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Utah

CHECK: Teilzeit, Midijob oder Barista-FIRE mit Anfang 50 und Familie?

Empfohlene Beiträge

FBD
· bearbeitet von FBD

du sitzt mit Eigenheim gerechnet auf ca. 2mio Vermögen. Deine Frau verdient ebenfalls. Dein Job macht dich unglücklich. Ganz ehrlich : ich würde sofort kündigen und mir dann etwas suchen was mir Spass macht, selbst wenn du nichts findest brennt da doch nichts an. Im ersten Jahr zahlt der Staat sogar noch ein Gehalt .Wieviel Sicherheit willst du noch haben ?

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Barqu
58 minutes ago, Utah said:

Das Haus würde ich nicht in die Hauptrechnung einbauen. Nach Auszug der Kinder wäre ein Verkauf grundsätzlich denkbar, aber eher als Zusatzanker und nicht als erster Entnahmebaustein.

 

Ungefaehr so war es von mir auch gemeint.

Falls der Aktienmarkt deutlich schlechter laeuft als erwartet oder ein anderes Unglueck passiert, kann dich das Haus wieder in die Spur bringen. Darum kann der risikoarme Depot-Anteil m. E. etwas auf Kante genaeht sein.

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Neverdo

Merkwürdig, hat Finanzerfahrung, quält sich in seinem Job, was aus meiner Sicht das Schlimmste ist, was einem passieren kann, aber zu glauben dann, über 50 auch noch in dem Metier weiterarbeiten zu wollen, ich denke, das ist keine gute Idee, ich sehe keinen Erfolg darin.

Privatier zu sein ist bedeutend besser als mit einem Mini Job zu arbeiten und so wie ich das sehe, kannst du das regeln.

Was in diesem Land natürlich noch passieren wird und zwar in allen Bereichen, wird sich der ein oder andere kaum vorstellen können und ich muss jetzt aufpassen, sonst vermutet man bei mir wieder Verschwörungstheorie ;-). Nein im Ernst da sind viele Unbekannte, die du in deiner Rechnung haben wirst, wenn ich höre, dass es bereits auf die Gesundheit geht, dann gibt es nur einen Rat..mach Schluss...natürlich nur mit der Arbeit :-)

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Sapine

Schlimmstenfalls zwei bis drei Kurse bei der Volkshochschule zum Thema Finanzen und der Midijob ist eingeloggt. Aber nimm Dir Zeit, vielleicht hast Du noch bessere Ideen. 

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PEOPLES
Am 20.6.2026 um 08:00 von Utah:

1. Ist der Plan grundsätzlich tragfähig oder übersehe ich etwas Wesentliches?

2. Sind 200–250k € Tagesgeld/Geldmarkt als Sicherheitsbaustein angemessen?

3. Wäre 80/20 bzw. 85/15 in meiner Situation zu offensiv?

4. Welche Punkte sollte ich vor einer Kündigung zwingend klären? ALG-Sperrzeit, KV, KVdR, Steuern, Inflation?

5. Seht ihr „kleiner Job/Teilzeit/Branchenwechsel/Umschulung statt vollständiger Privatier“ ebenfalls als sinnvolleren Weg?

 

Hands up, ich bin noch auf dem Weg, deswegen keine tiefgehende Analyse, aber so ähnlich könnte das auch bei mir aussehen:

1. Prinzipiell ok. Sehe da eher Probleme im mentalen Bereich bei dir (was tun ohne Arbeit) und bei deiner Frau (der faule Typ hockt die ganze Zeit rum und schuffte hier). Bei mir würde das Ärger zuhause bedeuten, wenn ich RE und meine Frau nicht. Da kann man noch so logisch argumentieren. 

2. Finde ich mehr als ausreichend. Kann ja jeder anders machen, aber bei einer schuldenfreien selbstbewohnten Immobilie kann man durchaus die nicht vorhanden Miete als "sicheren Baustein" werten, den man ja nicht mehr aufbringen und aus dem Depot ziehen muss. Ich finde, bei einer Lücke von 2500/Monat = 30k/a muss man keine 250k als Puffer vorhalten. Ich haette viel mehr ein Problem damit, dass die 250k nicht "mitarbeiten" und zum Werterhalt beitragen.

3. Persoenliche Meinung mit Anfang 40 (Ich): Du hast 40-45 Jahre vor dir, da darf das Kapital schon noch was erwirtschaften. Ich bin hier eher für mehr als weniger Aktien. Und immer im Kontext sehen: Du hast mit dem Haus rund 2 Millionen, das Haus rechne ich mal mit 600k als "sicher", dann noch 200k als Festgeld (damit man besser pennen kann), dann kommen ab 63/67 noch eine GRV dazu, ... Wie sicher solls denn noch werden? Wenn man keine Aktien mehr hat, dann kann man auch keine Gewinne am Aktienmarkt erzielen.

4. KVdR muesste man prüfen, aber da musst du ja freiwillig versichert bleiben. ALG1 kann man sicherlich mitnehmen, da mit dem Aufhebungsvertrag aufpassen. Aber da bin ich zu wenig drin in der Materie, weis nur, dass das mit einem Midi-Job Probleme geben kann, wenn der im Vergleich zu Kapitalerträgen (und entnahmen) eher wenig zum Lebensunterhalt beiträgt. 

5. Klar, wir verbringen so viel Zeit mit Arbeiten, da muss man schon schauen, dass man etwas macht, dass einem Spass macht. 

 

Ich kann das Verlangen nach Sicherheit und Planbarkeit verstehen und manche hier versuchen das mit besonders konservativen Anlagen und niedrigen Entnahmeraten zu erreichen, das scheint aber wirklich nen recht Deutsches "Problem" zu sein. Ich denke man muss vor allem auf der Ausgabenseite flexibel bleiben und in der Lage sein, dass auch deutlich runterfahren zu koennen. Das ist mit einem moderaten Lebensstil und einer eigengenutzten Immo ja schon der Fall. 

 

Und ja, ich wrde auch was am Job ändern wollen, wenn der dich so runterzieht.

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Bolanger
vor 32 Minuten von Sapine:

Schlimmstenfalls zwei bis drei Kurse bei der Volkshochschule zum Thema Finanzen und der Midijob ist eingeloggt.

Glaubst Du wirklich, dass ein paar VHS-Kurse den Weg zum Midijob signifikant ebnen?

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chirlu
vor 17 Minuten von Bolanger:

Glaubst Du wirklich, dass ein paar VHS-Kurse den Weg zum Midijob signifikant ebnen?

 

Der Midijob bestünde im Geben der Kurse.

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Fondsanleger1966
vor 1 Stunde von Sapine:

Schlimmstenfalls zwei bis drei Kurse bei der Volkshochschule zum Thema Finanzen und der Midijob ist eingeloggt.

Eigentlich nicht, weil das i.d.R. als selbstständige Tätigkeit erfolgt.

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Sapine

Kennst Du die Entlohnung bei der VHS? Ich schon.

vor 9 Minuten von Fondsanleger1966:

Eigentlich nicht, weil das i.d.R. als selbstständige Tätigkeit erfolgt.

Ne, hier ist Minijob üblich, wobei man aber Versicherungspflicht wählen kann. 

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PapaPecunia
vor 6 Stunden von Utah:

Beruflich ist für mich inzwischen fast der wichtigste Punkt, nicht wieder in dieselben Muster zu laufen: toxisches Team, hoher Zeit-/Fehlerdruck, Daueranspannung, lange Pendelzeit oder sinnlose Prozesse wären klare No-Gos. Denkbar wären für mich z. B. Bildung/Finanzbildung, eine kleine Selbstständigkeit als Test, vielleicht auch eine ganz andere Rolle im Finanzbereich oder etwas Fachfremdes, wenn Umfeld und Belastung passen.

Hier wird es interessant, was die berufliche Situation betrifft. Und die ist aus meiner Sicht der erste Punkt, den du angehen musst. Finanziell scheinst du top aufgestellt.

Wenn du sowieso kurz vorm kündigen bist, dann könntest du auch noch mal etwas radikales bei deinem jetztigen Arbeitgeber versuchen:

- Stunden drastisch reduzieren: Könntest du deinen jetzigen Job mental mit z.B. 18h ausführen und wärst immer noch so gestresst

- längeres Sabbatical nehmen

 

In beiden Fällen hättest du den Vorteil, dass du das z.B. zunächst auf sechs Monate befristet machen könntest und keine vollendeten Tatsachen schaffst.

Die Zeit könntest du nutzen um herunterzukommen und zu schauen: Wo will ich wirklich hin? Erfahrungsgemäß (ich bin beruflich momentan in einer teilweise vergleichbaren Situation) ist es normal, dass man mitten im Stress und Frust nicht mehr klar denken kann.

 

Der zweite Punkt auf der Liste wäre dann das Ausgabeverhalten. Das kommt mir momentan extrem hoch vor. 

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Fondsanleger1966
vor einer Stunde von Sapine:

Kennst Du die Entlohnung bei der VHS? Ich schon.

Ich auch.

 

vor einer Stunde von Sapine:

hier ist Minijob üblich, wobei man aber Versicherungspflicht wählen kann. 

Das bringt nur was für die GRV, aber nicht für die GKV.

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Sapine
vor 14 Minuten von Fondsanleger1966:

Das bringt nur was für die GRV, aber nicht für die GKV.

Deswegen wäre ein Kurs auch zu wenig - hältst Du mich für blöd? 

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odensee
· bearbeitet von odensee
vor 1 Stunde von Sapine:

Kennst Du die Entlohnung bei der VHS? Ich schon.

Ne, hier ist Minijob üblich, wobei man aber Versicherungspflicht wählen kann. 

Leicht Off topic meinerseits: das finde ich interessant. Ich habe bei mehreren VHS nur die Möglichkeit der Honorartätigkeit. Minijob geht nicht. (Mir ist es recht so).

Möglicherweise abhängig vom Bundesland?

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

VHS dürfte eine Mischung aus Landkreis und kommunal sein. Bei mir war es die VHS München

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chirlu

Es gab in den letzten Jahren einige Urteile, die VHS-Dozenten als scheinselbständig eingestuft haben. Möglicherweise haben unterschiedliche Volkshochschulen daraus unterschiedliche Schlüsse gezogen.

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