tripod vor 13 Stunden Hallo, Ich zahle seit einigen Jahren 1000 € pro Monat in den FTSE All World ein. Mittlerweile hat der ETF einen Wert von 130k. Langsam macht sich das Gefühl breit, dass ich noch “etwas anderes” brauche/möchte. Ein zweiter ETF? Halbleiterbranche? Schwellenländer? Eine vermietete Immobilie? Edelmetall? Die Zeiten, wo ich um jedes zehntel Prozent gekämpft habe, sind vorbei. Ich bin auf der Suche nach einer einfachen und gut diversifizierten Lösung. Sind meine Gedanken berechtigt oder soll ich weiterhin ausschließlich den FTSE füttern? Vielen Dank! PS: Der Notgroschen ist natürlich vorhanden und liegt sicher auf dem Tagesgeld. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
quippy vor 13 Stunden Du bist gut aufgestellt. Einfach weitermachen und die nächsten 130k in den All World. Die Lösung ist einfach und gut diversifiziert, genau das, was du willst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hilflos vor 13 Stunden Immobilie lohnt sich durch den Fremdkapitalhebel, Wertsteigerungen und Steuerabschreibungen. Wenn 2 davon für dich zutreffen kann man einen kleine Wohnung in der Nähe kaufen. Wenn dann Kinder einziehen um so besser. Bezügl. den ETF kann man seinen Spieltrieb ausleben und EM, SC oder Europa höher gewichten. Da aber die anderen Umstände (Eigenheim, Alter, Gehalt, sonstige Altersvorsorge...) fehlen, kann man wenig empfehlen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster vor 12 Stunden vor 23 Minuten von tripod: Langsam macht sich das Gefühl breit, dass ich noch “etwas anderes” brauche/möchte. wegen dem Ziel mehr oder weniger Schwankungen? wegen dem Ziel mehr Renditequellen? wegen Ziel einer Zeile mehr im Depot? Das solltest du etwas genauer ausführen was die Ziele sind und inwieweit du dir Besserung erhoffst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
market anomaly vor 12 Stunden vor 19 Minuten von quippy: Du bist gut aufgestellt. Einfach weitermachen und die nächsten 130k in den All World. Die Lösung ist einfach und gut diversifiziert, genau das, was du willst. finde ich nicht, es sind 100% Aktien, für mich ist das nicht „gut diversifiziert“. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito vor 12 Stunden vor 24 Minuten von tripod: Langsam macht sich das Gefühl breit, dass ich noch “etwas anderes” brauche/möchte. Ein zweiter ETF? Halbleiterbranche? Schwellenländer? Eine vermietete Immobilie? Edelmetall? Im Aktienteil ja nichts ändern. Das ist genau richtig und jede Änderung eine Verschlechterung. Edelmetall kann man machen, habe selber auch 12% Gold. Es muß einem halt klar sein dass das nicht primär für Rendite ist sondern um das Depot zu stabilisieren und das klappt nur bei regelmäßigem rebalancing. Länger laufende Staatsanleihen als hedge zu den Aktien könnte man noch drüber nachdenken. Eine Immo bei deinem relativ überschaubaren Depot wäre mir ein viel zu großes Klumpenrisiko. Das kann man machen wenn das Depot 1 Mio plus hat und selbst dann würde ich es nicht tun. Ist natürlich auch Geschmackssache. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
quippy vor 12 Stunden vor 5 Minuten von market anomaly: finde ich nicht, es sind 100% Aktien, für mich ist das nicht „gut diversifiziert“. Im Vergleich zu den anderen Überlegungen schon. Wenn es einfach sein soll, dann finde ich einen Welt-ETF schon gut diversifiziert - jedenfalls macht man damit wenig falsch. Ich kann ja auch nur mit den Angaben arbeiten, die vorhanden sind. Wenn das zu viel Risiko sein sollte, dann fehlen hierzu weitere Angaben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Charly2026 vor 12 Stunden vor 7 Minuten von market anomaly: finde ich nicht, es sind 100% Aktien, für mich ist das nicht „gut diversifiziert“. Was würdest du vorschlagen? Globale Anleihen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito vor 12 Stunden vor 2 Minuten von Charly2026: Globale Anleihen? Lieber nicht. Im global aggregate sind auch Unternehmen und anderes Zeug. Wie leben in der EU. Der Währungsraum ist mehr als groß genug um zB wie der ARERO nur darin seine Staats(!)anleihen zu halten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
monstermania vor 12 Stunden Es kommt immer auf die Gesamtallokation an. Dabei sollte man dann auch Ansprüche an gesetzl. Rente, Pension ggf. bAV/private RV berücksichtigen. Und natürlich spielt auch das eigentliche Ziel des Vermögensaufbaus eine Rolle. Eine vermietete Immobilie verursacht eben auch Aufwand. Muss man dann auch wollen. vor 4 Minuten von market anomaly: finde ich nicht, es sind 100% Aktien, für mich ist das nicht „gut diversifiziert“. Wenn man allein das Depot betrachtet mag das richtig sein. Aber es war ja auch von einem Notgroschen die Rede, dessen Höhe wir nicht kennen. Wenn das auch nochmal 20.000€ sind, reden wir schon nicht mehr von 100% Aktien im liquiden Vermögensteil. Dazu dann ggf. Renten/Pensionsansprüche und schon sind es eben bei weitem keine 100% Aktien mehr. Ich habe auch 100% Aktien in meinem Depot (verteilt auf 4 ETF). Und wertmäßig sogar deutlich mehr als @tripod. Wenn ich dann aber meine alten privaten Versicherungen und mein TG-Konto als liquiden Teil des Vermögens betrachte bleiben rund 80% Aktienanteil übrig. Ziehe ich dann noch meine Rentenansprüche in die Betrachtung ein, lande ich noch bei rund 30% Aktienanteil. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio vor 12 Stunden · bearbeitet vor 12 Stunden von Malvolio Der FTSE All World ist was Aktien angeht schon mal eine gute Basis. Und ein Notgoschen als Tagesgeld ist auch vorhanden. Das klingt doch erstmal sehr gut. Ob einem die Zusammensetzung er enthaltenen Aktien (z.B. hinsichtlich des US-Anteils) nicht passt oder ob man noch andere Anlageklassen (z.B. Anleihen, Gold, Immobilien) hinzunehmen möchte oder sollte, ist eine sehr individuelle Entscheidung, die von den Lebensumständen, Zielen und Präferenzen der jeweiligen Person oder Familie abhängt. Ohne nähere Kenntnis über die diese Rahmenbedingungen kann man hier leider seriöser Weise keine sinnvolle Empfehlung geben. Einen kleinen Teil Gold oder Anleihen hinzuzufügen ist wahrscheinlich keine schlechte Idee. Spezielle Branchen- oder Länderwetten sind in der Regel langfristig keine gute Empfehlung. Aber wie gesagt .... um hier konkrete Ratschläge geben zu können, dazu liegen einfach zu wenige Informationen vor. Und eine eigene Immobilie ist .... im wahrsten Sinne des Wortes .... noch einmal eine ganz andere Baustelle, die noch viel mehr Fragen und Probleme aufwirft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Krause76 vor 12 Stunden Hallo tripod (Klasse Name, wenn es sich auf die Serie aus den 80er bezieht), mach weiter, das ist das Wichtigste. Das Fomo Gefühl ist normal, wenn man stumpf einen ETF kauft. Wenn Du die Risikoklasse diversifizieren willst, dann könntest Du einen Anleihen ETF bzw. Geldmarkt ETF dazunehmen. Auch etwas physisches Gold ist immer eine gute Sache aus meiner Sicht. Immobilien können viel Arbeit machen, hör Dir mal bei Interesse den neuen Finanzrocker Podcast mit Vincent Willkomm (Freaky Finance) an :-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Allzeithoch vor 12 Stunden Ich habe noch Gold, Bitcoin und den ARERO hinzugenommen. In Summe ergeben die Positionen 10% vom Gesamtdepot. Die Entscheidung war rein vom Gefühl getrieben, etwas mehr diversifizieren zu müssen. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich mir das auch hätte sparen können, da es das Depot unnötig aufbläht. Als großen Fehler sehe ich es aber nicht an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett vor 12 Stunden vor 56 Minuten von tripod: Langsam macht sich das Gefühl breit, dass ich noch “etwas anderes” brauche/möchte. Ein zweiter ETF? Halbleiterbranche? Schwellenländer? Diese Werte sind bereits in deinem FSTE All World enthalten. Wenn du meine Mutter wärst, würde ich dir einfach noch einen ex USA ETF (z.B. MSCI World ex. USA) dazu packen, um die starke US Gewichtung zu reduzieren. Mehr aber auch nicht. Denkbar wäre auch ein Small Cap ETF. Die Werte "fehlen" dir noch. Es gibt für beides pro und kontra Argumente. Kann man machen, muss man nicht. Auf keinen Fall aber einen Branchen ETF dazu holen. Gold als kleine Beimischung? Klar. Würde ich machen. Am einfachsten Xetra Gold. Eine Immobilie? Das ist für mich etwas gänzlich anderes. Eher ein Nebenjob als eine Geldanlage. Muss man Bock drauf haben und Zeit für nehmen. Ob du dafür der richtige Typ bist kann dir niemand hier beantworten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio vor 12 Stunden Es ist völlig normal, das man an der gewählten Allokation zweifelt und sich fragt, ob es nicht noch etwas besseres gibt. Das nennt sich "kognitive Dissonanz". Das ist auch völlig unabhängig davon, wie gut man tatsächlich aufgestellt ist. Ich vermute es betrifft sogar in erster Linie Leute, die sich schon bisher viel Mühe damit gegeben haben, wie sie ihr Portfolio aufbauen wollen. Es ist gut, wenn man seine eigenen Entscheidungen gelegentlich kritisch überprüft, aber wenn man ständig einer noch besseren Lösung hinterherjagt, die vielleicht noch 0,05% besser oder günstiger ist, ist das irgendwann oft auch zu viel des Guten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
supertobs vor 11 Stunden Naja, wir wissen sonst ja fast nichts über dich. Richtlinien zur Themeneröffnung nicht eingehalten. Deine Risikobereitschaft unklar. Familiäre und berufliche Situation unklar. Sparziele unklar. Altersvorsorge unklar. Wie sollen wir da dich nun beraten? Mach weiter so... ändere viel... mach was anderes Anleihen... Krypto... Gold... AVD nicht vergessen ... etc pp Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 11 Stunden · bearbeitet vor 11 Stunden von Bolanger Na immerhin ergiesst sich eine Vielzahl von Kommentaren zur immer gleichen Frage, ohne dass ausreichende Infos vorhanden sind oder sich der Te bisher beteiligt hat. Es wurde schon alles gesagt, nur nicht von jedem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Neverdo vor 6 Stunden Typisches Depot von Generation Z...warum hast du ein schlechtes Gefühl, ihr wollt es doch einfach und einfach ist das, nicht einmal schlecht.Natürlich kann so etwas auch einmal 40% abschmieren, sind eben Aktien. Meine Empfehlung mach ein Depot daraus....erinnert mich jetzt an Schwachzocker..wo ist der denn? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 5 Stunden Wenn 100 % Aktien für Dein Anlageziel ok waren, ist die Frage was Du warum ändern willst. Bei 100 % Aktien bleiben? Hebeln? Zocken? Grundsätzlich ist es alle paar Jahre sinnvoll zu schauen, ob es ein Produkt gibt, was den eigenen Wünschen besser entspricht bezüglich Diversifizierung, Kosten und was Dir sonst noch so wichtig ist. Da könnte man beispielsweise darüber nachdenken, die Sparraten auf den neuen Vanguard FTSE Global IE000VAHT5T0 umzustellen oder falls man von Small Cap nichts hält, sich mal die Konkurrenzprodukte zum Vanguard FTSE All World anzuschauen. Altbestände einfach laufen lassen, aber möglicherweise die neuen Sparraten umlenken. Besondere Themenfonds müsste man wissen, was Du damit bezwecken willst. Geht es Dir um eine Wette, so wie man auch den Lotto Schein ausfüllt? Oder was ist der Gedanke? Vielleicht geht es darum, dass Du Dich dem Rentenalter annäherst und Du willst andere Anlageklassen integrieren? Es gibt so viele Ideen, wie es Anleger gibt. Viele Ideen sind praktisch Irrwege aber in jedem Fall macht es keinen Sinn, etwas zu ändern, wenn man keine Idee hat, warum man etwas ändern will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller vor 5 Stunden Gemessen an den selbst gemachten Vorgaben hat der TE von @quippy bereits die beste aller möglichen Antworten in #2 bekommen. "Mehr" gibt es dazu (und ohne weitergehende Prämissen/Einschränkungen/Ziele/Horizont etc. pp.) eigentlich auch nicht zu sagen..... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 3 Stunden wir wissen nix über die Umstände des TE. Aber es gibt schon wieder viele Ideen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von stagflation vor 11 Stunden von tripod: Langsam macht sich das Gefühl breit, dass ich noch “etwas anderes” brauche/möchte. Na ja, schau Dir an, wie die Profis anlegen. Hier das Portfolio der Allianz Leben (Quelle). Anlagesumme sind 276 Mrd. €. Jetzt schau Dir den Unterschied an: Du hast offenbar einen sehr hohen Aktien-Anteil. Die Allianz nur 9%... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 47 Minuten · bearbeitet vor 41 Minuten von satgar vor 56 Minuten von stagflation: Na ja, schau Dir an, wie die Profis anlegen. Hier das Portfolio der Allianz Leben (Quelle). Anlagesumme sind 276 Mrd. €. Jetzt schau Dir den Unterschied an: Du hast offenbar einen sehr hohen Aktien-Anteil. Die Allianz nur 9%... Wobei ich den Vergleich zu einem Lebensversicherer, der ganz anderen Regeln regulatorisch unterliegt, aber auch ganz andere Zielsetzungen hinsichtlich seiner Kunden bedienen muss, reichlich verwegen. Von daher finde ich den Hinweis in Ordnung, aber nicht wirklich passend. In dem ergänzenden Sondervermögen der Produktlinie KomfortDynamik legen die Allianz Profis z.B. deutlich offensiver an: https://goa-eportale.allianz.de/content/dam/onemarketing/dechap/dlc/EV-/--4/EV---4113Z0.pdf.azde.download.pdf/EV---4113Z0_Version-44V_26-08-2026.pdf Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag