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reko

Wärmepumpe im Altbau

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Vios
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Das Verbot betrifft nur Neuanlagen.

 

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satgar
Posted · Edited by satgar
vor 10 Minuten von Vios:

Das Verbot betrifft nur Neuanlagen.

 

Das stimmt absolut. Aber welche Folgen wird das für die Wartung haben, beim Austausch oder neuerlichen Befüllung mit dem verbotenen Kältemittel? Wird das zu Preissteigerungen führen? Die KI sagt dazu:

 

"Verknappung durch Quoten (Phase-Down): Die EU reduziert schrittweise die Gesamtmenge an fluorierte Treibhausgasen (F-Gasen), die auf den Markt gebracht werden dürfen. Da die Quote sinkt, steigt der Preis für R32. Prognosen gehen von einem Anstieg von derzeit ca. 25–35 €/kg auf 40–60 €/kg bis 2027 und bis zu 90 €/kg im Jahr 2030 aus. 

 

Neue CO₂-Sonderabgabe seit Januar 2026: Für jedes in Verkehr gebrachte F-Gas fällt seit 2026 eine zusätzliche EU-Abgabe von 3 Euro pro Tonne CO₂-Äquivalent an. Bei R32 (GWP von 675) erhöht das den Einkaufspreis pro Kilogramm zwar nur moderat, die Kosten werden jedoch an Sie als Endkunden weitergegeben. 

 

Vergleich zu alten Kältemitteln: R32 bleibt im Vergleich zu extrem stark regulierten, älteren Gasen wie R410A (das bis 2027 auf prognostizierte 200–300 €/kg klettert) noch über Jahre hinweg die deutlich bezahlbarere Variante.

 

Zusammenfassend: Solange Ihre Anlage dicht ist, entstehen keine Zusatzkosten. Muss sie repariert werden, wird der Service in den kommenden Jahren teurer werden als früher – ein wirtschaftlicher Totalschaden ist bei R32 im Gegensatz zu sehr alten Gasen aber vorerst nicht zu befürchten."

 

Sofern möglich, sollte man zukunftssicher auf R290 setzen. Aber es geht derzeit noch nicht immer.

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Holgerli
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vor 3 Stunden von Bolanger:

...dass sie wegen der separaten Ausweisung von Lohnkosten bei Listung anderer Positionen, die bereits eine Inklusion von Lohnkosten vermuten lässt und daher nicht direkt nachvollziehbar ist, gestellt wurde. 

Ich werde heute Abend eine anonymisierte Version des Angebots hier einstellen. Dann sollte diese Frage auch geklärt sein ob der Posten berechtigt ist oder nicht. Bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen. 

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vcxy
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vor 27 Minuten von Vios:

Das Verbot betrifft nur Neuanlagen.

 

Ja, deshalb habe ich mir im letzten Jahr Oktober noch eine Split-Wärmepumpe mit R32 eingebaut. Betreibe die mit meinem Öler bivalent, den habe ich behalten, aus verschiedenen Gründen.

Gibt trotzdem Förderung der KFW, auch bei Selbsteinbau, natürlich nur mit Heizungsbauer, Elektriker, Klimatechniker und Energieberater.

Leider noch nicht abgeschlossen mit der KFW da hierfür mein Berater in diesem Jahr nach seiner Auskunft in Arbeit erstickt.

WP läuft seit Oktober 2025, sollte Interesse bestehen schreibe ich hier was ich so gemacht habe.

Info: Mein EF-Haus, Bauj. 1969, Teilmodernisiert 2020, keine Außendämmung, neue Fenster, überall Heizkörper im Haus, Brauchwarmwasser geändert auf DLE.

 

R32 Bestandsschutz, bis auf das Thema Reparaturen, war mir bewusst.

R290 hat halt seine Themen wie Sicherheitsabstände rund um Fenster, Türen.

Und R290 Klimaanlagen gibt es noch nicht so viele, trotz EU Verbot von R32 ab 2027.

Meine Tochter möchte auch eine Aircon einbauen lassen und wie immer in der Hitzezeit sind die Klimatechniker alle voll beschäftigt und rufen zudem hohe Preise auf.

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Solara
Posted
vor 1 Stunde von vcxy:

Meine Tochter möchte auch eine Aircon einbauen lassen und wie immer in der Hitzezeit sind die Klimatechniker alle voll beschäftigt und rufen zudem hohe Preise auf.

Realistischerweise wird man kaum einen Klimatechniker finden, der vor September/Oktober Zeit hat. Unser Klimatechniker hat auf Instagram seine Anrufliste gepostet, 200 verpasste Anrufe. :-*

Vielleicht macht es Sinn, das Jahr irgendwie durchzustehen und im Winter auf Schnäppchenjagd zu gehen.

Wir hatten heuer beim Frühjahrsangebot (März) zugeschlagen mit 20 Prozent Preisnachlass, waren immerhin gute 1550 Euro Rabatt bei einer Multsplit mit 4 Innengeräten (Daikin).

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Holgerli
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Hier das Angebot, welches ich bekommen habe:

 

Angebot.pdf

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50cent
Posted · Edited by 50cent
Am 30.6.2026 um 14:58 von satgar:

 

Das sind schon große Strecken. Versuche so gut es geht, dass zu vermeiden und sprich eventuell nochmal eine andere Lösung an. 

 

Ich habe mir heute nochmal die möglichen Installationen durch den Kopf gehen lassen.

 

Das Problem im Arbeitszimmer ist, dass das Gerät zwar an einer Außenwand hängen würde. Aber diese Wand ist von der Außenseite verschiefert. Das heißt, ich müsste den Schiefer entfernen lassen, wenn ich da ein Single-Split Gerät hin hängen will. Oder nur für die Leitungen den Schiefer durchbohren und mit den Leitungen ca. 6 Meter ums Hauseck gehen und das Single-Split-Gerät an die Rückseite des Hauses hängen. Ich weiß nicht, ob man die Leitungen gut auf dem Schiefer oder dessen Verschalung befestigen könnte.

Der Klimatechniker hatte halt gleich gesagt, als er die Schieferwand gesehen hat, dass er mit den Leitungen durch die Decke und den Dachboden mittels Pumpe auf die Rückseite des Hauses gehen will.

 

Im Wohnzimmer wäre es möglich, ein Single-Split Gerät an die rückwärtige Hauswand zu hängen, sodass die Außeneinheit in nächster Nähe platziert werden könnte. DIe Kondensatleitung könnte mit Gefälle zum nächsten Fallrohr geleitet werden. Das sind zwar ca. 8 Meter, aber das dürfte ja für den reinen Kondensatabfluss nicht so schlimm sein. Abtropfen wäre sicherlich auch irgendwo möglich, da frage ich nochmal den Klimatechniker, wie er das sieht.

 

Eigentlich hatte für mich die Klimaanlage im Arbeitszimmer höhere Priorität, weil ich bei den kürzlichen Temperaturen dort kaum arbeiten kann. Es ist auch der wärmste Raum im Haus.

Andererseits überlege ich jetzt, ob es vielleicht sinnvoll ist, einfach mal als erstes nur die Klimaanlage im Wohnbereich zu installieren. Bei heißen Temperaturen kann ich mich auch mal mit Laptop und zusätzlichem Monitor an den Esstisch setzen. Und ansonsten halte ich mich in der Regel natürlich auch öfters im Wohnbereich auf, als im Arbeitszimmer.

 

Ich glaube leider nicht, dass die Klimaanlage im Wohnbereich große Auswirkungen auf das Klima im Arbeitszimmer haben wird, da dies die beiden Zimmer sind, die im Haus am weitesten auseinander liegen. Aber wer weiß. Vielleicht spürt man es ja doch irgendwie.

 

Danke jedenfalls an alle Foristen für die wertvollen Tipps! Das eine Kondensatpumpe keine gute Idee ist, wenn man sie irgendwie vermeiden kann, hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

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HHanseat
Posted · Edited by HHanseat
vor 14 Stunden von Holgerli:

Hier das Angebot

Wie passt denn die Leistung der Wärmepumpe (10 kW?) und der 600l Speicher zur Heizlast des Hauses und zum Bedarf der Nutzer? 600l sind "ordentlich", das reicht für mehrere Vollbäder am Tag... Überdimensionierte Leistung und insbesondere unnötige Speicher kosten Effizienz, bieten aber mehr Profit für den Handwerker.

Wurde mögliche Kombination mit PV geprüft, wenn die Handwerker eh da sind? Da kann intelligente Steuerung helfen.

In spezialisierten Foren wie z.B. https://www.haustechnikdialog.de/ findest Du bestimmt auch kompetente Kommentare.

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slowandsteady
Posted
vor 9 Stunden von 50cent:

Ich glaube leider nicht, dass die Klimaanlage im Wohnbereich große Auswirkungen auf das Klima im Arbeitszimmer haben wird, da dies die beiden Zimmer sind, die im Haus am weitesten auseinander liegen. Aber wer weiß. Vielleicht spürt man es ja doch irgendwie.

Noname Standventilator und Tueren offen lassen duerfte auch helfen. Hauptsache du bekommst die kalte Luft irgendwie in die richtige Richtung geblasen. Das Arbeitszimmer kuehlt dann halt nicht von 30 auf 18 runter, aber von 30 auf 25 ist auch schon viel wert. Und das gesamte Haus heizt sich auch weniger auf, wenn ein Raum konstant kuehl gehalten wird.

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Holgerli
Posted
vor 2 Stunden von HHanseat:

Wurde mögliche Kombination mit PV geprüft, wenn die Handwerker eh da sind? Da kann intelligente Steuerung helfen.

Die PV Anlage ist eh auch dem und beide Dachseiten komplett voll. Die Anlage ist auf harte 70% abgeregelt. Weiche 70% machen eher keinen Sinn. Ansonsten wird der Strom eh schon zum Eigenverbrauch genutzt.

Dass mit den anderen Foren macht Sinn.

 

Was ich auch am überlegen bin ist, zuerst die Förderung bei der KfW zu beantragen solange es diese noch gibt. Gas-Kati gibt ja mächtig Gas, dass wir dauerhaft Sommer über 40 Grad bekommen. Und da stört ja eine Förderung für WP nur .

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Bolanger
Posted
vor 2 Stunden von Holgerli:

Die Anlage ist auf harte 70% abgeregelt.

gab esa da nicht vor Jahren die Möglichkeit, diese Abregelung legal zu deaktivieren?

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satgar
Posted
vor 4 Stunden von Holgerli:

Die PV Anlage ist eh auch dem und beide Dachseiten komplett voll. Die Anlage ist auf harte 70% abgeregelt. Weiche 70% machen eher keinen Sinn. Ansonsten wird der Strom eh schon zum Eigenverbrauch genutzt.

Dass mit den anderen Foren macht Sinn.

 

Was ich auch am überlegen bin ist, zuerst die Förderung bei der KfW zu beantragen solange es diese noch gibt. Gas-Kati gibt ja mächtig Gas, dass wir dauerhaft Sommer über 40 Grad bekommen. Und da stört ja eine Förderung für WP nur .

Wegen dem Angebot nutzt du wirklich am besten mal das oben verlinkte Portal. Nur dort wird man fundierter Sagen können, ob da a) alles im Angebot drin ist, was es braucht und b), ob dafür ein angemessener Preis aufgerufen wird.

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Holgerli
Posted
Am 29.6.2026 um 18:57 von satgar:

Probier doch das mal aus https://schlau-sanieren.de/wp-angebotschecker/

Ich kenne den Youtuber von seinen Videos und halte den für ziemlich gut mit seinem Content. Ob auch dieses Angebotsmodell gut ist, kann ich nicht sagen. Es würde mich aber auch interessieren. Du könntest es ja mal ausprobieren.

 

Habe das Angebot 1 zu 1 (aber ohne meine genaue Adresse aber mit PLZ und ohne Diagramm eingestellt. Das ist das Ergebnis, dass binnen 5 Minuten vorlag:

Hallo!


 

Zitat

 

Unsere KI hat dein Angebot analysiert. Sie arbeitet allerdings erst seit kurzem bei uns es kann sein, dass sie Fehler macht. Was aber definitiv hilfreich sein wird, sind die offenen Fragen, die sich aus deinem Angebot ergeben. Gehe damit zu deinem Handwerker um das Angebot besser zu verstehen. Wenn dir die Bewertung komisch vorkommt, dann antworte einfach auf diese Mail und wir schauen und das mal genauer an.

 

Dieser kostenlose Service ist gesponsert von:

Die KI bewertet dein Angebots objektiv und unabhängig vom Sponsor.

 

Analyse Wärmepumpenangebot

Kurze Zusammenfassung: Das Angebot beschreibt eine Luft/Wasser-Wärmepumpe AEROTOP SPK10 mit einem 600 l Pufferspeicher und Frischwasserstation sowie alle wesentlichen Rohr-, Elektro- und Regelungskomponenten. Viele wichtige Punkte sind enthalten (Hydraulik, Elektrik, Kernbohrung, Inbetriebnahme). Es fehlen jedoch eindeutige Angaben zur Heizlast-Verifikation (raumweise Berechnung), zu den SCOP-Saisonkennzahlen und konkrete Zahlungsbedingungen. Außerdem wird das Wärmepumpenfundament bauseits erwartet – hier entstehen für Dich möglicherweise zusätzliche Kosten oder Koordination.

 

1. Vollständigkeitsprüfung

Überblick, ob das Angebot vollständig ist:

  • Wärmepumpe: Modell genannt (AEROTOP SPK10 VISTR. BS600 FRIWA). Technische Kennzahlen aus dem Offer selbst sind nicht vollständig (SCOP35/SCOP55 fehlen, Nennleistungen in Angebotstext nicht klar dokumentiert). Es liegt eine externe Modellsuche vor, die Werte liefert, die jedoch unterschiedliche Angaben zur Nennleistung zeigt (8 kW vs. 10 kW). Bitte unbedingt vom Handwerker prüfen lassen.
  • Systemkomponenten: 600 l Heizungspufferspeicher mit Frischwasserstation ist aufgeführt – gut. Hydraulikkomponenten, Füllstation, Zirkulationsset und Entsalzungskartusche sind gelistet.
  • Heizkreis / Anpassung: Es wird ein hydraulischer Abgleich angeboten (Ventile, Thermostatköpfe, Berechnungspauschale) – das ist wichtig und positiv. Es steht aber nicht explizit, ob Heizkörper getauscht oder vergrößert werden müssen.
  • Warmwasser: Es ist eine Frischwasserstation und ein 600 l Pufferspeicher genannt; ob das für Euren Warmwasserbedarf ausreicht, muss geklärt werden (siehe Fragen).
  • Regelungstechnik: Steuerungsteile sind nicht detailliert beschrieben (z. B. ob die Wärmepumpenregelung Smart‑Home-tauglich ist oder ob ein separates Steuergerät notwendig ist).
  • Installation & Montage: Rohre, Elektro-Unterverteiler, Kernbohrung und Arbeitsstunden sind aufgeführt. Wichtig: Das Angebot schreibt das Wärmepumpenfundament und den Grabenaushub bauseits vor — hier ist Abstimmung mit Dir nötig.
  • Elektrik: Elektro-Unterverteiler und Monteurstunden sind gelistet; es fehlen Angaben zu Absicherung, eventuell notwendigem separatem Zähler oder Mehrbedarf der Hausanlage.
  • Fundament / Erdarbeiten: Fundament wird bauseits erstellt; somit fallen ggf. zusätzliche Kosten und Koordination für Dich an.
  • Schallschutz: Es sind keine Schallschutzmaßnahmen oder Schalldruckangaben am Installationsort genannt.
  • Wartung & Service: Inbetriebnahme durch ELCO‑Servicetechniker ist enthalten, Informationen zu Garantie, Wartungsverträgen und Pflichtwartungen fehlen.
  • Entsorgung Altanlage: Nur "Entsorgung der Baustellenreste" ist aufgeführt – keine explizite Entfernung der alten Heizung oder Stilllegungsbescheinigung für Tanks.

 

1.1 Wärmepumpe

Was im Angebot steht und wie Du das verstehst:

  • Genanntes Gerät: AEROTOP SPK10 VISTR. BS600 FRIWA (Hersteller ELCO).
  • Modell-Daten (aus der beigefügten Modellsuche): es gibt einen Treffer AEROTOP SPK10 mit folgenden Werten aus der Datenbank: Nennleistung (bei 35 °C Vorlauftemperatur): 8,0 kW (ein anderer Meta‑Wert listet 10 kW), Schalleistungspegel außen ca. 52 dB, Schalleistungspegel innen 32 dB, Kältemittel R290, COP (z. B. bei A7/W35) ≈ 5,72.
  • Wichtig: Die im Angebot angegebenen exakten saisonalen Kennzahlen SCOP35 und SCOP55 sind nicht aufgeführt. SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) beschreibt die durchschnittliche Effizienz der Wärmepumpe über die Heizsaison bei einer bestimmten Vorlauftemperatur (z. B. 35 °C oder 55 °C). Ein guter SCOP liegt typischerweise über ≈3,5; je höher, desto weniger Stromverbrauch im Jahresmittel.
  • Warum das wichtig ist: Ohne SCOP35/SCOP55 kannst Du nicht zuverlässig einschätzen, wie viel Strom die Anlage in Eurem Betrieb tatsächlich verbrauchen wird und ob die Wärmepumpe förderfähig ist (bei einigen Förderkriterien werden Saisonkennzahlen verlangt).
  • Unstimmigkeit Nennleistung: Die Modellsuche liefert einmal 8 kW und einmal 10 kW als aufgelöste Leistungsangabe. Das wirkt so, als sei das genaue Typ-Kürzel nicht 100% eindeutig erkannt worden. Daher: Abklärung durch den Handwerker nötig (siehe Fragen).

 

1.2 Systemkomponenten

Bewertung der weiteren Komponenten und ihrer Funktion für Dich erklärt:

  • Pufferspeicher 600 l mit Frischwasserstation: Pufferspeicher puffern Wärme, reduzieren Schaltzyklen und stabilisieren das System. Eine Frischwasserstation bereitet hygienisch warmes Trinkwasser bei Bedarf über einen Durchlader vor. Für die Trinkwasserbemessung gilt als Daumenwert: pro Person ca. 30–80 l, je nach Verbrauchsverhalten. Bitte prüfen, ob die 600 l in Kombination mit der Frischwasserstation für Eure Haushaltsgröße ausreichen.
  • Hydraulikmodul / Hydraulischer Abgleich: Ventile und Thermostatköpfe sowie eine Berechnungspauschale sind enthalten – das ist wichtig, denn der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jede Heizfläche die richtige Wassermenge erhält und die Anlage effizient läuft.
  • Wärmequelle: Luft (Luft/Wasser‑Wärmepumpe) ist vorgesehen. Das ist die günstigste Montagemöglichkeit, aber im Winter sinken die Effizienzwerte und die Schallemissionen sind zu beachten.
  • Auslegung: Eine explizite raumweise Heizlastberechnung (nach Norm) ist im Angebot nicht dokumentiert. Die raumweise Berechnung ist entscheidend, damit die Anlagenleistung nicht deutlich über- oder unterdimensioniert ist.
  • Vorlauftemperatur, Bivalenzpunkt, Jahresarbeitszahl: keine Angaben im Angebot – diese Kennwerte werden benötigt, um Betriebsverhalten und Wirtschaftlichkeit abzuschätzen.
  • Hinweis: Leider konnten wir deine Heizlast nicht mit dem Angebot abgleichen. Aber mit unserem kostenlosen Sanierungsrechner kannst du diese super einfach ermitteln: https://schlau-sanieren.de

 

1.3 Installation und Montage

Wichtige Punkte zur Montage – für Dich verständlich erklärt:

  • Aufstellungsort & Fundament: Das Angebot schreibt, dass das Wärmepumpenfundament und der Graben bauseits erstellt werden müssen. Das bedeutet: Du musst das Fundament/den Graben vorbereiten oder organisieren. Frage an den Handwerker, ob er das ebenfalls übernehmen kann und was das kosten würde (Siehe Fragen).
  • Kernbohrung: Gestellung des Kernbohrstandgeräts und 80 cm Kernbohrung sind kalkuliert – das ist positiv, aber prüfe, ob weitere Bohrungen/Mehrmeter extra berechnet werden können.
  • Außenleitungen & Isolierung: Material und Leitungslänge (z. B. Rehau Rauthermex) sind aufgelistet; Isolierung ist in Positionen enthalten, aber Abrechnung erfolgt nach Materialaufwand – hier sind Schwankungen möglich.
  • Elektrik: Ein Unterverteiler und Monteurstunden sind vorgesehen. Es fehlen Angaben zu Absicherung (Sicherungsgröße), Netzanschluss (ist ein Dreiphasenanschluss vorhanden?) und ob ein separater Zähler für WP‑Strom vorgesehen werden soll.
  • Schallschutz: Im Angebot keine expliziten Schallschutzmaßnahmen. Da das Gerät eine Schallleistungsangabe von ca. 52 dB (Quelle: Modellsuche) hat, bitte vom Handwerker angeben lassen, welcher Schalldruck am nächsten Grundstück bzw. an der Fassadenkante zu erwarten ist und ob Schallschutzzubehör nötig ist.
  • Arbeitszeit (Personalstunden/-tage): Aufaddiert sind in den Positionen folgende Stunden erkennbar: 8 Std (Hydr.Abgl), 1 Std (Berechnung Hydr.Abgl), 16 Std (Elektromonteur), 32 Std (Monteur), 32 Std (Bauhelfer), 8 Std (Servicetechniker) = insgesamt ca. 97 Stunden (~12,1 Personentage bei 8 Std/Tag). Das ist mehr als der übliche Bereich (normalerweise 3–9 Personentage). Daher bitte um Aufschlüsselung der Arbeitszeiten durch den Anbieter (siehe Fragen).

 

2. Zahlungsbedingungen

Was mir am Angebot fehlt und worauf Du achten solltest:

  • Im Angebot sind keine konkreten Zahlungsbedingungen, Anzahlungen oder Meilensteine genannt. Das ist ein Risiko: hohe Anzahlungen (>10 % sind riskant; >20 % kritisch).
  • Empfehlung: Zahlungen an konkrete Arbeitspakete knüpfen (z. B. Materiallieferung, Fundament/Einbau, Inbetriebnahme/Abnahme). Eine Schlussrate von mindestens 20 % nach erfolgreicher Inbetriebnahme ist sinnvoll.
  • Bitte bei Angebotsannahme unbedingt klären: Gibt es eine Absicherung (z. B. Gewährleistungsbürgschaft) falls der Handwerksbetrieb infolge Insolvenz nicht fertigstellt?

 

2.1 Preisanalyse

  • Preiseinordnung: Mit 37.844,57 € liegt das Angebot bundesweit leicht über dem Durchschnitt, aber noch unter den teureren Angeboten. In deiner Region ist es im Vergleich eher am oberen Ende, also nicht günstig.
  • Vollständigkeit: Nicht vollständig enthalten sind hier die Fundamentarbeiten und Planung/Auslegung. Zu Elektrik, Kernbohrung und weiteren Services gibt es keine klare Angabe, deshalb solltest du prüfen, ob diese Punkte noch extra dazukommen.
  • Realistischer Preis: Der Endpreis im Angebot beträgt 37.844,57 €; wenn die fehlenden Positionen wirklich nötig sind, kommen im Schnitt noch 1.542,83 € dazu. Dann liegt ein realistischer Gesamtpreis bei etwa 39.387,40 €; das ist nur eine Richtmarke, weil wir die Gegebenheiten vor Ort und Absprachen mit dem Heizungsbauer nicht kennen. Als fehlender Sammelposten für Planungsdienstleistungen oder Kosten für die Inbetriebnahme, Heizlastberechnung, etc. ist vor allem die Planung/Auslegung zu nennen, dazu kommen die Fundamentarbeiten.
  • Verlässlichkeit der Daten: Bundesweit wurden mehrere Tausend Angebote verglichen, in deiner PLZ-Region waren es 12 Angebote. Die regionale Aussage ist deshalb brauchbar, aber wegen der kleinen Zahl etwas vorsichtiger zu lesen.
  • Einschätzung des Angebots: Insgesamt ist das Angebot okay, aber eher nicht günstig. Da der realistische Wert bei 64 liegt, ist es eher am teureren Ende der Skala, und es könnten bessere Angebote möglich sein. Du kannst dir deshalb ruhig noch ein weiteres Angebot bei Schlau Sanieren einholen.

 

3. Heizlastanalyse

  • Bewertung der Dimensionierung:
  • Deine Heizlastangaben (Heizlast nach Bedarf und Heizlast nach Verbrauch) fehlen in der übermittelten Nachricht; deshalb konnte kein Vergleich zwischen Pumpenleistung und Heizlast stattfinden.
  • Wichtig: Der Handwerker muss eine raumweise Heizlastberechnung durchführen und Dir vorlegen. Nur so lässt sich beurteilen, ob die gewählte Wärmepumpe passend ist. Eine Überdimensionierung ab ~20 % kann problematisch werden (Takten, schlechter Wirkungsgrad).
  • Faustregel zur Bewertung: Wenn Anlagenleistung zwischen ca. 70 % und 105 % der ermittelten Heizlast liegt, ist das in der Regel akzeptabel. Unter 70 % besteht Risiko vermehrter Zuschaltungen (Heizstab), deutlich größer 105 % kann zu Takten führen.
  • Fehlen Heizlast-Daten: bitte nutze alternativ unseren Rechner: https://schlau-sanieren.de und fordere die raumweise Berechnung vom Handwerker an.

 

4. Optionale Posten, aufpreispflichtiges und bauseitiges (ggf. versteckte Kosten)

Posten im Angebot, die Zusatzkosten oder bauseitige Leistungen bedeuten können:

  • "Wärmepumpenfundament wird bauseits erstellt" — bauseits: Erfordert von Dir Organisation bzw. zusätzliche Kosten, falls Du das nicht selbst stellen kannst.
  • "Erdleitung im bauseits erstellten Graben" — Graben ist bauseits: Aushub nicht im Preis.
  • "Zuschlag für Form und Verbindungsmaterial Lt. Nachweis" (1.800 EUR) sowie "Zuschlag für Dämm- und Kleinmaterial" und pauschales Elektrokleinmaterial — diese Posten sind pauschal/variabel und können nach Nachweis höher ausfallen.
  • Kernbohrung: Berechnung per cm (80 cm = 196 EUR). Längere/weitere Bohrungen werden nachbemessen.
  • ‘‘Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Materialaufwand‘‘ — das erlaubt Nachberechnungen gegenüber dem Angebot. Achte auf konkrete Preislimits oder Kostendeckelungen.
  • Keine Angabe zu Entsorgung alter Heizgeräte bzw. Stilllegungsbescheinigung (z. B. für Öltank) — hier können zusätzliche Kosten entstehen.Bewertung: Viele Posten sind vorhanden, aber mehrere Positionen sind bewusst "nach Aufwand" bzw. pauschal berechnet. Das ist üblich, kann aber zu Mehrkosten führen. Fragen an den Handwerker (siehe Fragen) sind deshalb wichtig.

 

6. Offene Fragen

Bitte stelle dem Handwerker folgende, klar formulierte Fragen, damit Du alle offenen Punkte klären kannst (in Sie‑Form):

  1. Welches genaue Typenschild/Herstellerdatenblatt der angebotenen Wärmepumpe liegt vor (exaktes Modell, Seriennummer)? Können Sie mir das technische Datenblatt mit Nennleistungen und den saisonalen Kennzahlen SCOP35 und SCOP55 zur Verfügung stellen?
  2. In den Suchergebnissen gibt es unterschiedliche Angaben zur Nennleistung (8 kW vs. 10 kW). Welcher Wert ist für das angebotene Gerät verbindlich?
  3. Wurde eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN/VDI durchgeführt? Falls ja, können Sie mir diese Berechnung vor der Auftragsbestätigung zeigen? Wenn nein: planen Sie eine solche Berechnung ein?
  4. Auf welcher Grundlage wurde die Gerätegröße ausgewählt (Heizlast nach Bedarf / nach Verbrauch)? Passen Leistung und Jahresarbeitszahl an Ihren Berechnungen an? Können Sie die erwartete Jahresarbeitszahl (JAZ) angeben?
  5. Ist der 600 l Pufferspeicher in Kombination mit der Frischwasserstation als Kombispeicher ausgeführt oder handelt es sich um getrennte Komponenten? Reichen 600 l für unseren Haushalt (bitte nennen Sie die angenommene Personenanzahl, falls relevant)?
  6. Das Angebot schreibt, dass das Wärmepumpenfundament und der Grabenaushub bauseits zu erstellen sind. Können Sie bitte erläutern, welche Leistungen genau bauseits erforderlich sind und welche Mehrkosten entstehen, falls Sie diese Leistungen übernehmen sollen?
  7. Die Arbeitszeitpositionen summieren sich bei uns auf ca. 97 Stunden (~12,1 Personentage). Können Sie die Arbeitszeiten detailliert aufschlüsseln (Tätigkeiten, Personen, Stunden) und erläutern, warum diese voraussichtlich über 9 Personentagen liegen?
  8. Welche Zahlungsbedingungen gelten? Welche Anzahlung ist vorgesehen (Prozentsatz)? Können Sie Zahlungen an konkrete Leistungsfortschritte knüpfen? Ist eine Schlussrate von mindestens 20 % nach Abnahme/erfolgreicher Inbetriebnahme vorgesehen?
  9. Gibt es eine Preisobergrenze oder eine Deckelung für postensible Nachträge (z. B. Materialmehrverbrauch, Mehrmeter Kernbohrung)?
  10. Wie hoch sind die erwarteten Schalldruckpegel (in dB(A)) an der nächsten Grundstücksgrenze und an der relevanten Außenwand? Sind Schallschutzmaßnahmen (z. B. Schallschutzhaube, Anti‑Vibrationslager) vorgesehen und im Angebot enthalten?
  11. Welche Garantie- und Gewährleistungsfristen bieten Sie für Gerät, Montage und Arbeit an? Gibt es Pflicht-Wartungen zur Erhaltung der Garantie und sind Wartungsverträge im Angebot?
  12. Wer übernimmt die Entsorgung und Demontage der Altanlage (z. B. Heizkessel, Öltank) und sind Stilllegebescheinigungen enthalten bzw. zu organisieren?
  13. Ist ein separater Stromzähler oder eine spezielle Absicherung für die Wärmepumpe notwendig und im Angebot enthalten? Falls nicht, welche Kosten sind hier zusätzlich zu erwarten?
  14. Welche der als pauschal/nach Aufwand aufgeführten Posten sind aus Ihrer Sicht zwingend für das Projekt (z. B. Zuschlag Form/Verbindungsmaterial) und welche sind optional? Welche Posten könnten für den Förderantrag erforderlich sein?
  15. Ist die Regelungstechnik der Wärmepumpe (inkl. Fernwartung/Smart‑Home‑Integration) in der Lieferung enthalten oder wird ein separates Steuergerät benötigt?

Wenn Sie diese Fragen beantworten, kannst Du (bzw. wir) das Angebot sicherer bewerten und versteckte Kosten vermeiden.

 

6. Feedback

War dies hilfreich für dich? Gib uns hier eine Bewertung dieser Antwort.

 

Weiteres Angebot anfordern

Du hast Interesse an einem weiteren Angebot? Dieses kannst du hier anfordern.

 

Die nächsten Schritte:

 

1.⁠ ⁠Wärmepumpen Checkliste


Hol dir auf jeden Fall die Wärmepumpen-Checkliste, damit du nichts wichtiges vergisst und die optimale Wärmepumpe bekommst.
https://schlau-energiesparen.de/bonus/waermepumpen-checkliste/

 

2.⁠ ⁠Hole weitere Angebote ein


Du solltest mindestens 3 Angebote einholen (Übertreib es aber auch nicht). Entweder hast du bereits über uns oder woanders weitere Angebote besorgt. Dann kannst du diese Angebote auch gerne durch den Angebotschecker laufen lassen.

 

3.⁠ ⁠Wärmepumpen Vergleichsrechner


Die beste Wärmepumpe ist nicht immer die wirtschaftlichste. Denn natürlich gilt es den optimalen Kompromiss zwischen Anschaffungskosten und laufenden Kosten zu finden. Genau dafür haben wir den Wärmepumpen-Vergleichsrechner gebaut, den du hier kostenlos herunterladen kannst: https://schlau-energiesparen.de/bonus/waermepumpen-rechner/

 

Wir wünschen dir viel Erfolg

 

 

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satgar
Posted · Edited by satgar

@Holgerli Wie findest du denn jetzt das Ergebnis?

 

Die Punkte der bauseits zu stellenden Arbeiten finde ich dabei interessant, kommt aber wohl immer wieder vor. Auch bei größeren Bauvorhaben ist mancher Bauherr dann überrascht, wenn er im Werkvertrag z.B. der Fertighausfirma sowas liest, es nicht versteht, und dann plötzlich mit zusätzlichen Kosten konfrontiert wird.

 

Auch die Thema der Größe der Anlage ist wichtig, und dass diese eben richtig ermittelt wird....und eben nicht nach irgendwelchen Energieausweise, Öl Verbräuchen oder so nem Unfug. Immer wieder ein Problem, dass dort nicht sorgfältig gearbeitet wird und der Nutzer dann der Dumme ist, der eine wenig effizient laufende Anlage hat. Die meist zu groß ist, und dadurch ins Takten kommt und an Lebensdauer einbüßt, was den Preis nochmal in ein blöderes Licht rücken lässt.

 

Was sind deine Pläne nun?

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Holgerli
Posted
vor 2 Minuten von satgar:

@Holgerli Wie findest du denn jetzt das Ergebnis?

 

Gute Frage. Ich nehme für mich mit:

- nicht alle möglichen Kosten sind im Preis enthalten (z.B. Fundament). Dass mit dem Fundament z.B. wurde mündlich mitgeteilt. Ich habe es jetzt aber nochmal schwarz auf weiß.

- Kosten Entsorgung Altanlage: Im Nachhinein war das auch mündlich nur sehr vage. 

- der 600 Liter Tank wurde aufgrund der Vorgabe 2 Personen geplant. Das könnte aber ein Problem werden, wenn das Haus verkauft wird.

- Dass entweder die kleine oder die größere WP eingebaut wird, wurde gesagt. Zum Preis/zur Preisdifferenz allerdings nichts

- Schallschutz: Wurde mündlich als nicht nötig bewertet. 

- Elektrik: Sollte inkludiert sein im Preis, wurde zumindest mündlich gesagt

- Heizlast: Hier ist der Pferdefuss. Das konnte der Projektieren auch nicht sagen. Mündl. Aussage: Das wird bei Angebotserteilung gemacht und dann entscheidet sich ob größere oder kleine WP (Pferdefuss: Preis?).

- Monteur-Stunden: Habe ich nicht einschätzen können. Daher ist die Aussage sehr wertvoll.

- Aufgeführter Preis: Eher hoch. Plus die Info, dass noch Kosten fehlen. Sehr wertvolle Aussage.

 

Mein Fazit:

Zum Angebot: Dass ist kein, "Da werde ich sofort zuschlagen"-Angebot. Ggfs. versuche ich mir die KfW-Förderung irgendwie zu sichern um erst einmal (3 Jahre) Zeit zu gewinnen und Alternativangebote einzuholen. 

Zum Checker: Ich habe da einige Dopplungen gesehen bzw. diese so empfunden. Aber das Angebot finde ich klasse. Nur wenn Du mich nach dem Preis fragen würdest, den ich bereit bin dafür zu zahlen: Ich weiss es nicht. Für Kostenlos: Absolut topp.

 

 

 

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Bolanger
Posted

Ich habe nur ein paar Gedanken, die man für gut oder schlecht befinden kann:

 

gerade zur Abschätzung der Heizlast habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Schweizer Formel gemacht. Die Heizlast penibel auszurechnen bringt in meinen Augen weniger, da z.B. die Speichermasse nicht eingeht und zumindest in halbwegs gedämmten gebäuden das Nutzerverhalten einen wesentlich größeren Einfluss auf die tatsächlich benötigte Leistung hat als es irgendwelche rechnungen asl Feintuning  ggü. einer Abschätzung anhand des realen Verbrauchs hat.

Wozu überhaupt eine Trinkwasserstation? Das ist teuer. Man kann einen Hygienespeicher nehmen oder einen klassischen WW-Speicher. 300L sollten dicke ausreichen. Die Erfahrung im Umfeld zeigt, dass bei einer WP auch 300L problemlos für ein Dreifamilienhaus mit 5 Personen ausreicht.

 

  

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Herr Rossi
Posted · Edited by Herr Rossi

 

Am 18.12.2023 um 18:10 von Holgerli:

Generell hätte ich größte Benken gerade verschiedene Gewerke, die sich ggf. auch noch untereinander zeitlich koordinieren zu müssen in meinem Haus arbeiten zu lassen. In den letzten 3 Monaten habe ich zwei verschiedene Gewerke angefragt (Elektriker und Tür- & Fensterbauerbauer) und jedes Mal habe ich mehere Absagen kommen und alle lauteten "Sie sind keinen Kunde!? Dann machen wir auch keinen Auftrag!" Bei einer größeren Sache wie Estrich aufreißen hätte ich größere Bedenken wochen- oder monatelang auf einer halben Baustelle leben zu müssen, weil es zwischen den Gewerrken immer wieder zu Verzögerungen kommt.

 

Davon ganz abgesehen: Als wir vor ca. 1,5 Jahren wegen Angeboten für eine Wärmepumpe angefragt haben. Sind zwei der drei Betriebe erst garnicht gekommen um sich die Situation anzuschauen. Der dritte Betrieb ist zwar gekommen, hat aber trotz mehrfacher Nachfrage nie ein Angebot abgegeben.

Auf die lange Bank sollte man es nicht schieben ... Bereits zugesagte Förderungen sollen nicht angetastet werden. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-07/waermepumpen-foerderung-heizungen-bundesregierung-haushalt

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chirlu
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Um Mitternacht (in gut zwei Stunden) ist Antragsstopp für die Heizungsförderung: Wer noch Förderung zu den alten Bedingungen möchte, muss bis dahin entweder einen Antrag gestellt haben oder eine Bestätigung zum Antrag oder eine technische Projektbeschreibung vorliegen haben.

 

Neue Förderanträge zu neuen Bedingungen sind ab 21. Juli möglich.

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Muessiggaenger
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vor 13 Minuten von chirlu:

Um Mitternacht (in gut zwei Stunden) ist Antragsstopp für die Heizungsförderung: Wer noch Förderung zu den alten Bedingungen möchte, muss bis dahin entweder einen Antrag gestellt haben oder eine Bestätigung zum Antrag oder eine technische Projektbeschreibung vorliegen haben.

 

Neue Förderanträge zu neuen Bedingungen sind ab 21. Juli möglich.

Quelle? 
Die Gesetzesänderung ist doch noch gar nicht ratifiziert!

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chirlu
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vor 28 Minuten von Muessiggaenger:

Quelle?

 

dpa.

 

vor 29 Minuten von Muessiggaenger:

Die Gesetzesänderung ist doch noch gar nicht ratifiziert!

 

Ratifiziert werden völkerrechtliche Verträge …

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franko
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vor 14 Stunden von Muessiggaenger:

Die Gesetzesänderung ist doch noch gar nicht ratifiziert!

Die Förderungen werden nicht (unmittelbar) im Gesetz geregelt, sondern in den Förderrichtlinien des Bundeswirtschaftsministeriums.

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