GaSo51 12. Oktober Hallo zusammen, ich möchte hier eine Frage diskutieren und zwar ob 1285 Aktien im MSCI World eine übertriebene Diversifikation darstellen. (aktueller Stand 12.10.2026 vom iShares Core MSCI World UCITS ETF) Ich meine, wenn sich selbst Ferrari (Position 364 im MSCI World) verdreifachen würde, würde das den ETF um ganze 0,1 % steigen lassen. Ich verstehe schon die Absicht am generellen Wirtschaftswachstum partizipieren zu wollen, aber kann man das nicht auch auf eine etwas agilere Art und Weise machen? In diesem Kontext möchte ich auf zwei Studien verweisen: 1. Evans & Archer (1968) Analyse zufälliger, gleich gewichteter Portfolios aus dem S&P 500 (Datenbasis 1958–1967) zur Messung der Standardabweichung. Die Portfoliovarianz sinkt asymptotisch. Ab einer Größe von 10 bis 15 Aktien flacht die Kurve stark ab. Zusätzliches Risiko lässt sich kaum noch abbauen, da das verbleibende systemische Marktrisiko nicht alleine durch den Kauf zusätzlicher Aktien diversifizierbar ist. Quelle: Capital IQ, Verdad research 2. CFA Institute (2021) Untersuchung von über 50 Jahren US-Marktdaten zu Portfoliogrößen, Assetklassen und Faktoreffekten. Eine reine Erhöhung der Aktienanzahl reicht nicht aus um eine optimale Diversifikation zu erreichen. Das CFA Institute zeigt, dass eine effektive Risikoreduktion zwingend eine multidimensionale Allokation über Regionen, Sektoren und Anlageklassen (z. B. Anleihen, Gold) erfordert. Nun frage ich mich, wenn nach 15 Aktien der Großteil des Diversifikationspotentials bereits ausgeschöpft ist, warum investieren wir dann in ETFs mit 1285 Aktien? (Und damit setzen wir beim MSCI World bewusst wiederum zu 31,89 % auf den IT-Sektor (Stand 12.10.2026)) Die Annahme, eine alleinige Anlage im MSCI World biete Kleinanlegern bereits eine optimale Diversifikation, ist aus meiner Sicht kritisch zu bewerten. Besser wäre es doch, die Aktienanzahl radikal zu reduzieren, dabei aber die Streuung in Wirtschaftssektoren und Weltregionen beizubehalten oder sogar zu optimieren. Und ergänzend Gold, Anleihen, Small Caps beizumischen. Machen wir es konkret: Standard-Annahme: MSCI World: ca. 1300 Aktien (kapitalisierungsgewichtet) Vorteile: Durch die Kapitalisierungsgewichtung bildet der ETF immer automatisch das ab, was gerade am beliebtesten ist. Ein Absturz von einzelnen Werten hat wenig Auswirkung auf die Portfolio Performance. Mein Vorschlag: 80 bis 90 Prozent in ca. 20 – 30 Aktien (2-3 pro Wirtschaftssektor) plus 10 bis 20 Prozent in Gold und Anleihen. Vorteile: Bei höherem Potenzial im Aktienanteil, haben wir eine bessere Diversifikation durch den multidimensionalen Ansatz (d.h. eine höheres Renditepotenzial bei geringerem Risiko). Dabei wird auch innerhalb des Aktienanteils eine ausgewogenere Verteilung eingehalten. Vor diesem Hintergrund habe ich ein Musterdepot erstellt: (über kritische Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen.) Ich habe in meinem Musterdepot (welches auch auf Wikifolio unter dem Namen „Top World Selection“ gefunden werden kann) auf genau die oben genannten Aspekte geachtet. Das Depot umfasst "nur" 20 Aktien, verteilt auf die größten Wirtschaftssektoren, allerdings deutlich ausgewogener gewichtet als im MSCI World. Außerdem wird im Sinne der multidimensionalen Allokation auch auf Gold und Anleihe-ETFs (in CHF) gesetzt. Der Aktien-Anteil bewegt sich immer zwischen ca. 80 und 100 % und der Gold und Anleihe-Anteil zwischen 0 und 20 % je nach dem ob wir gerade eine starke Korrektur / Crash hatten, dann kann der Aktienanteil kurzfristig auf 100% steigen, damit man an der Rehabilitation des Marktes partizipiert. Vorab werden je Wirtschaftssektor passende ETFs ausgewählt. Investiert wird anschließend in die Aktien der jeweiligen Schnittmenge dieser ETFs. Zum Beispiel wird bei der Position im Sektor Zyklische Konsumguter der iShares NASDAQ 100 UCITS ETF und der iShares Edge MSCI World Quality Factor UCITS ETF gegenübergestellt und die größte Position aus der Schnittmenge gekauft. Grund für diese ETF-Auswahl: Amerikanische Zyklische Konsumgüter-Werte die auf der NASDAQ gelistet sind, haben sich historisch besser entwickelt als jene die auf der NYSE gelistet sind. Außerdem ist es meiner Meinung nach gerade bei Zyklischen Konsumgüter Werten essentiell, dass die Verschuldungsquote nicht zu hoch und der Cashflow in Takt ist, da kurzfristige Hype-Werte ohne solide Fundamentaldaten vermieden werden sollen. Daher der Quality ETF. Ein Beispiel hierfür ist Marriot International, diese Aktie befindet sich sowohl im NASDAQ ETF als auch im Quality ETF und ist daher bei mir eine der 2 Positionen im Bereich Zyklische Konsumgüter. Das Musterdepot wurde am 04.08.2025 aufgesetzt (kein Backtest) und die Performance kann sich sehen lassen. (bei 13,9 % Volatilität und max. Verlust von -8,4 %) Welche Aspekte findet ihr in meinem Beitrag nachvollziehbar und welche eher nicht? Schickt mir gerne auch konkrete Verbesserungsvorschläge für meine Theorie, oder Argumente die ich übersehen habe. Beste Grüße aus Linz Gabriel Sommerauer Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Beginner81 12. Oktober Bessembinder-Studie ("4%") berücksichtigen!!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 12. Oktober vor 12 Minuten von GaSo51: Nun frage ich mich, wenn nach 15 Aktien der Großteil des Diversifikationspotentials bereits ausgeschöpft ist, warum investieren wir dann in ETFs mit 1285 Aktien? Das ist ja nicht der Fall. Man möchte über alle Sektoren diversifizieren. Über alle Länder/wirtschaftlichen Regionen. Über verschiedene Unternehmensgrößen (large/middle/small). Über verschiedene Unternehmens-Strategien. Wie willst Du das mit 15 Aktien machen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 12. Oktober · bearbeitet 12. Oktober von LongtermInvestor vor 31 Minuten von Beginner81: Bessembinder-Studie ("4%") berücksichtigen!!! So ist es. Die meisten Investieren um Rendite zu erzielen und nicht um die Volatilität zu reduzieren. vor 37 Minuten von GaSo51: Verbesserungsvorschläge für meine Theorie, oder Argumente die ich übersehen habe. Siehe oben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Yerg 12. Oktober vor 2 Stunden von GaSo51: Vorab werden je Wirtschaftssektor passende ETFs ausgewählt. Investiert wird anschließend in die Aktien der jeweiligen Schnittmenge dieser ETFs. Zum Beispiel wird bei der Position im Sektor Zyklische Konsumguter der iShares NASDAQ 100 UCITS ETF und der iShares Edge MSCI World Quality Factor UCITS ETF gegenübergestellt und die größte Position aus der Schnittmenge gekauft. Das ganze hängt an der Auswahl der "passenden" ETFs. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass du dir für jeden Sektor zwei Auswahlkriterien willkürlich auswählst und dann in das größte Unternehmen investierst, das beide Kriterien erfüllt - also im Beispiel für den Sektor zyklische Konsumgüter die zwei Kriterien "Börsennotiz an der NASDAQ" und "Quality nach MSCI-Definition". Ich finde die Idee interessant, aber es ist weder eine zufällige Auswahl von Aktien wie in der von dir zitierten Studie noch ein auf objektiven Kriterien basierendes System. In dem von dir gezeigten Chartverlauf sehe ich keine geringere Volatilität als beim MSCI World. Du schreibst "13,9 % Volatilität und max. Verlust von -8,4 %", der MSCI World hatte in den letzten 12 Monaten 10,7 % und -6,5 % (Quelle: extraETF für den iShares Core MSCI World). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio 13. Oktober · bearbeitet 13. Oktober von Malvolio Welche 20 Aktien hast du denn ausgewählt? Mit 20 möglichst wenig korrelierten Aktien kann man sicher schon ein brauchbares Portfolio aufbauen. Aber der Aufwand ist hoch und letztendlich ist es für den Privatanleger auch nur eine Pi mal Daumen Auswahl. Eine wirklich umfassende Diversifikation über Regionen, Branchen und diversen anderen Faktoren ist da doch kaum möglich, wie stagflation oben schon schrieb. Außerdem kann man selbst die Aktien nur nach vergangenheitsorientierten Daten auswählen .... und die Auswahl muss dann auch ständig überprüft und angepasst werden, wenn sich die Verhältnisse ändern. Selbst der MSCI World ist trotz seines Namens schon nicht unbedingt optimal diversifiziert. Ein weiterer Gegner ist die Statistik (Stichwort: "Das Gesetz der großen Zahlen"). Wenn ich mit 20 möglichst gut gewählten Aktien "statistisch" ein gut diversifiziertes Portfolio aufbauen kann, kann das mit den tatsächlich ausgewählten Aktien dann im Einzelfall auch ganz anders aussehen. Ob ich mit meiner "Stichprobe" der 20 Aktien wirklich gut abschneide und mit meiner Auswahl wirklich im "Zenit der Glockenkurve" liege, das ist dann immer auch eine Frage des Zufalls. Ein theoretisch optimal diversifiziertes risikoeffiziente Portfolio ist das gesamte "Marktportfolio". Das ist natürlich nur ein Idealtypus und nicht praktisch umsetzbar, aber die Idee ist, dass man sich möglichst nahe an das "Marktportfolio" annähern sollte, um möglichst gut diversifiziert zu sein, zumindest im Aktienmarkt (was ja an sich auch schon nur ein kleiner Teil des gesamten Marktportfolios aus allen Assetklassen ist). Ein All-World-Fonds (nicht unbedingt der MSCI World) ist auf jeden Fall ein günstiges und denkbar einfaches Instrument, ein breit aufgestelltes Aktien-Portfolio zu erstellen. Deshalb ist es für die meisten wohl die beste Wahl. Wenn man dann .... aus welchen Gründen auch immer .... davon abweichen will und z.B. in Einzelwerte investieren will, kann man das machen, aber es ist dann immer auch eine gewisse Spekulation. Und wie schon erwähnt gibt es außer Aktien auch noch andere Anlageklassen, die bei der Konzeption der individuellen Anlagestrategie berücksichtigt werden sollten. Abgesehen davon. In ca. einem Jahr doppelt so gut abzuschneiden wie der MSCI World ist sicher ein prima Ergebnis ... aber deutet nicht unbedingt auf eine gute Diversifizierung hin .... das lässt eher vermuten, dass man hier einige Aktien mit einem starken Momentum ausgewählt hatte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Autonomes 13. Oktober · bearbeitet 13. Oktober von Autonomes Dein Ansatz ist grundsätzlich richtig: Echte Risikoreduktion in Krisen funktioniert nicht durch noch mehr Aktien, sondern nur über Assetklassen-Grenzen hinweg (Multi-Asset mit Gold und Anleihen). Wann genau wird die Reißleine gezogen, um von 80 % auf 100 % Aktien hochzufahren? Geschieht das rein regelbasiert (z. B. starr bei -15 % Marktverlust) oder nach Marktgefühl? In der Realität scheitern solche Ansätze meistens daran, dass Anleger aus Angst vor dem „fallenden Messer“ den optimalen Zeitpunkt für das Umschichten verpassen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 13. Oktober vor 14 Stunden von GaSo51: Nun frage ich mich, wenn nach 15 Aktien der Großteil des Diversifikationspotentials bereits ausgeschöpft ist, warum investieren wir dann in ETFs mit 1285 Aktien? Das machen wir, um die durchschnittliche Rendite der Anleger dieser Welt abzugreifen, und aus keinen anderem Grund. Wir investieren auch nicht einfach in einen ETF mit 1285 Aktien, sondern in einen ETF, der nach Marktkapitalisierung gewichtet. Das mögen mal 3000 Aktien sein und dann vielleicht mal nur 15 Aktien. vor 14 Stunden von GaSo51: Mein Vorschlag: 80 bis 90 Prozent in ca. 20 – 30 Aktien (2-3 pro Wirtschaftssektor) plus 10 bis 20 Prozent in Gold und Anleihen. Vorteile: Bei höherem Potenzial im Aktienanteil, haben wir eine bessere Diversifikation durch den multidimensionalen Ansatz (d.h. eine höheres Renditepotenzial bei geringerem Risiko). Herzlichen Glückwunsch! Das ist quasi wie eine Lizenz zum Gelddrucken. Das ist Dir doch klar, oder? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Neverdo 13. Oktober So, so, Musterdepot ist gut bzw. besser gelaufen, ja, kann schon sein. 90 % in Aktien ist OK solange du jung genug bist, warum nicht, Sapine ist auch gut eingedeckt, hat allerdings, wie ich auch jede Menge Oldtimer im Gepäck, alles noch steuerfrei bei Verkauf. Da ich ja nun ohnehin ein Verfechter des direkten Engagements bin, widerspreche ich nicht, jedenfalls nicht grundsätzlich, Voraussetzung das Alter und das know how, man sollte schon so einiges an Finanzwissen haben und dann denke ich sollten es rtwa 50 Einzelpositionen bei Ankten sein, so jedenfalls meine Erfahrung, wenn man ww und differenziert anlegen will. Ja, kann man machen muss nicht immer ETF sein, ach ja, da fehlt genau genommen der Einfluss der Vorabbesteuerung und das Vereinnahmen von Dividenden deiner Positionen oder sind die im Chart enthalten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 13. Oktober vor 5 Stunden von Malvolio: Welche 20 Aktien hast du denn ausgewählt? ich habe noch einen schon recht alten Zugang zu Wikifolio. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 13. Oktober vor 18 Stunden von Beginner81: Bessembinder-Studie ("4%") berücksichtigen!!! Die wird von vielen falsch verstanden. 5 Spieler gehen mit jeweils 100 Euro ins Casino, am Ende haben die zusammen ein Plus von 40 Euro. Einer verspielt die 100 Euro, die anderen drei haben zusammen plus 100 Euro, der Vierte hat plus 40 Euro. Hier würde Bessembinder sagen, dass von 5 nur einer für Zuwachs gesorgt hat. Da würden die anderen Drei sicherlich sagen: "Moment mal, wir haben für den Zuwachs auch gut beigetragen" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 13. Oktober · bearbeitet 13. Oktober von Schwachzocker Nach Bessembinder tragen ja durchaus viele Unternehmen zum Zuwachs bei, kommen aber langfristig nicht über die Rendite einer quasi risikolosen US-Staatsanleihe hinaus, und das nimmt Bessembinder zum Maßstab. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 13. Oktober vor 25 Minuten von W.Heisenberg: vor 18 Stunden von Beginner81: Bessembinder-Studie ("4%") berücksichtigen!!! Die wird von vielen falsch verstanden. Es reicht, zu verstehen, dass Stock Picking nicht empfehlenswert ist in Sachen "Wahrscheinlichkeit, bessere Treffer zu landen" als der Markt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 13. Oktober vor 52 Minuten von Schwachzocker: Nach Bessembinder tragen ja durchaus viele Unternehmen zum Zuwachs bei, kommen aber langfristig nicht über die Rendite einer quasi risikolosen US-Staatsanleihe hinaus, und das nimmt Bessembinder zum Maßstab. Knapp 30% kommen über die Rendite der US-Staatsanleihe. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 13. Oktober vor 3 Minuten von W.Heisenberg: Knapp 30% kommen über die Rendite der US-Staatsanleihe. Ja und? Was bringt es Dir, in Aktien zu investieren, mit dem Risiko von Aktien, wenn Du dafür nur die Rendite von quasi risikolosen Staatsanleihen abgreifst? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 13. Oktober Stock Picker, welche noch nicht mit dickem Einzelaktiendepot die Finanzkrise 2008/2009 mitgemacht haben, unterschätzen das Risiko eines Einzelaktiendepots glaube ich sehr. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 13. Oktober vor 5 Minuten von Schwachzocker: Ja und? Was bringt es Dir, in Aktien zu investieren, mit dem Risiko von Aktien, wenn Du dafür nur die Rendite von quasi risikolosen Staatsanleihen abgreifst? Wie kommst du drauf, dass Gesamtrendite der Rendite der Staatsanleihen entspricht ?! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 13. Oktober vor 17 Minuten von W.Heisenberg: Wie kommst du drauf, dass Gesamtrendite der Rendite der Staatsanleihen entspricht ?! Von Gesamtrendite war nie die Rede. Es hat wohl keinen Zweck mit Dir. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 13. Oktober · bearbeitet 13. Oktober von W.Heisenberg Um welche Rendite geht es dann?! Die der schlechtesten Aktie(n) ? Was oder wem brigt diese Rendite was? Weiß ich es im Vorraus welche Werte es sein werden? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha 13. Oktober · bearbeitet 13. Oktober von Cepha Ich bin nicht glücklich damit, das hat aber nichts mit der Anzahl der Unternehmen zu tun. Für mich mangelt es an Diversifizierung dadurch, dass ein Land zu 70% vertreten ist, einzelne Werte 5% ausmachen und ganze Volkswirtschaften wie China oder Indien garnicht enthalten sind. Von "Gleichverteilung" wie in Deiner zitierten Studie kann im MSCI world absolut nicht die Rede sein Einen Mangel an "Agilität" hat der passive Index in meiner Wahrnehmung nach nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 13. Oktober vor 23 Minuten von Cepha: Ich bin nicht glücklich damit... Das wäre auch der falsche Anspruch an ein Finanzprodukt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Beginner81 13. Oktober vor 3 Stunden von W.Heisenberg: Die wird von vielen falsch verstanden. Am einfachsten z.B. wohl so: Je weniger Aktien, desto höher die Wahrscheinlichkeit, Outperformer (4%-Gruppe) zu verpassen und damit recht wahrscheinlich unterhalb der Staatsanleihen-Rendite zu bleiben. "Verpassen" im Sinne von "keinen Anteil von 4% solcher Aktien zu haben". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 13. Oktober vor 3 Stunden von Beginner81: Am einfachsten z.B. wohl so: Je weniger Aktien, desto höher die Wahrscheinlichkeit, Outperformer (4%-Gruppe) zu verpassen und damit recht wahrscheinlich unterhalb der Staatsanleihen-Rendite zu bleiben. "Verpassen" im Sinne von "keinen Anteil von 4% solcher Aktien zu haben". 50 Werte im Depot und die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich klein, dass man diese Gruppe nicht erwischt. Wenn man aber trotzdem zu dieser kleinen Wahrscheinlichkeit gehört, heißt es immer noch nicht dass man schlechter als Staatsanleihen abschneidet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Beginner81 13. Oktober · bearbeitet 13. Oktober von Beginner81 . vor 33 Minuten von W.Heisenberg: 50 Werte im Depot und die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich klein, dass man diese Gruppe nicht erwischt. Immerhin ca. 40%... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Beginner81 13. Oktober · bearbeitet 13. Oktober von Beginner81 Hab mal bisschen mit KI gespielt, siehe Tabelle. In Wahrheit ist es wohl noch schlimmer, da durch die stark rechtsschiefe Verteilung von den 4% "Renditeverantwortlichen" wiederum nur ein kleiner Teil die Rendite nach oben bringt... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag