hattifnatt 6. September · bearbeitet 6. September von hattifnatt vor 35 Minuten von Der Horst: Mal gefragt, wenn die Einzelaktien in Summe negativ sind und man diese gerne verkaufen möchte aber den Verrechnungstopf nicht aufgeben will Tust du ja nicht, weil die realisierten Verluste im Verlusttopf für Aktien landen. Zitat ist es klüger mit dem Verkauf zu warten Nur wenn du denkst, dass die Positionen den Verlust wieder reinholen. Sonst (z.B. wenn sie immer weiter fallen ) wäre es besser, die Verluste zu begrenzen/realisieren und z.B. in der Hoffnung auf Ausgleich eine (bis jetzt) "S&P500-ähnliche" Position wie Berkshire Hathaway zu kaufen. Zitat oder ist es egal und man verkauft bereits heute und hofft dann später in ein paar Jahren, dass der Verlusttopf verrechnet wird mit ETF-Gewinnen, wenn ein Urteil fällt? Darauf würde ich nicht warten - allerdings verfällt der Verlusttopf ja auch nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 6. September vor 29 Minuten von hattifnatt: allerdings verfällt der Verlusttopf ja auch nicht. Im Todesfall schon, im Gegensatz zu den unrealisierten Verlusten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vogelhaus 28. September https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/steuern-verfassungsurteil-zu-aktienverlusten-rueckt-naeher-05/100214870.html liest sich recht positiv für Anleger Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio 28. September · bearbeitet 28. September von Malvolio vor 5 Stunden von Vogelhaus: https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/steuern-verfassungsurteil-zu-aktienverlusten-rueckt-naeher-05/100214870.html liest sich recht positiv für Anleger Wollen wir es mal hoffen, dass es dann bald endlich ein Urteil gibt. Das Elend dauert ja schon lange genug. Zitat ... Im November 2020 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) Zweifel geäußert, dass es verfassungskonform ist, wenn Anleger ihre Aktienverluste nur mit Aktiengewinnen verrechnen können ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vogelhaus 17. Oktober Vielleicht interessante Erinnerung an all jene, die sonst keine KAP bei ihren Jahressteuern erklären (weil sie denken, der Broker führt ja eh ab und Günstigerprüfung ist für mich irrelevant). Kapitalerträge sollten meines Verständnisses nach nachträglich via „Änderung nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO" erklärt werden, damit sie, sofern der BGH positiv entscheidet, mit den Verlusten durch das Finanzamt verrechnet werden. Die Frist für Steuerbescheinigungen für das Steuerjahr 2022 endet 31.12.2026! Ich habe es just nachgeholt für 2025/2024. Ärgerlich, dass ich den Mist jetzt jedes Jahr machen muss wegen der wahrscheinlich immer anfallenden Vorabpauschale, sofern wir in keine Baisse reinrutschen ;D Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Carol Jarecki 17. Oktober Wer sagt denn das die Entscheidung diese Jahr kommt? Das kann noch Jahre dauern, Erbschaftssteuer ist ja auch immer noch kein Urteil gesprochen worden obwohl es hieß die Woche gibts ne Entscheidung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 17. Oktober · bearbeitet 17. Oktober von satgar vor 16 Minuten von Carol Jarecki: Wer sagt denn das die Entscheidung diese Jahr kommt? Das kann noch Jahre dauern, Erbschaftssteuer ist ja auch immer noch kein Urteil gesprochen worden obwohl es hieß die Woche gibts ne Entscheidung. Das ist so nicht korrekt beschrieben. Zur Erbschaftssteuer gibt/gab es Verhandlungstermine. Eine Entscheidung wird erst 2027 erwartet. Man muss das schon dezidiert korrekt wiedergeben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vogelhaus 17. Oktober vor 6 Stunden von Carol Jarecki: Wer sagt denn das die Entscheidung diese Jahr kommt? Das kann noch Jahre dauern, Erbschaftssteuer ist ja auch immer noch kein Urteil gesprochen worden obwohl es hieß die Woche gibts ne Entscheidung. Ist nicht gesagt aber dennoch muss der Kapitalertrag veranlagt werden, sonst verrechnen die nach Urteilsspruch nix!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko 17. Oktober vor 10 Stunden von Vogelhaus: Kapitalerträge sollten meines Verständnisses nach nachträglich via „Änderung nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO" erklärt werden Worin bestehen denn die Tatsachen oder Beweismittel, die nachträglich bekannt werden, und inwiefern führen diese zu einer höheren Steuer? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
MeinNameIstHase 18. Oktober Am 17.10.2026 um 09:10 von Vogelhaus: Kapitalerträge sollten meines Verständnisses nach nachträglich via „Änderung nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO" erklärt werden, damit sie, sofern der BGH positiv entscheidet, mit den Verlusten durch das Finanzamt verrechnet werden. Mir ist nicht klar, worüber der BGH entscheiden soll. Meinst Du die beschränkte Verlustverrechnung von Aktienverlusten und die Prüfung durch das BVerfG nach Vorlage durch den BFH? § 173 Absatz 1 Nr. 1 AO betrifft neue Tatsachen oder Beweise. Dazu gehören andere/neue Rechtsauslegungen aber in der Regel nicht. Das erreicht man vielmehr, indem man den Bescheid "offen" hält (Einspruch) bzw. das FA ihn für vorläufig erklärt nach § 165 Absatz 1 Nr. 3 AO, wenn ein Verfahren vor dem BVerfG anhängig ist. Also einfach mal das Kleingedruckte im Steuerbescheid lesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wpapifo 19. Oktober Am 17.10.2026 um 13:12 von Carol Jarecki: Wer sagt denn das die Entscheidung diese Jahr kommt? Das kann noch Jahre dauern, Erbschaftssteuer ist ja auch immer noch kein Urteil gesprochen worden obwohl es hieß die Woche gibts ne Entscheidung. Aus dem in #28 verlinkten Handelsblattartikel: Zitat Wie ein Sprecher des Bundesverfassungsgerichts dem Handelsblatt bestätigte, befindet sich das Verfahren in Bearbeitung; eine Entscheidung sei für das laufende Jahr beabsichtigt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vogelhaus 19. Oktober vor 16 Stunden von MeinNameIstHase: Mir ist nicht klar, worüber der BGH entscheiden soll. Meinst Du die beschränkte Verlustverrechnung von Aktienverlusten und die Prüfung durch das BVerfG nach Vorlage durch den BFH? Ja. Im Grunde geht's mir darum, meine Aktienverlustvorträge endlich mal mit den anlaufenden Steuern durch Vorabpauschale meiner ETF "gegenzurechnen". Das ist ja per Gesetz heute nicht möglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
gravity 20. Oktober Bundesverfassungsgericht > Aktuelles > Geplante Entscheidungen (für das Jahr 2026) > Zweiter Senat > Nr. 14 Aktenzeichen 2 BvL 3/21 ... ist aber nur "geplant" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag