Anja Terchova 3. April · bearbeitet 3. April von Anja Terchova vor 16 Stunden von reko: Dann hätte man aber auch am Morgen im Berufsverkehr die niedrigen Preise. Das würde dazu führen, dass die Autos überwiegend am Morgen kommen. Wer kann würde kurz vor Mittag kommen. Das würde ich als Tankstellenbetreiber nicht wollen. Ich denke man wird die Preise nach der Mittagspreisfestsetzung möglichst wenig absenken und nur wenn man merkt dass der Umsatz deutlich einbricht weil die Autos zur nächsten billigeren Tankstelle fahren den Preis absenken. Bisher war der Preis für Benzin und Diesel in der Regel im Tagesverlauf am frühen Morgen, um 07:15 Uhr am höchsten und Abend, um 20:00 Uhr am niedrigsten. Am Morgenberufsverkehr wurde mehr verdient als am Abendberufsverkehr. Grob betrachtet wurde bisher der Preis um 7:30 festgesetzt und dann im Tagesverlauf schrittweise abgesenkt (mit kleinen Schwankungen insbesondere an vollen Stunden). Für Leute die bisher um 20Uhr getankt haben wird mit der neuen Regelung Benzin und Diesel vermutlich um 4 cent teurer. statista.com .. schwankungen-der-spritpreise-im-tagesverlauf Morgens tankt doch zumindest in normalen Alltagswochen kein privater Nutzer sein Auto. Sondern (zumindest in normalen Alltagswochen) wird Abends oder am Wochenende getankt. Die besten Tankzeiten waren zumindest bislang: Platz 1: Mo-Do ab 21 Uhr (bis jetzt am Besten und wohl auch künftig am Besten) Platz 2: Mo-Do 19-21 Uhr (bis jetzt am Zweitbesten und wohl auch künftig am Zweitbesten) Platz 3: Fr 13-16 Uhr (bis jetzt am Drittbesten, künftig aber nicht mehr ratsam) Platz 4: Sa + So (bis jetzt relativ teuer, künftig wohl mittelpreisig) Platz 5: Mo-Do 16-19 Uhr (bis jetzt am Teuersten, künftig ebenfalls ziemlich teuer) Morgens tanken vorallem die Nutzer von Firmenfahrzeugen, Nutzfahrzeugen, landwirtschaftlichen Arbeitsmaschienen etc. und im Laufe des Vormittags kommen dann noch die Leute die gerade Ferien oder Urlaub haben, oder in Elternzeit sind, und natürlich Senioren hinzu. Aber es steht doch niemand früher auf um sein Auto vor der Arbeit zu betanken, denn 1-3 ct Preisersparnis (gegenüber Abend) x 15-45 Liter = 0,15€ bis 1,35€ sind schon zu wenig das man dafür extra 10-15 Minuten früher aufstehen würde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 4. April @Anja Terchova Bezweifelst Du die Statistik des ADACs? Wenn Preise nach der mittäglichen Preisfestsetzung nur fallen dürfen, dann ist logischerweise der beste Zeitpunkt kurz vor der Preisfestzsetzung. Wie viel das bringt wird sich zeigen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 4. April vor 9 Stunden von reko: Wenn Preise nach der mittäglichen Preisfestsetzung nur fallen dürfen, dann ist logischerweise der beste Zeitpunkt kurz vor der Preisfestzsetzung Zumindest für die letzten 24 Stunden. Das ist klar. In Indien gab es schon lange Schlangen an Tankstellen. Glaube selbst mit solchen Gesetzen schaffen wir das nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 4. April vor 21 Stunden von Anja Terchova: wohl auch künftig am Besten) Nö. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
derVuk 4. April · bearbeitet 4. April von derVuk https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ihr-muesst-Preissenkungen-beschraenken-nicht-Erhoehungen-id30682045.html Ich hab das von vornherein nicht verstanden, warum sie Preissenkungen weiterhin erlaubt haben... (Die haben das als gut verkauft, dabei ist doch klar, das gerade die Preissenkungen für die "inoffiziellen Absprachen" genutzt werden) Dadurch haben die Marktakteure weiterhin die Möglichkeit sich gegenseitig immer wieder anzupassen, indem sie einfach um 12 Uhr sehr hoch einsteigen mit dem Preis und dann entsprechend nach unten gehen, wenn die Tankstelle nebendran runter geht. Haben sie aber keine Möglichkeit zu senken und setzen zum Beispiel um 12 Uhr den Sprit 10 Cent höher an, als die Tankstelle 500 Meter weiter, dann wird es auch den ganzen Tag dort 10 Cent teurer sein und sie verlieren entsprechend Umsatz für ganze 24h. Dann überlegen sie sich am nächsten Tag genau, ob sie wieder so hoch ansetzen. Ich würde aber sowohl Senkungen und Erhöhungen verbieten und nur eine Preisänderung am Tag machen. Das reicht völlig und man kann dann mit Preisvergleichsapps auch besser planen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 5. April · bearbeitet 5. April von Anja Terchova Am 4.4.2026 um 08:30 von reko: @Anja Terchova Bezweifelst Du die Statistik des ADACs? Nicht direkt, aber meine eigenen Überlegungen sind eben etwas anders. Am 4.4.2026 um 08:30 von reko: @Anja Terchova Wenn Preise nach der mittäglichen Preisfestsetzung nur fallen dürfen, dann ist logischerweise der beste Zeitpunkt kurz vor der Preisfestzsetzung. Wie viel das bringt wird sich zeigen. Nach der letzten abendlichen Preissenkung sehe ich absolut keinen Sinn für weitere Preissenkungen am Morgen und Vormittag des nächsten Tages. Denn wie gesagt, sind dann der grösste Anteil der Kunden die Nutzer von Firmenfahrzeugen, Nutzfahrzeugen, landwirtschaftlichen Arbeitsmaschienen etc. welche die Tankrechnung eh nicht aus eigener Tasche zahlen, und denen die Spritpreise ohnehin ziemlich egal sind. Und auch Leute die gerade Leute die gerade Ferien oder Urlaub haben und da auf den Weg in der Urlaub oder zu einen Tagesausflug sind, sind viel besser drauf als im Alltag, und intressieren sich dann nicht mehr für ein paar Cent hin oder her. Also würde es keinerlei Sinn machen dann die Preise weiter zu senken. Sondern man kann den Zusatzumsatz dann durch höhere Preise als nötig einfach so mitnehmen. Und man muss dann um 12 Uhr nicht so stark erhöhen. Denn das würde Kunden vergraulen. Nehmen wir mal an der Diesel kostet Fall 1: 12-19 Uhr: 2,419€ 19-21 Uhr: 2,389€ 21-12 Uhr: 2,369€ 12-19 Uhr: 2,419€ 19-21 Uhr: 2,389€ Fall 2: 12-19 Uhr: 2,419€ 19-21 Uhr: 2,389€ 21-6 Uhr: 2,369€ 6-8 Uhr: 2,349€ 8-10 Uhr: 2,329€ 10-12 Uhr: 2,319€ 12-19 Uhr: 2,419€ 19-21 Uhr: 2,389€ In beiden Fällen müsste ein Kunde der um 20 Uhr tankt 2,389€ zahlen. Aber im ersten Fall ist der Kunde sicher zufriedener die 2,389€ zu zahlen da er "nur" 2ct über Niedrigstpreis und "immerhin" 3ct unter Höchstpreis tankt. Im zweiten Fall sieht der Kunde das er "satte" 6ct über Nidrigstpreis zahlen müsste und "nur" 3ct unter Höchstpreis liegt, und ist dann entsprechend frustriert, tankt vielleicht nur die 4-10l die er unbedingt braucht und fährt dann vielleicht in den nächsten Tagen an eine andere Tankstelle oder sogar in ein günstigeres Nachbarland. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 5. April · bearbeitet 5. April von satgar vor 51 Minuten von Anja Terchova: Nach der letzten abendlichen Preissenkung sehe ich absolut keinen Sinn für weitere Preissenkungen am Morgen und Vormittag des nächsten Tages Die existieren aber. Wieso schaust du das bei clever tanken bei deiner Lieblings Tankstelle nicht nach und postet nen Screenshot zum Beweis? Das wär doch was? Dann brauchen wir gar nicht raten. An meiner Lieblingstankstelle ist E10 heute Morgen von 2,18 auf 2,15 gesenkt worden. Bis Mittag besteht noch Prognose Potenzial um minus 1-2 Cent. 2,18 herrschte seit gestern 17 Uhr vor, nach dem es um 12 gestern Mittag auf 2,22 hoch gegangen und in einigen Schritten auf 2,18 sank. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 5. April · bearbeitet 5. April von reko vor 5 Stunden von Anja Terchova: Nach der letzten abendlichen Preissenkung sehe ich absolut keinen Sinn für weitere Preissenkungen am Morgen und Vormittag des nächsten Tages. Bisher gab es den höchsten Preis am frühen Morgen und die größte Preisabsenkung danach bis zu Mittag. Die Tankstellen haben sich offensichtlich davon einen Gewinn versprochen. Diese Preisabsenkung kann ohne Einschränkung auch weiter beibehalten werden. Warum sollten die Tankstellen diese Praxis ändern und warum sollten sie in der bisher teuersten Tageszeit jetzt den günstigsten Preis anbieten. Auch wenn sie denn Preis nie untertägig absenken, warum sollte ich am späten Abend extra zum tanken fahren, wenn ich es auf dem Weg zur Arbeit zum gleichen Preis nebenbei tun kann und es dann keinesfalls teurer sein darf. Ev. kommt gerade meine Tankstelle auf die Idee, dass sie statt zusätzlicher Zapfsäulen auch einen Anreiz bieten kann, damit die Zapfsäulen etwas gleichmäßiger ausgelastet werden. Bereits mittlere Firmen und Landwirte haben meist ihre eigene Zapfsäule. Ich habe noch nie einen Traktor an der Zapfsäule gesehen. Landwirte bekommen beim Tanken zuhause eine Gasölverbilligung (offiziell heißt es jetzt Agrardieselentlastung) die sie an der Tankstelle nicht bekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 6. April vor 15 Stunden von satgar: Die existieren aber. Wieso schaust du das bei clever tanken bei deiner Lieblings Tankstelle nicht nach und postet nen Screenshot zum Beweis? Das wär doch was? Dann brauchen wir gar nicht raten. Damit lag ich jetzt garnicht so falsch, nur das die Preissenkungen schon viel früher beginnen und es viele kleine Stufen gibt, gestern 13:20, 14:20, 15:20, 16:20 ... und finally die letzten beiden Preissenkungen um 20:25 und 21:20. Am Samstag 13:20, 13:40, 14:20, 14:35 und wieder letzmals 20:20 und 21:20. Dann bis Schliessung um 22:00 und am Folgetag keine Preissenkungen mehr. Am letzten Märztag die Preise zum Betriebsende hin gab es den ganzen Tag über kurze teure Spikes nach oben. Bei Öffnung um 6:00 Einstieg bei 2,269€, dann aber 6:53-7:24 höchster Spike auf 2,339€, 7:29-8:19 nur noch 2,259€, 8:19-9:24 sogar nur 2,249€, 9:24-9:51 zweihöchster Spike auf 2,299€, 9:51-10:17 wieder 2,259€, Tiefstpreis von 17:18-18:33, 19:11-20:32 und 21:27-22:00 jeweils 2,229€. Am intressantesten finde ich allerdings den 29. März, denn das war erstens wie gestern ein Sonntag, und zweites war da der Rohlölpreis genauso wie aktuell im $108-110 Bereich, und der Euro genauso im $1,1500-1,1525 Bereich war. Am 31. März und 1. April ging der Rohölpreis ja kurzfristig auf $95-105 runter und der Euro erst auf $1,1450 runter aber dann auf $1,1615 hoch, deswegen kann man das nicht direkt vergleich. Öffnung um 8:00 mit 2,319€, 8:05-8:10 erste Senkung auf 2,309€, 8:10-9:33 ersten Senkunf auf Tagestiefstpreis von 2,219€ der aber oftmals erreicht wurde, dann 9:33-10:18 wieder 2,269€, aber 10:18-12:33 wieder 2,219€, insgesamt gab es die 2,219€ Tiefstpreis siebenmal. grob gerechneter Durchschnittspeis am 29. März: 2,259€ grob gerechneter Durschnittspries am 5. April: 2,409€ Differenz: 15 Cent Niedrigstpreis am 29. März: 2,219€ Niedrigstpreis am 5. April: 2,379€ Differenz: 16 Cent Höchstpreis am 29. März: 2,319€ Höchstpreis am 5: April: 2,469€ Differenz: 15 Cent Grob gesagt gibt es durch das neue System so etwa 15-16 Cent Aufschlag: Gleicher Wochentag, gleicher Rohölpreis, gleicher Euro-Dollarkurs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 6. April · bearbeitet 6. April von satgar vor 5 Stunden von Anja Terchova: Damit lag ich jetzt garnicht so falsch, nur das die Preissenkungen schon viel früher beginnen und es viele kleine Stufen gibt, gestern 13:20, 14:20, 15:20, 16:20 ... und finally die letzten beiden Preissenkungen um 20:25 und 21:20. Am Samstag 13:20, 13:40, 14:20, 14:35 und wieder letzmals 20:20 und 21:20. Dann bis Schliessung um 22:00 und am Folgetag keine Preissenkungen mehr. Man sieht auf jeden Fall schön, dass das eben zwischen den Tankstellen auch unterschiedlich sein kann und natürlich ist. Daraus darf Man also keine Allgemeingültigennschlüsse ziehen. Meine Lieblingstankstelle ändert den Preis seit dem 01.04. zb deutlich seltener als deine. Und es kommt dort vor, dass es auch am Folgetag ein oder zwei Senkungen geben kann. Bitte nicht zu vergessen die Feiertage derzeit. Im schnitt der Tankstellen entwickelt es sich so, wie man es bei NTV sehen kann. Und das macht tanken nun etwas planbarer. Entweder man tankt eben abends, was auch früher schon gut war. Oder man tankt am nächsten Tag morgens. Idealerweise aber bis vor 12. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 7. April Heute vor 12 Uhr gab es Rückstau auf Hauptstraße inkl Kreisverkehr wegen Tankstelle. Habe die Schlangenbildung doch unterschätzt. Wie schon geschrieben halte ich persönlich die Regelung für schlecht und erwarte dadurch für uns höhere Preise, da ich eher zu den preissensitiveren gehöre und Preise immer vergleiche. Hohe Preissensitivität ist auch gleichzeitig ein Schutz vor Kartellabsprachen, solange noch unabhängige auch Marktanteile haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 7. April · bearbeitet 7. April von t.klebi vor 24 Minuten von oktavian: Wie schon geschrieben halte ich persönlich die Regelung für schlecht und erwarte dadurch für uns höhere Preise, Die gleiche Regelung gibt es in Österreich schon seit August 2011, ohne dass es zu höheren (!) Preisen gekommen ist. Im Endeffekt bleibt fast alles beim Alten. Die Bilanz der Österreicher: Die erhofften Preissenkungen für die Verbraucher blieben weitestgehend aus. Aber die Regelung schafft mehr Transparenz und mehr Vorhersagbarkeit. Insgesamt existiert auf dem deutschen Spritmarkt quasi ein Marktversagen und die Mineralölkonzerne können bei uns wie ein Quasi-Kartell arbeiten. Wenn ich da zum Beispiel Frankreich anschaue, herrscht dort viel (!) mehr Wettbewerb bei den Spritpreisen. Verschiedene Tankstellen an einem Ort, haben völlig verschiedene Spritpreise. Ich habe schon erlebt, dass zwischen Esso und Total z.B. fast 20 Cent Preisunterschied bestanden. Und dies über mehrere Tage. Keine Ahnung, warum die Franzosen trotzdem auch beim teurere Esso tankten. Auch die Vergleichbarkeit der Spritpreise wird in Frankreich deutlich erleichtert. Da stehen an (!) der Autobahn z.B. Preisschilder für die Tankstellen. Und nicht nur für die nächste, sondern oft auch gleich für die übernächste. Man kann also wirklich wählen. Bei uns sieht man die Tankstellenpreise erst, wenn man zur Tanke abgefahren ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 7. April vor 55 Minuten von t.klebi: habe schon erlebt, dass zwischen Esso und Total z.B. fast 20 Cent Preisunterschied bestanden. Wie gesagt können die Kunden durch Preissensitivität zu einem funktionierenden Markt beitragen. In DE und FR gibt es jeweils Pflicht zur Meldung von Preisänderungen. Mit apps kann man leicht vergleichen. vor 58 Minuten von t.klebi: Die gleiche Regelung gibt es in Österreich schon seit August 2011, ohne dass es zu höheren (!) Preisen gekommen ist. Ich meine für mich werden die Preise höher, weil man schlechter Schnapper machen kann. Bin da eher Sparfuchs. Um es für Verbraucher zu berechnen bräuchte man die genauen Daten wann wieviel zu welchem Preis gekauft wurde. Ich nehme Mal an direkt nach 12 Uhr bricht derzeit die Nachfrage ein. So dass nicht volumengewichtete Durchschnittspreise evtl nun höher sind, aber im Endeffekt wird das nicht viel ausmachen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 8. April Ich denke es gäbe zwei Methoden wie man die Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber eher zu fairen Preisen zwingen könnte: Die Tankstellen zur Preistransparenz zwingen, kleine Tankstellen bis zu sechs Tankplätzen dazu zwingen würde die Tiefstpreise der letzten 48 Stunden gross auszuhängen, und mittlere und grosse Tankstellen mit mehr als sechs Tankplätzen sogar den genauen Preisverlauf aller 48 Stunden an einem Infoscreen darzustellen. Dann wären starke Preiserhöhungen noch abschreckender und die Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber müssten gleichmässigere Spritpreise fahren. Die zweite Methode wäre etwas aufwendiger. Der Staat mässte in einem kleinen Staatsunternehmen so etwa 25 Tankstellen bundesweit, davon vielleicht so 15 an Autobahnen aber auch so so 10 abseits der Autobahnen in kleineren Dörfern selbst betreiben und dort möglichst günstige, faire Preise anbieten und diese ziemlich gross per App und Website bewerben. Selbst wenn die nächste "Staatstankstelle" dann ca. 100km entfernt wäre dürfte es den restlichen Tankstellen viel schwerer fallen Aufpreise von mehr als 10ct durchzusetzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r 8. April · bearbeitet 8. April von s1lv3r vor 18 Minuten von Anja Terchova: Die zweite Methode wäre etwas aufwendiger. Der Staat mässte in einem kleinen Staatsunternehmen so etwa 25 Tankstellen bundesweit, davon vielleicht so 15 an Autobahnen aber auch so so 10 abseits der Autobahnen in kleineren Dörfern selbst betreiben und dort möglichst günstige, faire Preise anbieten und diese ziemlich gross per App und Website bewerben. Bitte? Etwas aufwändiger? Es ist ja nicht so, dass die Tankstellen-Betreiber/Pächter das Problem wären. Der deutsche Staat müsste also einen kompletten Mineralölkonzern gründen, am besten zusätzlich zur Downstream-Aktivität (Raffinierung, Lagerung und Logistik, Vertrieb) auch gleich noch Upstream (Exploration und Förderung weltweit)? Deine Ideen sind manchmal echt abstrus. Die großen Konzerne haben ja gerade soviel Macht, da sie über vertikale Integration die komplette Wertschöpfungskette vom Bohrloch bis zur Zapfpistole abbilden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 8. April · bearbeitet 8. April von reko vor 24 Minuten von Anja Terchova: Die Tankstellen zur Preistransparenz zwingen Die Preise sind transparent. Wer zu bequem ist eine Tank-App zu nutzen, der der wird auch keine Anzeigetafel mit viel Text lesen. Der Staat muß nicht alles durch noch mehr Regeln verschlimmbessern. bundeskartellamt.de/DE/Aufgaben/MarkttransparenzstelleFuerKraftstoffe .. ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, sich jederzeit über die aktuellen Kraftstoffpreise an allen Tankstellen in Deutschland zu informieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 8. April vor 15 Stunden von oktavian: Mit apps kann man leicht vergleichen. Ich meine für mich werden die Preise höher, weil man schlechter Schnapper machen kann. Bin da eher Sparfuchs. Natürlich kann man die Preise mit Apps vergleichen. Nur stellt man dann halt schnell fest, dass praktisch alle Tankstellen eines Ortes immer mit dem gleichen Preis anbieten. Markentankstellen sind 1-2 Cent teurer als die Discount-/Supermarkttankstellen, das war es aber dann auch schon. Von echtem Preiskampf keine Spur. Darüber hinaus, wäre ich aber auch nicht bereit, für 2-3 Euro Preisdifferenz für einen kompletten Tank einen Umweg zu fahren oder gar viel Zeit zu investieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 8. April vor 11 Minuten von t.klebi: praktisch alle Tankstellen eines Ortes immer mit dem gleichen Preis anbieten. Markentankstellen sind 1-2 Cent teurer als die Discount-/Supermarkttankstellen, das war es aber dann auch schon. Von echtem Preiskampf keine Spur. Transparente Preise und preisbewußtes Tanken führen zwangsläufig zu sehr geringen Preisunterschieden. Das zeigt, der Preiskampf funktioniert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 8. April vor 30 Minuten von reko: Das zeigt, der Preiskampf funktioniert. Schau an. Eigenartig ist dann nur, dass sich in Deutschland und Österreich die Benzinpreise am stärksten unter allen europäischen Staaten vom Rohölpreis entkoppelt haben. Die Mineralölkonzerne in diesen beiden Ländern also den höchsten Übergewinn einfahren. Und beim Diesel sind wir nach den Niederlanden zusammen mit Dänemark, Schweden und Österreich ebenfalls an der Spitze der Übergewinne. https://www.spiegel.de/wirtschaft/benzin-und-diesel-im-eu-vergleich-in-welchen-laendern-oelkonzerne-besonders-viel-kasse-machen-a-233cb59c-fbfe-45a7-94bb-93e6a4d8a100 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 8. April vor 10 Minuten von t.klebi: Die Mineralölkonzerne in diesen beiden Ländern also den höchsten Übergewinn einfahren. kannst du mal definieren was Übergewinne sind? weitere Idee: Gibt es bei Bürgern mit Arbeitseinkommen auch Übereinkommen (Abfindungen/Boni) und wie kommen wir da ran mit extra Steuern? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 8. April vor 30 Minuten von oktavian: kannst du mal definieren was Übergewinne sind? Warum sollte ich etwas definiere, wovon es gar keine allgemeine und einheitliche Definition gibt? Übergewinne in diesem Zusammenhang sind die Mehrgewinne, die über den "normalen" Übergewinn über dem Residualgewinn hinaus gehen. Wenn dich das interessiert, musst du dir die Diskussionen i.Z.m. Übergewinnsteuern anschauen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 8. April vor einer Stunde von oktavian: kannst du mal definieren was Übergewinne sind? Möglicherweise sind das die Dividenden, die es zusätzlich zur Rendite gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 8. April vor 49 Minuten von t.klebi: vor einer Stunde von oktavian: kannst du mal definieren was Übergewinne sind? Warum sollte ich etwas definiere, wovon es gar keine allgemeine und einheitliche Definition gibt? du schreibst doch: vor 1 Stunde von t.klebi: igenartig ist dann nur, dass sich in Deutschland und Österreich die Benzinpreise am stärksten unter allen europäischen Staaten vom Rohölpreis entkoppelt haben. Die Mineralölkonzerne in diesen beiden Ländern also den höchsten Übergewinn einfahren. Daher musst du es doch berechnet haben. vor 16 Minuten von Schwachzocker: Möglicherweise sind das die Dividenden, die es zusätzlich zur Rendite gibt. ja, das realistische Feindbild des Kapitalisten der nun extra Dividenden bekommt und natürlich viel reicher mit Energiefirmen statt NASDAQ wurde... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 8. April vor 3 Stunden von Anja Terchova: Ich denke es gäbe zwei Methoden wie man die Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber eher zu fairen Preisen zwingen könnte:...... Die Idee mit staatlichen Tankstellen ist schon aus einem einfachen Grund unsinnig: Niemand fährt 100 km Umweg, nur um ein paar Cent günstiger zu tanken. Der Tankstellenmarkt funktioniert lokal, nicht bundesweit. Das sieht man besonders gut an Autobahntankstellen: Dort tanken jeden Tag genug Leute, obwohl die Preise oft massiv höher sind als nur wenige Kilometer neben der Autobahn. Warum? Weil viele nicht wegen des billigsten Preises tanken, sondern wegen Bequemlichkeit, Zeitdruck oder weil der Tank fast leer ist. Hinzu kommt noch ein weiterer Punkt: Große Tankstellenketten wickeln oft auch die Abrechnung für Unternehmen mit Flottenkarten ab. Dort zählt für viele Firmen nicht der ausgeschilderte Preis auf der Tafel, sondern der vertraglich abgerechnete Preis. Je nach Umsatz gibt es teils Rückvergütungen oder Rabatte pro Liter. In meinem Unternehmen ist es genauso: Wir tanken z. B. bei Shell und zahlen über die Flottenlösung nicht einfach stumpf den sichtbaren Säulenpreis, sondern faktisch den tagesgünstigsten Preis – zusätzliche Umsatzrabatte noch gar nicht eingerechnet. Große Konzerne wie Shell oder Aral bieten also auch Dienstleistungen an, von denen der Otto-Normalverbraucher oft gar nichts mitbekommt – und jede Dienstleistung kostet Geld. Dazu gehören zentrale Abrechnungssysteme, Flottenkarten, Zahlungsabwicklung, Reporting, Buchhaltungslösungen und teilweise internationale Netzwerke für Geschäftskunden. Hinzu kommt: Hohe Preise setzen auch Anreize für effizienteres Verhalten. Unternehmen beginnen eher, ihre Touren, Logistik und Fahrzeugnutzung wirtschaftlicher zu organisieren. Und auch Privatpersonen überlegen sich dann eher, ob wirklich jede Fahrt nötig ist – oder ob man unbedingt mit 200 über die Autobahn jagen muss. Genau deshalb greift die Vorstellung zu kurz, dass man den Markt allein über „billigere sichtbare Preise“ an ein paar staatlichen Tankstellen disziplinieren könnte. Ein erheblicher Teil des Geschäfts läuft ohnehin über andere Preismechanismen, die der normale Privatkunde auf dem Preisschild gar nicht sieht. Der Staat sollte sich deshalb möglichst aus der Preisbildung in der Wirtschaft heraushalten, statt mit Symbolpolitik künstlich in funktionierende Marktmechanismen einzugreifen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 8. April vor 54 Minuten von oktavian: du schreibst doch: Daher musst du es doch berechnet haben. Ich habe eine valide Quellenangabe geliefert. Und erläutert habe ich es extra noch. Du stänkerst vor allem rum. Wenn in Deutschland der Abstand zwischen Rohölpreis und dem Preis an der Zapfsäule in Vergleich zu den europäischen Nachbarn besonders stark steigt, zeigt das vor allem die gute Lobbyarbeit der Mineralölkonzern in D. Und bevor hier Diskussionen über die hohe Steuerbelastung aufkommen. Energie- und CO2-Steuer haben Festpreise pro Liter. Nur die USt, ist variabel. vor 24 Minuten von Aktiencrash: In meinem Unternehmen ist es genauso: Wir tanken z. B. bei Shell und zahlen über die Flottenlösung nicht einfach stumpf den sichtbaren Säulenpreis, sondern faktisch den tagesgünstigsten Preis – zusätzliche Umsatzrabatte noch gar nicht eingerechnet. Also ich kenne diesbezüglich das exakte Gegenteil. Aral und Shell rechnen seit einiger Zeit über DKV und UMA jeweils die Tageshöchstpreise ab. Deshalb bekommt man dort auch nur noch einen Lieferschein über die getankte Menge. Und das kenne ich nicht nur von meinem kleinen Arbeitgeber mit überschaubarem Fuhrpark von gut einem Dutzend Pkw, sondern auch auch von zwei europaweit agierenden Speditionen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag