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howhardgerrard87

Niederlande besteuern künftig auch unrealisierte Gewinne – Modell für Deutschland?

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Maikel
Zitat

Die Niederlande sind durch ein Gerichtsurteil gezwungen, ihr Steuersystem zu modernisieren. Ob es dabei tatsächlich zu einer Besteuerung von unrealisierten Kapitalerträgen für den durchschnittlichen Anleger kommt, ist zwar weiter offen. Sehr wahrscheinlich ist es aber nicht.

von https://www.boersen-zeitung.de/banken-finanzen/niederlande-ringen-noch-um-die-besteuerung-von-unrealisierten-gewinnen

 

Ein Problem bei einer Umstellung auf Besteuerung nur der realisierten Gewinne dürfte sein, daß die Einnahmen aus der Steuer dann einige Jahre lang deutlich niedriger wären.

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1+1=10
Am 13.2.2026 um 09:39 von migieger:

Die "neue" niederländische Steuer auf "tatsächliche" Wertsteigerungen des privaten Vermögens (ETFs, Aktien, Bitcoin, Gold, Häuser etc.)

Sind Häuser wirklich inkludiert? Das wäre mir neu.

Sollten Immobilien nicht betroffen sein, hätte die möglicherweise die Folge, dass großes Kapital zu Immobilien wandert und Häuserpreise explodieren.

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LongtermInvestor
vor einer Stunde von 1+1=10:

Sind Häuser wirklich inkludiert? Das wäre mir neu.

Sollten Immobilien nicht betroffen sein, hätte die möglicherweise die Folge, dass großes Kapital zu Immobilien wandert und Häuserpreise explodieren.

Schau doch mal in den Gesetzestext, dann weißt du es, oder kannst es hier teilen :-)

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Cepha
Am 14.2.2026 um 14:25 von Schwachzocker:

 

Es ist geplant, Verluste zu berücksichtigen. Und wenn das in angemessener Weise geschieht, dann ist das eine ganz normale, faire Sache.

Die Unterscheidung zwischen Gewinnen, die steuerpflichtig sind und "Buchgewinnen", die nicht steuerpflichtig sind, ist einfach nur eine unsinnige Idee, die im WPF entstanden ist.

Stell Dir mal vor, man müsste (nicht realisierte) Wertsteigerungen beim Eigenheim jährlich versteuern

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Schwachzocker
vor 2 Minuten von Cepha:

Stell Dir mal vor, man müsste (nicht realisierte) Wertsteigerungen beim Eigenheim jährlich versteuern

Was wäre dann?

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Cepha
vor einer Stunde von 1+1=10:

Sind Häuser wirklich inkludiert? Das wäre mir neu.

Sollten Immobilien nicht betroffen sein, hätte die möglicherweise die Folge, dass großes Kapital zu Immobilien wandert und Häuserpreise explodieren.

Auch der deutsche Staat will an die angeblich "leistungslosen" Kapitalerträge und Mieteinnahmen ran, um die geradezu explodierenden Kosten der Sozialversicherungen zu finanzieren. Ich vermute auch, dass das zu einer verstärkten Immobiliennachfrage bei Eigennutzern führen wird, denn die "kaufen vs mieten" Rechnung verändert sich dadurch.

Die aktuelle SPD-Idee bei der "Gesundheitsabgabe" ist meines Wissens 1,5%. Aber einmal eingeführt ist das Drehen am Prozentwert dann deutlich einfacher.

vor 2 Minuten von Schwachzocker:

Was wäre dann?

So manches EFH in sehr teurer Lage hat in manchen Jahren mal eben 50.000-100.000€ an Wert gewonnen. Darauf dann Steuer bezahlen kann Dir Deine komplette Haushaltsplanung zerstören.

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Schwachzocker
vor 20 Minuten von Cepha:

Auch der deutsche Staat will an die angeblich "leistungslosen" Kapitalerträge und Mieteinnahmen ran, um die geradezu explodierenden Kosten der Sozialversicherungen zu finanzieren. Ich vermute auch, dass das zu einer verstärkten Immobiliennachfrage bei Eigennutzern führen wird, denn die "kaufen vs mieten" Rechnung verändert sich dadurch.

Die aktuelle SPD-Idee bei der "Gesundheitsabgabe" ist meines Wissens 1,5%. Aber einmal eingeführt ist das Drehen am Prozentwert dann deutlich einfacher.

So manches EFH in sehr teurer Lage hat in manchen Jahren mal eben 50.000-100.000€ an Wert gewonnen. Darauf dann Steuer bezahlen kann Dir Deine komplette Haushaltsplanung zerstören.

Naja, kann ich mir bei 1,5% nicht so richtig vorstellen.

Aber natürlich wird das Wohnen dadurch teurer, für alle. Das ist ja das gleiche Problem, welches wir mit der Besteuerung von Unternehmen haben. Da wird Dir dann die Geschäftsplanung zerstört. Ohweh!

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Cepha
vor 20 Stunden von krett:

Ich finde die Idee ja durchaus nachvollziehbar. Aber nur mit sehr großen Freibeträgen. Also wenn man z.B. 30k im Jahr frei hat und nur was darüber geht, muss versteuert werden. Dann würde es 95% der Bürger nicht betreffen. Und selbst wenn man 40.000€ im Jahr an Erträgen/Kursgewinnen hätte, müssten nur 10.000€ davon versteuert werden.

Klar, das optimale Steuermodell ist immer das, das einen selber verschont.

 

Aber was machste mit dem 400k Kleinanlagerdepot, das in einem guten Jahr mal eben um 100k wächst? 

vor 2 Minuten von Schwachzocker:

Naja, kann ich mir bei 1,5% nicht so richtig vorstellen.

Aber natürlich wird das Wohnen dadurch teurer, für alle. Das ist ja das gleiche Problem, welches wir mit der Besteuerung von Unternehmen haben. Da wird Dir dann die Geschäftsplanung zerstört. Ohweh!

Du zitierst sinnentstellend. Das waren zwei getrennte Antworten, die das System in einen Beitrag vereinte.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 12 Minuten von Cepha:

Du zitierst sinnentstellend. Das waren zwei getrennte Antworten, die das System in einen Beitrag vereinte.

Es steht Dir ja frei, darzulegen, wie die komplette Haushaltsplanung zerstört wird. Mit Steuererhöhungen werden nun einmal Planungen zerstört. Da ist es völlig egal, was höher besteuert wird, Hauptsache, ich bin nicht betroffen.

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paradox82
vor 58 Minuten von Cepha:

Stell Dir mal vor, man müsste (nicht realisierte) Wertsteigerungen beim Eigenheim jährlich versteuern

Stell dir vor, dass der Wert des Bodens oftmals weniger steigt als der Wert des Hauses sinkt. Auf einmal wäre transparent, dass der Eigenheimbesitzer gar keinen zu versteuernden Gewinn hat :rolleyes:

vor 33 Minuten von Schwachzocker:

So manches EFH in sehr teurer Lage hat in manchen Jahren mal eben 50.000-100.000€ an Wert gewonnen.

75k hier.

vor 32 Minuten von Cepha:

Aber was machste mit dem 400k Kleinanlagerdepot, das in einem guten Jahr mal eben um 100k wächst?

100k da. 


Kleinanleger-Luxusproblem. Ich würde sagen: Zahlen und fröhlich sein.
 

Was sagst du eigentlich, wenn das Depot um 100k fällt oder das Haus um 75k? Freust du dich dann über die gesparten Steuern?

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krett

 

vor 9 Minuten von Cepha:

Klar, das optimale Steuermodell ist immer das, das einen selber verschont.

 

Aber was machste mit dem 400k Kleinanlagerdepot, das in einem guten Jahr mal eben um 100k wächst? 

 

Was ich sagen will: Unrealisierten Wertzuwachs bei sehr großen Depots zu besteuern könnte ich nachvollziehen, komplett wertfrei. Höhere Arbeitseinkommen werden ja auch höher besteuert als niedrige. Und aktuell ist ja so, das sehr reiche Leute ihre Gewinne einfach nie realisieren, sondern der Bank als Sicherheit geben und sich einen Kredit nehmen. Was definitiv nichts mit Steuergerechtigkeit zu tun hat.

 

Aber selbst bei einem Modell, bei dem nur sehr hohe Kursgewinne besteuert werden, fände ich einen Steuersatz von 36% für zu hoch. Was ich spontan vernünftig fände:
Sehr hoher Freibetrag (30k, 300k oder oder)

Vorabsteuer auf Kursgewinne: 10-20%

Steuer bei realisierten Gewinnen: 20-35% (unter Anrechnung der Vorabsteuer)

 

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dev
vor 15 Minuten von paradox82:

Kleinanleger-Luxusproblem. Ich würde sagen: Zahlen und fröhlich sein.

Dieses Luxus-Problem kann zu Zwangsverkäufen führen, denn die Steuern einer 20% Kurssteigerung sind nicht wenig und dürfte so manche Altersvorsorge vor Probleme stellen.

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LongtermInvestor

Lasst uns doch mal auf ein paar verdauliche Fakten schauen:

 

Box 3 im Jahre 2025:

Steuersatz: 36 % festgelegt.

Anlagen und sonstige Vermögenswerte: 5,88%.

 

Pro 1 Mio. Euro Aktienvermögen gilt bei Vernachlässigung von Abzugspositionen (z.B. Schulden) folgendes.

2025: 58800 Euro pauschale Rendite * 36% = 21,2k Euro Steuerbelastung. Aber es fällt keine weitere Steuer beim Verkauf an!

 

 

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Maikel
vor 3 Stunden von Cepha:

Stell Dir mal vor, man müsste (nicht realisierte) Wertsteigerungen beim Eigenheim jährlich versteuern

In der Schweiz mußte man bis vor kurzem (evtl. immer noch, die Regelung wurde aber gekippt) den Mietwert des selbstbewohnten Eigenheims versteuern; der ist mit der Zeit sicherlich auch gestiegen.

Dafür konnte man aber die Zinsen für die Hypothek absetzen.

 

Es gibt also sehr viele unterschiedliche Ideen und Regelungen.

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Cepha
vor 3 Stunden von paradox82:


Kleinanleger-Luxusproblem. Ich würde sagen: Zahlen und fröhlich sein.
 

Nehmen wir mal die junge Familie, die im Jahr 2018 in einem Münchner Vorort ne Doppelhaushälfte für 600k finanzierte und sich dafür zu Niedrigzins bis Unterkante Oberlippe verschuldete und sich die Raten sprichwörtlich vom Mund abspart.

Die zahlt dann mal eben die nächsten 4 Jahre auf 200k Buchwertsteigerung ganz locker und fröhlich 50k(?) an der theoretischen neuen Vermögensspekulationsgewinnsteuer für ihr "leistungsloses Einkommen"

 

Und womit genau?

 

Wie wird das mit den Verlusten in Niederlange und bei der SPD Gesundheitsabgabe geregelt? Gibts da einen Verlusttopf oder gilt bei 4x 100k hoch und 4x 100k runter, dann man am Ende 400k Gewinn versteuern durfte?

 

Wie genau stellen die Staaten sich das vor, wenn Sie Haushaltseinahmen ziemlich unmittelbar an die Wertentwicklung der Kapitalmärkte koppeln, ganz besonders bei zweckgebundene Abgaben (wie der Gesundheitsabgabe). Bei Mieten ist das ja noch halbwegs schwankungsarm, aber bei unrealisierten Steuern auf die Buchwertentwicklung von Depots nicht mehr.

 

Ich bin da unterm Strich kein Freund davon. Realisierte Gewinne besteuern ist okay, muss aber in einem solchen Maß bleiben, dass das Risiko-Rendite Verhältnis passt. Deutsche 10jährige rentieren im Grunde nach Steuer schon unterhalb der Inflation, da finde ich die Steuer bereits zu hoch.

Immobilien- und Kryptogewinne sollte man allerdings auch besteuern, das sehe ich als sinnvollen Schritt, aber auch nur bei Veräußerung. 

 

Bei Gesundheitssystem wünsche ich mir sparen und Effizienzsteigerung. Deutschland gönnt sich das zweitteuerste Gesundheitssystem der Welt, das weit davon entfernet ist das zweitbeste der Welt zu sein. Dan mangelt es offenbar nicht an Geld, sondern an was anderem.

vor 44 Minuten von Maikel:

In der Schweiz mußte man bis vor kurzem (evtl. immer noch, die Regelung wurde aber gekippt) den Mietwert des selbstbewohnten Eigenheims versteuern; der ist mit der Zeit sicherlich auch gestiegen.

Dafür konnte man aber die Zinsen für die Hypothek absetzen.

 

 

Ja, aber das ist was anderes. das ist zum einem prognostizierbar (Vorabsteuern auf Wertgewinne sind im Gegenzug ein extremes Kostenrisiko und da sin einer Lebensphase, wo viele eh massiv verschuldet sind) und zum zweiten belastet es Leute mit Hypotheken kaum, sondern die im schon lange abbezahlten Eigenheim.

Ich seh diese Gefahr in Deutschland nicht, keine Partei will die sein, die der Oma im Münchner Vorort das alte kleine Haus derart besteuert, dass sie ausziehen muss. Das EFH in Deutschland ist heilig. Ich hoffe mal ich irre mich nicht, denn es war tatsächlich mit ein Grund, Vermögen aus meinem Depot in eine selbst genutzte Wohnung umzuschichten, weil ich schon davon ausgehe, dass in naher Zukunft in Deutschland SV-Abgaben auf Depots kommen werden. (ich hoffe mal nur auf realisierte Gewinne)

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 21 Minuten von Cepha:

Nehmen wir mal die junge Familie, die im Jahr 2018 in einem Münchner Vorort ne Doppelhaushälfte für 600k finanzierte und sich dafür zu Niedrigzins bis Unterkante Oberlippe verschuldete und sich die Raten sprichwörtlich vom Mund abspart....

Das sollte man nicht tun. Im übrigen ist das Beispiel mit Doppelhaushälfte in München nun auch ein großer Glücksfall gewesen. Und dann soll man ruhig zahlen.

Der mit der Doppelhaushälfte in Gelsenkirchen kann vielleicht noch etwas von der Steuer absetzen.

 

vor 21 Minuten von Cepha:

Das EFH in Deutschland ist heilig. Ich hoffe mal ich irre mich nicht...

Du irrst Dich! Gerade an die kommt man doch hervorragend heran.

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Cepha
vor 3 Stunden von krett:

 

 

Aber selbst bei einem Modell, bei dem nur sehr hohe Kursgewinne besteuert werden, fände ich einen Steuersatz von 36% für zu hoch. Was ich spontan vernünftig fände:
Sehr hoher Freibetrag (30k, 300k oder oder)

Vorabsteuer auf Kursgewinne: 10-20%

Steuer bei realisierten Gewinnen: 20-35% (unter Anrechnung der Vorabsteuer)

 

Ich würde vorschlagen, erstmal realisierte(!) Wertsteigerungen bei Immobilienverkäufen und bei Kryptoverkäufen mit den üblichen 25% + Soli + KSt zu besteuern.

Im Gegenzug könnten die Grunderwerbssteuern deutlich sinken (die gehen aber an die Länder, oder?) und vor allem würde ich mir wünschen, dass alle gewinne nur Inflationsbereinigt besteuert werden. Aktuell besteuert Deutschland "Gewinne" auf Anlagevehikel, die real an Wert verlieren.

 

Dann wär noch das Thema Gold. Da hab ich mir noch keine Meinung dazu gebildet. Da hast Du halt die anonyme physische Variante und das Thema Schmuck und Nutzgold. Aber Italien hatte ja dazu auch schon Ansätze.

Das Goldvermögen von Privatpersonen in Deutschland ist erstaunlich hoch mit 9 Mio. kg zu derzeit ca. 135.000€/kg macht 1,2 Billionen Euro. davon ein extrem hoher Prozentsatz an Wertsteigerung.

 

Umgekehrt hab ich mal die KI befragt zum Thema SPD Gesundheitsabgabe, was denn da überhaupt zu erwarten wäre. das ist in Summe Kleinkram, zumindest wenn man die BBG beibehält. Wenn nicht ist es von der Konstruktion her dann sowas wie der Soli und keiner Versicherungsleistung mehr. 1,5% klingt nicht nach viel (den Soli überlebt man ja auch), ich fühl mich trotzdem nicht wohl dabei, den in ein scwharzes Loch zu kippen, um Reformen nur noch mal 4 Jahre weiter zu verschleppen. Ist dann nur ne Frage der Zeit, bis auch der RV-Soli und die Pflegeabgabe kommt, ist ja nicht so, dass wir nur ein großes schwarzes Loch in den Sozialsystemen hätten.

 

Und damit man sich all das sparen kann und oben drei noch die Einkommenssteuer kommt - voila - das staatlich geförderte Aktienaltersvorsorgedepot im Versicherungsmantel vom freundlichen Strukturvertriebler für nur 1,5% Kosten im Jahr und gestundeten Abgaben, die dann eines Tages in ferner Zukunft eh keiner mehr prognostizieren kann. 

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Schwachzocker
vor 2 Minuten von Cepha:

...Dann wär noch das Thema Gold. Da hab ich mir noch keine Meinung dazu gebildet. Da hast Du halt die anonyme physische Variante und das Thema Schmuck und Nutzgold. Aber Italien hatte ja dazu auch schon Ansätze.

Das Goldvermögen von Privatpersonen in Deutschland ist erstaunlich hoch mit 9 Mio. kg zu derzeit ca. 135.000€/kg macht 1,2 Billionen Euro. davon ein extrem hoher Prozentsatz an Wertsteigerung.

Ja, aber an die kommst Du eben nicht heran. Da zahlen nur die Dummen.

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Cepha
vor 1 Minute von Schwachzocker:

Das sollte man nicht tun.

Wer das 2018 tat, war aus aktueller Sicht ziemlich klug.

 

vor 1 Minute von Schwachzocker:

 

Du irrst Dich! Gerade an die kommt man doch hervorragend heran.

Ich bezweifle, dass die Politiker der CDU, SPD und AfD sich das trauen würden.

 

Man schaue sich dazu nur die politische Diskussion bzgl. Erbschaftssteuer an von Münchner Erben, die das große Pech haben in München ein MFH zu erben. Aber ja, die Zukunft kenne ich nicht. Ich vermute aber, dass der Staat angesichts der Wirtschaftsmisere und der Prognosen für die Sozialsysteme schon zunehemdn verzweiflet nach Einnahmen suchen wird.

wenn man da in der Größenordnung um 100Mrd €/Jahr einnehmen möchte und nicht nur peanuts bleiben so viele Optionen garnicht übrig.

 

An die wirklich Reichen kommst nicht ran, das hat man in Frankreich ja gut gesehene. Die hauen halt ab und flüchten in Spezialkonstrukte.

 

So wahnsinnig viel an Aktienvermögen gibt es (abseits der reichen) in Deutschland garnicht. 90% der deutschen Haushalte haben ein Aktienvermögen zwischen 0 Euro und 14.000 Euro.

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Schwachzocker
vor 2 Minuten von Cepha:

Wer das 2018 tat, war aus aktueller Sicht ziemlich klug.

Das ist Klugheit, ja? Keineswegs Glück?

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paradox82
vor 9 Minuten von Cepha:

Wer das 2018 tat, war aus aktueller Sicht ziemlich klug.

Guckst du mal wie klug es war die 600k in 2018 in einen MSCI World zu investieren? Danke!

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Schwachzocker
vor 1 Minute von paradox82:

Guckst du mal wie klug es war die 600k in 2018 in einen MSCI World zu investieren? Danke!

Wer da NVIDIA gekauft hat, der war ein Genie!

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Joker_19
vor einer Stunde von Cepha:

Ich würde vorschlagen, erstmal realisierte(!) Wertsteigerungen bei Immobilienverkäufen und bei Kryptoverkäufen mit den üblichen 25% + Soli + KSt zu besteuern.

Du möchtest echt eine Besteuerung von Wertsteigerungen bei Verkäufen selbst bewohnter Immobilien? Damit wäre ein Umzug mit Wechsel der Immobilie für die meisten nicht mehr machbar, denn die Wertsteigerung am alten Wohnort wird durch die höheren Immobilienpreise am neuen Wohnort aufgefressen.

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DNA
vor 4 Minuten von Joker_19:

Du möchtest echt eine Besteuerung von Wertsteigerungen bei Verkäufen selbst bewohnter Immobilien? Damit wäre ein Umzug mit Wechsel der Immobilie für die meisten nicht mehr machbar, denn die Wertsteigerung am alten Wohnort wird durch die höheren Immobilienpreise am neuen Wohnort aufgefressen.

Na und? Mit der Argumentation kann ich auch sagen, dass meine finanzielle Freiheit durch Aktien mit der Besteuerung nicht mehr möglich ist... 

Nicht dass ich den Vorschlag toll finde aber diese manifestierte Zweiklassen Sichtweise zwischen Immobilien und Aktien ist doch Murks. Wenn Wertzuwachs besteuert werden soll, dann bitte überall. 

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Joker_19
vor 2 Minuten von DNA:

Nicht dass ich den Vorschlag toll finde aber diese manifestierte Zweiklassen Sichtweise zwischen Immobilien und Aktien ist doch Murks. Wenn Wertzuwachs besteuert werden soll, dann bitte überall. 

Ein Dach über dem Kopf ist was anderes als Wertpapiere im Depot. Ich halte eine gesonderte Behandlung des Verkaufs selbst bewohnter Immobilien für angemessen, zumal mit jedem neuen Kauf ja noch Grunderwerbsteuer anfällt.

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