Geld-Klaus Montag um 12:54 · bearbeitet Montag um 12:55 von Geld-Klaus vor 2 Minuten von Bolanger: Der Einfachheit halber würde ich nicht ein zusätzliches AVD-Steuerersparnis-Depot mit dazu nehmen, sondern die Einzahlungen ins AVD anpassen. Das würde ich auf keinen Fall machen wollen, da das AVD Depot sehr strikt geregelt ist und die Handlungsfähigkeit entsprechend stark eingeschränkt ist. Ich würde niemals über die 1.800 EUR hinaus Geld einlegen - dies bringt auch soweit ich das sehe keine Steuervorteile. Man hat also nur Nachteile damit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 13:04 vor 12 Minuten von Bolanger: Die Teilfreistellung im freien Depot fehlt noch. Danke, sehr guter Einwand, ich werde alles aktualisieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Montag um 13:10 · bearbeitet Montag um 13:11 von Bolanger vor 16 Minuten von Geld-Klaus: Das würde ich auf keinen Fall machen wollen, da das AVD Depot sehr strikt geregelt ist und die Handlungsfähigkeit entsprechend stark eingeschränkt ist. Ich würde auch nicht überzahlen, sondern nach aller Steuererstattung gucken, wie viel Geld nun vom Giro runter gewandert ist. Das wäre dann der Betrag, der alternativ in die freie Anlage wandert. Beispiel: AVD wird mit 1800 gefüllt, bekommt 540 Förderugn dazu, also wandern 2340 ins AVD. Dazu bekommst Du 442,8 EUR Steuererstattung. Dein Girokontostand wurde also nicht um 1800 verringert, sondern nur um 1357,20 EUR. Genau diesen Betrag würde man alternativ ins freie Depot legen. Deine Rechnung ist natürlich völlig korrekt, macht es dennoch unnötig komplizert. Du implzierst nämlich, dass man die Steuererstattung ebenfalls in ein ETF-Depot anlegt. Und wenn man das nicht möchte? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 13:11 · bearbeitet Montag um 13:13 von Geld-Klaus vor 3 Minuten von Bolanger: Ich würde auch nicht überzahlen, sondern nach aller Steuererstattung gucken, wie viel geld nun vom Giro runter gewandert ist. das wäre dann der betrag, der alternativ in die freue Anlage wandert. beispiel: AVD wird mit 1800 gefüllt, bekommt 540 Förderugn dazu, also wandern 2340 ins AVD. Dazu bekommst Du 442,8 EUR Steuererstattung. Dein Girokontostand wurde also nicht um 1800 verringert, sondern nur um 1357,20 EUR. Genau diesen Betrag würde man alternativ ins freie Depot legen. Deine Rechnung ist natürlich völlig korrekt, macht es dennoch unnötig komplizert. Du implzierst nämlich, dass man die Steuererstattung ebenfalls in ein ETF-Depot anlegt. und wenn man das nicht möchte? Wenn man dies nicht möchte erfolgt ein "Äpfel mit Birnen" Vergleich, also kein sinnvoller Vergleich ist dann möglich. Da die Ausgangssummen abweichen. vor 20 Minuten von Bolanger: Die Teilfreistellung im freien Depot fehlt noch. ist nun im Beitrag #2199 eingearbeitet. Hier noch einmal anbei: Rechner.xlsx Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Montag um 13:14 · bearbeitet Montag um 13:22 von Bolanger vor 10 Minuten von Geld-Klaus: Wenn man dies nicht möchte erfolgt ein "Äpfel mit Birnen" Vergleich, also kein sinnvoller Vergleich ist dann möglich. Da die Ausgangssummen abweichen. nein, sie weichen nicht ab. In beiden Fällen wurde Dein Giro-Konto um 1357,20 EUR erleichtert. Der Fehler kommt in der Praxis eher daher, dass die Steuererstattung eben nicht in ein Depot gelegt wird, daher würde ich diesen Anlagepfad in einem Vergleichsrechner gar nicht erst eröffnen. Wie ich schon geschrieben habe ist Deine Rechnung völlig korrekt (... und meine auch...), nur tätigst Du eine zusätzliche Annahme, die ich nicht mache. Das soll auch kein meckern sein, sondern ein konstruktiver Vorschlag. Ich finde es nämlich gut, dass Du einen Rechner bastelst. Zur Teilfreistellung: Ich bin noch unsicher, ob es die beim AVD auch gibt, s. Post weiter oben. Die Informationen dazu variieren leider. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 13:27 · bearbeitet Montag um 13:36 von Geld-Klaus vor 21 Minuten von Bolanger: nein, sie weichen nicht ab. In beiden Fällen wurde Dein Giro-Konto um 1357,20 EUR erleichtert. Der Fehler kommt in der Praxis eher daher, dass die Steuererstattung eben nicht in ein Depot gelegt wird, daher würde ich diesen Anlagepfad in einem Vergleichsrechner gar nicht erst eröffnen. Wie ich schon geschrieben habe ist Deine Rechnung völlig korrekt (... und meine auch...), nur tätigst Du eine zusätzliche Annahme, die ich nicht mache. Das soll auch kein meckern sein, sondern ein konstruktiver Vorschlag. Ich finde es nämlich gut, dass Du einen Rechner bastelst. Edit: Jetzt verstehe ich was du meinst. Mein Rechner ist aber anders aufgebaut. Du würdest also nur 1.357,20 EUR in das klassische ETF-Depot stecken und nicht 1.800 EUR Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r Montag um 13:42 vor 43 Minuten von Geld-Klaus: Das würde ich auf keinen Fall machen wollen, da das AVD Depot sehr strikt geregelt ist und die Handlungsfähigkeit entsprechend stark eingeschränkt ist. Ich würde niemals über die 1.800 EUR hinaus Geld einlegen - dies bringt auch soweit ich das sehe keine Steuervorteile. Man hat also nur Nachteile damit. Huh? Welche Nachteile siehst du denn da konkret? Du meinst, dass man nicht mit Einzelaktien (oder ggf. Hebel-ETF) spekulieren kann, oder wie? Für einen Otto-Normal-ETF-Sparer fällt mir kein einziger Nachteil ein. Und wenn du die Steuervorteile nicht siehst, hast du scheinbar auch nicht sehr weit geblickt ... - die (zugebenermaßen kleinen) Vorteile wurden hier jetzt ja schon hinreichend immer wieder thematisiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Montag um 13:43 · bearbeitet Montag um 13:45 von satgar vor 2 Minuten von s1lv3r: Huh? Welche Nachteile siehst du denn da konkret? Du meinst, dass man nicht mit Einzelaktien (oder ggf. Hebel-ETF) spekulieren kann, oder wie? Für einen Otto-Normal-ETF-Sparer fällt mir kein einziger Nachteil ein. Und wenn du die Steuervorteile nicht siehst, hast du scheinbar auch nicht sehr weit geblickt ... - die (zugebenermaßen kleinen) Vorteile wurden hier jetzt ja schon hinreichend immer wieder thematisiert. Bin ich absolut bei dir. Für viele ist es sogar sehr komfortabel, da man das lästige Vorabpauschalen-Thema los ist. Was kommt da immer Anfang Januar? Wie viel Geld muss ich verfügbar halten? Reicht es diesmal beim Ausschütter oder reicht es dort auch nicht, um die VAP auszugleichen? Der Sparerpauschbetrag wird durch die VAP belegt und kann vielleicht für andere Erträge wie Zinsen nicht mehr genutzt werden. Bla bla bla Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 14:17 · bearbeitet Montag um 14:23 von Geld-Klaus vor 40 Minuten von s1lv3r: Huh? Welche Nachteile siehst du denn da konkret? Du meinst, dass man nicht mit Einzelaktien (oder ggf. Hebel-ETF) spekulieren kann, oder wie? Für einen Otto-Normal-ETF-Sparer fällt mir kein einziger Nachteil ein. Und wenn du die Steuervorteile nicht siehst, hast du scheinbar auch nicht sehr weit geblickt ... - die (zugebenermaßen kleinen) Vorteile wurden hier jetzt ja schon hinreichend immer wieder thematisiert. Okay, du hättest Dich nur selbst zitieren müssen. Die finanziellen Vorteile sind aber sehr minimal für das enge Korsett des AVD. - frühzeitige Auszahlung ist nur förderschädlich möglich, du bindest dein Kapital im Zweifel über Jahrzehnte. - In der späteren Auszahlungsphase bis 85 Jahre Zwangsumschichtung von x % der Anlagen in sicherere Anlagen. -> Das macht dann die vermeintlichen Steuervorteile zunichte. - da wir hier im WPF sind, müssen wir wohl nicht für Otto-Normal-ETF-Sparer sprechen, genauso erübrigt sich die Diksussion wegen 1 TEUR Sparerpauschbetrag, der ist doch sowieso schon ausgeschöpft. Aber auch hier wäre es interessant, dies einmal alles in Excel zu modellieren. Am besten einmal in die KI jagen, ich habe mein Excel tatsächlich old-school selbst erstellt... vor 23 Stunden von s1lv3r: Was den ungeförderten Teil (also über die 1800€ Einzahlung hinaus) des AV-Depots angeht, ist die einfachste Betrachtung m.E.n. der Vergleich mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung (ETF-Fondspolice). Die Regelungen sind quasi exakt die selben und da gelten dann auch alle Pro/Kontra-Argumente aus den uns schon lange bekannten Diskussionen und Vergleichen einer solchen Versicherung vs. einer freien ETF-Anlage. Kurz zusammen gefasst bekommt man: steuerneutrale Umschichtungen, keine Vorabpauschale, einen "kleinen" Steuervorteil in der Auszahlungsphase (Ertragsanteilsbesteuerung). In der Vergangenheit war das Argument gegen eine solche Versicherung immer, dass auch bei kostengünstigen Netto-Tarifen immer Mantelkosten der Versicherung von 0,2% bis 0,3% p.a. angefallen sind und zusätzlich die Auszahlungsphase zwingend über eine Lebensversicherung erfolgen musste (die dann auch i.d.R. wieder hohe Gebühren hat), so dass die oben genannten Vorteile wieder relativiert werden. Ungeförderte Einzahlungen in ein AV-Depot kann man quasi als kostengünstigen Weg betrachten die oben genannten Vorteile ohne die Nachteile über den Abschluss einer Versicherung zu bekommen, da das AV-Depot wie es aussieht ja scheinbar sehr kostengünstig bis komplett kostenneutral sein wird. Die Vorteile sind also schon vorhanden. Riesig sind sie aber natürlich nicht. Schon der Vorteil des geförderten Teil des AV-Depots ist ja nicht mega toll riesig groß und der ungeförderte Vorteil ist meiner Einschätzung nach nochmal ein bisschen kleiner ... - aber die Leute haben für die eher geringen steuerlichen Vorteile in der Vergangenheit ja auch ETF-Fondspolicen abgeschlossen und da ist das AV-Depot dann eben jetzt ggf. noch einmal ein besserer Weg. an sich gute Ausführungen, aber das restriktive AVD Konstrukt macht am Ende bei der Auszahlung vieles wieder kaputt. Generell ist der geringe finanzielle Vorteil des gesamten AVD nur minimal, solange ESt-Satz bei Ein- und Auszahlung gleich sind. Dafür sich über Jahrzehnte binden, sehr schwierig. Wie auch schon geschrieben, würde ich niemals über die 1.800 EUR in das AVD einzahlen. Ob überhaupt, ist eig. die Hauptfrage. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Montag um 14:24 · bearbeitet Montag um 14:39 von satgar vor 21 Minuten von Geld-Klaus: Die finanziellen Vorteile sind aber sehr minimal für das enge Korsett des AVD. Silver und ich meinten den überzahlten Teil. Also alles über 1800€. Da gibt es doch kein enges Korsett. Es ist doch ohnehin quasi ungefördert. Hat aber trotzdem Vorteile. Welche konkreten Nachteile siehst du beim überzahlten AVD Teil? Ich kann kein enges Korsett erkennen. Man muss halt wirklich den geförderten Teil bis 1800€ im Jahr vom ungeförderten Teil (was dann insgesamt rund 13.680€ Einzahlung je Jahr erlaubt), trennen. 1800€ sind mit den Zulagen und Steuern direkt gefördert, und die restlichen 11.880€ sind dies nicht. Diese haben aber die 12/62er Halbeinkünfteregelung, Ertragsanteilbesteuerung bei monatlicher Auszahlung, keine Vorabpauschalen über die Laufzeit, steuerneutrale Umschichtungsmodelle im Mantel des ungeförderten AVD z.b. für Rebalancing und sonstige Fondswechsel. Ob der ungeförderte Teil eine pauschale Teilfreistellung hat, wie man ihn mit 15% von der sehr stark vergleichbaren Fondspolice der dritten Schicht kennt, ist noch unklar. Ich glaube aber nein. Deswegen fragen sich ja so viele Leute, was ab dem nächsten Jahr am besten zu machen ist. Wo packt man seine ersten 150 spar-Euros hin? Ins geförderte AVD oder ins normale Depot? Wenn man dann mehr Geld zum wegsparen hat, wo soll das hin? - normales Depot? - AVD ungeförderter Teil? - Nettotarif einer Fondspolice der dritten Schicht? - vielleicht bAV? - vielleicht Rürup? Zumindest die ersten drei (mit dem geförderten Teil des AVD eventuell sogar 4) weisen erhebliche Gemeinsamkeiten auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 14:46 · bearbeitet Montag um 14:51 von Geld-Klaus vor 26 Minuten von satgar: Silver und ich meinten den überzahlten Teil. Also alles über 1800€. Da gibt es doch kein enges Korsett. Es ist doch ohnehin quasi ungefördert. Hat aber trotzdem Vorteile. Welche konkreten Nachteile siehst du beim überzahlten AVD Teil? Ich kann kein enges Korsett erkennen. Man muss halt wirklich den geförderten Teil bis 1800€ im Jahr vom ungeförderten Teil (was dann insgesamt rund 13.680€ Einzahlung je Jahr erlaubt), trennen. 1800€ sind mit den Zulagen und Steuern direkt gefördert, und die restlichen 11.880€ sind dies nicht. Diese haben aber die 12/62er Halbeinkünfteregelung, Ertragsanteilbesteuerung bei monatlicher Auszahlung, keine Vorabpauschalen über die Laufzeit, steuerneutrale Umschichtungsmodelle im Mantel des ungeförderten AVD z.b. für Rebalancing und sonstige Fondswechsel. Ob der ungeförderte Teil eine pauschale Teilfreistellung hat, wie man ihn mit 15% von der sehr stark vergleichbaren Fondspolice der dritten Schicht kennt, ist noch unklar. Ich glaube aber nein. Deswegen fragen sich ja so viele Leute, was ab dem nächsten Jahr am besten zu machen ist. Wo packt man seine ersten 150 spar-Euros hin? Ins geförderte AVD oder ins normale Depot? Wenn man dann mehr Geld zum wegsparen hat, wo soll das hin? - normales Depot? - AVD ungeförderter Teil? - Nettotarif einer Fondspolice der dritten Schicht? - vielleicht bAV? - vielleicht Rürup? Zumindest die ersten drei (mit dem geförderten Teil des AVD eventuell sogar 4) weisen erhebliche Gemeinsamkeiten auf. Interessant, ich wusste nicht, dass man das AVD Depot auf zwei verschiedene Anbieter aufteilen kann und dann z. B. nur das ungeförderte auflösen kann, sodass das geförderte AVD weiterbesteht (ohne dass eine steuerschädliche Auflösung fingiert wird). Stimmt das wirklich? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Montag um 14:49 · bearbeitet Montag um 14:51 von satgar vor 3 Minuten von Geld-Klaus: Interessant, ich wusste nicht, dass man das AVD Depot aufteilen kann auf zwei verschiedene Anbieter und dann z. B. nur das ungeförderte auflösen kann, sodass das geförderte AVD weiterbesteht ohne dass eine steuerschädliche Auflsöung fingiert wird. Stimmt das wirklich? Ja, es stimmt. Und selbst wenn man nur einen Vertrag macht, wird es meiner Meinung nach Lösungen geben, den überzahlten Teil als sogenannte Teilkündigung herauszulösen. Aber das wird man noch sehen müssen, wie es läuft, wenn man Vertrag 1 mit Förderung und ohne Förderung nutzt. Aber zwei Verträge zu machen, ist keinerlei Problem. Dann nutzt man direkt den Vertrag 2 als ungeförderten Vertrag und als Alternative zum normalen Depot oder als Alternative zur Fondspolice. Insgesamt sind je Vertrag 6840€ je Jahr einzahlbar. Das sind 570€ in Vertrag 2 mtl. ungefördert und 150€ gefördert in Vertrag 1. So hohe sparquoten haben nicht mal viele deutsche. Im WPF sind die dahingehend stark überrepräsentiert ^^ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 14:52 · bearbeitet Montag um 14:52 von Geld-Klaus vor 2 Minuten von satgar: Ja, es stimmt. Und selbst wenn man nur einen Vertrag macht, wird es meiner Meinung nach Lösungen geben, den überzahlten Teil als sogenannte Teilkündigung herauszulösen. Aber das wird man noch sehen müssen, wie es läuft, wenn man Vertrag 1 mit Förderung und ohne Förderung nutzt. Aber zwei Verträge zu machen, ist keinerlei Problem. Dann nutzt man direkt den Vertrag 2 als ungeförderten Vertrag und als Alternative zum normalen Depot oder als Alternative zur Fondspolice. Insgesamt sind je Vertrag 6840€ je Jahr einzahlbar. Dann sind das ja im Prinzip zwei völlig verschiedene "Versicherungs"-Produkte mit weiteren Vorteilen. Und zum "Erwerb" dieser beider Produkte ist nur ein zusätzlicher Anbieter erforderlich? Das klingt eig. zu schön um wahr zu sein. folglich muss die Standard-Empfehlung heißen: Wenn AVD, dann immer mit 2 Anbietern und bestenfalls strikter Trennung von geförderten und ungefröderten Beiträgen. PS: Es gibt nun schon so viele Variablen, dass man vermutlich bereits eine Doktorarbeit schreiben könnte... Typisch Deutschland. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Montag um 14:52 vor 34 Minuten von Geld-Klaus: Generell ist der geringe finanzielle Vorteil des gesamten AVD nur minimal, solange ESt-Satz bei Ein- und Auszahlung gleich sind. Dafür sich über Jahrzehnte binden, sehr schwierig. Wir haben weiter obens chon dargelegt, dass das AVD typischerweise auch bei förderschädlicher Kündigung im Vorteil ist ggü. einem freien Depot. Gerade eben von Geld-Klaus: Dann sind das ja im Prinzip zwei völlig verschiedene "Versicherungs"-Produkte Du mischst bei deiner Verwendung der Steuererstattung des AVD in einem freien Depot auch zwei unterschiedliche Anlageformen miteinander, stellst sie aber im Vergleich mit einem freien Depot auf eine Seite als Gegenpol zu diesem. Das ist es aber nicht, da bei deinem Rechner auch die Seite mit dem AVD durch ein freies depot verwässert wird. Ich verstehe, dass Du die Excel-Datei anders gebaut hast, halte dies strikte Trennung von AVD und freier Anlage aber für wesentlich sinnvoller. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Montag um 14:55 · bearbeitet Montag um 15:21 von satgar vor 29 Minuten von Geld-Klaus: folglich muss die Standard-Empfehlung heißen: Wenn AVD, dann immer mit 2 Anbietern und bestenfalls strikter Trennung von geförderten und ungefröderten Beiträgen. Das könnte stark so sein, ja! Aber im Moment sind so die ein oder anderen Feinheiten noch nicht 100% klar, was auch Finanztip und Konsorten in Videos immer wieder betonen. Nicht jede klitzekleine Kleinigkeit ist schon völlig Safe durch das BMF mitgeteilt worden. Es wird sich über kurz oder lang, spätestens im Verlauf des Jahres 2027 herauskristallisieren, ob das was du schilderst, die Empfehlung sein wird, die man umsetzen sollte. Das man also gefördertes AVD vom ungeförderten strikt trennt. Mir scheint das auch so zu sein und so zu werden. Aber vielleicht ist es auch in einem Produkt weit einfacher, als wir heute denken. vor 29 Minuten von Geld-Klaus: PS: Es gibt nun schon so viele Variablen Das Leben ist halt voller variablen. Das ist halt einfach so. Allein die Unterstellung, der Steuersatz heute wäre der gleiche wie in der Auszahlungsphase, ist eine Festlegung einer variable, die so nicht eintreten muss. Aber irgendwas muss man annehmen. Das macht man ja mit dem normalen Depot übrigens auch. Man geht jetzt davon aus, dass es die 25% Abgeltungssteuer gibt, und den Sparerpauschbetrag, und die Vorabpauschalen, die Teilfreistellungen einzelner Fonds von 0-30%, und keine Sozialversicherungsbeiträge, und die kvdr in der GKV in der Rente, und was weiß ich noch. Das sind alles Annahmen, die wir treffen. Aber ob das 20,30 oder 50 Jahre bis zum eigenen Tod Bestand hat, weiß niemand. Deswegen gab es hier auch schon die, meiner Meinung nach, richtige Empfehlung, den geförderten Teil (vielleicht sogar den ungeförderten auch!?) als diversifikation aller seiner Anlagen zu betrachten. Das AVD auf Ebene von Steuern und Anlagevehikeln, das eben anders funktioniert als das normale Depot. Und wenn der Staat beim normalen Depot mal wieder ne Reform macht, schlägt es immerhin nicht aufs AVD durch, und umgekehrt. Je breiter man seine Vehikel aufstellt, um so weniger ist man davon betroffen, wenn sich eins der Dinger mal ändert. Und das ist etwas, was einem kein Rechner und keine excel Tabelle zeigen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 14:59 · bearbeitet Montag um 15:00 von Geld-Klaus vor 7 Minuten von Bolanger: Du mischst bei deiner Verwendung der Steuererstattung des AVD in einem freien Depot auch zwei unterschiedliche Anlageformen miteinander, stellst sie aber im Vergleich mit einem freien Depot auf eine Seite als Gegenpol zu diesem. Das ist es aber nicht, da bei deinem Rechner auch die Seite mit dem AVD durch ein freies depot verwässert wird. Ich verstehe, dass Du die Excel-Datei anders gebaut hast, halte dies strikte Trennung von AVD und freier Anlage aber für wesentlich sinnvoller. Tatsächlich halte ich dies aber für immens wichtig. Für mich gibt es nur eine entscheidende Frage: Wäre ein Investment in das AVD oder in ein klassisches Depot finanziell besser. Für einen Vergleich muss eine exakt gleiche Anlage in das klassische Depot erfolgen. Da man in keine einzelnen Aktien investieren kann, muss ein sinnvoller Vergleich mit Aktien-ETF's erfolgen - und zwar mit exakt gleichen in beiden Depots. Die Gretchenfrage ist in jedem Fall, falls das AVD Depot reintierlicher ist: Reichen die finanziellen Vorteile aus, um das enge Korsett des AVD "ertragen" zu können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Montag um 15:16 · bearbeitet Montag um 15:17 von Geld-Klaus vor 22 Minuten von satgar: Das könnte stark so sein, ja! Aber im Moment sind so die ein oder anderen Feinheiten noch nicht 100% klar, was auch Finanztip und Konsorten in Videos immer wieder betonen. Nicht jede klitzekleine Kleinigkeit ist schon völlig Safe durch das BMF mitgeteilt worden. Du hast Recht. Im Prinzip sollten wir alle noch die Füße stillhalten bis alle Fakten seitens des Gesetzgebers klar sind. Ansonsten ist es schlussendlich mehr ein Stochern im Nebel als alles Andere. Von möglichen zukünftigen gesetzlichen Änderungen ganz zu schweigen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sparfux Montag um 15:43 · bearbeitet Montag um 15:43 von sparfux Folgende Konstellation: Ich habe beim Hauskauf meinen Riestervertrag (fondsgebunden) für Wohnriester verwendet. Danach habe ich ihn weiter bespart. Kann man jetzt den neu angesparten Betrag ggf. auf ein AVD Depot übertragen (ggf. bei einem anderen Anbieter)? Vielleicht hat sich ja schon mal jemand damit beschäftigt bzw. kann eine Informationsquelle nennen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Montag um 15:52 vor 49 Minuten von Geld-Klaus: Für mich gibt es nur eine entscheidende Frage: Wäre ein Investment in das AVD oder in ein klassisches Depot finanziell besser. Für einen Vergleich muss eine exakt gleiche Anlage in das klassische Depot erfolgen. eben. Du vergleichst aber nicht ein Investment ins AVD mit einem Invest ins klassische Depot, sondern Du vergleichst eine Mischung aus AVD-Invest und klassischem Depot mit einem Invest in ein klassiches Depot. Wenn Du das Invest ins klassische Depot reduzierst um den Betrag, den Du in das "AVD-Ergänzungsdepot" investierst, dann investierst Du exakt den gleichen Betrag von Deinem Giro. das wäre der reine Vergleich von klassischem Depot mit AVD-Depot. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Montag um 18:04 In der FAZ, eigentlich hinter der Paywall aber hier zu lesen: https://archive.ph/2026.09.07-142109/https://www.faz.net/aktuell/finanzen/wie-gutverdiener-vom-altersvorsorgedepot-besonders-profitieren-koennen-accg-201192298.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Montag um 20:33 vor 2 Stunden von satgar: In der FAZ Kein besonders guter Artikel, wie oft bei den Finanz-Servicethemen. Er eiert kräftig herum, was die nachgelagerte Besteuerung und damit den Kern von Riester ausmacht. „Toll! Es gibt mehr Zulagen!“ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 Dienstag um 08:14 Jetzt kommen weitere Anbieter mit ihren Konditionen: https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/altersvorsorgedepot-kampfpreise-bei-smartbroker-quirion-scalable-und-deka/100252676.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 08:45 · bearbeitet Dienstag um 08:51 von satgar vor 35 Minuten von radler2: Jetzt kommen weitere Anbieter mit ihren Konditionen: https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/altersvorsorgedepot-kampfpreise-bei-smartbroker-quirion-scalable-und-deka/100252676.html "Beim Standarddepot von Smartbroker soll es, wie am Dienstag bekannt wurde, dauerhaft keine depotseitigen Gebühren geben. In den ersten drei Jahren sollen für Kunden zudem die laufenden Kosten der ETFs vollständig entfallen. Nach diesen drei Jahren gilt: Nehmen Kunden mindestens 15 Trades pro Kalenderjahr in ihrem Hauptdepot vor, erhalten sie die Erstattung auch weiterhin. Ansonsten bewegten sich die laufenden Produktkosten der Standarddepots „überwiegend unterhalb von 0,15 Prozent pro Jahr“, heißt es von dem Onlinebroker." Ich habe also ein Hauptdepot und ein AVD bei Smartbroker. Das AVD ist als Standarddepot mit fester Vorbelegung der Fonds ausgeführt. An Kosten gibt es nur die Fonds TER. Diese wird 3 Jahre lang erlassen. Und wenn ich im Hauptdepot 15 Trades im Jahr mache, werden die TER im Standard-AVD auch weiterhin erlassen und das Standard-AVD ist dann quasi dauerhaft vollständig kostenlos möglich. Schon krass. Die Erstattung von solchen TER ist natürlich (nur) für die Leute interessant, die mit höheren Guthabenständen aus Riester 1.0 dorthin wechseln. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r Dienstag um 08:50 vor 17 Stunden von Geld-Klaus: Die Gretchenfrage ist in jedem Fall, falls das AVD Depot reintierlicher ist: Reichen die finanziellen Vorteile aus, um das enge Korsett des AVD "ertragen" zu können. Das mit dem "engen Korsett" hast du jetzt schon mehrfach geschrieben, aber was genau stellst du dir denn dadrunter vor? Stand jetzt sieht es danach aus, als wenn das AVD nicht mehr (in der Praxis keine) laufenden Kosten haben wird als ein normales Depot. Ich komme jederzeit an mein Geld. Im schlimmsten Fall zahle ich die Förderung zurück, stehe aber auch nicht wesentlich schlechter da als hätte ich nicht in das AVD eingezahlt. Im Moment sieht es für mich so aus, als müsste man einem Sparer der z.B. 1000€ monatliche Sparrate hat eigentlich empfehlen die komplette Sparrate in das AVD zu stecken (geförderter Teil + ungeförderter Teil). Da würde ich derzeit nur zwei Einschränkungen sehen: Wenn der Sparerpauschbetrag noch nicht ausgenutzt wird, kann es Sinn ergeben erst einmal im freien Depot anzulegen, damit dieser nicht ungenutzt verfällt. Die Thematik mit der Teilfreistellung scheint immer noch nicht final geklärt. Das wäre ggf. noch eine Variable, die das AV-Depot in einigen Konstellationen schlechter stellen kann als das normale Depot. Wenn das jemand anders sieht, würde ich doch darum bitten mal konkrete Nachteile dieser Vorgehensweise zu nennen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 08:53 vor 1 Minute von s1lv3r: Wenn der Sparerpauschbetrag noch nicht ausgenutzt wird, kann es Sinn ergeben erst einmal im freien Depot anzulegen, damit dieser nicht ungenutzt verfällt. Idealerweise ist diese Position auch schon durch Zinsen einer RK1 Anlage blockiert. Bei aktuell möglichen 4% Zinsen am TG Markt reichen schon 25k Guthaben aus, um den Sparerpauschbetrag nur damit zu befüllen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag