radler2 Mittwoch um 09:09 vor 34 Minuten von s1lv3r: Das ist einfach so unsachlich, das man sich schon fragen muss, ob du das überhaupt noch ernst meinst ... Das magst du so sehen. Ein Rentenfaktor von 27 entspricht einem Auszahlungsplan von 30 Jahre bei 0% Zinsen. Da kann mir ein Versicherer transparent vorrechnen, warum er kein besseres Angebot machen kann, es ändert nichts daran, daß es für mich mies ist. Versicherungen haben natürlich ihren Sinn - zur Absicherung von essentiellen Lebensrisiken, aber nicht zum Vermögensaufbau. Leider habe auch ich diesen Fehler gemacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r Mittwoch um 09:55 vor 25 Minuten von radler2: Versicherungen haben natürlich ihren Sinn - zur Absicherung von essentiellen Lebensrisiken, [...] Das Langlebigkeitsrisiko ist halt leider aber auch ein essentielles Lebensrisiko (lese mal den verlinkten Thread). Wer eh schon genügend sichere Ansprüche in GRV und bAV hat um seine Grundbedürfnisse zu befriedigen, für den ist die eigenverantwortliche Anlage im eigenen Depot (oder eben der Auszahlplan) bestimmt besser geeignet. Für wen das nicht zutrifft, kann es aber eben durchaus sinnvoll sein, dieses Risiko über eine Lebensversicherung abzusichern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ Mittwoch um 15:09 Am 7.7.2026 um 11:18 von radler2: Gerd Kommer hat nachgerechnet, daß der break even erst ab ca. 100 ist. Für das marginale Risiko, so alt zu werden, ist die Versicherung viel zu teuer. Dazu kommt ja noch, dass viele Versicherungen nicht einmal die Inflation ausgleichen. Da bleibt dann mit 100 real sowieso kaum noch was übrig, während man dann beim Aktiendepot langsam auf Kaviardiät umstellen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 15:54 · bearbeitet Mittwoch um 16:02 von satgar vor 53 Minuten von sedativ: Dazu kommt ja noch, dass viele Versicherungen nicht einmal die Inflation ausgleichen. Sprichst du hier jetzt von klassisch verzinsten Policen, oder fondspolicen, in der ansparphase? Oder richtet sich der Vorwurf gegen die Rentenphase generell, die bei fast jedem Produkt so gut wie immer klassisch verzinst daher kommt? Zu diesem Vorwurf, und der Nutzung einer dynamischen Überschussbeteiligung im Rentenbezug, mal was von der KI ausgearbeitet: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ Mittwoch um 17:03 Ohne Inflationsausgleich ist völlig offen, wie hoch die Rente real am Ende wirklich ist, mit diesem Ausgleich wird es in der Ansparphase richtig teuer. Und vererbt wird nix. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 17:09 · bearbeitet Mittwoch um 17:27 von satgar vor 23 Minuten von sedativ: Ohne Inflationsausgleich ist völlig offen, wie hoch die Rente real am Ende wirklich ist, mit diesem Ausgleich wird es in der Ansparphase richtig teuer. Und vererbt wird nix. Sofern man keine „garantiere Rentensteigerung“ vereinbart, hat das auf die Ansparphase gar keine Auswirkungen. Wie ich geschildert haben, hängt es beim Inflationsausgleich davon ab: - welcher rechnungszins für die Rentenphase im Vertrag vereinbart ist - und ob der Versicherer mit seinen Anlagen den Rechnungszins übertrifft oder nicht. Und dann kann man auch einen Inflationsausgleich bekommen. Für sehr alte Verträge halt leider nicht. Aber die haben eben auch keinen Rentenfaktor von 27. Einen Tod muss man eben also einfach sterben. Man kann aber sagen, das Versicherer schon Inflationsausgleich können. Es klappt halt nur nicht für jeden einzelnen Vertrag und Kunden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee Mittwoch um 17:32 vor 20 Minuten von satgar: Für sehr alte Verträge halt leider nicht. Aber die haben eben auch keinen Rentenfaktor von 27. Mir wird ein Vertrag mit einem Rentenfaktor von 50 ausgezahlt. Ich hatte länger überlegt, ob ich den "kapitalisieren" oder verrenten lasse.. Habe mich für letzteres entschieden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 17:49 vor 15 Minuten von odensee: Mir wird ein Vertrag mit einem Rentenfaktor von 50 ausgezahlt. Ich hatte länger überlegt, ob ich den "kapitalisieren" oder verrenten lasse.. Habe mich für letzteres entschieden. Meiner Meinung nach eine sehr weise Entscheidung. Bei den alten Schätzchen muss man sehr genau nachrechnen, nach wie viel Jahren sich das „amortisiert“. Und das geht manchmal extrem zackig im vergleich zu heutigen Policen, die das nur mit Überschussbeteiligung schaffen können. Und selbst dann wird man wohl auf solche realen Faktoren wie bei dir, nicht kommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 gestern um 07:34 Uhr Ein Rentenfaktor von 50 ist fast das Doppelte, was heute üblich ist. Das würde einem 30 Jahre laufenden Auszahlung bei 4,5% Verzinsung entsprechen. Das Angebot hätte ich auch angenommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fgk gestern um 09:44 Uhr Das gilt aber für die Garantie. Wenn Rentenfaktor 25 garantiert ist, wird es effektiv möglicherweise mehr geben. Umgekehrt wird 50 möglicherweise nicht der garantierte, sondern der tatsächliche Rentenfaktor gewesen sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar gestern um 12:20 Uhr · bearbeitet gestern um 12:23 Uhr von satgar vor 2 Stunden von fgk: Das gilt aber für die Garantie. Wenn Rentenfaktor 25 garantiert ist, wird es effektiv möglicherweise mehr geben. Umgekehrt wird 50 möglicherweise nicht der garantierte, sondern der tatsächliche Rentenfaktor gewesen sein. In dem Fall wird es sicherlich, wegen dem Alter des Vertrages, dem Garantiezins und seiner sterbetafel, der garantierte Faktor sein. Weil einen „aktuellen Faktor“, der dann noch Überschüsse in der Rentenphase einpreisen könnte, kann es hier aufgrund der oben erläuterten Umstände nicht mehr geben. Bei so alten Dingern kriegt man dann immer den garantierten, eben weil der so hoch ist. andersherum natürlich auch. Ich hab einige Policen mit 0,9% Rechnungszins. Da werde ich zu 99% Wahrscheinlichkeit einen „aktuellen Faktor“ kriegen und nicht den garantierten. So schlecht kann die Ertragslage eines Lebensversicherers gar nicht sein, ohne das sein Geschäftsmodell als Kapitalsammelstelle grundlegend infrage steht. schaut man sich die zu erwartenden lebenslängen an, ist für so eine lebenslange Verrentung ein Faktor 30 sicherlich noch ok. 35 wäre dann schon sehr ordentlich und 40 als aktuellen Faktor zu kriegen, klasse. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag