Zum Inhalt springen
Physics

Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot

Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot  

65 Stimmen

Du hast keine Berechtigung, an dieser Umfrage teilzunehmen oder die Umfrageergebnisse zu sehen. Bitte melde dich an oder registriere dich, um an dieser Umfrage teilzunehmen.

Empfohlene Beiträge

Sapine
vor 1 Stunde von Der Heini:

Wann ziehst du in ein Pflegeheim? Ich kann mir nicht vorstellen, in einem Pflegeheim zu ziehen, wenn ich noch ein Auto fahren kann. Dann wohne ich weiter in meinem Haus und selbst mit Pflegegrad 1 oder sogar 2 kann man mit ambulanter Pflege noch zu Hause wohnen.

Eine gute Freundin von mir hat sich jetzt für einen Seniorenstift mit Pflegemöglichkeit angemeldet. Sie ist 82 und wird zunehmend klappriger. Ab einem gewissen Alter beschäftigt man sich mit der Frage ob man sich rechtzeitig einrichtet oder am Ende nehmen muss, was gerade verfügbar ist. Ein großer Faktor ist auch die Frage, ob man alleine wohnt oder in einer Partnerschaft. Das sogenannte "betreute Wohnen" stellt sich bei vielen als Sicherheitsfalle heraus, denn im Pflegefall kann man nicht in seiner Wohnung bleiben.

Zitat

Hier gibt es viele Gaststätten, die Essen auf Rädern jeden Tag vorbeibringen, selbst Hotels machen das. Das Essen ist teils besser als ich als Berufstätiger mir selber zeitlich gönnen kann/will.

Nicht jeder lebt in einer Metropole. Hier gibt es weder Restaurants noch Hotels mit Lieferservice. Ja selbst beim Supermarkt muss man selbst abholen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Turmalin
· bearbeitet von Turmalin
Ergänzung
vor 1 Stunde von Lazaros:

Befand (für 3 Monate vor ca. 18 Jahren)

Konsequenz daraus: sichergestellt, dass der Zustand nie mehr für längere Zeit eintreten wird..

 

 

Das klingt spannend, vor allem der letzte Satz. Wenn du magst, gib und ein paar Tipps, wie man das sicherstellen kann. 

vor einer Stunde von Sapine:

Ein großer Faktor ist auch die Frage, ob man alleine wohnt oder in einer Partnerschaft. 

Die unterschiedliche Kalkulation des Lebensabends für Paare mit zwei Altersbezügen oder alleine als Hinterbliebener wird hier selten thematisiert. Wo zwei Renten vielleicht einigermaßen bequem reichen, sieht es mit nur noch einer als Hinterbliebener dann ganz anders aus, da sich am großen Kostenfaktor Wohnen in der Regel nicht viel ändert.
Und dass diese Situation irgendwann eintritt, ist gewiss, nur der Zeitpunkt ist unbekannt. Tritt er spät ein, können sich die Erben freuen, tritt er früh ein, gewinnt die Kapitalrücklage am Bedeutung. 
 

Sapine: „Nicht jeder lebt in einer Metropole. Hier gibt es weder Restaurants noch Hotels mit Lieferservice. Ja selbst beim Supermarkt muss man selbst abholen.“

 

Hier ist es genauso, aber ich habe die Hoffnung, dass sich bei zunehmender Nachfrage daran in den nächsten Jahren noch etwas ändert, jedenfalls was die Lieferung von Nahrungsmitteln betrifft. Und das Angebot an gekühlten Fertiggerichten scheint auch zuzunehmen.
Ich denke, man kann  einiges zu Hause regeln, besonders wenn die Finanzen keine Hürde darstellen. Ich erlebe im Umfeld andererseits aber auch, dass es in der eigenen Wohnung ganz schön einsam werden kann. Ob die Unabhängigkeit für jeden die beste Lösung ist, weiß ich nicht. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Heini
vor 2 Stunden von Sapine:

Nicht jeder lebt in einer Metropole. Hier gibt es weder Restaurants noch Hotels mit Lieferservice. Ja selbst beim Supermarkt muss man selbst abholen. 

Ich wohne auf dem Land, weit weg von Metropole und hier gibt es das. Zugegebenermaßen weiß ich das nur von den Senioren. Selber rausfinden ist da vielleicht schwer, da wenig Werbung gemacht wird.

vor 2 Stunden von Sapine:

Ab einem gewissen Alter beschäftigt man sich mit der Frage ob man sich rechtzeitig einrichtet oder am Ende nehmen muss, was gerade verfügbar ist.

Völlig richtig, würde ich nicht anders machen, aber die Kosten kommen erst mit der Pflege. Hier gibt es auch so ein Luxusheim neuerdings, zuerst kann man dort in betreutes Wohnen gehen mit wenig Hilfe und dann später in den Pflegeheimtrackt umziehen. Das kostet aber und ist nur für die wirklich gut betuchten machbar und somit IMHO Luxus, den man sich leisten muss oder will. Ich würde das aber nicht von Beginn an einplanen. Schön wenn es per Aktien klappt finanziell, aber dafür sparen wäre mir zu übertrieben.

Für Pflegeheim würde ich 3500-4000€ annehmen und das ist schon mehr als die meisten ausgeben können.

 

vor einer Stunde von Turmalin:

Ob die Unabhängigkeit für jeden die beste Lösung ist, weiß ich nicht. 

Hat hier denn niemand Kinder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Even Worse

Da bin ich wohl mit meinen 1 - 2 k pro Monat eher studentisch unterwegs als Privatier. Meine mikroskopischen Depotentnahmen haben bis jetzt zu keiner Schrumpfung geführt, ich beabsichtige noch ein paar Jahre Vermögensaufbau, wenn das möglich ist.

 

Erstaunlicherweise ist der grösste Vermögenszuwachs erst ganz am Ende der beruflichen Tätigkeit in meiner Teilzeit- und Ausstiegsphase eingetreten. Das liegt daran, dass ich mehr Zeit hatte und konsequenter investiert habe, und an dem Goldanteil im Depot.  :rolleyes:

 

Der Schlüssel zu der finanziellen Unabhängigkeit ist das mietfreie Wohnen (nur Beteiligung an Heizkosten, Wasser), ein gewisser Hang zu frugalistischem Leben (kein Show-Man, kein teures Auto, etc.), und durchweg günstige Hobbies (geistige Interessen im Internetzeitalter sind billig). Ausserdem sind mir Reisen ein Graus (ausser ans Mittelmeer für paar Wochen im Jahr). Natürlich zahle ich auch nichts für Renovierung an der Immobilie, da sie mir ja nicht gehört. Den PKV Tarif würde ich nach einer Umstellung als erträglich bezeichen, und da ich die Günstigerprüfung bei der Steuer wähle, kann ich den Vorsorgeaufwand ja absetzen. Ich hatte mir mal von der KI ausrechnen lassen, dass für mich bis 58k Euro Kapitalerträge die Besteuerung nach Grundtabelle günstiger wäre, und deswegen vermeide ich höhere Kapitalerträge, was bis jetzt noch funktioniert hat. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor 1 Stunde von Even Worse:

 

Erstaunlicherweise ist der grösste Vermögenszuwachs erst ganz am Ende der beruflichen Tätigkeit in meiner Teilzeit- und Ausstiegsphase eingetreten. Das liegt daran, dass ich mehr Zeit hatte und konsequenter investiert habe, und an dem Goldanteil im Depot.

Ich finde das gar nicht so erstaunlich. Mir erging es ähnlich. Nur am Goldanteil lag es bei mir nicht:

 

Während meiner Berufstätigkeit hatte ich mit einem Gehalt eine mehrköpfige Familie (inklusive Studienkosten bis zur Promotion) finanziert (das schloß auch zwei Autos ein) und das Eigenheim abbezahlt. Da gingen nur kleine Beträge ins Depot. Aber immerhin, kurz vor dem Ende der Berufstätigkeit war die Sechsstelligkeit erreicht.

Der Aufbau des Depots nahm erst nach dem Abschluß der Hypothekentilgung Fahrt auf und beschleunigte sich mit meinem Eintritt in den Ruhestand weiter, da ich nun auch keine Studienkosten mehr zu decken hatte und nun nur noch für meine eigenen Kosten als Einzelperson aufzukommen habe (jetzt allerdings in der Steuerklasse I bin und dementsprechend Steuern zahlen muß).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...