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Physics

Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot

Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot  

62 Stimmen

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Empfohlene Beiträge

Physics
· bearbeitet von Physics

Hallo zusammen,

 

mich interessiert vor allem die Realität hinter den Diskussionen im Forum, "Mit welchem monatlichen Netto-Betrag kommt ihr im Ruhestand tatsächlich aus", und wie viel davon müsst ihr aktiv aus dem Depot (Verkäufe/Dividenden) beisteuern?

 

Für mich persönlich dient das vor allem der Einordnung. Bei all den großen Summen, die hier im Forum oft im Raum stehen, verliert man im schnell mal die Haftung zur eigenen Lebensrealität.

 

In der anonymen Umfrage geht es um eure tatsächlichen monatlichen Netto-Ausgaben (im Jahresschnitt).

 

Wer mag, kann in den Antworten gerne kurz ergänzen, wie sich das bei euch zusammensetzt, insbesondere zur Wohnsituation, ob das Budget für Single- oder Zwei-Personen-Haushalt gilt und zum konkreten Depot-Anteil an der Ruhestandsfinanzierung. Allerdings nicht zwingend, da es ein sensibles Thema ist. 

 

Wer noch im Berufsleben steht und den Ruhestand plant, kann in den Kommentaren natürlich trotzdem gerne schreiben, welchen Zielkorridor ihr anstrebt.

 

Bin gespannt auf euer Feedback. 

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Ramstein

Budget: Was ist das?

- Lebenshaltungskosten inkl. Urlaub?

- inklusive Einmalausgaben für neues Auto, Wärmepumpe, Solaranlage, Hausrenovierung?

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Schlumich
· bearbeitet von Schlumich

Auch von mir eine Frage / Gedanke: Es kann sein, dass die Ruhestandsphase bzgl. des benötigten Zusatzbudgets aus dem Depot nicht gleichmäßig verläuft. Bspw. benötige ich derzeit eher mehr Zubrot aus dem Depot, da ich Full-Time-Privatier bin. Das ändert sich aber in Bälde, wenn die Renten kommen. Dann reduziert sich der Betrag, der aus dem Depot entnommen werden muss signifikant. 

 

Und noch eine Frage bzgl. der Definition von "Entnahme", da es dazu hier Forum manchmal einen etwas wirren Blick gibt: Sind das nur Verkäufe oder zählst Du hier entnommene Dividenden und Zinsen auch dazu?  

 

Und noch eine Idee: Ich glaube, die Abstufungen bei Frage 1 sind zu grob. Ich vermute, die meisten landen bei 25-75%. Ggf. noch eine Stufe einziehen, also 25-50% und 50-75%.

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Physics
· bearbeitet von Physics
vor 21 Minuten von Ramstein:

Budget: Was ist das?

- Lebenshaltungskosten inkl. Urlaub?

- inklusive Einmalausgaben für neues Auto, Wärmepumpe, Solaranlage, Hausrenovierung?

Ja, so wäre es gedacht, also das, was tatsächlich verbraucht wird (alles inklusive)

vor 9 Minuten von Schlumich:

Auch von mir eine Frage / Gedanke: Es kann sein, dass die Ruhestandsphase bzgl. des benötigten Zusatzbudgets aus dem Depot nicht gleichmäßig verläuft. Bspw. benötige ich derzeit eher mehr Zubrot aus dem Depot, da ich Full-Time-Privatier bin. Das ändert sich aber in Bälde, wenn die Renten kommen. Dann reduziert sich der Betrag, der aus dem Depot entnommen werden muss signifikant. 

Stimmt, es wird nicht gleichmäßig verlaufen, gerade im höheren Alter vermutlich wieder stärker abfallen. Ich würde hier die aktuelle Lebens-Situation eintragen. Mir ist klar, dass es sich im Ruhestandszyklus stark verändern wird, trotzdem macht die aktuelle Situation wohl am meisten Sinn.

 

Edit: Es sollte die Lebenssituation im Ruhestand spiegeln. Kannst hier auch auf die Full-Time-Privatier gehen, wenn es bald soweit ist. 

 

vor 9 Minuten von Schlumich:

Und noch eine Frage bzgl. der Definition von "Entnahme", da es dazu hier Forum manchmal einen etwas wirren Blick gibt: Sind das nur Verkäufe oder zählst Du hier entnommene Dividenden und Zinsen auch dazu?  

Ja, hier die weite Fassung, Verkäufe, Dividenden und Zinsen.  

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Der Heini
vor einer Stunde von Physics:

Ja, so wäre es gedacht, also das, was tatsächlich verbraucht wird (alles inklusive)

Bin ja noch kein Privatier, daher hab ich ja nur meine Planung. Aber solche großen Ausgaben wie PV-Anlage (45T€), Hausrenovierung usw. erledige ich jetzt, vor dem Ruhestand. Sollten die Ausgaben dann höher ausfallen kann ich das durch Einkommen kompensieren.

Auto hab ich vorher angeschafft, aber das wird man mal ersetzen müssen. Was aber einmalig und planbar ist, mache ich vorher.

 

Größte Ausgaben werden bei mir PKV/PPV und Urlaube sein, alles andere an laufenden Kosten minimiere ich schon vorab so gut es geht.

Meine Kosten kalkuliere ich aber mit dem absolut Nötigsten (Minimum) mal 2. Das mal 2 muss dann die Luxusausgaben mit decken.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Die Ausgaben entsprechen nicht zwingend den Einnahmen. Im Pflegeheim wird man häufig mehr als 6000 Euro ausgeben müssen, ohne dass man ein Vermögensmillionär ist. Umgekehrt wird auch ein Schuh draus. Manch einer hat sehr hohe Einnahmen und baut permanent weiter Vermögen auf im Ruhestand. Insofern finde ich die beschreibenden Kommentare bei bei den Antwortmöglichkeiten reichlich stereotyp.

 

Ich habe bei mir sämtliche Ausgaben reingerechnet also inklusive größerer Anschaffungen/Renovierungen aber auch Schenkungen/Spenden. 

 

Grundsätzlich müssen Planung und spätere Realität nicht übereinstimmen. Ich hätte vor der finalen Entscheidung jedenfalls nicht damit gerechnet, wenige Jahre später einen so großen finanziellen Spielraum zu haben. Zu dem Zeitpunkt hätte ich mich sicher 1-2 Stufen niedriger eingestuft bei den Ausgaben. Man weiß halt nie wie sich der Markt nach der Entscheidung entwickelt. Auch hier wirken die Narren des Zufalls. 

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Holgerli
vor 3 Stunden von Physics:

"Mit welchem monatlichen Netto-Betrag kommt ihr im Ruhestand tatsächlich aus",

Die Frage ist: Welche Phase meinst Du? Bei mir teilt sich die Phase in zwei Teile/Zeit: Vor der GRV (FIRE/FU) und mit der GRV (ab 6x Jahre). Davor werde ich bis zu 100% aus dem Depot. danach wohl eher 50%, aufgrund von Renten- und bAV-Zahlungen. +

 

Es fehlt mir bei der ersten Frage auch der Schritt 25-50%, den ich fast am wichtigsten halte. Du hast 0%, unter 25% und dann direkt 25% bis unter 75%. Ohne die Zahlen wirklich zu kennen würde ich aber davon ausgehen, dass sich der größte Teil der Befragten eher im Bereich 25 bis 50% bzw. 50 bis 75% tummeln wird und spannend wäre da die Frage: bei weniger oder mehr als 50%.

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franko
vor 27 Minuten von Sapine:

Im Pflegeheim wird man häufig mehr als 6000 Euro ausgeben müssen [...]

Wie ich an anderer Stelle schon einmal schrieb, ist diese Zahl deutlich zu hoch. Im Durchschnitt würde ich für das erste Jahr mit etwa 3.500 bis 4.000 Euro Monatsbudget rechnen (Heimkosten plus ein paar hundert Euro für persönliche Ausgaben), in den Folgejahren reduziert sich der Eigenanteil außerdem weiter.

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Wishmueller
vor 2 Stunden von Physics:

Stimmt, es wird nicht gleichmäßig verlaufen, gerade im höheren Alter vermutlich wieder stärker abfallen. Ich würde hier die aktuelle Lebens-Situation eintragen. Mir ist klar, dass es sich im Ruhestandszyklus stark verändern wird, trotzdem macht die aktuelle Situation wohl am meisten Sinn.

 

Edit: Es sollte die Lebenssituation im Ruhestand spiegeln. Kannst hier auch auf die Full-Time-Privatier gehen, wenn es bald soweit ist. 

 

Also nach meinem Verständnis ist die Ruhestands-Finanzierung eine ganzheitliche Betrachtungsweise und nicht nur die "aktuelle Situation".  Von daher habe ich auch die "gemischte Finanzierung" angekreuzt und nicht nur die 4 oder 5 Jahre als "Full-Time-Privatier" (bis zum Erreichen der gesetzl. Rente), die ich temporär vollständig aus dem Depot abdecken muss.

 

Vor dem Hintergrund finde ich dann auch die relativ breite Spanne (25% bis 75%) ausreichend, die Frage nach einer "gemischten Finanzierung" wäre damit (für mich) ausreichend abgedeckt. 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 3 Minuten von franko:

Wie ich an anderer Stelle schon einmal schrieb, ist diese Zahl deutlich zu hoch. Im Durchschnitt würde ich für das erste Jahr mit etwa 3.500 bis 4.000 Euro Monatsbudget rechnen (Heimkosten plus ein paar hundert Euro für persönliche Ausgaben), in den Folgejahren reduziert sich der Eigenanteil außerdem weiter.

Du musst neben der Pflege auch die Unterkunft und die Versorgung bezahlen neben Investitionskosten etc. Und oft laufen die Kosten für Deine Wohnung/Haus weiter, weil vielleicht der Partner noch dort lebt oder man eventuell zurück kehren will. Aber ist hier in diesem Faden eher OT. 

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franko
· bearbeitet von franko
Aktuelle Zahlen ergänzt
vor einer Stunde von Sapine:

Du musst neben der Pflege auch die Unterkunft und die Versorgung bezahlen neben Investitionskosten etc.

Das ist alles schon dabei – dafür zahlt ein Pflegeheimbewohner im ersten Jahr durchschnittlich 3.245 3.364 Euro pro Monat (laut VdEK-Studie, Stand Anfang Juli 2026).

 

vor einer Stunde von Sapine:

Und oft laufen die Kosten für Deine Wohnung/Haus weiter, weil vielleicht der Partner noch dort lebt oder man eventuell zurück kehren will.

Das ist allerdings noch nicht dabei.

 

vor einer Stunde von Sapine:

Aber ist hier in diesem Faden eher OT.

Finde ich nicht unbedingt, aber angefangen hast du ja selbst damit.

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OttoKleinanleger

Für größere Anschaffungen bilde ich Rückstellungen. Für die Wohnung orientiere ich mich an den m2 , beim Auto an den Ersatzkosten und eine kleiner Betrag wird noch für Unvorhersehbares, wie z.Bsp. Zahnersatz, zurückgelegt. Diese Rückstellungsraten sehe ich als Kosten an. Das kann man nicht einfach weg lassen und unter Kostenstelle eh-da laufen lassen, zumindest nicht wenn man knapp kalkulieren muss.

Bei der Abstimmung habe ich pi mal Daumen geantwortet denn die Phase vor der Rente und ab der Rente unterscheiden sich schon sehr. Vorher müssten 100% aus dem Depot kommen, später leistet die Rente einen kleinen Beitrag und übernimmt die Krankenversicherung.

Bezüglich Pflegekosten sehe ich es jetzt in der Familie, dass so eine Senioren-WG da gern mal die genannten 3,5k-4k kosten kann, aber die "Zuzahlung" permanent erhalten bleibt und nicht sinkt.

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Der Heini
vor 19 Minuten von OttoKleinanleger:

Bezüglich Pflegekosten sehe ich es jetzt in der Familie, dass so eine Senioren-WG da gern mal die genannten 3,5k-4k kosten kann, aber die "Zuzahlung" permanent erhalten bleibt und nicht sinkt.

https://www.pflege.de/altenpflege/pflegeheim-altenheim/kosten/

Da kann man sich orientieren, jedenfalls sind die 6000€ zu hoch, ansonsten kann man jeglichen Extremfall für die Ruhestandsphase einrechnen, dann liegt man >10000€/Monat und Paar.

 

Ich vergleiche meine auflaufenden Kosten gerne mit dem Durchschnittsrentner, der muss auch irgendwie leben und nur die wenigsten haben eine hohe Zusatzversicherung fürs Alter. Selbst gut situierte Pensionäre mit 3000€/Monat können 5000€ Pflegeanteil kaum stemmen.

Da übertreibt das WPF gerne etwas.

Weiterhin ist die durchschnittliche Dauer im Pflegeheim eher gering, da man dort erst hingeht, wenn man hohen Pflegegrad hat und im eigenen Hause gar nicht mehr zurechtkommt, daher sind die 4000€ nur einige Monate.

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franko
· bearbeitet von franko
vor 35 Minuten von OttoKleinanleger:

Bezüglich Pflegekosten sehe ich es jetzt in der Familie, dass so eine Senioren-WG da gern mal die genannten 3,5k-4k kosten kann, aber die "Zuzahlung" permanent erhalten bleibt und nicht sinkt.

Eine Senioren-WG ist in der Hinsicht kaum mit einem Pflegeheim vergleichbar. Da gibt es von der Pflegekasse im Prinzip nur ambulante Pflegeleistungen plus Wohngruppenzuschlag.

 

vor 9 Minuten von Der Heini:

Weiterhin ist die durchschnittliche Dauer im Pflegeheim eher gering, da man dort erst hingeht, wenn man hohen Pflegegrad hat und im eigenen Hause gar nicht mehr zurechtkommt, daher sind die 4000€ nur einige Monate.

Das ist sehr unterschiedlich. Ich kenne mehrere Demenz-Fälle, die bereits mehr als 10 Jahre im Pflegeheim verbracht haben. Immerhin sinkt dort der Eigenanteil mit der Zeit – nach drei Jahren sind es im Durchschnitt noch 2.056 2.111 Euro pro Monat.

 

Ergänzung: Stand Juli 2026 sind es 3.364 Euro im ersten Jahr, 2.111 Euro ab dem vierten Jahr.

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OttoKleinanleger

Betreutes Wohnen oder Senioren WG kann aber gerne mal länger dauern, als die durchschnittliche Pflegedauer. Ich würde aber auch keine 6000 ansetzen, zumal bei allen Informationen und Anträgen immer gleich die Kontaktdaten zum lokalen Sozialamt mit gegeben werden. Ich glaube die Pflegekosten sind derzeit mehr ein Thema für die Erben als für die zu pflegende Person. Von der Idee sich das beste Heim auszusuchen kann man auch Abstand nehmen, man nimmt dann doch das was gerade verfügbar ist und halbwegs passt.

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CorMaguire
vor 20 Minuten von Der Heini:

....Weiterhin ist die durchschnittliche Dauer im Pflegeheim eher gering, .... daher sind die 4000€ nur einige Monate.

01/2024:

"Die durchschnittliche Verweildauer der Bewohnerinnen und Bewohner ist demnach innerhalb von vier Jahren um drei Monate zurückgegangen, sie beträgt nun 25 Monate. Fast die Hälfte der befragten Caritas-Altenhilfeeinrichtungen gibt an, dass der Anteil der Pflegebedürftigen, die bereits im ersten Jahr in der Einrichtung versterben, bei über 30% liegt."

--> https://www.caritas.de/presse/pressemeldungen-dcv/caritas-erhebung-lebenszeit-in-pflegeeinrichtungen-immer-kuerzer-44fe4abe-4ad1-418d-80cd-c97c87618a0d

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odensee
vor 7 Minuten von CorMaguire:

01/2024:

"Die durchschnittliche Verweildauer der Bewohnerinnen und Bewohner ist demnach innerhalb von vier Jahren um drei Monate zurückgegangen, sie beträgt nun 25 Monate. Fast die Hälfte der befragten Caritas-Altenhilfeeinrichtungen gibt an, dass der Anteil der Pflegebedürftigen, die bereits im ersten Jahr in der Einrichtung versterben, bei über 30% 

Der Durchschnitt hilft dir nicht, wenn du deutlich darüber liegst.

Ich kann von knapp 7 Jahren berichten.

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Sapine

Ok 3245 durchschnittliche Kosten incl. fast allem. Je nach Region können das auch 3.600 Euro werden und dann gibt es überall billigere und teurere Heime. Bei uns in der Gegend nehmen die erträglichen eher 4000 Euro als weniger und da rede ich nicht von Edel Residenzen wie dem Augustinum etc. Es ist die Unterbringung, die Pflege und ein Essen wovon man krank wird. 

 

Wenn man dann noch Wünsche hat in Bezug auf die Unterkunft (1-Bett Apartment oder gar 1 1/2 Zimmer Wohnung statt Mehrbettzimmer) und womöglich noch ein Wahlessen oder etwas anderes als gesüßten Tee wird es schon deutlich teurer. Friseur, Fußpflege, Physio etc. kosten als Wahlleistungen genauso wie die Wäscherei extra. Ja selbst für pflegenotwendige Gegenstände mussten wir selbst aufkommen oder alternativ auf eine Sturzprävention verzichten. 

 

Und da rede ich nicht davon, dass man sich vielleicht noch ein Auto leisten möchte oder einen Fahrdienst, der einem den einen oder anderen Ausflug erlaubt. Wer nicht in der absoluten Endphase seines Lebens ist wird mit dem genannten Betrag nicht wirklich gut leben können.

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Joker_19

Ich habe für eine Pflege meiner Mutter viele Seniorenheime in meiner Umgebung begutachtet. Kein einzelnes davon verfügt noch über Mehrbettzimmer, jedenfalls nicht für eine Dauerunterbringung. 

 

Gruß,

 

Hardy   B-)

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Sapine

Ok bei mir sind es jetzt ca. 10 Jahre her, da war das hier noch der Standard. Man konnte freilich gegen Aufpreis ein Zweibettzimmer alleine nutzen. In den übrigen Heimen der Umgebung hätten wir kein Einbettzimmer bekommen. 

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PEOPLES

Auch noch kein "Privatier" und ich glaube hier liegt die "Krux":

 

Mir kommt es so vor, als orientiert sich der durchschnittliche WFPler oder auch andere Leute in der FIRE-Blase deutlich nach oben. Das hat sicherlich damit zu tun, dass es kein repräsentativer Schnitt der Einkommensbevölkerung ist, aber dennoch kommen mir die geplanten Ausgaben recht hoch vor. 
Und das merke ich auch bei mir selbst, die Standards "verschieben" sich da stramm nach oben, weil das "Jeder" so macht.

 

Es sieht ja so aus, als meinen die Meisten, dass sie zwischen 4k-6k netto im Monat brauchen. Diese Leute müssten ja ( bei entsprechender Sparrate) heute irgendwas um 6k - 10k netto machen. Ist das realistisch? Oder ist das: Ich spare heute eisern und lasse dann "in der Rente" die Sau raus. Oder ist das "Angst" vor der Rente resp. die Ausgaben?

Outet euch mal: Was denkt ihr, dass ihr im Alter braucht, was verdient ihr aktuell, wieviel investiert ihr davon und was sind heute eure monatlichen Ausgaben.

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Der Heini
vor 54 Minuten von Sapine:

Und da rede ich nicht davon, dass man sich vielleicht noch ein Auto leisten möchte oder einen Fahrdienst, der einem den einen oder anderen Ausflug erlaubt. Wer nicht in der absoluten Endphase seines Lebens ist wird mit dem genannten Betrag nicht wirklich gut leben können.

Wann ziehst du in ein Pflegeheim? Ich kann mir nicht vorstellen, in einem Pflegeheim zu ziehen, wenn ich noch ein Auto fahren kann. Dann wohne ich weiter in meinem Haus und selbst mit Pflegegrad 1 oder sogar 2 kann man mit ambulanter Pflege noch zu Hause wohnen.

Hier gibt es viele Gaststätten, die Essen auf Rädern jeden Tag vorbeibringen, selbst Hotels machen das. Das Essen ist teils besser als ich als Berufstätiger mir selber zeitlich gönnen kann/will.

 

Da ist viel Sparpotential vorhanden. Wer natürlich vom Pflegeheim oder betreuter Senioren-WG träumt, muss halt mehr zahlen, das ist dann aber auch wieder der erhöhte Luxus, wie Urlaub usw.

vor 22 Minuten von PEOPLES:

Es sieht ja so aus, als meinen die Meisten, dass sie zwischen 4k-6k netto im Monat brauchen.

Du bist hier im WPF. Wer nur die GRV hat, wird hier kaum unterwegs sein.

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Wishmueller
vor 24 Minuten von PEOPLES:

Mir kommt es so vor, als orientiert sich der durchschnittliche WFPler oder auch andere Leute in der FIRE-Blase deutlich nach oben. Das hat sicherlich damit zu tun, dass es kein repräsentativer Schnitt der Einkommensbevölkerung ist, aber dennoch kommen mir die geplanten Ausgaben recht hoch vor. 

 

Dass so eine Umfrage nicht repräsentativ ist und der Ausagewert damit (bestenfalls) begrenzt ist, war doch vorher klar, oder? ;)

 

Interessanter finde ich, wie das Thema dann doch zielstrebig in Richtung "Pflege" abgedriftet ist..... :rolleyes:.... auch ich habe einen Fall in der nahen Verwandschaft und sehe, wie das Geld da am Ende dann weggeht.....

 

Meiner Meinung nach ist das nicht ernsthaft plan- oder gar budgetierbar. Ich kalkuliere da mit dem, was am Ende übrig bleibt, und solange das jenseits der 90 (was eh schon optimistisch in Sachen Lebenserwartung ist) immer noch "größer Null" ist, muss das grundsätzlich mal reichen..... :) .... dass das so kommt, wann es so kommt, was das dann kostet..... da sind so viele Variablen in Rechnung, dass da nicht wirklich etwas "Sinnvolles" bei rauskommt..... ;) 

 

Wer sich besser damit fühlt, kann da ja am Ende 100 k als Pflegekosten für sich berücksichtigen, 3 Jahre sind da zumindest mal eine "durchschnittliche Verweildauer". Aber auch das sind nur "geschossene Zahlen", mehr nicht.

 

Und ich glaube auch nicht, dass einer von den Mit-Foristen, der hier mitschreibt oder mit abstimmt, sich bereits selbst in der Pflege befindet. Falls doch, bitte mal den Finger heben..... :thumbsup:

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LongtermInvestor
vor einer Stunde von PEOPLES:

aber dennoch kommen mir die geplanten Ausgaben recht hoch vor. 
Und das merke ich auch bei mir selbst, die Standards "verschieben" sich da stramm nach oben, weil das "Jeder" so macht.

Hör auf, dich mit Menschen zu vergleichen, die du gar nicht kennst und deren Leben absolut nichts mit deiner Realität, deinen Werten oder deinen Bedürfnissen zu tun hat. Es zählt nur was Du benötigst und ob Du damit zufrieden bist.

 

vor einer Stunde von PEOPLES:

Oder ist das: Ich spare heute eisern und lasse dann "in der Rente" die Sau raus. Oder ist das "Angst" vor der Rente resp. die Ausgaben?

Sich mit Fremden zu messen und das Leben auf die Rente zu vertagen, entspringt der Illusion von Kontrolle. Der Zeitpunkt der Endlichkeit des Lebens ist ungewiss. Wer heute nur spart, um später zu leben, verpasst das Hier und Jetzt.

 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor einer Stunde von Wishmueller:

 dass einer von den Mit-Foristen, der hier mitschreibt oder mit abstimmt, sich bereits selbst in der Pflege befindet. Falls doch, bitte mal den Finger heben..... :thumbsup:

Befand (für 3 Monate vor ca. 18 Jahren)

Konsequenz daraus: sichergestellt, dass der Zustand nie mehr für längere Zeit eintreten wird.

 

vor einer Stunde von PEOPLES:

Outet euch mal: Was denkt ihr, dass ihr im Alter braucht, was verdient ihr aktuell, wieviel investiert ihr davon und was sind heute eure monatlichen Ausgaben.

Privatier (Rechnung für eine Person)

Einnahmen ca. 2000€ mtl., Ausgaben ca. 2500€  mtl. um die Kosten abzudecken + ca. 1000€ bis 1500€ mtl. für Luxus. Der Fehlbetrag wird aktuell aus dem Depot entnommen, später reicht dafür die Rente.

 

PS Ich wüsste aber nicht, was diese (meine) Zahlen, dir oder sonst wem bringen sollen.

 

 

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