CorMaguire Sonntag um 04:00 · bearbeitet Sonntag um 08:53 von CorMaguire vor 12 Stunden von Anja Terchova: -- Das Einkommen ist in Deutschland auch nicht so hoch, sondern das Durchschnittseinkommen wird nur von den paar sechsstelligen Spitzenverdienern die es in Portugal kaum gibt hochgezogen, aber davon hat man als Durchschnittsverdiener ja nichts. .... Durchschnittseinkommen: Deutschland: 34.200€ p.a. >>> 2.850€ Monatsbrutto >>> ca. 1.950€ Monatsnetto ... Destatis hat da andere Zahlen: "Der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2025 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 54 066 Euro" "Die 10 % am unteren Ende der aufsteigend sortierten Verteilung verdienten 33 828 Euro brutto oder weniger." --> https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_113_621.html?nn=2110 Da der Median angegeben ist, ist der Wert also auch nicht durch Spitzenverdiener verzerrt. "Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst einschließlich Sonderzahlungen aller Vollzeitbeschäftigten gemessen am arithmetischen Mittel betrug 64 441 Euro brutto," Ich nehme an Destatis neigt nicht zu Aprilscherzen .... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Sonntag um 06:01 vor 2 Stunden von CorMaguire: Ich nehme an Destatis neigt nicht zu Aprilscherzen .... Wie wir aber wissen , glaubt Anja diesen Zahlen nicht und präsentiert eine andere gefühlswelt, was die deutschen so verdienen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire Sonntag um 07:58 Vielleicht ist vor 1200 tanken fahren eine gute Idee Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash Sonntag um 08:25 vor 11 Stunden von Anja Terchova: Die Zahlen stimmen zwar, sind aber trotzdem sehr verzerrt. Das Einkommen ist in Deutschland auch nicht so hoch, sondern das Durchschnittseinkommen wird nur von den paar sechsstelligen Spitzenverdienern die es in Portugal kaum gibt hochgezogen, aber davon hat man als Durchschnittsverdiener ja nichts. Ich würde eher so rechnen:..... Das ist erneut das Kernproblem: Du vergleichst wieder Äpfel mit Birnen. In Deutschland setzt du Mietkosten an, in Portugal dagegen eine Kreditrate für Eigentum. Das sind zwei völlig unterschiedliche Vermögenssituationen. Wer Eigentum tilgt, baut Vermögen auf. Wer Miete zahlt, nicht. Das kann man nicht einfach als identische Wohnkosten behandeln. Dazu kommen frei gewählte Einzelwerte für Strom, Lebensmittel, Versicherungen und Nettoeinkommen ohne belastbare, standardisierte Datengrundlage. Mit solchen Annahmen kann man fast jedes gewünschte Ergebnis konstruieren. Wenn man Länder seriös vergleichen will, nimmt man einheitliche Datensätze zu Einkommen, Kaufkraft, Wohnkosten und Verbraucherpreisen – etwa von Eurostat oder OECD. Individuell zusammengestellte Beispielhaushalte sind kein Beweis, sondern bestenfalls eine persönliche Modellrechnung. Kurz gesagt: Du vergleichst erneut Äpfel mit Birnen und präsentierst das Ergebnis anschließend als objektiven Ländervergleich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian Sonntag um 13:27 Evtl. ist es Marketing und Margen werden nicht spezifiziert. Trigema Tankstellen: https://www.merkur.de/verbraucher/trigema-tankstellen-viel-guenstiger-als-die-konkurrenz-grupp-erklaert-das-geheimnis-zr-94257939.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Sonntag um 14:41 vor einer Stunde von oktavian: Evtl. ist es Marketing und Margen werden nicht spezifiziert. Trigema Tankstellen: https://www.merkur.de/verbraucher/trigema-tankstellen-viel-guenstiger-als-die-konkurrenz-grupp-erklaert-das-geheimnis-zr-94257939.html Nätürlich ist das Marketing. Trigemas Geschäft ist nicht der Kraftstoffverkauf. Sie müssen damit nicht kostendeckend und schon gar nicht gewinnbringend arbeiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller Montag um 08:04 Koalition einigt sich auf 17-Cent-Tankrabatt für zwei Monate Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire Montag um 08:07 · bearbeitet Montag um 08:15 von CorMaguire vor 10 Minuten von Wishmueller: Koalition einigt sich auf 17-Cent-Tankrabatt für zwei Monate Gut dass die Info vor 1200 kam, können die Konzerne/Tankstellen um 30 ct, statt um 15 ct erhöhen. Nachtrag: Die Raucher sollen das bezahlen. --> https://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-koalition-beschliesst-entlastung-wegen-hoher-spritpreise-a-7b37dcf2-cff5-42e2-88c3-d59b0987af1d Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
WOVA1 Montag um 08:48 vor 21 Minuten von CorMaguire: Gut dass die Info vor 1200 kam, können die Konzerne/Tankstellen um 30 ct, statt um 15 ct erhöhen. So schnell wird es wohl nicht gehen. Die Energiesteuer auf Benzin / Diesel wird fällig, wenn der LKW das Tor des Tanklagers passiert. Und der deutsche Finanzbeamte wird wohl eine Verordnung oder eine Gesetzesänderung erwarten - was der Bundeskanzler auf einer Pressekonferenz erzählt, ist nett, aber nebensächlich. Letztlich darf damit der Finanzminister erst mal seine 'Übergewinne' abgeben - 17 Cent Energiesteuer wären dann 20 Cent weniger Steuer ( auf die Energiesteuer fällt auch die Mehrwertsteuer an). Ist natürlich ein Einknicken vor Volkes Zorn und eine Gießkannen-Maßnahme. Der Rentner, der den Großteil der Kilometer just vor Fun fährt, sagt danke. Und natürlich in mancherlei Hinsicht doof: einmal gibts genügend Haushaltslöcher - gerade hat ja Klingbeil die Übernahme der Krankenversicherungskosten für Bürgergeldempfänger (12 Mrd. EUR) abgelehnt. Zum zweiten gibt es ja durchaus Warnungen etwa der IEA und auch der EU-Kommision, daß der Verbrauch runter muß, um nicht in ein Mengenproblem zu laufen. Mengenproblem würde bedeuten, der Sprit bleibt zwar bezahlbar, ihr kriegt ihn aber nur noch auf Bezugsschein. Und sind das nicht genau die Preise, die man via der Verteuerung der CO-Zertifikate so 2029 haben wollt ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Solara Montag um 09:24 vor 34 Minuten von WOVA1: Ist natürlich ein Einknicken vor Volkes Zorn und eine Gießkannen-Maßnahme. Der Rentner, der den Großteil der Kilometer just vor Fun fährt, sagt danke. Als Gelegenheitsfahrer und nicht in prekären Verhältnissen lebend, sage ich danke. Ich werde meinen Sportwagen vor Ablauf der Frist nochmal volltanken. vor 35 Minuten von WOVA1: Und sind das nicht genau die Preise, die man via der Verteuerung der CO-Zertifikate so 2029 haben wollt ? Ob das so alles so kommt, halte ich schon länger für fraglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko Montag um 09:54 vor einer Stunde von WOVA1: [...] 17 Cent Energiesteuer wären dann 20 Cent weniger Steuer ( auf die Energiesteuer fällt auch die Mehrwertsteuer an). In der Presse lese ich mehrfach "17 Cent brutto". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller Montag um 10:13 vor einer Stunde von WOVA1: Ist natürlich ein Einknicken vor Volkes Zorn und eine Gießkannen-Maßnahme. Ja, ist es natürlich. Andererseits gibt es in den Medien bzw. Nachrichten seit sechs Wochen gefühlt ja auch kein anderes Thema mehr..... Ob das wirklich "Volkes Zorn" angemessen widerspiegelt oder doch nur die Jagd nach den besten Quoten ist ..... wäre ich mir nicht so sicher...... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire Montag um 10:42 vor 26 Minuten von Wishmueller: Ja, ist es natürlich.... Nö .. dann hätte man es als Steuererleichterung oder als Zahlung an die Bürger gemacht. So wird es, wie ich vermute, (größtenteils) beim Verkäufer hängenbleiben. Freue mich wenn ich falsch liege. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Diogenes Montag um 11:42 Howdy, mir scheint die deutschen Spitzenpolitiker haben keine Ahnung von Marktwirtschaft. Die enorme Preissteigerung bei Benzin und Diesel seit dem Beginn des Irankriegs zeigt doch, dass der Wettbewerb in diesem Bereich nicht richtig funktioniert. Mit der ersten Spritpreisbremse, der zufolge die Benzinpreise (und Diesel) nur noch einmal täglich um 12:00 Uhr erhöht werden dürfen, wurde der Wettbewerb weiter beschränkt und es wurde der Mineralölindustrie dann ein Stück Flexibilität bei den Preisen abgenommen. Es war absehbar, dass dies im Zweifel zu noch höheren Preisen führt. Der Wettbewerb wurde jedenfalls nicht belebt. Vor diesem Hintergrund ist mir auch nicht klar, weshalb die Mineralölindustrie die nunmehr beschlossene Steuerersparnis an den Kunden weiter geben sollte. Etwas anderes würde nur gelten, wenn der Vorschlag irgendwie sicherstellt, dass die Steuerersparnis zwingend an den Kunden weiter gegeben wird. Davon habe ich aber noch nichts gelesen. Ich sehe in dem Beschluss vielmehr eine Maßnahme zur weiteren Steigerung der Gewinne der Mineralölindustrie. Auf der anderen Seite wird dann auch noch eine "Übergewinnsteuer" diskutiert. Absurder geht es kaum noch. Ich verstehe nicht, weshalb man nicht versucht den Wettbewerb zu stärken. Beispielsweise könnte man in einem ersten Schritt die Einfuhr von Benzin/Diesel aus dem benachbarten Ausland zoll- und steuerfrei stellen. Das würde dann auf jeden Fall in Grenzregionen und eingeschränkt auch weiter abseits der Grenze zu mehr Wettbewerb führen. In einem zweiten Schritt könnte man weitere Flächen für Tankstellen ausweisen und diese an Mineralölkonzerne vergeben, die auf dem deutschen Markt bislang noch nicht tätig oder stark unterrepräsentiert sind. So long, Diogenes Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova Dienstag um 00:09 Am 12.4.2026 um 10:25 von Aktiencrash: Das ist erneut das Kernproblem: Du vergleichst wieder Äpfel mit Birnen. In Deutschland setzt du Mietkosten an, in Portugal dagegen eine Kreditrate für Eigentum. Das sind zwei völlig unterschiedliche Vermögenssituationen. Wer Eigentum tilgt, baut Vermögen auf. Wer Miete zahlt, nicht. Das kann man nicht einfach als identische Wohnkosten behandeln. Das ist aber die Lebenswirklichkeit, in Portugal ist die Eigenheimquote bei 73,4% ( https://de.tradingeconomics.com/portugal/home-ownership-rate ) während sie in Deutschland bei lediglich 47,2% ( https://de.tradingeconomics.com/germany/home-ownership-rate ) liegt, und es kommt noch verschärftend hinzu das sich in Deutschland das Wohneigentum extrem auf Bestager und Senioren konzentriert. In Deutschland ist Wohneigentum, vorallem Wohneigentum unter 50, für die Mittelschicht nur ein Traum, sondern ein Privileg der Oberschicht. vor 15 Stunden von CorMaguire: Nachtrag: Die Raucher sollen das bezahlen. --> https://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-koalition-beschliesst-entlastung-wegen-hoher-spritpreise-a-7b37dcf2-cff5-42e2-88c3-d59b0987af1d Das wäre erstens ungerecht, und wird auch nicht funktionieren, denn bei Zigaretten und Tabakproduken ist der Import aus Nachbarländern noch einfacher als beim Spirt. Und dann steigen vielleicht noch mehr Leute von Zigaretten auf Weed um, was vorallem der Union garnicht gefallen dürfte. Am fairsten wäre es eigentlich die Verursacher dafür bezahlen zu lassen, also die USA und Israel. Also einfach nach der Trump-Methode Importzölle auf Produkte von denen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut Dienstag um 04:11 vor 3 Stunden von Anja Terchova: Das wäre erstens ungerecht, und wird auch nicht funktionieren, denn bei Zigaretten und Tabakproduken ist der Import aus Nachbarländern noch einfacher als beim Spirt. Und dann steigen vielleicht noch mehr Leute von Zigaretten auf Weed um, was vorallem der Union garnicht gefallen dürfte. Raucher belasten die Sozialsysteme überproportional und das tragen auch alle Arbeitenden. vor 3 Stunden von Anja Terchova: Am fairsten wäre es eigentlich die Verursacher dafür bezahlen zu lassen, also die USA und Israel. Also einfach nach der Trump-Methode Importzölle auf Produkte von denen. Einen Wirtschaftskrieg mit den USA anzufangen ist nicht sehr sinnvoll. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Someone Dienstag um 07:38 vor 7 Stunden von Anja Terchova: es kommt noch verschärftend hinzu das sich in Deutschland das Wohneigentum extrem auf Bestager und Senioren konzentriert. Wo ist Dein Beleg, dass das in Portugal anders wäre? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova Dienstag um 15:00 vor 10 Stunden von lowcut: Einen Wirtschaftskrieg mit den USA anzufangen ist nicht sehr sinnvoll. Eigentlich hat ja die USA eh schon einseitig einen Handelskreig mit einser Zollpolitik angefangen. Zweitens hat uns die USA nie durch vergünstigte Rohölimport geholfen, weder am Höhepunkt der Ukraine-Krise noch jetzt im Iran-Konflikt, den Israel und die USA zweifelsfrei direkt verursacht haben. Eine wirkliche Partnerschaft zwischen Europa und den USA besteht ja schon länger nicht mehr, also sollten wir da wo die USA auf Europa angewiesen ist versuchen maximalen Profit aus dem Handel zu ziehen, so wie die USA mit Europa macht, wo Europa auf Importe aus den USA angewiesen ist. vor 10 Stunden von lowcut: Raucher belasten die Sozialsysteme überproportional und das tragen auch alle Arbeitenden. Das würde ich bezweifeln, denn die ganzen Statistiken zu den Kosten für das Gesundheitssystem gehen davon aus das die Leute ansonsten irgendwann kerngesund sterben würden. Aber das ist ja völlig utopisch. Und ich denke nicht das jemand der mit 71 die Diagnose Lugenkrebs bekommt, dann eine OP und und Chemotherapie bekommt und mit 74 daran stirbt, wirklich mehr kosten verursacht als wie wenn er mit 76 beginnende Demenz bekommen würde, mit 78 ins Pflegeheim müsste und dann nach acht Jahren mit 86 versterben würde. Ausserdem fängt nur noch teurere Tabakwaren niemmand an gesünder zu leben. Sondern man weicht dann entweder auf Schmuggelware oder auf andere ebenso ungesunde Dinge aus. Damit ist rein garnichts gewonnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
B3n Dienstag um 15:00 vor 7 Stunden von Someone: Wo ist Dein Beleg, dass das in Portugal anders wäre? Kommt den Zeitpunkt an, dass war Anfang des Jahrtausends mal fast ausgeglichen inzwischen aber wieder verstärkt abweichend. Seite 16 https://content.gulbenkian.pt/wp-content/uploads/sites/46/2020/10/14111128/Habitacao_relatorio_EN.pdf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chips Dienstag um 15:25 Am 12.4.2026 um 15:27 von oktavian: Evtl. ist es Marketing und Margen werden nicht spezifiziert. Trigema Tankstellen: https://www.merkur.de/verbraucher/trigema-tankstellen-viel-guenstiger-als-die-konkurrenz-grupp-erklaert-das-geheimnis-zr-94257939.html Die Preise orientieren sich nach deren Einkaufspreis. Bedeutet: Wenn die ihre Läger nochmal voll machen, dann morgen die Ölpreise auf 80 fallen, tankt man an den Trigema Tankstellen noch 3 Monate für 2.15€ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chips Dienstag um 15:43 Am 11.4.2026 um 16:20 von Aktiencrash: Nimmt man die durchschnittlichen Dieselpreise der letzten Woche, ergibt sich zunächst folgendes Bild: Deutschland: ca. 2,43 €/L Portugal: ca. 2,13 €/L Auf den ersten Blick wirkt Portugal damit günstiger. Bezieht man jedoch die Durchschnittslöhne mit ein, ergibt sich ein deutlich realistischeres Bild: Durchschnittslohn pro Jahr: Deutschland: ca. 53.791 € Portugal: ca. 24.818 € Für 1 Liter Diesel muss ein Durchschnittsverdiener arbeiten: Deutschland: ca. 4,7 Minuten Portugal: ca. 8,9 Minuten Das bedeutet: Trotz niedrigerem Zapfsäulenpreis ist Diesel für Portugiesen real fast doppelt so teuer wie für Deutsche. Der reine Literpreis sagt daher wenig aus. Entscheidend ist, wie viel Arbeitszeit für denselben Liter aufgewendet werden muss. Und in dieser Betrachtung ist Diesel in Portugal deutlich belastender als in Deutschland. Quelle Durchschnittslöhne: Eurostat – Average annual full-time adjusted salary per employee https://ec.europa.eu/eurostat/ Pimaldaumen könnet es passen, aber auch hier gibt es noch so viele mögliche Verzerrungen, was eine Vergleichbarkeit schwierig macht. Stell dir vor, in Deutschland gäbe es nur Alleinverdiener (starker Karrierefokus = höhere Produtivität) und in Protugal teilen sich die Partner das Erwerbseinkommen 50:50. Womöglich hätte Deutschland dann pro Erwerbstätigen deutlich mehr Einkommen, aber pro Haushalt nicht. Dazu werden Minijobs auf Vollzeit hochgerechnet (Minijob werden pro Stunde relativ schlecht bezahlt). Dann gibt es andere Abgaben auf diesen Bruttoverdienst. Auch relevant wäre, wieviel Spritbedarf es gibt (wie weit ist die Strecke zur Arbeitsstelle, wie leicht kann man Home Office machen? usw.). Dann wie dringlich wird das von der Bevölkerung empfunden oder ist es unter solchen Umständen einfach genau richtig, dass der Preis höher ist (Angebot geringer, höhere Preise sorgen dafür, dass sparsamer umgegangen wird). Es liegt dann bei den Politiker, da eine sinnvolle Regelung zu finden. Und die kann hier Sinn machen, aber in Protugal vlt. nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash Dienstag um 16:39 vor 16 Stunden von Anja Terchova: Das ist aber die Lebenswirklichkeit, in Portugal ist die Eigenheimquote bei 73,4% ( https://de.tradingeconomics.com/portugal/home-ownership-rate ) während sie in Deutschland bei lediglich 47,2% ( https://de.tradingeconomics.com/germany/home-ownership-rate ) liegt, und es kommt noch verschärftend hinzu das sich in Deutschland das Wohneigentum extrem auf Bestager und Senioren konzentriert. In Deutschland ist Wohneigentum, vorallem Wohneigentum unter 50, für die Mittelschicht nur ein Traum, sondern ein Privileg der Oberschicht. Wir sprachen ursprünglich über Dieselpreise, internationale Preisvergleiche und deine Behauptung einer „Abzocke“. Darauf kamen faktenbasierte Gegenargumente zu Vorsteuerpreisen, Steuern, Weekly Oil Bulletin Daten und Kaufkraft. Seitdem wechselst du jedoch fortlaufend das Thema – erst zu Einkommen, dann zu Haushaltsbudgets, jetzt zu Eigentumsquote und Immobilienverteilung. Das sind eigenständige politische Themen, widerlegen aber deine ursprüngliche Aussage zu Kraftstoffpreisen nicht. Auch der neue Punkt ist verkürzt dargestellt. Dass Wohneigentum heute häufiger bei Älteren liegt, ist oft eher ein Generationen- und Zeitproblem: frühere Kaufpreise, längere Tilgungszeiträume und jahrzehntelanger Vermögensaufbau spielen hier eine große Rolle – nicht schlicht ein „Privileg der Oberschicht“. Viele ältere Eigentümer haben ihre Wohnungen zudem nicht als Senioren gekauft, sondern bereits Jahrzehnte früher als junge Familien und halten sie bis heute. Die Statistik zeigt also oft das Ergebnis früherer Kaufentscheidungen, nicht den erstmaligen Erwerb im Alter. Eine Statistik zu zitieren reicht nicht. Man muss auch verstehen, was sie tatsächlich misst – und was eben nicht. Warum wechselst du eigentlich permanent das Thema, sobald auf deine Ausgangsbehauptung mit konkreten Fakten und vergleichbaren Daten eingegangen wird? Um zu deiner ursprünglichen Ausgangsbehauptung zurückzukehren: Wenn du deine erste These verteidigen willst, dann bleib bitte beim Thema Dieselpreise, Marktpreise, Steuern und realen Vergleichsdaten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash Dienstag um 17:24 vor 1 Stunde von Chips: Pimaldaumen könnet es passen, aber auch hier gibt es noch so viele mögliche Verzerrungen, was eine Vergleichbarkeit schwierig macht. Stell dir vor, in Deutschland gäbe es nur Alleinverdiener (starker Karrierefokus = höhere Produtivität) und in Protugal teilen sich die Partner das Erwerbseinkommen 50:50. Womöglich hätte Deutschland dann pro Erwerbstätigen deutlich mehr Einkommen, aber pro Haushalt nicht. Dazu werden Minijobs auf Vollzeit hochgerechnet (Minijob werden pro Stunde relativ schlecht bezahlt). Dann gibt es andere Abgaben auf diesen Bruttoverdienst. Auch relevant wäre, wieviel Spritbedarf es gibt (wie weit ist die Strecke zur Arbeitsstelle, wie leicht kann man Home Office machen? usw.). Dann wie dringlich wird das von der Bevölkerung empfunden oder ist es unter solchen Umständen einfach genau richtig, dass der Preis höher ist (Angebot geringer, höhere Preise sorgen dafür, dass sparsamer umgegangen wird). Es liegt dann bei den Politiker, da eine sinnvolle Regelung zu finden. Und die kann hier Sinn machen, aber in Protugal vlt. nicht. Ein Teil deiner Einwände ist berechtigt. Natürlich kann man internationale Vergleiche immer weiter verfeinern. Haushaltsgrößen, Erwerbsmodelle, Steuer und Abgabensysteme, Pendeldistanzen, Homeoffice Anteil oder Mobilitätsalternativen spielen allesamt eine Rolle. Genau deshalb habe ich auch keinen Anspruch auf eine perfekte Totalanalyse erhoben, sondern auf einen deutlich besseren Vergleich als den bloßen Literpreis an der Zapfsäule. Denn nur zu sagen „Portugal ist billiger“ blendet Einkommen, Kaufkraft und reale Belastung komplett aus. Der Arbeitszeitvergleich pro Liter ist deshalb kein Endpunkt, sondern bereits ein Fortschritt gegenüber reinen Preisvergleichen. Er zeigt zumindest, wie stark ein Durchschnittsverdiener relativ belastet wird. Dass man zusätzlich noch Haushaltsstrukturen, Nettoeinkommen, regionale Mobilität oder Verbrauchsmengen betrachten könnte, stimmt. Das ändert aber nichts am Grundproblem der ursprünglichen Aussage. Ein niedrigerer Nominalpreis allein beweist weder Wohlstand noch fehlende Belastung. Kurz gesagt: Du beschreibst weitere Einflussfaktoren, widerlegst aber den Kernpunkt nicht. Der reine Literpreis ist für Ländervergleiche zu kurz gegriffen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut Dienstag um 20:27 vor 5 Stunden von Anja Terchova: Eigentlich hat ja die USA eh schon einseitig einen Handelskreig mit einser Zollpolitik angefangen. Zweitens hat uns die USA nie durch vergünstigte Rohölimport geholfen, weder am Höhepunkt der Ukraine-Krise noch jetzt im Iran-Konflikt, den Israel und die USA zweifelsfrei direkt verursacht haben. Der schon wieder (vorläufig) vorbei ist. Und warum sollte die USA uns vergünstigtes Rohöl schicken? vor 5 Stunden von Anja Terchova: Eine wirkliche Partnerschaft zwischen Europa und den USA besteht ja schon länger nicht mehr, also sollten wir da wo die USA auf Europa angewiesen ist versuchen maximalen Profit aus dem Handel zu ziehen, so wie die USA mit Europa macht, wo Europa auf Importe aus den USA angewiesen ist. Würde ich auch so sehen, Es gibt auf beiden Seiten Abhängigkeiten. vor 5 Stunden von Anja Terchova: Das würde ich bezweifeln, denn die ganzen Statistiken zu den Kosten für das Gesundheitssystem gehen davon aus das die Leute ansonsten irgendwann kerngesund sterben würden. Aber das ist ja völlig utopisch. Und ich denke nicht das jemand der mit 71 die Diagnose Lugenkrebs bekommt, dann eine OP und und Chemotherapie bekommt und mit 74 daran stirbt, wirklich mehr kosten verursacht als wie wenn er mit 76 beginnende Demenz bekommen würde, mit 78 ins Pflegeheim müsste und dann nach acht Jahren mit 86 versterben würde. Ich bezweifle, das du dich mit dem Thema ernsthaft auseinandergesetzt hast. Vielleicht hilft das hier: Tabakatlas Deutschland 2025 vor 5 Stunden von Anja Terchova: Ausserdem fängt nur noch teurere Tabakwaren niemmand an gesünder zu leben. Sondern man weicht dann entweder auf Schmuggelware oder auf andere ebenso ungesunde Dinge aus. Damit ist rein garnichts gewonnen. Es gibt ein ganze Menge Menschen, die wegen der hohen Preise sich das Rauchen abgewöhnt haben. Deswegen machen das so viele Staaten auf der Welt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES gestern um 10:26 Uhr Am 11.4.2026 um 11:20 von Aktiencrash: Das bedeutet: Trotz niedrigerem Zapfsäulenpreis ist Diesel für Portugiesen real fast doppelt so teuer wie für Deutsche. Der reine Literpreis sagt daher wenig aus. Entscheidend ist, wie viel Arbeitszeit für denselben Liter aufgewendet werden muss. Und in dieser Betrachtung ist Diesel in Portugal deutlich belastender als in Deutschland. Ich habe mit solchen "Vergleichen" immer Bauchweh, weil das recht isolierte Betrachtungen sind. Zudem war das ja nicht die Frage, suggeriert aber erstmal, dass Sprit in D "guenstig" ist. Es bringt wenig von einem absoluten Preis zu einem relativen (Preis pro Zeiteinheit) zu gehen. Vor allem, wenn man zwei quasi unabhängige Länder vergleicht. Ich kann ja noch die Brasilianischen Preise einbringen und dann die eingesparten Kosten (brauchen keine Waermepumpe) gegenrechnen. Bringt leider auch nichts fuer die Situation in D. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag