sedativ Donnerstag um 17:20 · bearbeitet Donnerstag um 17:34 von sedativ Man sollte sich imho nicht zu sehr auf in jedem Jahr steigende Dividenden versteifen. Die Dividenden steigen in der mehrjährigen Betrachtung bei den gängigen Fonds eigentlich immer stärker als die Inflation bei weit geringeren Drawdowns als bei den Kursen. Der einzige Fonds, der nahezu stetig steigende Dividenden bietet, ist afaik der US Dividend Aristocrats. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich Donnerstag um 17:43 · bearbeitet Donnerstag um 17:45 von Schlumich vor 44 Minuten von BlindesHuhn88: ja Aristokrat heist für mich 25+ Jahre Steigerung, und wenn der ETF nur aus solchen besteht, geh ich davon aus dass die Dividenden entsprechend steigen. Schon mal überlegt, dass sich die Zusammensetzung des ETFs auch mal ändert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron Donnerstag um 18:24 vor 50 Minuten von hattifnatt: Ich denke schon, dass zwischen nachhaltigen Dividendensteigerungen und Kursgewinnen eine Korrelation besteht: Bei Firmen mit steigendem Cashflow, die Dividenden ausschütten, sollten auch die Gewinne steigen und damit langfristig die Kurse. Hohe Ausschüttungsquoten, die nur daran liegen, dass die Kurse im Keller sind, sind ja meistens nicht nachhaltig und sollten durch die "Qualitäts"-Filter solcher ETFs ausgefiltert werden. Das ist sehr langfristig gedacht sicherlich richtig. Verlässliche Dividendenzahler haben oft ein matures Geschäftsmodell und sind dementsprechend oft resilient gegenüber kurzfristigen Einflüssen. Nichtsdestotrotz sollte man sich nicht auf "wächst stetig" oder "kann nicht fallen" verlassen. Es gibt ja dieses schöne Bild mit dem Mann und den Hund, der Mann ist Wirtschaft die sich kontinuierlich in eine Richtung bewegt, der Hund ist die Börse die mal vorneweg läuft und mal hinterher. In den letzten Jahren gab es nun zwar ein paar durchaus prägnante Rücksetzer (Corona, Ukraine), aber keinen wirklichen längeren Bärenmarkt wie am Anfang der 00er Jahre oder nach der Finanzkrise, insofern ist man da heute vielleicht etwas verwöhnt. Ich bin da in sofern bei Dir, als das ich erwarte dass in solch einem Szenario mature Geschäftsmodelle weniger stark verlieren als z.B. Growth Werte und auch dann einen zuverlässigen Cash Flow generieren. Bezogen auf die Gesamtperformance, Kurs + Dividende, gehe ich aber davon aus dass sich, trotz einer wegen fallender Kurse nominell steigender Dividendenrendite, das "steigt stetig" oder "kann nicht fallen" dann auch für einen gewissen Zeitraum erledigt hat. Den Mechanismen eines freien Marktes kann sich auch ein Dividendentitel bzw. ETF nicht entziehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott vor 17 Stunden Man könnte in die andere Richtung auch fragen warum ein Unternehmen anscheinend nichts besseres mit seinem Geld einfällt, als es an die Aktionäre zu verteilen. Für Wachstum spricht das eher nicht. Besonders wild wird es da,, wenn einerseits ein guter Teil (gelegentlich sogar >100%) des Cashflows ausgeschüttet wird, um das Aristokratenkrönchen nicht zu verlieren, andererseits dann aber wieder neues Fremdkapital für das operative Geschäft aufgenommen werden muss. Ist das wirklich im Sinne der Eigentümer? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 16 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von satgar vor 16 Minuten von Apfelkomplott: Man könnte in die andere Richtung auch fragen warum ein Unternehmen anscheinend nichts besseres mit seinem Geld einfällt, als es an die Aktionäre zu verteilen. Für Wachstum spricht das eher nicht. Eine Argumentation, die Andreas Beck immer bringt. Wenn das Unternehmen höchst innovativ und wachstumsgetrieben sei, müsste es eigentlich möglichst viel Geld inhouse behalten und nicht an die Eigentümer ausschütten. Ich kann dieser Argumentation auch einiges abgewinnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 15 Stunden vor 1 Stunde von Apfelkomplott: Man könnte in die andere Richtung auch fragen warum ein Unternehmen anscheinend nichts besseres mit seinem Geld einfällt, als es an die Aktionäre zu verteilen.... Man könnte es ganz einfach beantworten: Weil die Aktionäre, die sich mehrheitlich für nichts anderes interessieren als für Dividenden, es so beschlossen haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
timk vor 15 Stunden Am 15.7.2026 um 18:21 von Schlumich: Das ist eine Zielsetzung dieses ETFs, wenn ich nicht irre. Ob das mittelfristig und über einen längeren Zeitraum funktionieren wird, muss man abwarten. Ich meine auch in Erinnerung zu haben, dass stetig höhere Ausschüttungen ein Ziel seien. Allerdings kann ich diese Info nicht bei der Beschreibung des Fonds finden. "Das Anlageziel des Fonds besteht darin, ein Engagement in Aktien von Gesellschaften mit guten Qualitätsmerkmalen und überdurchschnittlichen Dividendenausschüttungen in Industrieländern zu ermöglichen.. Investiert unter Anwendung von Qualitätsfiltern und verantwortungsvollen Ausschlüssen in einen Aktienkorb, um Dividendenerträge zu generieren. Die Anlagestrategie besteht darin, in Unternehmen zu investieren, die regelmässig Erträge ausschütten und ihre Dividendenzahlungen aufrechterhalten können,... Die ausschüttende Anteilsklasse des Fonds soll einen stabilen monatlichen Ertrag bieten und strebt zu diesem Zweck eine konstante Ausschüttung pro Anteil an, die sich nach der voraussichtlichen Rendite des Portfolios richtet..." Vielleicht habe ich das in einem Posting hier gelesen, wo die stetige Erhöhung der Ausschüttungen Wunschdenken war. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Martie vor 14 Stunden vor 1 Stunde von Apfelkomplott: Man könnte in die andere Richtung auch fragen warum ein Unternehmen anscheinend nichts besseres mit seinem Geld einfällt, als es an die Aktionäre zu verteilen. Für Wachstum spricht das eher nicht. Besonders wild wird es da,, wenn einerseits ein guter Teil (gelegentlich sogar >100%) des Cashflows ausgeschüttet wird, um das Aristokratenkrönchen nicht zu verlieren, andererseits dann aber wieder neues Fremdkapital für das operative Geschäft aufgenommen werden muss. Ist das wirklich im Sinne der Eigentümer? Das Problem sind halt immer die Extreme. Die eine Seite hast du schon benannt. Bei der anderen Seite handelt es sich dagegen um Unternehmen, die deshalb nichts an ihre Aktionäre ausschütten (können) weil sie ein einziges Luftschluss sind und das Geld am Ende einfach verbrennen. ETFs wie dieser hier versuchen eben in gewisser Weise einen Mittelweg zu finden. Die Bewertungen der KI Highflyer kommen ja zum größten Teil daher, dass die Erwartung ist jedes Unternehmen weltweit wird die entsprechende Technologie nutzen (müssen). Und dass es nach dem Prinzip "winner takes all" ablaufen wird. Aktuell deutet sich aber immer mehr an, dass die USA zwar weiterhin führend auf dem Gebiet sind, andere Anbieter aber gut und gerne 85% der Leistung erreichen, dabei aber nur einen Bruchteil kosten. Und natürlich gibt es Einsatzzwecke, bei denen man das "Beste vom Besten" braucht. Aber für die allermeisten Firmen, die damit lediglich kleinere Aufgaben bearbeiten würden (wie Mails, Kundensupport,...) reicht auch die einfache Version. Den Nutzen eines Baggers an sich stellt sicher niemand in Frage. Wenn ich im Garten aber lediglich ein paar Blumen pflanzen will, reicht auch eine Schaufel. Ich will hier jetzt gar nicht die Diskussion lostreten, ob USA und Tech eine Blase ist oder nicht. Mir geht es einfach darum, dass Produkte wie dieses hier eben auch was für Leute sind, die den ganzen Hoffnungen nicht blind vertrauen wollen. In gewisser Weise bin ich da auch bei der Argumentation von Gerd Kommer: Dass große technische Innovationen natürlich zuerst die beteiligten Firmen aufblähen, die Wertschöpfung an sich im weiteren Verlauf dann aber eher in der breiten Masse stattfindet. Gerade von Firmen, die schon vor der breiten Einführung von KI profitabel waren, würde ich erwarten, dass sie einen zusätzlichen Schub erhalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich vor 13 Stunden vor 3 Stunden von Apfelkomplott: Man könnte in die andere Richtung auch fragen warum ein Unternehmen anscheinend nichts besseres mit seinem Geld einfällt, als es an die Aktionäre zu verteilen. Wenn man solche Fragen stellt, dann sollte man sich nicht wundern, wenn Vorstände lieber Monsanto oder Chrysler kaufen statt das Geld an die Aktionäre zu verteilen. (Wenn ich mich daran erinnere, wie viele unsinnige Firmenkäufe Mercedes/Daimler {unter welchen Konzernnamen auch immer} in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat ... da wird mir übel.) Nach meinem Verständnis geben Kapitaleigner Firmen Geld, damit diese damit Erträge erwirtschaften, die dann an die Kapitaleigner zurückfließen. Natürlich kann man bei einem Wachstumsunternehmen auch mal ein paar Jahre auf Rückflüsse verzichten, um so das Wachstum zu finanzieren (und in der Zeit auf Wertsteigerungen hoffen). Vom Grundsatz her bleibt es aber doch wohl dabei, daß der hauptsächliche Zweck der Investition die Erwartung von irgendwann auszuschüttenden Erträgen ist. Wachstum, das nicht irgendwann zu auszuschüttenden Erträgen führt, ist aus Sicht des Anlegers doch kein Selbstzweck. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler vor 12 Stunden · bearbeitet vor 12 Stunden von Euronensammler vor 4 Stunden von Apfelkomplott: Man könnte in die andere Richtung auch fragen warum ein Unternehmen anscheinend nichts besseres mit seinem Geld einfällt, als es an die Aktionäre zu verteilen. Stell dir vor, du bist (Mit-)Eigentümer einer Ich-AG, eines kleinen Handwerksbetriebs, einer ärtzlichen Gemeinschaftspraxis, dann möchtest oder hoffst du nicht nur auf Ausschüttungen, nein, du brachst sie auch zum Lebensunterhalt. Zweck einer Unternehmung ist es, den Eigentümern den Lebensunterhalt zu ermöglichen. Es kann sinnvoll sein, zu wachsen, aber es ist nicht der Sinn, wie ein Krebsgeschür unendlich in die Gesellschaft und nicht mal seinen Eigentümer zu ernähren. Ich denke, z.B. Pensionsfonds und Rentner sind berechtigter Weise an Ausschüttungen aus ihrem Eigentum interessiert - und das bitte mit relativ wenig Schwankungen und sehr zuverlässig. Investitionen werden parallel durch Kredite oder Anleihen geglättet und nicht über das (willkürliche) Aussetzen der Ausschüttung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich vor 11 Stunden vor 3 Stunden von timk: Ich meine auch in Erinnerung zu haben, dass stetig höhere Ausschüttungen ein Ziel seien. Allerdings kann ich diese Info nicht bei der Beschreibung des Fonds finden. "Das Anlageziel des Fonds besteht darin, ein Engagement in Aktien von Gesellschaften mit guten Qualitätsmerkmalen und überdurchschnittlichen Dividendenausschüttungen in Industrieländern zu ermöglichen.. Investiert unter Anwendung von Qualitätsfiltern und verantwortungsvollen Ausschlüssen in einen Aktienkorb, um Dividendenerträge zu generieren. Die Anlagestrategie besteht darin, in Unternehmen zu investieren, die regelmässig Erträge ausschütten und ihre Dividendenzahlungen aufrechterhalten können,... Die ausschüttende Anteilsklasse des Fonds soll einen stabilen monatlichen Ertrag bieten und strebt zu diesem Zweck eine konstante Ausschüttung pro Anteil an, die sich nach der voraussichtlichen Rendite des Portfolios richtet..." Vielleicht habe ich das in einem Posting hier gelesen, wo die stetige Erhöhung der Ausschüttungen Wunschdenken war. Das mit den steigenden Ausschüttungen hatte ich auch irgendwo gelesen. Ich meine, dass war ein Qualitätsfilter für die Aktienauswahl und gilt daher nur auf der Einzelebene. Und genau das ist die Sollbruchstelle, warum ich skeptisch bin, dass das dann auch auf ETF Ebene klappt. Ein plattes Beispiel, was ich meine: Der ETF hat eine Aktie A im Bestand, die eine sehr hohe Dividende (sagen wir 6%) zahlt. Beim nächsten Update muss Aktie A weichen, weil irgendein Qualitätsfilter nicht mehr erfüllt wird. Es kommt nun zum Austausch. Aktie B wird aufgenommen und Aktie B zahlt „nur“ 3% Dividende. Was bedeutet das für die Ausschüttung auf ETF Ebene? …… Richtig…. Sie könnte sinken, wenn die anderen Aktien im Korb das nicht kompensieren. Daher meine Meinung, dass echtes Dividend Growth mit einem ETF eher schwierig abbildbar ist. Ich bin aber sehr gespannt (weil investiert), wie das beim L&G in 5 Jahren aussehen wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 10 Stunden Bei fast 1000 Aktien ist der Ausfall von bis zu 10 Aktien praktisch kaum wahrnehmbar. Aber natürlich kann es passieren, dass alle Aktien ihre Ausschüttungen zur gleichen Zeit senken. Dann wird auch die Ausschüttung des ETF zurückgehen. Das kann passieren, wird aber nicht die Regel sein. Solange die Gesamtrendite deutlich höher ist als die Ausschüttung, sollte es mittel- und langfristig zu Steigerungen kommen. Ach halt, eine Ausnahme gäbe es selbst dann noch. Sollte eine große Nation auf die Idee kommen, Ausschüttungen stärker zu besteuern als aktuell, könnte es zu Anpassungseffekten kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von hattifnatt vor 1 Stunde von Schlumich: Daher meine Meinung, dass echtes Dividend Growth mit einem ETF eher schwierig abbildbar ist. Das selbe Problem hat man aber bei einem Einzelaktien-Depot, wenn ein Unternehmen bestimmte Kriterien nicht mehr erfüllt (z.B. die Dividende kürzt - einige Beispiele aus den letzten Jahren: INTC, MMM, MED, WBA, LEG, VFC, T). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott vor 9 Stunden vor 4 Stunden von Nachdenklich: ... dann sollte man sich nicht wundern, wenn Vorstände lieber Monsanto oder Chrysler kaufen ... Gerade vor dem Monsanto Kauf gab es doch die Situation, dass quasi gleichzeitig Milliarden an Dividende ausgeschüttet wurde und ein Milliardenkredit aufgenommen wurde, um die Übernahme zu stemmen... vor 3 Stunden von Euronensammler: Stell dir vor, du bist (Mit-)Eigentümer einer Ich-AG, eines kleinen Handwerksbetriebs, einer ärtzlichen Gemeinschaftspraxis, dann möchtest oder hoffst du nicht nur auf Ausschüttungen, nein, du brachst sie auch zum Lebensunterhalt. In einem einfachen Modell könnte der Geschäftsinhaber selbstredend das Geld in den Betrieb investieren und dann Anteile verkaufen. Finanziell käme es aufs Gleiche hinaus. In der Praxis kann ein kleiner Handwerksbetrieb seine Unternehmensanteile natürlich nicht so (annähernd) beliebig stückeln wie eine AG. Zudem wird er aus unternehmenspolitischen Gründen Alleineigentümer bleiben wollen. Dieser Effekt ist aber für den Durchschnittsinvestor hier, der in homöopathischen Anteilen an Unternehmen investiert ist nicht wirklich von Belang. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Equinox01 vor 8 Stunden Es gibt durchaus noch einen Fonds mit steigenden Ausschüttungen: den Fidelity Funds – Global Dividend Fund A-MINCOME(G)-EUR (ISIN: LU0731782826). Die jährliche Ausschüttung stieg von 0,54 € im Jahr 2022 über 0,55 € und 0,60 € auf 0,62 € im Jahr 2025. Natürlich ist das keine Garantie für die Zukunft, zeigt aber, dass steigende Ausschüttungen auch auf Fondsebene möglich sind. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 8 Stunden · bearbeitet vor 8 Stunden von Schwachzocker vor 19 Minuten von Equinox01: Natürlich ist das keine Garantie für die Zukunft, zeigt aber, dass steigende Ausschüttungen auch auf Fondsebene möglich sind. Natürlich ist das möglich. Man kann solange und soviel ausschütten bis kein Fondsvermögen mehr da ist. Das ist weder eine besondere Leistung noch ein Qualitätsmerkmal. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 7 Stunden @SZ Ich verleihe Dir die Medaille für absichtliches Missverstehen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ vor 6 Stunden vor 12 Minuten von Sapine: @SZ Ich verleihe Dir die Medaille für absichtliches Missverstehen! Hat er die etwa noch nicht??? Würde sich in der Vitrine gut neben dem goldenen Trollorden mit Brillianten und Eichenlaub und dem Pokal für außergewöhnlich überragende kommunikative Inkompetenz machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Apfelkomplott vor 4 Stunden vor 2 Stunden von Sapine: @SZ Ich verleihe Dir die Medaille für absichtliches Missverstehen! Inwiefern Missverstehen? Das Teil ist ein aktiver Fonds (mit satten 2% jährlichen Gebühren), also kann natürlich der Fondsmanager festlegen, dass die Ausschüttungen brav jedes Jahr steigen soll. Ob das aus eingesammelten Dividenden kommt oder doch Substanz angeknabbert wird, erstmal egal. Das Ganze kann selbstredend eine ganze Weile gut gehen, genau wie eine jährliche Entnahme von 2 bis 3 Prozent aus einem All World Depot eine ganze Weile gut gehen dürfte. Vielleicht klappt es Jahrzehnte lang, vielleicht kommt aber auch schnell ein blöder Crash und das Fondsvermögen ist doch schneller aufgeknabbert als erhofft. Was wieder den Umkehrschluss bringt, warum dann nicht einfach selbst eine solche Entnahme tätigen als es einem Fondsmanager zu überlassen, dessen Produkt über die letzten Jahre gut 4% p.a.! hinter dem Gral herläuft... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 3 Stunden Willkommen im Club der alternativen Wahrheiten @Apfelkomplott Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag