chirlu 19. März vor 20 Minuten von Bolanger: Das Video taugt in dieser Hinsicht dahin gehend, dass klar auf die Notwendigkeit einer Investition der Steuererstattung hingewiesen wird. So eine Notwendigkeit gibt es nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 19. März · bearbeitet 19. März von radler2 vor 18 Stunden von west263: sehr schön gemacht. Ein Grund, warum ich Anfang der 2000er Jahre Riester nicht abgeschlossen habe, war die Begrenzung der einmaligen Auszahlung auf 30%. und ich hätte nicht gedacht, dass mir dieser Umstand mehr als 20 Jahre später, wieder über den Weg läuft. Wenn die Auszahlungsregelung so wie geplant verabschiedet wird, kann man das aushebeln. Ich habe in einen früheren Beitrag schon darüber philosophiert. Folgende Regelung ist gebplant: Zitat § 1 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz [...] b) für einen Auszahlungsplan verwendet wird, aa) der frühestens mit der Vollendung des 85. Lebensjahres endet, bb) bei dem die Höhe der monatlichen Auszahlung am Beginn der Auszahlungsphase und danach wiederkehrend zu Stichtagen in gleichem zeitlichen Abstand von bis zu drei Jahren neu festgelegt wird, indem jeweils mindestens 80 Prozent des am Stichtag verbleibenden Kapitals durch die Anzahl der Monate vom Stichtag bis zum Ende der Laufzeit des Auszahlungsplans dividiert wird, und cc) bei dem zusammen mit einer am Ende der Laufzeit fälligen Auszahlung ein etwaiges Restkapital ausgezahlt wird; Da steht, daß mindestens 80% des verbleibenden Kapitals für die Berechnung der Auszahlung angesetzt wird. Es ist aber keine Obergrenze festgelegt. Man könnte also auch einen Auszahlungsplan machen, der Phasen enthält, in dem mehr als 100% angesetzt wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 19. März · bearbeitet 19. März von satgar vor 13 Minuten von radler2: Da steht, daß mindestens 80% des verbleibenden Kapitals für die Berechnung der Auszahlung angesetzt wird. Es ist aber keine Obergrenze festgelegt. Man könnte also auch einen Auszahlungsplan machen, der Phasen enthält, in dem mehr als 100% angesetzt wird. Die Frage ist, ob die konkreten Produktauagestaltungen der Anbieter das ermöglichen. Wenn es ein automatisierter Fonds-Auszahlplan wird, wo quasi über 20 Jahre (65-85) eine gewisse geplante Auszahlung vorgenommen wird, hätte man da keine Handhabe. Und ich gehe davon aus, dass da so eher kommt. vor einer Stunde von chirlu: So eine Notwendigkeit gibt es nicht. Wieso nicht? Das Video geht aber konkret darauf ein. Und es macht ja auch Sinn. Bei Riester 1.0 war die „Norwendigkeit“ natürlich großer, weil bei gutverdienern mehr über die Steuererklärung erstattet wurde als über die Grundzulage gutgeschrieben wurde. Mit Riester 2.0 dreht sich das, und es fließt über die Zulage deutlich mehr in den Vertrag und der Anteil der „übersteigenden Steuerersparnis„ sinkt. Das Video geht aber klar auf den Umstand ein, was man mit der generell übersteigenden Steuererstattung machen sollte oder gar machen muss, damit das im Vergleich zu einem normalen ETF depot attraktiv ist. Da du das Video gar nicht gesehen hast, solltest du es, wegen diesem Hinweis, mal ansehen. Sonst weißt du gar nicht genau, was bolanger und ich hier meinen. Ich bin da ganz bei bolanger: diese Notwendigkeit kam bisher viel zu wenig raus, dass das quasi „zwingend notwendig“ ist. Nicht weil es vorgeschrieben ist und nicht weil es „Gesetz“ ist oder würde, sondern rein im Vergleich zum normalen Depot. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 19. März vor 13 Stunden von chirlu: Dann taugt das Video wohl nichts. (Ich habe es nicht gesehen und werde es mir nicht ansehen.) Obwohl ich von dem Kanal nichts halte - deren als Information getarnte Werbevideos für ihre Webinare werden mir regelmäßig zugeschoben - ist dieses Video eine positive Ausnahme. Hier wird klar auf die Nachteile des Altersvorsogedepot hingewiesen, u.a. auf die mangelnde Flexibilität. Es ist in gewisser Weise ein Gegenpol zum Video von Finanztipp, das diesen Aspekt wegdrückt und ein nicht nachvollziebare Steuervorteilsrechnung aufmacht. Für mich ist die Sache insofern klar, als daß ich einen seit Anfangszeiten laufenden Riestervertrag habe, den ich ins Altersvorsorgedepot überführen werde. Ob ich dieses dann weiter besparen werde, muß ich mir noch überlegen - wobei diese Entscheidung aufgrund meines Alters nicht mehr so kriegsentscheidend ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 19. März https://www.versicherungsmagazin.de/themen/branche/altersvorsorge-es-gibt-noch-redebedarf-3451715.html Die SPD Fraktion geht auf die genau richtigen Themen ein, an denen im Gesetzentwurf noch gearbeitet werden sollte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 19. März Und in 10 Jahren wird wieder über die Selbstständigen geschimpft, die nicht vorgesorgt haben und in der Grundsicherung landen. Gerade bei dem Altersvorsorgedepot könnte man die "kleinen" Selbstständigen gut mitversorgen. Beamte bekommen auch Förderung, obwohl nicht in der GRV. Ich bin eh zu alt, aber gerade für junge Kleinstunternehmer könnte das interessant sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 19. März vor 3 Minuten von Der Heini: Und in 10 Jahren wird wieder über die Selbstständigen geschimpft, die nicht vorgesorgt haben und in der Grundsicherung landen. Gerade bei dem Altersvorsorgedepot könnte man die "kleinen" Selbstständigen gut mitversorgen. Beamte bekommen auch Förderung, obwohl nicht in der GRV. Ich bin eh zu alt, aber gerade für junge Kleinstunternehmer könnte das interessant sein. Absolut. Am einfachsten wäre doch überhaupt die Regelung: ausnahmslos jeder kann gefördert sparen. Dann ist es einfach und simpel. Dann konnten sogar Eltern für Babys schon ein KinderAV Depot machen, in das der Staat auch seine Frühstart Förderung fließen aßen könnte. Aber nee, wir brauchen es ja immer besonders kompliziert ^^ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B3n 19. März vor 1 Stunde von radler2: Wenn die Auszahlungsregelung so wie geplant verabschiedet wird, kann man das aushebeln. Ich habe in einen früheren Beitrag schon darüber philosophiert. Folgende Regelung ist gebplant: Da steht, daß mindestens 80% des verbleibenden Kapitals für die Berechnung der Auszahlung angesetzt wird. Es ist aber keine Obergrenze festgelegt. Man könnte also auch einen Auszahlungsplan machen, der Phasen enthält, in dem mehr als 100% angesetzt wird. Nein kannst du nicht. Den definierst auch nicht Du sondern der Anbieter. Zum Stichtag aktueller Kurswert * mindestens 80% / verbleinde Monate = gleichbleibende Rate. Da kannst du nicht mehr als 100% ... Du kannst auch einfach im Gesetz in B. Besonderer Teil nachlesen. Da steht auch eine Erläuterung wofür die Regelung ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch 19. März vor 1 Stunde von satgar: Nicht weil es vorgeschrieben ist und nicht weil es „Gesetz“ ist oder würde, sondern rein im Vergleich zum normalen Depot. Es ist ja eine schwarz-weiße Beispielrechnung (alles direkt sofort reinvestieren oder gar nichts) aufgrund der aktuellen Entwürfe, die noch zur Debatte stehen. Aber es bewegt viele und daher kann man so für seine Webinare und weitere Dienstleistungen werben. Nicht ersichtlich wird auch, ob sie von einer Kombination zwischen AV- und konventionellem Depot ausgehen, falls ich es nicht überhört habe. Wenn man mit dem maximalen Zuschuss und der maximalen Steuerrückerstattung rechnet, dann müsste letzteres ja entweder separat privat investiert werden (mit KESt etc.) oder freiwillig als ungeförderten Beitrag ins AV-Depot, wodurch dann andere Regelungen gelten könnten (halber Steuersatz auf Gewinne). Naja, da wird wohl noch so einiges die Wochen kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 19. März vor 23 Minuten von satgar: Absolut. Am einfachsten wäre doch überhaupt die Regelung: ausnahmslos jeder kann gefördert sparen. Dann ist es einfach und simpel.... Noch einfacher wäre es, wenn man die Steuergelder von Hubschraubern über Deutschland abwirft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 19. März · bearbeitet 19. März von Der Heini vor 18 Minuten von GuyInborito: Ich glaube manche hier sind arg in ihrem mindset gefangen und können daher den zugegeben Teils etwas kryptischen 1 Zeilern des Kollegen nicht so recht folgen. Aber was will er mit seiner kryptischen Bemerkung aussagen bzgl. der Depotrente? Ich verstehe es nicht bzw. könnte vieles Hereininterpretieren, das sollte man aber in Internet-Foren nicht. vor 2 Minuten von Schwachzocker: Man könnte auch einfach sagen, der Staat sollte sein Geld einfach unter die Massen werfen, wenn man das meint. Das wird dann auch zur Kenntnis genommen. Wäre aber verantwortungslos und unsinnig. Jetzt verstanden? Macht er ja schon, GRV mit Steuergeldern, Pensionen mit Steuergeldern, gerade da wäre eine durchdachte Depotrente eben anders, da das Geld am Kapitalmarkt erwirtschaftet wird. Aber das wird Offtopic, daher bin ich dazu raus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 19. März vor 11 Minuten von Der Heini: Macht er ja schon, GRV mit Steuergeldern, Pensionen mit Steuergeldern, gerade da wäre eine durchdachte Depotrente eben anders, da das Geld am Kapitalmarkt erwirtschaftet wird. Nach jetzigem Stand bleibt die Lage für die Selbstständigen ja wie bei Riester: Man kann einen Vertrag abschließen bzw. ein Depot eröffnen, ist aber nicht förderfähig, d.h. bekommt keine staatlichen Zulagen. Bei Riester hat das eben (aus den uns allen bekannten Gründen) keine Sau gemacht. Beim Altersvorsorgedepot mag das anders sein, da ggf. auch die ungeförderte Variante noch genug (steuerliche) Vorteile hat - so lange eben die Kosten niedrig genug sein werden. Beim Diskussionspunkt, ob eine Förderung der Selbstständigen Sinn ergibt, gibt es m.E.n. zwei grundlegende Gedankengänge 1.) die Selbstständigen haben ggü. Angestellten soviel zusätzlichen Gestaltungsspielraum, den sie missbräuchlich einsetzen können, dass man ihnen die Förderung verwehren sollte (das ist meiner Meinung nach z.B. bei der Aktivrente so) und 2.) den Selbstständigen geht es finanziell eh so gut, dass man sie nicht weiter mit Steuergeldern alimentieren sollte. Ich muss sagen, dass ich beide Punkte im Rahmen des Altersvorsorgedepots für Quatsch halte. Wir haben leider so viele prekär beschäftigte Solo-Selbstständige, dass diese Gruppe m.E.n. durchaus Unterstützung durch steuerliche Förderung bei der Altersvorsorge bekommen sollte. Es wäre ja auch absolut kein Problem, die Förderung durch die Steuererstattung auf ein maximales Einkommen zu begrenzen, wenn dies wirklich das Problem sein sollte. vor 6 Minuten von GuyInborito: Ich finde er regt zum nachdenken an und ich denke wenn man selber angeregt wird einen Sachverhalt vielleicht nochmal anders zu sehen ist das durchaus was wert, vielleicht sogar mehr als wenn man einfach nur Kontra gibt mit langen Texten. Ja, klar ... aber irgendwie bringt er die Diskussion halt auch nicht weiter. Auf der inhaltlichen Ebene kommt halt absolut nichts ... und ein Forum lebt nun einmal von inhaltlichen Diskussionen. Insofern wird durch ständige Einzeiler ohne jegliche inhaltliche Auseinandersetzung einfach nur der Diskurs kaputt gemacht ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 19. März vor 1 Minute von s1lv3r: Beim Diskussionspunkt, ob eine Förderung der Selbstständigen Sinn ergibt, gibt es m.E.n. zwei grundlegende Gedankengänge 1.) die Selbstständigen haben ggü. Angestellten soviel zusätzlichen Gestaltungsspielraum, den sie missbräuchlich einsetzen können, dass man ihnen die Förderung verwehren sollte (das ist meiner Meinung nach z.B. bei der Aktivrente so) und 2.) den Selbstständigen geht es finanziell eh so gut, dass man sie nicht weiter mit Steuergeldern alimentieren sollte. Ich muss sagen, dass ich beide Punkte im Rahmen des Altersvorsorgedepots für Quatsch halte. Wir haben leider so viele prekär beschäftigte Solo-Selbstständige, dass diese Gruppe m.E.n. durchaus Unterstützung durch steuerliche Förderung bei der Altersvorsorge bekommen sollte. Es wäre ja auch absolut kein Problem, die Förderung durch die Steuererstattung auf ein maximales Einkommen zu begrenzen, wenn dies wirklich das Problem sein sollte. Es gab „dazu“ heute auch einen interessanten Artikel: https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/so-sorgen-selbststaendige-nicht-fuer-das-alter-vor-155384.php Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 19. März vor 9 Minuten von satgar: Es gab „dazu“ heute auch einen interessanten Artikel: https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/so-sorgen-selbststaendige-nicht-fuer-das-alter-vor-155384.php Sehr interessanter Artikel, danke dafür. Zitat auf Betriebsvermögen setzten 32 Prozent der Befragten bei der Altersvorsorge. Das kann aber schnell schiefgehen. Kenne einige (wenige) Fälle, die sich da 2008/2009 schwer verkalkuliert hatten als ihr Betrieb in der Finanzkrise insolvent ging. Da helfen dann Gebäude/Maschinen nicht, die als Sicherheit der Banken weg waren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 19. März vor 47 Minuten von satgar: Er kann auch einfach sagen: Ich halte von geförderter staatlicher Altersvorsorge, in welcher Form auch immer, nichts. Aus Sicht von selbstverantwortliche Handelnden kann man das so sehen. Der Punkt ist halt, daß ein Großteil der Bevölkerung ohne staatlich geförderten Rahmen nichts macht. Und ein Konzept ala 401k plan ist mit deutschen Politikern wohl nicht zu machen. Ich würde zwei Optionen anbieten: entweder so ein Zulagenmodell oder ein 401k plan. Da muß man sich dann entscheiden, was man besparen will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 19. März · bearbeitet 19. März von satgar vor 42 Minuten von Der Heini: Das kann aber schnell schiefgehen. Kenne einige (wenige) Fälle, die sich da 2008/2009 schwer verkalkuliert hatten als ihr Betrieb in der Finanzkrise insolvent ging. Da helfen dann Gebäude/Maschinen nicht, die als Sicherheit der Banken weg waren. Dieses Argument wird leider vielfach angebracht, dass man ja seine Ersparnisse ins eigene Unternehmen stecke, um dieses „groß zu machen“, in der Hoffnung, dass man es vielleicht einmal gewinnbringend verkaufen könne. Aber für den normalen selbständigen, der ein kleines Business betreibt, eine Tankstelle oder Restaurant pachtet, oder ein Kiosk führt, ist das natürlich alles Quatsch. Da wird das nicht passieren. Da ist die Behauptung, man stecke alles ins Business und habe daher auch gar kein Geld für zusätzliche Vorsorge eine reine Schutzbehauptung zu dem Eingeständnis, das man eigentlich von der Hand in den Mund lebt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch 19. März vor 2 Stunden von satgar: verlebt man die übersteigende steuererstattung einfach und haut diese auf den Putz, hat das AV Depot selbst mit vergleichsweise niedrigen Kosten Probleme, die generell freie Anlage über ein normales Depot zu schlagen. Das hätte ich so nicht erwartet. Ich hätte den Hebel, insbesondere in Riester 2.0 mit deutlich größerem Zulagenanteil anstatt Steueranteil, weit größer vermutet. Würde ich nicht sagen, da es ja auch vom individuellen Steuersatz (Stand heute) abhängt. Zudem ist die Annahme beim "normalen" Depot, dass man über Jahrzehnte steuerfrei thesauriert. Da sind dann schon einmal alle Dividenden"strategen" raus, die keinen Überblick über ihre Realrenditen haben, ebenso jedes steuerrelevante Rebalancing, das im AV-Depot möglich sein soll (oder Umschichtung in einen günstigeren ETF, Auflösung eines Nischenprodukts o.ä.). Das ist mir daher ein wenig zu viel Data Mining für Pauschalurteile, genau wie in anderen Videos (nicht Lazy Investors) und Stellungnahmen, wo einfach mit 1,5% Gesamtkosten gerechnet, selbst wenn jemand selbstständig bei einem Neobroker irgendeinen günstigen ETF besparen möchte. So kann man sich viele Szenarien und Fallbeispiele erstellen, um ein gewünschtes Ergebnis zu kriegen. Am Ende wird's ja eh darauf ankommen: was wird beschlossen, was bietet der Markt an und wie ist die eigene Situation aussieht. Aber ich befürchte, dass manche lieber nach 30 Minuten Vertriebsgespräch bei der Bank etwas unterschreiben statt sich mal drei Stunden an einem Sonntag hinzusetzen, obwohl es danach um 30 und mehr Jahre geht. Siehe Riester 1.0. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 19. März vor 3 Minuten von Flapsch: ...Zudem ist die Annahme beim "normalen" Depot, dass man über Jahrzehnte steuerfrei thesauriert. Da sind dann schon einmal alle Dividenden"strategen" raus... Das denke ich nicht. Die werden ja nicht auf das zusätzliche Geld mitsamt dem Zineszinseffekt verzichten wollen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 19. März vor 1 Stunde von satgar: Dieses Argument wird leider vielfach angebracht, dass man ja seine Ersparnisse ins eigene Unternehmen stecke, um dieses „groß zu machen“, in der Hoffnung, dass man es vielleicht einmal gewinnbringend verkaufen könne. [...] Selbst wenn es stimmen würde, wäre es für mich trotzdem noch ein klassischer Fall von "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren", wenn ein Selbstständiger einzig seinen Firmenwert als Altersvorsorge vorhalten würde ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 19. März vor 7 Minuten von s1lv3r: Selbst wenn es stimmen würde, wäre es für mich trotzdem noch ein klassischer Fall von "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren", wenn ein Selbstständiger einzig seinen Firmenwert als Altersvorsorge vorhalten würde ... @satgar hat doch noch gar nicht geschrieben, was mit den Gewinnen geschehen soll. Da wirst Du eventuell staunen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 19. März vor 4 Stunden von Der Heini: Fälle, die sich da 2008/2009 schwer verkalkuliert hatten als ihr Betrieb in der Finanzkrise insolvent ging. Da helfen dann Gebäude/Maschinen nicht, die als Sicherheit der Banken weg waren. Es gibt für Immos und Maschinen mehrere extra asset co, so dass noch Geld bleibt wenn operative company opco pleite geht + bei Verkauf sind 95% steuerfrei Ingo. Also kein Problem. Alles unter einer Holding. Ansonsten hat es natürlich den Vorteil für die Gesellschaft, wenn Unternehmer noch echt Verantwortung mit ihrem Geld übernehmen und ins Risiko gehen. Das sehe ich echt nur bei Handwerkern und Kleinunternehmern. vor 1 Stunde von s1lv3r: Selbst wenn es stimmen würde, wäre es für mich trotzdem noch ein klassischer Fall von "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren", wenn ein Selbstständiger einzig seinen Firmenwert als Altersvorsorge vorhalten würde ... Sehe ich nicht so. Asozial sind doch eher die Unternehmer, die immer wieder pleite gehen und dabei immer reicher werden... Weil das Geld eben woanders landet. Siehe u.a. Benko im großen Stil oder auch Trump. Wenn jemand als Personengesellschaft echt voll in (Privat)Haftung bleibt, hat das an sich große Vorteile für die Gesellschaft. Dann wird verantwortungsbewusster gewirtschaftet. Das ist ein fairer Fall von alles versucht und die haben dann auch gerne Hartz IV Zahlungen verdient, wenn sie unverschuldet pleite gehen. Finde schlimm wie Deutschland immer drauf ist, wenn jemand etwas versucht und eben scheitert. Lieber man hat sein Leben lang Sozialhilfe als wenn man "böser Unternehmer" war. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marklam 19. März vor 4 Stunden von radler2: Aus Sicht von selbstverantwortliche Handelnden kann man das so sehen. Der Punkt ist halt, daß ein Großteil der Bevölkerung ohne staatlich geförderten Rahmen nichts macht. Und ein Konzept ala 401k plan ist mit deutschen Politikern wohl nicht zu machen. Ich würde zwei Optionen anbieten: entweder so ein Zulagenmodell oder ein 401k plan. Da muß man sich dann entscheiden, was man besparen will. 401k ist ja im Prinzip auch nichts anderes als eine bav wie es sie auch in deutschland gibt. Klar, da könnte man in DE noch einiges verändern und verbessern. Ich wär halt für weniger einen solch ganzen Quatsch. Kein Rürup, Riester 1.0, Riester 2.0 bla bla. Die Leute die es am meisten bräuchten kennen das alles eh nicht und die erreicht man sowieso nicht. Aber gute bavs gibt es auch in DE. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 19. März · bearbeitet 19. März von chirlu vor 8 Stunden von satgar: es macht ja auch Sinn. Bei Riester 1.0 war die „Norwendigkeit“ natürlich großer, weil bei gutverdienern mehr über die Steuererklärung erstattet wurde als über die Grundzulage gutgeschrieben wurde. Mit Riester 2.0 dreht sich das, und es fließt über die Zulage deutlich mehr in den Vertrag und der Anteil der „übersteigenden Steuerersparnis„ sinkt. Glaubst du denn, bei einer bAV gäbe es eine gewaltige Notwendigkeit, zusätzlich zu dem Betrag, der in die bAV fließt, noch mit weiterem Geld irgendetwas anderes zu machen? Wenn nein, erkläre mir bitte, welchen Unterschied es geben soll. vor 6 Stunden von Der Heini: Gerade bei dem Altersvorsorgedepot könnte man die "kleinen" Selbstständigen gut mitversorgen. Beamte bekommen auch Förderung, obwohl nicht in der GRV. Beamte sind in Riester einbezogen, weil bei ihnen ebenfalls die Höhe der Versorgung reduziert wurde. Und selbstverständlich können auch „‚kleine‘ Selbständige“ Riester machen, wenn sie eben in der GRV sind (Antragspflichtversicherung). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 19. März vor 10 Minuten von chirlu: Glaubst du denn, bei einer bAV gäbe es eine gewaltige Notwendigkeit, zusätzlich zu dem Betrag, der in die bAV fließt, noch mit weiterem Geld irgendetwas anderes zu machen? Wenn nein, erkläre mir bitte, welchen Unterschied es geben soll. Der Vergleich hinkt, weil die Betriebsrente mit ihrer Garantie zumindest mit dem neuen Depot nicht vergleichbar ist, dass neue AVdepot aber mit einem normalen ETF Depot aber sehr wohl. Von daher stellt sich rein bei diesen beiden Produkten ohne Garantie die Frage, welche Version besser ist. Und da macht es anhand des Videos wohl einen entscheidenden unterschied, ob man die Steuererstattungen reinvestiert oder verkonsumiert. Diesen Aspekt fand ich schon sehr spannend. Das man auch bei der bAV überlegen müsste, die dort eingesparten Sozialabgaben und Steuern im Sinne eigener Altersvorsorge im Depot anzulegen, stimmt absolut. Es würde auch dort den Hebel verbessern. Dort passiert es aber am allerwenigsten, weil die Leute diese Ersparnis gar nicht real sehen oder überwiesen bekommen, und durch die bAV an sich erstmal weniger netto haben, als vorher (wenn wir jetzt von der entgeltumwandlung sprechen). Bei Rürup, Riester 1.0 und Riester 2.0 ist das anders: Man zahlt fleißig ein, und bekommt dann einmal im Jahr Geld aufs Girokonto zurück. Und da stellt sich bei jedem Erhalt dieses Geldes die Frage: was mache ich nun damit. Eine sondertilgung eines Immo Kredits wäre sicherlich eine ebenso sinnvolle Variante. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag