gurkentruppe Samstag um 10:17 Nein, die Zukunft kennt keiner. Könnte aber dafür sprechen, dem defensiven Anleger nicht nur Geldmarkt zu empfehlen, sondern auch solche mittel- bis längerfristigen Anleihen. Diese rentieren ja auch derzeit mit > 3%, so dass realer Werterhalt auch nach Steuern im Bereich des Möglichen erscheint. Dann wäre man bei einem Three-Fund-Portfolio (nur anders als die Bogleheads das verstehen), nämlich 1) Weltweite Aktien in dem noch erträglichen Anteil (z.B. 25%), 2) Geldmarkt/Tagesgeld und 3) Anleihenfonds mittlerer Laufzeit, z.B. sowas wie der oben genannte. Die Anteile von 2) und 3) wären dann je nach Anlagehorizont und Risikoneigung festzulegen. Die Schwankungen der Anleihefonds durch Durationsrisiko sind ja für viele Menschen besonders unangenehm. Als Ausgangspunkt eines solchen defensiv ausgerichteten 3-Fonds-Portfolio könnte ich mir daher vorstellen 25% Aktien Welt, 15 % IG-Staatsanleihen, 60% Geldmarkt. Das ist noch halbwegs stabil und hat eine gute Chance auf realen Kaufkrafterhalt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Samstag um 10:49 · bearbeitet Samstag um 11:07 von Puppi vor 48 Minuten von gurkentruppe: Diese rentieren ja auch derzeit mit > 3%, so dass realer Werterhalt auch nach Steuern im Bereich des Möglichen erscheint. Wie immer: Mehr Rendite gibt es nicht ohne ein Mehr an Risiko...auch nicht im Anleihenbereich. Du schreibst ja selbst richtig: vor 48 Minuten von gurkentruppe: Durationsrisiko vor 48 Minuten von gurkentruppe: 25% Aktien Welt, 15 % IG-Staatsanleihen, 60% Geldmarkt. Entspricht vom Gesamtrisiko vermutlich ungefähr einem Vanguard Lifestrategy 20, wobei sich natürlich je nach Szenario die unterschiedlichen Unterarten von Risiko unterschiedlich stark verwirklichen können (z.B. Aktiencrash a´la 2008/2009 mit Nachteil 25/15/60 oder Zinswende a´la 2022 mit Nachteil Life20). Nicht vergessen: In diesen gemischten Anleihen mit Duration 6-7 (im Schnitt!!) sind auch schon ein klein wenig Kurzläufer drin. Wir sehen sie nur nicht im Depot als extra Zeile . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
gurkentruppe Samstag um 11:06 Ja, kann man alles zusammenfassen wobei es vielleicht psychologisch besser ist, den Anteil Geldmarkt/Kurzläufer extra zu fahren, dann sieht man wenigstens einen (erheblichen) Teil im Depot, der auch in der Krise hoffentlich stabil bleibt … Plus kleiner Steuervorteil (Teilfreistellung) bei gesondertem Aktien-ETF. Oder man nimmt für die (in meinem Beispiel) 40% riskanten Anteil den Vanguard Life Strategy 60 und für den Rest Geldmarkt, dann wäre man beim 2-Fonds-Portfolio mit gewisser Teilfreistellung. Allerdings gibt es auch da wieder persönliche Präferenzen, manche wollen nicht so gerne die US-Staatsanleihen mit drin haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Samstag um 11:10 · bearbeitet Samstag um 11:16 von Puppi vor 9 Minuten von gurkentruppe: wobei es vielleicht psychologisch besser ist, den Anteil Geldmarkt/Kurzläufer extra zu fahren, dann sieht man wenigstens einen (erheblichen) Teil im Depot Kann ein Vorteil oder auch Nachteil sein. Das ist von Anleger zu Anleger verschieden. Manche wollen jede Einzelbewegung ihrer Bauteile im Depot sehen, anderen tut es mental besser, diese Einzel-Assets samt deren Entwicklung nicht zu sehen, weil sie dann keine Dummheiten machen durch aktive "Verschlimm-Besserungs-Eingriffe" / Performance-Chasing. vor 9 Minuten von gurkentruppe: Plus kleiner Steuervorteil (Teilfreistellung) bei gesondertem Aktien-ETF. Das ist richtig, da der Life20 keinerlei TFS hat . Rebalancing muss man halt selbst machen und kann zusätzliche Kosten verursachen. vor 9 Minuten von gurkentruppe: Oder man nimmt für die (in meinem Beispiel) 40% riskanten Anteil den Vanguard Life Strategy 60 und für den Rest Geldmarkt, dann wäre man beim 2-Fonds-Portfolio mit gewisser Teilfreistellung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Samstag um 11:31 vor 20 Minuten von Puppi: vor 24 Minuten von gurkentruppe: wobei es vielleicht psychologisch besser ist, den Anteil Geldmarkt/Kurzläufer extra zu fahren, dann sieht man wenigstens einen (erheblichen) Teil im Depot Kann ein Vorteil oder auch Nachteil sein. Das ist von Anleger zu Anleger verschieden. Manche wollen jede Einzelbewegung ihrer Bauteile im Depot sehen, anderen tut es mental besser, diese Einzel-Assets samt deren Entwicklung nicht zu sehen, weil sie dann keine Dummheiten machen durch aktive "Verschlimm-Besserungs-Eingriffe" / Performance-Chasing. https://share.google/aimode/jWaB3QhUz5EhhZ5Eg Es gab zu dieser mentalen Problematik auch mal einen sehr guten Artikel, der die Risiken von Multi Asset Eigenbaus gut erklärt hat, aber den finde ich leider nicht mehr. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von FlintheartG. ich sehe mein Thema beschäftigt auch andere, schön. Aktuell arbeite ich selbst an einem 3 (maximal 5) ETF Szenario, aber dazu mehr in naher Zukunft. Der Plan nimmt Momentum auf... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FlintheartG. vor 2 Stunden vor 5 Minuten von Bigwigster: MSCI World Momentum? das könnte tatschlich einer der drei sein, die übrig bleiben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag