krett 3. März · bearbeitet 3. März von krett Die Sparkassen schulen schon Ihre Mitarbeiter darauf zukünftige S-Neo Kunden andere Produkte anzudrehen und sie z.B. auf ein "richtiges" Depot zu switchen. Damit man sie auch ja richtig melken kann. Nicht vergessen: Die Sparkassen sind staatliche Banken, aber offenbar vor allem darauf ausgelegt sich selbst zu dienen.... Zitat [...]Umerziehungs-Programm von der bundesweit tätigen Sparkassenakademie Bayern [...] „wie Sie sich gegenüber ,digitalen Selbstentscheidern‘ positionieren und wie der Weg vom Kunden ohne Depot, über die S-Neo-Lösung hin zum Kunden mit Beratungsdepot gelingen kann“ https://finanz-szene.de/banking/was-ein-sparkassen-berater-tun-soll-wenn-er-einen-selbstentscheider-trifft/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut 4. März vor 22 Stunden von krett: https://finanz-szene.de/banking/was-ein-sparkassen-berater-tun-soll-wenn-er-einen-selbstentscheider-trifft/ Paywall Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 4. März vor einer Stunde von lowcut: Paywall ja schade, aber schon interessant dass man sich da Gedanken macht. Wenn da so ein selber denkender Kunde in die Räume kommt, wie kann man diesen bearbeiten, dass er doch noch wieder zu einer dummen Melkkuh wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geduldsanleger 4. März Am 1.3.2026 um 02:25 von Malwas: Man kann sich in den Filialen auch identifizieren als Alternative zu Postident. Bei meiner Sparkasse wäre dies ca. 2020 nicht möglich gewesen. Auch beim sBroker selbst gibt es keinen Hinweis auf diese Möglichkeit, nur Video- oder Postident https://www.sbroker.de/service/leistungen/depoteroeffnung In der eigentümlichen Logik der Sparkassen Finanzgruppe macht dies auch Sinn. Denn ein Identverfahren in der einzelnen Sparkassenfiliale macht nur Arbeit für ein sBroker Depot, bei dem die einzelne Sparkasse vermutlich wenig bis gar nichts mitverdient. Jedenfalls viel weniger verdient als wenn man ein viele teureres Depot bei der Sparkasse selbst eröffnet um dort auch noch überteuerte Beraterfonds liegen zu haben. Das einzige Zugeständnis sozusagen ist, dass bei meiner Sparkasse über das Girokonto der Handel abgerechnet werden kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malwas 4. März https://www.sbroker.de/service/support/faq Zitat Welche Legitimationsverfahren stehen mir zur Verfügung? Sie können im Rahmen der Depoteröffnung grundsätzlich zwischen 3 Legitimationsverfahren wählen: - Online-Legitimation über die Video-Legitimation, Face-ID oder das eID-Verfahren (auf Basis des neuen Personalausweises mit PIN) - S-Ident-Verfahren (Legitimation in einer Sparkasse) - Post-Ident-Verfahren (Legitimation in einer Postfiliale) Wie legitimiere ich mich in der Sparkassen- oder Postfiliale? [...] Identitätsfeststellung in der Sparkasse Benötigte Unterlagen - S-Ident-Formular - Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass - Eine beidseitige Kopie Ihres Ausweisdokuments - Ggf. Ihre Depoteröffnungsunterlagen im mit „Vertraulich“ gekennzeichneten Umschlag - Den Antwortumschlag aus den Eröffnungsunterlagen oder einen an die S Broker AG & Co. KG, Kundenservice, Postfach 90 01 50, 39133 Magdeburg adressierten Umschlag Habe es nicht ausprobiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldhaber 4. März · bearbeitet 4. März von Geldhaber Denn doch lieber Post-Ident. Da benötigt man keine Ausweiskopien, Umschläge usw. Zitat Identitätsfeststellung in der Postfiliale (keine Postagenturen) Benötigte Unterlagen - PostIdent-Coupon - Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hufeisen 5. März Ich habe mich in der Sparkasse identifiziert, als ich mein Depot beim SBroker eröffnet habe. Das war 2022. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bjørn 12. März · bearbeitet 12. März von Bjørn Für Ulm taucht "S-Neo" jetzt auch im PLV auf - Link Leicht attraktiver als in Berlin: Depotgebühren niedriger, gestaffelt und "erst" ab 50k 1,-€ via Tradegate auch für Aktien und Anleihen (Handel via App) Analog in Mülheim(Ruhr) - Link bis 99.999,99€ keine Depotgebühren, dann 0,2% Transaktionsgebühr 2,-€ Es scheint sich also zu bewahrheiten, dass hier jeder Provinzfürst sein eigenes Süppchen kochen wird Da wird uns nicht langweilig werden hier im Thread. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint 13. März vor 7 Stunden von Bjørn: Da wird uns nicht langweilig werden hier im Thread. Das könnte auch schnell insgesamt abgetan sein, wenn die ersten 20 PLVs gepostet sind. Da wird nichts kommen, was hier jemanden interessieren könnte, außer die 1822 macht was interessantes draus - das wird das einzige lesenswerte PLV, falls die da mitmachen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett 13. März Ob man gegen agil aufgestellte Neobroker wie Scaleable Capital und Trade Repulic so konkurrieren kann? Auf deinen Seite eine App mit sehr gutem UI und einem Webinterface, ein Preismodell, kurze Entscheidungswege... auf der anderen Seite die Sparkassen mit einem Produktportfolio was kein Kunde ohne Verkaufsgespräch versteht und welches in sich kundenfeindlich und unlogisch aufgebaut ist (günstige Konditionen nur in der App...). Das ist doch zum scheitern verurteilt. Meiner Meinung nach hätten die Sparkassen (und alle anderen Banken) vor 6 Jahren ihre Ordergebühren 1:1 an Trade Republic angleichen müssen und die Einnahmeverluste in Kauf nehmen. Wie es z.B. in den USA passiert ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Guardvan 13. März Ich verstehe generell nicht wieso man jetzt noch ein zusätzliches Produkt mit ins Portfolio aufnimmt. Es gibt bereits ein Sparkassendepot bei der örtlichen Sparkasse, ein Deka Depot und den Sbroker. Letzterer wäre eigentlich bereits konkurrenzfähig. Lediglich das UI überarbeiten, Konditionen anpassen und fertig. Angebot an Aktien, ETFs ausbauen. Deka ETFs und Produkte sind bereits gratis zu kaufen und besparen. Für alle anderen mach ich halt einfach 1,00 - 2,00€ pro Trade und ne Provision an die örtliche Sparkasse. Fertig Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 13. März · bearbeitet 13. März von W.Heisenberg vor einer Stunde von Guardvan: Ich verstehe generell nicht wieso man jetzt noch ein zusätzliches Produkt mit ins Portfolio aufnimmt. Es gibt bereits ein Sparkassendepot bei der örtlichen Sparkasse, ein Deka Depot und den Sbroker. Letzterer wäre eigentlich bereits konkurrenzfähig. Lediglich das UI überarbeiten, Konditionen anpassen und fertig. Angebot an Aktien, ETFs ausbauen. Deka ETFs und Produkte sind bereits gratis zu kaufen und besparen. Für alle anderen mach ich halt einfach 1,00 - 2,00€ pro Trade und ne Provision an die örtliche Sparkasse. Fertig Na, die wollen halt nicht die viel zu viel zahlenden Kunden verlieren aber gleichzeitig neue Kundschaft gewinnen (welche zwar nicht so viel Gewinn bringt, aber besser als gar nichts). vor 2 Stunden von krett: Ob man gegen agil aufgestellte Neobroker wie Scaleable Capital und Trade Repulic so konkurrieren kann? Kann ich nicht vorstellen, dass die mit SC konkurrieren können. SC gewinnt bei diversen Brokervergleichen meistens den ersten Platz oder ist zumindest in Top 3, ich wüsste nicht was da noch fehlen sollte. (Außer vielleicht mehr Handelsplätze und Depotüberträge komplett digital wie bei einigen klassischen Brokern, für Aktien mit QS Erstattung/Befreiung kann man ja anderen Broker nehmen) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 13. März · bearbeitet 13. März von Megatron Am 12.3.2026 um 20:53 von Bjørn: Analog in Mülheim(Ruhr) - Link bis 99.999,99€ keine Depotgebühren, dann 0,2% Transaktionsgebühr 2,-€ Also schon mal ein vierstelliger Betrag im Jahr als Depotgebühr.... so wird das nix. Da gehe ich ja selbst bei Consors oder comdirect ohne Depotgebühren raus Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 14. März · bearbeitet 14. März von satgar vor 19 Stunden von W.Heisenberg: Na, die wollen halt nicht die viel zu viel zahlenden Kunden verlieren aber gleichzeitig neue Kundschaft gewinnen (welche zwar nicht so viel Gewinn bringt, aber besser als gar nichts). Das ist quasi die gleiche Herausforderung vor denen Fitnessstudios mit UrbanSportsclub und egymWellpass stehen ^^ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Swanson 16. März Die Depotführung bei der Berliner Sparkasse ist zwar bis 25k EUR Depotbestand kostenfrei, aber es wird ein Girokonto der Berliner Sparkasse als Abrechnungskonto benötigt, wo je nach Kontomodell weitere Kosten anfallen können (sofern man dort noch keines hat). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jak Donnerstag um 17:37 Am 13.3.2026 um 12:38 von W.Heisenberg: Na, die wollen halt nicht die viel zu viel zahlenden Kunden verlieren aber gleichzeitig neue Kundschaft gewinnen (welche zwar nicht so viel Gewinn bringt, aber besser als gar nichts). Kann ich nicht vorstellen, dass die mit SC konkurrieren können. SC gewinnt bei diversen Brokervergleichen meistens den ersten Platz oder ist zumindest in Top 3, ich wüsste nicht was da noch fehlen sollte. (Außer vielleicht mehr Handelsplätze und Depotüberträge komplett digital wie bei einigen klassischen Brokern, für Aktien mit QS Erstattung/Befreiung kann man ja anderen Broker nehmen) Ein Problem vieler Neobroker ist, dass sie Vollmachten nur im Todesfall erlauben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg Donnerstag um 17:50 vor 10 Minuten von jak: Ein Problem vieler Neobroker ist, dass sie Vollmachten nur im Todesfall erlauben. Brauchen die meisten wohl nicht. Und falls man alt und dement wird, kann man das Depot zum anderen Broker übertragen oder der jeweiligen Person einfach Zugangsdaten geben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron Donnerstag um 22:27 Am 4.3.2026 um 20:22 von Geduldsanleger: . Das einzige Zugeständnis sozusagen ist, dass bei meiner Sparkasse über das Girokonto der Handel abgerechnet werden kann. Bei meiner Sparkasse nicht mal das vor 4 Stunden von W.Heisenberg: Und falls man alt und dement wird, kann man das Depot zum anderen Broker übertragen oder der jeweiligen Person einfach Zugangsdaten geben. Falls du alt und dement bist, kannst du gerade das nicht mehr, weil du nicht mal mehr weißt dass du ein Depot hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg Freitag um 08:16 · bearbeitet Freitag um 08:17 von W.Heisenberg vor 9 Stunden von Megatron: Falls du alt und dement bist, kannst du gerade das nicht mehr, weil du nicht mal mehr weißt dass du ein Depot hast. Das kommt doch nicht von einem Tag auf den anderen, das entwickelt sich langsam. Und es ist sowieso nicht verkehrt (evtl. ab bestimmten Alter), dass der Partner (evtl. Kinder) deine Zugangsdaten für wichtige Sachen hat/haben. Zumindest die, die Vollmacht je in Erwägung ziehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett Freitag um 08:37 vor 14 Stunden von jak: Ein Problem vieler Neobroker ist, dass sie Vollmachten nur im Todesfall erlauben. Ich denke das wird sich mit der Zeit ändern. Aktuell gibt es bei den Neobrokern kaum eine Nachfrage dafür. Da steckt man die Entwicklungsressourcen lieber in andere Projekte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldhaber Freitag um 09:48 vor einer Stunde von W.Heisenberg: Das kommt doch nicht von einem Tag auf den anderen, das entwickelt sich langsam. Ja, aber eingestehen will man sich das selbst nicht und auch das Umfeld versucht es zu ignorieren. - Bis es dann zu spät ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg Freitag um 09:50 vor 1 Minute von Geldhaber: Ja, aber eingestehen will man sich das selbst nicht und auch das Umfeld versucht es zu ignorieren. - Bis es dann zu spät ist. Bei Vollmacht ist es aber doch genau so. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko Freitag um 09:58 vor 1 Stunde von W.Heisenberg: Das kommt doch nicht von einem Tag auf den anderen, das entwickelt sich langsam. Man kann seine geistige Handlungsfähigkeit auch ganz plötzlich verlieren, z.B. durch einen Schlaganfall. vor 1 Stunde von W.Heisenberg: Und es ist sowieso nicht verkehrt (evtl. ab bestimmten Alter), dass der Partner (evtl. Kinder) deine Zugangsdaten für wichtige Sachen hat/haben. Meistens verstößt das gegen die Vertragsbedingungen. Wenn die Bank mitkriegt, dass der Kunde selbst nicht mehr handlungsfähig ist, kann sie den Zugang sperren. Eine "richtige" Vollmacht ist da schon besser. (Wenn die Bank das nicht direkt unterstützt, sollte man wenigstens eine Vorsorgevollmacht aufsetzen und für 10 Euro beglaubigen lassen.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldhaber Freitag um 09:59 vor 4 Minuten von W.Heisenberg: Bei Vollmacht ist es aber doch genau so. Eine Vollmacht kann man aber gleich bei Eröffnung erteilen. Einen Depotübertrag schiebt man u.U. zu lange auf. Die Mitteilung von Zugangsdaten ersetzt eine Vollmacht rechtlich hingegen nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron Freitag um 21:55 vor 11 Stunden von franko: Man kann seine geistige Handlungsfähigkeit auch ganz plötzlich verlieren, z.B. durch einen Schlaganfall. Meistens verstößt das gegen die Vertragsbedingungen. Wenn die Bank mitkriegt, dass der Kunde selbst nicht mehr handlungsfähig ist, kann sie den Zugang sperren. Eine "richtige" Vollmacht ist da schon besser. (Wenn die Bank das nicht direkt unterstützt, sollte man wenigstens eine Vorsorgevollmacht aufsetzen und für 10 Euro beglaubigen lassen.) Korrekt. Wenn die Bank mitbekommt das die Daten weiter gegeben wurden (z.B. weil sich am Telefon auf dem Konto das auf einen Männernamen läuft eine Frauenstimme mit "Eva"meldet) ist das Konto in der Regel sofort gesperrt. Bei der Dorfsparkasse wo die Sachbearbeiterin die Cousine vom Schwipschwager der Gattin des Verstorbenen ist, mag das etwas anderes, bei den großen Banken ist an der Stelle aber "game over" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag