistungen getauscht werden. 

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Nostradamus
Posted
vor 7 Minuten von t.klebi:

Außer bei der Liquidität gibt es keinerlei Unterschied zwischen dem Häuschen und einem gleichhohen Bankguthaben. 

In der Praxis wird es halt so sein, dass die besagte Dame vielleicht nicht mal den Wert ihres Hauses kennt. Sie könnte es zwar verkaufen und sich als Millionärin in einer Mietwohnung einen schönen Lebensabend machen, aber das ist für sie sowieso keine Option. Reich wird sie sich nicht unbedingt fühlen, nur weil der Grundstückspreis im Laufe der Jahrzehnte ordentlich geklettert ist.

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satgar
Posted
Gerade eben von t.klebi:

Deine Aussage war: 

Dem widersprach ich mit dem Hinweis, dass es (mit Ausnahme der Liquidität) keine Unterschiede beim Reichtum zwischen einem Häuschen und einem Bankguthaben gibt. 

Beides kann wieder zurück in andere Waren und Dienstleistungen getauscht werden. 

Wenn du dich damit besser fühlst: du hast recht.

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Anja Terchova
Posted
vor 3 Stunden von Nostradamus:

In der Praxis wird es halt so sein, dass die besagte Dame vielleicht nicht mal den Wert ihres Hauses kennt. Sie könnte es zwar verkaufen und sich als Millionärin in einer Mietwohnung einen schönen Lebensabend machen, aber das ist für sie sowieso keine Option. Reich wird sie sich nicht unbedingt fühlen, nur weil der Grundstückspreis im Laufe der Jahrzehnte ordentlich geklettert ist.

 

Naja, ich denke das sie den Wert ihrer Immobilien zumidest so in etwa schon kennen. Denn das Thema Immobilienpreise und Mieten ist in den Schwarmstädten und Ballungsräumen auch in den Lokalmedien ein ziemlich grosses Thema. Das kann man eigentlich garnicht verpassen, wenn man nicht total von der Aussenwelt abgeschottet lebt.

 

Das Problem ist eher das ein Verkauf wenn man in der Stadt bleiben möchte sich nicht lohnt, da auch die Mieten sehr hoch sind, und es garnicht so einfach ist dort überhaupt eine passende Wohnung zu finde. Und wenn dann wären sie eben so teuer, das der Verkaufserlös innerhalb einiger Jahre aufzehren würde. Vorallem wenn man sich in dem Alter nicht so gross mit dem Thema Investments auseinandersetzen will und das Geld dann ein einem Mix aus ETFs, Festgeld und Tagesgeld landen würde und die Rendite entsprechend niedrig wäre.

 

Wirklich lohnen würde sich der Verkauf nur wenn man bereit wäre in eine günstigere Gegend, egal ob eher ländlich oder günstigere Grossstadt, zu ziehen. Und idealerweise auch bereit wäre ich intensiver mit dem Thema Investments auseinanderzusetzen, damit man bessere Rendite erzielen kann. Gut 1 Mio. Erlös einfahren, sich für so 350.000€ eine neue, günstigerer Immobilie kaufen, so 250.000€ über ein paar Jahre hinweg verkonsumieren, und die restlichen >400.000€ klug investieren würde sich rein rational betrachtet schon eher lohnen.

Aber subjetiv will man dann eben erstens nicht aus seinen Umfeld raus, und zweitens wenn man sich bis dahin nicht gross für Investments intressiert hat, auch in dem Alter nicht mehr damit anfangen wollen.

Also lebt man eben so dahin bis der Umzug ins Plegeheim ansteht.

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Okabe
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Tja, dann ist die Witwe eben reich und dumm. Sie kann ja ihr Grundstück/Haus verkaufen und sich dabei ein lebenslanges Nießbrauchrecht einräumen. Dann kriegt sie den Großteil des heutigen Wertes/Preises und ansonsten ändert sich für sie absolut... nichts! (Annahme: es gibt keine Erben) Naja, außer eben, dass sie plötzlich eine Menge Geld auf dem Konto hat und den Rest des Lebens vermutlich im Luxus schwelgen kann.

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Chemist81
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vor 22 Stunden von Synthomesc:

Und zu dem IGM Tarifvertrag. Schön und gut, damit kann eine Firma schön werben, es bringt dir nur nichts wenn du als Facharbeiter in eine viel zu niedrige Entgeltgruppe einsortiert wirst. Und das ist kein Einzelfall.....

Selbst mit Entgeltgruppe 1 ohne Leistungszulage (also das niedrigste was überhaupt geht) bist du in BW bei ~2900€ brutto im Monat. 

 

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Moonbelly
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Ältere Leute sind manchmal komisch. Manchem ist die gewohnte Umgebung wichtiger als Luxus und Uhren.

 

 

 

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cfbdsir
Posted · Edited by cfbdsir
Am 20.2.2024 um 14:34 von Chips:

Transport einen Einkaufs ist ebenso eine Herausforderung wie der Transport der Familie

Ich transportiere z.B. immer den Weihnachtsbaum mit dem Linienbus, da er schlecht ins Auto passt und alles vollnadelt. 

vor 2 Stunden von Okabe:

Tja, dann ist die Witwe eben reich und dumm. Sie kann ja ihr Grundstück/Haus verkaufen und sich dabei ein lebenslanges Nießbrauchrecht einräumen. Dann kriegt sie den Großteil des heutigen Wertes/Preises und ansonsten ändert sich für sie absolut... nichts! (Annahme: es gibt keine Erben) Naja, außer eben, dass sie plötzlich eine Menge Geld auf dem Konto hat und den Rest des Lebens vermutlich im Luxus schwelgen kann.

Der Markt ist in Deutschland unterentwickelt. Die Renditen der wenigen intensiv und teuer werbenden Anbieter sind zu hoch. In GB ist man da weiter. Interessant wird es wenn sich ein D-Reit dem Markt annimmt. Der kann über pfandbriefbesicherte Darlehen und die AktionärInnen die Auszahlungen finanzieren. Das dürfte zu attraktiveren Preisen als bei den Glückritterklitschen führen.

Am 20.2.2024 um 14:34 von Chips:

Fährt man zu dritt mit dem Auto liegt der CO2-Ausstoß auf dem Niveau der Bahn.

Quelle?

https://de.statista.com/themen/6800/verkehrsmittel-bahn/#editorsPicks

 

Laut Statista 32 g/km

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1180098/umfrage/co%E2%82%82-emissionen-eines-pkw-ueber-den-gesamten-lebenszyklus-nach-antriebsform/#:~:text=CO2-Emissionen eines Pkw nach Antriebsform bis 2030&text=Im Jahr 2020 lagen die,Gramm CO₂ pro Fahrzeug-Kilometer.

 

Bei 4 Personen: Benzin 58 g/km ; Elektro 31 g/km.

 

Der Grenzengergieverbrauch der Bahn für vier zusätzliche Personen dürfte unter 1g/km liegen (wegen des sehr geringen Rollwiderstandes Stahl/Stahl)

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cfbdsir
Posted
vor 6 Stunden von t.klebi:

Dem widersprach ich mit dem Hinweis, dass es (mit Ausnahme der Liquidität) keine Unterschiede beim Reichtum zwischen einem Häuschen und einem Bankguthaben gibt. 

Beides kann wieder zurück in andere Waren und Dienstleistungen getauscht werden. 

Genau. Die Nutzenrente aus einem wertvollen Grundstück wird pemanent konsumiert. Das ist ein bedeutender Einkommensfaktor. In vielen Ländern wird dieser anders als in D auch (teilweise) der Einkommens-Steuer unterworfen  (in der Nachbarschaft u.a. in Frankreich, den Niederlanden und Spanien)

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Anja Terchova
Posted
vor 4 Stunden von Okabe:

Tja, dann ist die Witwe eben reich und dumm. Sie kann ja ihr Grundstück/Haus verkaufen und sich dabei ein lebenslanges Nießbrauchrecht einräumen. Dann kriegt sie den Großteil des heutigen Wertes/Preises und ansonsten ändert sich für sie absolut... nichts! (Annahme: es gibt keine Erben) Naja, außer eben, dass sie plötzlich eine Menge Geld auf dem Konto hat und den Rest des Lebens vermutlich im Luxus schwelgen kann.

 

Mit Nießbrauchsrecht kenne ich mich nicht sooo gut aus, aber ich denke das ist eher was für grössere landwirtschaftliche oder gewerbliche Immobilien.

Wenn sich bei einem Gutshof der Verkäufer das Nutzungsrecht für eine Einliegerwohnung und Plätze für zwei, drei Pferde ausnehmen möchte oder bei einem Autohaus der Verkäuer ein paar Stellplätze für seine Sammlerfahrzeuge und die Nutzungsmöglichkeit der Werkstattausstattung für Arbeiten an seinen eigenen Fahrzeugen sichern möchte, dann ist da sicherlich oft für beide Seiten in Ordnung. Denn der Käufer kann ja trotzdem seinen Kauf ab sofort zu >80% für nutzen.

Aber bei einem Einfamilienhaus?

 

Wenn der Verkäufer noch fit ist und der Käufer damit rechnen muss das er es erst in 15-25 Jahren nutzen kann, ist doch für jeden potentiellen Käufer ziemlich unintressant. Da wird es dann nur wenige Intressenten geben und die würden dann wohl so hohe Abschläge einkalkulieren das es wiederum für den Verkäufer nicht mehr intressant ist.

Wenn der Verkäufer seinen Ende eh schon nah ist, wird er vermutlich kein grosses Intresse am Verkauf mehr haben, denn dann kann er mit dem Geld ja eh nicht mehr viel anfangen. Dann kann er es gleich bis zum Ende behalten und dann vererben.

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Cepha
Posted
vor 5 Stunden von Anja Terchova:

 

...ist eher das ein Verkauf wenn man in der Stadt bleiben möchte sich nicht lohnt, da auch die Mieten sehr hoch sind, und es garnicht so einfach ist dort überhaupt eine passende Wohnung zu finde. Und wenn dann wären sie eben so teuer, das der Verkaufserlös innerhalb einiger Jahre aufzehren würde.

Voraussetzung ist natürlich schon, dass man das Geld rentabel anlegt.

 

Bei 1,2 Mio Euro Verkaufserlös, angelegt zu 4%/a erhalte ich 48.000€/Jahr bzw 4000€/Monat brutto an Zinsen/Rendite.

 

Selbst wenn man die Steuer abzieht sollte sich da eigentlich schon was zum mieten finden lassen.

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Bolanger
Posted
vor 7 Stunden von Anja Terchova:

Wenn der Verkäufer noch fit ist und der Käufer damit rechnen muss das er es erst in 15-25 Jahren nutzen kann, ist doch für jeden potentiellen Käufer ziemlich unintressant. Da wird es dann nur wenige Intressenten geben und die würden dann wohl so hohe Abschläge einkalkulieren das es wiederum für den Verkäufer nicht mehr intressant ist.

Ja und? Wenn der Altbesitzer die Entscheidung getroffen hat, dass er wohnen bleiben möchte, dann hat er zwei Möglichkeiten. Entweder er macht nichts, dann wohnt er und hat nichts auf dem Konto, oder er verkauft mit Nießbrauch, egal zu welchen Konditionen. Dann wohnt er und hat noch etwas Geld auf dem Konto.

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Pfennigfuchser
Posted
vor 8 Stunden von Anja Terchova:

Mit Nießbrauchsrecht kenne ich mich nicht sooo gut aus, aber ich denke das ist eher was für grössere landwirtschaftliche oder gewerbliche Immobilien.

Hier in der Stadt kommt das durchaus vor. Also fettes Haus verkaufen, drin wohnen bleiben. Halt mit entsprechenden Abschlägen. Wirtschaftlich ist das für den Verkäufer im Schnitt natürlich ein Minusgeschäft. Was ihn aber höchstens dann tangiert, wenn er etwas vererben will.

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