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howhardgerrard87

Niederlande besteuern künftig auch unrealisierte Gewinne – Modell für Deutschland?

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mgctrader

Es gibt doch einen Unterschied, wenn ich isoliert die beiden folgenden Fälle betrachte:

1.) Jahr 1: Buch-Gewinn (Steuerabführung), Jahr 2: Buch-Verlust (keine Steuerrückzahlung, aber klar: Verlustvortrag für potentielle Gewinne in Jahr 3)
2.) Jahr 1: Buch-Verlust und Verlustvortrag, Jahr 2: Buch-Gewinn und Verrechnung mit Verlustvortrag.

Ich möchte das Jahr 3 hier aber ausblenden, es steht symbolisch für die begrenzte Lebenszeit.
Ich bin der Meinung, dass beide Fälle aber gleichwertig behandelt werden müssten, weil sonst die steuerliche Gleichbehandlung nicht mehr gewährleistet ist. Ich bin kein Jurist, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass dies sonst verfassungswidrig wäre.

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Maikel
vor 6 Stunden von paradox82:

In dem Beitrag auf den ich mich bezog ging es erstmal um die Frage, was ist das Depot wert.

 

Um Erbschaft ging es dabei gar nicht. 

Das Thema Erbschaft hatte ich nur als Referenz eingebracht, weil das Finanzamt dabei den Wert des Depots feststellt.

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Kraxelhuber
vor einer Stunde von mgctrader:

Ich bin der Meinung, dass beide Fälle aber gleichwertig behandelt werden müssten, weil sonst die steuerliche Gleichbehandlung nicht mehr gewährleistet ist. Ich bin kein Jurist, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass dies sonst verfassungswidrig wäre.

Hmm…das ist doch mit der Vorabpauschale auch schon so..?

Wenn dein Fonds in Jahr 1-4 steigt (und der Basiszins entsprechend ist..) versteuerst Du jedes Jahr die VAP. Fällt er in Deinem Verlaufsjahr 5 zurück auf den Ausgangswert, hast Du doch auch schon Steuern „für nichts“ bezahlt.

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Malwas
vor 40 Minuten von Kraxelhuber:

Hmm…das ist doch mit der Vorabpauschale auch schon so..?

Wenn dein Fonds in Jahr 1-4 steigt (und der Basiszins entsprechend ist..) versteuerst Du jedes Jahr die VAP. Fällt er in Deinem Verlaufsjahr 5 zurück auf den Ausgangswert, hast Du doch auch schon Steuern „für nichts“ bezahlt.

Dafür braucht es noch nicht einmal die Vorabpauschale. Wenn du eine Aktie mit Verlust verkaufst, bekommst du auch nicht die Steuern wieder, die bei den Dividenausschüttungen in den Vorjahren einbehalten wurden.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von Kraxelhuber:

Hmm…das ist doch mit der Vorabpauschale auch schon so..?

Wenn dein Fonds in Jahr 1-4 steigt (und der Basiszins entsprechend ist..) versteuerst Du jedes Jahr die VAP. Fällt er in Deinem Verlaufsjahr 5 zurück auf den Ausgangswert, hast Du doch auch schon Steuern „für nichts“ bezahlt.

Gut dass Du "für nichts" in Anführungszeichen gesetzt hast. Du hast dann die Steuern auf Gewinne gezahlt, die nun einmal vorhanden waren. Wenn Du nicht rechtzeitig verkaufst, ist das ja nicht das Problem des Finanzministers.

Du kannst einfach kein Markettiming. Das ist alles.

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Kraxelhuber
vor 46 Minuten von Malwas:

Dafür braucht es noch nicht einmal die Vorabpauschale. Wenn du eine Aktie mit Verlust verkaufst, bekommst du auch nicht die Steuern wieder, die bei den Dividenausschüttungen in den Vorjahren einbehalten wurden.

Die Dividenden kamen aber auch tatsächlich auf meinem Konto an…

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chirlu
vor 9 Minuten von Kraxelhuber:

Die Dividenden kamen aber auch tatsächlich auf meinem Konto an…

 

Und was hat dir das genützt?

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt

Wieder mal eine WPF-Sinnlosdiskussion vom Feinsten. :-*

Lasst die Niederländer doch Niederländer sein, und regt euch auf, wenn's für uns relevant wird. (Ich meine, die Niederländer haben auch schlechtes Essen - regen wir uns deshalb auf? :P)

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bmi
vor 16 Stunden von hattifnatt:

Wieder mal eine WPF-Sinnlosdiskussion vom Feinsten. :-*

Lasst die Niederländer doch Niederländer sein, und regt euch auf, wenn's für uns relevant wird. (Ich meine, die Niederländer haben auch schlechtes Essen - regen wir uns deshalb auf? :P)

Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit ;)

 

Derartige Modelle einzelner Staaten werden in der EU erfahrungsgemäß oft übernommen oder harmonisiert. Ich würde mich nicht wundern, wenn das zur Blaupause für uns wird. Frühzeitige Debatte ist mMn daher sehr rational und keine "Sinnlosdiskussion".

 

Btw, wenn von dir auch nicht ernst gemeint: Esskultur ist überwiegend privat und freiwillig. Steuerpolitik staatlich vorgegeben und rechtlich bindend. Klitzekleiner Unterschied. Essen = individuelle Präferenz. Steuern = gesetzliche Verpflichtung mit Sanktionsmechanismus. 

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Lazaros
vor 14 Minuten von bmi:

Esskultur ist überwiegend privat und freiwillig. Steuerpolitik staatlich vorgegeben und rechtlich bindend. Klitzekleiner Unterschied. Essen = individuelle Präferenz. Steuern = gesetzliche Verpflichtung mit Sanktionsmechanismus. 

Sehe ich anders: ich zumindest kann selbst entscheiden ob ich Steuern zahle und wenn ich zahle, wie viel.

Daher sind Steuern für mich privat und freiwillig. 

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bmi
vor 2 Stunden von bmi:

Derartige Modelle einzelner Staaten werden in der EU erfahrungsgemäß oft übernommen oder harmonisiert. Ich würde mich nicht wundern, wenn das zur Blaupause für uns wird. 

Aber natürlich müssen zuvor erst Private Savings zu much needed investments gemacht werden...

 

HBKctAwa8AA2sV7.thumb.jpeg.0efff60809a03575260c99b09390f782.jpeg

https://x.com/vonderleyen/status/1899066282558853213?s=20

 

:-*

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sedativ
vor 3 Stunden von Lazaros:

Sehe ich anders: ich zumindest kann selbst entscheiden ob ich Steuern zahle und wenn ich zahle, wie viel.

Daher sind Steuern für mich privat und freiwillig. 

 

So wie der Frosch, der dem Finanzamt den Mittelfinger zeigt?

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Flip
vor 23 Stunden von mgctrader:

aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass dies sonst verfassungswidrig wäre.


Mein Bauchgefühl sagt mir auch ziemlich oft, dass irgendwas verfassungswidrig ist. Dummerweise sieht das Verfassungsgericht das oft anders.

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Lazaros
vor 34 Minuten von sedativ:
vor 4 Stunden von Lazaros:

Sehe ich anders: ich zumindest kann selbst entscheiden ob ich Steuern zahle und wenn ich zahle, wie viel.

Daher sind Steuern für mich privat und freiwillig. 

So wie der Frosch, der dem Finanzamt den Mittelfinger zeigt?

"Felix, qui potuit rerum cognoscere causas" - um es mit einem Satz aus einer anderen Zeit zu sagen, wo sogar Piraten noch Latein konnten.

 

Vorgehensweise: indem man

- anstatt für Geld nur noch pro bono (publico) arbeitet, also: pro bono contra malum.

- selber entscheidet, ob man die jährliche Kapitalertragssteuer über die Günstigerprüfung zurück holt.

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sedativ
vor 21 Minuten von Lazaros:

"Felix, qui potuit rerum cognoscere causas" 

 

Et felicior etiam est qui nihil horum omnium scit.

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leoluchs
vor 15 Minuten von sedativ:

Et felicior etiam est qui nihil horum omnium scit.

Geminae locuta:

Sed beatior est qui mundum non solum patitur, sed intellegit; nam cognitio est sola via ad veram libertatem.

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LongtermInvestor

Also eine staatliche verordnete Renditebremse wenn es so kommt. 

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Ecke908090

Hatte vorgestern jemand im Niederlande-Subreddit geschrieben, was vielfach geliked wurde.

 

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krett
· bearbeitet von krett

Ich finde die Idee ja durchaus nachvollziehbar. Aber nur mit sehr großen Freibeträgen. Also wenn man z.B. 30k im Jahr frei hat und nur was darüber geht, muss versteuert werden. Dann würde es 95% der Bürger nicht betreffen. Und selbst wenn man 40.000€ im Jahr an Erträgen/Kursgewinnen hätte, müssten nur 10.000€ davon versteuert werden.

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migieger
vor einer Stunde von LongtermInvestor:

Also eine staatliche verordnete Renditebremse wenn es so kommt. 

Nein, nein. Das ist ein staatlicher Beitrag zu "wir wollen die private Altervorsorge stärken"...
(Bei uns noch die Steuer auf die Vorabpauschale, aber wer weiß was noch kommt...).
Oder ist die niederländsche GRV so hoch, daß provate Altersvorsorge nicht nötig ist?
 

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor einer Stunde von Ecke908090:

Hatte vorgestern jemand im Niederlande-Subreddit geschrieben, was vielfach geliked wurde.

Zitat

We do this the Dutch way

 

That's the spirit. :thumbsup:

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LongtermInvestor
vor 59 Minuten von migieger:

Nein, nein. Das ist ein staatlicher Beitrag zu "wir wollen die private Altervorsorge stärken"...
(Bei uns noch die Steuer auf die Vorabpauschale, aber wer weiß was noch kommt...).
Oder ist die niederländsche GRV so hoch, daß provate Altersvorsorge nicht nötig ist?

Ja, dass niederländische Rentensystem gehört zu einem der besten der Welt! Recherchiere lieber nicht ;-)

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Schwachzocker
vor 7 Minuten von LongtermInvestor:

Ja, dass niederländische Rentensystem gehört zu einem der besten der Welt! ...

Deshalb braucht man jetzt ja auch mehr Steuereinnahmen.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 53 Minuten von LongtermInvestor:

Ja, dass niederländische Rentensystem gehört zu einem der besten der Welt! Recherchiere lieber nicht ;-)

Hier gibts auch interessante Daten dazu, die allein die gesetzlichen Rentensysteme betrachten https://www.datapulse.de/rentenluecke-europa-vergleich/

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migieger
vor einer Stunde von satgar:

Hier gibts auch interessante Daten dazu, die allein die gesetzlichen Rentensysteme betrachten https://www.datapulse.de/rentenluecke-europa-vergleich/

Brutto-Vergleiche vor Steuern und (Sozial)Abgaben!

Und selbst Brutto liegen wir schon im unteren Viertel... Aua.
Interessant wäre, ob wir uns nach Steuern und Abgaben auf den letzten Platz "verbessern" würden...
 

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