satgar Mittwoch um 08:22 · bearbeitet Mittwoch um 08:26 von satgar vor 10 Minuten von Vios: Das Verbot betrifft nur Neuanlagen. Das stimmt absolut. Aber welche Folgen wird das für die Wartung haben, beim Austausch oder neuerlichen Befüllung mit dem verbotenen Kältemittel? Wird das zu Preissteigerungen führen? Die KI sagt dazu: "Verknappung durch Quoten (Phase-Down): Die EU reduziert schrittweise die Gesamtmenge an fluorierte Treibhausgasen (F-Gasen), die auf den Markt gebracht werden dürfen. Da die Quote sinkt, steigt der Preis für R32. Prognosen gehen von einem Anstieg von derzeit ca. 25–35 €/kg auf 40–60 €/kg bis 2027 und bis zu 90 €/kg im Jahr 2030 aus. Neue CO₂-Sonderabgabe seit Januar 2026: Für jedes in Verkehr gebrachte F-Gas fällt seit 2026 eine zusätzliche EU-Abgabe von 3 Euro pro Tonne CO₂-Äquivalent an. Bei R32 (GWP von 675) erhöht das den Einkaufspreis pro Kilogramm zwar nur moderat, die Kosten werden jedoch an Sie als Endkunden weitergegeben. Vergleich zu alten Kältemitteln: R32 bleibt im Vergleich zu extrem stark regulierten, älteren Gasen wie R410A (das bis 2027 auf prognostizierte 200–300 €/kg klettert) noch über Jahre hinweg die deutlich bezahlbarere Variante. Zusammenfassend: Solange Ihre Anlage dicht ist, entstehen keine Zusatzkosten. Muss sie repariert werden, wird der Service in den kommenden Jahren teurer werden als früher – ein wirtschaftlicher Totalschaden ist bei R32 im Gegensatz zu sehr alten Gasen aber vorerst nicht zu befürchten." Sofern möglich, sollte man zukunftssicher auf R290 setzen. Aber es geht derzeit noch nicht immer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 08:29 vor 3 Stunden von Bolanger: ...dass sie wegen der separaten Ausweisung von Lohnkosten bei Listung anderer Positionen, die bereits eine Inklusion von Lohnkosten vermuten lässt und daher nicht direkt nachvollziehbar ist, gestellt wurde. Ich werde heute Abend eine anonymisierte Version des Angebots hier einstellen. Dann sollte diese Frage auch geklärt sein ob der Posten berechtigt ist oder nicht. Bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vcxy Mittwoch um 08:57 vor 27 Minuten von Vios: Das Verbot betrifft nur Neuanlagen. Ja, deshalb habe ich mir im letzten Jahr Oktober noch eine Split-Wärmepumpe mit R32 eingebaut. Betreibe die mit meinem Öler bivalent, den habe ich behalten, aus verschiedenen Gründen. Gibt trotzdem Förderung der KFW, auch bei Selbsteinbau, natürlich nur mit Heizungsbauer, Elektriker, Klimatechniker und Energieberater. Leider noch nicht abgeschlossen mit der KFW da hierfür mein Berater in diesem Jahr nach seiner Auskunft in Arbeit erstickt. WP läuft seit Oktober 2025, sollte Interesse bestehen schreibe ich hier was ich so gemacht habe. Info: Mein EF-Haus, Bauj. 1969, Teilmodernisiert 2020, keine Außendämmung, neue Fenster, überall Heizkörper im Haus, Brauchwarmwasser geändert auf DLE. R32 Bestandsschutz, bis auf das Thema Reparaturen, war mir bewusst. R290 hat halt seine Themen wie Sicherheitsabstände rund um Fenster, Türen. Und R290 Klimaanlagen gibt es noch nicht so viele, trotz EU Verbot von R32 ab 2027. Meine Tochter möchte auch eine Aircon einbauen lassen und wie immer in der Hitzezeit sind die Klimatechniker alle voll beschäftigt und rufen zudem hohe Preise auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Solara Mittwoch um 10:40 vor 1 Stunde von vcxy: Meine Tochter möchte auch eine Aircon einbauen lassen und wie immer in der Hitzezeit sind die Klimatechniker alle voll beschäftigt und rufen zudem hohe Preise auf. Realistischerweise wird man kaum einen Klimatechniker finden, der vor September/Oktober Zeit hat. Unser Klimatechniker hat auf Instagram seine Anrufliste gepostet, 200 verpasste Anrufe. Vielleicht macht es Sinn, das Jahr irgendwie durchzustehen und im Winter auf Schnäppchenjagd zu gehen. Wir hatten heuer beim Frühjahrsangebot (März) zugeschlagen mit 20 Prozent Preisnachlass, waren immerhin gute 1550 Euro Rabatt bei einer Multsplit mit 4 Innengeräten (Daikin). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 15:00 Hier das Angebot, welches ich bekommen habe: Angebot.pdf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
50cent Mittwoch um 20:26 · bearbeitet Mittwoch um 20:28 von 50cent Am 30.6.2026 um 14:58 von satgar: Das sind schon große Strecken. Versuche so gut es geht, dass zu vermeiden und sprich eventuell nochmal eine andere Lösung an. Ich habe mir heute nochmal die möglichen Installationen durch den Kopf gehen lassen. Das Problem im Arbeitszimmer ist, dass das Gerät zwar an einer Außenwand hängen würde. Aber diese Wand ist von der Außenseite verschiefert. Das heißt, ich müsste den Schiefer entfernen lassen, wenn ich da ein Single-Split Gerät hin hängen will. Oder nur für die Leitungen den Schiefer durchbohren und mit den Leitungen ca. 6 Meter ums Hauseck gehen und das Single-Split-Gerät an die Rückseite des Hauses hängen. Ich weiß nicht, ob man die Leitungen gut auf dem Schiefer oder dessen Verschalung befestigen könnte. Der Klimatechniker hatte halt gleich gesagt, als er die Schieferwand gesehen hat, dass er mit den Leitungen durch die Decke und den Dachboden mittels Pumpe auf die Rückseite des Hauses gehen will. Im Wohnzimmer wäre es möglich, ein Single-Split Gerät an die rückwärtige Hauswand zu hängen, sodass die Außeneinheit in nächster Nähe platziert werden könnte. DIe Kondensatleitung könnte mit Gefälle zum nächsten Fallrohr geleitet werden. Das sind zwar ca. 8 Meter, aber das dürfte ja für den reinen Kondensatabfluss nicht so schlimm sein. Abtropfen wäre sicherlich auch irgendwo möglich, da frage ich nochmal den Klimatechniker, wie er das sieht. Eigentlich hatte für mich die Klimaanlage im Arbeitszimmer höhere Priorität, weil ich bei den kürzlichen Temperaturen dort kaum arbeiten kann. Es ist auch der wärmste Raum im Haus. Andererseits überlege ich jetzt, ob es vielleicht sinnvoll ist, einfach mal als erstes nur die Klimaanlage im Wohnbereich zu installieren. Bei heißen Temperaturen kann ich mich auch mal mit Laptop und zusätzlichem Monitor an den Esstisch setzen. Und ansonsten halte ich mich in der Regel natürlich auch öfters im Wohnbereich auf, als im Arbeitszimmer. Ich glaube leider nicht, dass die Klimaanlage im Wohnbereich große Auswirkungen auf das Klima im Arbeitszimmer haben wird, da dies die beiden Zimmer sind, die im Haus am weitesten auseinander liegen. Aber wer weiß. Vielleicht spürt man es ja doch irgendwie. Danke jedenfalls an alle Foristen für die wertvollen Tipps! Das eine Kondensatpumpe keine gute Idee ist, wenn man sie irgendwie vermeiden kann, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HHanseat Donnerstag um 05:43 · bearbeitet Donnerstag um 05:46 von HHanseat vor 14 Stunden von Holgerli: Hier das Angebot Wie passt denn die Leistung der Wärmepumpe (10 kW?) und der 600l Speicher zur Heizlast des Hauses und zum Bedarf der Nutzer? 600l sind "ordentlich", das reicht für mehrere Vollbäder am Tag... Überdimensionierte Leistung und insbesondere unnötige Speicher kosten Effizienz, bieten aber mehr Profit für den Handwerker. Wurde mögliche Kombination mit PV geprüft, wenn die Handwerker eh da sind? Da kann intelligente Steuerung helfen. In spezialisierten Foren wie z.B. https://www.haustechnikdialog.de/ findest Du bestimmt auch kompetente Kommentare. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady Donnerstag um 05:48 vor 9 Stunden von 50cent: Ich glaube leider nicht, dass die Klimaanlage im Wohnbereich große Auswirkungen auf das Klima im Arbeitszimmer haben wird, da dies die beiden Zimmer sind, die im Haus am weitesten auseinander liegen. Aber wer weiß. Vielleicht spürt man es ja doch irgendwie. Noname Standventilator und Tueren offen lassen duerfte auch helfen. Hauptsache du bekommst die kalte Luft irgendwie in die richtige Richtung geblasen. Das Arbeitszimmer kuehlt dann halt nicht von 30 auf 18 runter, aber von 30 auf 25 ist auch schon viel wert. Und das gesamte Haus heizt sich auch weniger auf, wenn ein Raum konstant kuehl gehalten wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Donnerstag um 08:02 vor 2 Stunden von HHanseat: Wurde mögliche Kombination mit PV geprüft, wenn die Handwerker eh da sind? Da kann intelligente Steuerung helfen. Die PV Anlage ist eh auch dem und beide Dachseiten komplett voll. Die Anlage ist auf harte 70% abgeregelt. Weiche 70% machen eher keinen Sinn. Ansonsten wird der Strom eh schon zum Eigenverbrauch genutzt. Dass mit den anderen Foren macht Sinn. Was ich auch am überlegen bin ist, zuerst die Förderung bei der KfW zu beantragen solange es diese noch gibt. Gas-Kati gibt ja mächtig Gas, dass wir dauerhaft Sommer über 40 Grad bekommen. Und da stört ja eine Förderung für WP nur . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Donnerstag um 10:19 vor 2 Stunden von Holgerli: Die Anlage ist auf harte 70% abgeregelt. gab esa da nicht vor Jahren die Möglichkeit, diese Abregelung legal zu deaktivieren? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Donnerstag um 12:34 vor 4 Stunden von Holgerli: Die PV Anlage ist eh auch dem und beide Dachseiten komplett voll. Die Anlage ist auf harte 70% abgeregelt. Weiche 70% machen eher keinen Sinn. Ansonsten wird der Strom eh schon zum Eigenverbrauch genutzt. Dass mit den anderen Foren macht Sinn. Was ich auch am überlegen bin ist, zuerst die Förderung bei der KfW zu beantragen solange es diese noch gibt. Gas-Kati gibt ja mächtig Gas, dass wir dauerhaft Sommer über 40 Grad bekommen. Und da stört ja eine Förderung für WP nur . Wegen dem Angebot nutzt du wirklich am besten mal das oben verlinkte Portal. Nur dort wird man fundierter Sagen können, ob da a) alles im Angebot drin ist, was es braucht und b), ob dafür ein angemessener Preis aufgerufen wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag