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Rubberduck

Haussanierung: 35c und GEG/Energieausweis -> Klappt das überhaupt?

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck

Ich spendiere dieser Fragestellung einen neuen Thread, da mein Hauskauf-Thread vielleicht für Diskussionen über den BauFi-Kredit erhalten bleiben soll.

 

Es gibt zwar formal reichlich Förderungen und den 35c. Aber das einzuhalten ist super-schwierig. Es kostet vor allem.

Es muss zwar kein KfW-Standard höchster Klasse erreicht werden, aber: Energieklasse F.

Durch Baufi-Energy-Kredit der zwingend ING vorgegeben. Sonst Haue. Nachzuweisen (auch zwingend) durch Bedarfsausweis.

 

Ausgangslage:  Fertighaus (Keller, EG, DG) von 1981. KEIN HOLTZ. Stahlgerüst und "massive" Sandwich-Konstruktion (Außen: 6cm Betonfassade, Mineralwolle, Folie, 12 cm Porenbeton insgesamt 24 cm).

Keller vermutlich Betonfertigteile. Zum Teil recht komisch aussehend. Kiesnester. Aber bis auf eine Stelle dicht. Hier soll noch eine Abdichtung zwischen Wand und Bodenplatte kommen.

Gasheizung von 2017. Bisschen Potential bieten neue Heizkörper im DG und hydraulischer Abgleich. Ist hydraulischer Abgleich für Energieausweis konform zu GEG zwingend?

Energieklasse G. Ermittelt aus Verbrauch. So erstmal von der ING akzeptiert. Auch bei Nachfrage an der Hotline (jedesmal 30 Minuten Wartezeit, Minimum).

 

Bestellt sind für EG neue Fenster und Haustür. Der Fensterbauer schlägt aber nur Doppelisolierverglasung vor. Kosten/Nutzen.

Dachgeschossdeckendämmung soll auch kommen. Für den Energieausweis müssen "Dinge" auf der Rechnung stehen (U-Wert, Dicke Dämmung, etc). Hat jemand damit Erfahrungen?

Für 35c muss eigentlich eine Bescheinigung vom Fachbetrieb her. Hat jemand damit Erfahrungen?

Oder reicht für den Energieausweis im Prinzip die Verpackung, schickes Foto und/oder Besichtigung durch Ausweiserstellenden? Dann kann das auch ein Allrounder machen.

 

Geplant war eine Kelleraußendämmung. Will aber keiner für "wenig" Geld (~50.000 Euro) machen.

Für Kellerinnendämmung im eigentlichen Sinne gibt es auch kein Angebot. Keine Garantie von U-Wert etc.

Vorschläge sind da iwie poröse Silikatplatte. Ist aber mehr für Raumklima.

 

Diverse Rechnerei (aber ohne Energieberatung) sagt: Klasse F (nach Bedarf) ist aktuell schon erreicht. Mit Geschossdecke und Fenster schon Richtung E.

Ich würde gerne möglichst schnell einen Energieausweis in Auftrag geben. Den sollte dann aber auch die ING akzeptieren. (GEG konform?) Dazu Ideen.

Und nochmal die Frage: Ist hydraulischer Abgleich für Energieausweis konform zu GEG zwingend?

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Turmalin

Für die Förderung nach §35c EStG ist die Fachunternehmererklärung zwingend erforderlich. Erreichst du mit den neuen Fenstern den vorgeschriebenen U-Wert? 
Und die Fachunternehmererklärung ist etwas anderes als der Energieausweis, aber das ist dir wahrscheinlich klar. 
Ansonsten empfehle ich dir für solche (und viele weitere Fragen im Zusammenhang mit der Hausrenovierung) das Forum Haustechnikdialog.de

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Rubberduck
vor 26 Minuten von Turmalin:

Für die Förderung nach §35c EStG ist die Fachunternehmererklärung zwingend erforderlich. 

 

Das ist klar. Aber wie ist das beim Energieausweis?

Reicht es, wenn ich dem Austeller die Packung vom Dämmmaterial im Dachgeschoss nenne?

 

Das Ziel ist nicht Steuern zu sparen. Die Situation ist ohnehin komplex, da teilweise vermietet wird.

Wenn ich das richtig verstehe, dann sind Fenster, Heizung etc etc sowieso anteilig absetzbar.

 

Das Ziel ist die ING glücklich zu machen. :D

Weil wenn die nicht bis Weihnachten 2027 Klasse F anerkennen wird es teuer.

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Turmalin

Ich denke, das musst du den Aussteller fragen. Ich erinnere mich, dass man Energieausweise nach dem Verbrauch (für manche Verkäufe reichten die) mehr oder weniger im Internet downloaden konnte, daher vermute ich, dass es davon abhängt, was der Aussteller bereit ist zu bescheinigen. Und wenn du einen hydraulischen Abgleich brauchst (den ich durchaus für sinnvoll halte) , kannst du evtl. etwas sparen, wenn du manche Daten (z. B. Heizkörpergröße und Bauart, Maße der Räume und Fenster etc., Bauart und Dicke der Wände und Decken) vorher selber zusammenstellst. 
Bzgl. der Absetzbarkeit für den vermieteten Teil musst du auf die Abgrenzung Werbungskosten und anschaffungsnahe Aufwendungen (nur Abschreibung) achten wenn du viel am Haus machst.

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mmusterm
· bearbeitet von mmusterm

Bedarfausweis benötigt. 

 

Erwartung: Zertifizierter Aussteller kommt vor Ort, schaut sich alles an, öffnet ggf. Bauteile, will Rechnungen sehen und rechnet Bedarf gemäß dieser erhobenen Daten.

 

Realität: "Sie haben also ein Haus Baujahr 19XX. Da ist üblichweise X+Y verbaut" --> Energieausweis war nach wenigen Tagen ohne Vor-Ort-Termin im Briefkasten.

 

 

Ich vermute, dass es ähnlich "(fahr-)lässig" auch bei Sanierungen passiert: "Ah, sie haben x cm Dämmung verbaut und diese Fenster neu eingebaut. Kein Problem, rechne ich ein. Fertig."

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Rubberduck
vor 2 Stunden von Turmalin:

Bzgl. der Absetzbarkeit für den vermieteten Teil musst du auf die Abgrenzung Werbungskosten und anschaffungsnahe Aufwendungen (nur Abschreibung) achten wenn du viel am Haus machst.

 

Das ist klar. Die Steuererklärung macht mein Steuerberater. 

Aber, alles kann man nicht haben. Das Geld für den Baufi-Energy muss nach 18 Monaten ausgegeben sein.
Und Mieter mögen auch nicht, wenn man alle paar Jahre mit was um die Ecke kommt.

Energetische Modernisierung ist 3 Monate im Voraus anzukündigen. usw. usw.

vor 2 Stunden von mmusterm:

Bedarfausweis benötigt. 

 

Erwartung: Zertifizierter Aussteller kommt vor Ort, schaut sich alles an, öffnet ggf. Bauteile, will Rechnungen sehen und rechnet Bedarf gemäß dieser erhobenen Daten.

 

Realität: "Sie haben also ein Haus Baujahr 19XX. Da ist üblichweise X+Y verbaut" --> Energieausweis war nach wenigen Tagen ohne Vor-Ort-Termin im Briefkasten.

 

 

Ich vermute, dass es ähnlich "(fahr-)lässig" auch bei Sanierungen passiert: "Ah, sie haben x cm Dämmung verbaut und diese Fenster neu eingebaut. Kein Problem, rechne ich ein. Fertig."

 

Es gibt Online-Anbieter. Aber auch die wollen Unterlagen und Fotos sehen.

Das Problem beginnt dann eher bei der ING. Angeblich muss der Energieausweis GEG-konform sein.

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Turmalin

Sind nicht alle Energie- Bedarfs-Ausweise GEG- konform? Ich kann zu deiner konkreten Frage hinsichtlich des Energieausweises und den Anforderungen der ING leider nicht viel sinnvolles beitragen, aber bzgl. der geplanten Sanierung würde ich mich dennoch mit der Steuer-Rechtslage befassen, denn wenn der Steuerberater die Erklärung erstellt, ist es zu spät, um auf den Sachverhalt Einfluss zu nehmen. 

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck
vor 24 Minuten von Turmalin:

Sind nicht alle Energie- Bedarfs-Ausweise GEG- konform? 

Keine Ahnung.

 

Berechnung nach DIN V 18599 ist wohl verpflichtend.

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satgar
Am 12.9.2026 um 06:58 von Rubberduck:

Vorschläge sind da iwie poröse Silikatplatte. Ist aber mehr für Raumklima.

Vielleicht gehts dabei um sowas? https://youtu.be/H8PBt19flPU?is=Xs4H6B4NN4LY48ay

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Rubberduck
vor 1 Stunde von satgar:

Vielleicht gehts dabei um sowas? https://youtu.be/H8PBt19flPU?is=Xs4H6B4NN4LY48ay

Ja, genau. Wobei es zum Glück nicht schimmelt.

 

Der Keller ist aktuell mit Gipskarton/Styropor verkleidet. Darüber noch dick tapeziert. :'(

 

Hatte mich da ins Thema eingelesen, weil die Laibungen im EG und DG z.T. Spanplatte ausgeführt waren.

Das ist natürlich als Wärmebrücke katastrophal und harzgeleimte Platten aus den 70ern/80ern sind natürlich nicht auch nicht atmungsaktiv.

Ich habe Angebote für die Keller-Abdichtung von Isotech. Für die Fläche heißt deren Produkt "Isodur".

Das wird mir aber zu teuer. Die sollen den Übergang Bodenplatte-Wände Keller abdichten.

Den Innenausbau macht mir dann ein Allrounder mit Mulitpor-Platte. Das ist viel preiswerter.

 

Das Problem bei dem Isodur ist, dass die keine U-Werte garantieren wollen.

Für den Energieausweis also irrelvant.

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mmusterm
11 hours ago, Rubberduck said:

DIN V 18599

 

21 hours ago, Rubberduck said:

 

Es gibt Online-Anbieter. Aber auch die wollen Unterlagen und Fotos sehen.

Der Energieausweisaussteller war aus der Nachbarschaft, ca. 20 km entfernt. Der wollte außer Baujahr, Grundrissen und Hausansichten NICHTS sehen :-(

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck

Ich habe jetzt ein Angebot für die Geschossdeckendämmung. Decke zwischen Dachgeschoss und Spitzboden ist Gipskarton. Der Handwerker will ohne Aufdoppelung auskommen. Daher 7cm Holzfaser Plus OSB-Platte für Geschossdämmung und 17 cm Mineralwolle als Zwischensparrendämmung fürs Dach. Der Spitzboden wäre dann begehbar. Knapp 12.000 Euro inklusive MWST.

 

Der Blechmann sagt U-Wert von 0,14-0,15 in Summe für beides. Gibt natürlich eine Rechnung  mit Angaben. Fotos können wir auch machen. Für den Energieausweis sollte das reichen. Den 35c brauche ich nicht unbedingt. Mir würde anteiliges Absetzen für die Vermietung reichen.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
Am 12.9.2026 um 20:07 von mmusterm:

Erwartung: Zertifizierter Aussteller kommt vor Ort, schaut sich alles an, öffnet ggf. Bauteile, will Rechnungen sehen und rechnet Bedarf gemäß dieser erhobenen Daten.

 

Realität: "Sie haben also ein Haus Baujahr 19XX. Da ist üblichweise X+Y verbaut" --> Energieausweis war nach wenigen Tagen ohne Vor-Ort-Termin im Briefkasten.

 

Ich vermute, dass es ähnlich "(fahr-)lässig" auch bei Sanierungen passiert: "Ah, sie haben x cm Dämmung verbaut und diese Fenster neu eingebaut. Kein Problem, rechne ich ein. Fertig."

Jop. Ich muss aber sagen, der Energieberater ist bei uns in der WEG ueberall durchgegangen und hat grob geschaetzt was in den Waenden ist, am Ende war die Heizlastberechnung doch erstaunlich gut, genau die Zimmer, die er als "problematisch ohne Heizkoerpertausch" berechnet hat, waren am Ende auch die, wegen dem wir den Vorlauf noch etwas angehoben haben, weil man nur mit Muehe 20 Grad im Winter erreicht hat. Die Waermepumpe reicht auch aus, und ich empfinde sie nicht als ueberdimensioniert. Es scheint also keine so genaue Wissenschaft zu sein.

Wenn das Ziel ist nur einen guenstigen Energieausweis zu haben, dann hilft vermutlich ein Verbrauchsausweis, wenn die Wohnung jetzt mal 1-2 Heizsaisonen leer stand und nur auf das Minimum geheizt wurde...

 

Und selbst 6cm Styropor machen einen gewaltigen Unterschied im U-Wert - Daemmung muss nicht immer 18cm sein, selbst ein paar cm helfen viel und der Grenznutzen wird schnell weniger.

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mmusterm

 

2 hours ago, slowandsteady said:

guenstigen Energieausweis zu haben, dann hilft vermutlich ein Verbrauchsausweis, wenn die Wohnung jetzt mal 1-2 Heizsaisonen leer

Genau deshalb ist auch der Verbrauchsausweis nur sehr bedingt geeignet, um ein Haus zu beurteilen:
- stand die Wohnung (teilweise) leer?

- wird wenig geheizt?

- werden Verbräuche einfach nicht eingerechnet (Nachkauf Heizöl, Schwedenofen ....)?

 

2 hours ago, slowandsteady said:

grob geschaetzt was in den Waenden ist

Wie macht man dies ohne Röntgengerät ;-) ?

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Holgerli
vor 7 Minuten von mmusterm:

Genau deshalb ist auch der Verbrauchsausweis nur sehr bedingt geeignet, um ein Haus zu beurteilen:
- stand die Wohnung (teilweise) leer?

- wird wenig geheizt?

- werden Verbräuche einfach nicht eingerechnet (Nachkauf Heizöl, Schwedenofen ....)?

Oder aber: Wird viel geheizt? Hört sich zwar komisch an aber ein Kollege erzählte neulich, dass seine 85-jährige Mutter Ende September 28°C in der gesamten Wohnung hatte, weil ihr kalt war. 

Ggfs. hebt sich das dann gegen "stand die Wohnung (teilweise) leer?" wieder auf. Wer weiss.

Aber gerade der Schwedenofen könnte zu einem Problem werden. Bei Gas/Öl/WP schaust Du auf die Rechnungen/den Zähler und bist recht genau. Bei Ofen wird hier und da mal ein Paket Holz im Baumarkt oder Holz aus dem Garten verheizt. Das hat niemand auf dem Schirm, es läppert sich aber dennoch. 

Ich selber habe die Tage drei Stunden über den Heizölabrechnungen der letzten 10 Jahre gesessen und mich gewundert warum ich so hohe Schwankungen beim Ölverbrauch hatte: Endresultat: Auswärtstätigkeit bzw. Büro-Präsenz vor Corona vs. fast 100% Home Office hatten doch eine richtig krasse Auswirkung. 

 

vor 14 Minuten von mmusterm:

Wie macht man dies ohne Röntgengerät ;-) ?

Indem man interpoliert: 20 Häuser dieses Typs und dieses Baujahres hatten ungefähr diese Dämmung. Dann wird wohl auch dieses Haus ganz konkret diese Dämmung haben. 

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mmusterm
4 minutes ago, Holgerli said:

Das hat niemand auf dem Schirm

Exakt.

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DarkBasti

Also wie ich es verstanden habe ist es mit dem Energieausweis so:

Von den letzten drei Jahren wird der Durchschnitt errechnet und mit der Quadratmeterzahl verrechnet.

Den Energieausweis dürfen nur bestimmte Firmen ausstellen.

 

Eine Ofenheizung wird meines Erachtens dabei berücksichtigt. Dabei kann es natürlich sein, das die Angaben ungenau sind.

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Holgerli
vor 36 Minuten von DarkBasti:

Von den letzten drei Jahren wird der Durchschnitt errechnet und mit der Quadratmeterzahl verrechnet.

Und da hast Du das nächste Problem: Ich kenne Nachbarn, die effektiv nur noch das Erdgeschoss bewohnen, weil Treppen immer schwieriger werden und das Obergeschoss effektiv nicht wird. 

Da laufen die Heizungen auf 16°C mit.

Ist dann, trotz des alten Hauses ein klasse Ölverbrauch. 

Dumm nur, wenn sich die 4-köpfige Familie auf diese, mit Tankrechnungen belegbaren,  korrekten Werte verlässt und dann das böse Erwachen kommt.

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DarkBasti
vor einer Stunde von Holgerli:

Und da hast Du das nächste Problem: Ich kenne Nachbarn, die effektiv nur noch das Erdgeschoss bewohnen, weil Treppen immer schwieriger werden und das Obergeschoss effektiv nicht wird. 

Da laufen die Heizungen auf 16°C mit.

Ist dann, trotz des alten Hauses ein klasse Ölverbrauch. 

Dumm nur, wenn sich die 4-köpfige Familie auf diese, mit Tankrechnungen belegbaren,  korrekten Werte verlässt und dann das böse Erwachen kommt.

Richtig! 

Aber wie sollte man es sonst machen?

Der Energieausweis kostet so wenige hundert Euro. Und das für einfache Mathematik! 

Alles andere würde aber Sachverständige von tausende Euro und folgende Gerichtskosten (weil streitbar) nach sich ziehen und am Ende kommt auch nur ein Buchstabe raus, der eben auch nur eine Schätzung ist.

Ich bin da ein Fan von Keep it simple.

 

Es wird mit dem Energieausweis versucht, den Verbraucher zu schützen.

Am Ende ist der Immobilienmarkt ein freier Markt, bei dem Angebot und Nachfrage den Preis bestimmt.

Manche Gerichtsurteile, in denen irgendwelche Nachzahlungen und Schäden verhandelt werden, kann ich selten nachvollziehen. Denn idr. geht in einem Haus immer etwas kaputt. Ob falsche Nutzung, Verschleiß oder Pfusch. Etweige Klagen lösen keine Probleme.

 

Ich kalkuliere bei einem Kauf die Reparatur ein.

Neulich habe ich bei einem von mir besichtigten Haus herausgefunden, das die Heizung kaputt gegangen ist und es zu einem Wasserschaden gekommen ist.

Das Haus steht immernoch zum Verkauf, aber wahrscheinlich dann erst nachdem der Verkäufer die Heizung repariert hat.

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Holgerli
vor 2 Minuten von DarkBasti:

Aber wie sollte man es sonst machen?

Der Energieausweis kostet so wenige hundert Euro. Und das für einfache Mathematik! 

Alles andere würde aber Sachverständige von tausende Euro und folgende Gerichtskosten (weil streitbar) nach sich ziehen und am Ende kommt auch nur ein Buchstabe raus, der eben auch nur eine Schätzung ist.

Ich bin da ein Fan von Keep it simple.

Z.B. wirklich mit einem Gutachter. Jetzt mal ganz ehrlich. Es wird ein Haus für mehrere hunderttausend Euro gekauft. Und dann soll ein Gutachter/Sachverständiger für 1.000, 2.000 oder 3.000 Euro nicht drin sein?

Ich sage es mal so: Eine Erstbesichtigung ohne Gutachter klärt das Grundsätzliche. Nimmt man sich beim zweiten Durchgang eine sachverständige Person mit und "Zuerst auf das Offensichtliche schauen!" kann man kosten weiter eingrenzen.

Ggfs. reichen ja schon gezielte Fragen, die man selber als Laie nicht auf dem Schirm hat...

Aber im Endeffekt: Auch das muss jeder selber wissen.

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mmusterm
18 minutes ago, Holgerli said:

einfache Mathematik! 

Fassen wir zusammen: Der vom Verkäufer vorlegte Energieausweis ist weder als Bedarfsausweis noch als Verbrauchsausweis eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Deshalb +1 @Holgerli: Gutachter mitnehmen!

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