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Moneycruncher

comdirect first

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Moneycruncher
· bearbeitet von Moneycruncher

Seit wann hat comdirect ein siebenstelliges Depot als Kriterium für den "First"-Service? Und was bringt dieser Status?

Ich bin seit 30 Jahren Kunde bei codi, aber nach einigen Vorkommnissen erwäge ich zur örtlichen Sparkasse zu wechseln. Dort kennt man mich und meine Familie persönlich. Und so schlecht ist S Broker nun auch nicht. Ich glaube inzwischen, dass eine persönliche Vertrauensbeziehung sehr wertvoll und nicht in Euro zu bewerten ist.

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morini
· bearbeitet von morini

Das sagt Gemini:

 

Zitat

Die Kriterien für den comdirect First Status wurden Anfang Mai 2025 verschärft, insbesondere das erforderliche Vermögen.

 

Aktuelle Kriterien (seit Mai 2025)

Um den exklusiven Kundenservice zu erhalten, müssen Sie im Halbjahr eine der folgenden Voraussetzungen bei der comdirect erfüllen:

- Mindestens 125 Wertpapier-Trades pro Halbjahr

- Gesamtvermögen bei comdirect von mindestens 1.000.000 Euro (vorher 500.000 Euro)

- Auf persönliche Einladung

 

Hintergrund zur Änderung

- Vermögensgrenze: Bis April/Mai 2025 lag die Grenze für das Gesamtvermögen noch bei 500.000 Euro. Im Zuge einer unangekündigten Anpassung erhöhte comdirect diese Schwelle auf 1.000.000 Euro. 

- Prüfung: Der Status wird weiterhin halbjährlich überprüft und jeweils um mindestens 6 Monate verlängert, sofern die Kriterien erfüllt werden.

 

Ich denke mal nicht, dass ich einen solchen "First"-Service benötigen würde, zumal da ich als "Buy and Hold"-Anleger mit Neo-Brokern gut klarkomme.

 

Eine persönliche Vertrauensbeziehung zur örtlichen Sparkasse benötige ich persönlich schonmal gar nicht.

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 1 Stunde von Moneycruncher:

... Kriterium für den "First"-Service? Und was bringt dieser Status?

Nichts (außer man legt wert auf Ego-Bauchpinseleien).

Ein Vorteil ist eine direkte Kontakt-Telefonnummer für First-Kunden, den ich aber noch nie genutzt habe, weil ich wüsste nicht wozu.

 

vor 1 Stunde von Moneycruncher:

Ich bin seit 30 Jahren Kunde bei codi, aber nach einigen Vorkommnissen erwäge ich zur örtlichen Sparkasse zu wechseln. 

Gründe? (wäre für mich interessant)

 

PS

Ich habe auch einen kleinen Teil der Comdirect-Depots zu meiner örtlichen Sparkasse (ins DEKA-Depot) transferiert, prophylaktisch, wenn ich im Alter einen direkten Ansprechpartner brauche, weil ich ich mit dem Internet-Gedöns überfordert bin.

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Moneycruncher
vor einer Stunde von morini:

Eine persönliche Vertrauensbeziehung zur örtlichen Sparkasse benötige ich persönlich schonmal gar nicht.

Dachte ich bisher auch.

vor 38 Minuten von Lazaros:

Gründe? (wäre für mich interessant)

 

Stichworte: Handlungen als Bevollmächtigter mit Vollmacht, Kundendatenaktualisierung als Bevollmächtigter, Depotübertrag, Kenntnis der Kundenhistorie online und offline.

 

Bei Direktbanken hat man bei jeder Anfrage einen anderen Ansprechpartner, vermutlich auch im First-Status. Das stört mich inzwischen und kann bei einigen Themen problematisch sein (s.o.).

 

 

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

S-Broker ist doch auch ein Online-Broker ohne Beratung. Außer dem roten S haben die auch nicht viel mit deiner lokalen Sparkasse zu tun. Was Du suchst ist ein ein Depot bei der Sparkasse selbst .... mit "Beratung". Da hast Du natürlich einen Ansprechpartner vor Ort. Allerdings muss man sich da dann auf entsprechende Filialbank-Konditionen einstellen. 

 

Ich bin auch seit vielen Jahren bei Comdirect. Ich hatte in all der Zeit selten Kontakt zum Kundenservice .... und wenn, dann lief es alles recht problemlos, wenn ich zurückdenke. Ich wüsste gar nicht, was ein "First" Service mir für Vorteile bieten sollte? 

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Bolanger

... und wenn man die Personen braucht, weil man selbst tatterig ist, dann verkaufen sie einem wieder aktive Fonds. Dann wird der Opa zum Verkauf alle alten Wertpapiere gebracht und modernen Papiere dafür gekauft. 

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Lazaros
vor 2 Minuten von Bolanger:

... und wenn man die Personen braucht, weil man selbst tatterig ist, dann verkaufen sie einem wieder aktive Fonds. Dann wird der Opa zum Verkauf alle alten Wertpapiere gebracht und modernen Papiere dafür gekauft. 

Einfach so daher gesagt, damit man auch was sagt oder konkrete Erfahrungen?

Weil: ich habe andere Erfahrungen gemacht.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 48 Minuten von Lazaros:

Einfach so daher gesagt, damit man auch was sagt oder konkrete Erfahrungen?

Weil: ich habe andere Erfahrungen gemacht.

Es gibt bestimmt auch gute Berater, aber man darf nie vergessen, dass es der Job dieser Leute ist, für die Bank oder Sparkasse Produkte zu verkaufen, die für die Bank oder Sparkasse möglichst lukrativ sind. Das ist leider ein Interessenkonflikt, der häufig dazu führt, dass den Kunden z.B. teure Fonds verkauft werden. Wenn es nicht so wäre, würden z.B. aktive DEKA-Fonds kaum noch verkauft werden.

 

Wenn man zu BMW oder Mercedes geht, wir einem der "Berater" dort auch lieber einen teuren BMW oder Mercedes verkaufen als zu sagen .... "geh lieber zu Toyota und schau dich da mal um", auch wenn es wahrscheinlich besser für den Kunden wäre.

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