Fondsanleger1966 Mittwoch um 16:43 vor einer Stunde von Bolanger: Hätten auch Beiträge über der Förderhöchstgrenze einen Pfändungsschutz? In bestimmten Fällen ja. Pfändungsschutz geht über die ZPO. Da gibt es detaillierte Grenzen, wie hoch die pfändungsgeschützte Höhe der Altersvorsorge abhängig vom Lebensalter sein darf. Das soll sicherstellen, dass z.B. auch Selbstständige eine angemessene geschützte Altersvorsorge aufbauen können, diese Regelung aber nicht zum Bunkern von Geldern missbrauchen können. Es gab meiner Erinnerung nach Gerichtsurteile, die Rürup-Auflösungen oder Abtretungen ausgelöst haben, wenn gegen die ZPO-Bedingungen verstoßen wurde. vor 38 Minuten von satgar: Was sicher ist: rürup, bav und Riester 1.0 und 2.0 sind und waren gefördert pfändungssicher. MEn. nein hinsichtlich Rürup. Pfändungsschutz ist etwas ganz anderes als HartzIV-Festigkeit bzw. die Behandlung beim Wohngeld. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ Mittwoch um 16:46 · bearbeitet Mittwoch um 17:27 von sedativ vor 2 Stunden von Bolanger: Hätten auch Beiträge über der Förderhöchstgrenze einen Pfändungsschutz? Sieht nicht so aus: => Finanzchecker Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 16:47 vor 3 Minuten von Fondsanleger1966: MEn. nein hinsichtlich Rürup. Pfändungsschutz ist etwas ganz anderes als HartzIV-Festigkeit bzw. die Behandlung beim Wohngeld. Ah ok. Für mich ging es thematisch bei der Pfändung immer um HartzIV/Bürgergeld/neue Grundsicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 Mittwoch um 16:52 · bearbeitet Mittwoch um 16:53 von Fondsanleger1966 vor 5 Minuten von satgar: Ah ok. Für mich ging es thematisch bei der Pfändung immer um HartzIV/Bürgergeld/neue Grundsicherung. Pfändung ist etwas ganz anderes. Da geht es um (meistens private) Gläubiger, die Geld von ihrem Schuldner haben wollen und an dessen Altersvorsorge gehen wollen. Von manchen Versicherungsleuten wurde die Rürup-Rente nach ihrer Einführung zu offensiv als stets pfändungssicher verkauft. Das haben Gerichte dann korrigiert. Alles nur aus meiner Erinnerung heraus. Ich war nicht betroffen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 Mittwoch um 18:05 · bearbeitet Mittwoch um 18:09 von Fondsanleger1966 Am 24.3.2016 um 10:58 von tripod: Erfahrungen mit Geldanlagen 15.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto (MoneyYou) Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben) keine Alter 26 Berufliche Situation freiberuflicher Künstler (Jahresgehalt zwischen 15.000 und 35.000 Euro, das kommt immer auf die Auftragslage an) Am 29.9.2026 um 08:00 von tripod: Ich zahle seit einigen Jahren 1000 € pro Monat in den FTSE All World ein. Mittlerweile hat der ETF einen Wert von 130k. Langsam macht sich das Gefühl breit, dass ich noch “etwas anderes” brauche/möchte. Ein zweiter ETF? Halbleiterbranche? Schwellenländer? Eine vermietete Immobilie? Edelmetall? Die Zeiten, wo ich um jedes zehntel Prozent gekämpft habe, sind vorbei. Ich bin auf der Suche nach einer einfachen und gut diversifizierten Lösung. Sind meine Gedanken berechtigt oder soll ich weiterhin ausschließlich den FTSE füttern? vor 13 Stunden von tripod: Kein Eigenheim. 38 Jahre alt. Freiberufler in der Medienbranche, d.h. das Gehalt ist stark schwankend. Sonstige Altersvorsorge, nur die gesetzliche Rente, die bei mir relativ gering ausfallen wird. Deswegen das ETF Depot. Der Notgroschen ist 10k groß. Weitere 20k liegen auf der Seite, weil ich zuletzt ein Auto verkauft habe. Was ich damit mache, weiß ich noch nicht. Innerhalb von 10 Jahren von 15.000 € auf 160.000 € zu kommen, ist bei dem Einkommen eine gute Leistung - trotz der sehr starken Börsenentwicklung. Der große Elefant im Raum ist allerdings das Humankapital: Noch ca. 30 Jahre arbeiten bei ca. 33k Netto-EK p.a. (nach Steuern, vor Altersvorsorge, geschätzt aus obiger Angabe + Inflationsausgleich) ergibt um die 1 Million € - also einen Klumpen von knapp 90% der Gesamtvermögensbilanz. Dort liegen daher auch die großen Risiken des Gesamtvermögens, die zuerst angegangen werden sollten. 1) Das Zusammenfallen von einerseits einer Wirtschaftskrise mit ausgeprägter Auftragsflaute und andererseits parallel dazu einem Aktienmarkteinbruch á la 2000-2003 oder 2007-2009 mit MDDs im Bereich von -55% bis -70%. Ohne Arbeitslosengeld durch eine freiwillige Versicherung (teuer!) und mit einer derart knappen Notreserve wird man dann zu sehr schlechten Kursen verkaufen müssen, sofern die ETFs nicht Hartz-IV-fest sind. 2) Das Pulverisieren des eigenen Geschäftsmodells z.B. durch KI wie z.B. bei professionellen (Synchron-)Sprechern, der vor kurzem in einer Zeit-Reportage gezeigt wurde und sein Geld inzwischen kaum noch mit dem Sprechen von Werbespots verdienen kann, weil die KI das jetzt viel, viel günstiger macht. Siehe So etwas gab es früher auch schon. Z.B. kamen Filmmusiker aus Westdeutschland nach der Maueröffnung kaum noch auf einen grünen Zweig, weil es plötzlich so viele günstigere, bestens ausgebildete Leute aus dem Osten gab, erzählte mir mal ein Betroffener, der daraufhin umschulen musste. Das kostet und braucht entsprechende Mittel für Investitionen, Anfangsverluste, Fehlversuche usw. - je nachdem, wie der persönliche Plan B für einen solchen Fall aussieht. Das Finanzvermögen hat in einer Konstellation, wie Du sie geschildert hast, also nicht nur die Aufgabe, Vermögen für den Ruhestand aufzubauen, sondern muss außerdem das Humankapital gegen Risiken wie 1) und 2) absichern. Außerdem sollte es auch selbst entsprechend gesichert sein, also Hartz-IV-fest sein, ggf. pfändungsgeschützt usw. durch Riester, bald AVD u.ä. - Ist es das? Wenn das geklärt bzw. erledigt ist, kann man sich auch noch Gedanken über eine bessere Diversifizierung des Finanzvermögens machen. But first things first! Gutes Gelingen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES Donnerstag um 07:33 Auf jeden Fall eine Risikobewertung hier vornehmen und schauen, ob und wo man eine Altersvorsorge abgesichert bekommt. Ansonsten sehe ich auch das Risiko, dass das Depot in schlechten Zeiten entspart werden muss und dann war die ganze Arbeit umsonst. Davon abgesehen: Man koennte anfangen, noch eine andere WKN zu besparen, das koennte im Falle eines Wegzugs die Wegzugsbesteuerung verhindern (wobei der Trigger aktuell bei 500k Einstandskurs ist) und das hilft spaeter in der Entnahmephase auch bissi bei der Steuerung des zvE (indem man schaut, ob man alte oder neue Fondsanteile verkaufen will). Da haengt später ja Steuer und KV dran. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger Donnerstag um 08:39 vor einer Stunde von PEOPLES: Man koennte anfangen, noch eine andere WKN zu besparen, das koennte im Falle eines Wegzugs die Wegzugsbesteuerung verhindern (wobei der Trigger aktuell bei 500k Einstandskurs ist) und das hilft spaeter in der Entnahmephase auch bissi bei der Steuerung des zvE (indem man schaut, ob man alte oder neue Fondsanteile verkaufen will). Da haengt später ja Steuer und KV dran. Ich vertrete auch die Meinung, dass man alle paar viele Euro den ETF welchseln sollte, auch wenn man der prinzipiellen Anlagestrategie des ETf treu bleibt (z.B. FTSE-All-World mit MSCI ACWI ergänzen o.ä.). Mit der Hinzunahme eines weiteren ETF würde ich allerdings warten, bis sich der Nebel um das AVD gelichtet hat. Dann würde ich im AVD mit dem besparen eines anderen ETF beginnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag