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Schaafkopf

Riester Rente in Wohnriester umgewandelt

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Schaafkopf

Hallo,

 

ich habe ca 2005 beim Eintritt ins Berufsleben zum Aufbau der Altersvorsorge einen Riester Vetrag abgeschlossen (UniProfi Rente). Aufgrund der danach doch eher negativen Meinungen zum Riestern im Allgemeinen habe ich irgendwann (2014?) keine Einzahlungen mehr getätigt und, als ich 2019 ein Haus baute, den Riester Vertrag in einen Wohnriester umgewandelt und zur Finanzierung der Immobilie verwendet.

 

Seitdem liegt der Depotwert bei 0€ und ich habe ich mich mit dem Thema nicht mehr beschäftigt. Ich bekomme jedes Jahr noch eine Auskunft, zuletzt "Summe der insgesagt gutgeschriebenen Zulagen 1.978€, Summe der insgesamt geleisteten Altersvorsorgebeiträge 22.500€). Laut Auskunft der Bank muss ich bei Erreichen des Rentenalters einen bestimmten Teil versteuern ?!

 

Ob das alles eine gute Idee war, weiß ich nicht, kanns aber nun auch nicht mehr ändern. Aber trotzdem mal die Frage: Kann man noch irgendwas mit dem Vertrag machen, was besser ist, als ihn einfach liegenzulassen? Ich habe zB zwei kleine Kinder (Frau riestert nicht) und könnte zB zumindest die Zulagen beantragen.

 

 

Grüße

Björn

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satgar

Du solltest bis 2027 abwarten und dich mit dem neuen Altersvorsorgedepot der Bundesregierung beschäftigen.

 

Im Forum wird es hier auch in einem Thread der "Lindner-Rente" diskutiert.

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Bigwigster
vor 15 Stunden von Schaafkopf:

Laut Auskunft der Bank muss ich bei Erreichen des Rentenalters einen bestimmten Teil versteuern ?!

 

"Das Wohnförderkonto ist ein fiktives Konto, auf das sogenannte gebundene steuerlich geförderte Altersvorsorgevermögen erfasst wird. Das sind vor allem die Entnahmen von Riester-Guthaben, aber auch jährlich geförderten Tilgungen und Zulagen, wenn Du ein Riester-Bauspardarlehen zurückzahlst. Diese Beträge werden bis zu Deinem Rentenbeginn jährlich um zwei Prozent erhöht. Diese Erhöhung ist ein Ausgleich dafür, dass Du diese Beträge bereits vor dem Rentenalter erhältst und nutzt.

Bei Renteneintritt musst Du dann das angesammelte Guthaben versteuern. " Quelle Finanztip

 

 

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hilflos
vor 41 Minuten von satgar:

Du solltest bis 2027 abwarten und dich mit dem neuen Altersvorsorgedepot der Bundesregierung beschäftigen.

 

wenn Riester1 für ihn besser ist, dann sollte er noch dieses Jahr einen neuen Vertrag abschließen. Der erste Vertrag wurde ja schon ausbezahlt. 

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satgar
vor einer Stunde von hilflos:

wenn Riester1 für ihn besser ist, dann sollte er noch dieses Jahr einen neuen Vertrag abschließen. Der erste Vertrag wurde ja schon ausbezahlt. 

Wenn dem so ist, würde ich wahrscheinlich die UniProfiRente behalten.

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oceanografic

Ich hatte da vor einiger Zeit ein ganz ähnliches Konstrukt – erst klassisch, dann hab ichs ins Haus schieben lassen und danach jahrelang nicht mehr hingeschaut. Dieses „Depotwert 0 €“ irritiert logischerweise, es ist aber beim Wohnriester normal, weil das Geld ja im Objekt steckt. Was auf jeden Fall weiterläuft, ist das Wohnförderkonto. Darauf werden deine 22.500 € plus Zulagen fiktiv mit 2 % p.a. hochgerechnet – und genau das wird später versteuert. Das wiederum geschieht verteilt bis 85 oder mit einem Rabatt auf einen Schlag.

 

Was man noch tun kann? Wenn du wieder einzahlst, bekommst du auch beim Wohnriester Grund- und Kinderzulagen und das kann sich lohnen, gerade mit zwei Kids. Wichtig ist nur, dass du den Mindestbeitrag prüfst (4 % vom Vorjahresbrutto minus Zulagen), sonst gibts das nur anteilig.

 

Stilllegen ist okay, aber es verschenkt eben auch Zulagen. förderschädlich wäre hingegen komplett kündigen, das würde ich also nur im Notfall anfassen.

Hast du mal konkret wie hoch dein Wohnförderkonto aktuell steht ausrechnen lassen? Das ist nämlich der entscheidende Wert, nicht die 0 € im Depot.
 

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sparfux
· bearbeitet von sparfux

Ich hatte die Frage vor kurzem schon einmal im AVD-Thread gestellt aber da ist sie untergegangen (Irgendwie auch verständlich, da es sich um ein eher spezielles Problem handelt.) Ich möchte es deshalb nochmal hier probieren:

 

Folgende Konstellation: Meine Frau und ich haben beim Hauskauf unsere Riesterverträge (DWS TopRente) für Wohnriester verwendet. Wir haben das im Anschluss nicht gleich wieder aufgeklöst, wie es manche hier praktiziert haben. Die Überlegung ist, dass möglichst lange Steuerstundung eher gut ist (ohne jetzt alles aufs Komma ausgerechnet zu haben).

 

Danach haben wir unsere Verträge weiter bespart. Die Frage ist jetzt, ob man die neu angesparten Beträge ggf. auf ein AVD Depot übertragen (ggf. bei einem anderen Anbieter)? KI-Recherche hat ergeben, dass das u.U. schwierig werden kann. Verlässliche Quellen, wie das gehandhabt werden soll, habe ich aber nicht gefunden.

 

Vielleicht hat sich ja schon mal jemand damit beschäftigt bzw. kann Informationsquellen nennen. 

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oktavian
vor 2 Stunden von sparfux:

Frage ist jetzt, ob man die neu angesparten Beträge ggf. auf ein AVD Depot übertragen (ggf. bei einem anderen Anbieter)

Ich denke man muss abwarten, bis es Produkte gibt. Selbst wenn du dich einliest in die Gesetze und es theoretisch möglich wäre, hieße es nicht, dass es auch angeboten wird. Ich kenne keinen Grund, der dagegen spräche. Quellen/Erfahrungen dazu kann es natürlich noch gar nicht geben.

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