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Sapine

Anteil der öffentlich rechtliche Pflichtsysteme der Altersvorsorge am privaten Vermögen

Wie hoch ist der Anteil eurer nicht vererbbaren Ansprüche in Säule 1 (GRV, Beamtenversorgung, berufsständische Versorgung, Alterssicherung der Landwirte) zzgl. nicht vererbbaren Rentenversicherungen wie z.B. Rürup im Verhältnis zum vererbbaren Vermögen  

127 Stimmen

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Empfohlene Beiträge

Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 3 Stunden von dimido:

Ich dachte, ich stehe finanziell eigentlich ganz gut da.
Aber beim Blick auf das Ergebnis fühle ich mich nun irgendwie ärmer als vor der Abstimmung ... :'(
(entweder habe ich für WPF Verhältnisse überdurchschnittlich viele bereits erreichte Rentenpunkte + bereits erreichte Betriebsrentenansprüche oder ein zu niedriges freies liquidierbares Vermögen ... )

Beamte oder Arbeitnehmer mit einer guten Betriebsrente erzielen sehr hohe Quotienten, ohne dass dies eine schlechte Nachricht wäre. Die Interpretation ist alles andere als trivial. Ähnliches dürfte manche Angehörige der Kammerberufe gelten. 

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Wishmueller

Die Diskussion zeigt aber vielleicht auch, dass die "Darstellungsform" in der Umfrage nicht ganz glücklich gewählt ist.

 

Soll heißen: wenn ich in der Überschrift "Anteil" lese, dann denke ich spontan: "Anteil vom Ganzen". So denke ich ansonsten halt auch immer.

Genauer gesagt: mein Säule 1 Anteil (Rentenpunkte * Kaufpreis) an meinem Vermögen sind rund 50%. In der Darstellung als Quotient sind es gemäß der Beispiele dann aber rund 100%. Macht natürlich inhaltlich keinen Unterschied, ist mir schon klar..... geht nur einfach um die Lesart, die ich in der gewählten Form etwas schwieriger finde..... ;)

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dimido
vor 12 Minuten von Wishmueller:

Soll heißen: wenn ich in der Überschrift "Anteil" lese, dann denke ich spontan: "Anteil vom Ganzen". So denke ich ansonsten halt auch immer.

Du bist nicht alleine damit ;)

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Der Heini
vor einer Stunde von stagflation:

Och, denk mal an die Selbständigen, die nur ein paar Rentenpunkte haben. Oder an jüngere Foristen, die erst ein paar Rentenpunkte gesammelt haben. Oder an die Beamten, die einen viel zu niedrigen Barwert ihrer Pensionen und Beihilfeansprüche ansetzen...

Dazu fällt mir noch eine Gruppe ein, diejenigen, die sich bei Wahl früh aus dem Rentensystem verabschiedet haben. Da weiß Chirlu sicher besser Bescheid, aber ich kenne einige Studierte, die stellvertretende Geschäftsführer ohne Mitspracherechte oder ähnliches sind bei Firmen. Kann mir das nur erklären, daß sie so aus den Pflichtsystemen raus sind. 

Dann sind die zwar nicht selbstständig, aber bzgl. der Umfrage haben diese dann wenige Rentenpunkte. Oder mit lückenhafter Beschäftigung? 

Wenn man es in den Zusammenhang mit meiner Umfrage setzt, scheinen aber einige doch weniger Rentenpunkte zu besitzen als ich vermutet hätte, denn massig Multimillionäre haben wir auch nicht im WPF, oder ich hab mich verrechnet. :wacko:

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Euronensammler
vor einer Stunde von Der Heini:

scheinen aber einige doch weniger Rentenpunkte zu besitzen als ich vermutet hätte, denn massig Multimillionäre haben wir auch nicht im WPF, oder ich hab mich verrechnet.

Oder die große Horde der Silberrücken bewerten die Rente entsprechend einer überschaubaren Restlebenserwartung.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 11 Stunden von Der Heini:

 aber ich kenne einige Studierte, die stellvertretende Geschäftsführer ohne Mitspracherechte oder ähnliches sind bei Firmen. Kann mir das nur erklären, daß sie so aus den Pflichtsystemen raus sind. 

 

Nicht wirklich... GmbH Geschäftsführer sind sozialversicherungspflichtig, wenn sie weisungsgebunden sind: wenn sie weniger als 50% der GmbH Anteile halten und keine Sperrminorität haben.

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LongtermInvestor

Das DIW hat dazu zum Anteil der RV am Vermögen etwas veröffentlicht, Ergebnisse sind wenig überraschend. Für die meisten sind Rentenvermögen ein wichtiger Teil des Vermögens.

 

https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.884856.de/23-45.pdf

 

IMG_0890.thumb.png.0b91150d49bfb1104a23e5aaaeded433.png

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 12 Minuten von LongtermInvestor:

Das DIW hat dazu zum Anteil der RV am Vermögen etwas veröffentlicht, Ergebnisse sind wenig überraschend. Für die meisten sind Rentenvermögen ein wichtiger Teil des Vermögens.

 

https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.884856.de/23-45.pdf

 

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Auch die Aufteilung der Säulen zwischen den verschiedenen Schichten der Gesellschaft verwundert nicht. Rente nimmt immer mehr ab, Betriebsvermögen ganz oben deutlich zu. Man kann daraus auch einen Zusammenhang erkennen. Man ist immer dann besonders reich, wenn man Betriebsvermögen besitzt. Ohne dies, geht es eigentlich nicht.

 

Und es zeigt auch, warum ich immer für die Berücksichtigung von Immobilien und Rentenvermögen bin. Lässt man das weg, dann besitzen die unten 50% tatsächlich so gar nichts mehr an Vermögen““… noch weniger, als ohnehin schon :D

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Anjin-san
Am 27.2.2026 um 14:06 von stagflation:

Och, denk mal an die ...... Beamten, die einen viel zu niedrigen Barwert ihrer Pensionen und Beihilfeansprüche ansetzen...

Hallo stagflation,

wie wäre denn das richtig bewertet nur mal so als Beispiel, bitte.

Mit freundlichen Grüßen

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Man könnte folgendermaßen rechnen: nehmen wir einen Beamten, der gerade in Pension geht und zunächst eine Bruttopension von 3.000 € pro Monat erhält. Zusätzlich erhalte er 70% Beihilfe, deren Wert wir auf 700 € pro Monat schätzen. Sind also 3.700 € im Monat oder 44.400 € im Jahr. Bei 20 Jahren ergeben sich 20 * 44.400 € = 888.000 €. Diese Abschätzung enthält die implizite Annahme, dass Zinsniveau, Inflationsrate und Steigerung der Pension bzw. Beihilfe gleich hoch sind.

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Sapine

Beamte haben eine längere Lebenserwartung als Rentner, weshalb man bei männlichen Beamten mit 21,5 Jahren rechnen sollte und bei Frauen noch etwa zwei Jahre mehr. 

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Neverdo

Ich kann so recht nicht nachvollziehen, wie die Ausbeute ist, was kann man denn daraus ableiten?

Das willst du ermitteln..."wie wichtig Eure Ansprüche aus der ersten Säule sind"

Mal abgesehen von unterschiedlichsten Ansätzen ist es do so, dass jemand mit einer guten Rente einen hohen Quotienten erzeugt, wenn er wenig Vermögen hat, dann hat er hohe Ansprüche an seine Rentenversorgung?

Hat er bei derselben Rente großes Vermögen, dann ist der Quotient klein.

Was erschließt sich denn daraus, sind dann seine Ansprüche an die Rente klein ? Oder verstehe ich da etwas falsch?

Wieso spielt eine Rente eine kleine Rolle mit einem kleinen Quotienten wenn sie doch sehr hoch sein kann?

 

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