Rotenstein 1. Mai Ich habe tatsächlich heute alle Aktiengewinne steuerfrei realisiert und sofort reinvestiert. Da ich etwaigen regulatorischen Problemen aus dem Weg gehen wollte, habe ich nicht wieder in VT, sondern in VTI (US-Aktien) und VXUS (ex-US-Aktien) investiert, und zwar so, dass die Anteile der gegenwärtigen Marktkapitalisierung in VT entsprechen. Praktisch sollte das also von der Diversifikation und Rendite aufs gleiche hinauslaufen. Verkauf: 8270.8 Stück VT (Vanguard Total World Stock) zu $151.62 (1.05.2026) Kauf: 2222 Stück VTI (Vanguard Total Stock Market) zu $355.90 (1.05.2026) Kauf: 5835 Stück VXUS (Vanguard Total International Stock) zu $83.01 (1.05.2026) Die Gesamtsumme beträgt nun 1.089.000 €. Dies entspricht $1,275,000 und 1.001.000 SFr., womit nun auch das Ziel erreicht ist, eine Million in Schweizer Franken allein in Aktien zu halten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
kariya_ANA 1. Mai 22 minutes ago, Rotenstein said: Da ich etwaigen regulatorischen Problemen aus dem Weg gehen wollte, Rein aus Interesse - welche wären das aus deiner Sicht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein 1. Mai Am 8.11.2025 um 14:03 von Rotenstein: Damit befinden sich nun 7024 Anteile VT im Depot, mit einer Bewertung von ca. 843.000 € (oder 975.000 $ und 785.000 SFr.). Das Ziel wird nun sein, die Summe auf eine Million, zunächst auf Euro-Basis, mittelfristig auch auf Franken-Basis, zu bringen. Den Markt kann ich natürlich nicht beeinflussen, aber ich kann mir vornehmen, um die 160.000 € zu investieren. Das sollte, ehrgeizig projiziert, innerhalb von ungefähr 10 Monaten möglich sein, also bis Ende August 2026. Für 215.000 SFr. werde ich naturgemäss etwas länger brauchen - das sollte bis ins erste Quartal 2027 möglich sein. Auf Dollar-Basis, also mit einer zusätzlichen Investition von 25.000 $, werde ich das Ziel ziemlich sicher schon bis Ende Januar 2026 erreichen. Das Ziel von einer Million allein in Aktien-ETFs wurde tatsächlich früher erreicht als noch im November 2025 anvisiert. Auf Dollarbasis: 24.12.2025 (Ziel: Ende Januar 2026) Auf Eurobasis: 25.02.2026 (Ziel: Ende August 2026) Auf Frankenbasis: 1.05.2026 (Ziel: erstes Quartal 2027) Investiert wurden seit obigem Beitrag in der Tat 161.000 €; der Markt hat dann noch ungefähr 85.000 € oben drauf gegeben. vor 15 Minuten von kariya_ANA: Rein aus Interesse - welche wären das aus deiner Sicht? Ich kenne mich da selbst nicht so gut aus und wollte dem Problem aus dem Weg gehen. Bei der Menge an Anteilen, die ich verkauft und gleich wieder zurückgekauft hätte, wäre es wohl möglich gewesen, dass ich an mich selbst verkaufe. Keine Ahnung, ob das irgendwann irgendwo zu einem Problem hätte werden können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein gestern um 07:16 Uhr Sinnlosigkeit von Aktienmarktprognosen Die Sinnlosigkeit von Prognosen in Bezug auf den Aktienmarkt ist mir schon lange klargeworden; entsprechend habe ich meine weiterhin bestehenden Gefühle und meine Einschätzungsversuche von meinen Handlungen entkoppelt. Dennoch fand ich die Entwicklung der vergangenen Monate wieder einmal exemplarisch. Ich war sehr negativ gestimmt, und konnte dies auch mit zahlreichen Daten, Fakten und Ereignissen begründen. Gerät denn die Welt nicht aus den Fugen? Mehrere Kriege mit massiven Auswirkungen auf die Weltwirtschaft finden parallel statt, darunter der grösste Krieg in Europa seit 1945 und der Irankrieg mit der Sperrung eines der wichtigsten Seewege; es zeichnet sich eine zunehmende Konfrontation zwischen den USA als Platzhirsch und dem Herausforderer China statt; Deutschland taumelt seinem Untergang entgegen; und KI verändert alles und wird zum Untergang vieler Geschäftsmodelle führen. Dennoch markierten viele Aktienindizes neue Höchststände, mit sehr hohen Aktienbewertungen. Was anderes wäre zu erwarten gewesen als eine Korrektur, oder sogar ein Krach? Natürlich habe ich diese Stimmung nicht in Handlung umgesetzt, da ich Market Timing schon lange aufgegeben habe - allerdings mit einer Ausnahme, die sehr schön meine Fehlannahme demonstriert: Anfang Mai habe ich aus steuerlichen Gründen alle meine Gewinne aus Aktien realisiert, in der emotionalen Annahme, dies zu Höchstständen zu tun, die eigentlich nicht gerechtfertigt seien. Nun, am Ende dieses Monats, stehen wir noch höher, und mein Aktiendepot weist schon wieder über 50.000 Euro unrealisierte Gewinne auf. Intellektuell war mir schon Anfang Mai klar, dass ich mich irren könnte, weswegen ich ja den Markt nie verlassen habe, ausser für ein paar Sekunden. Dass ich bei der Gewinnrealisierung nicht den Jahreshöchststand erwischt habe, ist letztlich eine Nichtigkeit - aber was, wenn ich tatsächlich meinen Instinkten gefolgt wäre? Dann hätte ich jetzt über 50.000 Euro weniger. Im übrigen mag es auch sein, dass meine Annahme Anfang Mai dennoch gar nicht so falsch war, denn vielleicht kommt die Korrektur ja im Juni, oder der Krach im September. Ob man als Genie oder Narr dasteht, hängt offenbar auch vom genauen Zeitpunkt ab. Letztlich ist dies aber alles irrelevant, weil man am Ende so richtig oder falsch liegt, als würde man eine Münze werfen. Dies gilt für mich, aber auch für die zahlreichen Experten, die sich überall zu tummeln scheinen, und es entweder als Narren nicht besser wissen oder als Lügner gegen ihr besseres Wissen Unwahrheiten verbreiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein gestern um 07:52 Uhr · bearbeitet gestern um 08:24 Uhr von Rotenstein Struktur des Depots Mein im vergangenen Jahr vorgegebenes Ziel - ein Aktiendepot von einer Million auf Dollar-, Euro- und Frankenbasis - habe ich früher erreicht als erwartet; derzeit hat das Aktiendepot einen Wert von 1,142 Millionen Euro. Damit wollte ich etwas Risiko herausnehmen, denn den Aktienanteil betrachte ich als weniger risikobehaftet als den Kryptoanteil. Es ist auffallend, dass der Kryptoanteil sich komplett anders verhalten hat als der Aktienanteil. Bitcoin stagnierte oft, wenn die Aktien stiegen, fiel dann aber gerne mit, wenn diese zurückgingen. So waren Kryptoanlagen eine der am schlechtesten abschneidenden Anlageklassen überhaupt in den letzten acht Monaten, und haben auch mein Depot nach unten gezogen. Glaubt man an den Bitcoin-Zyklus, ist all dies nicht überraschend, denn 2026 ist ein Jahr des Bärenmarktes, und richtig aufwärts gehen sollte es dann nur wieder 2028/29. Meine ehrliche Meinung dazu: Ich habe keine Ahnung. Allerdings habe ich schon letztes Jahr beschlossen, die Sache auszusitzen, auch wenn wir neue Tiefststände erreichen sollten. Zugekauft habe ich bisher nicht, und irgendwie möchte ich das aus Risikogesichtspunkten derzeit auch nicht, selbst wenn antizyklisches Investieren möglicherweise eine gute Idee wäre. Mein Kryptoanteil ist absolut fast auf die Hälfte gefallen im Vergleich zu Anfang Oktober 2025, dennoch macht er immer noch fast 30% meines liquiden Vermögens aus (von ehemals 52% zu den Höchstständen im Kryptomarkt). Wenn er sich von hier aus noch einmal halbiert, wäre das nur eine Viertelmillion weniger, eine Schwankung, die ich in meinem Gesamtdepot schon öfter hatte und die für mich psychologisch überhaupt kein Problem darstellt. Geschähe dies zusammen mit einem Börsenkrach, wäre der Verlust natürlich viel grösser, aber zu Aktienverlusten habe ich ein ganz anderes Verhältnis: Dass Aktien langfristig höher stehen werden als heute, halte ich für sehr, sehr wahrscheinlich und ein Totalverlust ist bei einem diversifizierten Portfolio nahezu ausgeschlossen (ausser es wird der Weltkommunismus eingeführt); demgegenüber ist die Entwicklung von Kryptoanlagen langfristig mit hohen Risiken behaftet, bis hin zum Totalverlust. Da es beruflich sehr gut läuft und meine Familie schon jetzt abgesichert ist, frage ich mich, ob ich anderweitig, also abseits von Kryptoanlagen, höhere Risiken eingehen könnte und sollte. Deswegen denke ich über gehebelte Aktien-ETFs nach, also ETFs mit einem eher geringen Hebel, etwa 2x. Eine andere Überlegung ist, gezielt in Indizes zu investieren, die in der Vergangenheit eine Überrendite erbracht haben, also etwa in den berüchtigten NASDAQ-100. Auf der anderen Seite beschleichen mich Zweifel. Wäre das ein Abfall vom Glauben? Widerspräche dies nicht dem, was ich ansonsten immer wieder von mir gebe? Ist es vielleicht kein Zufall, dass mir diese Gedanken in einer Zeit kommen, in der die Aktienindizes ein Allzeithoch nach dem anderen markieren, und nach einer sehr langen Zeitperiode, in der es von wenigen Ausnahmen abgesehen immer nur aufwärts ging, vor allem mit US-Aktien? Sollte man aufhören zu spielen, wenn man das Spiel gewonnen hat? Bei Hebel-ETFs fürchte ich die Pfadabhängigkeit und die wirklich langfristige Bindung, die notwendig wäre, und von der ich nicht weiss, ob ich sie durchhalten kann - nicht nur aus emotionalen Gründen, sondern auch aus sehr praktischen Gründen der möglichen Änderung meines Steuerwohnsitzes. Beim NASDAQ-100 frage ich mich immer, woher die Überrendite kommt, bei einem solchen absurden Index, der nur auf der Notierung an einer bestimmten Börse beruht. Dennoch ist die Rendite der vergangen vier Jahrzehnte berauschend, oder sollten vier Jahrzehne möglicherweise doch nicht lange genug sein? Unterliegt man dem Rückschaufehler, schaltet man das kritische Denken im Höhenrausch, in der Gier nach mehr, zu sehr aus? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BlindesHuhn88 gestern um 08:31 Uhr vor 36 Minuten von Rotenstein: Da es beruflich sehr gut läuft und meine Familie schon jetzt abgesichert ist, frage ich mich, ob ich anderweitig, also abseits von Kryptoanlagen, höhere Risiken eingehen könnte und sollte. Deswegen denke ich über gehebelte Aktien-ETFs nach, also ETFs mit einem eher geringen Hebel, etwa 2x. Eine andere Überlegung ist, gezielt in Indizes zu investieren, die in der Vergangenheit eine Überrendite erbracht haben, also etwa in den berüchtigten NASDAQ-100. Auf der anderen Seite beschleichen mich Zweifel. Wäre das ein Abfall vom Glauben? Widerspräche dies nicht dem, was ich ansonsten immer wieder von mir gebe? Ist es vielleicht kein Zufall, dass mir diese Gedanken in einer Zeit kommen, in der die Aktienindizes ein Allzeithoch nach dem anderen markieren, und nach einer sehr langen Zeitperiode, in der es von wenigen Ausnahmen abgesehen immer nur aufwärts ging, vor allem mit US-Aktien? Sollte man aufhören zu spielen, wenn man das Spiel gewonnen hat? Dennoch ist die Rendite der vergangen vier Jahrzehnte berauschend, oder sollten vier Jahrzehne möglicherweise doch nicht lange genug sein? Unterliegt man dem Rückschaufehler, schaltet man das kritische Denken im Höhenrausch, in der Gier nach mehr, zu sehr aus? Du hast es geschafft. Warum mehr zocken auf Basis der Vergangenheit? Warum Risiko einbauen? Warum nicht einfach weiterlaufen lassen und sich anderen Dingen widmen wenn man weiß dass man das Spiel gewonnen hat? Bei mir kommt dann immer der Spruch: Mit Geld spielt man nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor gestern um 09:25 Uhr Am 1.5.2026 um 21:12 von Rotenstein: Rational gesehen muss ich dir da recht geben. Für mich, der ich aus kleinen Verhältnissen komme und mit wenig zurechtkomme, sind dies ohnehin alles Unsummen. Trotzdem verspüre ich den Drang, noch mehr zu machen, solange ich kann und es gut läuft. Ich habe in der Praxis immer wieder gesehen, dass Vermögen mühsam aufgebaut wurde, letztlich zerstört wurde, aus Gier immer mehr zu wollen. Der potentielle Zugewinn letztlich mit Blick auf die Lebensverhältnisse keinen wirklichen unterschied gemacht hätte. Was mich an Deinen Überlegungen interessiert, ist weniger die Frage nach Hebel-ETFs oder dem NASDAQ, sondern die psychologische Komponente dahinter. Du kommst nach eigener Aussage aus "einfachen" Verhältnissen, hast Dir über viele Jahre ein beträchtliches Vermögen aufgebaut, Deine Familie ist abgesichert und das ursprünglich gesetzte Vermögensziel wurde sogar früher als geplant erreicht. Rational betrachtet würde man erwarten, dass ab diesem Punkt Vermögenserhalt zunehmend wichtiger wird als weitere Vermögensmaximierung. Umso bemerkenswerter finde ich, dass die Gedanken nun in Richtung Leverage als nächste Eskalationsstufe gehen – und zwar nach einem langen Run-up an den Aktienmärkten. Für mich klingt das ein wenig so, als ob bei Dir zwei innere Stimmen miteinander ringen - die eine sagt, dass eigentlich längst genug erreicht wurde und die Risiken eher reduziert werden sollten. Die andere ist die Stimme des Aufsteigers, die über viele Jahre gelernt hat, dass Fortschritt, Vermögenszuwachs und Risikobereitschaft zusammengehören. Vielleicht liegt die eigentliche Frage deshalb gar nicht darin, ob ein 2x-ETF oder der NASDAQ die bessere Wahl ist. Sondern darin, warum überhaupt das Bedürfnis entsteht, das Risiko weiter zu erhöhen, obwohl die eigene Analyse gleichzeitig viele gute Argumente für mehr Vorsicht liefert. Dein Satz „sollte man aufhören zu spielen, wenn man das Spiel gewonnen hat?“ klingt für mich nach der Frage, wie man mit dem Erreichen eines langjährigen Ziels umgeht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Charly2026 gestern um 12:29 Uhr · bearbeitet gestern um 12:30 Uhr von Charly2026 vor 4 Stunden von Rotenstein: Struktur des Depots Mein im vergangenen Jahr vorgegebenes Ziel - ein Aktiendepot von einer Million auf Dollar-, Euro- und Frankenbasis - habe ich früher erreicht als erwartet; derzeit hat das Aktiendepot einen Wert von 1,142 Millionen Euro. Damit wollte ich etwas Risiko herausnehmen, denn den Aktienanteil betrachte ich als weniger risikobehaftet als den Kryptoanteil. Es ist auffallend, dass der Kryptoanteil sich komplett anders verhalten hat als der Aktienanteil. Bitcoin stagnierte oft, wenn die Aktien stiegen, fiel dann aber gerne mit, wenn diese zurückgingen. So waren Kryptoanlagen eine der am schlechtesten abschneidenden Anlageklassen überhaupt in den letzten acht Monaten, und haben auch mein Depot nach unten gezogen. Glaubt man an den Bitcoin-Zyklus, ist all dies nicht überraschend, denn 2026 ist ein Jahr des Bärenmarktes, und richtig aufwärts gehen sollte es dann nur wieder 2028/29. Meine ehrliche Meinung dazu: Ich habe keine Ahnung. Allerdings habe ich schon letztes Jahr beschlossen, die Sache auszusitzen, auch wenn wir neue Tiefststände erreichen sollten. Zugekauft habe ich bisher nicht, und irgendwie möchte ich das aus Risikogesichtspunkten derzeit auch nicht, selbst wenn antizyklisches Investieren möglicherweise eine gute Idee wäre. Mein Kryptoanteil ist absolut fast auf die Hälfte gefallen im Vergleich zu Anfang Oktober 2025, dennoch macht er immer noch fast 30% meines liquiden Vermögens aus (von ehemals 52% zu den Höchstständen im Kryptomarkt). Wenn er sich von hier aus noch einmal halbiert, wäre das nur eine Viertelmillion weniger, eine Schwankung, die ich in meinem Gesamtdepot schon öfter hatte und die für mich psychologisch überhaupt kein Problem darstellt. Geschähe dies zusammen mit einem Börsenkrach, wäre der Verlust natürlich viel grösser, aber zu Aktienverlusten habe ich ein ganz anderes Verhältnis: Dass Aktien langfristig höher stehen werden als heute, halte ich für sehr, sehr wahrscheinlich und ein Totalverlust ist bei einem diversifizierten Portfolio nahezu ausgeschlossen (ausser es wird der Weltkommunismus eingeführt); demgegenüber ist die Entwicklung von Kryptoanlagen langfristig mit hohen Risiken behaftet, bis hin zum Totalverlust. Da es beruflich sehr gut läuft und meine Familie schon jetzt abgesichert ist, frage ich mich, ob ich anderweitig, also abseits von Kryptoanlagen, höhere Risiken eingehen könnte und sollte. Deswegen denke ich über gehebelte Aktien-ETFs nach, also ETFs mit einem eher geringen Hebel, etwa 2x. Eine andere Überlegung ist, gezielt in Indizes zu investieren, die in der Vergangenheit eine Überrendite erbracht haben, also etwa in den berüchtigten NASDAQ-100. Auf der anderen Seite beschleichen mich Zweifel. Wäre das ein Abfall vom Glauben? Widerspräche dies nicht dem, was ich ansonsten immer wieder von mir gebe? Ist es vielleicht kein Zufall, dass mir diese Gedanken in einer Zeit kommen, in der die Aktienindizes ein Allzeithoch nach dem anderen markieren, und nach einer sehr langen Zeitperiode, in der es von wenigen Ausnahmen abgesehen immer nur aufwärts ging, vor allem mit US-Aktien? Sollte man aufhören zu spielen, wenn man das Spiel gewonnen hat? Bei Hebel-ETFs fürchte ich die Pfadabhängigkeit und die wirklich langfristige Bindung, die notwendig wäre, und von der ich nicht weiss, ob ich sie durchhalten kann - nicht nur aus emotionalen Gründen, sondern auch aus sehr praktischen Gründen der möglichen Änderung meines Steuerwohnsitzes. Beim NASDAQ-100 frage ich mich immer, woher die Überrendite kommt, bei einem solchen absurden Index, der nur auf der Notierung an einer bestimmten Börse beruht. Dennoch ist die Rendite der vergangen vier Jahrzehnte berauschend, oder sollten vier Jahrzehne möglicherweise doch nicht lange genug sein? Unterliegt man dem Rückschaufehler, schaltet man das kritische Denken im Höhenrausch, in der Gier nach mehr, zu sehr aus? Wenn etwas gut funktioniert hat dann gibt es keinen Grund es zu ändern. Zwei Zitate von William Bernstein und Charles Ellis dazu: "If you have won the game stop playing it" + "Don't play games with trying to beat the market". Bleib auf deinem Weg. Ich würde die Finger lassen von gehebelten ETFs oder Nasdaq ETFs. Wenn dann würde ich die Asset Allocation von risikoreich zu risokarm anpassen. Mehr nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW gestern um 12:44 Uhr Das ursprünglich gesetzte Vermögensziel lautet Am 5.10.2024 um 14:56 von Rotenstein: Ziel ist es, innerhalb der nächsten 15 bis 20 Jahre ein Nettovermögen von ca. €10 Mio. aufzubauen, wozu dieses Depot den Grossteil beitragen müsste. Es ist folglich noch nicht so weit: vor 3 Stunden von LongtermInvestor: das ursprünglich gesetzte Vermögensziel wurde sogar früher als geplant erreicht. sondern es wurde nur eine Zwischenetappe (die Million in €, $ und SFR) erreicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag