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Puppi

Umfrage: Nach welcher Methode gewichtet ihr eurer Aktien-Portfolio?

Nach welcher Methode gewichtet ihr eurer Aktien-Portfolio?  

104 Stimmen

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Karolus

Ursprünglich war ich ein Fan von US-Aktien. Im April/Mai 2025 habe ich wegen der Verschärfung des Handelskriegs meinen Europaanteil deutlich erhöht und auf diese Verteilung umgeschichtet:

  • 50 % USA
  • 34 % Europa
  • 10 % Japan
  •   6 % Südkorea

Teils in Einzelaktien, teils mit ETFs.

 

 

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No.Skill
vor 36 Minuten von Karolus:

und auf diese Verteilung umgeschichtet:

Und dadurch Rendite verloren. Oder?

 

Grüße No.Skill 

vor 40 Minuten von Walter White:

Meine Benchmark ist der Dirk Müller Premium

Geil :D 

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Rotenstein

In Aktien investiere ich nach weltweiter Marktkapitalisierung mit Hilfe von ETFs. Im engeren Sinn mache ich das seit zweieinhalb Jahren so; davor hatte ich die USA leicht übergewichtet. Einzelaktien habe ich seit über vier Jahren keine mehr (mit Ausnahme von Vergütungen in Form von Aktien). 

 

Über Änderungen denke ich von Zeit zu Zeit nach, allerdings nicht in dem Sinne, wie es derzeit Mode ist: Statt von den USA in andere Länder umzuschichten und Tech oder Large Caps weniger zu gewichten, ging meine Überlegung eher dahin, künftig zusätzlich den Nasdaq-100 oder einen gehebelten Welt- oder USA-ETF zu besparen. Letztlich habe ich mich dazu aber nicht durchringen können. 

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kariya_ANA
9 minutes ago, Rotenstein said:

Letztlich habe ich mich dazu aber nicht durchringen können. 

Kannst du etwas ausführen warum? Insb. würde mich interessieren, warum du dich "gegen" den NASDAQ-100 als Beimischung deines Weltportfolios entschieden hast. Danke

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Walter White
vor 19 Minuten von Rotenstein:

künftig zusätzlich den Nasdaq-100 oder einen gehebelten Welt- oder USA-ETF zu besparen.

Du bekommst den Hals aber nicht voll (Scherz). :D

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Nachdenklich
vor 3 Minuten von Walter White:

Du bekommst den Hals aber nicht voll (Scherz).

Naja, wenn man davon überzeugt ist, dann sollte man auch dazu stehen.

Und: In der Phase des Vermögensaufbaus hilft Konzentration!

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Walter White
vor 3 Minuten von Nachdenklich:

In der Phase des Vermögensaufbaus hilft Konzentration!

Ich sehe es genau so, mache/machte es ähnlich! 

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Rotenstein
vor 8 Minuten von kariya_ANA:

Kannst du etwas ausführen warum? Insb. würde mich interessieren, warum du dich "gegen" den NASDAQ-100 als Beimischung deines Weltportfolios entschieden hast. Danke

Jede Abweichung von der Marktkapitalisierung müsste ich gut begründen können.

 

Was wären nun die Gründe, in den Nasdaq-100 zu investieren? Im wesentlichen die erwartete Fortschreibung der Rendite der Vergangenheit. Das ist aber ein fragliches Argument und nicht sehr rational. Überhaupt ist der Nasdaq-100 ein äusserst seltsamer Index, der ja im Gegensatz zu Indizes wie dem S&P 500 nur auf der Notierung an einer bestimmten Börse beruht. 

 

Ausserdem sehe ich durchaus die hohen derzeitigen Bewertungen. In den Nasdaq-100 zu investieren, hiesse, es genau anders herum zu machen als viele Anleger, die derzeit die USA, Tech oder Large Caps untergewichten. Ist die Marktkapitalisierung da vielleicht nicht doch die angemessene Mitte?

 

Es ist auch die Frage, wieviel Risiko man persönlich für welche Zeitspanne eingehen möchte in der individuellen Lage, in der man sich befindet. Man darf nicht vergessen, dass lange Durststrecken immer möglich sind. Ich habe schon den Dotcom-Krach miterlebt und weiss, wie lange der Nasdaq-100 gebraucht hat, sich wieder zu erholen. 

 

Als Kryptospekulant sehe ich ausserdem, dass Bitcoin derzeit eine attraktive Bewertung hat und sich gemäss dem Vierjahreszyklus dem Tief nähern sollte. Es könnte also besser sein, gegen den Strom zu schwimmen und zwischen Nasdaq-100 und Bitcoin in das Risikoasset zu investieren, das günstiger erscheint. Damit könnte ich aber auch komplett falsch liegen. 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Die Gewichtung seines Portfolios nicht an seine Anlageziele anzupassen halte ich für einen Fehler. Es kann meiner Überzeugung nach nicht richtig sein, über lange Zeiträume die gleiche Gewichtung zu fahren. 

 

Meine Methode orientiert sich sowohl an der Marktkapitalisierung als auch an Regionen- und Branchengewichtungen, ohne jeden Trend mitzumachen. In meiner aktuellen Anlagephase, begrenze ich hohe Volatilitäten und vermeide starke Abweichungen zur marktbreiten Orientierung, setze aber individuelle Akzente, wo ich sie für meine Anlageziele als sinnvoll betrachte. Gelegentlich erlaube ich mir auch eine Spielerei. 

 

Die Umfrage finde ich interessant. Ein Problem ist jedoch die undifferenzierte Untergruppe

"Individuell nach eigener Meinung/Bauchgefühl"

Das ist alles andere als eine homogene Gruppe und folgt sicher auch diversen Anlagestrategien, die nicht als Option aufgeführt sind. 

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Joker_19

Da man nur eine Methode ankreuzen kann: Es ist bei mir ein Core (mind. 80 % des Portfolios) aus weltweit gestreuten ETFs nach Marktkapitalisierung in Verbindung mit einem angepassten Regionen-Verhältnis gemischt mit ein paar Einzelaktien (nicht mehr als 20 %) nach Bauchgefühl als Salz in der Suppe B-)

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Global Nomad
· bearbeitet von Global Nomad
vor 3 Stunden von Rotenstein:

Was wären nun die Gründe, in den Nasdaq-100 zu investieren? Im wesentlichen die erwartete Fortschreibung der Rendite der Vergangenheit. Das ist aber ein fragliches Argument und nicht sehr rational. Überhaupt ist der Nasdaq-100 ein äusserst seltsamer Index,

deshalb gewichte ich nicht. Ich mach das einfach und nehme das alles mit und wenn es schief gehen sollte, dann ist das so.
Zudem kann man jederzeit verkaufen. Daran hindert einen doch niemand. Zudem gibt es  stop loss…. nutze ich selbst auch nicht.

Ich fragte mich eben vor langer Zeit, warum ICH Rendite denn liegen lassen sollte und warum andere Jungs und Mädels Rendite "verschenken".

Wenn was nicht mehr läuft kommt das weg.  Ich schrieb das hier bzgl eines Teils meines Invests bei Berkshire.

 

Aber, wie immer, jeder macht das was er für richtig empfindet.

Daher ist es für mich sehr interessant hier mitzulesen.

 

 

 

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Nostradamus
vor 4 Stunden von Rotenstein:

Was wären nun die Gründe, in den Nasdaq-100 zu investieren? Im wesentlichen die erwartete Fortschreibung der Rendite der Vergangenheit. Das ist aber ein fragliches Argument und nicht sehr rational. Überhaupt ist der Nasdaq-100 ein äusserst seltsamer Index, der ja im Gegensatz zu Indizes wie dem S&P 500 nur auf der Notierung an einer bestimmten Börse beruht. 

 

Ausserdem sehe ich durchaus die hohen derzeitigen Bewertungen. In den Nasdaq-100 zu investieren, hiesse, es genau anders herum zu machen als viele Anleger, die derzeit die USA, Tech oder Large Caps untergewichten. Ist die Marktkapitalisierung da vielleicht nicht doch die angemessene Mitte?

Ich sehe es eigentlich eher so, dass viele dem Trend hinterherrennen. Also, du dürftest keineswegs allein auf weiter Flur sein, wenn du in den Nasdaq oder einen gehebelten World- oder gar USA-Index investieren würdest. Schlicht aus dem Grund, weil die in letzter Zeit halt gut performt haben. Man kann die Stimmung auch gut in Bezug auf einen EM-ETF nachverfolgen: Vor ca. 10 Jahren war 70:30 World:EM gefühlt die Standard-Empfehlung, aber weil EM dann nicht mehr so recht performen wollte, liest man davon heute nur noch sehr selten.

 

 

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Karolus
vor 12 Stunden von No.Skill:

Und dadurch Rendite verloren. Oder?

Nö, wieso? Europa, Japan und Südkorea liefen doch einwandfrei.

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