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Rotenstein

Rotensteins Depot

Empfohlene Beiträge

ine9091823
Am 4.9.2026 um 20:35 von Rotenstein:

Das Hauptdepot wird bei Interactive Brokers sein,

 

Interessant! Kannst du sagen, wie die Steuererklärung über interaktive Brokers läuft? 
Oder ist das in der Schweiz einfacher. Ich wollte dort auch gerne ein Konto/Depot eröffnen, scheue mich aber wegen der notwendigen Informationen für die Steuer in Deutschland .

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leviathan73
Am 9.9.2026 um 12:40 von ine9091823:

Interessant! Kannst du sagen, wie die Steuererklärung über interaktive Brokers läuft? 
Oder ist das in der Schweiz einfacher. Ich wollte dort auch gerne ein Konto/Depot eröffnen, scheue mich aber wegen der notwendigen Informationen für die Steuer in Deutschland .

Das ist überhaupt kein Problem. Du bekommst die Steuerbescheinigung wie bei allen anderen Banken. Nur wird das Geld nicht direkt abgezogen, sondern erst nachgelagert im Rahmen der Steuererklärung. Es ist genau wie bei Degiro.

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chirlu
vor 2 Stunden von leviathan73:

Du bekommst die Steuerbescheinigung wie bei allen anderen Banken.

 

Das wage ich doch einmal zu bezweifeln. Möglicherweise bekommst du einen inoffiziellen Steuerbericht (über dessen Korrektheit unterschiedliche Ansichten bestehen), aber sicherlich keine Steuerbescheinigung wie bei einer deutschen Bank.

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Bast
· bearbeitet von Bast
Am 9.9.2026 um 12:40 von ine9091823:

nteressant! Kannst du sagen, wie die Steuererklärung über interaktive Brokers läuft? 

Deutsche Steuererkläriung über IB ist nicht einfach. Ich zitiere aus diesem Faden:

 

 

Am 11.3.2025 um 14:21 von Schlumich:

Wieder so ein Faden, wo ich mich frage, wieso der TO sich so etwas antut, wo er doch - so zumindest meine Einschätzung - völlig planlos ist, was er/sie da tut.

So groß kann doch der Anlagenotstand für Ottonormalanleger gar nicht sein, dass man einen Auslandsbroker wählen muss.

 

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leviathan73
· bearbeitet von leviathan73
vor 30 Minuten von Bast:

Deutsche Steuererkläriung über IB ist nicht einfach. Ich zitiere aus diesem Faden:

 

Ok, ich gebe das ins Steuerbüro. Dafür gibt es Steuerberater. Rückfrage waren bis dato überschaubar.

 

 

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Rotenstein
Am 9.9.2026 um 12:40 von ine9091823:

Interessant! Kannst du sagen, wie die Steuererklärung über interaktive Brokers läuft? 
Oder ist das in der Schweiz einfacher. Ich wollte dort auch gerne ein Konto/Depot eröffnen, scheue mich aber wegen der notwendigen Informationen für die Steuer in Deutschland .

 

Wäre ich in Deutschland steuerpflichtig, würde ich mir ein Depot im Ausland wahrscheinlich nicht antun. In der Schweiz ist es nicht wirklich ein Problem, auch wenn ich im Gegensatz zu einem Schweizer Broker keinen Steuerbericht von Interactive Brokers erhalte.

 

In der Schweiz sind Kursgewinne nicht zu versteuern und es gibt keine Vorabpauschale. Lediglich die Ausschüttungen sind zu versteuern, und die Information darüber kommt nicht von Interactive Brokers, sondern von der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Die einzige Information, die ich zu liefern habe, ist, wann ich Wertschriften gekauft und verkauft habe; die zu versteuernden Erträge werden dann automatisch in der elektronischen Steuererklärung berechnet und stimmen ohnehin nicht mit den Angaben zu Ausschüttungen von Interactive Brokers überein (z.B. wegen Nutzung anderer Wechselkurse; auch spielt es für die Steuerverwaltung keine Rolle, ob Erträge tatsächlich ausgeschüttet oder thesauriert wurden). 

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ine9091823

Vielen lieben Dank für die Antworten. Ich wollte ab und an mal eine Option kaufen, vielleicht wäre hier ein deutscher Reseller besser. Allerdings, nur wegen der Steuerthematik daraufhin auszuweichen, möchte ich nicht.
Ich schaue nochmal genau rein. 

 

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Rotenstein

Kauf: 0.174 Bitcoin zu $83,439 (25.09.2026)

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Rotenstein
· bearbeitet von Rotenstein

Stand zum 30.09.2026

 

Liquides Vermögen: 1.852.000 €

  • 65,1% Aktien (2283 VTI und 6083 VXUS, entsprechend 62,3% und 37,7% des Aktienanteils)
  • 25,8% Bitcoin = 6,478 BTC (iShares IBIT, Fidelity FBTC und Direktanlage)
  • 7,7% Ethereum = 60,00 ETH (iShares ETHA, Grayscale Ethereum Staking Mini ETF und Direktanlage)
  • 0,8% Andere Altcoins
  • 0,6% Liquidität (in CHF, EUR, USD)

Nach einem durchwachsenen Jahresbeginn hat sich das Depot wieder gefangen und steht gegenüber dem Jahresbeginn um 367k€ höher, davon 147k€ Kursgewinne und 220k€ Sparleistung.

 

In Bezug auf Risikokennzahlen liegt der maximale Drawdown seit Jahresbeginn bei 17,5% (vom Hoch am 14. Januar bis zum Tief am 27. März) und bei 26,3% seit dem Depothöchststand vom Vorjahr (vom Hoch am 6. Oktober 2025 bis zum Tief am 27. März 2026). 

 

Ausblick

Den im Juli 2026 begonnenen Sparplan auf Bitcoin werde ich wie geplant bis Ende des Jahres fortsetzen. Ob ich es schaffe, damit von 6 auf 7 Bitcoinäquivalente zu kommen, ist nach dem kürzlichen Preisanstieg nicht ganz klar, ist aber auch egal. Ab nächstem Jahr werde ich die Sparrate wieder auf die Aktien-ETFs umlenken. 

 

Ansonsten hat sich das grosse Egal bei mir breitgemacht. Entscheidungen beschränken sich im wesentlichen auf die Produktebene, Brokeroptimierungen, Vereinfachungen und steuerliche Überlegungen, ansonsten gibt es keinen Grund, irgend etwas an der grundsätzlichen Strategie und Assetallokation zu ändern. Die Marktbewegungen und kurzfristige Wasserstandsmessungen berühren mich wenig - ich beschränke mich auf das, was ich selbst beeinflussen kann, also im wesentlichen meine Sparrate. 

 

Hier der Verlauf des Portfolios seit dem Beginn dieses Strangs, also seit dem vierten Quartal 2024: 

 

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  Legende.png.7db91915b817ce1d77d29bb87c6c8737.png

 

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Rotenstein

Dies sind die Renditekennziffern über die letzten acht Quartale:

 

 Kennziffern.png.09f3bfeb474071670f60f4353f5fb5dd.png

 

Legt man entsprechend eine Rendite von grob 12% p.a. und eine Sparrate von 16k€ pro Monat zu Grunde, wäre das im Eingangsbeitrag ausgegebene Ziel von 10 Mio. Euro in ungefähr 10 Jahren erreicht. Bei einer Rendite von 5% p.a. und einer Sparrate von 16k€ mit einer Dynamik von 2% wären es dagegen 17 Jahre. Geht man davon aus, dass das hier beschriebene Depot nur 7,5 Mio. Euro erreichen muss, weil 2,5 Millionen aus anderen Quellen (illiquides Vermögen) kommen werden, erscheint eine Zielerreichung in acht bzw. 13 Jahren realistisch. 

 

Dies sind natürlich alles nur Zahlenspielereien, weil kein Mensch vorhersagen kann, wie es insbesondere mit den Kryptoanlagen, aber auch mit den Aktienanlagen, weitergehen wird. Ganz zu schweigen von der Entwicklung der Einkommenssituation, wo es nach oben oder unten gehen könnte. Ein früher Abschied von der Arbeitswelt erscheint mir nicht erstrebenswert, allerdings könnte ich mir vorstellen, weniger zu arbeiten, oder etwas anderes zu arbeiten und Abstriche beim Einkommen hinzunehmen. 

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