Wuppi vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Wuppi vor 1 Stunde von Malvolio: Was ist denn die Alternative? Wenn du keine Fonds/ETF kaufen kannst und statt dessen eine gewisse Anzahl von Einzelaktien kaufen willst, dann wirst Du dich früher oder später mehr oder weniger willkürlich für oder gegen bestimmte Werte entscheiden müssen. Mein Ansatz weiter oben war ein Prompt der für jede angegebene Branche eine aussichtsreiche Aktie mit moderater Bewertung auszuwählen. Ob man dann z.B. BHP oder Rio Tinto, oder Siemens oder Schneider auswählt, darüber kann man dann trefflich streiten. Man kann durch eine höhere Anzahl der Einzelwerte das Auswahlproblem vielleicht etwas verringern, aber am Ende bleibt es immer eine mehr oder weniger willkürliche Auswahl. Aber genau das ist doch der springende Punkt. Man kann doch nicht sagen, nur weil man keine ETFs/Fonds kaufen kann MUSS ich irgendeine willkürliche Anzahl und Auswahl an Unternehmen in mein Depot holen. Was würden denn die ganzen aktiven Stockpicker dazu sagen? Das ist dann ja noch mehr Casino als viele das "Stockpicking" ohnehin schon betiteln würden (Bitte keine Diskussion an dieser Stelle zu dem Thema ) Ich sollte mich doch vlt. trotz alledem mit den Unternehmen beschäftigen und dann ist es am Ende eben keine willkürliche Auswahl mehr sondern eine bewusste Entscheidung gegen Unternehmen A und für Unternehmen B. Alles andere ist ja kompletter Wahnsinn und reines zocken/hoffen. Damit ist man an der Börse noch nie gut gefahren. --- Ansonsten als Inspiration: Schau dir die Top Unternehmen nach MCap der größten Wirtschaftsräume an und baue dir daraus ein Portfolio. Das kannst du dann auch dementsprechend gewichten, z.B. 5 Unternehmen aus dem S&P 500, 10 Unternehmen aus dem STOXX, 5 Unternehmen MSCI EM etc. Das sähe dann z.B. so aus: S&P 500 (US) Nvidia Apple Alphabet Microsoft Amazon STOXX 50 (Europa) ASML Siemens SAP Banco Santander Schneider Total Allianz LVMH Safran Siemens Energy MSCI EM (Schwellenländer) TSMC Samsung Tencent Alibaba SK hynix Oder eben nach deiner ACWI Vorstellung und entsprechend mehr US Unternehmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 5 Stunden vor 23 Minuten von Wuppi: Ich sollte mich doch vlt. trotz alledem mit den Unternehmen beschäftigen und dann ist es am Ende eben keine willkürliche Auswahl mehr sondern eine bewusste Entscheidung gegen Unternehmen A und für Unternehmen B. Alles andere ist ja kompletter Wahnsinn und reines zocken/hoffen. Damit ist man an der Börse noch nie gut gefahren. Warum wenn ich es bei einem Welt-Index mit ähnlich hoher Einzelfirmen-, Einzelbranchen- und Regionengewichtung auch nicht tue? Die tausende Firmen mit <0,1% Indexgewichtung spielen keine Rolle. Auf die kann man auch verzichten. Nicht mein Fall, aber das kann jeder haben wie er will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wuppi vor 5 Stunden Gerade eben von reko: Warum wenn ich es bei einem Welt-Index mit ähnlich hoher Einzelfirmen-, Einzelbranchen- und Regionengewichtung auch nicht tue? Die tausende Firmen mit <0,1% Indexgewichtung spielen keine Rolle. Auf die kann man auch verzichten. Nicht mein Fall, aber das kann jeder haben wie er will. Ich habe das Gefühl viele vergessen, dass ein Index sich selbst kalibriert. Wenn in 30 Jahren die 30 größten Unternehmen der Welt aus China kommen dann habe ich mit einem Index-ETF eben diese im Depot ohne das ich selber etwas tun muss. Wie vergleichst du das mit einem völlig willkürlich zusammengestellten Einzelaktien Depot das du die nächsten 30 Jahren wenig/kaum rebalancen willst/wirst (und vor allem nach welchem Regelwerk wenn man nichtmal eins hat mit dem man das Depot zusammenstellt?) Das tausend Firmen mit <0,1% Gewichtung nichts bringen sehe ich vollkommen gleich aber es gibt zumindest ein Regelwerk und das heißt MCap. Kann man dran glauben oder nicht oder nach BIP oder eigenem Gusto gewichten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von reko vor 7 Minuten von Wuppi: Ich habe das Gefühl viele vergessen, dass ein Index sich selbst kalibriert. Das geschied auch im Einzelaktiendepot mit Verliereraktien. Es ist aber kein Vorteil wenn diese an Wert verlieren, es macht Verluste im aktuellen Depotauszug nur weniger sichtbar. Umgekehrt nehmen auch Gewinner anteilsmäßig sowohl im ETF alsauch im Einzelaktiendepot zu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Malvolio vor einer Stunde von Wuppi: Aber genau das ist doch der springende Punkt. Man kann doch nicht sagen, nur weil man keine ETFs/Fonds kaufen kann MUSS ich irgendeine willkürliche Anzahl und Auswahl an Unternehmen in mein Depot holen. Was würden denn die ganzen aktiven Stockpicker dazu sagen? Das ist dann ja noch mehr Casino als viele das "Stockpicking" ohnehin schon betiteln würden (Bitte keine Diskussion an dieser Stelle zu dem Thema ) Ich sollte mich doch vlt. trotz alledem mit den Unternehmen beschäftigen und dann ist es am Ende eben keine willkürliche Auswahl mehr sondern eine bewusste Entscheidung gegen Unternehmen A und für Unternehmen B. Alles andere ist ja kompletter Wahnsinn und reines zocken/hoffen. Damit ist man an der Börse noch nie gut gefahren. .... Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was Du mir sagen willst. Wenn dir das Wort "willkürlich" nicht gefällt, dann nenne es eben "bewusste Entscheidung". Ob man damit dann besser fährt als bei einer "zufälligen" Auswahl, sei mal dahingestellt. Ich habe lediglich vorgeschlagen, als Anfangsüberlegung aus jedem der 11 GICS-Sektoren (= breite Streuung) eine aussichtsreiche und moderat bewertete Aktie auszuwählen. Man kann dann auch 2, 3 oder mehr Aktien aus jedem Bereich auswählen. Oder noch nach anderen Faktoren bzw. Eigenschaften (z.B. Region) diversifizieren oder gewichten. Das muss man sich dann überlegen. Aber letztendlich ist jede Auswahl irgendwo willkürlich bzw. angreifbar. Ich sollte eben auf eine ausreichende Diversifikation achten. Ab 25 bis 30 Aktien aufwärts wird dann der Einfluss eines Einzelwertes eh zunehmend geringer. Eine Marktkapitalisierungsgewichtung wie bei MSCI oder den anderen großen Indices sind sicher schon mal eine gute Annäherung an das theoretische Marktportfolio aus der Finanztheorie. Aber es es ist eben auch nur eine Annäherung. Und wenn man eben keine ETFs bzw. Indexfonds kaufen kann, muss man sich selbst was zusammenstellen. Und ab und zu mal einen Blick auf eine Aktien zu werfen, ob noch alles OK ist, ist sicher auch nicht verkehrt. Hat ja keiner behauptet, dass es keine Mühe macht. ETFs sind für die meisten Leute sicher das Mittel der Wahl ... aber eben leider nicht für alle. Wenn ich mir oben Deine Inspiration anschaue, dann sehe ich da auf jeden Fall einen großen Tech-Klumpen. Das kann ja gut oder schlecht sein, aber eine breite Diversifikation stelle ich mir anders vor. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Fetz vor 4 Stunden von Mojo-cutter: Irgendwo habe ich mal gelesen das ab 20 Aktien der Diversifizierungseffekt deutlich abfällt (wenn ich es finde stell ich die Quelle noch hier rein). Das ist nicht korrekt, mir fällt aber gerade die/eine maßgebliche Studie dazu nicht ein. @Schinzilord hatte dazu mal gepostet, aber die Realität ist wohl komplexer. Bzw Ja, der Effekt fällt mit jeder Position minimal weiter ab. Das heißt aber vor dem Hintergrund der von mir zitierten Studie eben nicht, das es irrelevant wird. Zitat Da steht dir eventuell als Doppelstaatsbürger die deutsche Staatsbürgerschaft entgegen, da der US-Broker sagt als Deutscher darfst du keine US-ETFs haben (so ging es jedenfalls uns. Allerdings war die Konstellation anders: ich (D) und meine Frau (USA) Gemeinschaftskonto. D.h. Muss ich tatsächlich noch mal nachschauen wie es bei Doppelstaatsbürger wäre.) Was ich aber auch nicht verstehe (ich stehe wohl auf dem Schlauch) : Um was gehes hier? Ich dachte Du als Doppelstaatsbürger hast ein Depot mit ETFs, siehe Dein "Aktuelles Depot"? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wuppi vor 4 Stunden vor 46 Minuten von reko: Das geschied auch im Einzelaktiendepot mit Verliereraktien. Es ist aber kein Vorteil wenn diese an Wert verlieren, es macht Verluste im aktuellen Depotauszug nur weniger sichtbar. Umgekehrt nehmen auch Gewinner anteilsmäßig sowohl im ETF alsauch im Einzelaktiendepot zu. Korrekt. Einziger Unterschied ist das das Einzelaktienuniversum kleiner ist aus dem Gewinner bzw. Verlier entstehen können. vor 44 Minuten von Malvolio: Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was Du mir sagen willst. Wenn dir das Wort "willkürlich" nicht gefällt, dann nenne es eben "bewusste Entscheidung". Ob man damit dann besser fährt als bei einer "zufälligen" Auswahl, sei mal dahingestellt. Ich habe lediglich vorgeschlagen, als Anfangsüberlegung aus jedem der 11 GICS-Sektoren (= breite Streuung) eine aussichtsreiche und moderat bewertete Aktie auszuwählen. Man kann dann auch 2, 3 oder mehr Aktien aus jedem Bereich auswählen. Oder noch nach anderen Faktoren bzw. Eigenschaften (z.B. Region) diversifizieren oder gewichten. Das muss man sich dann überlegen. Aber letztendlich ist jede Auswahl irgendwo willkürlich bzw. angreifbar. Ich sollte eben auf eine ausreichende Diversifikation achten. Ab 25 bis 30 Aktien aufwärts wird dann der Einfluss eines Einzelwertes eh zunehmend geringer. Eine Marktkapitalisierungsgewichtung wie bei MSCI oder den anderen großen Indices sind sicher schon mal eine gute Annäherung an das theoretische Marktportfolio aus der Finanztheorie. Aber es es ist eben auch nur eine Annäherung. Und wenn man eben keine ETFs bzw. Indexfonds kaufen kann, muss man sich selbst was zusammenstellen. Und ab und zu mal einen Blick auf eine Aktien zu werfen, ob noch alles OK ist, ist sicher auch nicht verkehrt. Hat ja keiner behauptet, dass es keine Mühe macht. ETFs sind für die meisten Leute sicher das Mittel der Wahl ... aber eben leider nicht für alle. Wenn ich mir oben Deine Inspiration anschaue, dann sehe ich da auf jeden Fall einen großen Tech-Klumpen. Das kann ja gut oder schlecht sein, aber eine breite Diversifikation stelle ich mir anders vor. Am Ende geht es mir nicht um Kleinkrämerei was Definitionen oder Bezeichnungen angeht. Und ich bringe diesem Thread auch keinen Mehrwert deswegen kommentiere ich am besten nicht weiter. Meine ursprüngliche Frage ging lediglich daher zu hinterfragen wie viel Sinn es macht andere Leute nach Meinungen zu Aktien zu fragen. Da könnte man auch die Frage stellen "Was sind eure Lieblingsaktien" oder "Welche Aktien performen eurer Meinung nach die nächsten 30 Jahre am besten" oder oder ... Die Auswahl oben von mir war auch kein Vorschlag diese Aktien zu nehmen sondern genau so eine Idee sich Inspirationen zu holen wie AI zu fragen. So, Ich wünsche dem TO viel Erfolg bei der erfolgreichen Auswahl seiner Aktien. Vielleicht bekommen wir ja später sogar mal die finale Entscheidung zu Gesicht Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mojo-cutter vor 4 Stunden vor 14 Minuten von Fetz: Ich dachte Du als Doppelstaatsbürger Ich habe eine einfach D, aber meine Kinder sind Doppelstaatsbürger - um die geht es hier. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von Fetz Ah, ok. Wir haben eine ähnliche Situation, aber unkomplizierter weil nicht USA. Dann würde ich es ehrlich gesagt so machen: Dividendentitel in das jeweilige Kinderdepot, bis der Freibetrag erreicht ist, weiter dann Anlage in den elterlichen Depots ohne ähnliche Einschränkungen 20-30 Titel sind dann vielleicht wirklich ausreichend, zumal diese Big Player dann nicht so volatil oder gar Ausfall gefährdet sein sollten und es nicht um dramatische Summen geht im Vergleich zum Humankapital der Kinder. Edit: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cornwallis vor 17 Minuten · bearbeitet vor 14 Minuten von Cornwallis Hallo, Am 17.2.2026 um 13:20 von Mojo-cutter: als Doppelstaatsbürger (D + USA) kann man in D keine ETFs besparen, da diese im Konflikt mit dem US Steuerrecht sind wie sieht es denn mit anderen Produkten aus? Sind lediglich Aktien erlaubt? Ich denke klassische, aktive Fonds oder v. a. auch an Zertifikate, wenngleich dieser Begriff natürlich nahezu unendlich breit definiert ist. Eine Idee, sofern diese Produkte möglich sind, könnte es sein, sich bspw. über bestimme Wikifolios einer gewünschten Marktabdeckung anzunähern. Eine weitere Idee könnte es sein, mit entsprechend reduziertem Einsatz über Hebel-Zertifikate einen breiten Index (oder mehrere einigermaßen breite Indizes) abzubilden. Eine dritte Idee wurde bereits genannt: Es gibt viele Beteiligungsgesellschaften, angefangen bei Berkshire, über Indus (deutscher Mittelstand, meine ich) oder Jardine Matheson (Singapur, WKN 869042). Es gibt zu den Beteiligungsgesellschaften auch einen Faden hier im Unterforum zu den Branchen. Insbesondere mit Wikifolios und Hebel-Zertifikaten hat man natürlich eine Kostenbasis, die den typischen Welt-ETFs wohl deutlich unterlegen ist. Ist halt die Frage, ob man bereit ist, für ein Mehr an Diversifikation ein Mehr an Kosten zu übernehmen. Einzelaktientipps sind natürlich nicht drin. Edit/Nachtrag: Wie sieht es mit anderen, sprich nicht deutschen Brokern aus? Habe da keine Erfahrung, aber vielleicht könnte sich bspw. ein Blick zu Interactive Brokers o. ä. lohnen!? Gruß PS: Keine Anlage- oder Kaufempfehlung. Weder halte ich eine der genannten Einzelaktien, noch führe ich ein Wikifolio oder investiere in dergleichen, noch halte ich Hebelzertifikate. (Im Gegenteil, meine letzte CFD Spielgeldposition wurde jüngst wieder einmal kurz vor dem Margin Call glattgestellt; ich glaube, so langsam bin auch ich geheilt.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag