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FlintheartG.

Depotanteile von Konservativ auf Defensiv umschichten

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gurkentruppe

Nein, die Zukunft kennt keiner. Könnte aber dafür sprechen, dem defensiven Anleger nicht nur Geldmarkt zu empfehlen, sondern auch solche mittel- bis längerfristigen Anleihen. Diese rentieren ja auch derzeit mit > 3%, so dass realer Werterhalt auch nach Steuern im Bereich des Möglichen erscheint. 

Dann wäre man bei einem Three-Fund-Portfolio (nur anders als die Bogleheads das verstehen), nämlich 1) Weltweite Aktien in dem noch erträglichen Anteil (z.B. 25%), 2) Geldmarkt/Tagesgeld und 3) Anleihenfonds mittlerer Laufzeit, z.B. sowas wie der oben genannte.


Die Anteile von 2) und 3) wären dann je nach Anlagehorizont und Risikoneigung festzulegen. Die Schwankungen der Anleihefonds durch Durationsrisiko sind ja für viele Menschen besonders unangenehm. 
 

Als Ausgangspunkt eines solchen defensiv ausgerichteten 3-Fonds-Portfolio könnte ich mir daher vorstellen 25% Aktien Welt, 15 % IG-Staatsanleihen, 60% Geldmarkt. Das ist noch halbwegs stabil und hat eine gute Chance auf realen Kaufkrafterhalt.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 48 Minuten von gurkentruppe:

Diese rentieren ja auch derzeit mit > 3%, so dass realer Werterhalt auch nach Steuern im Bereich des Möglichen erscheint. 

Wie immer: Mehr Rendite gibt es nicht ohne ein Mehr an Risiko...auch nicht im Anleihenbereich.

Du schreibst ja selbst richtig:

vor 48 Minuten von gurkentruppe:

Durationsrisiko 

 

vor 48 Minuten von gurkentruppe:

25% Aktien Welt, 15 % IG-Staatsanleihen, 60% Geldmarkt.

Entspricht vom Gesamtrisiko vermutlich ungefähr einem Vanguard Lifestrategy 20, wobei sich natürlich je nach Szenario die unterschiedlichen Unterarten von Risiko unterschiedlich stark verwirklichen können (z.B. Aktiencrash a´la 2008/2009 mit Nachteil 25/15/60 oder Zinswende a´la 2022 mit Nachteil Life20).

 

Nicht vergessen:

In diesen gemischten Anleihen mit Duration 6-7 (im Schnitt!!) sind auch schon ein klein wenig Kurzläufer drin. Wir sehen  sie nur nicht im Depot als extra Zeile ;).

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gurkentruppe

Ja, kann man alles zusammenfassen wobei es vielleicht psychologisch besser ist, den Anteil Geldmarkt/Kurzläufer extra zu fahren, dann sieht man wenigstens einen (erheblichen) Teil im Depot, der auch in der Krise hoffentlich stabil bleibt … Plus kleiner Steuervorteil (Teilfreistellung)  bei gesondertem Aktien-ETF. Oder man nimmt für die (in meinem Beispiel) 40% riskanten Anteil den Vanguard Life Strategy 60 und für den Rest Geldmarkt, dann wäre man beim 2-Fonds-Portfolio mit gewisser Teilfreistellung. Allerdings gibt es auch da wieder persönliche Präferenzen, manche wollen nicht so gerne die US-Staatsanleihen mit drin haben.

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 9 Minuten von gurkentruppe:

wobei es vielleicht psychologisch besser ist, den Anteil Geldmarkt/Kurzläufer extra zu fahren, dann sieht man wenigstens einen (erheblichen) Teil im Depot

Kann ein Vorteil oder auch Nachteil sein. Das ist von Anleger zu Anleger verschieden. Manche wollen jede Einzelbewegung ihrer Bauteile im Depot sehen, anderen tut es mental besser, diese Einzel-Assets samt deren Entwicklung nicht zu sehen, weil sie dann keine Dummheiten machen durch aktive "Verschlimm-Besserungs-Eingriffe" / Performance-Chasing.

 

vor 9 Minuten von gurkentruppe:

Plus kleiner Steuervorteil (Teilfreistellung)  bei gesondertem Aktien-ETF.

Das ist richtig, da der Life20 keinerlei TFS hat :thumbsup:.

Rebalancing muss man halt selbst machen und kann zusätzliche Kosten verursachen. 

 

vor 9 Minuten von gurkentruppe:

Oder man nimmt für die (in meinem Beispiel) 40% riskanten Anteil den Vanguard Life Strategy 60 und für den Rest Geldmarkt, dann wäre man beim 2-Fonds-Portfolio mit gewisser Teilfreistellung.

:thumbsup:

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Puppi
vor 20 Minuten von Puppi:
vor 24 Minuten von gurkentruppe:

wobei es vielleicht psychologisch besser ist, den Anteil Geldmarkt/Kurzläufer extra zu fahren, dann sieht man wenigstens einen (erheblichen) Teil im Depot

Kann ein Vorteil oder auch Nachteil sein. Das ist von Anleger zu Anleger verschieden. Manche wollen jede Einzelbewegung ihrer Bauteile im Depot sehen, anderen tut es mental besser, diese Einzel-Assets samt deren Entwicklung nicht zu sehen, weil sie dann keine Dummheiten machen durch aktive "Verschlimm-Besserungs-Eingriffe" / Performance-Chasing.

https://share.google/aimode/jWaB3QhUz5EhhZ5Eg

 

Es gab zu dieser mentalen Problematik auch mal einen sehr guten Artikel, der die Risiken von Multi Asset Eigenbaus gut erklärt hat, aber den finde ich leider nicht mehr.

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FlintheartG.
· bearbeitet von FlintheartG.

ich sehe mein Thema beschäftigt auch andere, schön.

 

Aktuell arbeite ich selbst an einem 3 (maximal 5) ETF Szenario, aber dazu mehr in naher Zukunft. Der Plan nimmt Momentum auf... :thumbsup:

 

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Bigwigster

MSCI World Momentum? :-*

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FlintheartG.
vor 5 Minuten von Bigwigster:

MSCI World Momentum? :-*

das könnte tatschlich einer der drei sein, die übrig bleiben :-*

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