Moneycruncher Samstag um 07:30 · bearbeitet Samstag um 07:31 von Moneycruncher Seit wann hat comdirect ein siebenstelliges Depot als Kriterium für den "First"-Service? Und was bringt dieser Status? Ich bin seit 30 Jahren Kunde bei codi, aber nach einigen Vorkommnissen erwäge ich zur örtlichen Sparkasse zu wechseln. Dort kennt man mich und meine Familie persönlich. Und so schlecht ist S Broker nun auch nicht. Ich glaube inzwischen, dass eine persönliche Vertrauensbeziehung sehr wertvoll und nicht in Euro zu bewerten ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini Samstag um 08:17 · bearbeitet Samstag um 08:44 von morini Das sagt Gemini: Zitat Die Kriterien für den comdirect First Status wurden Anfang Mai 2025 verschärft, insbesondere das erforderliche Vermögen. Aktuelle Kriterien (seit Mai 2025) Um den exklusiven Kundenservice zu erhalten, müssen Sie im Halbjahr eine der folgenden Voraussetzungen bei der comdirect erfüllen: - Mindestens 125 Wertpapier-Trades pro Halbjahr - Gesamtvermögen bei comdirect von mindestens 1.000.000 Euro (vorher 500.000 Euro) - Auf persönliche Einladung Hintergrund zur Änderung - Vermögensgrenze: Bis April/Mai 2025 lag die Grenze für das Gesamtvermögen noch bei 500.000 Euro. Im Zuge einer unangekündigten Anpassung erhöhte comdirect diese Schwelle auf 1.000.000 Euro. - Prüfung: Der Status wird weiterhin halbjährlich überprüft und jeweils um mindestens 6 Monate verlängert, sofern die Kriterien erfüllt werden. Ich denke mal nicht, dass ich einen solchen "First"-Service benötigen würde, zumal da ich als "Buy and Hold"-Anleger mit Neo-Brokern gut klarkomme. Eine persönliche Vertrauensbeziehung zur örtlichen Sparkasse benötige ich persönlich schonmal gar nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros Samstag um 08:44 · bearbeitet Samstag um 09:02 von Lazaros vor 1 Stunde von Moneycruncher: ... Kriterium für den "First"-Service? Und was bringt dieser Status? Nichts (außer man legt wert auf Ego-Bauchpinseleien). Ein Vorteil ist eine direkte Kontakt-Telefonnummer für First-Kunden, den ich aber noch nie genutzt habe, weil ich wüsste nicht wozu. vor 1 Stunde von Moneycruncher: Ich bin seit 30 Jahren Kunde bei codi, aber nach einigen Vorkommnissen erwäge ich zur örtlichen Sparkasse zu wechseln. Gründe? (wäre für mich interessant) PS Ich habe auch einen kleinen Teil der Comdirect-Depots zu meiner örtlichen Sparkasse (ins DEKA-Depot) transferiert, prophylaktisch, wenn ich im Alter einen direkten Ansprechpartner brauche, weil ich ich mit dem Internet-Gedöns überfordert bin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher Samstag um 09:29 vor einer Stunde von morini: Eine persönliche Vertrauensbeziehung zur örtlichen Sparkasse benötige ich persönlich schonmal gar nicht. Dachte ich bisher auch. vor 38 Minuten von Lazaros: Gründe? (wäre für mich interessant) Stichworte: Handlungen als Bevollmächtigter mit Vollmacht, Kundendatenaktualisierung als Bevollmächtigter, Depotübertrag, Kenntnis der Kundenhistorie online und offline. Bei Direktbanken hat man bei jeder Anfrage einen anderen Ansprechpartner, vermutlich auch im First-Status. Das stört mich inzwischen und kann bei einigen Themen problematisch sein (s.o.). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio Samstag um 10:57 · bearbeitet Samstag um 11:10 von Malvolio S-Broker ist doch auch ein Online-Broker ohne Beratung. Außer dem roten S haben die auch nicht viel mit deiner lokalen Sparkasse zu tun. Was Du suchst ist ein ein Depot bei der Sparkasse selbst .... mit "Beratung". Da hast Du natürlich einen Ansprechpartner vor Ort. Allerdings muss man sich da dann auf entsprechende Filialbank-Konditionen einstellen. Ich bin auch seit vielen Jahren bei Comdirect. Ich hatte in all der Zeit selten Kontakt zum Kundenservice .... und wenn, dann lief es alles recht problemlos, wenn ich zurückdenke. Ich wüsste gar nicht, was ein "First" Service mir für Vorteile bieten sollte? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Samstag um 11:09 ... und wenn man die Personen braucht, weil man selbst tatterig ist, dann verkaufen sie einem wieder aktive Fonds. Dann wird der Opa zum Verkauf alle alten Wertpapiere gebracht und modernen Papiere dafür gekauft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros Samstag um 11:13 vor 2 Minuten von Bolanger: ... und wenn man die Personen braucht, weil man selbst tatterig ist, dann verkaufen sie einem wieder aktive Fonds. Dann wird der Opa zum Verkauf alle alten Wertpapiere gebracht und modernen Papiere dafür gekauft. Einfach so daher gesagt, damit man auch was sagt oder konkrete Erfahrungen? Weil: ich habe andere Erfahrungen gemacht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio Samstag um 11:19 · bearbeitet Samstag um 12:02 von Malvolio vor 48 Minuten von Lazaros: Einfach so daher gesagt, damit man auch was sagt oder konkrete Erfahrungen? Weil: ich habe andere Erfahrungen gemacht. Es gibt bestimmt auch gute Berater, aber man darf nie vergessen, dass es der Job dieser Leute ist, für die Bank oder Sparkasse Produkte zu verkaufen, die für die Bank oder Sparkasse möglichst lukrativ sind. Das ist leider ein Interessenkonflikt, der häufig dazu führt, dass den Kunden z.B. teure Fonds verkauft werden. Wenn es nicht so wäre, würden z.B. aktive DEKA-Fonds kaum noch verkauft werden. Wenn man zu BMW oder Mercedes geht, wir einem der "Berater" dort auch lieber einen teuren BMW oder Mercedes verkaufen als zu sagen .... "geh lieber zu Toyota und schau dich da mal um", auch wenn es wahrscheinlich besser für den Kunden wäre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Samstag um 13:42 vor 2 Stunden von Lazaros: Einfach so daher gesagt, damit man auch was sagt oder konkrete Erfahrungen? Weil: ich habe andere Erfahrungen gemacht. sowohl als auch ;-) Neben meinen eigenen Erfahrungen gibt es auch etliche Beispiele zu Falschberatung von Senioren im Netz zu finden, und das jenseits von Erna Müller, die ihrem Frust Luft machen will inkl. Verbraucherzentrale, Stiftung Warentest und anderen Organisationen, die einen tendentiell seriösen und verbraucherfreundlichen Ruf haben. Wie @Malvolio es schrieb muss das Geld verdient werden. Die Banker haben keine Zeit dazu, den Senioren jeden Tag einen Kaffee auszugeben und mit ihnen zu plauschen, ohne dass dabei etwas für sie heraus springt. Allgemein kenne ich aber auch keinen goldenen Weg, wie man sich auf ein Betreuungsbedürfnis vorbereiten kann, wenn es keine pot. Erben gibt, die ein Eigeninteresse am Erhalt und ggf. Ausbau des Vermögens haben. Klar, man kann einem professionellen Vermögensberater auftragen, dass er buy and hold konsequent durchziehen soll. Und wenn sich die Rahmenbedingungen ändern und handeln auch für Senioren, die Entscheidungen nicht mehr selbst treffen können, sinnvoll wird? Ad hoc fällt mir der derzeit diskutierte Entfall der Steuerfreiheit von Kryptos, der ggf. einen kompletten Verkauf und Neukauf noch in diesem Jahr sinnvoll macht, um die steuerlich relevanten Nachweise zu vereinfachen, ein. Ich muss aber auch gestehen, dass ich selbst reine Internet-Finanzdienstleister mit zunehmendem Alter meide(n werde). Es muss nicht die Sparkasse mit einem teuren Filialnetz in jedem Kaff sein. Aber wenn die Bank verteilt übers ganze Land ein paar Filialen hat, dann kann man immernoch bei Problemen, die sich nicht über das Internet oder Telefonie lösen lassen, vor Ort klären. Dann muss der Enkel den Opa eben einmal im Leben mal ein paar hundert Kilometer zu einer Filiale fahren. Dafür bekommt er unterwegs neben vielen Ratschlägen und Lebenserfahrung dann ja auch ein Eis ausgegeben, weil er das schon als kleiner Stöpsel immer so mochte ;-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Belgien Samstag um 20:33 vor 9 Stunden von Malvolio: S-Broker ist doch auch ein Online-Broker ohne Beratung. Außer dem roten S haben die auch nicht viel mit deiner lokalen Sparkasse zu tun. S Broker kann man als normalen Online-Broker, der außer dem roten S nichts mit der lokalen Sparkasse zu tun hat, nutzen (so wie ich es tue). Man kann aber auch die Anbindung an die lokale Sparkasse herstellen, in dem man das S Broker Depot plus eröffnet (sofern die lokale Sparkasse dies ermöglicht). Das S Broker DepotPlus ist ein spezielles Wertpapierdepot für Sparkassenkunden, das direkt mit dem persönlichen Girokonto bei der lokalen Sparkasse verknüpft wird. Das Sparkassen-Girokonto dient dabei als Verrechnungskonto. Auch der „Berater“ der lokalen Sparkasse hat Einblick in das Depot, da eine komplette Integration des Depots in die technische Sparkassen-Infrastruktur erfolgt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von Moneycruncher Am 26.9.2026 um 22:33 von Belgien: S Broker kann man als normalen Online-Broker, der außer dem roten S nichts mit der lokalen Sparkasse zu tun hat, nutzen (so wie ich es tue). Man kann aber auch die Anbindung an die lokale Sparkasse herstellen Genau so ist es. Ich benötige als Bevollmächtigter keinen "teuren Berater", der irgendwelche Deka-Fonds verkauft. Als Bevollmächtigter für ein Depot mit größerem Volumen brauche ich aber eine Vertrauensbeziehung, die schnelles und einfaches Handeln ermöglicht. Genaus das geht mit der Kombi Sparkasse + S Broker. Am 26.9.2026 um 15:42 von Bolanger: Dann muss der Enkel den Opa eben einmal im Leben mal ein paar hundert Kilometer zu einer Filiale fahren. Dafür bekommt er unterwegs neben vielen Ratschlägen und Lebenserfahrung dann ja auch ein Eis ausgegeben, weil er das schon als kleiner Stöpsel immer so mochte ;-) Das klingt nett, ist aber in der Praxis häufig nicht möglich: Eingeschränkte Mobilität z.B. Und auch persönliche Unterschriften können sich im Alter verändern, was zu Komplikationen führt. Eine Filiale vor Ort mit einem persönlichen Ansprechpartner, der die ganze Familie kennt, ist dann sehr wertvoll. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag