Aktiencrash 9. April vor 18 Stunden von Anja Terchova: Das ist aber überall in der ganzen westlichen Welt so. Zwar sind wegen dem Iran-Krieg natürlich überall die Spritpreise gestiegen, aber in den meisten Ländern bei weitem nicht so stark wie in Deutschland...... Ein staatlicher Tankstellenbetreiber hat genau zwei Optionen: Entweder er verkauft zum Marktpreis – dann entsteht keinerlei zusätzlicher Nutzen. Oder er verkauft unter Marktpreis – dann ist das nichts anderes als eine versteckte Subvention, die am Ende der Steuerzahler finanziert. Es ist zudem absurd zu fordern, dass Tankstellen die Preise anderer Tankstellen aushängen sollen. Nach der Logik müsste auch der Discounter neben jedem Produkt die Preise der Konkurrenz anzeigen oder die Pizzeria die Preise aller anderen Pizzerien im Umkreis. So funktioniert Wettbewerb nicht. Preise werden über Angebot, Nachfrage und lokale Konkurrenz geregelt – nicht über verpflichtende Vergleichstafeln an jeder Verkaufsstelle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 9. April vor 14 Stunden von satgar: Bitte was? Ne App zu benutzen zu umständlich??? Ich gucke da vor jedem Tanken rein. Junge Junge Junge, also wer es halt nicht macht und dafür zu faul ist, selber schuld. Ne App will ich mir dafür nicht installieren, nutze Clever Tanken nur so alle zwei, drei Monate per Browser um zu schauen welche Tankstellen in der Gegend tendenziell etwas billiger als die anderen Tankstellen sind, auch wenn es eh kein grosser Unterschied. Und da tanke ich eben dann wenn ich vorbeikomme, es passt, und ich das Gefühl hab es ist kein total schlechter Zeitpunkt (Berusverkehrstosszeiten, Rohölpreis, Euro-Dollarkurs) Rohölpreis und Euro-Dollarkurs verfolge ich ja generell mit. Aber Spritpreise konsequent verfolgen oder gar einen Preisalamr zu setzen, dafür bin ich ehrlich gesagt schon zu faul. Und ich denke das sehen mehr Leute ähnlich. vor 58 Minuten von Aktiencrash: Ein staatlicher Tankstellenbetreiber hat genau zwei Optionen: Entweder er verkauft zum Marktpreis – dann entsteht keinerlei zusätzlicher Nutzen. Oder er verkauft unter Marktpreis – dann ist das nichts anderes als eine versteckte Subvention, die am Ende der Steuerzahler finanziert. Es ist zudem absurd zu fordern, dass Tankstellen die Preise anderer Tankstellen aushängen sollen. Nach der Logik müsste auch der Discounter neben jedem Produkt die Preise der Konkurrenz anzeigen oder die Pizzeria die Preise aller anderen Pizzerien im Umkreis. So funktioniert Wettbewerb nicht. Preise werden über Angebot, Nachfrage und lokale Konkurrenz geregelt – nicht über verpflichtende Vergleichstafeln an jeder Verkaufsstelle. Es gibt bei Benzin und Diesel keinen funktionierenden Markt sondern ein Oligopol, wie in sovielen Märkten. Wenn die bisherigen Oligopolisten für so 60-70% Marge verkaufen, aber ein Staatsunternehmen mit so 15-20% Marge verkauft, dann hat das den Effekt das auch die Oligopolisten ihre Gewinnspanne au wenigens so 25-45% senken müssen, je nachdem wie weit sie von der nächsten Tankstelle des Staatsunternehmens entfernt wären. Eine Subention wäre das nicht, denn das wäre ja nur der voll wenn unter Einstandspreis + Betriebskosten verkauft würde. Aber solange die Marge noch vorhanden, aber nur geringer ist, ist es doch noch keine Subvention. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
SlowHand7 9. April Die Gesetzgebung wird vermutlich nicht zu niedrigeren Preisen führen. Aber einen Vorteil sehe ich da schon. Wenn ich die Preise nachsehe und dann entscheide wo ich tanke dann weiß ich zumindest dass der Preis nicht höher sein wird. Ich habe mich so oft darüber geärgert. Da fährt man nach der Arbeit keine 15 Minuten bis zu der jeweiligen Tanke. Und wenn man dann dort ist wurde der Preis gerade wieder erhöht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 9. April · bearbeitet 9. April von satgar vor 24 Minuten von Anja Terchova: bin ich ehrlich gesagt schon zu faul. Und ich denke das sehen mehr Leute ähnlich. Kenn ich. Das sind dann auch die Leute die 50€ für den Handytarif bezahlen, in der Grundversorgung beim Strom und Gas sind, keine Angebote im Supermarkt kaufen sondern worauf sie so Lust haben, keine Steuererklärung abgeben, Versicherungen beim Strukturvertriebler abschließen mit monatlicher Zahlweise und Ratenzuschlägen, und und und. Preise vergleichen die Leute auch nicht und holen selbst Monate nach Release noch die Produkte im Apple Store zur dortigen UVP. Was es nicht alles gibt, und das ganz oft. Aber da hab ich dann wenig Mitleid, wenn Leute über ein leeres Portemonnaie jammern. Sein Ausgabeverhalten hat man schließlich sehr gut selbst In der Hand. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 10. April · bearbeitet 10. April von reko vor 8 Stunden von Anja Terchova: Wenn die bisherigen Oligopolisten für so 60-70% Marge verkaufen, In der Realität liegt die EBIT- Marge von z.B. Shell oder BP bei 5 bis10%. Steuern und Zinsen mussen davon noch bezahlt werden. Im Vergleich zu anderen Branchen ist das durchschnittlich bis margenschwach. marketscreener.com/quote/stock/SHELL-PLC-130945922/finances-income-statement marketscreener.com/quote/stock/BP-PLC-9590188/finances-income-statement Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini 10. April vor 19 Stunden von satgar: Ich war froh wieder vor 12 tanken gewesen zu sein. Es fiel heute morgen schrittweise auf 2,02 EUR für E10, um dann um 12 Uhr auf 2,16 EUR hochzuschießen. Gestartet sind wir heute früh mit 2,06 EUR und waren mit 2,07 EUR in die Nacht gegangen. Für die Verbraucher sehe ich in der jetzigen Regelung keinerlei Vorteil, da die Preise um 12 Uhr sicherheitshalber deutlich stärker erhöht werden, als es eigentlich erforderlich wäre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 10. April · bearbeitet 10. April von satgar vor 14 Minuten von morini: Für die Verbraucher sehe ich in der jetzigen Regelung keinerlei Vorteil, da die Preise um 12 Uhr sicherheitshalber deutlich stärker erhöht werden, als es eigentlich erforderlich wäre. In Österreich gibts das ja seit 2011. Ich hab mal die KI befragt, ob es Infos dazu gibt, wie es sich dort ausgewirkt hat: "Die Auswirkungen der 12-Uhr-Regelung werden unterschiedlich bewertet. Während sie die Transparenz erhöht hat, gibt es wissenschaftliche Zweifel daran, ob sie die Preise insgesamt gesenkt hat. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse zu den Effekten für Verbraucher: Verbesserte Vorhersehbarkeit: Der größte Vorteil ist, dass Autofahrer genau wissen, wann Preise steigen können. Wer kurz vor 12:00 Uhr tankt, nutzt den günstigsten Zeitpunkt des Tages, da mögliche Preiserhöhungen erst ab Mittag greifen. Geringere Preis-Volatilität: Im Vergleich zu Ländern ohne solche Regeln (wie Deutschland vor 2026) schwanken die Preise in Österreich innerhalb eines Tages deutlich weniger. Umstrittener Spareffekt: Studien des ifo Instituts und anderer Forscher kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen: Einige Analysen schätzten anfänglich, dass Benzinpreise durch die Regulierung um bis zu 8 % und Diesel um ca. 4 % niedriger ausfielen als ohne die Regel. Andere Experten warnen jedoch vor einem „Preiserhöhung auf Vorrat“-Effekt: Tankstellen könnten die Preise mittags stärker anheben als nötig, um Verluste auszugleichen, die durch das Verbot von Erhöhungen am Nachmittag entstehen. Nachteil für Berufstätige: Da der günstigste Zeitpunkt (Vormittag) oft mit Arbeitszeiten kollidiert, profitieren vor allem flexible Autofahrer. Wer erst am späten Nachmittag oder Abend tanken kann, zahlt oft den bereits erhöhten Mittagspreis." Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 10. April vor 8 Stunden von satgar: Kenn ich. Das sind dann auch die Leute ..., in der Grundversorgung beim Strom und Gas sind, keine Angebote im Supermarkt kaufen sondern worauf sie so Lust haben, keine Steuererklärung abgeben, Ich bin so einer (obiges trifft alles auf mich zu), habe aber dennoch kein leere Geldbörse. Warum? Weil ich - nur 4-6 mal pro Jahr Benzin tanke - weil ich mich vor Käufen vor 8 Stunden von satgar: Versicherungen beim Strukturvertriebler abschließen mit monatlicher Zahlweise und Ratenzuschlägen, und und und. Preise vergleichen die Leute auch nicht und holen selbst Monate nach Release noch die Produkte im Apple Store zur dortigen UVP. Was es nicht alles gibt, und das ganz oft. frage: Brauche ich das und will ich das? An die fossilen Vielfahrer mit ihrem eigenen Auto: Es gibt zahleiche Alternativen, wenn man nur ein wenig sein Hirn einschaltet, daher vor 8 Stunden von satgar: hab ich dann wenig Mitleid, wenn Leute über ein leeres Portemonnaie jammern. Sein Ausgabeverhalten hat man schließlich sehr gut selbst In der Hand. und hoffe, dass diesmal das Ende des Ölzeitalters eingeläutet wird, weil es preislich einfach uninteressant wird. Hirn funktioniert nicht, sondern es muss weh tun. Daher bin ich den aktuellen Protagonisten, die aktuell für die hohen Benzinpreise verantwortlich sind, sehr dankbar und hoffe, dass sie noch geraume Zeit so weiter machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 10. April · bearbeitet 10. April von LongtermInvestor Ich Frage mich manchmal ob das letzte Fünkchen Intelligenz bei den Politikern abhanden gekommen ist. Spieltheoretisch betrachtet ist die Fixierung auf 12 Uhr kein Verbraucherschutz, sondern eine strategische Katastrophe. Das Gesetz schafft einen künstlichen Koordinationspunkt. Alle Anbieter wissen, dass sie um Punkt 12:00 Uhr den Preis maximal anheben müssen, da sie danach 24 Stunden lang nicht mehr nach oben korrigieren dürfen. Das ersetzt die illegale Absprache durch eine legale, staatlich vorgegebene Signalwirkung. Risiko-Aufschlag aus wirtschaftlicher Motivation quasi erzwungen, da die Tankstellen bei steigenden Rohölpreisen nach 12 Uhr „gefangen“ sind, preisen sie mittags einen Sicherheitspuffer ein. Die Regelung nimmt dem Markt die Flexibilität und gibt den Konzernen ein Werkzeug zur legalen Preiskontrolle an die Hand. Sinnlos für den Wettbewerb, hirnlos für den Geldbeutel der Verbraucher. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 10. April vor einer Stunde von LongtermInvestor: Ich Frage mich manchmal ob das letzte Fünkchen Intelligenz bei den Politikern abhanden gekommen ist. Spieltheoretisch betrachtet ist die Fixierung auf 12 Uhr kein Verbraucherschutz, sondern eine strategische Katastrophe. Das Gesetz schafft einen künstlichen Koordinationspunkt. Alle Anbieter wissen, dass sie um Punkt 12:00 Uhr den Preis maximal anheben müssen, da sie danach 24 Stunden lang nicht mehr nach oben korrigieren dürfen. Das ersetzt die illegale Absprache durch eine legale, staatlich vorgegebene Signalwirkung. Risiko-Aufschlag aus wirtschaftlicher Motivation quasi erzwungen, da die Tankstellen bei steigenden Rohölpreisen nach 12 Uhr „gefangen“ sind, preisen sie mittags einen Sicherheitspuffer ein. Die Regelung nimmt dem Markt die Flexibilität und gibt den Konzernen ein Werkzeug zur legalen Preiskontrolle an die Hand. Sinnlos für den Wettbewerb, hirnlos für den Geldbeutel der Verbraucher. Dein Kommentar greift mit dem Verweis auf die Spieltheorie einen grundsätzlich relevanten Mechanismus auf, überschätzt aber dessen Tragweite erheblich. Du unterstellst implizit, dass ein fixer Zeitpunkt zur Preisanpassung ein koordiniertes Verhalten erzeugt, das einem kartellähnlichen Ergebnis nahekommt. Genau das ist jedoch ökonomisch nicht haltbar. Ein gemeinsamer Entscheidungszeitpunkt ersetzt weder Informationsaustausch noch Sanktionsmechanismen – beides wäre notwendig, um ein stabiles, koordiniertes Preisniveau durchzusetzen. In einem wettbewerblichen Umfeld bleibt der Anreiz zur Unterbietung bestehen. Selbst wenn sich Anbieter an einem Focal Point orientieren, ist das resultierende Gleichgewicht instabil, weil jeder einzelne Anbieter durch marginal niedrigere Preise Marktanteile gewinnen kann. Was du vollständig ausblendest, ist die mikroökonomische Grundlage der Preisbildung: Kosten und Nachfrage. Tankstellen operieren mit sehr heterogenen Kostenstrukturen – Standort, Pacht, Personalintensität und Logistik unterscheiden sich erheblich. Gleichzeitig sind die Margen im Kraftstoffgeschäft traditionell niedrig. Daraus folgt, dass Preissetzung kein frei wählbares strategisches Instrument ist, sondern eng durch Kosten und lokale Nachfragebedingungen begrenzt wird. Deine implizite Annahme, Anbieter könnten kollektiv maximale Preise setzen, ignoriert genau diese Restriktionen. Ein Anbieter, der sich zu weit vom lokalen Wettbewerbsniveau entfernt, verliert unmittelbar Absatz. Dein Argument eines eingepreisten Risikoaufschlags ist hingegen ökonomisch plausibel, aber falsch eingeordnet. Wenn Preisanpassungen nach oben zeitlich eingeschränkt sind, entsteht tatsächlich ein Anreiz, Unsicherheit über zukünftige Kosten in Form eines Puffers zu berücksichtigen. Das ist jedoch kein Ausdruck strategischer Koordination, sondern ein Standardresultat unter Preisrigiditäten. Entscheidend ist, dieser Effekt wird durch Wettbewerb diszipliniert. Anbieter können nicht beliebig hohe Sicherheitsaufschläge durchsetzen, weil Konsumenten, insbesondere bei hoher Preistransparenz, ausweichen. Damit verkennst du auch die Rolle der Nachfrageseite. Der Tankstellenmarkt ist kein homogener Markt mit einem einheitlichen Preis, sondern lokal fragmentiert und stark durch unterschiedliche Preiselastizitäten geprägt. Kunden an Autobahnen verhalten sich anders als in Wohngebieten, Pendler anders als Gelegenheitsfahrer. Preise entstehen deshalb aus einem Zusammenspiel von Kosten, Wettbewerb und Zahlungsbereitschaft, nicht aus einem simplen Koordinationsmechanismus zu einem festen Zeitpunkt. Die Formulierung einer „älegalen Preisabsprache ist schließlich analytisch unpräzise. Es liegt keine Absprache vor, sondern eine regulatorische Rahmenbedingung, innerhalb derer weiterhin dezentral und kompetitiv entschieden wird. Was du beobachtest, ist bestenfalls paralleles Verhalten unter ähnlichen Restriktionen, nicht aber ein kartellartiges Gleichgewicht. Insgesamt überschätzt du die Bedeutung strategischer Koordination und unterschätzt die fundamentalen Determinanten von Preisen in realen Märkten. Die eigentliche ökonomische Frage ist nicht, ob ein Koordinationspunkt existiert, sondern wie sich die Einschränkung von Preisflexibilität gegen potenzielle Vorteile wie höhere Transparenz und geringere kurzfristige Preisspitzen abwägen lässt. Diese Dimension blendest du in deiner Argumentation vollständig aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 10. April vor 1 Stunde von LongtermInvestor: und gibt den Konzernen ein Werkzeug zur legalen Preiskontrolle an die Hand. und genau dafür gibt es doch das Kartellamt. Keine Ahnung, ob da jemals tatsächlich etwas ermittelt und dann bestraft wurde. Aber eines zeigt es ganz klar, sie sind so ultra langsam, dass mögliche ermittelte Ergebnisse später völlig untergehen, wegen Irrelevanz. vor 1 Stunde von LongtermInvestor: sie um Punkt 12:00 Uhr ich sehe einen positiven Punkt für mich, gestern Abend geschaut, was der Sprit kostet und ich musste dann nicht mehr los. Ich wusste ja, wenn ich heute vor 12 Uhr ran fahre bekomme ich mind. den angezeigten Preis von gestern Abend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 10. April · bearbeitet 10. April von LongtermInvestor vor einer Stunde von Aktiencrash: Dein Kommentar greift mit dem Verweis auf die Spieltheorie einen grundsätzlich relevanten Mechanismus auf, Welche KI hast du genutzt - für eine Schmunzeln zum WE sage ich danke ;-). Übrigens schöner Prompt! Hast du ChatGPT eigentlich gesagt, er soll klingen wie ein BWL-Erstsemester im dritten Red Bull-Rausch, oder kam das ‚analytisch unpräzise‘ von ganz allein aus der Cloud? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady 10. April · bearbeitet 10. April von slowandsteady Spieltheoretisch waere es jedenfalls besser gewesen, Intra-Day Preissenkungen zu verbieten. Dann muss man mit einem moeglichst niedrigen Preis ins Rennen gehen oder riskiert 24h weniger zu verkaufen. So haut man erstmal 20ct Marge drauf, und wenn die anderen dann billiger sind, senkt man eben auch soweit ab wie gerade so notwendig. Noch besser waere es aber gewesen, den Markt einfach machen zu lassen. Ob es ein "fairer" Preis ist an der Autobahntankstelle 20ct mehr zu verlangen als an der lokalen freien Tankstelle entscheidet doch alleine der Markt. Bei Geschaeftsreisen mit DKV Tankkarte tanke ich an der Tank&Rast Tankstelle, weils nicht mein Geld ist und weil 15min Umweg meinen Arbeitgeber mehr kosten als die 20ct/l Aufpreis. Privat habe ich glaube ich noch nie auf einer Autobahntankstelle getankt. Bei den Ladesaeulen herrscht auch Wilder Westen bzgl. den Preisen, warum sollten Verbrennerfahrer ein gottgegebenes Anrecht auf "faire" Preise haben? Selbst wenn ich den Sprit fuer 1 Euro einkaufe und fuer 3 Euro verkaufe, ist das ein legitimes Geschaeftsmodell, solange ich Kaeufer finde. Sonst duerfte der Haendler in der Innenstadt mit Miete und Personalkosten auch nicht mehr verlangen als der billigste Onlineshop ... vor 52 Minuten von west263: und genau dafür gibt es doch das Kartellamt. Keine Ahnung, ob da jemals tatsächlich etwas ermittelt und dann bestraft wurde. Aber eines zeigt es ganz klar, sie sind so ultra langsam, dass mögliche ermittelte Ergebnisse später völlig untergehen, Alle Tankstellenpreise sind online 24/7 verfuegbar, Preisabsprachen kann man theoretisch ganz einfach 24/7 mit mathematischen Modellen automatisiert ermitteln. Das unser Kartellamt das nicht hinbekommt, ist wenn dann das Problem und nicht das Tankstellen ueber den Tagesverlauf je nach Auslastung schwankende Preise hatten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 10. April vor 1 Stunde von LongtermInvestor: Welche KI hast du genutzt - für eine Schmunzeln zum WE sage ich danke.... Inhaltlich kommt da wohl nichts mehr. Dann bleibt es bei meiner Argumentation. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 10. April vor 3 Stunden von slowandsteady: Selbst wenn ich den Sprit fuer 1 Euro einkaufe und fuer 3 Euro verkaufe, ist das ein legitimes Geschaeftsmodell, solange ich Kaeufer finde. Sonst duerfte der Haendler in der Innenstadt mit Miete und Personalkosten auch nicht mehr verlangen als der billigste Onlineshop ... +1 Die Leute hier heulen immer nur rum. Dann fahren sie zur nahesten Tankstelle (Nähe/Anzahl Tankstellen kostet) und beschweren sich, dass es irgendwo billiger sei, aber der Komfort der Nähe überwiegt bei der eigenen Kaufentscheidung. Finde es paradox. Das sind auch Leute, die meinen der Tante Emma Laden im Dorf betreibt Abzocke, weil Milch dort mehr als bei Aldi kostet. Bei uns gibt es nun so Verkaufsautomaten, die 24/7 auch gekühlte Waren verkaufen. Ich kaufe da einfach nicht zu den hohen Preisen statt mich aufzuregen. Ich bin wahrscheinlich der einzige der der Ölindustrie dankbar ist, dass ich immer so einfach Sprit bekomme. Bin nie liegen geblieben bei dem dichten Tankstellennetz. Kenne leider niemanden, der mir die Abzocke dediziert vorrechnen konnte. Niederlande ist z.B nicht billiger obwohl dort die ARA Häfen liegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 10. April vor 22 Stunden von SlowHand7: Aber einen Vorteil sehe ich da schon. Wenn ich die Preise nachsehe und dann entscheide wo ich tanke dann weiß ich zumindest dass der Preis nicht höher sein wird. Trotzdem kann es sein das teurer tankst und nichts die günstigste Tankstelle erwischt, wenn es z.B. zum Feierabend so aussieht: Aral: 2,309€ Esso: 2,299€ Jet: 2,279€ Freie Tankstelle: 2,279€ In der Zeit man noch schnell ins Solarium geht und seinen Supermarkteinkauf macht und anschliessend das Tanken bei Jet plant, kann es dann aber schon so aussehen: Aral: 2,279€ Jet: 2,279€ Freie Tankstelle: 2,269€ Esso: 2,259€ vor 22 Stunden von satgar: Kenn ich. Das sind dann auch die Leute die 50€ für den Handytarif bezahlen, in der Grundversorgung beim Strom und Gas sind, keine Angebote im Supermarkt kaufen sondern worauf sie so Lust haben, keine Steuererklärung abgeben, Versicherungen beim Strukturvertriebler abschließen mit monatlicher Zahlweise und Ratenzuschlägen, und und und. Preise vergleichen die Leute auch nicht und holen selbst Monate nach Release noch die Produkte im Apple Store zur dortigen UVP. Was es nicht alles gibt, und das ganz oft. Aber da hab ich dann wenig Mitleid, wenn Leute über ein leeres Portemonnaie jammern. Sein Ausgabeverhalten hat man schließlich sehr gut selbst In der Hand. Das wäre dann das andere Extrem, das ich genauso übertrieben finde. Am stärksten ausgeprägt ist es bei Stromanbieterm, da würde ich die Leute in drei Gruppen einteilen: 1. Neukunden-Bonus-Extremisten: Wechseln jedes Jahr ihren Stromanbieter zu einem relativ teuren Anbieter der aber durch einen sehr hohnen Neukundenbonus trotzdem am billigsten ist, aber daür müssen sie jedes Jahr wechseln. 2. Grundversorger-Extremisten: Tun so als wäre der Stromanbieter immer noch ein Monopol und es gäbe keine Alternative, oder der Strom von anderen Anbietern wäre schlechter. 3. Normalos: Suchen sich bei Einzug einen realtiv günstigen und seriösen Anbieter der ohne Bonus einen relativ niedrigen Grundpreis und niedrige Arbeitspreise hat, wollen schön möglichst mehrere Jahre dort bleiben, machen kleine Preiserhöhungen mit, aber wenn der Anbieter mal deutlich über Marktdurchschnitt erhöht schauen sie dann schon welche Anbieter aktuell günstiger sind, und wechseln dann auch. Aber wieder zu einem realtiv günstigen und seriösen Anbieter der ohne Bonus beidem sie dann wieder längere Zeit bleiben können. vor 15 Stunden von reko: In der Realität liegt die EBIT- Marge von z.B. Shell oder BP bei 5 bis10%. Steuern und Zinsen mussen davon noch bezahlt werden. Im Vergleich zu anderen Branchen ist das durchschnittlich bis margenschwach. marketscreener.com/quote/stock/SHELL-PLC-130945922/finances-income-statement marketscreener.com/quote/stock/BP-PLC-9590188/finances-income-statement Aber wie kann es dann sein das nur in Deutschland und noch ein paar handvoll Ländern (Niederlande, Albanien, Griechenland) die Spritpreise durch die Iran-Offensive so explodiert sind. In den meisten anderen europäischen Ländern von Tschechien, Slowakei, Österreich, Slowenien, Italien und Schweiz aber auch Spanien und Portugal, sind die Spritpreise bei weitem nicht so explodiert. Von Anfang Januar bis Ende März ist in Deutschland der Dieselpreis von 1,709€ auf 2,249€ gestiegen, also +0,54€ und +31,6% Im gleichen Zeitraum ist in Portugal der Dieselpreis von 1,589€ auf lediglich 1,929€ gestiegen, also +0,34€ und +21,4% Und am absoluten Höhepunkt zu den Osterfeiertagen haben mittags etliche deutsche Tankstelle bis auf 2,699€ hochgezogen, das sind dann gegenüber Januarpreis satte +0,99€ und +57,9%. Stattdessen blieb in Portugal stattdessen der Diesel dennoch bei annehmbaren 1,979€ was gegenüber deren Januarpreis nur 0,39% und +24,5% sind. Wenn in Deutschland um bis zu +57,9% hochgezogen wurde aber in Portugal ledigich +24,5% dann sieht das für mich schon nach geplanter Abzocke aus. Und zudem ist eben der Sprung über die 2€ Marke extrem frustrierend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 11. April · bearbeitet 11. April von reko vor 8 Stunden von Anja Terchova: wie kann es dann sein das nur in Deutschland und noch ein paar handvoll Ländern (Niederlande, Albanien, Griechenland) die Spritpreise durch die Iran-Offensive so explodiert sind. Deutschland hatte schon immer hohe Kraftstoffpreise. Ich glaube nicht, dass es an mangelnden Wettbewerb oder mangelnden Preisbewustsein liegt. Ich nehme an, dass hier die Kosten, Steuern und staatlichen Abgaben höher als in anderen Ländern sind. Bei Benzin beträgt die Energiesteuer 65,45 Cent/Liter. Auch mehr Vorschriften verursachen mehr Kosten. Die Transportkosten sind relativ gering und können diese Preisunterschiede nicht erklären.. 2026/04/09 adac.de, Benzinpreis und Dieselpreis: So entstehen die Spritpreise aktuell Statistisches Bundesamt, Benzinpreise im EU-Vergleich 2026 Man sieht die Preise sind im Zeitverlauf parallel. Deutschland ist durch den Irankrieg nicht stärker als andere EU-Länder betroffen. Auch das Argument, dass sich noch billiger Kraftstoff in der Lieferkette befindet ist falsch. Würde dieser Kraftstoff zum alten niedrigen Preis verkauft, müsste der Kraftstoff später wenn Rohöl wieder billiger ist auch zum alten hohen Preis verkauft werden. Den würde aber niemand kaufen wenn ein Konkurrent mit weniger Lagerkapazität billiger anbietet. Ein Tankstellenbetreiber muss deshalb immer zum aktuellen Preis verkaufen und sein Lager ständig gefüllt halten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash Samstag um 12:18 vor 14 Stunden von Anja Terchova: Von Anfang Januar bis Ende März ist in Deutschland der Dieselpreis von 1,709€ auf 2,249€ gestiegen, also +0,54€ und +31,6% Im gleichen Zeitraum ist in Portugal der Dieselpreis von 1,589€ auf lediglich 1,929€ gestiegen, also +0,34€ und +21,4% Und am absoluten Höhepunkt zu den Osterfeiertagen haben mittags etliche deutsche Tankstelle bis auf 2,699€ hochgezogen, das sind dann gegenüber Januarpreis satte +0,99€ und +57,9%. Stattdessen blieb in Portugal stattdessen der Diesel dennoch bei annehmbaren 1,979€ was gegenüber deren Januarpreis nur 0,39% und +24,5% sind. Wenn in Deutschland um bis zu +57,9% hochgezogen wurde aber in Portugal ledigich +24,5% dann sieht das für mich schon nach geplanter Abzocke aus. Und zudem ist eben der Sprung über die 2€ Marke extrem frustrierend. Ich würde behaupten, dass du Äpfel mit Birnen vergleichst, um eine Abzocke zu belegen. 2 Preise anzuführen (Deutschland vs. Portugal), um eine Abzocke zu belegen, ist weder ein Beleg noch ein Beweis. Um überhaupt in die Richtung eines Beweises zu gelangen, muss man zuerst einmal die Preise vor Steuern und Abgaben der einzelnen Länder vergleichen, denn damit erhält man den durchschnittlichen Marktpreis für Diesel. Steuerliche Unterschiede Deutschland vs. Portugal (Diesel) Deutschland: []Energiesteuer: ca. 47,04 Cent/L []sonstige Abgaben inkl. CO₂-Komponente: ca. 16,18 Cent/L []Summe vor MwSt: 63,22 Cent/L []Mehrwertsteuer: 19 % Portugal: []Verbrauchsteuer / ISP + weitere Abgaben: ca. 44,50 Cent/L []Mehrwertsteuer: 23 % Zusätzlich wurden 2026 zeitweise steuerliche Entlastungen vorgenommen. Nehmen wir die letzten 4 Wochen Woche 1 (10.–16. März 2026) Weekly Oil Bulletin Vorsteuerpreise: []Deutschland: 1,32 € []Portugal: 1,20 € → Differenz: +0,12 € + Abgaben / Steuern: Deutschland: 1,32 € + 0,6322 € = 1,9522 € 19 % MwSt = 2,32 € Portugal: 1,20 € + 0,4450 € = 1,6450 € 23 % MwSt = 2,02 € Durchschnittlicher Dieselpreis: []Deutschland: 2,32 € []Portugal: 2,02 € → Differenz: +0,30 € Ergebnis: Rechnung trifft den Durchschnittspreis praktisch exakt. Woche 2 (17.–23. März 2026) Vorsteuerpreise: []Deutschland: 1,36 € []Portugal: 1,24 € → Differenz: +0,12 € + Steuern / Abgaben: Deutschland: 1,36 € + 0,6322 € = 1,9922 € 19 % = 2,37 € Portugal: 1,24 € + 0,4450 € = 1,6850 € 23 % = 2,07 € Durchschnittlicher Dieselpreis: []Deutschland: 2,37 € []Portugal: 2,07 € → Differenz: +0,30 € Ergebnis: passt erneut. Woche 3 (24.–30. März 2026) Vorsteuerpreise: []Deutschland: 1,39 € []Portugal: 1,27 € → Differenz: +0,12 € + Steuern / Abgaben: Deutschland: 1,39 € + 0,6322 € = 2,0222 € 19 % = 2,41 € Portugal: 1,27 € + 0,4450 € = 1,7150 € 23 % = 2,11 € Durchschnittlicher Dieselpreis: []Deutschland: 2,41 € []Portugal: 2,11 € → Differenz: +0,30 € Woche 4 (31. März – 06. April 2026) Vorsteuerpreise: []Deutschland: 1,413 € []Portugal: 1,281 € → Differenz: +0,132 € + Steuern / Abgaben: Deutschland: 1,413 € + 0,6322 € = 2,0452 € 19 % = 2,43 € Portugal: 1,281 € + 0,4450 € = 1,7260 € 23 % = 2,13 € Durchschnittlicher Dieselpreis: []Deutschland: 2,43 € []Portugal: 2,13 € → Differenz: +0,30 € Fazit Die offiziellen Weekly Oil Bulletin Zahlen zeigen über 4 Wochen: []Deutschland liegt beim Vorsteuerpreis konstant nur ca. 12–13 Cent/L über Portugal. []Der Endpreisunterschied von rund 30 Cent/L entsteht überwiegend durch höhere Abgaben, CO₂-System und MwSt-Effekt. Die Rückrechnung aus Vorsteuerpreis + Steuern ergibt nahezu exakt die offiziellen Durchschnittspreise. Das bedeutet: Dein Vergleich mit einzelnen Spitzenpreisen deutscher Tankstellen gegen Portugal-Werte belegt keine Abzocke. Er belegt nur, dass du Extremwerte mit Durchschnittswerten vermischst. Ein belastbarer Vergleich zeigt: Deutschland ist teurer – aber strukturell erklärbar, nicht durch eine „geplante Abzocke“. Quelle: EU-Kommission – Weekly Oil Bulletin https://energy.ec.europa.eu/data-and-analysis/weekly-oil-bulletin_en Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Samstag um 12:37 · bearbeitet Samstag um 12:38 von satgar vor 19 Minuten von Aktiencrash: Ein belastbarer Vergleich zeigt: Deutschland ist teurer – aber strukturell erklärbar, nicht durch eine „geplante Abzocke“. Seh ich auch so. Ganz grundsätzlich weiß man ja auch, dass selbst bei ähnlichen kosten für das Unternehmen, die Anbieter den Preis eines Produktes auch nach der Kaufkraft eines Staates und dessen Bevölkerung ausrichten. Ein VW kostet daher in DE etwas anderes als in Rumänien oder China, selbst wenn er in Wolfsburg immer zum exakt gleichen Preis produziert wurde. Das kann man jetzt abzocke nennen, weil die Deutschen fürs gleiche Auto weit mehr bezahlen als ein chinesischer Käufer. So ist aber nun mal Angebot und Nachfrage sowie die Ermittlung von Preisen in verschiedenen Märkten. Der big Mac Index zeigt das ja auch recht gut. Wobei der noch das Problem hat, dass das Produkt zwar super standardisiert ist, aber der Preis je Land dann doch erheblich durch unterschiedliche Personalkosten, Standortkosten oder Pachten abweichen kann. Da ist mein Beispiel, glaube ich, mit dem in Wolfsburg gebauten Auto mit einem fixen Kostensatz x und verschiedenen Verkaufspreisen je kand, schon besser geeignet. Da kann es zwar im Schritt des Handels oder den Frachtkosten noch Unterschiede geben, aber nicht hinsichtlich der Herstellung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash Samstag um 14:20 vor 1 Stunde von satgar: Seh ich auch so. Ganz grundsätzlich weiß man ja auch, dass selbst bei ähnlichen kosten für das Unternehmen, die Anbieter den Preis eines Produktes auch nach der Kaufkraft eines Staates und dessen Bevölkerung ausrichten.... Nimmt man die durchschnittlichen Dieselpreise der letzten Woche, ergibt sich zunächst folgendes Bild: Deutschland: ca. 2,43 €/L Portugal: ca. 2,13 €/L Auf den ersten Blick wirkt Portugal damit günstiger. Bezieht man jedoch die Durchschnittslöhne mit ein, ergibt sich ein deutlich realistischeres Bild: Durchschnittslohn pro Jahr: Deutschland: ca. 53.791 € Portugal: ca. 24.818 € Für 1 Liter Diesel muss ein Durchschnittsverdiener arbeiten: Deutschland: ca. 4,7 Minuten Portugal: ca. 8,9 Minuten Das bedeutet: Trotz niedrigerem Zapfsäulenpreis ist Diesel für Portugiesen real fast doppelt so teuer wie für Deutsche. Der reine Literpreis sagt daher wenig aus. Entscheidend ist, wie viel Arbeitszeit für denselben Liter aufgewendet werden muss. Und in dieser Betrachtung ist Diesel in Portugal deutlich belastender als in Deutschland. Quelle Durchschnittslöhne: Eurostat – Average annual full-time adjusted salary per employee https://ec.europa.eu/eurostat/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Samstag um 14:29 @Aktiencrash sehr cool ausgearbeitet! Noch einen ganz kleinen Tick besser wärs mit dem Median Einkommen. Aber das ist jetzt meckern auf hohem Niveau. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash Samstag um 14:46 vor 16 Minuten von satgar: @Aktiencrash sehr cool ausgearbeitet! Noch einen ganz kleinen Tick besser wärs mit dem Median Einkommen. Aber das ist jetzt meckern auf hohem Niveau. Danke dir, sachlich ist der Hinweis absolut korrekt. Der Median wäre methodisch sogar noch sauberer, weil er den typischen Arbeitnehmer besser abbildet und hohe Einkommen den Wert nicht so stark verzerren wie beim Durchschnitt. Ich habe den Durchschnitt verwendet, weil dafür ländervergleichbare Eurostat-Daten schnell verfügbar sind. Am Grundbefund würde sich aber sehr wahrscheinlich wenig ändern: Auch beim Median dürfte Diesel in Portugal gemessen an der nötigen Arbeitszeit deutlich belastender sein als in Deutschland. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Norica Samstag um 15:21 · bearbeitet Samstag um 15:21 von Norica Am 9.4.2026 um 23:47 von satgar: Kenn ich. Das sind dann auch die Leute die 50€ für den Handytarif bezahlen, in der Grundversorgung beim Strom und Gas sind, keine Angebote im Supermarkt kaufen sondern worauf sie so Lust haben, keine Steuererklärung abgeben, Versicherungen beim Strukturvertriebler abschließen mit monatlicher Zahlweise und Ratenzuschlägen, und und und. Preise vergleichen die Leute auch nicht und holen selbst Monate nach Release noch die Produkte im Apple Store zur dortigen UVP. Was es nicht alles gibt, und das ganz oft. Aber da hab ich dann wenig Mitleid, wenn Leute über ein leeres Portemonnaie jammern. Sein Ausgabeverhalten hat man schließlich sehr gut selbst In der Hand. So? Das hab ich aber anders in Erinnerung, als es um Umverteilung ging... Außerdem was jammert ihr hier überhaupt rum, lasst eure Karre stehen oder verkauft sie und fahrt öffentlich. Oder nutzt weitere Möglichkeiten Kohle zu machen um den Scheisstank vollmachen zu können. Jeder hier kann von den Übergewinnen (was auch immer das sein soll ) selbst profitieren, dann reicht es vielleicht zum Tanken und die ewige Nörgelei hört auf. Obwohl, ich höre sie schon jammern, wenn es mal Untergewinne gibt. Dann wollen vermutlich alle freiwillig mehr zahlen . Es regt sich doch sonst über das Angebot-Nachfragesystem (=Börse) hier im Forum keiner auf. Warum über Spritpreise? SG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova Samstag um 20:48 vor 5 Stunden von Aktiencrash: Durchschnittslohn pro Jahr: Deutschland: ca. 53.791 € Portugal: ca. 24.818 € Für 1 Liter Diesel muss ein Durchschnittsverdiener arbeiten: Deutschland: ca. 4,7 Minuten Portugal: ca. 8,9 Minuten Das bedeutet: Trotz niedrigerem Zapfsäulenpreis ist Diesel für Portugiesen real fast doppelt so teuer wie für Deutsche. Der reine Literpreis sagt daher wenig aus. Entscheidend ist, wie viel Arbeitszeit für denselben Liter aufgewendet werden muss. Und in dieser Betrachtung ist Diesel in Portugal deutlich belastender als in Deutschland. Quelle Durchschnittslöhne: Eurostat – Average annual full-time adjusted salary per employee https://ec.europa.eu/eurostat/ Die Zahlen stimmen zwar, sind aber trotzdem sehr verzerrt. Das Einkommen ist in Deutschland auch nicht so hoch, sondern das Durchschnittseinkommen wird nur von den paar sechsstelligen Spitzenverdienern die es in Portugal kaum gibt hochgezogen, aber davon hat man als Durchschnittsverdiener ja nichts. Ich würde eher so rechnen: Durchschnittseinkommen: Deutschland: 34.200€ p.a. >>> 2.850€ Monatsbrutto >>> ca. 1.950€ Monatsnetto Portugal: 21.800€ p.a. >>> 1.816,67€ Monatsbrutto >>> ca. 1.310€ Monatsnetto Wohnkosten: Deutschland: 840€ Miete + 125€ Hausgeld + 19€ Rundfunkbeitrag + 55€ Stromkosten + 35€ Festnetz >>> 1.074€ Portugal: 275€ Kreditrate + 100€ Hausgeld + RTP via Stromrechnung + 50€ Stromkosten + 28€ Festnetz >>> 453€ Obligatorisches: Deutschland: 250€ Lebensmittel + 15€ Medikamente + 15€ Versicherungen + 15€ Mobilfunk + 15€ Content-Abos >>> 310€ Portgutal: 280€ Lebensmittel + 10€ Medikamente + 6€ Versicherungen + 15€ Mobiflunk + 15€ Content-Abos >>> 326€ Verfügbares Geld: Deutschland: 566€ Portugal: 531€ Deshalb würde ich in Deutschland schon eine Entlastung gerechtfertigt finden. Am einachsten umzusetzen wäre eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe. Dann wäre man be den heutigen Preisen: Diesel: 2,019€ Super E10: 1,829€ Super E5: 1,879€ Super Plus: 1,979€ Das wäre dann zumindest schonmal ein Anfang. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut Samstag um 21:24 Bei einem Benzinpreis von 3€ bin ich vielleicht schneller im Büro. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag