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Holgerli

Ja, ja. Und die Falcon 9 die wird niemals landen und wiederverwendet werden. Nie. ;) 

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HHanseat
· bearbeitet von HHanseat
vor einer Stunde von Holgerli:

Ja, ja. Und die Falcon 9 die wird niemals landen und wiederverwendet werden. Nie. ;) 

Landen und wiederstarten konnte auch das Space Shuttle vor 40 Jahren, es waren dafür nur viel mehr Reparaturen und Zeit nötig als unsprünglich gedacht. Rechnet sich dann halt nicht. 

 

Die Rede war von mehreren Starts pro Woche in 2027. Das halte ich mit wiederverwendeten Spaceship-Oberstufen für extrem unwahrscheinlich. Darfst mich gern Ende 2027 dran erinnern ;)

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 27 Minuten von HHanseat:

Das halte ich mit wiederverwendeten Spaceship-Oberstufen für extrem unwahrscheinlich.

Das macht nichts. Du brauchst auch nicht in SpaceX zu investieren. 

 

Das Muster ist allseits bekannt bei Musks Firmen:

 

- Elektroautos geht nicht

- Massenproduktion von Elektroautos geht nicht (Model 3)

- FSD geht nicht

- Robotaxi geht nicht

- Privatunternehmen dass Raketen startet geht nicht (Falcon 1)

- Falcon 9? Das klappt nicht. Hat er nur Glück gehabt.

- Landende Raketen? Das geht nicht!

- Mehrere Starts der Falcon 9 pro Woche? Geht nicht!

- Starlink? Wie soll das funktionieren und vor allem wer braucht das?

- Starship? Wie soll das funktionieren?

- Starship in den Orbit bringen? Klappt nie! 

- Starship mehrmals in der Woche starten? Klappt nicht.

 

BTW: Das "Spaceship" heisst real "Starship". Nur am Rande.

 

BTW2: Mit dem Flug vor 2 Tagen wurden 26 V3 Starlink-Stats + 3 weitere Beobachtungs-Starlink-Sats ins All gebracht. Das waren deutlich mehr als 50 Tonnen. Frag Dich mal: Wo stehen die Europäer, Russen, Chinesen im Vergleich?

 

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Michalski

Musk nennt regelmäßig sehr aggressive Zeitpläne und Zielmarken, die später nicht erreicht oder verschoben werden. Genau darum geht es bei Starship. Die Frage ist, ob die von Musk angekündigten Zeitpläne, Spezifikationen und Startfrequenzen realistisch sind und wie oft sie tatsächlich eingehalten wurden.

 

"Das geht nicht" und "das geht nicht in dem von Musk angekündigten Zeitrahmen" sind zwei völlig verschiedene Aussagen. Aus dem Erfolg von Falcon 9 folgt deshalb auch nicht, dass jede spätere Musk-Prognose automatisch glaubwürdig wird.

 

Auch der Verweis auf die europäischen, russischen oder chinesischen Träger beantwortet die eigentliche Kritik nicht. SpaceX kann technologisch führend sein und Musk kann seine Starship-Ziele trotzdem verfehlen. Beides kann gleichzeitig stimmen. Eine  Nutzlast von zirka 50 Tonnen bei einem einzelnen Start (versprochen wurden 150 Tonnen Nutzlast als Kapazität!) sagt zudem wenig darüber aus, ob SpaceX die angekündigte Startfrequenz über ein ganzes Jahr halten kann.

 

Und genau da liegt der interessante Punkt: Wenn aus "mindestens ein Start pro Tag" innerhalb weniger Monate "ein bis zwei Starts pro Woche" wird (und selbst das unrealistisch ist angesichts des aktuellen Standes), sollte man nicht so tun, als hätte die Kritik daran etwas mit der grundsätzlichen Machbarkeit von Raumfahrt durch SpaceX zu tun. Das ist eine Frage der Diskrepanz zwischen Ankündigung und Umsetzung. Schau Dir doch einfach selbst an, was alles versprochen wurde (bemannte Mars-Mission in 2024 z.b.) und was davon erfüllt wurde. Man weiß bei Musk halt nie, ob seine luftigen Versprechen massive Verspätungen und Verzwergungen erleben über die Zeit oder ob sie nie eintreffen werden. Letzteres ist ja bei ihm seit Jahren eher die Norm als die Ausnahme. 

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill
vor 4 Stunden von Michalski:

Musk nennt regelmäßig sehr aggressive Zeitpläne und Zielmarken, die später nicht erreicht oder verschoben werden

Ich habe mal in irgendeinem Bericht im Radio auf BR24, glaube ich, gehört, dass dies ein viel beachteter psychologischer Tick ist.

Musk sich also absichtlich für uns leihen nicht nachvollziehbare Ziele setzt, um die er zu erreichen extrem weit "gehen" muss.

Um dann die vorher natürlich nicht offiziell genannten Zwischenziele zu erreichen.

 

Wie als würde ich sagen: „Ich trainiere, um den Ironman zu gewinnen, und laufe dann eine gute Zeit beim 5‑km-Citylauf.“

Ich hatte so eine ähnliche Strategie mal in einem NLP‑Seminar. Da ging es aber schwerpunktmäßig darum, dass viele Menschen,

gar keine Ziele haben.

Und einfach ziellos umherschwimmen.

 

Das "Bild" was damals gemalt wurde, war sinngemäß eine Insel in der Karibik und ein Schwimmer, der "Los Schwimmt".

Aber eben ziehlos richtung horizont.

Der andere schwimmt zu "einer anderen Insel", zu einem anderen weit entfernten Ziel.

 

Ich meine also, dass Musk sehr wohl weiß, dass er vereinzelt mal "unerreichbare" Ziele vorgibt, die ihn aber ermöglichen (mit seinem Top-Personal) 

andere vorher nicht für möglich gehaltene Ziele zu erreichen.

 

Hoffe, jemand kann mir folgen, oder meine teori ergenzen. 
Würde mich auch nicht nur auf Musk fixieren, kann mir vorstellen, dass es dazu auch noch andere gibt, die das im Management so anwenden.

 

Hab mal meine Theorie in die KI geworfen: 

Du beschreibst ein Konzept, das in der Management-Literatur und Psychologie extrem bekannt ist und von vielen Führungskräften gezielt eingesetzt wird.

Deine Theorie trifft den Nagel auf den Kopf und lässt sich wissenschaftlich sowie aus der Praxis genau aufschlüsseln:

 

1. Das Konzept der „Stretch Goals“ (Dehnungsziele)

 

Was du beschreibst, nennt man in der Betriebswirtschaftslehre und Führungspsychologie Stretch Goals.

Ein Stretch Goal ist ein Ziel, das mit den vorhandenen Mitteln, bekannten Prozessen und bei gewöhnlicher Anstrengung unmöglich zu erreichen ist.

Der Zweck dahinter ist nicht zwingend das Erreichen der 100 %-Marke, sondern eine psychologische Umprogrammierung des Teams:

Verlassen der gewohnten Denkbahnen: Wenn du von deinen Ingenieuren verlangst, ein Auto 10 % effizienter zu machen, optimieren sie bestehende Teile.

Wenn du verlangst, es 500 % effizienter zu machen, müssen sie das Konzept „Auto“ komplett neu erfinden.

 

Das Verschieben der Referenzlinie: Nach dem von dir genannten Ironman-Prinzip: Wer für den Ironman trainiert, für den wirkt ein 5-km-Lauf wie ein Aufwärmtraining.

Hätte man von Anfang an nur für die 5 km trainiert, wäre das Ergebnis vermutlich schlechter ausgefallen als das „Nebenprodukt“ des Ironman-Trainings.

 

Elon Musk hat dieses Prinzip öffentlich sogar selbst bestätigt. Sinngemäß sagte er einmal:

„Wenn du dir ein Ziel für 10 Jahre setzt und einen Plan dafür machst, wie du es erreichst, frage dich:

Warum kannst du das nicht in 6 Monaten schaffen?“

Selbst wenn man dann nach 1 Jahr scheitert, ist man meilenweit weiter als jemand, der für 10 Jahre geplant hat.

 

Undsoweiter.

 

Beißt euch also nicht zu sehr an diesen Mars- etc.‑Zielen fest, die Musk nennt.

 

Grüße No.Skill

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Limit

Es macht einen Unterschied was man als Ziel für die eigenen Mitarbeiter ausgibt und was man den Investoren verspricht. Manch ein Investor wird diese "Stretch Goals" als reale Ziele ansehen unabhängig davon wie realistisch sie sind. Holgerli ist ein gutes Beispiel dafür.

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Bolanger

Müsste ein deutscher bzw. europäischer CEO strafrechtliche Konsequenzen fürchten, wenn er bewusst falsche Aussagen tätigt?

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No.Skill
vor einer Stunde von Limit:

Es macht einen Unterschied was man als Ziel für die eigenen Mitarbeiter ausgibt und was man den Investoren verspricht. Manch ein Investor wird diese "Stretch Goals" als reale Ziele ansehen unabhängig davon wie realistisch sie sind. Holgerli ist ein gutes Beispiel dafür.

 

vor 38 Minuten von Bolanger:

Müsste ein deutscher bzw. europäischer CEO strafrechtliche Konsequenzen fürchten, wenn er bewusst falsche Aussagen tätigt?

Absolut berechtigter Einwand, so schreibt die KI ja auch:

 

4. Die Schattenseite dieser Methode (Warum nicht jeder so führen kann)

 

So effektiv die Strategie für extreme Innovationen ist, birgt sie enorme Risiken, weshalb Führungskräfte vorsichtig damit umgehen müssen:

  • Burnout und Demotivation: Wenn Mitarbeiter dauerhaft das Gefühl haben, Ziele nie zu erreichen und ständig zu versagen, schlägt die Motivation in Frustration um.
  • Verlust von Glaubwürdigkeit: Anleger, Kunden und Öffentlichkeit verlieren das Vertrauen, wenn Verheißungen wiederholt gebrochen werden - 
  • (bekannt als Hofstadter’s Law oder Planning Fallacy / Planungsfehlschluss).
  • Qualitätsmängel: Extrem unrealistische Fristen führen oft dazu, dass Sicherheits- oder Qualitätsstandards schleifen gelassen werden.

Also alles Dinge, die wir in Deutschland komplett anders sehen, handhaben und auch aus gesetzlichen Gründen zum Glück vermeiden müssen.

 

Grüße No.Skill

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Holgerli
vor 4 Stunden von Limit:

Manch ein Investor wird diese "Stretch Goals" als reale Ziele ansehen unabhängig davon wie realistisch sie sind. Holgerli ist ein gutes Beispiel dafür.

Was heisst "wie realistisch sie sind"? Du schreibst selber von "Stretch Goals" nicht von "Fake Goals". Bisher haben Tesla und SpaceX immer geliefert.

Und ganz ehrlich: Was erwartet ihr? Sowohl Tesla als auch SpaceX bewegen sich mit ihren Technologien (Elektroauto, FSD, Raketen von Privatunternehmen, wiederverwendbare Raketen) immer an der Speerspitze der Technlogie.

Wann deutsche oder europäische Unternehmen aus eigener Kraft (also nicht nur über Zukauf von Technologie) dahin kommen steht in den Sternen.

 

vor 4 Stunden von Bolanger:

Müsste ein deutscher bzw. europäischer CEO strafrechtliche Konsequenzen fürchten, wenn er bewusst falsche Aussagen tätigt?

Wo hat er denn bewusst strafrechtlich falsche Aussagen getroffen?

 

Zurück zu SpaceX und dem "unabhängig davon wie realistisch sie sind"-Ziel mehrere Raketen pro Tag zu starten.

 

Gestern:

Am 01. Oktober um 11:10AM ET (01. Oktober 17:10 MESZ): Crew-13: an ISS angedockt (offizieller, erfolgreicher Abschluss erst bei Rückkehr der Kapsel in 2027)

Am 01. Oktober um 11:32AM PT AM (01. Oktober 20:32 MESZ): Transporter-18: erfolgreich abgeschlossen

Am 01. Oktober um 11:54PM ET (02. Oktober 05:54 MESZ): NROL-97: erfolgreich abgeschlossen

 

Man hat also binnen 12 Stunden 45 Minuten 3 Raketen (2x Falcon 9, 1x Falcon Heavy) erfolgreich gestartet und die Missionen erfolgreich beendet. 

 

Ich frage nochmal: Wo stehen die Europäer, Russen, Chinesen im Vergleich?

 

Und bevor jetzt kommt, dass das jetzt eine "Gewaltaktion" oder was auch immer war: Nein war es nicht. Die nächsten regulären Starts sollen am 5. und 11. Oktober stattfinden.

And again: Wo stehen die Europäer, Russen, Chinesen im Vergleich?  Ich würde hinzufügen: Wo stehen die anderen "Alten Hasen" der US-Raumfahrt im Vergleich?

 

Hat sich Musk hier auch strafbar gemacht? Oder hat er einfach mehr als abgeliefert?

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Michalski
· bearbeitet von Michalski
vor 22 Stunden von No.Skill:

Wie als würde ich sagen: „Ich trainiere, um den Ironman zu gewinnen, und laufe dann eine gute Zeit beim 5‑km-Citylauf.“

Das Beispiel hinkt. Musk würde sagen: "Meine Physis ist überragend. So wie ich trainiere, wäre ich schockiert, wenn ich nicht im nächsten Jahr den Ironman gewinne." Merkst Du den Unterschied?

Zitat

Elon Musk hat dieses Prinzip öffentlich sogar selbst bestätigt. Sinngemäß sagte er einmal: „Wenn du dir ein Ziel für 10 Jahre setzt und einen Plan dafür machst, wie du es erreichst, frage dich:

Warum kannst du das nicht in 6 Monaten schaffen?“ Selbst wenn man dann nach 1 Jahr scheitert, ist man meilenweit weiter als jemand, der für 10 Jahre geplant hat.

Das ist keine notwendige Folge eines Stretch Goals. Ein unrealistisches Ziel kann auch zu Fehlpriorisierung, Überlastung, Qualitätsverlust oder Ressourcenverschwendung führen. Wenn Musk als CEO öffentlich konkrete Zeitpunkte nennt, dann handelt es sich auch nicht nur um ein internes Stretch Goal. Eine Aussage wie "in fünf Jahren", "bis Ende des Jahres" oder "in sechs Monaten" ist für Investoren zunächst eine Prognose über einen tatsächlichen zukünftigen Zustand. Wenn dieser Zeitpunkt regelmäßig verstreicht, kann man nicht einfach nachträglich sagen: "Das war ein Stretch Goal, deshalb war das Scheitern Teil des Plans."

 

Bei Starship bestehen - genauso wie bei Tesla, Neuralink und Boring Company - dramatische Abweichungen zwischen genannten Zeitvorstellungen und dem tatsächlichen Entwicklungsstand. Ein Stretch Goal darf ambitioniert sein, aber die Messung des Ergebnisses muss weiterhin falsifizierbar bleiben. Wenn dagegen der Zeitrahmen selbst keine Konsequenz mehr hat, weil jeder verfehlte Termin anschließend mit "Das Ziel war ja absichtlich unrealistisch" erklärt wird, versagt das Konzept als Erklärung. Dann dient das Stretch-Goal-Narrativ nur zum Schutz vor der Überprüfung schlechter Prognosen. Was Musk genau macht und wie das ankommt, sieht man sehr schön bei Holgerlis Argumentation.

vor 10 Stunden von No.Skill:

Also alles Dinge, die wir in Deutschland komplett anders sehen, handhaben und auch aus gesetzlichen Gründen zum Glück vermeiden müssen.

In den USA ist das ebenfalls rechtlich verboten. Das US-Recht schützt bestimmte zukunftsbezogene Aussagen ("safe harbor"), aber nicht falsche oder irreführende Tatsachenbehauptungen wie sein "funding secured". Daraus hat Musk gelernt, immer die gleichen einschränkenden Phrasen dazu zu murmeln. Typische Formulierungen sind etwa:

  • We aim to …: Das bezeichnet zunächst ein Ziel, nicht zwingend eine Prognose, dass es tatsächlich eintreten wird.
  • Our goal is to …: Noch deutlicher als Ziel formuliert.
  • We expect to …: Das ist eine Erwartung. Tesla verwendet "expects" auch ausdrücklich in seinen SEC-Disclosure-Regeln als typische Kennzeichnung einer forward-looking statement.
  • We plan to …: Das beschreibt einen Plan bzw. eine Managementabsicht. Genau solche Pläne und Ziele für zukünftige Unternehmensaktivitäten fallen grundsätzlich unter die gesetzliche Definition einer forward-looking statement.
  • We intend to …: Ähnlich wie "plan", aber stärker auf die Absicht des Managements bezogen.
  • We believe …: Das markiert eine Einschätzung beziehungsweise Erwartung und keine gegenwärtige Tatsache.
  • We think …: Noch schwächer und subjektiver.
  • Could …: Eine Möglichkeit, keine Behauptung, dass etwas eintreten wird.
  • Might …: Noch stärker als Möglichkeit formuliert.
  • Would …: Kann eine hypothetische oder bedingte Zukunftsaussage markieren.
  • I would be shocked if …: Das ist rhetorisch besonders interessant. Es vermittelt hohe Erwartung, ohne eine harte Zusage zu machen.
  • If all goes well …: Hier wird die Aussage ausdrücklich konditional.
  • Assuming …: Die Prognose hängt von einer expliziten Voraussetzung ab.
  • It’s possible that …: Reine Möglichkeit.
  • I think there’s a good chance …: Eine Wahrscheinlichkeitseinschätzung statt einer Zusage.
  • We are aiming for …: Wieder Zielsetzung statt Behauptung eines sicheren Ergebnisses.
  • We hope to …: Noch vorsichtiger. Es bezeichnet eine Absicht oder Hoffnung.
vor 6 Stunden von Holgerli:

Was heisst "wie realistisch sie sind"? Du schreibst selber von "Stretch Goals" nicht von "Fake Goals". Bisher haben Tesla und SpaceX immer geliefert.

Das ist völliger Unsinn. Di allermeisten Versprechen und Prognosen, die Musk in den letzten 10 Jahren gemacht hat, wurden gerade nicht erfüllt. Musk hat über seine Unternehmen hinweg Tausende Zukunftsaussagen gemacht. Hier mal ein paar der spektakulärsten, konkret datierten oder quantitativ formulierten öffentlichen Ziele und Prognosen:

  • 2017
    • Erste unbemannte Marsmissionen bereits 2022
    • Vier Starships zum Mars 2024, zwei Fracht- und zwei bemannte Schiffe
    • Aufbau einer Marsbasis nach den ersten Missionen
  • 2019
    • Starship könne bereits 2020 in den Orbit gelangen
    • Starship könne 2022 Satelliten in den Orbit bringen
    • Starship könne 2022 Menschen um den Mond fliegen
  • 2020
    • Starship-Orbitalflug innerhalb von Monaten
    • Starship werde 2022 Menschen zum Mond bringen können
    • Erste unbemannte Marsmission 2024 
    • Bemannte Marsmission ungefähr 2026
  • 2022
    • Starship könne 2023 erstmals einen Satelliten in den Orbit bringen
  • 2023
    • Starship könne 2023 mehrere Orbitalflüge durchführen
    • Starship könne 2024 regelmäßig fliegen
    • Starship werde für NASA langfristig eine zentrale Rolle bei der Mondlandung spielen
  • 2024
    • Erste unbemannte Starships zum Mars 2026
    • Erste bemannte Marsflüge 2028
    • Selbsttragende Marsstadt innerhalb von etwa 20 Jahren
    • Exponentielle Steigerung der Mars-Flugrate nach den ersten erfolgreichen Missionen
  • 2026
    • Mehr als 30 Starship-Starts pro Tag bis 2030
    • In 2027 könne Starship 50 bis 100 Starts pro Jahr erreichen
    • Bis zu eine Million Tonnen Nutzlast auf Mond und Mars transportieren
    • Bis zu 200 GW KI-Rechenleistung pro Jahr im Orbit installieren.

Die ursprüngliche Mars-Zeitplanung von 2017 steht übrigens sogar in offiziellen SpaceX-Präsentationen. Muss ich noch die ganzen verfehlten Ziele von Tesla, Neuralink und Boring Company raussuchen oder reicht die Liste hier? 

Zitat

Und ganz ehrlich: Was erwartet ihr?

Realistische Ziele. Nicht so ein Hokuspokus immer. Wetten dass SpaceX auch nicht das jetzt um 80% reduzierte Ziel von 50-100 Starship-Starts in 2027 erreichen wird, geschweige denn 365?

Zitat

Zurück zu SpaceX und dem "unabhängig davon wie realistisch sie sind"-Ziel mehrere Raketen pro Tag zu starten.

Es geht um ein Starship-Start pro Tag. Deine Whataboutismen über chinesische oder europäische Abieter oder der Versuch, jetzt alle Starts von SpaceX in einen Topf zu werfen (was auch nicht reicht - das sind 116 meines Wissens nach in 2026 und werden weniger als in 2025 sein), sind darauf kein valides Argument. 

Zitat

Ich frage nochmal: Wo stehen die Europäer, Russen, Chinesen im Vergleich?

Das kannst Du noch hundertmal fragen, es wird genausowenig relevant für die Diskussion wie Du bei Tesla gerne VW als Whataboutismus einbringst.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Weil ja die Frage offen war wo die Europäer, Russen, Chinesen und anderen im Vergleich stehen, ein kleines Schaubild:

 

SpaceX.thumb.jpg.a3be89d50a46813225e538285aeb8fce.jpg

 

Und noch zwei Zahlen: 2008 zu 320 Tonnen Nutzlast ins All transportiert.

 

Zum schmöckern: https://spacestatsonline.com/launches/year/2026

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No.Skill
vor 8 Stunden von Holgerli:

ein kleines Schaubild:

Danke :thumbsup:

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oktavian
Am 2.10.2026 um 13:02 von Holgerli:

Bisher haben Tesla und SpaceX immer geliefert.

Nein, die Erwartungen wurden nicht immer erreicht. Tesla hat auch nicht immer Vorbestellungen so geliefert wie versprochen. Bei SpaceX geht es um TAM target addressable market aus dem IPO Prospekt. Das sind schon Dokumente bei der SEC, wo Investoren die Zahlen glauben. Nun geht es dabei primär um KI. Daran wird man SpaceX aus Investorensicht messen müssen. Mit dem Klein-Klein bei irgendwelchen aktuellen Raketenzahlen hat die Bewertung meiner Meinung nach nicht primär zu tun. Da geht es mehr um die Zukunft. Mir ist es zu unsicher und ich habe nur IPO Gewinne bei SpaceX gemacht.w

 

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CorMaguire
Am 2.10.2026 um 13:02 von Holgerli:

... Bisher haben Tesla und SpaceX immer geliefert.....

:lol: Der war gut!

 

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Vios

Wieviel Anteil haben die Starlink Satelliten an den schöngeschriebenen Zahlen?

Die werden schliesslich nur in niedrigster Umlaufbahn ausgesetzt.

Bis zum Mars ist es etwas weiter.

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derVuk
· bearbeitet von derVuk
vor 5 Stunden von Vios:

Wieviel Anteil haben die Starlink Satelliten an den schöngeschriebenen Zahlen?

Die werden schliesslich nur in niedrigster Umlaufbahn ausgesetzt.

Bis zum Mars ist es etwas weiter.

 

Ich denke die Starlink Satelliten machen einen eher kleinen Teil des Kurses aus, noch viel weniger aber irgendwelche Mond oder Marsgeschichten. Das bringt Presse und ist auch für die Menschheit wichtig, aber abgesehen von ein paar relativ kleinen NASA Aufträgen sehe ich nicht, wie man da in den nächsten Jahrzehnten Geld verdienen kann. (Irgendwelche Fabriken auf dem Mond sind noch sehr sehr weit weg....)

 

Der Kurs von SpaceX wird maßgeblich durch die KI-Story und den "Millionen" KI Satelliten im All bestimmt. Hierfür ist entscheidend, dass sie Starship so hinbekommen, dass sich das ganze Geschäft bezüglich Kosten pro kg ins All lohnt und dann, dass es überhaupt eine Nachfrage nach KI-Satelliten gibt. Es gibt nämlich auch andere Ideen, z.B. im Ozean mit Bojen, die teilweise mit Wellenenergie angetrieben werden. Und es gibt auch große Landmassen, die noch ungenutzt sind und in Frage kommen etc... Aber das ist der Punkt, der den Kurs treibt. Entweder glaubt man an die KI Phantasie oder nicht. Mond und Mars ist nur PR und Starlink und das aktuelle Raketengeschäft sind zwar solide und profitabel, rechtfertigen aber keine so astronomische Bewertung.

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Michalski

Nichts rechtfertigt die astronomische Bewertung von SpaceX und Tesla. 

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SlowHand7
vor 7 Minuten von Michalski:

Nichts rechtfertigt die astronomische Bewertung von SpaceX und Tesla. 

Aber trotzdem kaufen die Leute derzeit diesen Schrott.     LOL

  

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berliner
· bearbeitet von berliner
Am 2.10.2026 um 08:10 von Bolanger:

Müsste ein deutscher bzw. europäischer CEO strafrechtliche Konsequenzen fürchten, wenn er bewusst falsche Aussagen tätigt?

Lügen wird mit Sicherheit bestraft, wenn dadurch Kursmanipulation betrieben wird. Außerdem, mal so als Daumenregel: alles, was den Kurs beeinflussen kann, muss veröffentlicht werden, sobald es bekannt ist. Damit soll verhindert werden, daß Insider einen Vorteil haben (Art. 17 EU-Marktmissbrauchsverordnung). Vielleicht auch in nationalem Recht. Müsste man nachsehen.

 

Was passiert nun, wenn ein CEO Ziele formuliert hat und an irgendeinem Punkt, ggfls. sogar im gleichen Moment durch Insiderwissen weiß, daß die nicht einzuhalten sind? Mal abgesehen davon, daß es rechtlich fragwürdig ist, wäre so ein CEO als Angestellter der Aktionäre nicht haltbar.

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Holgerli

Genauso wie im Tesla-Thread: Viel Meinung aber kaum Argumente. 

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Michalski
· bearbeitet von Michalski
vor 2 Stunden von Holgerli:

Genauso wie im Tesla-Thread: Viel Meinung aber kaum Argumente. 

Ach, @Holgerli Keine Argumente? Ist das Selbstreflektion und Du sprichst mit Deinem Spiegelbild? Lass mich dir gern mal auf die Sprünge helfen: Dass 75 Milliarden Dollar aus dem IPO schon wieder versenkt sind wie einer der vielen Fehlstarts von Starship, ist natürlich schonmal ein Kracher. Aber keine Sorge, Nachschub ist schon unterwegs:

vor 1 Stunde von CorMaguire:

Lockere 40 Milliarden Dollar an neuen Schulden sollen es jetzt werden. Für Nvidia-Chips. Besonders faszinierend daran ist die operative Tiefe, mit der man Investoren diese Multimilliarden aus der Nase ziehen will. Laut SpaceX looks to raise $40bn to buy Nvidia chips bekamen potentielle Geldgeber ein tiefschürfendes, zwei Seiten langes Memo vorgelegt mit einer tief, schwarzen Seite "Weltall", auf dem ein dekorativer Pfeil ins Nichts zeigt mit der messerscharfen Erläuterung: "Hier irgendwo bauen wir Rechenzentren im Weltall." Genauso stellt man sich doch eine solide Investitionsgrundlage vor. Physik? Völlig überbewertet. Ignorieren wir doch einfach mal kurz die klitzekleinen Nebensächlichkeiten dieser fantastischen Schnapsidee:

  • Kühlung & Wärmeabfuhr: Wie kühlt man Gigawatt-Serverfarmen im Vakuum des Alls, wo Wärme bekanntlich nur über Strahlung wegkann? Egal, bestimmt eine Kleinigkeit für den Meister.
  • Stromversorgung: Ein paar Quadratkilometer Solarpanels im Orbit ausrollen und ausrichten? Details.
  • Konnektivität & Latenz: Terabits an Daten für KI-Training durch die Atmosphäre hin und her zu funken, um dann fantastische Latenzen zu genießen - wer träumt nicht davon?
  • Logistik & Wartung: Hunderttausende Tonnen hochsensible Nvidia-Hardware per Rakete ins All ballern, wo die harte kosmische Strahlung den Chips in kürzester Zeit den Garaus macht und kein Techniker mal eben bei Defekt was austauschen kann.

Aber klar, wer diese hanebüchene Nummer kritisiert, hat natürlich nur "keine Argumente" und versteht nur die "Vision" nicht. Man ist halt bloß ein "Hater", der nicht bewundern kann, wie hier aus einem zwei Seiten langen Malbuch mit Pfeil ins Weltall wieder eine fundamentale Investment-Story gezimmert wird. Hauptsache, die Show läuft weiter.

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Schwachzocker

@Michalski Dann hat Elon sich vielleicht geirrt und das alles kann nicht funktionieren.

Das werden wir dann ja sehen.

Oder meinst Du, das ist ein gigantischer Betrug, um Elon noch reicher zu machen? Und meinst Du, niemand kann ein Werbeposter von einer Investitionsgrundlage unterscheiden?

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
Am 28.7.2026 um 13:55 von Lazaros:

Kauf heute 100 Stück Space Exploration Technologies A Aktie WKN A42D4F zu 97,14€ (Tradegate).

 

Grund:

1. Traue Expertenmeinung (Chance) mehr, als der Forenmeinung (Risiko).

2. Der Spaß ist mir den Einsatz wert.

 

Am 28.7.2026 um 17:46 von Lazaros:

Verkauf heute 100 Stück Space Exploration Technologies A Aktie WKN A42D4F zu 101,46€ (Stuttgart).

Kurs aktuell (07.10.2026): 150€

 

Fazit:

Man kann auch mit einer Besch...Firma schnell Geld verdienen, unabhängig ob es ein nachhaltiges Geschäftsmodell dahintersteckt.

Voraussetzung dafür: Sich nicht von den "Experten" in Foren beeinflussen lassen.

 

Kurz: Sei kein Humpty Dumpty und höre nie auf Diedeldum und Diedeldei.

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berliner

Natürlich kann man, aber hier geht's mehr um Investieren als um Traden.

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