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Anja Terchova

Was ist für euch Vermögen? Mit fiktivem Beispiel

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Anja Terchova
· bearbeitet von Anja Terchova

In Anlehnung an den Vermögensumfrage 2026

Thread sollten wir erstmal klären was für euch überhaupt Vermögen ist.

Ich denke bei den ersten Punkten (Bargeld, Geldanlagen, Bausparverträge, Devisen, Wertpapiere, Cryptos, Edelmetalle, private Altersvorsorgen wie Riester- oder Rüruprenten, etc.) sind wir uns Alle einig das es Vermögen ist. Und auch bei weiteren Punkten ( Kunstgegenstände, als Wertanlage erworbene Sammlerstücke, wertvoller Schmuck, etc.) ist die Einigkeit relativ gross das es Vermögen ist.

Aber schon bei Fahrzeugen wie Auto und Motorrad gehen die Meinungen weit auseinander. Aber bei Sachen wie Möbel, Gaming-PCs, Handtaschen, Sneaker, Fussballtrikots, Nintendospiele, etc. noch mehr.

 

Ich selbst würde das im Prinzip Alles als Vermögen, ausser natürlich geringwertige Alltagsgegenstände. Wo man die Grenze zieht, ist aber natürlich Ansichtssache. Man könnte da einerseits z.B. eine starre 1.000€ Grenze setzen, oder eine flexible 200€...3.500€ "Gerichtsvolllziehergrenze" je nach Kategorie des Gegenstandes indem man sich daran orientiert was z.B. ein Gerichtsvollzieher pfänden würde.

Der andere Punkt über den man auch streiten kann ist Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Da gibt es zwar den Ausgleichswert von 9.670,58 Euro aber da EU-Bürger sind ja die erworbenen Rentenentgeldpunkte nahezu keinem Umständen auszahlen lassen kann, ist dieses Vermögen eh nicht realisierbar. Wenn man unverheiratet vor Renteneintritt verstirbt waren die Entgeltpunkte völlig wertlos.

Aber auch wenn man die Rente erlebt hat man nicht unbedingt viel davon. Erstmal zählt natürlich auch die Bezugsdauer, aber auch die Höhe. Wobei man aber im Endeffekt nicht die absolute Höhe, sondern eher nur die Differenz zur Altersgrundsicherung die einem auch ganz ohne Entgeltpunkte zustehen würde, betrachten darf.

Wenn man jetzt davon ausgeht so 38,5 Entgeltpunkte (wären heute ca. 1.570€ monatlich) zu erwerben und mit so 6 1/2 Jahren Bezugsdauer rechnet wenn man davon ausgeht mit 67 in die Rente einzutreten und mit 73 zu sterben, und das dann der Altersgrundsicherung (563€ Regelsatz + 840€ Miet- und Heizkostenübername + 19€ Rundfunkgebührenbefreiung = 1.422€) gegenüberstellt sieht die Rechnung so aus:

6,5 Jahre * 12 Monate * (1.570€ - 1.422€) = 11.544€ Gesamtvorteil

11.544€ Gesamtvorteil / 38,5 Entgeltpunkte = 299,85€ Entgeltpunktwert

Aber jetzt mal zu folgendem fiktiven Beispiel:

81.600€ Klassisches Kapital
 (1.500€ Bargeld in Euro)
 (1.200€ Bargeld in Devisen)
 (2.700€ Girokontoguthaben)
 (18.600€ Tagesgeldkonto)
 (5.900€ Wertpapierreferenzkonto)
 (41.200€ Wertpapiere)
 (11.300€ Bausparvertrag)
 (-400€ Kreditkartensaldo)
 (-400€ Klarna)
***
35.700€ Fahrzeuge
 (28.500€ Auto)
 (7.200€ Motorrad)
***
12.700€ Haushaltsbesitz
 (4.200€ Gaming-PC)
 (5.500€ Handtaschen)
 (1.800€ Sneaker)
 (1.200€ Markenklamotten)
***
69.100€ für 7,15 Rentenentgeltpunkte

Die möglichen Antwortmöglichkeiten wären jetzt:

a) 81.600€ (nur Klassisches Kapital)
b) 117.300€ (Klassisches Kapital + Fahrzeuge)
c) 130.000€ (Klassisches Kapital + Fahrzeuge + Haushaltsbesitz)
d) 199.100€ (Klassisches Kapital + Fahrzeuge + Haushaltsbesitz + Rentenentgeltpunkte)
e) 150.700€ (Klassisches Kapital + Rentenentgeldpunkte aber ohne Fahrzeuge + Haushaltsbesitz)

Ich persönlcih bin für Antwort c) aber bin auch auf andere Meinungen und Argumente gespannt.
 

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Fetz

a) .

 

Plus ggf realistischer Wert einer Immobilie.

Also klassisch Aktien, Anleihen, Edelmetalle, Immo.

 

Fertig. Alles andere ist in den meisten Fällen Erbsenfilettiererei.

Mag andere private Situationen geben, aber so betrachte ich die Sache.

 

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TTT
· bearbeitet von TTT

Echt jetzt? Handtaschen, Schuhe und Markenklamotten als Vermögen? Und der Gaming PC soll auch noch für 4200€ verkaufbar sein? :narr:

Da würde ich ja eher noch die Rentenpunkte sehen, die vielleicht in XX Jahren doch keinen relevanten Wert mehr haben.

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros

"Was ist für euch Vermögen? " 

 

Einfache Antwort: Das Gegenteil von Unvermögen.

Noch einfacher gesagt: Bildung.

Mehr braucht es nicht.

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Theobuy

Humankapital fehlt. Das ist gerade in jungen Jahren regelmäßig das wichtigste Asset.

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Even Worse

Kein Wunder, dass in Deutschland so wenig Privatvermögen vorhanden ist, wenn man wochenlang drüber diskutieren muss, was Vermögen eigentlich ist. :narr:

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Anja Terchova
vor 32 Minuten von Fetz:

a) .

 

Plus ggf realistischer Wert einer Immobilie.

Also klassisch Aktien, Anleihen, Edelmetalle, Immo.

 

Fertig. Alles andere ist in den meisten Fällen Erbsenfilettiererei.

Mag andere private Situationen geben, aber so betrachte ich die Sache.

 

Okay wenn eine (weitgehend abbezahlte) Immobilie im Spiel ist, dann wird die Diskussion eh obsolent, dann dann machen 50.000€ für Fahrzeuge und Haushaltsbesitz hin oder her nicht mehr viel aus.

Aber in Immobilienbesitz ist in Deutschland ja eher die Ausnahme als die Regel, selbst auf die Gesamtbevölkerung bezogen ist die Eigenheimquote nur ca. 45%, innerhalb der Bevölkerung unter 50 Jahren ca. 30%.

Und selbst wr ein Eigenheim besitzt, der sitzt oft auf einer hohen Hypothek mit relativ geringer Tilgung und überschaubarer Zinsgarantie und wird auf eine Anschlussfinanzierung, deren Konditionen nicht absehbar sind, angewiesen sein. Bei den meisten Eigenheimbesitzern unter 50 Jahren ist es eher so das ca. 55% der Bank gehören und beiden Partnern gerademal je ca. 22%.

Leute unter 50 Jahren die allein eine Immobilie besitzen und dann auch noch entweder weniger also 20% Restbeleihung haben oder bei höhere Restbeleihung eine so hohe Tilgung das die Restlaufzeit unter 10 Jahren liegt (das wäre meine Definition von weitgehend abbezahlt) werden eine kleine Minderheit sein.
 

vor 5 Minuten von Theobuy:

Humankapital fehlt. Das ist gerade in jungen Jahren regelmäßig das wichtigste Asset.

Damit würde ich nicht rechnen, weil man es eben nicht spontan abrufen kann, sondern nur nach und nach über die ganze restliche Lebenszeit. Und da weis man nichtmal wie alt man wird. Und dann kommen noch so Faktoren wie z.B. Verdrängung von bislang gut bezahlten Jobs durch KI hinzu.

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Vios

Zeit ist das wertvollste Vermögen, da nicht vermehrbar. 

Die edelste Form ist die Freizeit. 

 

Mir ein Rätsel,  wie man Konsumgüter zum Vermögen zählen kann.

Fahrzeuge sind Konsumgüter, sofern nicht besondere Sammlerstücke.

Selbstgenutzte Immobilien würde ich ebenfalls nicht mit Marktwert rechnen, sondern mit der fiktiven Miete bis Ende persönliche Lebenserwartung. Ähnlich GRV.

 

 

 

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PKW
vor 57 Minuten von TTT:

Echt jetzt? Handtaschen, Schuhe und Markenklamotten als Vermögen? Und der Gaming PC soll auch noch für 4200€ verkaufbar sein?

Wenn man die Kiste für 4k2 verkauft kriegt, dann ist der aktuelle Wert 4k2 abzgl. Verkaufskosten.
Dito Handtaschen, Schuhe, Schlipse oder Rolexe. 
Ich sehe keinen Grund, realistische Verkaufspreise solcher Gegenstände zu ignorieren.
Das wird trotzdem so enden, dass für viele da nur ein vernachlässigbarer Betrag bei rumkommen ... 

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Anja Terchova
vor 29 Minuten von Vios:

Zeit ist das wertvollste Vermögen, da nicht vermehrbar. 

Die edelste Form ist die Freizeit. 

 

Mir ein Rätsel,  wie man Konsumgüter zum Vermögen zählen kann.

Fahrzeuge sind Konsumgüter, sofern nicht besondere Sammlerstücke.

Selbstgenutzte Immobilien würde ich ebenfalls nicht mit Marktwert rechnen, sondern mit der fiktiven Miete bis Ende persönliche Lebenserwartung. Ähnlich GRV.

Mit den beiden Arguemten kann ich überhaupt nichts anfangen und nicht nachvollziehen.

 

Zeit sehe ich schon deshalb nicht als Vermögen, da sie nicht handelbar ist, wir sind ja nicht bei https://de.wikipedia.org/wiki/In_Time_–_Deine_Zeit_läuft_ab

 

Und auch das Zeit und Freizeit wertvoll ist stimmt nur begrenzt. Einerseits nutzt Geld ohne Zeit es auszugeben nichts. Umgekehrt aber viel Zeit und Freizeit ohne Geld auch nichts. Das sieht man ja bei Bürgergeldempfängern. Die wären sonst ja nach dieser Definition die reichsten Menschen überhaupt.

 

Und Immobilien würde ich immer nach Marktwert bewerten denn nach der persönlichen Lebenserwartung. Denn niemand kann seine Lebenserwartung vorhersehen. Man kann topfit sein und schon morgen bei einem Unfall sterben. Und man kann heute eine Krebsdiagnose mit 2-3 Jahren Restlebenserwartung bekommen aber am Ende trotzdem noch so 8-10 Jahre bei ganz passabler Gesundheit rausholen.

Aber wie dem auch sei, die Immobilie verschwindet ja nicht, wenn man stirbt. Sondern man könnte sie jederzeit vorher verkaufen oder kann sie nach seinem Tod vererben.

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Vios
vor 41 Minuten von Anja Terchova:

Umgekehrt aber viel Zeit und Freizeit ohne Geld auch nichts.

Das behaupten nur Menschen, die sich dem Konsumterror unterworfen haben und weder Kreativität noch Phantasie besitzen.

Personen, die nichts mit sich anzufangen wüssten, wenn sie plötzlich im Lotto gewinnen würden. 

 

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Maikel
vor 9 Stunden von Even Worse:

Kein Wunder, dass in Deutschland so wenig Privatvermögen vorhanden ist, wenn man wochenlang drüber diskutieren muss, was Vermögen eigentlich ist. :narr:

Der Spruch hat einen wahren Kern.

 

Die Behauptung, daß in D "so wenig Privatvermögen vorhanden ist", basiert auf Statistiken, die einen wesentlichen Anteil des Vermögens, die Rentenansprüche, nicht berücksichtigen.

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Solara

Vermögen ist alles, was ich über Verkauf zu Geld machen kann. 

Wer genau rechnen will, kann dann auch das Motorrad dazurechnen, wenn man die 5000 Euro Restwert in Ansatz bringen will oder die 150 Euro für die abgewrackte Gucci-Handtasche via ebay.

 

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chirlu
vor 2 Minuten von Solara:

Vermögen ist alles, was ich über Verkauf zu Geld machen kann.

 

Viel zu enge Definition. Es gibt zum Beispiel auch Dinge, die ich nicht verkaufen kann, die aber laufende Einkünfte bringen. Dann kann ich sie als Sicherheit für einen Kredit nutzen und so zu Geld machen.

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Solara
vor 2 Minuten von chirlu:

Es gibt zum Beispiel auch Dinge, die ich nicht verkaufen kann, die aber laufende Einkünfte bringen. Dann kann ich sie als Sicherheit für einen Kredit nutzen und so zu Geld machen.

Hmm, zum Beispiel?

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Wishmueller

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 18 Minuten von Solara:

Hmm, zum Beispiel?

Tantiemen, lebenslange Rentenzahlungen

 

vor 5 Minuten von Wishmueller:

Keine Ahnung, weil

Zitat

Willkommen im KI-Modus

Der KI-Modus ist derzeit für dein Gerät oder dein Konto nicht verfügbar

 

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Schlumich
vor 10 Stunden von Vios:

Zeit ist das wertvollste Vermögen, da nicht vermehrbar. 

Die edelste Form ist die Freizeit. 

 

Das sind sehr wahre Worte, die ich nur unterstreichen kann!

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Der Heini
vor 24 Minuten von Solara:

Vermögen ist alles, was ich über Verkauf zu Geld machen kann. 

:thumbsup: Würde ich auch so sehen.

Bei den Rentenansprüchen ist es schwierig, auf der einen Seite bringt es Sicherheit, auf der anderen bringen die nichts bzgl. Erbe oder wenn man schwer krank ist und die Rente nicht erleben wird. Bei jetzigen Rentnern sind die natürlich wichtig.

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OttoKleinanleger
· bearbeitet von OttoKleinanleger

Ich würde zwischen zwei Vermögensarten trennen, nämlich liquides und illiquides Vermögen. Für mich ist beides Vermögen und für das Finanzamt sicher auch.
 

Selbst Konsumgüter können Vermögen sein. Sicher gibt es Handtaschen-, Sneaker-, Uhren- oder Was-auch-immer-Sammlungen, die nennenswerte Beträge beim Verkauf bringen. Auch mein altes Auto gebe ich regelmäßig in Zahlung, wenn ich ein neues Auto kaufe.

Persönlich bin ich aber eher schlecht darin nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände zu Geld zu machen. Ich habe das nicht so mit dem Wiederverkauf und scheue die "was letzte Preis"-Konversationen. Wenn ich mir was kaufe, dann schreibe ich geistig den Kaufpreis ab, obwohl der Versicherungsvertreter dies beim Angebot für die Hausrat-Versicherung anders sieht.

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Solara
vor 5 Minuten von Lazaros:

Tantiemen, lebenslange Rentenzahlungen

Tantiemen sind nicht in Stein gemeißelt und wenn ich 2027 nicht mehr lebe, ist eine Rentenzahlung egal welcher Art auch nicht dem Vermögen Stand heute zuzurechnen.

 

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chirlu
· bearbeitet von chirlu
vor 33 Minuten von Solara:
vor 36 Minuten von chirlu:

Es gibt zum Beispiel auch Dinge, die ich nicht verkaufen kann, die aber laufende Einkünfte bringen. Dann kann ich sie als Sicherheit für einen Kredit nutzen und so zu Geld machen.

Hmm, zum Beispiel?

 

Leibrenten. Urheber- und Leistungsschutzrechte (bei jemandem wie Udo Lindenberg sicher ein großer Teil des Vermögens). Mieteinnahmen aus einem Haus, für das ich nur Vorerbe bin. Nießbrauchsrechte.

 

vor 1 Minute von Solara:

wenn ich 2027 nicht mehr lebe, ist eine Rentenzahlung egal welcher Art auch nicht dem Vermögen Stand heute zuzurechnen.

 

Und wenn Apple 2027 Pleite sein sollte, ist eine Apple-Aktie auch nicht dem Vermögen Stand heute zuzurechnen?

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Solara
vor 1 Minute von chirlu:

Mieteinnahmen aus einem Haus, für das ich nur Vorerbe bin. Nießbrauchsrechte.

Dann kann man nur anrechnen, was man jeden Monat erhält. 

 

Ich habe mein Haus via Nießbrauch weitergegeben. Ich kann es nicht mehr verkaufen, es ist nicht länger mein Vermögen. Weswegen der Notar ja auch eindringlich fragt, ob man sich die Weitergabe leisten kann. :blink:

Ich bekomme noch die Miete. Die sammelt sich auf meinem Konto und die rechne ich zu meinem Vermögen Stand Februar 2026. Nächsten Monat sind es schon  x-Tausend Euro mehr. Aber ich addiere nicht die Einnahmen der Zukunft dazu, wenn ich Stand heute mein Vermögen auflisten muss.

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chirlu
· bearbeitet von chirlu
vor 13 Minuten von Solara:

Aber ich addiere nicht die Einnahmen der Zukunft dazu, wenn ich Stand heute mein Vermögen auflisten muss.

 

Das halte ich für falsch, und wohl die meisten stimmen mir zu – nämlich alle, die eine Aktie nicht mit 0 bewerten.

 

Etwas anderes ist es natürlich bei Einnahmen, die nicht feststehen und im Zweifel rechtlich einklagbar sind. Man kann das Humankapital bewerten, aber die Berechnung ist sehr ungefähr und anfällig für große Lebensentscheidungen.

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OttoKleinanleger
· bearbeitet von OttoKleinanleger
vor 17 Minuten von Solara:

Dann kann man nur anrechnen, was man jeden Monat erhält. 

 

Ich habe mein Haus via Nießbrauch weitergegeben. Ich kann es nicht mehr verkaufen, es ist nicht länger mein Vermögen. Weswegen der Notar ja auch eindringlich fragt, ob man sich die Weitergabe leisten kann. :blink:

Ich bekomme noch die Miete. Die sammelt sich auf meinem Konto und die rechne ich zu meinem Vermögen Stand Februar 2026. Nächsten Monat sind es schon  x-Tausend Euro mehr. Aber ich addiere nicht die Einnahmen der Zukunft dazu, wenn ich Stand heute mein Vermögen auflisten muss.

Dein Neißbrauch kannst du veräußern, zumindest an den jetzigen oder zukünftigen Besitzer deiner Immobilie. Dafür gibt es sogar Regeln auf die das Finanzamt achtet. Verkaufst du es unter Werte, dann wird das wie eine Schenkung betrachtet.
Es würde sich sogar für dich lohnen, den wo sonst bekommt man noch 5,5%, die für die Berechung angesetzt werden. (Leider sind die 80% meiner Links zu dem Thema mitlerweile tot, da der Fall bei mir schon ein paar Jahre her ist.)

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