easyjo Samstag um 12:03 Ich habe 3.000 Anteile vom GMF-ETF mit der Kennnummer DBX0A2, das sind rd. 380.000 € und macht knapp die Hälfte meines Geldvermögens aus. An diese Rücklage brauche ich im Normalfall in den kommenden 3 - 5 Jahren nicht ran da noch andere flüssige Gelder vorhanden sind (Giro, Tagesgeld). Ich höre immer wieder das diese Anklage doch nicht so ganz risikofrei ist und überlege deshalb - bis zu - 50 % in Bundesanleihen mit Laufzeiten von 1 - max. 3 Jahren umzuschichten. Ich würde gern die Meinung des Forums hören und soweit möglich mit Vorschlägen welche Bundespapiere in Betracht kommen, mein Focus läge dabei auf den Ausschüttungen (gewünscht 2,5 % - 3,0 %). Herzlichen Dank im voraus! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito Samstag um 12:18 vor 9 Minuten von easyjo: Anklage Also erstens eine Anklage ist nie risikofrei. 1-3 Anleihen sind von der Schwankung her riskanter als der overnight weil sie zinssensitiv sind. Ich würde ja sagen nimm deutsche Kurzläufer 0-1 aber die schütten nur um 1% aus aktuell. Die wären aber sicher sicher. Kann man ja so viele verkaufen um auf die gewünschte Ausschüttung zu kommen. Ist ja egal obs der ETF für dich verkauft/auschüttet oder du solange man bei einem günstigen Broker ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
easyjo Samstag um 12:19 Sorry, Schreibfehler, natürlich Anlage (nicht Anklage) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko Samstag um 12:43 vor 14 Minuten von GuyInborito: Ich würde ja sagen nimm deutsche Kurzläufer 0-1 aber die schütten nur um 1% aus aktuell. Bundeswertpapiere bis zu einem Jahr Restlaufzeit gibt es aktuell mit Renditen zwischen 2,5 % und knapp 3 % – kann man sich bei der Bundesbank passend aussuchen. Ausschüttungen gibt es bei Direktanlage nicht, sondern Zinskupons. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Samstag um 13:22 vor einer Stunde von easyjo: Ich habe 3.000 Anteile vom GMF-ETF mit der Kennnummer DBX0A2, das sind rd. 380.000 € und macht knapp die Hälfte meines Geldvermögens aus. An diese Rücklage brauche ich im Normalfall in den kommenden 3 - 5 Jahren nicht ran da noch andere flüssige Gelder vorhanden sind (Giro, Tagesgeld). Ich höre immer wieder das diese Anklage doch nicht so ganz risikofrei ist und überlege deshalb - bis zu - 50 % in Bundesanleihen mit Laufzeiten von 1 - max. 3 Jahren umzuschichten. Ich würde gern die Meinung des Forums hören und soweit möglich mit Vorschlägen welche Bundespapiere in Betracht kommen, mein Focus läge dabei auf den Ausschüttungen (gewünscht 2,5 % - 3,0 %). Herzlichen Dank im voraus! Vor drei Jahren hatten wir eine inverse Zinskurve. Am kurzen Ende gab es etwas höhere Zinsen als im Bereich 1-3 Jahre. Deshalb war der Overnight ETF beliebt. Mittlerweile hat sich die Zinskurve wieder normalisiert: Quelle: Finanzagentur Bei zwei Jahren RLZ gibt es etwas über 3% Rendite. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito gestern um 05:41 Uhr Am 17.10.2026 um 14:43 von franko: Bundeswertpapiere bis zu einem Jahr Restlaufzeit gibt es aktuell mit Renditen zwischen 2,5 % und knapp 3 % – kann man sich bei der Bundesbank passend aussuchen. Ausschüttungen gibt es bei Direktanlage nicht, sondern Zinskupons. Wasu nicht sachst. Aber ein zB eb.rexx germany govt 0-1 schüttet nur gut 1% aus. Oder meinst du der Kollege will alle 6 Monate neue Anleihen kaufen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 05:59 Uhr Am 17.10.2026 um 14:03 von easyjo: und überlege deshalb - bis zu - 50 % in Bundesanleihen mit Laufzeiten von 1 - max. 3 Jahren umzuschichten. Überlege ich auch und zwar vollständig meinen dicken GMF-Batzen in Bundis zu tauschen. Bei mir habe ich 1,5-2 Jahres-Bundis im Auge. Geringere Laufzeiten wäre mir zu nervig, weil zu oft neu gekauft werden muss. Längere Laufzeiten haben mir zu viel Zinsänderungsrisiko. Am 17.10.2026 um 14:03 von easyjo: mein Focus läge dabei auf den Ausschüttungen (gewünscht 2,5 % - 3,0 %). Du siehst ja die Kupons in der Tabelle der Bundis. Such dir dort doch die gewünschten aus. Ich bevorzuge z.B. wenn es geht Nullkupons. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 06:55 Uhr · bearbeitet gestern um 06:56 Uhr von Puppi @easyjo Was mir noch einfällt und vielleicht eine Lösung sein könnte für dich: Der Pictet LU0366536802 ist auch ein Geldmarktfonds, allerdings physisch abbildend mit 90% AAA Staatspapieren. Das ist mit der sicherste Geldmarktfonds, den es gibt. Die Gebühren sind mit 0,19% noch im Rahmen finde ich. Er hat im Dez letzten Jahres 2,34 Euro ausgeschüttet bei einem Kurs von um die 95 Euro. Das kommt deinem Wunsch nahe. Sofern du den Investmentfonds (es ist kein ETF!) kostenlos kaufen kannst über KAG ohne Ausgabeaufschlag, wäre das auch eine gute Überlegung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Amnesty gestern um 07:58 Uhr vor einer Stunde von Puppi: Die Gebühren sind mit 0,19% noch im Rahmen finde ich. Das sind beim Anlagebetrag des TE 722€/Jahr, die man sich mit Bundesanleihen spart... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mvp gestern um 08:06 Uhr Am 17.10.2026 um 14:03 von easyjo: An diese Rücklage brauche ich im Normalfall in den kommenden 3 - 5 Jahren nicht ran da noch andere flüssige Gelder vorhanden sind (Giro, Tagesgeld). Ich höre immer wieder das diese Anklage doch nicht so ganz risikofrei ist und überlege deshalb - bis zu - 50 % in Bundesanleihen mit Laufzeiten von 1 - max. 3 Jahren umzuschichten. Kannst du bitte nochmal deine Anforderungen konkretisieren? Es soll "sicherer" sein, optional verfügbar, eventuell aber auch 50% nicht zwingend verfügbar? Für 3 jährige Bundesanleihen bekommst du derzeit 3,1%, der Kurs kann schwanken falls du liquidieren musst, das risiko wird aber mit jedem Jahr geringer. Für 3 jähriges Festgeld mit dt. Einlagensicherung bekommst du 3,6% in der Spitze grade. was ist der Zweck dieses Vermögensteils, wie passt er in die gesamte Aufstelltung? Damit können wir mehr anfangen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi gestern um 09:32 Uhr · bearbeitet gestern um 09:32 Uhr von Puppi vor 1 Stunde von Amnesty: Das sind beim Anlagebetrag des TE 722€/Jahr, die man sich mit Bundesanleihen spart... Klar. Das ist einer von mehreren Punkten, warum ich auch überlege, von meinen GMFs auf eine einzelne Bundesanleihe zu wechseln, welche ich alle zwei Jahre neu kaufe. Zwar muss ich bei der ING somit immer 70 € Kaufgebühren berappen alle zwei Jahre, aber da die Summe sehr groß ist und nur alle zwei Jahre einmalig anfällt, ist das unbedeutend. GMFs kosten immer etwas mehr Gebühren als der Kauf einzelner Bundesanleihen, aber es ist halt bequemer und manche wollen bezüglich Länder eben breiter gestreut sein als nur in Deutschland. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
easyjo vor 6 Stunden Ich habe jetzt 170.000 € aus Teilverkauf GMF-ETF auf dem Verrechnungskonto zur Verfügung. Ich präferiere 3 Käufe von Bundeswertpapieren mit Fälligkeiten 1 Jahr, 1,5 Jahre und 2 Jahre, jeweils für 1/3 der Liquidität (wird in der Übersicht der Bundeswertpapiere mit dem Kürzel BKO bezeichnet). Wäre das eine gute Entscheidung? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Schwachzocker vor 50 Minuten von easyjo: ...Ich präferiere 3 Käufe von Bundeswertpapieren mit Fälligkeiten 1 Jahr, 1,5 Jahre und 2 Jahre, jeweils für 1/3 der Liquidität (wird in der Übersicht der Bundeswertpapiere mit dem Kürzel BKO bezeichnet). Wäre das eine gute Entscheidung? Keine Ahnung! Was ist denn der Grund für diese Entscheidung? Man kann ja auch 5 Bundesanleihen kaufen oder 10 oder 20, oder vielleicht nur eine. Die Kürzel werden unterhalb der Übersicht auch erläutert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
easyjo vor 6 Stunden Ich (72 Jahre alt) scheue längere Festzinsbindungen, deshalb auch kein Festgeld zumal Anlagebetrag höher als Einlagensicherung. Fälligkeiten etwa alle 6 Monate erscheinen mir attraktiv, dann kaufe ich wieder eine neue. Wertpapiertransaktionskosten sind bei mir rd. 10 €, das tut nicht weh. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leoluchs vor 5 Stunden Als Altersgenosse habe ich mich im RK1-Bereich für einen Geldmarkt-ETF und den iShares eb.rexx 0-1 entschieden, weil ich keine Motivation aufbringe, die Einzelanleihen, auch wenn es sich nur um eine kurze Leiter handeln sollte, im Blick zu behalten und mir Gedanken über Spread und Stückzinsen zu machen. Und die Gelassenheit, auf das Ende der Laufzeit zu setzen, um den Nominalbetrag zu erhalten, fehlt mir ebenso. Keine Regel ohne Ausnahme: eine KfW-Anleihe ist im Depot. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Amnesty vor 5 Stunden Wäre die Motivation, in Bundesanleihen zu gehen genauso hoch, wenn der €STR gerade nicht bei 2,44 läge, sondern bei 2,9? In den letzten Jahren waren die Renditen von kurzlaufenden Bundesanleihen immer dann höher als ein DBX0AN, wenn bereits erwartete Zinserhöhungen eingepreist waren. Dann hat man am Ende eine sehr ähnliche Rendite, egal für welche Variante man sich entschieden hätte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity vor 5 Stunden vor 10 Minuten von leoluchs: ... und mir Gedanken über Spread und Stückzinsen zu machen ... Bundeswertpapiere für den gewünschten Zweck gibt es spread- und stückzinslos: Laufzeit 1a: WKN 110252 Laufzeit 2a: WKN 110255 Die Laufzeit 1,5a muss leider durch 0,5a ersetzt werden: WKN 114185 (und dann neu überlegen) Rendite jeweils um 3% p. a - das passt schon, auch nach Transaktionskosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi vor 5 Stunden vor 23 Minuten von Amnesty: Wäre die Motivation, in Bundesanleihen zu gehen genauso hoch, wenn der €STR gerade nicht bei 2,44 läge, sondern bei 2,9? In den letzten Jahren waren die Renditen von kurzlaufenden Bundesanleihen immer dann höher als ein DBX0AN, wenn bereits erwartete Zinserhöhungen eingepreist waren. Dann hat man am Ende eine sehr ähnliche Rendite, egal für welche Variante man sich entschieden hätte. Für Dezember werden tatsächlich nochmal +0,25% Anhebung erwartet. Damit wäre man dann im GM bei ca. 2,7%. Bundis mit Laufzeiten von 1-5 Monaten stehen heute auch bei um die 2,6-2,7%. Das passt also tatsächlich alles gut zusammen . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Amnesty vor 4 Stunden vor einer Stunde von Puppi: Für Dezember werden tatsächlich nochmal +0,25% Anhebung erwartet. Genau, und für April 27 sogar 3,25% (mit 30,7% Wahrscheinlichkeit). Was die Zukunft gebracht haben wird, weiß man natürlich erst, wenn es soweit ist... Den Vorteil der Bundesanleihen gegenüber dem DBX0AN sehe ich deshalb nicht bei der Rendite (im Gegenteil), sondern eher bei einer exakt planbaren Rendite zur Restlaufzeit (was bei noch stärkeren Zinserhöhungen auch ein Nachteil sein kann) und bei der etwas höheren Sicherheit (weil kein Fonds Mantel. Dafür das Risiko, dass man die sofortige Wideranlage verpasst oder andere Fehler begeht). Und: Bundesanleihen kaufen ist ein bisschen aufregender als täglich nur den Geldmarktfonds ohne nennenswerte Schwankung im Depot anschauen zu können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag