Schwachzocker 6. Juli · bearbeitet 6. Juli von Schwachzocker Danke! Übrigens eine interessante Ausdrucksweise der KI: Zitat ...aber Sie zahlen beim Verkauf auf jeden Cent Gewinn unbarmherzig 26,375 % Steuer. Dem Fiskus mangelt es offenbar an Einfühlungsvermögen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Muessiggaenger 8. Juli Am 6.7.2026 um 08:42 von krett: Und warum geben Banken keinen Kredit? Weil das Risiko zu groß ist. Aus dem gleichen Grund kaufen Banken mit dem Geld, was sie nicht an Mittelständler verleihen, aber auch keine Aktien, weil zu Risikobehaftet. Nach deiner Logik darfst du dein Geld also auch nicht in Aktien anlegen. Nein, das ist nicht das Gleiche. Hier ging es um die Frage, ob dieser spezielle Anleihen-Fonds (dem Charakter nach sind Anleihen nachrangige Darlehen) von Unternehmen mit Non Investment-Grade (=schlechtere Bonität, höheres Ausfallrisiko) für den „Sicherheitsbaustein“ eines Aktien/Anleihen-Portfolios geeignet sind. Und das sind sie nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein 8. Juli vor 6 Minuten von Muessiggaenger: Anleihen-Fonds (dem Charakter nach sind Anleihen nachrangige Darlehen) Warum gibt es dann noch gesicherte, ungesicherte und nachrangige Anleihen, wenn doch alle "nachrangig" sind? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Muessiggaenger 8. Juli vor 3 Stunden von Ramstein: Warum gibt es dann noch gesicherte, ungesicherte und nachrangige Anleihen, wenn doch alle "nachrangig" sind? Der Xtrackers II EUR High Yield Corporate Bond UCITS ETF 1C investiert nicht gezielt in besicherte Unternehmensanleihen. Er bildet einen High-Yield-Unternehmensanleihenindex physisch nach und hält überwiegend ungesicherte (Senior Unsecured) Unternehmensanleihen sowie teilweise auch nachrangige Anleihen, je nachdem, was im Index enthalten ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 9. Juli Ich frage mich, ob ein ETF im High-Yield-Bereich überhaupt der richtige Ansatz ist und ein aktiv gemanagter Fond nicht die bessere Wahl wäre. Theoretisch sollt ein kompetentes Fondmanagment das Ausfallrisiko kleiner halten können als ein Kaufen stur nach Index. Was sagen die Performance-Zahlen in der Praxis? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Donnerstag um 09:46 vor 35 Minuten von radler2: ...Theoretisch sollt ein kompetentes Fondmanagment das Ausfallrisiko kleiner halten können als ein Kaufen stur nach Index.... Wie soll das funktionieren? Soweit mir bekannt ist, bildet dieser ETF die Marktkapitalisierung ab. Die Rendite sollte also ungefähr der Durchschnittsrendite in diesem Sektor entsprechen. Dann kommen aber die Kosten hinzu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 Freitag um 07:23 Funktionieren kann das, indem das Fondmanagement gezielt Anleihen auswählt, die ein günstigeres Risiko-Rendite-Verhältnis haben als der breite Markt. Es gibt einige Fonds, die von sich behaupten, das zu können. Bei aktiven Aktienfonds bleibt dies oft ein leeres Versprechen, aber bei Anleihen könnte ich mir vorstellen, daß hier eine Prognose aufgrund der Analyse der Bilanzzahlen usw. eher möglich ist. Die Frage ist, ob sich das in der Praxis als wahr erweist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Freitag um 07:47 · bearbeitet Freitag um 07:54 von Schwachzocker vor 31 Minuten von radler2: Funktionieren kann das, indem das Fondmanagement gezielt Anleihen auswählt, die ein günstigeres Risiko-Rendite-Verhältnis haben als der breite Markt. Es gibt einige Fonds, die von sich behaupten, das zu können.... Ja, das müssen die wohl auch behaupten. Welchen Sinn würde eine Investition dort sonst ergeben? Gibt es irgendeinen aktiven Fonds, der das nicht von sich behauptet? Sagt da irgendwer: "Hurra, wir haben ein schlechtes Risiko-Rendite-Verhältnis."? Es behauptet ja auch jeder Autohersteller, die Autos mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu produzieren. Es können aber nicht alle das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben. vor 31 Minuten von radler2: ...Bei aktiven Aktienfonds bleibt dies oft ein leeres Versprechen, aber bei Anleihen könnte ich mir vorstellen, daß hier eine Prognose aufgrund der Analyse der Bilanzzahlen usw. eher möglich ist. Die Frage ist, ob sich das in der Praxis als wahr erweist. Im Allgemeinen dürfte der Anleihenmarkt noch effizienter sein als der Aktienmarkt. Das ist schon deshalb erwartbar, weil die Endfälligkeitsrendite von Anleihen meistens berechenbar ist. Zugegebenermaßen haben wir es hier mit dem Schrottsektor zu tun. Aber mal unter uns: Die Rendite, die dieser Fonds ausspuckt, ist die durchschnittliche Rendite der aktiven Fonds in diesem Sektor. Private Kleinanleger dürften da aufgrund ihres geringen Kapitals kaum ins Gewicht fallen. Sofern also Prognosen möglich sind, dürften das alle können. Und das Ergebnis fließt genau in die Rendite dieses ETF ein. Natürlich muss es über bestimmte Zeiträume immer Gewinner und Verlierer geben. Genau wie im Aktienmarkt wechseln sich Gewinner und Verlierer aber ab, und man weiß nicht, wann dies geschieht. Was sicher ist, sind die Kosten, die bei aktiven Fonds im allgemeinen höher sind als bei diesem Fonds. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt Freitag um 07:47 · bearbeitet Freitag um 07:51 von hattifnatt vor 26 Minuten von radler2: Die Frage ist, ob sich das in der Praxis als wahr erweist. Die von Dow Jones herausgegebene "SPIVA® U.S. Scorecard" ist eine gute Quelle: https://www.spglobal.com/spdji/en/documents/spiva/spiva-us-year-end-2025.pdf Zitat Results for bond managers were poor, with a cross-category average underperformance rate of 70%, higher than the 62% observed across equities. 82% of General Investment-Grade and 76% of High Yield funds underperformed. Perhaps aided by the tailwind of a weakening U.S. dollar, Emerging Market Debt was a bright spot and the sole fixed income category to post majority outperformance, with only 31% of Emerging Market Debt funds underperforming. Längerfristige Auswertung: https://icfs.com/specialists-desk/spiva-scorecard-results Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag