geldvermehrer 2. Juli Hallöchen, ich überlege eine Ablaufleistung aus einer LV (ca. 5% des mobilen Vermögens) in den o.g. Anleihenfonds zu investieren, neben weltweiten Aktien-ETFs im risikoreichen Bereich des Portfolios. Rendite mit 6% in der Vergangenheit nicht schlecht, vermutlich auch bessere Diversifikation zu den Aktien, was bei Unternehmensanleihen bei sinkenden Atienkursen weniger gut funktioniert hat. Wobei es auch diesen europäischen High Yield Staatsanleihen ETF Anfang 2020 stark gebeutelt hat. Alternative, wieder (langweilig) in einen All World Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 2. Juli · bearbeitet 2. Juli von Bigwigster vor 29 Minuten von geldvermehrer: Rendite mit 6% in der Vergangenheit nicht schlecht Rendite über einen nicht definierten Zeitraum aus der Vergangenheit ist nicht gerade informativ. Hier was aussagekräftigeres: - auf EUR lautende Unternehmensanleihen - nur Anleihen unter Investment Grade, Mindestrating von CCC Quelle @geldvermehrer Ich würde dir von einer Investition abraten, das Produkt ist scheinbar nicht das was du denkst das es ist Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 2. Juli · bearbeitet 2. Juli von Puppi @geldvermehrer Bitte auch bedenken, dass die Nachsteuerrendite bei diesem Anleihe-ETF nochmals schlechter ist, weil es keine 30% TFS gibt im Vergleich zum Aktien-ETF. Ergo ein teureres Produkt mit geringerer Renditeerwartung plus steuerlichen Zusatznachteilen im Vergleich zum Aktien-ETF, welcher sehr stark korreliert mit High Yield Bonds (siehe Corona Crash). Ich schließe mich @Bigwigsteran: vor 16 Minuten von Bigwigster: Ich würde dir von einer Investition abraten Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Muessiggaenger 2. Juli · bearbeitet 2. Juli von Muessiggaenger „Die Anleihen … müssen ein Rating unter Baa3/BBB- der führenden Ratingagenturen aufweisen.“ Schlechter als Investment-Grade, d.h. Bankenfinanzierung für die Emittenten schwierig/teuer, darum emittieren sie Anleihen und zahlen etwas höheren Zins. Ein einzelnes Unternehmen bis immerhin max. 3% am Gesamtvolumen, d.h. wenn beispielsweise in einer Branchenkrise nur 2-3 Unternehmen diesen nachrangigen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, gibt es ein nicht zu vernachlässiges Ausfallrisiko von durchaus mal 6-8%. Kursverlauf reagiert ähnlich wie ein Aktien-ETF, wenn auch mit geringeren Ausschlägen sowohl nach oben als auch nach unten. Bei Zinserhöhungen gibt der Kurs auch nach. Nach meiner Einschätzung als Teil des Sicherheitsbausteines eher nicht geeignet und als etwas weniger risikoscheue Anlage eher zu geringe Nachsteuer-Rendite. Würde abraten, aber nur meine persönliche Einschätzung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HHanseat 2. Juli · bearbeitet 2. Juli von HHanseat Zu den bereits genannten Nachteilen kommen aktuell noch extrem geringe Spreads für das höhere Risiko bei High Yield: Quelle S. 71 Wenn Du wie geschrieben bessere Diversifikation zu Aktien willst, wären Staatsanleihen guter Bonität aktuell geeigneter. Die steigen normalerweise, wenn Aktien in den Keller rauschen. High Yield Unternehemnsanleihen hingegen gehen mit auf Talfahrt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geldvermehrer 2. Juli Vielen Dank, das hilft mir. Hab mich tatsächlich vertan, wie ihr bemerkt habt, es sind Unternehmensanleihen, ich ging fälschlicherweile von Staatsanleihen aus, Diversifikation also nicht mehr gegeben und dann die von euch genannten Nachteile Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geldvermehrer 3. Juli · bearbeitet 3. Juli von geldvermehrer Wie schätzt ihr dieses video zu Anleihen ein? Zu gebrauchen oder ab in die Tonne Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein 3. Juli Was er sagt stimmt. Ob einem das Rendite/Risikoverhältnis gefällt, ist eine persönliche Entscheidung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett 3. Juli Wenn, würde ich auch eher diesen ETF nehmen: Amundi EUR Short Term High Yield Corporate Bond ESG UCITS ETF (Dist) https://extraetf.com/de/etf-profile/LU1617164998 Begründung: Kürzere Duration (1,76 vs. 2,38 Jahren), dadurch weniger Zinsänderungsrisiko. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geldvermehrer 3. Juli · bearbeitet 4. Juli von geldvermehrer Am 3.7.2026 um 09:30 von Ramstein: Was er sagt stimmt. Ob einem das Rendite/Risikoverhältnis gefällt, ist eine persönliche Entscheidung. Meinst du speziell den 6%er in Bezug auf Rendite/Risikoverhältnis? Renditeerwartunng sehe ich langfristig unter z.B. All World, dafür aber max. DD und Vola auch um einiges nierdiger. Für die Frist von 5-10 Jahren vielleicht dann schon eine Option? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger 5. Juli Am 3.7.2026 um 09:49 von krett: ... Begründung: Kürzere Duration (1,76 vs. 2,38 Jahren), dadurch weniger Zinsänderungsrisiko. Mit Anleihen habe ich mich bisher nur wenig beschäftigt. Ist es bei (High Yield) Unternehmensanleihen nicht so, dass da das Risiko zum Ende der Laufzeit noch mal deutlich steigt, weil sich das Pleiterisiko des Emitenten dann manifestiert, wenn er die Anleihe zurück zahlen muss? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 5. Juli · bearbeitet 5. Juli von Puppi vor einer Stunde von OttoKleinanleger: Ist es bei (High Yield) Unternehmensanleihen nicht so, dass da das Risiko zum Ende der Laufzeit noch mal deutlich steigt, weil sich das Pleiterisiko des Emitenten dann manifestiert, wenn er die Anleihe zurück zahlen muss? Richtig, soweit ich mich erinnern kann aus diversen Quellen (u.a. A. Beck). Habe mir das Video nun auch angesehen. Der Sinn von HY-Bond-ETFs ist mir immer noch schleierhaft. - so gut wie keine diversifizierende Wirkung zu Aktien-IG-Staatsanleihen/Geldmarkt-Mischungen und damit auf Gesamtportfolio-Ebene - meist teurer als Aktien-/IG-Staatsanleihen-ETFs (höhere TER) - zusätzlich steuerlich von Nachteil im Vergleich zum alternativen Rendite-Booster-Baustein Aktien (eben keine 30% TFS) Im Klartext: Wieso soll ich mich freiwillig für ein Produkt entscheiden, dessen Sinn möglichst hohe Rendite-Erzeugung ist (bei dann logischerweise hoher Korrelation zu Aktien-Schwankungen), was gleichzeitig aber mehr kostet an Gebühren als die Alternative und was zusätzliche steuerliche Produkt-Nachteile hat? Da überlasse ich die Rendite-Aufgabe doch lieber (anteilig) dem Aktien-ETF, der weniger kostet und auf dessen dicke Gewinne ich 30%TFS bekomme, während der (ebenso günstigere) IG-Staatsanleihen/Geldmarktteil im Portfolio kaum/weniger Rendite abwirft, wodurch die Nicht-TFS dort aber auch nicht so viel negativ wirken kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Walter White 5. Juli vor 32 Minuten von OttoKleinanleger: Mit Anleihen habe ich mich bisher nur wenig beschäftigt. Ist es bei (High Yield) Unternehmensanleihen nicht so, dass da das Risiko zum Ende der Laufzeit noch mal deutlich steigt, weil sich das Pleiterisiko des Emitenten dann manifestiert, wenn er die Anleihe zurück zahlen muss? Nicht unbedingt, das Zauberwort heißt Bonität, das Emittenten Risiko und Zahlungsausfall ist auch während der Laufzeit gegeben. Hohe Rendite - erhöhtes Ausfallrisiko, bedeutet nicht schwarz/weiß Denken, es sind viele Graustufen. Achte ich auf Jahresabschlüsse, Verschuldungsgrad, Liquiditätsreserve und Zinsdeckung, benötige ich zumindest am Laufzeitende meiner HY Bonds kein Baldrium und Windeln zum Wechseln. Kaufe ich allerdings einen brennenden Stall, muss ich mich nicht wundern das ich anschließend keine Kuh rein stellen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 5. Juli · bearbeitet 5. Juli von Puppi vor einer Stunde von OttoKleinanleger: Ist es bei (High Yield) Unternehmensanleihen nicht so, dass da das Risiko zum Ende der Laufzeit noch mal deutlich steigt, weil sich das Pleiterisiko des Emitenten dann manifestiert, wenn er die Anleihe zurück zahlen muss? Ich habe deine Frage 2x der KI gestellt. 1x mit und einmal ohne einem Beginn-Austausch mit dem Wort "High Yield Anleihen". Es ist verblüffend, wie unzuverlässig und bekloppt die KI immer wieder ist . Antwort 1: https://share.google/aimode/BQXFSVSz5QLIRoTMr Zitat "Ja, dieser Gedanke ist absolut richtig und beschreibt ein zentrales Risiko bei High-Yield-Anleihen: das sogenannte Refinanzierungsrisiko (Refinancing Risk). Entgegen der Annahme bei sicheren Staatsanleihen, bei denen das Risiko gegen Laufzeitende gegen Null sinkt (da die Rückzahlung immer wahrscheinlicher wird), spitzt sich die Lage bei finanziell angeschlagenen Unternehmen am Laufzeitende oft dramatisch zu. Warum das Risiko am Ende der Laufzeit oft explodiert Fehlende Cash-Reserven: Die wenigsten High-Yield-Emittenten haben am Ende der Laufzeit genug Ersparnisse auf dem Bankkonto, um die Anleihe (z. B. 500 Millionen Euro) bar zurückzuzahlen. Die Notwendigkeit der Anschlussfinanzierung: Unternehmen müssen fast immer eine neue Anleihe am Markt platzieren, um mit diesem frischen Geld die alte Anleihe zu tilgen ("Rollover"). Das "Alles-oder-Nichts"-Szenario: Findet das Unternehmen in dieser kritischen Phase keine Banken oder Investoren, die ihm neues Geld leihen, droht trotz pünktlicher Zinszahlungen in den Vorjahren die sofortige Insolvenz am Tag der Fälligkeit. Wann wird dieses Risiko besonders gefährlich? Gestiegene Marktzinsen: Wenn die Zinsen während der Laufzeit stark gestiegen sind, muss das Unternehmen die neue Anleihe zu viel schlechteren Konditionen ausgeben. Die Zinslast kann dann untragbar werden. Kreditklemmen am Markt: In einer schweren Rezession oder Finanzkrise friert der High-Yield-Markt oft komplett ein. Selbst solide geführte Unternehmen bekommen dann vorübergehend einfach kein neues Geld, egal wie viel Zins sie bieten. Verschlechtertes Geschäftsmodell: Hat sich die Ertragslage des Unternehmens verschlechtert, verweigern Investoren die Refinanzierung am Laufzeitende komplett. Wie reagiert der Markt darauf? (Die "Maturity Wall") In der Fachsprache wird genau dieses Phänomen genau beobachtet. Droht eine Welle von Fälligkeiten in einem Sektor, spricht man von der "Maturity Wall". Bei extrem kriselnden Unternehmen kann man im Kursverlauf beobachten, dass die Anleihe kurz vor dem Ende stark an Wert verliert (z. B. auf 40 % des Nennwertes fällt), weil der Markt realisiert, dass die Refinanzierung scheitern wird." Antwort 2: https://share.google/aimode/qNDU0wT7U82JkAf9Z Zitat "Nein, das Gegenteil ist der Fall. Das Risiko sinkt zum Ende der Laufzeit meist deutlich. [1] Das Prinzip der "Risiko-Maturitäts-Struktur" Höchstes Risiko in der Mitte: Das Ausfallrisiko ist oft in den mittleren Jahren der Laufzeit am höchsten. Gewissheit am Ende: Kurz vor der Rückzahlung ist die finanzielle Lage des Emittenten sehr gut absehbar. Pull-to-Par-Effekt: Der Kurs nähert sich zum Ende hin immer der 100-Prozent-Marke an. Kürzere Duration: Das Zinsänderungsrisiko nimmt mit jedem Tag Restlaufzeit ab. [1] Das Refinanzierungsrisiko (Der Kern Ihres Gedankens) Ihr Gedanke ist logisch, betrifft aber einen anderen Zeitpunkt: Frühzeitige Planung: Unternehmen zahlen Anleihen selten aus Cash-Beständen zurück. Rollieren von Schulden: Sie geben 6 bis 12 Monate vor Ablauf eine neue Anleihe heraus. Die kritische Phase: Das echte Risiko manifestiert sich also nicht am Endtermin, sondern Monate vorher bei dem Versuch der Refinanzierung. Die Frist: Schafft das Unternehmen diese Refinanzierung nicht, droht die Pleite lange vor dem eigentlichen Rückzahlungsdatum. Fazit Wenn eine High-Yield-Anleihe nur noch wenige Wochen Restlaufzeit hat und das Unternehmen die Refinanzierung bereits gelöst hat, ist das Risiko minimal. Die Phase kurz vor Schluss ist bei gesunden oder erfolgreich refinanzierten Unternehmen die sicherste Zeit für Anleger." ...wobei... wenn man sehr genau liest, erkennt man, was der zentrale Risikopunkt ist... nämlich die Refinanzierung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett 5. Juli · bearbeitet 5. Juli von krett vor 1 Stunde von OttoKleinanleger: Mit Anleihen habe ich mich bisher nur wenig beschäftigt. Ist es bei (High Yield) Unternehmensanleihen nicht so, dass da das Risiko zum Ende der Laufzeit noch mal deutlich steigt, weil sich das Pleiterisiko des Emitenten dann manifestiert, wenn er die Anleihe zurück zahlen muss? Man muss hier unterscheiden über was für High Yield Anleihen man redet. In die High Yield ETFs wandert NICHT der größte Ramsch den es gibt. Denn zwei Voraussetzungen müssen gegeben sein: Es muss ein Rating geben und die Anleihe braucht ein Mindestvolumen (dreistelliger Millionenbetrag). Emittenten, bei denen die schlechte wirtschaftliche Lage erst bei Fälligkeit zu Tage tritt, sind unter diesen Voraussetzungen extrem unwahrscheinlich. Wenn, dann ist das schon längere Zeit vorher bekannt und entsprechend eingepreist. Anders ist es, wenn man über High Yield Anleihen redet, welche kein Rating und nur Volumen vom <100 Mio. € haben. Diese bringen aber auch nochmal ein paar %-Punkte mehr Rendite. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 5. Juli · bearbeitet 5. Juli von Lazaros vor einer Stunde von Walter White: Kaufe ich allerdings einen brennenden Stall, Ist das nicht eine sehr gute Beschreibung für alle Unternehmen, welche Junk-Bonds (Ramschanleihen) zur Finanzierung benötigen, da sie zu marktüblichen Konditionen keine Kredite bekommen? Für mich ist die Phase kurz vor auslaufen einer HY-Anleihe bis die Anschlussfinanzierung gesichert ist, die Zeit mit dem höchsten Ausfallsrisiko. PS Gerade da sind die Chancen natürlich auch am Größten -> also wie immer: viel Risiko, viel mögliche Rendite. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Walter White 5. Juli vor 40 Minuten von Lazaros: also wie immer: viel Risiko, viel mögliche Rendite. Genau, daher gilt ja auch: als Beimischung in einer "gesunden" Positionsgröße zum Gesamtdepot ist genau so wichtig wie die gute Recherche. Ok, bei so einem ETF gilt zweiteres nicht, den lässt man entspannt laufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Muessiggaenger 5. Juli Wem Banken keinen Kredit geben wollen/würden (=non investment grade), dem möchte auch ich kein Geld anvertrauen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett 6. Juli · bearbeitet 6. Juli von krett vor 9 Stunden von Muessiggaenger: Wem Banken keinen Kredit geben wollen/würden (=non investment grade), dem möchte auch ich kein Geld anvertrauen. Und warum geben Banken keinen Kredit? Weil das Risiko zu groß ist. Aus dem gleichen Grund kaufen Banken mit dem Geld, was sie nicht an Mittelständler verleihen, aber auch keine Aktien, weil zu Risikobehaftet. Nach deiner Logik darfst du dein Geld also auch nicht in Aktien anlegen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geldvermehrer 6. Juli vor 22 Stunden von Puppi: Richtig, soweit ich mich erinnern kann aus diversen Quellen (u.a. A. Beck). Habe mir das Video nun auch angesehen. Der Sinn von HY-Bond-ETFs ist mir immer noch schleierhaft. - so gut wie keine diversifizierende Wirkung zu Aktien-IG-Staatsanleihen/Geldmarkt-Mischungen und damit auf Gesamtportfolio-Ebene - meist teurer als Aktien-/IG-Staatsanleihen-ETFs (höhere TER) - zusätzlich steuerlich von Nachteil im Vergleich zum alternativen Rendite-Booster-Baustein Aktien (eben keine 30% TFS) Im Klartext: Wieso soll ich mich freiwillig für ein Produkt entscheiden, dessen Sinn möglichst hohe Rendite-Erzeugung ist (bei dann logischerweise hoher Korrelation zu Aktien-Schwankungen), was gleichzeitig aber mehr kostet an Gebühren als die Alternative und was zusätzliche steuerliche Produkt-Nachteile hat? Da überlasse ich die Rendite-Aufgabe doch lieber (anteilig) dem Aktien-ETF, der weniger kostet und auf dessen dicke Gewinne ich 30%TFS bekomme, während der (ebenso günstigere) IG-Staatsanleihen/Geldmarktteil im Portfolio kaum/weniger Rendite abwirft, wodurch die Nicht-TFS dort aber auch nicht so viel negativ wirken kann. Puppi hat es schön auf den Punkt gebracht, die Antwort kann aus meiner Sicht nur in der erwartbaren niedrigeren Vola/max. DD liegen, für einen Anlagehorizont deutlich unter den für Aktien empfohlenen mind. 10 Jahren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 6. Juli · bearbeitet 6. Juli von Schwachzocker Am 5.7.2026 um 11:16 von Puppi: - zusätzlich steuerlich von Nachteil im Vergleich zum alternativen Rendite-Booster-Baustein Aktien (eben keine 30% TFS) Das klingt ein wenig so, als wenn der Staat netterweise Aktien fördert, Anleihen jedoch nicht? Warum macht der Staat denn so etwas? Die Teilfreistellung ist kein Vorteil, sondern eine Kompensation für einen Nachteil an anderer Stelle. Und dementsprechend ist die fehlende Teilfreistellung bei Anleihen auch kein Nachteil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 6. Juli · bearbeitet 6. Juli von Puppi vor 36 Minuten von Schwachzocker: Die Teilfreistellung ist kein Vorteil, sondern eine Kompensation für einen Nachteil an anderer Stelle. Die Teilfreistellung wirkt auch auf Aktienkursgewinne (und nichtnur auf Dividenden), für die sie eigentlich nicht gedacht war. Das IST ein Vorteil, den z.B. viele Einzelaktienanleger bis heute nicht sehen. Ein Dax ETF mit 30% Teilfreistellung ist z.B. bei der Nachsteuerrendite besser als ein gleiches Einzelaktiendepot aller Dax-Werte. Dazu gibt es auch Berechnungen Soweit ich in Erinnerung habe, beträgt der Performance-Vorteil nach Steuern nach 30 Jahren je nach Szenario 15-20%. Bei Indizes mit wenig Dividenden (Welt-ETFs) ist es sowieso noch mehr ein Vorteil, da die Gewinne dort aktuell hauptsächlich durch Kursgewinne steigen. Den Vorteil durch Sitz in Irland oder SWAPS (871(m)) habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 6. Juli vor 35 Minuten von Puppi: Die Teilfreistellung wirkt auch auf Aktienkursgewinne (und nichtnur auf Dividenden), für die sie eigentlich nicht gedacht war. Das IST ein Vorteil, den z.B. viele Einzelaktienanleger bis heute nicht sehen. ... Verstehe ich nicht! Welchen Sinn ergibt es, zwischen Kursgewinnen und Dividenden zu unterscheiden? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 6. Juli · bearbeitet 6. Juli von Puppi vor 31 Minuten von Schwachzocker: Verstehe ich nicht! Welchen Sinn ergibt es, zwischen Kursgewinnen und Dividenden zu unterscheiden? Bei den Kursgewinnen zahlt der Einzelaktienanleger ganz am Ende bis zu 28% Abgeltungssteuer+Soli+Kirchensteuer, während der Aktien-Fondsanleger nur bis zu 19,6% bezahlt. Die Auswirkung dieses Unterschiedes wird oft massiv unterschätzt. Ist bisschen OT hier, aber weil du es bist auf die Schnelle ein Beispiel: https://share.google/aimode/MCXN4GParKrg3mh35 https://share.google/aimode/vp4WzGIF9sDMETBlL Nur bei Einzelaktiendepots, die auf Unternehmen mit sehr hoher Dividendenrendite setzen, dreht sich das Bild dann im Vergleich zu einem entsprechenden Dividenden-Fonds. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag