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echo

ING bucht Spinnoff nicht ein! "JS Global -> Sharkinja"

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echo
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Hallo Forum,

 

"JS Global Lifestyle ISIN KYG2S85A1045" hat Mitte des Jahres den in USA und Europa erfolgreichen Küchengerätehersteller "Sharkninja ISIN KYG8068L1086" als Spinnoff ausgegliedert. Seither steht der Spinnoff mit einer falschen/dummy ISIN bei mir im Depot, dabei ist an den US Börsen die Sharkninja Aktie bereits handelbar. Bei der ING fühlt man sich nicht zuständig dem nachzugehen, unten anbei die Antwort der Bank. Hat es bei jemandem hier auch nicht oder besser funktioniert? Ich bin etwas ratlos was zu tun ist, wvtl. gibts für so etwas auch eine Aufsichtsbehörde? Ist die ING generell ein schlechter Broker, ich fühle mich damit nicht mehr so richtig wohl immerhin liegt dort auch meine ganze Altersvorsorge und wenn mir 5k fehlen kann man einfach nichts machen außer hoffen?! Was wenn so etwas mit einer großen Possition passiert?!

 

 

Antwort der ING:
"Wir müssen gelieferte Stücke genau mit den Daten verbuchen, wie Sie uns über die Lagerstelle geliefert werden.

In diesem Fall wurden uns die Stücke aus dem Spin Off in Common Code 259512875 geliefert. Von daher erfolgte die Verbuchung in eine Dummy Gattung, da zu diesem Common Code keine ISIN vergeben wurde.

In den meisten Fällen kommt es im weiteren Verlauf dann wieder zu einem Umtausch in die nächste Gattung. Auch hier muss aber eine Lieferung von der Lagerstelle erfolgen und wir können nicht
abschätzen, ob und wann dies geschehen wird.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag."

 

 

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

 

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ANDREJ_
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Soweit ich das überblicke, wird die neue Aktie nur an amerikanischen Börsen gehandelt.

 

Und da wir in Deutschland leben, dürfen deutsche Privatanleger nur das bei deutschen Brokern kaufen, was am deutschen Markt zum Verkauf zugelassen ist. Sonst weiß der Broker nicht, wie und wo er Steuern an den deutschen Fiskus abzuführen hat.

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echo
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vor einer Stunde von ANDREJ_:

Soweit ich das überblicke, wird die neue Aktie nur an amerikanischen Börsen gehandelt.

 

Und da wir in Deutschland leben, dürfen deutsche Privatanleger nur das bei deutschen Brokern kaufen, was am deutschen Markt zum Verkauf zugelassen ist. Sonst weiß der Broker nicht, wie und wo er Steuern an den deutschen Fiskus abzuführen hat.

Gibt meiner Meinung nach keinen Sinn. Ich kann an US Börsen kaufen und das ist auch nicht das Argument der Ing.

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stagflation
Posted · Edited by stagflation

Ich habe nur wenig Erfahrung mit solchen Fällen. Ich vermute, dass die ING sogar zunächst Recht hat: Broker machen dass, was sie von den Lagerstellen gemeldet bekommen und geben das an die Endkunden weiter. Bei den Brokern gibt es keine Spezialisten, die sich mit den einzelnen Aktien auskennen und von sich aus eingreifen, wenn etwas schief läuft.

 

Die Frage ist, was wirklich passiert ist:

  1. Gab es bei dem Spinoff einen Fehler bei der Lagerstelle?
  2. Oder gab es bei der ING einen Fehler?
  3. Oder gibt es Gründe, warum es für den Spin-Off keine ISIN gibt und warum er nicht für den Handel zugelassen wurde?

Ich würde erst einmal versuchen, die Antwort auf diese Frage herauszufinden. Wenn ich mir den Kurs "JS Global Lifestyle" anschaue, dann war dies kein gewöhnlicher Spinoff, sondern eher ein "Umzug" der Firma nach USA. Kann sein, dass es hinter den Kulissen Ärger oder Unstimmigkeiten gibt.

 

Wenn es ein Fehler bei der Lagerstelle ist, wäre als nächstes die Frage, wie man eine Korrektur anstoßen kann. Geht das über den Broker? Oder wendet man sich direkt an den Zentralverwahrer? Oder geht es über die Aufsichtsbehörden? Oder wartet man besser, bis sich das Problem von alleine löst?

 

vor 2 Stunden von echo:

Ist die ING generell ein schlechter Broker, ich fühle mich damit nicht mehr so richtig wohl immerhin liegt dort auch meine ganze Altersvorsorge und wenn mir 5k fehlen kann man einfach nichts machen außer hoffen?! Was wenn so etwas mit einer großen Position passiert?

 

Es ist nachvollziehbar und gut, dass Du schockiert bist und Dich darum kümmerst. Die ING habe ich bisher als guten Broker kennengelernt. Ich glaube nicht, dass Du Dir Sorgen machen musst.

 

Die Frage ist eher, ob solche Aktien für Deine Altersvorsorge geeignet sind - oder ob Du nicht besser auf breit diversifizierte Fonds (ETFs) setzt...

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echo
Posted · Edited by echo
vor 2 Stunden von stagflation:

Ich habe nur wenig Erfahrung mit solchen Fällen. Ich vermute, dass die ING sogar zunächst Recht hat: Broker machen dass, was sie von den Lagerstellen gemeldet bekommen und geben das an die Endkunden weiter. Bei den Brokern gibt es keine Spezialisten, die sich mit den einzelnen Aktien auskennen und von sich aus eingreifen, wenn etwas schief läuft.

 

Die Frage ist, was wirklich passiert ist:

  1. Gab es bei dem Spinoff einen Fehler bei der Lagerstelle?
  2. Oder gab es bei der ING einen Fehler?
  3. Oder gibt es Gründe, warum es für den Spin-Off keine ISIN gibt und warum er nicht für den Handel zugelassen wurde?

Ich würde erst einmal versuchen, die Antwort auf diese Frage herauszufinden. Wenn ich mir den Kurs "JS Global Lifestyle" anschaue, dann war dies kein gewöhnlicher Spinoff, sondern eher ein "Umzug" der Firma nach USA. Kann sein, dass es hinter den Kulissen Ärger oder Unstimmigkeiten gibt.

 

Wenn es ein Fehler bei der Lagerstelle ist, wäre als nächstes die Frage, wie man eine Korrektur anstoßen kann. Geht das über den Broker? Oder wendet man sich direkt an den Zentralverwahrer? Oder geht es über die Aufsichtsbehörden? Oder wartet man besser, bis sich das Problem von alleine löst?

 

 

Es ist nachvollziehbar und gut, dass Du schockiert bist und Dich darum kümmerst. Die ING habe ich bisher als guten Broker kennengelernt. Ich glaube nicht, dass Du Dir Sorgen machen musst.

 

Die Frage ist eher, ob solche Aktien für Deine Altersvorsorge geeignet sind - oder ob Du nicht besser auf breit diversifizierte Fonds (ETFs) setzt...

Danke für Deinen Input.

 

zu 3.) Die neue Aktie ist bereits unter der o. g. (richtigen) ISIN Handelbar, auch bei der ING.

 

Ich werde die Aufsichtsbehörde einfach mal anschreiben, mir bleibt wohl nichts anderes übrig, da ich nicht weiß warum keiner etwas macht.

Meine Altersvorsorge mache ich nach Gerd Kommer ganz langweilig. Früher habe ich aber auch mit etwas Spielgeld mal eine Aktie gekauft und meistens war das auch nicht so schlecht. Nur habe ich jetzt zwei mal richtig Pech gehabt weil mir die Aktien "weggenommen" wurden einmal Gazprom (hatte +100%) und jetzt Shark Ninja... Daher verstehe ich langsam die Gold- und Prepperfraktion, weil einem die Aktien wohl dann am Ende doch nicht wirklich gehören, wenn man nicht gerade ein Milliardenplayer ist und sich gut wehren kann.

 

 

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Mithrandir77
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Am 24.12.2023 um 13:38 von echo:

Gibt meiner Meinung nach keinen Sinn. Ich kann an US Börsen kaufen und das ist auch nicht das Argument der Ing.

stimmt ich hab auch einen Spinoff aus Kanada direkt über eine Börse dort verkauft (auch bei der ING)

 

ich würde aber auch lieber Unternehmen mit grösserer Markkapitalisierung kaufen die hier häufiger gehandelt werden 

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echo
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vor 2 Minuten von Mithrandir77:

stimmt ich hab auch einen Spinoff aus Kanada direkt über eine Börse dort verkauft (auch bei der ING)

 

ich würde aber auch lieber Unternehmen mit grösserer Markkapitalisierung kaufen die hier häufiger gehandelt werden 

Ich kaufe gar keine Einzelaktien mehr und wenn nicht bei der ING sondern bei einem richtigen US Broker. ING ist ok für Girokonto und hoffentlich für ETF Sparplan aber ich habe inzwischen sogar da bedenken.

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oktavian
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vor 20 Stunden von echo:

habe inzwischen sogar da bedenken

Warum? 

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echo
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vor 6 Stunden von oktavian:

Warum? 

Wenn man dir einfach so einen Spinnoff nicht einbucht, kann ja auch was schief geht wenn mal ein ETF verschmolzen wird oder so. Dann juckt es einfach keinen und deine Anteile sind im Nirvana...

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Oktopusreisen
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Hallo Echo,

ich habe gerade Deinen Beitrag gefunden. Ich habe das gleiche Problem mit der DiBa wie Du. Ich habe versucht, den Spin-Off an eine andere Bank zu übertragen, was leider nicht klappt, da andere Banken das Papier nicht annehmen, auch wenn sie über Hongkong handeln. Ich habe auch die Bafin eingeschaltet.

Ich denke das die DiBa von irgendwoher das Papier mit dem Common Code 259512875 eingebucht bekommen hat. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass man mit dieser Stelle nicht Kontakt aufnehmen kann, um zu klären, wo die Papiere bleiben. Hier entzieht sich meines Erachtens die DiBa ihrer Verantwortung. Hast Du in der Zwischenhzeit neuere Infos?

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Oktopusreisen
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Die Frage die ich mir auch noch stelle: Hat das nur bei der DiBa nicht funktioniert und hat es bei anderen Banken in Deutschland mit der TRansformation geklappt? Kann hierzu jemand was sagen?

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Oktopusreisen
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Hallo Echo,

da ich vermutlich noch nicht genug Beiträge hier geschrieben habe, kann ich Dich nicht persönlich anschreiben. Ich habe heute die von der Diba vorgeschlagene Schlichtungsstelle angeschrieben und hoffe das ich da weiter komme. Bist Du irgendwie schon weitergekommen?

Viele Grüße

Stefan

 

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waldorf
Posted · Edited by waldorf

hi

hier meine Erfahrungen mit dem spin off bei flatex Österreich:

mit wurden am 3.8.2023 Anteile im Verhältnis 25 : 1 mit der Bezeichnung RCC259512875 SHARKNINJA GLOBAL SPV LTD in mein Depot eingebucht, diese wiederum wurden am 18.8.2023 in KYG8068L1086 SHARKNINJA INC. getauscht und sind seitdem auch handelbar, allerdings nur in New York an der NYSE. Nicht geklappt hingegen hat die Rausrechnung des Einstandkurses, sodass ich bei der JS Global Lifestyle immer noch den ursprünglichen Einstandkurs stehen hab und mit 90% unter Wasser liege und bei Sharkninja Einstandskurs 0.

 

Erstaunlich finde ich die Performance der neuen Aktie. Hatte JS Global Lifestyle um 1,70 gekauft und war tief im Minus, jetzt schöner (Buch-)Gewinn. Hatte damit mehr Glück als Verstand. Kaufen wurde ich einen solch exotischen Titel nicht mehr.

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Marcus11
Posted · Edited by Marcus11

Hallo Forum, 

 

mir ist das Gleiche passiert. auch meine "Aktien" bzw. Dummys wurden mit dem Common Code 259512875 eingebucht. Ich habe mehrfach versucht, telefonisch zu erfahren, warum die Aktien nur als Dummys eingebucht wurden, bis die ING mit mir als Endkunde nicht mehr sprechen (telefonisch) bzw. schriftlich kommunizieren wollte. Ich habe sogar mit der Stelle per Email kommuniziert, die den Spin-off durchgeführt hat. Deren Mitarbeiter hat mir versichert, dass die Bank nur die richtige ISIN verbuchen müsste. 

Die ganzen Telefonate und Sachverhalte habe ich der ING dann noch einmal schriftlich zugeschickt, woraufhin die ING mir schrieb, dass sie dazu nichts weiter schreiben könnten, ich mich aber an die Schiedsstelle wenden könnte. 

Ich habe mich daraufhin an den Bankenverband gewandt, der die ING zu einer Stellungnahme gebracht hat, deren Sachverhalt mir so im Einzelnen bis dahin NICHT mitgeteilt wurde. Der Brief kam heute an und ich habe doch noch einmal nach "Spin-off falsche ISIN" gegoogelt und dieses Forum gefunden. Hier die Stellungnahme: 

 

"An den Bundesverband deutscher Banken - Schlichtungsverfahren -  Sehr geehrte Damen und Herren! Vielen Dank für Ihr Schreiben vom..... Gerne nehmen wir nachfolgend dazu Stellung: 

Mit unserem Direkt-Depot wenden wir uns an gut informierte Personen, die sich über ihre eigenen Wertpapiere umfassend und eigenständig informieren.   (Anmerkung: woher soll ich solche Besonderheiten wissen????)

Wir haben im Zusammenhang mit Kapitalmaßnahmen weder auf die Dauer noch auf einzelne Inhalte Einflussmöglichkeiten. 

Uns wurde mit Ex-Tag 30.06.2023 ein Spin-off bei dem Wertpapier JS GL LIFESTYLE DL-,00001, ISIN KYG2S85A1045, gemeldet. Die Maßnahme sollte im Verhältnis 25:1 abgerechnet werden. Für die Stücke aus dem Spin-off haben wir keine Mitteilung zu einer ISIN erhalten. 

Es kommt immer wieder vor, dass im Rahmen einer Kapitalmaßnahme keine ISIN gemeldet wird, sondern wir lediglich einen Common Code erhalten. Ist dies der Fall, dann muss eine Dummy Gattung angelegt werden und diese wird in den Depots unserer Kunden hinterlegt. 

Bei der Dummy Gattung handelt es sich um eine intern angelegte Gattung und diese ist nicht handelbar. 

Von der Lagerstelle haben wir den Common Code 259512875 erhalten und er wird bei Clearstream Banking im Safekeeping Place (Lagerstelle) XHKCHKH1XXX geführt und nennt sich: Sharkninja Global SPV LTD ORD REG. Dort liegen die Stücke seit Anfang August 2023. 

Das von dem Kunden genannte Wertpapier mit der ISIN KYG8068L1086 weicht vollständig von den uns gelieferten Daten ab. Sharkninja Inc. Reg Shares / Common Code 266425333 / Lagerstelle: DTCYUS33XXX. 

Unser Bestand bei der Lagerstelle ist für dieses Wertpapier leer - es sind also keinerlei Stücke dazu vorhanden. Was noch einmal bestätigt, dass uns diese Gattung nicht geliefert wurde. 

Wir müssen die Abrechnung einer Kapitalmaßnahme anhand der uns übermittelten Daten vornehmen, denn nur dafür bekommen wir auch die entsprechende Leistung. Es ist nicht möglich, dass wir in einer Gattung abrechnen, welche wir nicht bekommen haben. 

Bei Bedarf kann der Kunde den Common Code an eine andere Bank übertragen (Anmerkung: WURDE HIER JA SCHON BESCHRIEBEN, DASS DAS NICHT KLAPPT)

Der gesamte Sachverhalt wurde bei uns im Haus mehrfach durch unterschiedliche Mitarbeiter geprüft. Durch uns ist es zu keiner fehlerhaften Buchung gekommen. Wir haben, wie bereits genannt, die Abrechnung anhand der uns gemeldeten Daten vorgenommen."

 

In dieser Angelegenheit bin ich tatsächlich Laie, davon habe ich auch noch nie gehört. 

Das bedeutet doch, dass die Lagerstelle einen Fehler gemacht hat, oder wie seht ihr das? Was kann man als nächsten Schritt unternehmen?

 

Marcus

 

P.S. eine Dividende von meinen Dummys habe ich bereits erhalten, das fand ich sehr merkwürdig....

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Marcus11
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...schade, dass hier keiner mehr antwortet. 

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Holgerli
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Und? Schon eine Beschwerde bei der BaFin eingereicht?

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Oktopusreisen
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Ich habe mich an den Schiedsmann gewendet und der wird nun um eine Stellungnahme der DiBa bitten. Mal schauen was dabei raus kommt. Jetzt heißt es erst einmal warten... Ich melde mich, wenn ich neue Infos habe.

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henderson
Posted · Edited by henderson

Du wirst vermutlich die selbe Stellungnahme erhalten wie sie Marcus oben bereits gepostet hat.

 

Die Lösung wurde doch bereits von waldorf genannt.

 

Das Problem ist, dass die Dummy-Gattung mit dem Common Code 259512875 nicht in den Common Code 266425333 (die handelbare Aktie mit der ISIN KYG8068L1086) umgetauscht wurde. Dieser Umtausch ist zwingend notwendig, damit ihr das Wertpapier handeln könnt.

Der Umtausch erfolgt durch die Verwahrstelle und nicht durch die Depotbank. Ihr solltet euch daher mit der Bitte um Überprüfung an die Verwahrstelle wenden. Entweder ist dort der Umtausch nicht erfolgt, oder der Umtausch wurde nicht an die Depotbank gemeldet. Beides führt dazu, dass ihr weiterhin auf den Dummys sitzt. Schuld hat aber definitiv die Verwahrstelle und nicht die Bank.

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Marcus11
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Hallo Henderson, 

 

danke für deine Antwort, ich habe nach der Stellungnahme von der ING DiBa AG versucht, mich an die Lagerstelle zu wenden . Es wurde - mir gegenüber zum ersten Mal - die Clearstream Banking im Safekeeping Place (Lagerstelle) XHKCHKH1XXX genannt. Dadurch habe ich erst erfahren, wo die Lagerstelle ist. 

Aber meine Mail (v. 28.04.2024) aus Deutschland von mir als Privatperson an clearingps@hkex.com.hk (in englischer Sprache) wird leider gar nicht erst beantwortet. Auch mein zweiter Versuch war bislang erfolglos. 

Vielleicht korrespondieren sie gar nicht mit Privatpersonen?

Was soll man dann noch unternehmen? Ich habe keine Ahnung. 

Ich habe erneut an den Ombudsmann geschrieben und meine Mail an die Lagerstelle beigefügt. Und um Hilfe/Unterstützung gebeten, da ich als Privatperson nicht weiterkomme. 

 

Ich sehe es auch so, dass die Verwahrstelle Schuld hat und nicht die Bank. Vielleicht ist es trotzdem notwendig, dass die Bank sich kümmert. Das ist ja wie als wenn die Bank "zuguckt", wie ein Fehler gemacht wird und sich zurücklehnt und sagt: 

ich wüsste zwar, wie es richtig wäre, aber ich bin nicht zuständig. 

 

Hast noch noch eine weitere Idee?

 

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henderson
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Hallo Marcus,

 

zu aller erst hätte ich bei JS Global direkt versucht zu ergründen, wie die Abspaltung und der anschließende Tausch der Dummys in die Shark Ninja Papiere genau erfolgt. Denn es sind hier ja zwei Lagerstellen involviert. Einmal die HKEX für den Dummy und dann die DEPOSITORY TRUST COMPANY in New York für die handelbare Shark Ninja Aktie.

Wenn ich die Mail von ING richtig verstehe, übernimmt Clearstream aber im Auftrag der HKEX hierzulande die Lagerung. Du könntest das Anliegen daher auch noch mit Clearstream klären.

Aus Sicht der ING ist kein Fehler gemacht worden. Es ist bei einer Abspaltung ein normales Vorgehen, zuerst ein Dummy zu melden, der dann anschließend in das handelbare Wertpapier getauscht. Das geschieht aber alleine durch die Lagerstellen. Die Bank hat damit  überhaupt gar nichts zu tun und kann diesbezüglich auch nichts unternehmen. Sie zeigt dir in deinem Depot einfach nur genau das an was von der Lagerstelle geliefert/gemeldet wurde.

 

Hast du die JS Global Aktien noch? Dann solltest du von der Stelle für Investor Relations genauere Auskünfte zum weiteren Vorgehen erhalten.

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Oktopusreisen
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Das die Diba keinen Fehler gemacht hat, glaube ich auch. Aber mit deren Verantwortung, nachzuhaken, wo die Aktien bleiben und mit der Lagerstelle Kontakt aufzunehmen gehört meiner Ansicht nach schon zu der Verantwortung einer depotführenden Bank, vor allem wenn man selber keinen Einfluss auf die Lagerstellen hat. Bei anderen Banken hat es ja anscheinend in Deutschland mit dem Umtausch geklappt, nur bei der DiBa nicht.

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Marcus11
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Hallo ...Henderson....

 

ich habe gleich zu Anfang parallel im Internet recherchiert.

So habe ich herausfinden können, dass die Firma Tricor in Hongkong den Spin-off durchführen sollte. Der dortige Mitarbeiter der Firma Tricor, hat mir geantwortet, dass mein Broker (die ING) meinen „broker / DTC account“ an das Hong Kong Clearing House schnellstmöglich senden muss und dass dann die SharkNinja Aktien an mich übertragen werden. Das war Anfang August. 

Am 21.08.2023, hatte ich die Idee, direkt an die Investor Relations Abteilung bei SharkNinja eine Email zu schreiben, bei der ein Herr Bhattia der Verantwortliche ist. Darin habe ich gefragt, ob und wo ein Fehler passiert ist und ob ich etwas dafür tun kann, die Aktien in die richtige Kategorie (ISIN KYG8068L1086) umzubuchen. Das Interessante daran ist, dass Herr Bhattia die Email wieder an Tricor weitergeleitet hat und die Antwort wieder von dem bereits kontaktierten Mitarbeiter der Firma Tricor kam.

Der Mitarbeiter von Tricor hatte (natürlich) nicht verstanden, was die (Dummy-) ISIN KYG00WW19170 ist und mich daraufhin gefragt, wer der “Hong Kong custodian of ING Group” ist, damit man mit “Hong Kong Stock Exchange Clearing House” prüfen kann, ob die Aktien übertragen wurden.
Daraufhin habe ich Tim Lo am 22.08.2023 wieder geschrieben, dass ich Privatkunde bin und in die Geschäftsbeziehungen der ING keinen Einblick habe. Ich habe von meiner Vermutung geschrieben, dass die Aktien im falschen Format von Hongkong zur ING Deutschland übertragen wurden und gefragt, ob er das prüfen kann.

Am 19.09.2023 habe ich den Mitarbeiter in Hongkong noch einmal kontaktiert, worauf er mir letztmalig am 20.09.2023 mitgeteilt hat, die ING soll die Aktien mit ISIN code: KYG8068L1086 und CUSIP number: G8068L108 versehen.
Hier die originale Antwort:
“Dear Marcus,
My apologies for my late reply as I was trying to contact ING HK team but no luck and I was always from the office. Could you please ask ING and their custodian to assign the shares with the following official ShareNinja’s ISIN code and / or CUSIP number?
ISIN code: KYG8068L1086, number:G8068L108
Many thanks.  Best regards,, Director – Tricor IPO Team, Tricor Group”. 

Das habe ich der ING natürlich weitergeleitet und - da ich keine Antwort bekam - 9 Tage später noch einmal angerufen. Da wurde mir dann mitgeteilt, dass man mir telefonisch keine weiteren Auskünfte mehr geben würde und dies auch so vermerken würde, dass mir auch kein anderer Mitarbeiter weitere Auskünfte erteilen würde, weil bereits alles gesagt sei. 

Mein letzter Kontakt mit der Firma Tricor war am 20.10.2023 worin der Mitarbeiter mir geantwortet hat, dass er an diesem Tag Kontakt mit ING Hongkong hatte und denen erklärt hat, was mit den Aktien passiert ist.
Die ING HK hat geantwortet, dass sie ein anderer Geschäftszweig sind und keinen Zugang / Informationen über Kunden in Deutschland haben.
Der Mitarbeiter von Tricor und ING HK schlagen vor, dass ich ING Deutschland kontaktiere und beauftrage, dass der richtige Aktiencode den Aktien in meinem Depot zugewiesen wird.
Inhalt der Mail im Original:
“Dear Marcus,
I have talked to ING HK team this morning, I have explained what happened to the shares allocated to you by ING Germany but they advised that they are a different branch / business team to ING Germany and don’t have any access right and information about the clients in Germany. Both ING HK team and us suggest that it’ll be a better solution for you to contact ING Germany and request them or their custodian to assign the correct stock code to the shares in your account, thanks.
Best regards,
 

Wenn die ausführende Stelle (Tricor) das auch nicht besser weiß, ist das natürlich misslich. Ich finde, die ING hätte mir wenigstens eine Adresse oder einen Tipp geben können, an wen ich mich wenden kann. Stattdessen hat die Beschwerdestelle der ING (auch da habe ich nochmals hingeschrieben) mir im letzten Schreiben mitgeteilt, dass ich mich - wenn ich nicht zufrieden bin - an den Ombudsmann wenden kann.

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich bei Clearstream Erfolg habe, werde das aber auch noch einmal versuchen.

Durch die ständigen Schreiben und Telefonate und den jetzigen Ombudsmann hat die ING doch viel Arbeit, das wäre Allen doch erspart geblieben, wenn sie mir gleich hätte sagen können, wer der richtige Ansprechpartner für mich ist. 

 

Tatsächlich habe ich vorher von solchen Schwierigkeiten bei Spin-offs noch nie gehört, nun betrifft es mich selbst und ich möchte natürlich alles daran setzen, dass ich handelbare Aktien erhalte. 

 

Viele Grüße

Marcus

 

 

 

 

 

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henderson
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Sehr interessant deine weiteren Bemühungen und Schilderungen Marcus.

Jetzt verstehe ich auch, warum die ING hier nicht mehr reagieren will.

Dass Tricor überhaupt nichts von dem Dummy weiß ist schon einmal sehr seltsam. Noch seltsamer ist aber die Aufforderung an die depotführende Bank, die ISIN einfach kurzerhand zu ändern.

Das darf doch technisch gar nicht möglich sein! Ansonsten könnte man ja auf Zuruf aus einer Berkshire B Aktie einfach eine A Aktie zaubern :D

Der Dummy und die handelbare Aktie sind zwei unterschiedliche Wertpapiere mit unterschiedlichem Common Code. Der Dummy wird in Hong Kong gelagert, die Aktie bei DTC in den USA.

 

Hier habe ich dir ein PDF ausgegraben in dem detailliert dargelegt wird, wie es eigentlich hätte ablaufen sollten (Event 01): https://www.hkex.com.hk/-/media/HKEX-Market/Services/Circulars-and-Notices/Participant-and-Members-Circulars/HKSCC/2023/ce_HKSCC_NOM_190_2023.pdf

 

Für jeden Dummy aus HK hätte im "Deliver Free of Payment" Verfahren die entsprechende Aktie bei DTC auftauchen müssen. Und genau das ist eben nicht passiert, so wie es auch die ING bestätigt: "Der Bestand bei DTC ist leer".

Schick das PDF eventuell mal an Tricor mit Bitte um erneute Prüfung und das die dort auch mal lernen was ein Dummy ist ;)

Ansonsten könntest du dich auch noch an DTC wenden wenn Tricor/HK nicht verstehen will.

 

Keine großen Hoffnungen würde ich mir von der Bafin oder dem Ombudsmann machen. Das ist eine komplizierte ausländische Kapitalmaßnahme und da kann eine deutsche Bank nicht viel ausrichten, genauso wie Tricor als Dienstleister ja anscheinend auch nur mit ING HK und nicht mit ING Deutschland kommunizieren kann.

 

Ich hoffe das hilft etwas weiter!

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Marcus11
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Erst einmal vielen Dank, dass du mir immer umgehend antwortest!

Tatsächlich hatte ich das Dokument, dass du zuerst verlinkt hast, am 19.07.2023 im Internet gefunden. Das war natürlich ziemlich spät (Frist 20.07.2023), aber da ich nicht beurteilen konnte, ob die ING vielleicht das Formular hätte ausfüllen oder irgendetwas Anderes hätte aktiv machen müssen, habe ich noch am 19.07.2023 bei der ING meinen allerersten Anruf in dieser Angelegenheit getätigt. Und die Dame am Telefon hat mich beruhigt, dass das alles automatisch verbucht wird....

Wie du schreibst, scheint das ja alles richtig zu sein, weil die ING selbst nichts daran ändern kann, wie die Stücke bei ihnen ankommen. Das habe ich mittlerweile verstanden. 

Ich habe allerdings gedacht, dass die ING bei einer komplizierten ausländischen Kapitalmaßnahme auf jeden Fall mehr ausrichten kann, als ich als Privatperson. Oder über entsprechende Fachleute verfügt, die sich mit den Kniffen auskennen und mich als Kunden unterstützen.

Irgendeinen Tipp hätten Sie mir doch geben können (so wie du jetzt z.B.). Oder mich an Jemanden verweisen. 

Ich bin auch nicht der Einzige, der Probleme damit hat. Warum das bei anderen Banken anders läuft, verstehe ich z.B. auch nicht, das kann man als Privatperson nicht nachvollziehen. Da hätte die ING sich z.B. auch mit einer anderen Bank austauschen können. 

Vielleicht denke ich auch zu naiv. 

 

Ich werde in den nächsten Tagen deine Tipps nach und nach abarbeiten. Ich bin einerseits verärgert, weil es mein finanzieller Verlust ist, auf der anderen Seite aber gespannt, ob ich etwas ausrichten kann. 

 

Viele Grüße

Marcus

 

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